<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Abi 2011</title>
	<atom:link href="http://blog.br.de/abi2011/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.br.de/abi2011</link>
	<description>Abi 2011 - Die Expedition</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Sep 2012 11:24:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Wie die Zeit vergeht...</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/wie-die-zeit-vergeht-2/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/wie-die-zeit-vergeht-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 14:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Knoblach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10627</guid>
		<description><![CDATA["Das war´s!" - Diesen Satz habe ich im vergangenen Jahr oft gehört…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>"Das war´s!" - Diesen Satz habe ich im vergangenen Jahr oft gehört und gesagt: Das war´s mit dem Lernen, mit der Schule, mit dem Abi, mit den ersten Praktika, mit den letzten Ferien, und so weiter... Ein Jahr Abi-Blog ist vorbei. Ein Jahr, in dem ich so viel erlebt habe wie nie zuvor.</p>
<p><strong>Wie alles begann</strong></p>
<p>Vor etwa einem Jahr saßen wir da, auf diesen Stühlen am Haupteingang des BR. Zwölf fast-Abiturienten, mitten in der Vorbereitungsphase für unser Abitur. Wir wussten nicht so recht, was uns erwarten wird. In diesem Jahr habe ich mein Abitur geschrieben, war im Urlaub, hab mich für Design beworben, wurde abgelehnt. Ich habe drei Praktika gemacht, war im Fernsehen, war im Radio. Ein Jahr voller Erfolge und Misserfolge, die alle zusammen eines bewirkt haben: ich bin erfahrener geworden. Vielleicht reifer. Ich weiß jetzt schon viel besser, was ich will - und auch, was nicht.</p>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Die Mission "Studienplatzsuche": ich habe mir ja dieses Jahr nach dem Abi frei genommen, um rauszufinden, was ich studieren soll. Leider weiß ich nach den Praktika und vielen kleinen und großen Projekten immer noch nicht genau, was ich studieren soll, aber ich bin durch die ganzen Erfahrungen auf jeden Fall schon weiter gekommen.</p>
<p>Zum Schluss bleibt mir nur mich bei allen zu bedanken, die in diesen Jahr an meiner Seite gestanden und mich begleitet haben. Danke an Euch alle, dass ihr unsere Posts gelesen und kommentiert habt! Und danke an den BR für ein tolles Projekt und für neue Freundschaften <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/wie-die-zeit-vergeht-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das war&#039;s - ein Jahr Lebensexpedition</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/das-wars-ein-jahr-lebensexpedition/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/das-wars-ein-jahr-lebensexpedition/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 09:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Koeppen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10629</guid>
		<description><![CDATA[Zwölf Abiturienten aus dem doppelten Jahrgang, G8/G9-Verwirrung in den Gymnasien und fieberhafte Vorbereitungen…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwölf Abiturienten aus dem doppelten Jahrgang, G8/G9-Verwirrung in den Gymnasien und fieberhafte Vorbereitungen auf den befürchteten Ansturm an den Unis - das war die Situation vor genau einem Jahr, als das Abi-Blog gestartet ist. Seither kann man die Wege unserer zwölf Blogger durch den Bildungsdschungel verfolgen: von den <a href="http://blog.br.de/abi2011/2011/05/13/das-deutschabi-liegt-hinter-uns/">heiß diskutierten Abi-Prüfungen</a>, über den Streit, ob <a href="http://blog.br.de/abi2011/2011/05/20/der-letzte-tropfen-geht-an-mathe/">das G9-Abi schwerer war als sonst</a>, über ihren "<a href="http://blog.br.de/abi2011/2011/08/25/kroatien-mit-dem-bus-gen-sonne/">Sommer des Lebens</a>" bis zum Studienbeginn in Hörsälen, <a href="http://blog.br.de/abi2011/2011/10/18/wintersemesterbeginn/">die am Ende nicht ganz so überfüllt waren wie befürchtet</a>.</p>
<p>Miriam, Tony und Julius zogen in einem Abschlussgespräch im Notizbuch stellvertretend für alle zwölf Blogger Bilanz - hier zum Nachhören:<br /> <br />
</p>
<p>Jetzt, nach dem ersten Semester an der Uni, endet unser Blog, der für uns Stimmungsbarometer, Themenfundgrube und Andockstation in einem war. Danke für alle Diskussionen und Kommentare, die uns bis aus Down Under erreicht haben. Bleibt uns nur noch, uns zu verabschieden.</p>
<p> <img class="alignleft size-full wp-image-10653" title="abi-winken" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/abi-winken.jpg" alt="" width="640" height="184" /></p>
<p> <em>Zur Info: Das Blog bleibt online, Kommentare sind jedoch nicht mehr möglich.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/23/das-wars-ein-jahr-lebensexpedition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Macht&#039;s gut!</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/18/machts-gut/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/18/machts-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 17:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Auf Wiedersehen]]></category>
		<category><![CDATA[Macht's gut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10603</guid>
		<description><![CDATA[Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, als ich…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau ein Jahr ist es her, als ich mit gemischten Gefühlen im Zug nach München saß. Ich war auf dem Weg zum ersten Treffen des Blog-Projektes „Abi 2011 – Die Expedition“. Am Münchner Hauptbahnhof angekommen schossen mir viele Fragen durch den Kopf: Wie sind die anderen Blogger so drauf? Was erwartet der Bayerische Rundfunk von mir? Was wird mich sonst noch erwarten in diesem Jahr? Und wie verdammt noch mal komme ich zum BR-Funkhaus???</p>
<p><a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/02/18/machts-gut/imag0104-kopie/" rel="attachment wp-att-10605"><img class="alignright size-medium wp-image-10605" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/IMAG0104-Kopie-640x274.jpg" alt="Der Abiblog zu Gast bei Bayern 2" width="640" height="274" /></a> </p>
<p>Jetzt sitze ich wieder im Zug und fahre von München nach Hause. Ich weiß mittlerweile ganz gut, wie man vom Münchner Hauptbahnhof zum Funkhaus kommt und wieder zurück. Hinter mir liegt das Abschluss-Treffen unserer „Abi-Expedition“. Wir Blogger und die Macher hinter den Kulissen haben das letzte Jahr Revue passieren lassen. Im Notizbuch auf Bayern 2 durften Miriam, Tony und ich <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/freitagsforum/abitur-studium-berufswahl100.html" title="über unseren Blog berichten" target="_blank">über unseren Blog berichten</a> (Foto).</p>
<p><strong>Aber was ist eigentlich alles passiert?</strong></p>
<p>Meine Volljährigkeit, meine missglückte Führerscheinprüfung, meine Angst vor dem ersten G8-Abitur inklusive Matheprüfung, der Sommer meines Lebens, meine Zweifel bei der Studienwahl, mein erster Tag an der Uni...</p>
<p>Ein Jahr lang habe ich im Abiblog über meine Zeit vor und nach dem Abitur berichtet. Ich habe nicht nur meine Leidens-, sondern auch meine Lebensgeschichte mit euch geteilt. Manche da draußen haben meine Entwicklung im Stillen verfolgt und vielleicht etwas für ihr eigenes Leben gelernt. Dass nicht immer alles nach Plan läuft zum Beispiel. Andere hatten gar aufmunternde Worte, Tipps und Erfahrungsberichte für mich parat. Ich möchte mich zum Abschluss unseres Blogs bei allen Weggefährten bedanken!</p>
<p><strong>Ziel erreicht?</strong></p>
<p>Aber was war eigentlich das Ziel meines Weges im Jahr 2011? War es nicht: „Meinen Weg finden“? Letztendlich habe ich meine endgültige Studienwahl auf das Wintersemester 2012 verschoben. Habe ich mein Ziel damit verfehlt? Ich denke nicht. Vielleicht ist es vielmehr Teil meines Weges, dass ich „den einen Weg“ nicht gleich finde.</p>
<p><strong>Mein Tipp an alle zukünftigen Abiturienten:</strong></p>
<p>Macht euch bei der Studienwahl nicht so verrückt wie ich. Informiert euch, erforscht eure Interessen, schnuppert mal in Vorlesungen rein. Aber genießt die Schulzeit und versucht nicht, krampfhaft eine Entscheidung zu erzwingen. Ihr habt das Abitur ein Jahr früher als andere Generationen: Nehmt euch die Zeit, um herauszufinden was euch wirklich Spaß macht. Denn ihr werdet einen Großteil eures Lebens direkt oder indirekt mit eurer Arbeit beschäftigt sein. Und das Leben sollte verdammt viel Spaß machen.</p>
<p>In diesem Sinne: <strong>Macht’s gut!</strong></p>
<div id="attachment_10607" class="wp-caption alignright" style="width: 650px"><a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/02/18/machts-gut/imag0107-kopie/" rel="attachment wp-att-10607"><img class="size-medium wp-image-10607" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/IMAG0107-Kopie-640x266.jpg" alt="Abiblog macht Freunde: Die Blogger Daniel Timm und Julius Mayer" width="640" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Abiblog macht Freunde: Die Blogger Daniel Timm und Julius Mayer</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/18/machts-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jetzt heißt es Abschied nehmen!</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/jetzt-heist-es-abschied-nehmen/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/jetzt-heist-es-abschied-nehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 21:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vanessa Herfeldt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10427</guid>
		<description><![CDATA[Samstag, 11.2.2012 Ciao, Tschüss und Servus! Abschied muss man immer nehmen: Ob…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Samstag, 11.2.2012</em></p>
<p><strong>Ciao, Tschüss und Servus!</strong></p>
<p>Abschied muss man immer nehmen: Ob es am Ende eines Schuljahres war und sich alle in die Ferien verabschiedet haben oder ob es vom Gymnasium ins Studium ging. Meistens ist jedoch ein weinendes und ein lachendes Auge dabei. Heute eher ein weinendes, denn der Blog ist mir doch ans Herz gewachsen.</p>
<p>Wenn ich so zurück denke, muss ich wirklich sagen, dass einiges passiert ist. Das Abitur ist geschafft, plötzlich wohnt man alleine und muss sich ständig überlegen, was zum Kochen schnell geht und wann die eigene Wohnung das letzte mal geputzt wurde.</p>
<p>Aber auch viele erfreuliche Dinge sind mit der neu gewonnenen Freiheit verbunden! Man kann tun und lassen was man will! Wenn der Putztag von Mittwoch mal auf den Donnerstag fällt stört das keinen und wenn man drei Tage hintereinander Spaghetti mit Tomatensoße ist, ist das eben auch seine Sache. Na gut, ein bisschen vermisst man zu Hause natürlich auch: Das gute Essen, immer ist etwas los, ...</p>
<p>Mit meiner Studienplatzwahl bin ich vollkommen zufrieden. Mehr als das: Glücklich! Froh! Überwältigt!</p>
<p>Ich habe mich genau für das richtige entschieden, meine Kommilitonen sind spitze, die Fächer sind sehr interessant und München ist eine super Stadt für junge Menschen!</p>
<p>An alle treuen Leser, des BR-Abiblogs: Schön, dass euch unsere Texte so gut gefallen haben, das wir mit euch diskutieren konnten und ich wünsche euch viel Glück für eure Zukunft.</p>
<p>In einem bin ich mir aber sicher, ihr werdet bestimmt noch von mir hören <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_10447" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/jetzt-heist-es-abschied-nehmen/p1000574-2/" rel="attachment wp-att-10447"><img class="size-medium wp-image-10447" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/P1000574-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Vanessa Herfeldt, die rasende Reporterin! <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/jetzt-heist-es-abschied-nehmen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kehraus</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/kehraus/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/kehraus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 21:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Steyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Das Ende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10393</guid>
		<description><![CDATA[Beinahe hätte ich es vergessen: Heute ist der allerletzte Tag des BR…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beinahe hätte ich es vergessen: Heute ist der allerletzte Tag des BR Abi-Blogs!</p>
<p> Man macht sich vor dem Schreiben jedes Artikels natürlich Gedanken, vielleicht träumt man sogar eine Nacht vorher darüber, was man schreiben will und was die Öffentlichkeit interessieren könnte. Ob man ein aktuelles Thema aufgreifen und vielleicht politisch werden will oder doch eher einer seiner persönlichen Erlebnisse erzählt. Manchmal blieb ein Gedanke auch nur einer, oder es fehlte einfach die Zeit, seine Visionen aufzuschreiben – vielleicht auch besser so, aber was blieb ist die Tatsache, dass ich für den BR schreiben durfte und zwar wann und was ich wollte. Was Besseres kann man sich doch nicht vorstellen, oder? </p>
<p> Als kleines Kind habe ich den Pumuckl geschaut und dann davon geträumt ein berühmter Kameramann zu werden und für den BR zu arbeiten.<br />Berühmt bin ich nicht geworden, und Kameramann mit einem offiziellen Titel auch nicht, doch bin ich vollkommen zufrieden, dass einige meiner Filme unter der Schirmherrschaft des BR veröffentlicht werden durften, so dass ich quasi mit dem Ablauf des Blogs meinen Berufswunsch beruhigt aufgeben kann.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align: top">
<p> In dem Jahr bin ich wohl zu vielen Erkenntnissen gekommen, die ich ohne das Pausenjahr nie erlangt hätte.<br />Ich durfte sehr viele Menschen kennen lernen und ich kann es gar nicht stark genug betonen: Die Menschen sind das, was unser Leben erfüllt. Die Talente, das Wissen oder einfach nur die Güte wird man nie durch eine Sache ersetzen können.</p>
</td>
<td style="vertical-align: top">
<div class="mceTemp" style="text-align: center">
<dl>
<dt><img class="size-full wp-image-10395" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/IMG_0397.jpg" alt="Es lebe der Moment | Foto: Florian Steyer, BR" width="314" height="209" /></dt>
<dd><em>Es lebe der Moment</em></dd>
</dl>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> Und so ist es auch interessant anzuhören, was die Menschen zu erzählen haben, z.B. die nicht wirklich außergewöhnlichen Abiturienten, die in diesem Blog stellvertretend für einen Jahrgang über ihre Sorgen, Hoffnungen und Glücksmomente geschrieben haben.<br />Man könnte natürlich noch mehr philosophisch werden, ich bleibe aber einfach auf dem Boden und sage, ich will später einen Job, bei dem man für die Gesellschaft etwas Gutes tut. Und so ist mein momentaner Plan mich im Rettungswesen zu engagieren.</p>
<p> Ein Stück abseits der Finanzkrisen, dem Wirtschaftsdruck und der seelenlosen Büroräume hin zu Menschlichkeit und Erfüllung von Grundbedürfnissen – so denke ich mir das jedenfalls.</p>
<p> Ob mein Plan aufgeht, oder ob es doch ganz anders kommt, werden die allermeisten (Leser) wohl nicht erfahren. Ich gehe jedenfalls meinen Weg und wer weiß, man sieht sich immer zweimal im Leben! <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/kehraus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Time to say goodbye...</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/time-to-say-goodbye/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/time-to-say-goodbye/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 15:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruth Lorenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Alterego]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Harfe]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[LMU]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbewohner]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Orchester]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnenscheidenentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Studienwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10283</guid>
		<description><![CDATA[Was schreibt man in einen letzten Blogeintrag? Das vergangene Jahr Revue passieren…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was schreibt man in einen letzten Blogeintrag? Das vergangene Jahr <a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/01/01/best-of-2011/" target="_blank">Revue passieren </a>lassen? Einen Ausblick in die Zukunft wagen? Gedanken, Wünsche, Hoffnungen preisgeben im ewigen Spagat zwischen Persönlichkeit und Privatheit?</p>
<p>Diese letzte Frage hat mich während dieses Projekts immer wieder beschäftigt. Einerseits möchte man den Lesern ein Bild von der eigenen Persönlichkeit vermitteln, vom eigenen Leben, von den gemachten Erfahrungen (und das war ja schließlich der Sinn dieses Blogs,  den Weg 12 unterschiedlicher Menschen von der Schule ins Studium zu begleiten,mit allen Fehlentscheidungen und Irrwegen). Auf der anderen Seite schwingt immer der Gedanke mit, dass alles, was einmal im Internet ist, nie mehr verschwindet.Und mit diesem Gedanken kommt die innere Zensur : ich will nicht, dass meine Leser manches wissen, auch wenn es vielleicht für meine Entscheidungen bezüglich meiner Studienwahl eine wichtige Rolle gespielt hat. Gleichzeitig betreibt man (wenn auch nicht immer gewollt) eine Art von Selbstinszenierung, man erschafft ein Alter-Ego im Blog.</p>
<p>Buchenbergkomprimiert</p>
<p>Was haben meine Blogpersönlichkeit und ich im  neuen Jahr bis jetzt gemacht? Eigentlich war ich dauernd unterwegs, hier ein Auszug aus meinem viel zu vollen Terminkalender:</p>
<p><em>06.01.2012 Umrahmung des Heilig-Drei-Königsgottesdienst in Grammelkam (sollte ich jemals zu viel Geld haben, so spende ich allen Kirchen eine Heizung)</em></p>
<p><em>08.01.2012  <a href="http://www.schierling.de/htmls/aktuelles/seiten/2012-01-10_weihnachtskonzert.htm" target="_blank">Aufführung von Camille Saint-Saens Weihnachtsoratorium in Schierling</a> (dieses Stück wollte ich immer schon spielen)</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10331" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/DSC_6370-640x428.jpg" alt="" width="640" height="428" /></p>
<p><em>20.-22.01.2012 Probenwochenende mit dem <a href="http://www.abaco-orchester.de/" target="_blank">ABACO-Orchester</a> in Baumburg mit Konzert (eine tolle Zeit mit viel Musik und sehr lustigen Abende mit den Orchestermitgliedern sowie ein Schneesturm, der das Autofahren nicht einfach machte)</em></p>
<p><em>27./28.01. 2012 Probenwochenende mit dem <a href="http://www.musikwissenschaft.uni-muenchen.de/musikpraxis/collegium/index.html" target="_blank">Collegium Muwicum</a> in Windberg (eine sehr lustige Fahrt, natürlich viel Musik und viele nette Leute, aber auch ein Navi, das mich partout nicht nach München zurück leiten wollte...)</em></p>
<p><em>28.01.2012 Konzert mit dem ABACO in Gilching  (an dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Eltern bedanken, fürs Auto leihen und fürs viele Fahren)</em></p>
<p><em>29.01.2012 Konzert mit dem Collegium Muwicum in Landshut (in dem Saal, in dem ich vor vielen Jahren zum ersten Mal mit der Harfe eine Veranstaltung begleitet habe)</em></p>
<p><em>31.01.2012 Grundlagen- und Orientierungsprüfung Zivilrecht (§§§ unendlich viel zu lernen, ich sollte bestanden haben-hoffe ich...)</em></p>
<p><em>04.02.2012 Konzert mit dem Abaco im Herkulessaal in München (der Harfentransport wurde durch die Sicherheitskonferenz im Saal darunter zu einem Abenteuer, aber vor dem Konzert konnten wir vom Fenster aus sehr viele wichtige Leute sehen)</em></p>
<p><em>06.02.2012 Klausur Einführung in die Musikwissenschaft (die Klausur war najaaa, vor allem  als mich in der Mitte ein alte Freundin heimsuchte, die liebe Sehnenscheidenentzündung, da kam natürlich große Freude auf...)</em></p>
<p><em>06.02.2012 Konzert mit dem Collegium Muwicum in der großen Aula der LMU </em></p>
<p><em>07.02.2012 Klausur Deutsche Rechtsgeschichte (wenn das Thema interessant ist, macht lernen richtig Spaß)</em></p>
<p>Zwischendrin sollten natürlich auch die neuen und alten Freunde nicht zu kurz kommen, sodass die letzten eineinhalb Monate wie im Flug vergangen sind...</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Harfe üben wollte ich natürlich auch, da ich von meiner neuen Lehrerin unendlich viel lerne, auch dadurch, dass ich viele Etüden üben soll und alle Stücke auswendig spielen muss. Ich liebe meine neues Stück, die Fantaisie von Louis Spohr! Im Moment kann ich leider nicht viel spielen, ich möchte meine Sehnen nicht komplett ruinieren, aber ich vermisse es. Und vielleicht, wenn ich viel übe, klappt es mit dem Harfestudium doch noch...Schön wäre es, auch wenn ich immer nebenher etwas "Sinnvolles" zum Geldverdienen machen müsste...Mal schauen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10325" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/Bild-4-640x428.jpg" alt="" width="640" height="428" /></p>
<p>Wo ich schon bei sinnvoll bin...genau diese Frage beschäftigt mich in meiner Hausarbeit:"Wofür braucht man Musikwissenschaft?". Bis jetzt kann ich nur sagen, dass ich auf die Antworten selbst gespannt bin. Mittlerweile (vorallem, wenn ich mir das Vorlesungsverzeichnis fürs nächste Semester anschaue) habe ich mich mit meinem Studium recht gut angefreundet, wozu sicher auch meine netten Kommilitonen/innen beigetragen haben. Für den Master würde ich gern ins Ausland gehen, nach Dublin oder London, aber das ist ja zeitlich noch weit weg... Vielleicht wechsle ich nach dem Bachelor auch zu Jura und mache das erste Staatsexamen (ich könnte mir die Nebenfachkurse anrechnen lassen). Ich hätte es nie gedacht, aber ich mag Jura, es interessiert mich, ich verstehe es (meistens). Das Leben ist voller Überraschungen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10323" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/DSCN0709-640x246.jpg" alt="" width="640" height="246" /></p>
<p>Was habe ich sonst so vor? Möglicherweise mache ich in den Semesterferien ein sechswöchiges Praktikum im Bereich Kutlurmanagement, das ist aber noch nicht ganz sicher, außerdem ich möchte in die Oper und in Konzerte gehen, im Sommer will ich reisen, aber davor werde ich an Ostern wieder bei der <a href="http://193.196.117.25/JPO/default.html" target="_blank">Jungen Philharmonie Ostbayern</a> mitspielen, eine Uraufführung steht neben der Filmmusik zum "Lord of the Rings" auf dem Programm . </p>
<p>Was die Zukunft sonst so bringen wird?Ob die Welt wirklich am 21.12.2012 untergeht? Wer weiß, wir werden sehen....</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10333" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/Bild-2-428x640.jpg" alt="" width="428" height="640" /></p>
<p>Zum Schluss noch ein paar Gedanken zu diesem Blog. Beworben hatte ich mich aus einer Laune heraus, in einer Zeit als es mir gar nicht gut ging, Chancen, genommen zu werden, hatte ich mir nicht ausgerechnet, zu langweilig schien mir mein Leben. Wider Erwarten fand der BR das nicht. Ich habe manche Entscheidungen in meinem Leben bereut (wer tut das nicht?), aber diese nie. Habe ich doch durch das Artikelschreiben endlich 10-Finger-Tippen gelernt <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Nein, die wirkliche Bereicherung durch den Blog war, dass ich durch die Sendung bei U21 (die an sich schon ein unglaubliches Erlebnis war) Minni besser kennengelernt und somit die beste Mitbewohnerin gefunden habe (Minni möge mir verzeihen,  dass ich über ihr schwäbisches "sch" in diversen Wörtern lache, ich finde es wirklich süß) und ich Marlene getroffen habe, mit der ich dank Skype (sonst wäre ich Pleite) nächtelang über Gott und die Welt reden kann. </p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10321" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/DSCN0787-640x480.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hätte ich mir vor einem Jahr mein Leben so vorgestellt wie es jetzt ist?Wohl kaum, es ist besser, als ich es mit hätte vorstellen können, was beweist, dass es immer wieder aufwärts geht, egal wie schwarz die Zukunft scheint. Nichtsdestotrotz ist alles anders als es geplant war, eigentlich wollte ich ja Harfe studieren, aber mit meinen Durchblutungsstörungen und der immer wiederkehrenden Sehnenscheidenentzündung ist es so vielleicht besser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies war, so ganz am Schluss, mein wohl persönlichster Blogeintrag. Damit man auch die wahre Person mal sieht. </p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-10339" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/Bild-15-480x640.jpg" alt="" width="480" height="640" /></p>
<p>P.S.: Ich kann mittlerweile richtig gut kochen und backen...</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/time-to-say-goodbye/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abschied.</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/abschied/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/abschied/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 15:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vo Minh Thu Tran</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Abi]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[WG]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10365</guid>
		<description><![CDATA[Ich sitze hier und denke über das Wort nach und versuche meine…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze hier und denke über das Wort nach und versuche meine Gedanken zu sortieren. Was schreibt man jemandem zum Abschied? Ich habe noch nie wirklich das Gefühl gehabt, in einer Abschieds-Situation die richten Worte gefunden zu haben, egal ob es sich um einen Abschied von Menschen oder einem Lebensabschnitt handelte. </p>
<p>Jetzt soll ich mich von diesem Projekt verabschieden, das sich überraschenderweise für mich zu viel mehr entwickelt hat. Die Bewerbung hatte ich letztes Jahr eher zufällig abgeschickt, und wenige Monate später fand ich mich mit 11 jungen Menschen in München wieder, und wir alle hätten unterschiedlicher nicht sein können ... </p>
<p>Ihr Leser konntet mich durch das bis dato wichtigste Jahr meines Lebens begleiten, das erste Jahr, in dem ich wirklich Entscheidungen treffen musste, die für mein späteres Leben wichtig sind. Das Abitur habe ich ohne größere Verluste überstanden. Bei der Zeugnisvergabe und dem anschließenden Abiball wurde ich ziemlich melancholisch: Werden die Menschen, die mir bisher wichtig waren, das auch weiterhin bleiben? Der Abend war wirklich schön, bei der Zeugnisvergabe habe ich noch mit meiner Band 3 Lieder gespielt, hier ein kleiner Auszug:</p>
<p></p>
<p> Die Türe zu meinem Traumstudium sollte mir mein Abschlusszeugnis öffnen - nur, was war mein Traumstudium? Ich habe mich in meinem Leben immer bemüht, einen Plan zu haben. Nur, was mein Studienfach anging, schwankte ich. Sicher war, dass ich irgendwann in der Medienbranche landen wollte. Blöd nur, dass man ja wirklich mit jedem Studium dort landen kann. Der Studienführer, ein dicker Schmöker mit allen Studiengängen in Deutschland drin, wurde zur regelmäßigen Lektüre - und hat mir nicht wirklich weitergeholfen. Kommunikationswissenschaften zu studieren habe ich stark in Erwägung gezogen - entschied mich aber aus einem Bauchgefühl heraus für ein Studium der Politikwissenschaften - was sich als goldrichtig erwies. (Die Prüfungen sind übrigens ganz okay gelaufen ;D)</p>
<p>Ein halbes Jahr später hat sich mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Das Hotel Mama habe ich verlassen, und der Abstand zu meiner Familie tut mir sehr gut. Vietnamesische Eltern sind sehr streng, und manchmal hatte/habe ich das Gefühl, darunter förmlich zu ersticken. Meine Freiheit in München genieße ich hier in vollen Zügen. Ich habe hier unter den Politologen viele neue, wirklich tolle Menschen kennen gelernt. Und wie ich es eigentlich schon prophezeit habe - zu den meisten Freunden, mit denen ich Kontakt halten wollte, hat es auch wirklich gut geklappt. Die Hürde "Fernbeziehung" haben mein Freund und ich bis jetzt mit Bravour bestanden, auch wenn ich ihn gern öfter sehen würde. </p>
<p>Der Grund, warum dieser Blog für mich so wichtig wurde, sind die Menschen, die ihn mitschreiben - allen voran natürlich meine wunderbare Mitbewohnerin Ruth. Sie kennengelernt zu haben ist ein echter Segen, und mit ihr zusammenzuwohnen macht ziemlich viel Spaß ... vor allem das gemeinsame Kochen - auch wenn mal was schiefgeht (In letzter Zeit haben wir uns aber zu ganz akzeptablen Köchinnen gemausert). Auch in Marlene habe ich eine richtig gute Freundin gefunden, der ich mich immer anvertrauen kann. </p>
<p><div id="attachment_10373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 312px"><img class="size-medium wp-image-10373" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/DSCN0105-480x640.jpg" alt="" width="302" height="456" /><p class="wp-caption-text">Marlene, Ruth und Minni beim Rumalbern in der Umkleidekabine einer bekannten schwedischen Modekette ...</p></div>
<p>Was in den nächsten paar Jahren passiert, kann ich nicht sagen - meine gerne planende Seele zerbricht sich schon die Gedanken über das Auslandssemester und das Masterstudium. Soll ich überhaupt eins machen? Wenn ja, wo? Und mit welchem Schwerpunkt? Sieht ganz so aus, als ob das mit dem "Entscheidungen treffen" in den nächsten paar Monaten wohl öfters bevorsteht ... </p>
<p>PS: Und egal wo ich landen werde - meinen leicht schwäbischen Einschlag werde ich nie verlieren <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/abschied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Horizontale Blickrichtung</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/horizontale-blickrichtung/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/horizontale-blickrichtung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 23:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Buchmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10309</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte noch nie besonders weit in meinen Zukunftshorizont geblickt. Das mag…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte noch nie besonders weit in meinen Zukunftshorizont geblickt. Das mag wohl weniger an meiner Kurzsichtigkeit als an meiner chronisch bedingten Unentschlossenheit liegen. Mit dem Abi 2011 hatte ich mein letztes festgesetztes Ziel erreicht. Dann ist plötzlich alles vorbei, mein streicht das letzte TO-DO aus seinem Terminplaner und lässt sich von der leeren Freiheit angähnen. Im ersten Moment genießt man einfach dieses phänomenale Vakuum aus Entspannung und völliger Unbeschwertheit.  Doch dann mit seinem Abiturzeugnis hält man den Schlüssel für die nächste Tür in den Händen. Man hat so viele Möglichkeiten und würde am liebsten über jede einzelne einmal mit der Hand drüber streichen, nur um zu erfahren wie sie sich anfühlt. Und dann muss man feststellen, dass einem dazu gar nicht die Zeit gelassen wird. Irgendwann wird diese Vakuumblase von außen mit vielen Fragezeichen bombardiert und man erkennt, dass man sich nicht ewig so schön im Kreis drehen kann, weil es gerade so schön ist und so einfach. Man steht an dieser riesigen Kreuzung ohne Schilder und weiß einfach nicht, in welche Richtung man den ersten Schritt setzten soll. So ging es mir, da kamen plötzlich Entscheidungen auf mich zu, für die ich mich viel zu klein fühlte. Keine 50/50 Chance, kein Pro und Contra, nur man selbst mit sich allein.</p>
<p><a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/horizontale-blickrichtung/eat-pray-love-2/" rel="attachment wp-att-10315"><img class="aligncenter size-medium wp-image-10315" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/eat-pray-love-szenebild-11-640x468.jpg" alt="" width="640" height="468" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von heute auf morgen muss man sich so Fragen stellen wie: Was will ich eigentlich? Wo will ich hin? Was kann ich mit mir überhaupt anfangen?</p>
<p>Absurderweise hatte ich noch nie eine klare Linie. Meine Interessen hatten sich stets in alle Richtungen gestreckt, ohne eine erkennbare Präferenz, ganz so als hätte ich gleich mehrere Pole in mir, die sich ping-pong-artig ihre Launen zuspielen. Eines wusste ich jedoch sicher, ich wollte studieren. Nach Umwegen über Physik und Psychologie bin ich zu dem sagenhaften Entschluss gekommen Politikwissenschaft studieren zu wollen. Nein, ich denke nicht, dass das mit einer unterbewussten Vorliebe für den Buchstaben P zusammenhing. Vielleicht war es die rebellische Ader in mir, die wegen meines 1-er-Schnitts mal so richtig alternativ sein wollte...ich weiß es gar nicht mehr. Jedenfalls, nachdem meine Oma mir stolz verkündet hat, dass sie dann einmal für mich wählen gehen wird, wusste ich, dass ich das richtige mache. Natürlich will ich keine Politikerin werden, dafür müsste schon noch sehr viel schief gehen. Es ist mehr diese optimistische Haltung! Auch, wenn dieser Weg eine vermeintliche Brotlosigkeit prophezeit, es ist immerhin ein "nach vorne Gehen" und es ist gerade diese Offenheit, in der ich mich wohl fühle. Auch, wenn es seltsam klingt, ich finde es ungemein beruhigend, nicht zu wissen, wo ich in zehn Jahren stehen werde. Was aber nicht heißen soll, dass ich keine Ziele hätte. Im Gegenteil ich will ganz nach vorne, nur hab ich die Richtung dabei noch nicht ganz klar definiert.</p>
<p>In der Regel, lass ich mich von den Dingen gerne überrennen, einfach abwarten und gucken, wohin es mich verschlägt, daran wird sich wohl in der Zukunft auch nichts ändern. Schließlich ist es ganz gleich wohin man geht die Hauptsache ist doch, dass am Ende die Aussicht stimmt. Na, ihr wisst schon, was ich meine -  Glück, Freiheit, Zufriedenheit und  all diese ganzen netten Sachen.</p>
<p><a href="http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/horizontale-blickrichtung/img_0998/" rel="attachment wp-att-10329"><img class="aligncenter size-full wp-image-10329" src="http://blog.br.de/abi2011/files/2012/02/IMG_0998.jpg" alt="" width="623" height="484" /></a></p>
<p>An dieser Stelle danke ich auch euch allen, die ihr meinen Weg in dem ganzen letzten Jahr begleitet habt. Abi 2011 - die Expedition war für mich wirklich eine einmalige Erfahrung. Egal, wohin es euch verschlägt, welche Richtung ihr für eure Zukunft wählt,  wichtig ist nur, dass man nie zu lange stehen bleibt, oder sich im Kreis dreht. Immer eine horizontale Blickrichtung bewahren - davon bin ich überzeugt (mit meinen aufrichtigen zarten 19 Jahren.) Macht es gut! <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/11/horizontale-blickrichtung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf Umwegen zum Traumstudium - ein Jahr Abiblog im Rückblick</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/10/auf-umwegen-zum-traumstudium-ein-jahr-abiblog-im-ruckblick/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/10/auf-umwegen-zum-traumstudium-ein-jahr-abiblog-im-ruckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marlene Kost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieben]]></category>
		<category><![CDATA[Abi]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10285</guid>
		<description><![CDATA[Vor ungefähr einem Jahr begann unsere Expedition und wir starteten alle mit…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ungefähr einem Jahr begann unsere Expedition und wir starteten alle mit der nötigen Ausrüstung in die große weite Welt.</p>
<p>Im Dschungel der Studienfächer schwankte ich lange Zeit zwischen Medizin und meinen geliebten Sprachen, bis ich mich dann für Lehramt Französisch, Latein und Spanisch entschied. München war die erste Wahl als zukünftige Studienstadt, ein Praktikum wurde organisiert und mein Weg schien geplant und gepflastert zu sein (dass er das später auf ganz andere Weise sein würde, ahnte ich damals noch nicht!)</p>
<p>Dann kam auch schon das Abitur, die erste „Dschungelprüfung“ oder besser gesagt das erste Hindernis auf der Expeditionstour, denn wir sind hier ja nicht bei RTL. Mit dem Resultat war ich ziemlich zufrieden und gönnte mir einen wohlverdienten Kurztrip nach Prag mit drei Freundinnen, wo wir glücklicherweise nicht im Nachtleben versumpften.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-10287" src="/abi2011/files/2012/02/CIMG3425-640x480.jpg" alt="Prag" width="640" height="480" /></p>
<p>Die nächste Etappe begann knapp zwei Wochen später: auf ging es nach München, dort zurück an die Schule, aber diesmal von der anderen Seite. An der Seite einer Deutsch- und Französisch-Lehrerin sollte ich den Lehreralltag kennen lernen. Aber nicht jeder Weg ist für jeden der Richtige und so stellte ich, gottseidank frühzeitig, fest, dass dieser Weg für mich ein Irrweg war. Und so kehrte ich wieder zurück zur ersten Weggabelung und schlug kurzerhand den anderen Weg ein, und zwar den zur Medizin. Nach einem ersten kleinen Labyrinth auf hochschulstart.de, dem Bewerbungsportal für bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge, hieß es warten und derweil andere Wege entdecken.</p>
<p>Und das machte ich dann auch, und zwar auf ganz andere Weise als eigentlich geplant. Anstatt Praktikum, nebenbei Spanisch lernen für mein Studium und dann per Interrail mit dem Zug zusammen mit einer guten Freundin durch Europa touren, lag nun folgendes vor mir: kein Praktikum, nur Spanisch lernen inklusive Besuch einer Sprachschule in Madrid und dieser kleine Abstecher hat sich mehr als gelohnt, den nun spreche ich fließend Spanisch, habe die besten Tapas der Welt gegessen und vor allem eine tolle Freundin gewonnen, mit der ich, obwohl sie in der Schweiz wohnt, immer noch Kontakt habe.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-10289" src="/abi2011/files/2012/02/DSCN0166-640x480.jpg" alt="Madrid" width="640" height="480" /></p>
<p>Ein weiterer Abstecher führte mich in die Welt der Automobile. Vier Wochen dauerte mein Ferienjob bei Continental, einem Automobilzulieferer in Ingolstadt. Neben der Erfahrung, wie viel Geld wirklich wert ist, was man meines Erachtens erst sagen kann, wenn man selbst etwas verdient hat, konnte ich natürlich das Geld gut gebrauchen, denn auch wenn ich ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung ergattert habe, kann ein kleines Polster für den weiteren Verlauf der Expedition Studium nicht schaden… <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und schneller als ich dachte, ging die große Expedition weiter und ich hatte meinen Studienplatz, mein Studentenzimmer, war immatrikuliert und stand mit allen anderen Medizin-Erstis in der Innenstadt und war Teil einer Expedition der etwas anderen Art, einer verrückten Stadtralley durch Regensburg</p>
<p>Das Studium  begann auch schon eine halbe Woche später und zur neuen Expedition gehören natürlich auch neue Gefährten (manchmal auch Leidensgenossen, wenn es zum Beispiel um Chemie geht …), ein neues Umfeld und auch neue Ausrüstung, besonders in Form von dicken Büchern mit vielen Bildern und noch mehr Bezeichnungen, dem heiß geliebten Prometheus.</p>
<p>Neben der Anatomie und der Chemie standen auch noch Berufskunde (eine sehr angenehme Vorlesung), ein bisschen Physik, ein bisschen mehr Terminologie und ein bisschen viel mehr Biologie auf dem Stundenplan, dennoch fanden wir Medis immer mal wieder Zeit für ein gutes Abendessen beim Spanier, die „Leichwendfeier“ (ja, auf sowas kommen auch nur Mediziner!) oder den ein oder anderen Kinobesuch. Jetzt, wo ich die Prüfungen des ersten Semesters hinter mir habe, kann ich mir leider keine Pause gönnen, denn die Expedition geht gleich weiter.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-10291" src="/abi2011/files/2012/02/IMAG0021-426x640.jpg" alt="Medizinstudentin" width="426" height="640" /></p>
<p>Nach einigen freien Tagen die ich mir ECHT verdient habe, wie ich finde, geht es nächsten Mittwoch weiter mit dem Blockkurs Anatomie II. Hinter diesem recht trockenen und harmlosen Namen verbergen sich vier Wochen, die es in sich haben werden. Vorlesungen, Präparierkurs und lernen, lernen, lernen und ach ja, lernen. Die Themen sind ziemlich interessant, weshalb es mir nicht allzu schwer fallen wird, mich zu motivieren, Wissen über die inneren Organe und den Kopf in letzteren zu pressen.</p>
<p>Danach geht es gleich weiter mit der ersten Phase meines Krankenpflegepraktikums, das ich hier in Regensburg am Uniklinikum machen werde. Nach dem Sommersemester werde ich den zweiten Teil absolvieren, diesmal zwei Monate, und um einmal ein bisschen vom normalen Expeditionspfad abzuschweifen, versuche ich, einen Platz dafür in Paris zu bekommen, und würde mich freuen, meine Lieblingsstadt aus einer anderen Perspektive erleben zu könne. <br />Ein Sommer in Paris – das wäre wirklich traumhaft! Da kann man sogar fast verschmerzen, dass man quasi keine Ferien bis Weihnachten hat <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-10293" src="/abi2011/files/2012/02/CIMG1065.jpg" alt="Paris" width="640" height="480" /></p>
<p>Mein Fazit: Hinter mir liegt ein einmaliges Jahr mit einer einmaligen Expedition, und ich habe wirklich das Gefühl, dass der Sommer nach meinem Abi ein ganz besonderer war, dass ich ziemlich viel erlebt habe und dass ich keine Zeit verschwendet habe. Und mit dem gleichen guten Gefühl sehe ich in die Zukunft, auf mein Traumstudium hier in Regensburg, mit meinen netten Kommilitonen. Ich bin ziemlich froh, dass bei mir alles so glatt lief und ich mit dem Medizinstudium die richtige Entscheidung getroffen habe! Und natürlich habe ich nicht nur bei der Expedition Medizinstudium viele neue Gefährten getroffen, sondern auch beim Projekt Abiblog! Ich bin ziemlich glücklich, dass ich Teilnehmer dieser Expedition sein durfte und habe dank dem Abiblog ziemlich viel interessantes erlebt, es war einfach eine schöne Zeit! =)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/10/auf-umwegen-zum-traumstudium-ein-jahr-abiblog-im-ruckblick/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Generation &quot;Keine Zeit&quot;</title>
		<link>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/06/die-generation-keine-zeit/</link>
		<comments>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/06/die-generation-keine-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Steyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[keine Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.br.de/abi2011/?p=10175</guid>
		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren mache ich die Beobachtung, dass immer weniger Zeit vorhanden…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren mache ich die Beobachtung, dass immer weniger Zeit vorhanden ist. Die Tage werden gefühlsmäßig kürzer und man hat <span style="color: #000000;">ständig</span> weniger Zeit für seine Hobbys und Freunde.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align: top;">
<p>Aber nicht nur bei mir selbst sehe ich diese Entwicklung. Immer öfters bekomme ich auch die Antworten: „Kann leider die komplette nächste Woche nicht“, oder „Hab leider keine Zeit“.<br />Ich habe mir mal ein bisschen Zeit genommen (war gar nicht so leicht <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ), um darüber nachzudenken, was die Ursachen dafür sein könnten.</p>
</td>
<td style="vertical-align: top;"><img class="alignright size-full wp-image-10177" title="Generation &quot;keine Zeit&quot;, Bild: Florian Steyer, BR" src="/abi2011/files/2012/02/Generation-keine-Zeit.jpg" alt="" width="337" height="189" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Leistungsdruck</strong></p>
<p>Die Lebensweisen haben sich stark geändert. Wir leben auf einem hohen Niveau und jammern auch auf diesem. Aber wir werden in einer sich immer schneller veränderten Welt ständig mit Neuigkeiten und Herausforderungen konfrontiert. Die Innovationsspirale überbeansprucht uns. Wir treten in Konkurrenz mit der gesamten Welt und sind über so vieles informiert, dass uns der Kopf platzt.</p>
<p>Alles muss globaler, noch schneller und wirtschaftlicher sein. Für den Arbeitenden bedeutet das Stress, für den Konsumenten noch mehr Informationsflut.</p>
<p> <strong>Der technologische Fortschritt</strong></p>
<p>Heutzutage denken die Menschen in ganz anderen Dimensionen. Es ist kein Problem mehr mal eben auf andere Kontinente zu reisen, mit dem eigenen Auto spontan zu Ausflügen zu fahren, oder sich rund um die Uhr mit dem Smartphone zu informieren. Wer ambitioniert ist, lässt seinen Visionen Taten folgen. <span style="color: #000000;">Virtuell um die Welt Surfen, Reisen, Programmieren, Filmen: heute ist fast alles möglich, und das mit einem bis vor wenigen Jahren noch utopisch wirkenden geringen Aufwand.</span> Da ist gar kein Platz mehr für Langeweile!</p>
<p><strong>Social Media</strong></p>
<p>Es ist nichts außergewöhnliches mehr, dass man 200 Freunde hat. Selbst wenn man nicht mit allen täglich schreibt, 20 Nachrichten sind am Tag nichts! Dazu kommt der ständige Zwang die Timeline auf Facebook mitzuverfolgen und intelligente Kommentare dazu zu geben.<br />Was diese Informationsflut für eine innere Unruhe erzeugt und an Zeit verbrät ist nicht zu unterschätzen!</p>
<p><strong>Die Trittbrettfahrer</strong></p>
<p>Wie überall, würde ich behaupten gibt es auch hier Trittbrettfahrer, die einfach sagen, dass sie keine Zeit haben, weil sie keine Lust haben!<br />Aber Vorsicht! Langsam wird diese Ausrede langweilig <img src='http://blog.br.de/abi2011/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="vertical-align: top;">Klar, es gibt wirklich Leute, die wenig Zeit haben, weil sie Verpflichtungen haben, zum Beispiel alleinerziehende Mütter... aber bei den meisten Menschen kommt es von eher minder triftigen Gründen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Leute produktiver arbeiten, die immer ansprechbar sind und die für eine Prüfungsvorbereitung vielleicht nicht ihr ganzes Wochenende opfern.<br />Vielleicht hilft es einfach mal das Smartphone beiseite zu legen, oder den ständigen Zwang 24h am Tag erreichbar zu sein zu ignorieren und so wieder die Langweile zu entdecken.</td>
<td style="vertical-align: top;">
<div id="attachment_10189" class="wp-caption alignright" style="width: 171px"><img class="size-full wp-image-10189 " title="spiezielle Relativitästheorie" src="/abi2011/files/2012/02/Screen-shot-2012-02-06-at-21.04.08.png" alt="" width="161" height="79" /><p class="wp-caption-text">Spätestens seit Albert Einsteins wissen wir, dass die Zeit nur relativ ist.</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Genau aus dieser Erkenntnis habe ich unter anderem Konsequenzen bezüglich meines Berufswunsches gezogen. (Beitrag folgt)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.br.de/abi2011/2012/02/06/die-generation-keine-zeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
