Bettina Reitz: “Es ist ein tolles Gefühl!”

“Das ist ein tolles Gefühl wenn man sich in einem sehr engen Dialog mit unseren Zuschauerinnen und Zuschauern befindet”, sagt BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz über den Franken-Tatort. Hier seht Ihr das ganze Interview mit ihr.

 

Die Polizei unterstützt den Franken-Tatort

Die fränkische Polizei hat ungefragt neue Kollegen bekommen – die neuen Hauptkommissare und Spurensicherer des Franken-Tatorts ermitteln eifrig in Nürnberg und Erlangen. Natürlich nur rein fiktiv und ohne “echte” Leiche. Aber was hält die fränkische Polizei eigentlich von alldem? Wir haben nachgefragt:

 

Die drei Franken

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel sind die beiden Hauptkommissare im neuen Franken-Tatort. Unterstützt werden sie von drei fränkischen Schauspielern, die wir Euch hier gerne näher vorstellen möchten.

Eli Wasserscheid wurde in Bamberg geboren und lebt in München. Im Oktober steht sie dort im Metropol-Theater auch auf der Bühne. Sie war im Münchner Tatort bereits zu sehen – und wird nun die Rolle der Wanda Goldwasser übernehmen.

Matthias Egersdörfer mischte die Pressekonferenz zum Franken-Tatort ordentlich auf. Der gebürtige Nürnberger pöbelte scherzhaft die Journalisten an und wich gekonnt manchen Fragen aus. Egersdörfer ist als gerne cholerischer Kabarettist unterwegs – und sprang für Frank-Markus Barwasser ein. Im Franken-Tatort spielt er den Leiter der Spurensicherung.

Andreas Leopold Schadt wuchs in Hof auf und ist staatlich geprüfter Schauspieler. Man konnte ihn in Marcus H. Rosenmüllers “Sommer der Gaukler” im Kino sehen und auf vielen Theaterbühnen, beispielsweise im Münchner Theater Heppel und Ettlich.

 

Die große Presse-Konferenz!

Mit dem Radl zur Pressekonferenz und dann schnell wieder zurück zu den Dreharbeiten – Fabian Hinrichs nutzte das schöne Wetter aus…

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Ihr könnt die Pressekonferenz in voller Länge hier sehen:

Und hier könnt Ihr nachlesen, was bei der Pressekonferenz im Studio Franken alles los war!

Das sagen Ulrich Wilhelm und Bettina Reitz zum Franken-Tatort:

Bild: BR / Andreas MüllerUlrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks:
„Vor knapp zwei Jahren, im Oktober 2012, hatten wir in Nürnberg angekündigt, dass wir einen Franken-Tatort entwickeln werden. Nun ist es soweit. Die Dreharbeiten laufen seit dem 26. August. ‚Der Himmel ist ein Platz auf Erden‘ verspricht einen Krimi mit hohen Emotionen und starker Spannung – einen ersten Franken-Tatort, der sowohl in der Region als auch bundesweit überzeugen kann. Das Interesse ist überwältigend, für das Komparsen-Casting gingen über 2.000 Bewerbungen ein, von denen 250 ausgesucht wurden. Und es geht weiter: Parallel wird der zweite Franken-Tatort als Drehbuch schon entwickelt. Er soll 2015 produziert werden und dann unter anderem auch in Würzburg spielen. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.“

Bild: BR / Gerhard BlankBettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks:

„Ohne gutes Drehbuch kein guter Film. Und kein guter Film ohne einen guten Regisseur und hervorragende Darsteller. Mit Max Färberböck als Autor und Regisseur und Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs in den Hauptrollen hat der erste Franken-Tatort eine überzeugende Ausgangsposition, und wir freuen uns sehr, dass die beiden Hauptdarsteller von so wunderbaren fränkischen Kollegen wie Matthias Egersdörfer, Andreas Leopold Schadt sowie der Schauspielerin Eli Wasserscheid begleitet werden. Das ist ein regional und bundesweit starker Polizei-Cast, dessen interessante Figuren hoffentlich noch viele gemeinsame Tatort-Fälle in Franken lösen werden.“

 

Morgen laden wir zur Pressekonferenz!

Es gibt so viele Fragen. Wir wollen versuchen, Antworten zu geben – und laden morgen zu einer Pressekonferenz im Studio Franken ein. Aber das Beste ist: Auch Ihr könnt daheim mit dabei sein! Wir haben einen Livestream für Euch eingerichtet!

Unter der Adresse http://www.br.de/franken/sendungen/franken-tatort-pressekonferenz-100.html könnt Ihr am Mittwoch, 10. September, ab 13 Uhr dem Livestream folgen. Ihr könnt zudem hier mit uns chatten und uns Fragen stellen – da es morgen sehr voll wird sammeln wir diese dann und werden versuchen, sie auch im Nachhinein zu beantworten.

An der Pressekonferenz nehmen die Darsteller Fabian Hinrichs, Dagmar Manzel, Eli Wasserscheid, Matthias Egersdörfer sowie Andreas Leopold Schadt teil. Außerdem werden die BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz, die Leiterin des Programmbereichs Spiel-Film-Serie Bettina Ricklefs, die Leitung Studio Franken, Dr. Kathrin Degmair, die Leiterin der BR-Redaktion Reihen und Mehrteiler und zuständige Tatort-Redakteurin Stephanie Heckner sowie die Produzentin Kirsten Hager (Hager Moss Film) und noch einige andere vor Ort sein.

 

Dreh an der Uni Erlangen

Nachdem in und um Nürnberg schon einige Szenen für den ersten Franken-Tatort gedreht wurden, war jetzt die Uni in Erlangen dran. In einem Hörsaal ermittelten die Kommissare im Fall des ermordeten Professors:

Foto: BR/Stephanie HecknerSympathisch, dieser Andreas Leopold Schadt, oder? Der wandelbare Schauspieler wurde 1978 in Hof geboren, ist Theaterschauspieler und Schauspiellehrer, hat eine eigene Produktionsfirma gegründet und war zuletzt in “Der Sommer der Gaukler” von Marcus H. Rosenmüller zu sehen und in “Dreiviertelmond”.

 

“Nun sehe ich Filme mit ganz anderen Augen!”

Ihr seid sicher neugierig, welche Gesichter vom Casting im ersten Franken-Tatort zu sehen sein werden – sofern ihre Rollen nicht im Schneideraum herausgeschnitten werden… Wir haben einige für Euch herausgepickt:

Foto: privatChristian Hilgert:
“Als ich gehört habe, dass Komparsen gesucht werden, habe ich mich sofort beworben. Ich bin schon immer Tatort-Fan gewesen und die Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Als ich dann ausgewählt wurde, hab ich mich riesig gefreut. Beim Casting waren echt tolle Leute dabei und man hat sich gut unterhalten. Dass ich jetzt als Komparse dabei sein kann, ist einfach galaktisch, die Vorfreude darauf unbeschreiblich.“

Christian war einer von fast 2000 Bewerbern. Und ehe er sich’s versah wurde er zum Mitarbeiter der Rechtsmedizin Erlangen. Glück hatte auch Emmerich Thürmer. Seinen Einsatz am Set vom ersten Franken-Tatort hat er schon hinter sich und ist daher um eine Erfahrung als Kripobeamter reicher:

Foto: privatEmmerich Thürmer:
“Ich kann mich auf Fotos oder Videos nicht sehen…
Warum dann die Bewerbung für das Casting? Ich fand es politisch und kulturell überfällig, dass Franken ein Tatort-Team bekommt, wenn man sich zum Beispiel auch an die spöttische Frankenkarikatur aus dem Münchner Tatort erinnert. Darum bin ich seinerzeit auch sofort der Tatort Franken-Facebook-Gruppe beigetreten! Wobei manche “Politiker” das Thema auch sehr stark instrumentalisiert haben… Das Konzept mit einer Mordkommission für ganz Franken ist auch wirklich lobenswert & frankenverbindend.
Ich habe mich extrem gefreut, dabei sein zu dürfen, fand auch alle Drehmomente spannend, trotz der Wartezeiten und der 20 Sekunden im Bild. Ich wäre begeistert, wenn die Szenen im Film blieben, nicht dem finalen “Cut” zum Opfer fielen, denn im ersten Franken-Tatort mitmachen zu dürfen ist Kult!”

Mit den Scheinwerfern um die Wette gestrahlt

Foto: privatMadeleine Schuffert:
“Von Anfang an, als ich vom ersten Franken-Tatort gehört habe, hab ich drauf hingefiebert, dass es endlich heißt – los ihr dürft euch bewerben – und dann hab ich gleich eine Mail geschickt. Ich hab mich einfach UNGLAUBLICH gefreut eingeladen zu werden – ich hab immerzu gestrahlt. Und ich glaub, das haben der Tibor und der Danny (die Regieassistenten, Anmerkung der Redaktion) auch gemerkt. Dass ich mich einfach wie verrückt freue! Ich hab mich noch nie für so was beworben – aber Franken-Tatort ist halt einfach was Besonderes. Jetzt bin ich bei der Spusi (= Spurensicherung) – und ich hoffe, dass ich meine Sache gut mache und auch beim nächsten Mal wieder dabei sein darf! Und dass meine Freunde mich trotz weißem Plastikanzug mit Haube erkennen ;-)”

Foto: privatDominic Pfeufer:
„Ich konnte es am Anfang noch gar nicht glauben. Beim Casting hab ich mir noch ausgerechnet wie viele Leute die in den zwei Tagen da durchschleusen wollen, und dann bin ich tatsächlich dabei. Der Drehtag war spannend und aufregend, sehr kurzweilig. Es waren sehr nette Komparsen dabei, ein guter deutscher Durchschnitt würde ich sagen. Ich hab mich wie ein kleiner Teil der Crew gefühlt, auch wenn man nur für vielleicht 10 Sekunden zu sehen sein wird – wenn überhaupt. Ich habe meinen kleinen Teil dazu beigetragen. Ein sehr nettes Team, das sich super um uns gekümmert hat. Dass man nebenbei einem professionellen Filmteam noch über die Schulter schauen konnte, war der Höhepunkt. Nun sehe ich Filme im Fernsehen mit ganz anderen Augen! Würde jederzeit gerne wieder mitmachen.“

Von der Studentin zur Praktikantin

Foto: privatHannah Ibisch:
“Ich hatte mich spontan beworben und gar nicht groß darüber nachgedacht – als dann die Einladung fürs Casting kam, habe ich mich gefreut, mir aber nur geringe Chancen ausgerechnet. Doch siehe da, ich durfte in zwei Szenen als Studentin mitspielen und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht! Jetzt steht auch fest, was ich in nächster Zeit noch machen muss: Ein Praktikum beim Film.“

Wir danken natürlich Euch allen für Eure Geduld und Euren Einsatz! Und wir werden ganz genau hinschauen, wenn der erste Franken-Tatort ausgestrahlt wird. Ihr auch?

 

Setbesuch beim Franken-Tatort

Na darauf haben wir doch alle gewartet: Bewegtbilder direkt vom Set, Interviews mit den Hauptdarstellern – eben alles was das fränkische Tatort-Fanherz begehrt. Einen ganzen Tag dauerten die Dreharbeiten an einem einsamen Haus am Nürnberger Stadtrand. Max Färberböck, Drehbuchautor und Regisseur, hatte klare Vorstellungen davon, wie die Schauspieler Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs und Eli Wasserscheid jede einzelne Szene spielen sollten:

 

Das Polizeipräsidium entsteht

Was passiert gerade beim Franken-Tatort-Dreh? Wer das wissen möchte, muss sich derzeit zweiteilen. Denn die einen drehen gerade, und die anderen bauen fleißig am Polizeipräsidium. Mit am Set war heute die Produzentin Kirsten Hager von der Hager Moss Filmproduktion, die den Franken-Tatort im Auftrag des Bayerischen Rundfunks produziert.

Produzentin Kirsten Hager und die Toncrew

Produzentin Kirsten Hager und die Toncrew

Produzentin Kirsten Hager und Producerin Yella Yarí Fenner

Produzentin Kirsten Hager und Producerin Yella Yarí Fenner

Das Polizeipräsidium wird eigens für den Franken-Tatort in leeren Räumen aufgebaut. Es soll nicht nur realistisch und gut aussehen, sondern natürlich auch so gestaltet sein, dass darin eine nicht gerade kleine Filmcrew Platz findet und sich bei der Arbeit frei bewegen kann. Wir werden Euch natürlich zeigen, wie die Aufbauarbeiten vorangehen!

Das Modell des Polizeipräsidiums

Das Modell des Polizeipräsidiums

Ausstatter Claus Amler

Ausstatter Claus Amler

Wo stehen die Schreibtische? Wie sieht so ein Arbeitsplatz eigentlich aus, ist er chaotisch oder aufgeräumt? Was steht beim Kommissar auf dem Schreibtisch? Wir sind gespannt. An einem Filmset gibt es aber noch viel mehr Fragen, bevor gedreht werden kann: Wie können die Kameras postiert werden, damit sie alle Beteiligten einfangen? Wie kann man ein Polizeipräsidium bauen, ohne zu viel Geld auszugeben? Ist auch genug Platz für die Beleuchtung? Mit vielen dieser Detailfragen hat sich Szenenbildner Claus Rudolf Amler beschäftigt – er sorgt dafür, dass die neuen Franken-Kommissare sich in ihren Büroräumen wohl fühlen.

Der Aufbau kann beginnen!

Der Aufbau kann beginnen!

 

Dreharbeiten mitten in Nürnberg

Nach dem Ausflug ins Grüne am ersten Drehtag war das gesamte Team gestern mit ganz anderen Herausforderungen als dem schlechten Wetter konfrontiert: Der Andrang der neugierigen Nürnberger war groß – verständlicherweise. Dennoch musste der straffe Drehplan eingehalten werden. Der erfahrene Regisseur Max Färberböck ließ sich vom Trubel aber nicht ablenken und war konzentriert bei der Sache.

BR/Lucia Vogdt

BR/Lucia Vogdt

PS: Wir haben die umstehenden Zuschauer verpixelt, um ihre Rechte zu schützen.