Als Kleindarsteller beim Franken-Tatort: Am Set gab es sogar eine Waschmaschine

Uschi Kirsch und Jürgen Berndt / Foto: BR

Uschi Kirsch und Jürgen Berndt sind Nürnberger Urgesteine. Im zweiten Franken-Tatort spielen sie das Rentner-Ehepaar Gertie und Frank.

„Ich fahre gerne große Autos!“ sagt Jürgen Berndt. Ein Wohnmobil? Kein Problem für den Kleindarsteller, der im zweiten Franken-Tatort einen Rentner spielen durfte, der mit seiner Frau in den Urlaub fährt. Schließlich ist er früher, als die Kinder noch klein waren, mit dem VW-Bus zum Campen gefahren. Aber dann kam doch alles ganz anders als gedacht. Neben ihm im Wohnmobil seine „Ehefrau“ im Film, Uschi Kirsch. Dahinter zwei weitere Schauspieler. Und im Bauch des Wohnmobils der Regisseur Andreas Senn, das komplette Kamera-Team mit Ton-Mann und Assistenten. „Ich habe in den Rückspiegel geschaut und nur noch Köpfe gesehen“, sagt Jürgen Berndt lachend.

Nervös wurde er dabei nicht – die Aufregung war eher an den beiden Tagen vor dem Dreh zu spüren, erzählt er. Trotz einiger Erfahrung vor der Kamera. Berndt war unter anderem bereits in einem „Polizeiruf 110“ Komparse und in einem Vilsmeier-Film. „Aber diesmal war alles anders,“ so Berndt. „Total erstaunt“ sei er von der Perfektion, Ordnung und Sauberkeit am Set gewesen. Schon im Basislager sei ihm der Garderobenwagen aufgefallen – mit Waschmaschine!

Dreharbeiten in der Gluthitze eines Rastplatzes

Auch seine Film-Partnerin Uschi Kirsch, die auch schon kleinere Dreherfahrungen hat, erinnert sich gerne an den Drehtag. „Ich kam normal geschminkt zum Set, und die Dame von der Maske sagte, ich solle einfach so bleiben“, wundert sie sich. Kein aufwändiges Film-Make-Up, sondern Natürlichkeit war gefragt.

Los ging es mit Außenaufnahmen, sie vesperten auf einem Rastplatz. Später wurde dann im Wohnmobil gedreht. „Es war so heiß an diesem Tag! Wir waren total verschwitzt.“ Jürgen Berndt genoss den Service am Set: „In den Drehpausen kamen Mitarbeiterinnen und hielten Regenschirme über uns, damit wir Schatten hatten. Und wir konnten dann auch irgendwann in ein Fahrzeug flüchten, dessen Klimaanlage eingeschaltet war.“

Uschi Kirsch und Jürgen Berndt / Foto: BRErstaunt war Uschi Kirsch über den großen Aufwand, der für die Dreharbeiten betrieben wurde. Und über die Freundlichkeit aller Beteiligten, insbesondere über die Freundlichkeit und Souveränität von Regisseur Andreas Senn.“ Man konnte außerdem seine Meinung äußern und Andreas hörte wirklich zu, sogar uns Kleindarstellern!“ sagt Uschi Kirsch. Senn war auch beim Casting schon dabei gewesen und hatte die Szene mit seinen Darstellern in Ruhe erarbeitet. „Es gibt Regisseure, die schimpfen die ganze Zeit. Senn überhaupt nicht. Er war lässig, cool und immer freundlich; wir sollten ihn auch sofort duzen“, sagt Jürgen Berndt.

Vom Seniorentheater zum Tatort-Dreh

Der Kontakt mit der Produktion des Franken-Tatorts kam über das Seniorentheater TEMPO 100 zustande, bei dem Uschi Kirsch als Schauspielerin tätig ist und – als gebürtige Nürnbergerin – für das Casting vorgeschlagen wurde. TEMPO 100 ist dem Staatstheater Nürnberg angegliedert: die Vorstellungen der Stücke finden in den Kammerspielen statt.

Kirsch und Berndt (im Film übrigens Gertie und Frank) kennen sich aus der Statisterie des Staatstheaters. Jetzt sind sie gespannt, was aus ihren Szenen im Schneideraum wird. „Das weiß man ja nie!“ sagt Jürgen Berndt. Aber die Erfahrungen, die sie beim Dreh machen konnten, die können nicht rausgeschnitten werden, die bleiben.

Während Uschi Kirsch die Ausstrahlung gelassen nimmt, wird es bei Jürgen Berndt wahrscheinlich eine Party geben: „Die Nachbarn haben es schon mitbekommen“, meint er lachend. Er ist eifriger Tatort-Gucker, vor allem das Münsteraner Team mag er. Aber auch den ersten Franken-Tatort fand er super – von den sorgsam ausgearbeiteten Charakteren bis zur wirkungsvoll eingesetzten Filmmusik.

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Der zweite Franken-Tatort ist im Kasten

Ein heißer Monat liegt hinter Cast und Crew des Franken-Tatorts – nun ist die letzte Klappe gefallen. BR-Redakteurin Stephanie Heckner: „Die Hitze hat uns überall erreicht. Das Kommissariat unterm Dach eines Kaufhauses in Nürnberg hatte keine Klimaanlage. Da waren es für das Team und die Darsteller gefühlt manchmal an die 40 Grad. Man stand sofort komplett im Schweiss. Kostüm und Maske hatten massiv zu arbeiten.“

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Die in Berlin lebenden Hauptdarsteller Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs haben in ihrer knappen Freizeit während des anstrengenden Drehs wie schon beim ersten Franken-Tatort die fränkische Gegend erkundet. Diesmal waren ja besonders viele Orte im Spiel. Knapp die Hälfte der Drehtage wurden in Würzburg und Umgebung verbracht. Nach anfänglicher Drehzeit in Nürnberg und Umgebung wurde in den vergangenen Tagen unter anderem im Würzburger Umland, auf der Festung Marienberg in Würzburg und an der Universität gedreht, genauer gesagt in der Anatomie.

Beratung durch Wissenschaftler: Damit auch inhaltlich alles stimmt

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Medizinstudent Maximilian Rückert seinen Gehilfen

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Maximilian Rückert seinen Gehilfen. Im wahren Leben promoviert er gerade in Geschichte.

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie wurde 1883 eröffnet und ist ein ehrwürdiger Bau. Hier hat Professor Dr. Süleyman Ergün das Sagen, und er empfängt das Filmteam mit offenen Armen. Obwohl die vielen wuseligen Menschen den normalen Alltag natürlich komplett über den Haufen werfen. Das wird mit Gelassenheit hingenommen – und die Institutsmitarbeiter und Studenten beobachten das Treiben in ihrer Uni natürlich neugierig. Aber nicht nur das: Ergüns Mitarbeiterin Dr. Maike Veyhl-Wichmann hat das Team wissenschaftlich beraten, schon zu Zeit der Drehbuchentwicklung. Schließlich soll fachlich alles stimmen.

Ein Schädel passt nicht zum restlichen Skelett – was ist passiert?

Im Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ wird ein Doktorand in der Knochensammlung des Anatomischen Instituts einen Schädel finden, der nicht zu dem restlichen Skelett passt, mit dem er einsortiert wurde, und der außerdem deutlich jünger ist als in den Leichenpapieren steht… Einige Minuten lang wird die Anatomie im fertigen Film zu sehen sein – dafür wurde ein ganzer Tag Drehzeit veranschlagt, mit 35 Crewmitgliedern, 8 Schauspielern und 3 Kompasen.

Fotograf Thomas Obermeier von der Mainpost war beim Dreh dabei – eine Auswahl seiner Bilder zeigen wir Euch hier, weitere gibt es mit einem ausführlichen Drehbericht auf der Internetseite der Uni Würzburg zu sehen.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten und Regisseur Andreas Senn ist Redakteurin Stephanie Heckner jetzt höchst gespannt auf den Schnitt des Films. Der zweite Franken-Tatort nach einem Drehbuch von Beate Langmaack soll im Frühjahr kommenden Jahres im Ersten zu sehen sein.

Wir haben noch einiges an Material gesammelt während der Drehzeit und halten Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! Beispielsweise mit Selfies von Andreas Leopold Schadt… Schönes Wochenende!

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Für einen Tag Zivilfahnder: Die Komparsen

Einmal bei Dreharbeiten zu einem Tatort dabei sein – diesen Traum haben viele. Aber es geht auch spezieller: Einmal beim Dreh eines Franken-Tatorts dabei zu sein! Für Marc Michel und Rainer Denk ist dieser Traum wahr geworden, sie waren als Komparsen dabei.

Für einen Tag Zivilfahnder und Polizeibeamter: Marc (links) und Hannes / Foto: privat

Für einen Tag Zivilfahnder und Polizeibeamter: Marc (links) und Hannes / Foto: privat

Marc Michel lebt in Cadolzburg (Landkreis Fürth), ist 41 Jahre alt und arbeitet im Bereich Projektmanagement. Rainer Denk ist 42 Jahre alt und EDVler: Der gebürtige Nürnberger ist Systemadministrator und Anwenderbetreuer.

Was waren Eure Aufgabe beim Dreh?
Marc: Nach zahlreichen Anfragen wie „gutaussehende Leiche“, „Mann mit Fahrrad“, „Wirt“ oder „Motorradfahrer“ erhielt ich die Anfrage für einen „Zivilfahnder“. Den durfte ich dann beim Dreh im alten Horten-Kaufhaus am Aufsessplatz spielen. Hier war die Kulisse des Polizeipräsidiums aufgebaut worden.
Rainer: Ich hatte die Rolle eines höhergestellten Beamten, der mit dem Polizeipräsidenten Dr. Kaiser in einer Konferenz sitzt.

Und wie lief der Tag ab?
Marc: Es ging um 7.45 Uhr los. Wir wurden eingekleidet und dann gab es einen eigens für uns eingerichteten Raum, in dem wir mit Essen und Getränken versorgt wurden. Schon hier hat man gemerkt, das sich um jedes Teammitglied sehr gut gekümmert wird.
Rainer: Ich war von 9-19 Uhr am Set. Wobei man speziell als Komparse natürlich sehr viele Wartezeiten hat. Aber das ist völlig normal.
Marc: Nach einer Erklärung, wer von wo aus durch die Szene laufen oder andere Aufgaben erledigen soll, wurde das erste Mal geprobt. Wenn die Szene dem Regisseur gefällt, wird gedreht. Da auch andere Kameraeinstellungen aufgenommen werden, wurde die selbe Szene aus verschiedenen Blickwinkeln wiederholt. Eine meiner Aufgaben war es, zum Beispiel in einer Szene im Hintergrund an einem Schreibtisch Akten zu sortieren, aufzustehen und durchs Bild zu laufen. Keine große Aufgabe, jedoch sehr interessant, mal bei einem Film auch bei der Produktion live dabei zu sein.

Das Team bei der Arbeit im Polizeikommissariat / Foto: BR/Amelie Syberberg

Das Team bei der Arbeit im Polizeikommissariat / Foto: BR/Amelie Syberberg

Es arbeiten ja viele Menschen an so einem Set, wie habt Ihr das Team erlebt?
Marc: Das Team empfand ich als absolut professionell und sie gaben jedem den Eindruck, dass sie genau wissen, was sie tun. Wir, die Komparsen haben uns auch unterhalten und eine „Kollegin“ hat schon bei anderen Produktionen mitgewirkt und hat in einem Gespräch bestätigt, dass es nicht überall so reibungslos abläuft und der Tatort-Dreh schon was besonderes sei. Mehr Anerkennung kann man glaub ich nicht aussprechen….
Rainer: Jeder arbeitete hochkonzentriert und wusste genau, was er tat. Aber das muss natürlich auch so sein. So ein Drehplan ist ein hochkomplexes Konstrukt, und seine Umsetzung eine logistische und technische Herausforderung.

Und die Hauptdarsteller?
Marc: Selbst beim Mittagessen sitzt man auch mal zusammen am Tisch. Es sind ja auch nur Menschen wie Du und ich, und selbst die Hauptdarsteller haben an dem Drehtag mit der Hitze kämpfen müssen. In einem sehr stickigen Raum so eine professionelle Arbeit abzuliefern schafft sicher nicht jeder.. Darum auch ein Kompliment an die Hauptdarsteller!
Rainer: Einen recht großen Kontakt hat es allerdings nicht gegeben, außer mal ein kurzes „Hallo“ oder „Guten Tag“. Aber das ist in Ordnung so. Auch die Darsteller sind natürlich mit ihren Aufgaben beschäftigt und sehr konzentriert. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Mit Stefan Merki hatte ich natürlich rollenbedingt mehr Kontakt, da ich ja neben ihm in der Konferenz saß.

Rainer Denk / Foto: privat

Rainer Denk / Foto: privat

Gab es Überraschungen oder Enttäuschungen?
Marc: Enttäuscht hat mich nur, das ich leider keine Sprechrolle erhalten habe, aber das wusste ich ja bereits vorher schon. Selbst der Regisseur, Andreas Senn hat sich am Schluss bei mir persönlich bedankt, was glaube ich keine Selbstverständlichkeit ist…. War bemerkenswert..
Rainer: Ich durfte spontan ein paar halbimprovisierte Sätze sprechen, das hat mich überrascht! Ob es diese Sätze allerdings in den fertigen Film schaffen, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Das stimmt – nach dem Dreh geht es ab in den Schnitt, und erst dort wird entschieden, welche Szenen gekürzt werden… Wäre das schlimm für Euch?
Marc: Falls die Szene herausgeschnitten wird, wäre ich nicht enttäuscht, denn ich habe die Erfahrung mitnehmen können und kann dennoch sagen, ich war dabei. So eine Chance mitten drin, neben den Schauspielern, dem Regisseur und allen Mitwirkenden zu sein, bekommt sicher nicht jeder. War eine tolle Sache…
Rainer: Damit muss man natürlich immer rechnen. Sicherlich ist man etwas enttäuscht, wenn man herausgeschnitten wird. Da meine Rolle aber ohnehin nur für einige Sekunden zu sehen ist, wäre es, glaube ich, für mich nicht ganz so schlimm, wenn sie herausgeschnitten würde.

Und, Blut geleckt? Wollt Ihr jetzt Schauspieler werden?
Marc: Sicher ist Schauspieler zu sein eine super Sache, jedoch wird auch unterschätzt, dass es Knochenarbeit ist, sich den ganzen Text zu merken, sich jeden Tag auf neue Situationen und Szenen zu konzentrieren, nicht an einem festen Ort zu arbeiten und sich auf die örtlichen Gegebenheiten einzustellen. Aber Spaß machen würde es mir dennoch…
Rainer: Schauspieler war schon als Kind mein Traumberuf. Irgendwie wollte ich das schon immer machen, seit ich denken kann. Trotzdem habe ich dann „etwas Anständiges“ gelernt. Der Schauspielerei und der Bühne bin ich aber über all die Jahre treu geblieben, weil es mir einfach im Blut liegt. Sei es im Schultheater, später im Amateurtheater oder mittlerweile im semiprofessionellen Bereich. Heute bin ich ganz froh, von der Schauspielerei nicht finanziell abhängig zu sein, sondern es quasi als „Nebenjob“ auszuüben.

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Kamera ab für die Junggesellen!

Ein typisches Junggesellen-Gefahrt, oder? / Foto: BR/Uli Putz

Ein typisches Junggesellen-Gefahrt, oder? / Foto: BR/Uli Putz

Schöne Abkühlung bei den Dreharbeiten: Diesmal wurde das Set des zweiten Franken-Tatort nach draußen verlegt, und zwar an eine kleine Floßanlegestelle bei Gerlachshausen in Unterfranken. Die Hauptkommissare Ringelhahn und Voss (Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs) müssen in dieser Szene die Tochter eines Mordopfers befragen – und die arbeitet auf einem Floß, das den Altmain runterschippert. Auf so ein Floß passen 75 fröhliche Menschen, die ihre Familienfeiern dort abhalten oder einen Junggesellenabschied. Und jetzt wisst Ihr auch, warum wir bei unserem Castingaufruf viele junge Herren gesucht haben…

Junggesellen ahoi! / Foto: BR/Uli Putz

Junggesellen ahoi! / Foto: BR/Uli Putz

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Pressetermin am Drehort

Am Set ist heute eine Menge los, denn die Presse wurde eingeladen, bei den Dreharbeiten Zaungast zu sein und Interviews zu führen. Wir waren natürlich auch vor Ort für Euch!

Die Radio-Kollegen waren auch mit dabei, das könnt Ihr hier hören…

Andreas Leopold Schadt beim Fotocall / Foto: BR/Julia Müller

Andreas Leopold Schadt beim Fotocall / Foto: BR/Julia Müller

Kameramann Holly Fink bei der Arbeit / Foto: BR/Julia Müller

Kameramann Holly Fink bei der Arbeit / Foto: BR/Julia Müller

Ohne Klappe geht natürlich nichts... / Foto: BR/Julia Müller

Ohne Klappe geht natürlich nichts… / Foto: BR/Julia Müller

Sitzt das Haar? Andreas Leopold Schadt vor der Aufnahme / Foto: BR/Julia Müller

Sitzt das Haar? Andreas Leopold Schadt vor der Aufnahme / Foto: BR/Julia Müller

Regisseur Andreas Senn mit Andreas Leopold Schadt / Foto: BR/Julia Müller

Regisseur Andreas Senn mit Andreas Leopold Schadt / Foto: BR/Julia Müller

Eli Wasserscheid, Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs in Aktion / Foto: BR/Julia Müller

Eli Wasserscheid, Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs in Aktion / Foto: BR/Julia Müller

Regisseur Andreas Senn gibt seinen Schauspielern Anweisungen / Foto: BR/Julia Müller

Regisseur Andreas Senn gibt seinen Schauspielern Anweisungen / Foto: BR/Julia Müller

 

Der Ton wird geangelt - bei Wind mit Puschel... Foto: BR/Christoph Schneider

Der Ton wird geangelt – bei Wind mit Puschel… Foto: BR/Christoph Schneider

Matthias Egersdörfer vor dem Wirtshaus / Foto: BR/Christoph Schneider

Matthias Egersdörfer vor dem Wirtshaus / Foto: BR/Christoph Schneider

Dagmar Manzel in der Maske / Foto: BR/Christoph Schneider

Dagmar Manzel in der Maske / Foto: BR/Christoph Schneider

Regisseur Andreas Senn: Besprechung mit der Crew / Foto: BR/Christoph Schneider

Regisseur Andreas Senn: Besprechung mit der Crew / Foto: BR/Christoph Schneider

Und ein echtes Polizeiauto gehört auch dazu! Foto: BR/Christoph Schneider

Und ein echtes Polizeiauto gehört auch dazu! Foto: BR/Christoph Schneider

Heute sind nicht nur die Kameralinsen auf die Schauspieler gerichtet, sondern auch die der Fotografen – und unsere…

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Euch ist heiß? Fragt mal!

mail.google.comFalls Euch heute und in den vergangenen Tag unangenehm heiß war, dann stellt Euch mal folgendes vor: Ihr seid in einem Raum ohne Fenster. Ohne funktionierende Lüftung. Ohne Klimaanlage. Ihr tragt Kostüme – und es sind Scheinwerfer auf Euch gerichtet. Genau das war nämlich die Situation der vergangenen Tage beim Dreh des zweiten Franken-Tatort. Auf dem Drehplan standen die Szenen, die im Polizeikommissariat spielen.

Die Darsteller und die Crew blieb gelassen und nutzte jede freie Sekunde, um sich von der mobilen Klimaanlage ein wenig Abkühlung abzuholen – so wie hier im Bild der „Chef“ Stefan Merki und „Wanda Goldwasser“ Eli Wasserscheid:mail.google.com2

mail.google.3com

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Andreas Senn, der „neue“ Regisseur

„Mein Bauch sagt mir: Es wird ein seeeeehr angenehmes Arbeiten“, sagt Schauspielerin Eli Wasserscheid über den Regisseur Andreas Senn. Nachdem beim ersten Franken-Tatort Max Färberböck die Regie übernommen hatte, ist diesmal der Schweizer dran. Mehr seht Ihr hier:

 

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Die ersten Drehtage

„Wetter ist heiss. Stimmung ist toll. Franken sind super.“ Kurz und knapp hat Produktionsleiter André Koebner die ersten Drehtage für den zweiten Franken-Tatort zusammengefasst. Seit Dienstag ist das Team in Franken unterwegs, zu Beginn gleich in Nürnberg auf dem Jakobsplatz, dann ging es in entlegenere Eckchen. Jetzt am Wochenende dürfen sich alle ausruhen, bevor es am Montag weitergeht. Wir haben die schönsten Impressionen vom Set für Euch:

Einige der Fotos lassen sich übrigens leider nicht größer darstellen – weil sie uns nicht größer vorliegen. Wir haben unseren Spionen am Set aber schon Bescheid gesagt, dass sie nächstes Mal größer fotografieren (oder schicken) sollen…

Einen Drehbericht gab es natürlich auch:

Eine schöne Geschichte haben wir noch: Requisitenfahrer Wolfgang ist gebürtiger Franke und arbeitet seit 20 Jahren beim Film. Er hat eine kleine Wohnung in München, die er nutzt wenn er in Oberbayern arbeitet – denn dort gibt es nunmal mehr Produktionen als in Franken. Nun kann er zum ersten Mal in seinem Berufsleben zum Schlafen abends nach Hause fahren, denn er wohnt nur eine Viertelstunde von Nürnberg entfernt. Wolfgang hat viele große und interessante, internationale Projekte gemacht – wie zum Beispiel SNOWDEN, um nur eines der letzten zu nennen. Aber jetzt, als seine Nachbarn in Franken erfahren haben, dass er beim Tatort mitmacht: DAS ist was!! DAFÜR bekommt er Lob, Anerkennung und Schulterklopfen! Danke, Wolfgang…

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Klappe, die Erste! Wir drehen den zweiten Franken-Tatort

Heute haben in Nürnberg die Dreharbeiten zum zweiten Tatort aus Franken, „Das Recht sich zu sorgen“, begonnen. Nach dem großen Erfolg des ersten Franken-Tatort mit über 12 Millionen Zuschauern im Frühjahr 2015 ermitteln Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss mit ihrem Team dieses Mal in Nürnberg, Würzburg und Umgebung.

Produzentin Uli Putz, Regisseur Andreas Senn, Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Redakteurin Stephanie Heckner / Foto: BR/Hagen Keller

Produzentin Uli Putz, Regisseur Andreas Senn, Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Redakteurin Stephanie Heckner / Foto: BR/Hagen Keller

Regie führt Andreas Senn (Tatort: „Das verkaufte Lächeln“), das Drehbuch schrieb Beate Langmaack („Blaubeerblau“), Produzenten sind Uli Putz und Jakob Claussen (Claussen+Putz Filmproduktion), die Redaktion liegt bei Stephanie Heckner. Die Ausstrahlung des Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ ist für das Frühjahr 2016 geplant.

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Im zweiten Franken-Tatort haben es die Ermittler mit drei Fällen gleichzeitig zu tun. Der erste spielt rund um ein Gasthaus in einem Dorf im Umland von Nürnberg. Der zweite an der Universität Würzburg und der dritte unmittelbar vor der eigenen Haustür: auf dem Jakobsplatz vor dem Nürnberger Polizeipräsidium. Unterstützt werden Voss und Ringelhahn erneut von Kommissarin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid), Kommissar Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) und dem Leiter der Spurensicherung Michael Schatz (Matthias Egersdörfer).

Zum Inhalt: An einem frühen Sommermorgen findet Steffi Schwinn, Tochter von Wirtsleuten, ihre Mutter erwürgt in der Gaststube liegen. In der Knochensammlung des Instituts für Anatomie der Universität Würzburg stößt ein Doktorand auf einen fremden Schädel. Und vor dem Nürnberger Polizeipräsidium schlägt eine Frau ein Zelt auf, um dagegen zu protestieren, dass die Polizei sich weigert, ihren vermissten erwachsenen Sohn zu suchen. Drei Fälle, die von der Sehnsucht nach dem Gegenteil von Einsamkeit handeln und vom Recht sich zu sorgen. Im Mittelpunkt ein fast perfektes Verbrechen…

Der Produktionsleiter stellt das Team vor.

Der Produktionsleiter stellt das Team vor.

Gestern Abend beim Warmup haben Cast und Crew sich zum Teil wiedergesehen und zum Teil neu kennen gelernt – heute hat die Arbeit am Drehort begonnen. Hier könnt Ihr hören, was die Hauptdarsteller vom zweiten Fall halten.

Wir werden Euch an dieser Stelle wie gewohnt auf dem Laufenden halten, was die Dreharbeiten angeht. Und auch wenn wir Eure Neugier verstehen bitten wir Euch, die Dreharbeiten nicht zu stören – so einen Tatort zu drehen ist ein logistisches Meisterwerk der Produktionsfirma und alle arbeiten hoch konzentriert, um den Drehplan einzuhalten.

Mit uns seid Ihr so nah dran wie es geht: Wir werden Fotos vom Set liefern, kleine Geschichtchen und Anekdoten und hin und wieder auch einen Video-Drehbericht.

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