Erste Klappe für den vierten Franken-Tatort „Ich töte niemand“

Max Färberböck dreht wieder in Nürnberg, Erlangen und Umgebung

Max Färberböck (Drehbuch und Regie), Dagmar Manzel (Rolle: Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn), Fabian Hinrichs (Rolle: Kriminalhauptkommissar Felix Voss) Foto: © BR/ Danny Rosness

Max Färberböck (Drehbuch und Regie), Dagmar Manzel (Rolle: Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn), Fabian Hinrichs (Rolle: Kriminalhauptkommissar Felix Voss)
Foto: © BR/ Danny Rosness

Unter der Regie von Max Färberböck (Tatort: „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“, „Bella Block“, „Sau Nummer vier“) haben in Nürnberg und Umgebung die
Dreharbeiten zum vierten Tatort aus Franken begonnen. Verantwortlich zeichnet
diesmal wieder das Team des erfolgreichen ersten Franken-Tatort: „Der Himmel ist ein
Platz auf Erden“. Vor der Kamera von Felix Cramer stehen u.a. Dagmar Manzel, Fabian
Hinrichs, Eli Wasserscheid, Andreas Leopold Schadt, Stefan Merki, Matthias
Egersdörfer, Ursula Strauss und André Hennicke. Das Drehbuch verfasste Max
Färberböck mit Catharina Schuchmann. Produziert wird der Film von Kirsten Hager
(Hager Moss Film). Die Redaktion liegt bei Stephanie Heckner.

Ausgestrahlt wird „Ich töte niemand“ voraussichtlich im Frühsommer 2018 im Ersten.

Von links: Stephanie Heckner (Leitung BR Tatort-Redaktion), Dagmar Manzel (Rolle: Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn), Max Färberböck (Drehbuch und Regie), Kirsten Hager (Produzentin), Fabian Hinrichs (Rolle: Kriminalhauptkommissar Felix Voss), Catharina Schuchmann (Drehbuch) Foto: © BR/ Danny Rosness

Von links: Stephanie Heckner (Leitung BR Tatort-Redaktion), Dagmar Manzel (Rolle: Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn), Max Färberböck (Drehbuch und Regie), Kirsten Hager (Produzentin), Fabian Hinrichs (Rolle: Kriminalhauptkommissar Felix Voss), Catharina Schuchmann (Drehbuch)
Foto: © BR/ Danny Rosness

Ein rätselhafter Todesfall macht vor allem Paula Ringelhahn zu schaffen

Der Mord an einem Nürnberger Geschwisterpaar verbunden mit dem rätselhaften
Todesfall eines Polizeikollegen lässt Voss (Fabian Hinrichs) und Ringelhahn (Dagmar
Manzel) in einen Abgrund blicken, der sie sprachlos macht. Vor allem Paula Ringelhahn
gerät an ihre Grenzen. Diesmal wäre sie dem Fall ohne ihren Kollegen Felix Voss nicht
gewachsen.

Ein bewährtes Team

Unterstützt werden die Hauptkommissare erneut von Eli Wasserscheid als Wanda Goldwasser und Andreas Leopold Schadt als Sebastian Fleischer. Ebenso wieder dabei ist Matthias Egersdörfer als Leiter der Spurensicherung, Michael Schatz, sowie Stefan Merki als Dr. Kaiser, Chef der Mordkommission Franken.

Stephanie Heckner, Redaktionsleiterin BR-Tatort, sagt über den neuen Franken-Tatort:

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„Der vierte Franken-Tatort erzählt eine sehr persönliche Geschichte, die zutiefst erschreckt und
zugleich nachdenklich macht.

 

Max Färberböck kehrt mit ‚Ich töte niemand‘ zu den Figuren zurück, die er für den Franken-Tatort als Autor und Regisseur erschaffen hat und die inzwischen zu einem so festen Team zusammengewachsen sind, dass das einmal gefeiert werden muss – im Film mit der
Einweihung von Felix‘ neuer Wohnung in Nürnberg.“

 

 

 

Der zweite Franken-Tatort ist im Kasten

Ein heißer Monat liegt hinter Cast und Crew des Franken-Tatorts – nun ist die letzte Klappe gefallen. BR-Redakteurin Stephanie Heckner: „Die Hitze hat uns überall erreicht. Das Kommissariat unterm Dach eines Kaufhauses in Nürnberg hatte keine Klimaanlage. Da waren es für das Team und die Darsteller gefühlt manchmal an die 40 Grad. Man stand sofort komplett im Schweiss. Kostüm und Maske hatten massiv zu arbeiten.“

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel, die Hauptkommissare

Die in Berlin lebenden Hauptdarsteller Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs haben in ihrer knappen Freizeit während des anstrengenden Drehs wie schon beim ersten Franken-Tatort die fränkische Gegend erkundet. Diesmal waren ja besonders viele Orte im Spiel. Knapp die Hälfte der Drehtage wurden in Würzburg und Umgebung verbracht. Nach anfänglicher Drehzeit in Nürnberg und Umgebung wurde in den vergangenen Tagen unter anderem im Würzburger Umland, auf der Festung Marienberg in Würzburg und an der Universität gedreht, genauer gesagt in der Anatomie.

Beratung durch Wissenschaftler: Damit auch inhaltlich alles stimmt

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Medizinstudent Maximilian Rückert seinen Gehilfen

Frank Scharrer (links) spielt den Präparator Ede Schrötter, Maximilian Rückert seinen Gehilfen. Im wahren Leben promoviert er gerade in Geschichte.

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie wurde 1883 eröffnet und ist ein ehrwürdiger Bau. Hier hat Professor Dr. Süleyman Ergün das Sagen, und er empfängt das Filmteam mit offenen Armen. Obwohl die vielen wuseligen Menschen den normalen Alltag natürlich komplett über den Haufen werfen. Das wird mit Gelassenheit hingenommen – und die Institutsmitarbeiter und Studenten beobachten das Treiben in ihrer Uni natürlich neugierig. Aber nicht nur das: Ergüns Mitarbeiterin Dr. Maike Veyhl-Wichmann hat das Team wissenschaftlich beraten, schon zu Zeit der Drehbuchentwicklung. Schließlich soll fachlich alles stimmen.

Ein Schädel passt nicht zum restlichen Skelett – was ist passiert?

Im Franken-Tatort „Das Recht sich zu sorgen“ wird ein Doktorand in der Knochensammlung des Anatomischen Instituts einen Schädel finden, der nicht zu dem restlichen Skelett passt, mit dem er einsortiert wurde, und der außerdem deutlich jünger ist als in den Leichenpapieren steht… Einige Minuten lang wird die Anatomie im fertigen Film zu sehen sein – dafür wurde ein ganzer Tag Drehzeit veranschlagt, mit 35 Crewmitgliedern, 8 Schauspielern und 3 Kompasen.

Fotograf Thomas Obermeier von der Mainpost war beim Dreh dabei – eine Auswahl seiner Bilder zeigen wir Euch hier, weitere gibt es mit einem ausführlichen Drehbericht auf der Internetseite der Uni Würzburg zu sehen.

Gemeinsam mit den beiden Produzenten und Regisseur Andreas Senn ist Redakteurin Stephanie Heckner jetzt höchst gespannt auf den Schnitt des Films. Der zweite Franken-Tatort nach einem Drehbuch von Beate Langmaack soll im Frühjahr kommenden Jahres im Ersten zu sehen sein.

Wir haben noch einiges an Material gesammelt während der Drehzeit und halten Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! Beispielsweise mit Selfies von Andreas Leopold Schadt… Schönes Wochenende!

 

Dreharbeiten mitten in Nürnberg

Nach dem Ausflug ins Grüne am ersten Drehtag war das gesamte Team gestern mit ganz anderen Herausforderungen als dem schlechten Wetter konfrontiert: Der Andrang der neugierigen Nürnberger war groß – verständlicherweise. Dennoch musste der straffe Drehplan eingehalten werden. Der erfahrene Regisseur Max Färberböck ließ sich vom Trubel aber nicht ablenken und war konzentriert bei der Sache.

BR/Lucia Vogdt

BR/Lucia Vogdt

PS: Wir haben die umstehenden Zuschauer verpixelt, um ihre Rechte zu schützen.