Noch nichts vom Casting gehört? Geduld!

Die Regieassistenten Danny Rosness & Tibor Baumann bitten Euch um Geduld:

“Nachdem letzte Woche der Andrang und die Geduld bei dem Casting so groß waren, arbeiten wir fieberhaft an der Auswertung. Eine so große Komparserie zusammen zu stellen ist ein organisatorischer Aufwand, der Akribie, Übersicht und kühlen Kopf erfordert. Die Eindrücke und Bilder müssen geordnet, gesichtet, sortiert und zu den möglichen Besetzungen zugeordnet werden.

Auch wenn unsere Auswahl weit fort geschritten ist, so sind wir noch nicht fertig mit der Arbeit. Jetzt, kurz vor Drehbeginn, müssen diese Listen immer wieder angepasst werden. Es ist branchenüblich, dass sich innerhalb des Drehplans immer wieder Verschiebungen ergeben, Bilder im Detail geändert werden und sich neue Anpassungen, anhand des Drehbuchs ergeben. Auf diesen Prozess muss natürlich auch von unserer Seite reagiert und die entstehende Auswahl angepasst werden.

Die vielen freudigen Bewerber erleben daher momentan Unsicherheit durch das Warten auf Antwort oder eben die möglichen Veränderungen. Trotz unserer Bemühungen, dies so schnell und unkompliziert wie möglich über die Bühne zu bringen, sind diese Wartezeiten und sich ändernde Termine und Absagen nicht vermeidbar. Normalerweise werden solche Komparsen aus Agenturbeständen gebucht – hier soll aber eine Region eingebunden werden. Und das erfordert zusätzliche Arbeit und generiert den oben beschriebenen Wellengang.

Wir freuen uns auf den Beginn der Arbeit mit denjenigen, die beim Dreh dabei sein werden. Alle die nicht dabei sind, sollten nicht enttäuscht sein – es ist nicht das letzte Mal, dass Komparsen gebraucht werden.”

 

Matthias Egersdörfer spielt im Frankentatort

Kurz vor Drehbeginn Ende August in Nürnberg gibt es noch eine neue Besetzung im neuen Frankentatort: Der fränkische Kabarettist Matthias Egersdörfer übernimmt die Rolle des Leiters der Spurensicherung.

PortraitsUrsprünglich war Frank-Markus Barwasser dafür vorgesehen. Durch die verschiedenen produktionsbedingt notwendig gewordenen Drehverschiebungen konnte diese gewünschte Besetzung für den Frankentatort „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ nicht aufrecht erhalten werden. Die terminlichen Verpflichtungen von Frank-Markus Barwasser waren für die Produktion mit dem Drehplan, der in diesen Tagen fertiggestellt wurde, leider nicht mehr kompatibel. Für die Zukunft ist jedoch gut vorstellbar, dass Frank-Markus Barwasser im Frankentatort eine Rolle übernehmen wird.

egersDie Rolle des Michael Schatz, Leiter der Spurensicherung, wird der Kabarettist Matthias Egersdörfer übernehmen. Egersdörfer ist in Nürnberg geboren, in Lauf an der Pegnitz aufgewachsen und wohnhaft in Fürth. Er wurde u.a. durch Auftritte im „Scheibenwischer“ und in „Neues aus der Anstalt“ bekannt. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Passauer Scharfrichterbeil und dem Deutschen Kleinkunstpreis.

 

Lustig, dramatisch, traurig – wie ist er denn nun?

Die Münsteraner stehen für Klamauk, die Münchner ermitteln ernst – wie werden wohl die Frankentatort-Kommissare an die Arbeit gehen? BR-Redakteurin Stephanie Heckner haben wir das natürlich auch gefragt:

Neben den Tatorten gibt es ja auch andere Krimis im BR, beispielsweise die Heimatkrimis, für die Stephanie Heckner ebenfalls verantwortlich ist. Wird es da Parallelen geben?

 

Es ist geschafft!

Zwei Tage lang glich das Studio Franken einem Bienenhaufen – 350 Bewerber gingen ein und aus, warteten geduldig auf ihren kleinen Auftritt beim Komparsencasting. Wir danken an dieser Stelle nochmal allen, die dabei waren! Das hier sind einige der Gesichter, die wir neu kennenlernen durften:

Und manche hatten sich sogar in kreative Fleißarbeiten gestürzt, um die Regieassistenten zu überzeugen – beispielsweise Franz:

Für alle, die in der nächsten Woche eine Zusage bekommen werden, haben wir noch Tipps von einem alten Hasen:

Für alle anderen: Nicht traurig sein. Wir brauchen Eure Unterstützung als Werbetrommel-Rührer für die Region Franken, als Quoten-Bringer für ganz Deutschland und überhaupt! Bleibt uns gewogen…

 

Die bunte Schar der Bewerber

350 Bewerber wurden zum Casting eingeladen – klar, dass das nicht an einem Tag zu schaffen ist. Also geht es heute gleich weiter im Studio Franken. Wer sich gestern für eine Komparsenrolle im ersten Frankentatort beworben hat, seht Ihr hier:

 

Tipps für Komparsen

Der Erste Regie-Assistent Danny Rosness stand uns inmitten des Casting-Trubels kurz zur Verfügung und hat uns unter anderem erzählt, worauf er beim Komparsencasting achtet:

Ein paar Tipps für die Komparsen hat er auch mit im Gepäck – das betrifft vor allem die, die morgen erst dran sind…

Und fränkische Kleindarsteller braucht’s natürlich auch – nicht nur Radfahrer!

 

Das Komparsencasting läuft!

Was für ein aufregendes Wochenende das war! Erst das Warten auf die Zu- und Absagen, und für alle glücklichen Eingeladenen dann das Warten auf den Castingtermin. Heute und morgen werden in Nürnberg die Komparsen für den ersten Frankentatort gecastet, und wir wollen natürlich einige Eindrücke von vor Ort mit Euch teilen.

Die Kollegen aus dem Studio Franken haben natürlich auch schon eifrig über das Casting berichtet, beispielsweise hier.

Schickt uns gerne auch Eure Selfies oder Eindrücke vom Casting an frankentatort(at)br.de!

 

“Die Begeisterung der Region ist großartig!”

63555_481862382272_7453646_nNa, habt Ihr heute schon in Eure Mailbox geschaut? Und wenn ja: War Post drin von der Hager Moss Film? Vor wenigen Stunden wurden die Einladungen für das Komparsen-Casting am kommenden Montag verschickt – die Absagen gehen am morgigen Samstag raus. Zeit zum Aufatmen haben wir Producerin Yella Yarí Fenner (Foto links) nicht gelassen, sondern haben sie gleich mit Fragen gelöchert:

Wie waren die letzten Tage für Euch?

Ein Erlebnis – sehr anstrengend, aber auch wirklich spannend. In dieser Form haben wir so ein Komparsencasting bisher noch nicht durchgeführt. Das war also auch für uns etwas ganz Neues. Üblicherweise arbeiten wir für unsere Filme mit Komparsenagenturen zusammen. Aber der erste Frankentatort ist natürlich etwas Besonderes! Die Begeisterung und Vorfreude in der ganzen Region ist großartig und gibt unserem ganzen Team eine tolle Energie – da wollten wir den fränkischen Tatort-Fans mit unserem Anruf natürlich gerne die Möglichkeit geben, sozusagen „live“ dabei zu sein.

Habt ihr diesen Ansturm erwartet?

Seit der Veröffentlichung des BR, dass endlich ein Frankentatort gemacht wird, trudeln die ersten Initiativbewerbungen ein. Dass das Interesse da ist, war uns demnach bewusst. Aber 2.000 Bewerbungen?! Wow… Wir haben hier in der Firma Wetten abgeschlossen, wie viele es werden. Ich hab ganz mutig am höchsten, nämlich auf 1.323 Bewerber getippt und dachte noch „Hey, jetzt bist du aber echt optimistisch…“ Und dann dieser Ansturm! Für uns ist das natürlich toll, denn so konnten wir für die Castings nächste Woche aus dem Vollen schöpfen. Aber auch sehr, sehr viel Arbeit.

Wie sichtet man überhaupt 2.000 Bewerbungen?

Die Sichtung und Vorauswahl hat unser Regie-Department übernommen. Unsere Regieassistenten Danny Rosness und Tibor Baumann haben in den letzten Tagen bis in die frühen Morgenstunden gesichtet, sortiert und überlegt, um die besten Bewerber herauszufiltern.

Tibor Baumann: “Während der Vorauswahl ist man auf der Suche nach den Menschen die das Gesicht der Stadt und die Stimmung einer Szene unterstützen. Komparsen machen Filme lebendig. Hinzu kommen organisatorische Voraussetzungen, die während der Suche berücksichtigt werden wollen. Um für jede Szene die richtigen Komparsen zu finden, muss man die Bewerbungslisten durchgehen – immer und immer wieder. Dabei wollen wir natürlich speziell die waschechten Franken und die Kleindarsteller der Region einbeziehen. So bekommt der Film nicht nur im Bild die richtige Stimmung, sondern eben auch im Ton. Bei rund 2000 Bewerbern hat man damit einiges zu tun. Wir freuen uns darüber,  jetzt eine erste Auswahl getroffen zu haben und während des Castings einige der vielen begeisterten und engagierten Bewerber kennen zu lernen.“

Wie sollten sich die Eingeladenen am Wochenende auf das Casting vorbereiten? Gibt’s was zu üben?

Seit wir gerade eben die Einladungen rausgeschickt haben, steht das Telefon nicht mehr still – die Bewerber melden sich mit Terminwünschen und Fragen – manche auch einfach nur, um zu sagen, wie sehr sie sich freuen, dabei zu sein. Alle sind sehr aufgeregt, dass es jetzt endlich losgeht. Aber wir können Euch beruhigen: Uns geht es bei dem Casting darum, Euch kennenzulernen und einen ersten Eindruck von Euch zu gewinnen – alles ganz entspannt und in netter Atmosphäre im Studio Franken. Wir freuen uns auf Euch!!

Wer jetzt nicht dabei ist: Wird es noch ein Casting geben?

Bei dieser Anzahl von Bewerbungen muss man eine Auswahl treffen, obwohl wir gerne noch viel mehr Leute eingeladen hätten. Aber auch wenn es diesmal nicht geklappt hat: Wir werden unter der Regie von Max Färberböck einen spannenden und emotionalen Frankentatort produzieren, sozusagen als Auftakt eines tollen neuen Ermittlerteams. Vielleicht seid Ihr ja dann beim nächsten Mal dabei?

 

Morgen geben wir Bescheid

Wir wissen, Eure Ungeduld steigt bezüglich des Komparsen-Castings… Wir befinden uns derzeit in den letzten Zügen des Auswahlprozesses. Um dem großen Ansturm der Bewerber gerecht zu werden, benötigen wir allerdings noch etwas länger, bis die Einladungen zum Casting verschickt werden können. Wir bitten euch noch um einen weiteren Tag Geduld und melden uns dann am morgigen Freitag mit den Entscheidungen bei Euch!

 

Wir wollen auch bundesweit punkten!

Weiter geht’s mit unseren Fragen an BR-Redakteurin Stephanie Heckner. Dass sich schon im Vorfeld eines Projektes so viele Menschen mit einbringen möchten und teilhaben an den Vorbereitungen ist für sie eine neue Erfahrung. Immerhin ist die Franken-Community auch wirklich eine ganz besondere Gruppe. Ist das förderlich oder eher nicht?


Und natürlich interessiert uns auch brennend, wie weit das Drehbuch von Max Färberböck ist – ist es fertig oder wird noch eifrig daran geschraubt? Stephanie Heckner verrät uns, was eine Familienaufstellung à la Mensch-ärgere-Dich-nicht mit der Geschichte zu tun hat…