Heute war Casting in Nürnberg!

Wie aufregend: Heute waren 50 Personen zum Casting für kleine Rollen ins Studio Franken in Nürnberg eingeladen. Sie alle hatten sich beworben, um beim zweiten Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ dabei zu sein. Gesucht wurde von der Produktionsfirma Claussen + Putz unter anderem eine Frau, die die Wirtin eines Gasthauses mimen soll sowie ein Rentner-Ehepaar und eine Junggesellen-Runde. 2590 Bewerber hatten sich online bei der Castingagentur „Producer’s Friend“ registriert, 50 von ihnen wurden nun auf Video aufgenommen – der Recall sozusagen, oder Runde 2.
Aber keine Sorge, falls sich noch niemand bei Euch gemeldet hat: Neben den kleinen Sprechrollen wird es auch viele Komparsen geben, die hie und da kurz durchs Bild huschen sollen. Diese Personen werden voraussichtlich bis Ende der nächsten Woche ausgesucht – da aber immer mal jemand aus Termin- oder Krankheitsgründen ausfällt kann es auch sein, dass Komparsen nachrücken. Also: Bis zum Drehbeginn Mitte Juli Daumen drücken!

 

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Großer Ansturm auf das Komparsencasting

Wir sind überwältigt: Diesmal wollten noch mehr Franken als Komparsen dabei sein als beim ersten Tatort-Dreh! Während sich für den ersten Fall über 2000 Bewerber fanden, waren es diesmal sogar 2590, die sich online in die Kartei der Castingagentur „Producer’s Friend“ eingetragen haben. Interessant: Männer und Frauen halten sich dabei ziemlich genau die Waage. Der älteste Bewerber ist 79 Jahre alt. Gedreht wird „Das Recht sich zu sorgen“ ab Mitte Juli unter anderem in Würzburg – wir halten Euch an dieser Stelle natürlich wie immer auf dem Laufenden.

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Egersdörfer zu Gast bei „Eins zu Eins“

Matthias Egersdörfer / Foto: BR/Julia Müller

Matthias Egersdörfer / Foto: BR/Julia Müller

Im Franken-Tatort ist er der brummige Leiter der Spurensicherung, Michael Schatz. Im richtigen Leben ist Matthias Egersdörfer Kabarettist – und zwar ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneter. Zuletzt erhielt er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Kategorie Kleinkunst. Heute ist er bei den Kollegen von Bayern2 zu Gast, und zwar in der Sendung „Eins zu Eins. Der Talk“ mit Achim Bogdahn. Ihr könnt die Sendung entweder live hören um 16.05 Uhr auf Bayern2 oder danach als Podcast herunterladen.

 

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Dennis Mojen gewinnt New Faces Award

Im ersten Franken-Tatort spielte Dennis Mojen den Babysitter „Tommy“ nicht nur für die Zuschauer besonders überzeugend – sondern auch für die Jury des New Faces Award 2015.

Producerin Yella Yarí Fenner, Dennis Mojen und BR-Redakteurin Stephanie Heckner (v.l.)

Producerin Yella Yarí Fenner, Dennis Mojen und BR-Redakteurin Stephanie Heckner (v.l.)

Seit 1998 wird der Preis jährlich an die vielversprechendsten Nachwuchsstars im deutschen Film vergeben. Hinter dem Preis steckt die Zeitschrift „Bunte“. Heute Abend wurde der New Faces Award im Berliner ewerk verliehen – und wir freuen uns nun riesig mit Dennis! Strahlend präsentierte er die Trophäe und verschwand dann erstmal minutenlang im Blitzlichtgewitter der Fotografen vor Ort.

Dennis Mojen mit seinem New Faces Award

Dennis Mojen mit seinem New Faces Award

Die Nominierten in der Kategorie „Bester Debütfilm“ waren „Hirngespinster“ von Christian Bach, „Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste“ von Isabell Suba  und „Wolfskinder“ von Rick Ostermann. Letzterer gewann die Trophäe dann auch.

Als beste NachwuchsschauspielerInnen waren Mala EmdeAnna Lena KlenkeVictoria SchulzYasin El HarroukDennis Mojen und Merlin Rose nominiert. Bei den Mädels gewann Victoria Schulz, sie war allerdings nicht persönlich anwesend bei der Preisverleihung, weil sie am Tag zuvor Mutter geworden war.

Besonders schön für den BR: Drei von ihnen waren für ihre Rollen in BR-Tatorten nominiert. Dennis Mojen (für seine Rolle als „Tommy“ im Franken-Tatort „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“), Anna-Lena Klenke (für ihre Rolle als „Hannah“ im „Tatort: Das verkaufte Lächeln“) und Yassin el Harrouk (für seine Rolle als „Nasir“ im „Tatort: Der Wüstensohn“).

So sieht er aus, der New Faces Award von Dennis Mojen!

So sieht er aus, der New Faces Award von Dennis Mojen!

In der Jury saßen Patricia Riekel, Chefredakteurin von BUNTE und Vorsitzende der Jury, Nico Hofmann, Produzent und Vorsitzender der Geschäftsführung UFA Fiction, Alfred Holighaus, Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie e.V., Til Schweiger, Schauspieler, Regisseur und Gründer der Barefoot Films GmbH, Georg Seitz, Ressortleiter Medien bei BUNTE sowie den beiden Schauspielern Josefine Preuß und Armin Rohde.

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Komparsen-Casting für zweiten Franken-Tatort

Von Mitte Juli bis Mitte August finden die Dreharbeiten des neuen Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ in Nürnberg, in Würzburg und Umgebung statt. Für diesen Film suchen wir für verschiedene kleine Rollen Kleindarsteller und Komparsen zum Teil mit Spiel und improvisiertem Text. Erwachsene ab 18 Jahren können sich bewerben, Charakterköpfe sind herzlich willkommen!

IMG_7045Außerdem suchen wir diesmal zusätzlich nach folgenden Rollenprofilen:

• Im Raum Nürnberg suchen wir ein rüstiges Rentner-Ehepaar im Alter zwischen 60-70 Jahren. Beide sollten Lebensfreude und Aufgeschlossenheit ausstrahlen. Vom Typ her sportlich, humorvoll, reiselustig. Der Herr sollte einen Führerschein besitzen und gerne und sicher Auto fahren. Natürlich könnt Ihr Euch auch einzeln bewerben. Ihr solltet fränkisch sprechen.

• Im Raum Nürnberg suchen wir eine Wirtshausbesitzerin im Alter von 40-55 Jahren. Anpackend, herzlich, offen und direkt. Zwar gab es einige Enttäuschungen in ihrem Leben, sie könnte sich aber durchaus vorstellen, noch einmal durchzustarten. Sie trägt eher modisch-lässige Kleidung.

• Für Drehtage in Nürnberg und Würzburg suchen wir einen Mann zwischen 45-55 Jahren. Vom Typ her eher still und in sich gekehrt, als selbständiger Unternehmer gescheitert. Am liebsten ist er in der Natur unterwegs und sitzt stundenlang im Wald auf seinem geliebten Hochsitz. Jahrlange Ehekonflikte haben ihn gezeichnet, dadurch wirkt er innerlich gebrochen. Fränkische Mundart erforderlich.

• Männer im Alter zwischen 25-35 Jahren. Gäste auf einem Junggesellenabschied. Eine lustige Truppe mit guter Laune. Sie kennen sich gut, singen gerne miteinander. Sie sollten aus dem Raum Würzburg stammen und fränkisch sprechen.

Innerhalb unseres Drehzeitraums solltet Ihr – nach vorheriger Terminabsprache – zeitlich flexibel sein. Der genaue Drehort wird kurzfristig vorher bekannt gegeben. Selbstverständlich wird es eine Komparsengage für Eure Mitwirkung geben, Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Möchtet Ihr dabei sein? 
Dann bewerbt Euch online

Für die Komparsen und Kleindarsteller des Franken-Tatort ist die Agentur Producer’s Friend zuständig. Wer als bezahlter Komparse bzw. Kleindarsteller mitwirken möchte, kann sich bis 30. Juni 2015 kostenlos unter www.p-f.tv. bewerben und aktuelle Fotos für eine Online-Sedcard hochladen. Einreichungen, die nach dem 30. Juni 2015 eingehen, können leider nicht berücksichtigt werden.

Solltet Ihr in der engeren Auswahl sein, setzen wir uns mit Euch in Verbindung. Für etwaige Kleindarsteller-Einsätze werdet Ihr ggf. noch zu einem Videocasting vor Ort eingeladen.

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Der zweite Franken-Tatort: „Das Recht sich zu sorgen“

Der Tatort geht bald in die Sommerpause – aber der Franken-Tatort nicht! Im Gegenteil. Denn im Sommer wird gedreht, und die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Wir freuen uns daher, Euch den Titel des zweiten Falles mitteilen zu dürfen – er lautet „Das Recht sich zu sorgen“.

Andreas Senn, Stephanie Heckner, Udo Wachtveitl / Bild: BR/Erika Hauri

Ein gutes Team: Andreas Senn und BR-Redakteurin Stephanie Heckner mit Udo Wachtveitl bei den Dreharbeiten ds Münchner Tatorts „Das verkaufte Lächeln“ / Bild: BR/Erika Hauri

Regie führt der Schweizer Andreas Senn. Er ist ein wahrer Krimi-Experte und führte beispielsweise beim Münchner „Tatort: Das verkaufte Lächeln“ Regie.

Beate Langmaack / Bild: Hamburg Media School

Beate Langmaack / Bild: Hamburg Media School

Das Drehbuch hat diesmal Beate Langmaack geschrieben. Sie schrieb beispielsweise „Blaubeerblau“ (in dem ebenfalls Dagmar Manzel eine Hauptrolle spielte) und gewann den Grimme Preis und den Deutschen Fernsehpreis für die Echtzeit-Serie „Zeit der Helden“.

Somit tritt ein altbewährtes Team an – Senn und Langmaack haben schon oft und sehr erfolgreich mit BR-Redakteurin Stephanie Heckner Projekte verwirklicht.

Gedreht wird in Nürnberg und Würzburg, und zwar von Mitte Juli bis Mitte August. Einen Castingtermin für Komparsen wird es natürlich auch wieder geben, genaueres erfahrt Ihr in den kommenden Tagen hier im Blog.

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Matthias Egersdörfer unterwegs

Was macht eigentlich der Leiter unserer fränkischen Spurensicherung derzeit? Tja, Michael Schatz ist in der Versenkung verschwunden, aber sein Darsteller Matthias Egersdörfer ist weiterhin fleißig auf Deutschlands Kabarettbühnen unterwegs. Und hin und wieder auch in einem Taxi in Ihrer Nähe…

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Franken-Tatort überholt die Topmodels

Wer hätte das gedacht: Der Franken-Tatort war im April in den sozialen Medien auf Platz 1 und überholte damit sogar „Germany’s Next Topmodel“. Das berichtet die Mediaagentur MediaCom. Alles weitere zum Twitter- und Facebook-Erfolg lest Ihr bei den Kollegen: http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/franken-tatort-social-media-erfolg-100.html.

Und gleich noch eine gute Nachricht: Dennis Mojen, der im ersten Franken-Tatort den „Tommy“ spielte, ist für den New Faces Award nominiert. Wir drücken die Daumen!

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Startschuss für den zweiten Franken-Tatort

Die Tatort-Redaktion übergibt den Stab für den nächsten Franken-Tatort an eine neue Produktionsfirma: Die Claussen+Putz Filmproduktion. Die Münchner Produzenten realisieren Kino- und Fernsehfilme. Sie zeichnen verantwortlich für so unterschiedliche Produktionen wie „Das kleine Gespenst“ und „Das Ende der Geduld“ (mit Martina Gedeck), „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ und „Jenseits der Stille“. In Sachen Tatort haben sie zuletzt den Münchner Tatort „Der Wüstensohn“ produziert.

In der Redaktion des Bayerischen Rundfunks bleibt alles beim Alten – Stephanie Heckner lenkt weiterhin das gesamte Geschehen. Weitere Neuigkeiten zu Titel, Inhalt, Autorenschaft und Regie folgen in den nächsten Wochen. Die Schauspieler unserer Mordkommission Franken kennt Ihr ja schon… Und noch eine gute Nachricht für Euch: Es wird wieder ein Komparsencasting geben. Genauere Infos werden wir hier im Blog rechtzeitig veröffentlichen – schaut doch Anfang-Mitte Juni wieder vorbei. Dann gibt es die Einzelheiten hierzu an dieser Stelle.

Damit Ihr noch genauer wisst, wer sich hinter der Produktionsfirma verbirgt, haben wir hier noch mehr Infos für Euch:

CWP_Jakob_PortraitJakob Claussen wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach Schulzeit und Abitur absolvierte er mehrere Praktika bei Filmproduktionen und wurde bei der Henkel KGA zum Industriekaufmann ausgebildet. Schließlich zog es ihn nach diversen Aufnahmeleiter-Tätigkeiten endgültig zur Filmbranche hin und er studierte von 1986 bis 1989 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in der Abteilung Film- und Fernsehspiel. Anschließend folgten zwei Jahre als Herstellungsleiter an der HFF München in der Abteilung III. 1992 erfolgte zusammen mit Thomas Wöbke die Gründung der Claussen+Wöbke Filmproduktion GmbH. Seither ist er als Produzent von Spielfilmen tätig. Die Firma heißt seit 2015 Claussen+Putz Filmproduktion.

CWP_UliPortraitUli Putz ist in Lauingen an der Donau geboren. Von 1984 bis 1989 macht sie eine Ausbildung zur Fotografin und arbeitete in diesem Beruf,bis sie an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ihr Studium in der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft aufnahm und es 1993 abschloss. Es folgten Tätigkeiten als freie Produktionsleiterin, Herstellungsleiterin bei MTM Cineteve GmbH und 1995-03 als Herstellungsleiterin bei Claussen+Wöbke. Seit 1999 kamen vermehrt Lehrtätigkeiten hinzu wie zum Beispiel an der ifs Köln und der BAF München. Aktuell ist sie Gastreferentin an der HFF München, sowie der deutsch-französischen Masterclass an der Filmakademie Ludwigsburg. Sie ist Mitglied der Vereinigung der Unabhängigen Produzenten Süd (UPS). Seit 2004 ist sie Produzentin, Geschäftsführerin und Gesellschafterin bei Claussen+Wöbke+Putz. Die Firma trägt nunmehr den Namen Claussen+Putz Filmproduktion.

CWP_SyberbergProducerin ist diesmal die gebürtige Münchnerin Amelie Syberberg. 1995 absolvierte sie ihr Studium der Komparatistik, Romanistik und Kunstgeschichte an der LMU. Danach folgten mehrere Tätigkeiten in der Theater-Szene: Abendleitung im Teamtheater München, Hospitanz und Aufnahmeleitung bei der Sommer-Szene Salzburg, sowie als Souffleuse und Garderobiere bei der internationalen Theatertournee von „Doctor Faustus Lights the Lights“ (Regie: Robert Wilson/Hebbel Theater Berlin). Anschließend folgten Praktika bei Olga Film, Hofmann&Voges und Claussen+Wöbke. 2000 übernahm sie Aufbau und Leitung der Abteilung Lektorat + Projektentwicklung bei Claussen+Putz. Als Producerin betreute sie die Projekte „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und „Zimtstern und Halbmond“.

CWP_ThomasKlimmerHerstellungsleiter Thomas Klimmer absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Bayerischen Versicherungsbank (Allianz AG). Mit Aufnahme des Studiums an der Hochschule für Film und Fernsehen in München übernahm er ab 2001 verschiedene Positionen und Aufgaben bei Kurz-, Fernseh- und Kinofilmprojekten. Nach dem Diplom im Jahr 2006 im Studiengang Produktion und Medienwirtschaft folgten Tätigkeiten als Produktionsleiter für die Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion, Ratpack und die Kinowelt. Im Jahr 2008 gründete er gemeinsam mit Boris Jendreyko die Südart Filmproduktion GmbH. Dort produzierte er u.a. den Kinofilm „Die Farbe des Ozeans“ von Maggie Peren (VGF-Nachwuchsproduzentenpreis 2011) und den Kurzfilm „Nocebo“, welcher 2014 mit dem Student Academy Award Gold ausgezeichnet wurde.

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Dennis Mojen – der „Tommy“ im Franken-Tatort

Dennis Mojen wird ein ganz Großer – das ist jetzt mal unsere selbstsichere Prognose. Im ersten Franken-Tatort spielte er eine tragende Rolle, den Babysitter Tommy. Auf dem Roten Teppich in Nürnberg und im Interview wirkt er spontan, selbstsicher und sympathisch – wie ein alter Hase. Dabei ist er erst 21. Der gebürtige Hamburger lebt derzeit in Berlin-Neukölln.

Dennis Mojen im Interview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen im Interview bei der Premiere / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis, was steht auf Deiner Visitenkarte? Steht da „Schauspieler“ oder „Student, der nebenher schauspielert?“

Also wenn ich eine Visitenkarte hätte, dann stünde da sehr wohl Schauspieler drauf. Ich habe momentan das Glück, viele Rollen spielen zu dürfen. Das ist mein Beruf.

Was drehst Du momentan?

Über Vieles kann ich noch nicht sprechen, da ändert sich ja immer noch so viel, aber konkret kommt im Herbst ein Spielfilm mit Iris Berben ins ZDF, der Arbeitstitel lautet „Die Deutschlehrerin“. Da geht es um ein türkisches Mädchen, das neu in eine Klasse kommt. Da darf ich einen charmanten jungen Schüler spielen…

Und wenn Du nicht drehst?

Dann ist es sehr entspannt, ich mache viel an meiner Wohnung, spiele wahnsinnig gerne Fußball und momentan bin ich auch oft im Fitness-Center. Das mag ich zwar nicht, aber ich möchte trainiert sein.

Für die nächsten Nacktszenen?

Naja, eine Set-Aufnahmeleiterin meinte mal, ich solle den Bauch einziehen. Das muss mit 21 wirklich nicht sein… (lacht).

Dennis Mojen bei der Party nach der Preview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen bei der Party nach der Preview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Wir sind natürlich alle neugierig: Wie war sie denn nun, die Bettszene mit Ulrike C. Tscharre?

Ich war wahnsinnig aufgeregt davor. Meine erste Liebesszene und dann gleich komplett nackt… Aber ich hatte zum Glück eine sehr gut aussehende und routinierte Partnerin, die mir schnell die Aufregung genommen hat. Und auch alle anderen Ängste wurden eigentlich im Keim erstickt, weil es am Set so professionell zuging.

Und jetzt haben 12,11 Millionen Menschen Deinen Po gesehen.

Ja! Ich habe diesen Beruf, da gehört das dazu.

Wie kamst Du zum Beruf des Schauspielers?

Ich bin mit 12 oder 13 zu einer Agentin gegangen und habe gesagt, dass ich das jetzt will und sie soll sich mal drum kümmern. Sie ist heute noch meine Agentin.

Und was haben Deine Eltern dazu gesagt?

Sie haben mich auf ihre Weise immer unterstützt. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern auch in der Filmbranche arbeiten, allerdings hinter der Kamera. Und meine Oma war auch Schauspielerin. Also liegt’s vielleicht in den Genen.

Aber Du hast keine Schauspielschule besucht?

Nein. Ich habe mal einen Workshop in LA gemacht, auch mal einen in Hamburg, aber den habe ich geschmissen. Damals hatte ich ein Problem mit Autoritäten, glaube ich…

Franken-Tatort

Dennis Mojen als „Tommy“ im Franken-Tatort

Den Tommy hast Du extrem glaubwürdig gespielt… Ist das die Art von Rolle, für die Du derzeit gecastet wirst? Der verwirrte und verliebte junge Erwachsene und Liebhaber?

Als ich anfing, war ich immer der Junge, den alle für böse halten, der aber am Ende immer nur ein falsch verstandener Jugendlicher ist. Irgendwann habe ich solche Rollen dann konsequent abgelehnt. Momentan fühle ich mich nicht so, als wäre ich in einer Schublade – ich konnte schon viele Facetten zeigen.

Welche Erinnerungen hast Du an den Dreh zum Franken-Tatort?

Einige! Zunächst mal war ich sehr froh, dass ich nicht gleich gefeuert wurde. Beim Casting hatte ich nämlich eher längere Haare, und dann habe ich kurz vor dem Dreh amateurhaft beschlossen, zum Friseur zu gehen und kam dann mit ratzekurzen Haaren ans Set. Da war Regisseur Max Färberböck kurz vor dem Herzinfarkt… Und ich erinnere mich sehr gerne an den Showdown.

Was für ein Typ ist Max Färberböck am Set?

Er ist sehr perfektionistisch, und das ist toll. Er will aus den Schauspielern das Beste herausholen. Allein für den Showdown haben wir, glaube ich, fast einen ganzen Drehtag gebraucht. Und das war gut so! Am Ende konnte ich wirklich zu mir selbst sagen: „Das hast Du gut gemacht!“

War es dann schwierig für Dich, dass nirgends Dein Name auftauchte? Nicht in den Besetzungslisten, nicht im Internet, nicht in der Presse?

Nein, das war abgesprochen. Wir wollten, dass der WOW-Effekt am Ende noch größer ist. Und das hat ja auch geklappt.

Dennis Mojen auf dem Roten Teppich. Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen auf dem Roten Teppich. Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Am Sonntag bei der Premiere in Nürnberg bist Du sehr adrett gekleidet und sehr routiniert über den Roten Teppich geschlendert – so sah es zumindest aus. Wie sah es in Dir drin aus?

Alles andere als routiniert! Ich war innerlich sowas von aufgeregt… Aber ich habe mir bei anderen Schauspielern abgeguckt, wie die das machen.

Im Internet wurdest Du mit Lob überschüttet, Du hast jetzt eine Menge weiblicher Fans. Wie fühlt sich das an?

Großartig! Ich explodiere gerade regelrecht vor Freude und Stolz. Das fühlt sich gut an!

Eine Frage, die immer wieder im Netz gestellt wurde, müssen wir Dir noch weiterreichen: Bist Du mit Manuel Neuer verwandt?

(lacht) Ich bin blond, ich habe blaue Augen – klar! Hin und wieder stehe ich für den FC Bayern im Tor und manchmal vor der Kamera, ich mache das einfach bBeides sehr, sehr gut. Im Ernst: Nein, ich bin nicht mit Manuel Neuer verwandt. Aber ich spiele gerne Fußball.

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