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Irmtraud Richardson; Rechte: BR

Irmtraud Richardson; Rechte: BR

Irmtraud Richardson, verheiratet mit einem Engländer, ist überzeugte Europäerin mit Leib und Seele. Lange Jahre berichtete sie als Radio-Korrespondentin für mehrere ARD-Sender aus Brüssel über die Europapolitik und die NATO. Zwischenzeitlich meldete sie sich aus New York – u.a. auch zu  den Terroranschläge des 11. Septembers 2001. Von Beginn an bis 2012 war sie Co-Moderatorin bei Jetzt red i – Europa. Und jetzt bloggt sie zu europäischen Themen, diskutiert mit den Zuschauerinnen und Zuschauern über die Sendung und schaut in der Rubrik „nachgehakt“, was aus den Zusagen und Versprechungen der Politiker bei „Jetzt red i – Europa“ wurde.

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Holger Romann; Rechte: BR

Holger Romann berichtet seit 1. August 2014 als Hörfunkkorrespondent aus Brüssel. Einer Stadt, die zu Unrecht in dem Ruf steht, nur von Bürokraten und Lobbyisten bevölkert zu sein und den Rest der Menschheit mit unsinnigen Vorschriften zu überziehen. Zugegeben: das EU-Kauderwelsch ist oft schwer zu verstehen; so mancher Berufseuropäer hat vor lauter Krisengipfeln das wirkliche Leben längst aus dem Blick verloren. Eines aber lässt sich hier sehr gut lernen: Kompromisse zu schließen ist besser als Krieg zu führen, und nationale Gefühlsaufwallungen sind etwas für den Fußballplatz.

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  1. Wenn die Trinkwasserversorgung auch privatisiert wird, haben wir die gleichen mafiösen Stukturen wie bei der Energieversorgen. Niemals darf das passieren.

  2. Zum Thema Polizei und Strafzettel im Ausland:

    Hier mal etwas zum, so ich sagen: schmunzeln?

    Ich bin pensionierter Polizeibeamter, nur vorweg angemerkt. Und mein liebstes Reiseland ist Frankreich. Hier wurde ich nun wiederholt, vor allem am Wochenende oder an einem Feiertag in Frankreich gezielt von der franz. Polizei zur Kontrolle
    auf die Seite geleitet. Bei der anschließenden Kontrolle wurde ich neben der Frage nach dem Fahrzeugschein und Führerschein auch immer mit der Frage bedacht: haben Sie etwas getrunken.
    Diese Frage habe ich immer, und das mit ruhigem Gewissen weil ich ja auf großer Fahrt war, mit nein
    beantwortet. Dennoch wurde vom franz. Kollegen
    immer eine Alkohol-Kontrolle angeordnet und durchgeführt. Ich musste also, und das nur in Frankreich ins berühmte Röhrchen blasen. Immer
    mit dem gleichen Ergebnis: alles bliebt grün, der Test war also negativ, für mich positiv.
    Nach dem Sinn dieser Anordnung gefragt erklärte mir der franz. Polizeibeamte (ich habe mich ihm gegenüber zuvor als deutscher Kollegen zu erkennen gegeben, mittels internationalem Polizeiausweis der IPA): schau, wir sind von unseren Vorgesetzten angewiesen Alkoholkontrollen durchzuführen, weil wir ja große Probleme mit Alkohol im Straßenverkehr in Frankreich. Wenn ich jetzt einen Franzosen, noch dazu am Wochenende oder Feiertag kontrollieren würde, dann hätte der bestimmt Alkohol im Blut, und somit ich und er ein
    Problem. Ein Picknick bei uns ohne Wein unvorstellbar. Und zu allem Übel kenne ich die Person auch noch. Also haben wir für uns beschlossen diese Kontrollen bei durchreisenden Touristen durchzuführen. So haben wir einen Arbeitsnachweis gegenüber unseren Vorgesetzten, und keine Arbeit.

    Ein lieber Gruß von mir aus Lindau, bayer. Bodensee

    Norbert Geiser
    zertifizierter Gästeführer und Teilnehmer an Ihrer Sendung in Lindau

  3. Es kann nur eine dauerhafte Lösung für den Abhörskandal geben.

    Wir entwickeln über ein europäisches Projekt ein:
    -eigenes Betriebssystem, anstatt Windows
    – eine europäische Suchmaschine, anstatt google
    – ein europäsiches Facebook.

    Das bringt zugleich viele Arbeitsplätze in der EU. Im Luftfahrtbereich ist uns das mit EADS und Airbus auch gelungen.
    Andernfalls machen wir uns total von den Amerikanern abghängig und das können wir uns schon aus industrieller Sicht (Klau von Daten) nicht leisten.
    MFG
    Peter

  4. Thema Ökodesignrichtlinien -> 3 Negativ-Bsp. für Brüssels Politik:
    1. Glühlampen raus aus dem Handel, Quecksilberhaltige Lampen hinein: -> Viele Häuser sind mittlerweile Niedrigenergiehäuser oder haben Isolierung . Es gilt der Energieerhaltungssatz : Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt…. Die abgestrahlte Wärme der Lampe bleibt im Haus. Öl- oder Gasverbrauch der Heizung sinken, wenn die Lampen „brennen“. (Es gibt schließlich auch elektrische Heizungssysteme… ) Und Lampe ist nicht giftig. Dagegen sind Hg – haltige Lampen Sondermüll ! : wenn eine im Haus zerbricht, muss ich um die Gesundheit der Familie fürchten. 2. Kaffeemaschinen schalten nach 20 min ab -> Wärme bleibt im Haus, siehe 1. Energieerhaltungssatz … 3. Staubsauger Leistung Reduzierung: -> wird diese niedriger, werden die Bewohner länger saugen, da zB kleine Steine nicht beim ersten, sondern erst beim dritten „Hin und Her“ aufgesaugt werden. Mein Fazit: Brüsseler Bürokraten, evtl. naturwissenschaftlich unterqualifiziert (? – siehe oben), auf jeden Fall erfolgreich bearbeitet durch die tausende Lobbyisten vor Ort (darüber gibt es genügend Veröffentlichungen), bevormunden Europas Menschen. Gewinner ist die Industrie, die durch diese „Ideen“ mit neuen Aufträgen versorgt wird. Verlierer sind die Umwelt und die Steuerzahler. Der ökologische Fußabdruck wäre kleiner mit langlebigen Produkten. Glühlampen, die ewig „brennen“, wurden hergestellt -> Bsp „PhoebuskartelL“ . Mein Fazit: Macht das Licht aus in Brüssel. Das spart Energie und Steuergelder.
    Thomas

  5. Sorry, kann das Gewäsch von Huber und auch Eiwanger nicht hören! Wie viel Bundespolizisten sind im Einsatz? Was kostet die Unterbringung/Versorgung der Polizisten? 40 Millionen für den Bund! 460 Millionen für Bayern (was letztendlich übrig bleibt), die Aussage von Herrn Huber für die Werbung sei dahin gestellt und aus einer Schublade geholt!
    Frau Harms hat schon Recht, es gibt wichtigere Dinge zu klären als sich für 2 Tage zum Kaffeeplausch zu treffen!

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