Das Franken-Tatort-Rad dreht sich weiter

Während der erste Franken-Tatort noch poliert und hübsch verpackt wird, um im zweiten Quartal 2015 gesendet zu werden, erreichen uns aus der Redaktion schon Neuigkeiten von Fall Nr. 2. Redakteurin Stephanie Heckner schreibt uns:

Foto„Der hochgewachsene Stapel der verschiedenen Drehbuchfassungen zum ersten Franken-Tatort hat im Büro der Redaktion inzwischen Gesellschaft bekommen: auch die Geschichte des zweiten ist schon in Entwicklung. Zum Inhalt verraten wird aber noch nichts, bis auch dieses Pflänzchen noch besser verwurzelt ist.“

 

 

Die große Presse-Konferenz!

Mit dem Radl zur Pressekonferenz und dann schnell wieder zurück zu den Dreharbeiten – Fabian Hinrichs nutzte das schöne Wetter aus…

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Ihr könnt die Pressekonferenz in voller Länge hier sehen:

Und hier könnt Ihr nachlesen, was bei der Pressekonferenz im Studio Franken alles los war!

Das sagen Ulrich Wilhelm und Bettina Reitz zum Franken-Tatort:

Bild: BR / Andreas MüllerUlrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks:
„Vor knapp zwei Jahren, im Oktober 2012, hatten wir in Nürnberg angekündigt, dass wir einen Franken-Tatort entwickeln werden. Nun ist es soweit. Die Dreharbeiten laufen seit dem 26. August. ‚Der Himmel ist ein Platz auf Erden‘ verspricht einen Krimi mit hohen Emotionen und starker Spannung – einen ersten Franken-Tatort, der sowohl in der Region als auch bundesweit überzeugen kann. Das Interesse ist überwältigend, für das Komparsen-Casting gingen über 2.000 Bewerbungen ein, von denen 250 ausgesucht wurden. Und es geht weiter: Parallel wird der zweite Franken-Tatort als Drehbuch schon entwickelt. Er soll 2015 produziert werden und dann unter anderem auch in Würzburg spielen. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.“

Bild: BR / Gerhard BlankBettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks:

„Ohne gutes Drehbuch kein guter Film. Und kein guter Film ohne einen guten Regisseur und hervorragende Darsteller. Mit Max Färberböck als Autor und Regisseur und Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs in den Hauptrollen hat der erste Franken-Tatort eine überzeugende Ausgangsposition, und wir freuen uns sehr, dass die beiden Hauptdarsteller von so wunderbaren fränkischen Kollegen wie Matthias Egersdörfer, Andreas Leopold Schadt sowie der Schauspielerin Eli Wasserscheid begleitet werden. Das ist ein regional und bundesweit starker Polizei-Cast, dessen interessante Figuren hoffentlich noch viele gemeinsame Tatort-Fälle in Franken lösen werden.“

 

Lustig, dramatisch, traurig – wie ist er denn nun?

Die Münsteraner stehen für Klamauk, die Münchner ermitteln ernst – wie werden wohl die Franken-Tatort-Kommissare an die Arbeit gehen? BR-Redakteurin Stephanie Heckner haben wir das natürlich auch gefragt:

Neben den Tatorten gibt es ja auch andere Krimis im BR, beispielsweise die Heimatkrimis, für die Stephanie Heckner ebenfalls verantwortlich ist. Wird es da Parallelen geben?

 

Wir wollen auch bundesweit punkten!

Weiter geht’s mit unseren Fragen an BR-Redakteurin Stephanie Heckner. Dass sich schon im Vorfeld eines Projektes so viele Menschen mit einbringen möchten und teilhaben an den Vorbereitungen ist für sie eine neue Erfahrung. Immerhin ist die Franken-Community auch wirklich eine ganz besondere Gruppe. Ist das förderlich oder eher nicht?


Und natürlich interessiert uns auch brennend, wie weit das Drehbuch von Max Färberböck ist – ist es fertig oder wird noch eifrig daran geschraubt? Stephanie Heckner verrät uns, was eine Familienaufstellung à la Mensch-ärgere-Dich-nicht mit der Geschichte zu tun hat…

 

Buch + Cast + Inszenierung = Franken-Tatort!

Wir haben uns BR-Redakteurin Stephanie Heckner geschnappt und ihr einige Fragen zum Franken-Tatort gestellt. In den kommenden Tagen werden wir diese Fragen nach und nach hier veröffentlichen – natürlich mit den passenden Antworten. Unsere erste Frage war: Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Franken-Tatort?

 

Warum dauert’s so lang?

Heckner_1 Heckner_2Seit Ende 2012 ist bekannt, dass es einen Franken-Tatort geben wird. Einen Tatort für die gesamte Region Franken, nicht für eine bestimmte Stadt. Ende August geht’s jetzt auch los mit den Dreharbeiten, es wird also langsam ernst. Max Färberböck wird Regie führen und hat auch das Drehbuch geschrieben. Der Haupt-Cast steht, vier Schauspieler sind bereits bekannt. Weitere wichtige Rollen wurden gestern in Nürnberg gecastet – und es wird natürlich auch ein Komparsencasting geben, der Termin steht allerdings noch nicht fest. „Warum dauert’s so lang?“, das ist die Frage, die Ihr am häufigsten stellt. Und Wolfram Weltzer hat in der Regionalzeit genau das auch die zuständige BR-Redakteurin Stephanie Heckner gefragt: Also, hört selbst:

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Die heiße Phase beginnt…

Stephanie Heckner, Kathrin DegmairDa strahlen die beiden sympathischen Damen um die Wette – nach einem zweistündigen Gespräch über den Franken-Tatort. Links im Bild: Stephanie Heckner, beim BR zuständig für den Frankentatort. Und neben ihr die seit Mai neue Franken-Studioleiterin Kathrin Degmair. Insgesamt fast 20 Fernseh- und Radiomacher, Mitarbeiter von BR-Unternehmenskommunikation und Pressestelle sowie Online-Experten hatten sich gestern in Nürnberg getroffen, um die heiße Phase des Franken-Tatort einzuläuten: Ende August wird gedreht, und bis dahin ist noch viel zu tun. Bald mehr an dieser Stelle!

 

Wer tauft eigentlich Kommissare?

Wir kennen ihre Gesichter – viele Tatort-Kommissare sind immerhin schon lange im Einsatz. Aber was wäre ein Gesicht, was wäre eine Figur ohne den passenden Namen? Die passenden Namen zu finden, ist gar nicht so leicht. Unsere neuen Franken-Kommissare heißen nach jetzigem Stand Konrad Wagner und Paula Wiesner. Sie werden von Wanda Goldwasser unterstützt und Leiter der Spurensicherung ist Klaus Dieter Schatz. Warum? Das haben wir Stephanie Heckner gefragt, sie leitet die Abteilung Reihen und Mehrteiler beim Bayerischen Rundfunk und ist daher auch zuständig für den Franken-Tatort (und an dieser Stelle ohnehin keine Unbekannte):

„Namen sind eben nicht Schall und Rauch. Sie sind in kleiner Dimension persönlichkeitsstiftend. Sie sollten den Schauspielern passen, die sie tragen, ihnen auch gefallen, denn Namen leisten ihren kleinen Beitrag zu dem Charakter, den ein Schauspieler verkörpert. Es wäre unsinnig einem Darsteller, der sich langfristig mit einer Figur verbindet, einen Namen aufzudrängen, der ihm für diese Figur nicht behagt. Insofern haben die Schauspieler ein Mitspracherecht. Die Idee dazu geht aber erst mal vom Autor und der Redaktion aus.“

Die Hauptdarsteller des Frankentatorts

Dagmar Manzel, Fabian Hinrichs, Eli Wasserscheid und Frank-Markus Barwasser

Gehen wir also die einzelnen Figuren durch. Fabian Hinrichs spielt Kommissar Konrad Wagner, Dagmar Manzel Kommissarin Paula Wiesner. „Wagner und Wiesner sind Namen, die nicht unangenehm auftrumpfen, aber klar und markant sind. Das passt zu den Figuren.“ Im richtigen Leben zwei Vornamen mit Bindestrich, in der Rolle zwei Vornamen ohne Bindestrich: Aus Frank-Markus Barwasser wird Klaus Dieter Schatz. Wir finden: Das passt, denn Barwasser ist ohne Zweifel ein großer Schatz Frankens. Und der diente dann vielleicht auch zur Inspiration für den letzten Namen des Quartetts: Eli Wasserscheid spielt die Ermittlerin Wanda Goldwasser.

Bis die ersten Szenen allerdings gedreht sind, fliesst noch einiges Wasser die Regnitz runter. Auch die Namen sind noch nicht in Stein gemeisselt und können sich durchaus noch ändern. „Im kreativen Prozess ist eben manches noch im Fluss“, meint Stephanie Heckner.

 

 

Franken-Tatort undercover!

Ihr wisst es sicherlich – wir Social Media-Fritzen sind ungeduldig. Alles muss in 140 Zeichen gesagt sein, in 1:30 im Video gezeigt sein, und Informationen sollen bitte innerhalb von Sekunden eintrudeln. Seit dem Winter warten wir also auf die Bekanntgabe des Drehortes für den Franken-Tatort, auf die Schauspieler, auf den Regisseur – kurzum auf irgendeine Information zum Dreh nächstes Jahr. Wir scharren mit den Hufen, wiegen uns im Bürostuhl vor und zurück, drehen Däumchen. Aber gut Ding will Weile haben, die Kreativen brauchen ihre Zeit und wollen nicht gestört werden. Dafür haben wir natürlich vollstes Verständnis. Vollstes. Verständnis… Und dann ist uns doch der Kragen geplatzt. Also haben wir unseren Undercover-Agenten losgeschickt, um in einer Nacht- und Nebelaktion das Büro der Chefin zu untersuchen. Was er bei Stephanie Heckner entdeckt hat, seht Ihr hier: