
Sven Albrecht, Thomas Urban, Ina Stein, Roman Eichler, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke, Prof. Andreas Bönte und Gernot Mittler (von links)
Welche Bilanz ziehen die Offiziellen der Special Olympics nach einer Woche aufregender Spiele? Es waren vor allem inklusive Spiele, das bekräftigen alle. Die Inklusion als das Motto des Events wurde als sowohl nach innen als auch nach außen transportiert, so der allgemeine Konsens.
Der Zweck dieser Spiele war es Aufmerksamkeit zu erregen. Das Ziel am Ende der Woche, soviele Menschen wie möglich zu erreichen, kann als erfüllt verbucht werden. Die Medienpräsenz in den vergangenen Tagen war gigantisch und trug maßgeblich zur postivien Ressonanz der Spiele bei.
Neben dem gewünschten Interesse an den Spielen wird vor allem die Nachhaltigkeit betont. Der Impuls, der von den Spielen ausgeht, soll vertieft werden und zur Beschleunigung der Inklusion beitragen. Die kritische Anmerkung, dass die Spiele nur wenige Zuschauer anlocken konnte, wurde mit dem Hinweis auf frühere Jahre abgetan. Noch vor kurzer Zeit hätte ein Sport-Event mit diesem besonderen Clientel nicht annähernd soviel Interesse wecken können.
Die Herausforderungen vor den Spielen waren groß. Nach zwei großen Sport-Events, die die Stadt München kurz vor den Special Olympics zu organisieren hatte, ist alles beachtlich rund über die Bühne gegangen. An dieser Stelle ein großes Kompliment an die Veranstalter und Organisatoren! Mit einem nicht allzu großen Budget von drei Millionen Euro, ein Event dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, verweist auf das hohe Niveau auf dem man sich vorbereitet hat.
Die Special Olympics 2012 bleiben als inklusive Spiele in Erinnerung. Auch in Zukunft wird es nicht reichen nur die notwendige Offenheit zu zeigen. Das Angebot speziell für Menschen mit Handicap muss erweitert werden und die Förderungen müssen weiterhin intensieviert werden. Barrierefreiheit bedeutet auch, den Zugang den Zugang zum Sport für alle auch in Zukunft gewähren zu können. Die Spiele hier in München können sich erfolgreich verabschieden!






