Einmal im Jahr fängt das beschauliche Ingolstadt musikalisch an zu brodeln: Dann, wenn die Ingolstädter Jazztage stattfinden, die heuer 28 Jahre alt wurden. Eigentlich war schon jeder hier, der in der Jazz-Szene Rang und Namen hat: Von Herbie Hancock über Ray Charles bis zu Jamie Cullum. Auch Künstler wie Gentleman und Clueso waren schon da, auch wenn sie eigentlich keine Jazzer sind.
Seit drei Jahren bin ich auch als Fotograf bei den Jazztagen mit dabei: zum Teil für die Zeitung, zum Teil für deren Onlineredaktion und seit diesem Jahr auch für den Veranstalter und seine Partner selbst.
Mein persönliches Highlight war in diesem Jahr die "Jazzparty II", das waren fünf Konzerte auf zwei Locations aufgeteilt in einem ganz normalen Hotel (in dessen Restaurant und Seminarraum). Was daran so besonders ist: Es passen nicht viele Leute rein (600 etwa), deswegen haben die Gigs dort irgendwie etwas "intimes". Das liegt auch daran, dass man, wenn man in der ersten Reihe steht, ungefähr einen halben Meter von den Musikern weg ist, und so wirklich "mittendrin" ist.
Cool sind dort auch die "Late Night Musicians": Eine Handvoll Leute aus der ganzen Welt, die spontan zusammen musizieren. Die fangen immer erst gegen Mitternacht an - und spielen dann gern mal bis um vier Uhr früh.
Hier ein paar Bilder von diesem Jahr:













3 Kommentare
Super Titel und cooler Artikel, warst du auch schon bei den "Late Night Musicians" und hast bis 4 Uhr durchgehalten?
Ich sags mal so, als ich um Viertel nach 2 gefahren bin, war er noch da und hat nochmal ne Runde Fotos angefangen
Am Freitag bin ich um halb 4 ins Bett. Am Samstag erst um 6, da haben dann ein paar Musiker der Bands noch an der Hotelbar mit uns gefeiert