Sendetermin steht fest

Terminkalender raus und eintragen: Am 9. April 2017 läuft der dritte Franken-Tatort um 20.15 Uhr im Ersten. Er trägt den Titel „Am Ende geht man nackt“ und spielt in Bamberg und Nürnberg.

Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss

Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss

Zum Inhalt: Bei einem Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Oberfranken kommt eine Frau aus Kamerun zu Tode. Als der Brandsatz flog, war sie im Nebenraum der Gemeinschaftsküche, der Fluchtweg durch eine nur von der Küche aus zu verriegelnde Tür versperrt. Sie konnte nicht entkommen. Hat jemand von der Küche aus die Tür verriegelt? Gibt es zwei Täter? Einen drinnen und einen draußen? Die Mordkommission Franken ermittelt in einem Fall, der tiefen Einblick in existentielle Schicksale gibt.

 

Startschuss für den 4. Franken-Tatort

Während wir noch alle auf die Erstausstrahlung des dritten Franken-Tatorts im Frühjahr hinfiebern, wird hinter den Kulissen schon eifrig am vierten Fall gefeilt. Das Drehbuch schreibt ein bewährtes Team: Max Färberböck und Catharina Schuchmann. Beide hatten auch das Drehbuch für den allerersten Franken-Tatort geschrieben. Max Färberböck wird auch wieder die Regie übernehmen – und auch die Produktion liegt wie damals bei der Hager Moss Film, Produzentin ist Kirsten Hager. Sobald es etwas Neues gibt, halten wir Euch wie immer hier auf dem Laufenden.

Von links: Stephanie Heckner (PB Spiel, Film, Serie, Bayerischer Rundfunk), Max Färberböck (Regisseur), Catharina Schuchmann (Co-Autorin), Kirsten Hager (Produktion Hager Moss) und Yella Yarí Fenner (Produktion Hager Moss).

Bewährtes Team: Stephanie Heckner (Redakteurin Bayerischer Rundfunk), Max Färberböck (Regisseur und Drehbuch-Autor), Catharina Schuchmann (Co-Autorin), Kirsten Hager (Produzentin Hager Moss Film) und Yella Yarí Fenner (Producerin Hager Moss).

 

Was ein echter Polizist beim Franken-Tatort so erlebt

Am Set des neuen Franken-Tatorts haben wir einen echten Polizisten der Bamberger Polizei entdeckt. Er war vorher in München tätig und stand dort schon hin und wieder vor der Kamera. Als Freunde ihn auf das Casting zum Franken-Tatort aufmerksam machten, bewarb er sich – und wurde prompt genommen.

Vor der Kamera trägt er nun also auch Uniform – ein echter Polizist spielt einen Polizisten. Wie es für ihn ist, im Tatort fiktiv polizeilich tätig zu werden? „Befremdlich“, meint er. „Man möchte handeln, als wäre man im Dienst, doch das geht natürlich nicht, weil man sich an das Drehbuch halten muss. Also ist Zurückhaltung gefragt. Ein paar Erfahrungswerte konnte ich jedoch in den Tatort-Dreh miteinfließen lassen. Zum Beispiel, wie wir bei einer Schlägerei einschreiten oder wie eine Festnahme erfolgt“.

Im Video erklärt er Kornelia Lüdorff, der Schauspielerin, die die Polizistin Müllerschön spielt, wie man eine Waffe richtig aus dem Holster zieht. Und so viel dürfen wir verraten: am Ende hat es doch noch geklappt…

 

 

Blumen und ein Bügelbrett: Die Dreharbeiten laufen!

Die Dreharbeiten für Franken-Tatort Nr. 3 laufen, und wir haben neue Bilder vom Set für Euch!

Hitze am Set sind die Macher des Franken-Tatort genauso gewohnt wie Regen. Dass aber der Arbeitsplatz so hübsch beblümt ist, erlebt auch ein Filmteam nur selten…
Bild: BR

Der Grund dafür ist, dass einer der Drehorte die Gärtnerei Canzan ist. Bild: BR

Für die Schauspieler (hier Andreas Leopold Schadt alias Sebastian Fleischer) heißt es dann: Ab auf die Markierung! Denn nur wo die Kreuzchen am Boden sind, ist die Beleuchtung perfekt. Und das ist natürlich vor allem wichtig, wenn’s so duster ist wie hier: Gedreht wird die Szene in der ehemaligen amerikanischen Kaserne in Bamberg. Im Film wird sie später als Flüchtlingsunterkunft dargestellt.Bild: BR

Szene im Kasten? Dann ab zur Stärkung am Catering-Stand bei Michael Janosch und Rhuena Hoffmann – wo sich auch Aufnahmeleiter Ruben Hanne (rechts) gerade etwas zu Essen holt. Bild: BR

Bügeln im Freien ist übrigens keine Bamberger Tradition – hier sind Kostümbildnerin Antje Petersen (links) und Marlene Iffland (Garderobe) am Werk.
Bild: BR

Bei den Kulissen ist Detailarbeit gefragt, damit sie authentisch wirken – dafür sorgen Kirsten Lieboldt-Longolius (vorne, zuständig für Außenrequisite), Thomas Frangenberg-Vornholdt (hinten rechts, zuständig für die Innenrequisite) und Maler Sven Winter. Bild: BR

 

Es geht langsam los!

Der dritte Franken-Tatort wird in Bamberg gedreht – und das Regie- und Produktionsteam rund um Markus Imboden ist gerade vor Ort angekommen, um die aufwändigen Dreharbeiten vorzubereiten. Das heißt für Euch: Fertigmachen für’s Casting! In den kommenden Tagen geben wir Näheres bekannt, wann und wo Ihr Euch bewerben könnt, wenn Ihr an Komparsen- und Kleindarstellerrollen interessiert seid. Letztes Mal waren letztlich 150 Komparsen sowie 36 Kleindarsteller im Bild zu sehen, die in Franken gecastet wurden. Wir drücken schon mal die Daumen.

 

Für einen Tag Zivilfahnder: Die Komparsen

Einmal bei Dreharbeiten zu einem Tatort dabei sein – diesen Traum haben viele. Aber es geht auch spezieller: Einmal beim Dreh eines Franken-Tatorts dabei zu sein! Für Marc Michel und Rainer Denk ist dieser Traum wahr geworden, sie waren als Komparsen dabei.

Für einen Tag Zivilfahnder und Polizeibeamter: Marc (links) und Hannes / Foto: privat

Für einen Tag Zivilfahnder und Polizeibeamter: Marc (links) und Hannes / Foto: privat

Marc Michel lebt in Cadolzburg (Landkreis Fürth), ist 41 Jahre alt und arbeitet im Bereich Projektmanagement. Rainer Denk ist 42 Jahre alt und EDVler: Der gebürtige Nürnberger ist Systemadministrator und Anwenderbetreuer.

Was waren Eure Aufgabe beim Dreh?
Marc: Nach zahlreichen Anfragen wie „gutaussehende Leiche“, „Mann mit Fahrrad“, „Wirt“ oder „Motorradfahrer“ erhielt ich die Anfrage für einen „Zivilfahnder“. Den durfte ich dann beim Dreh im alten Horten-Kaufhaus am Aufsessplatz spielen. Hier war die Kulisse des Polizeipräsidiums aufgebaut worden.
Rainer: Ich hatte die Rolle eines höhergestellten Beamten, der mit dem Polizeipräsidenten Dr. Kaiser in einer Konferenz sitzt.

Und wie lief der Tag ab?
Marc: Es ging um 7.45 Uhr los. Wir wurden eingekleidet und dann gab es einen eigens für uns eingerichteten Raum, in dem wir mit Essen und Getränken versorgt wurden. Schon hier hat man gemerkt, das sich um jedes Teammitglied sehr gut gekümmert wird.
Rainer: Ich war von 9-19 Uhr am Set. Wobei man speziell als Komparse natürlich sehr viele Wartezeiten hat. Aber das ist völlig normal.
Marc: Nach einer Erklärung, wer von wo aus durch die Szene laufen oder andere Aufgaben erledigen soll, wurde das erste Mal geprobt. Wenn die Szene dem Regisseur gefällt, wird gedreht. Da auch andere Kameraeinstellungen aufgenommen werden, wurde die selbe Szene aus verschiedenen Blickwinkeln wiederholt. Eine meiner Aufgaben war es, zum Beispiel in einer Szene im Hintergrund an einem Schreibtisch Akten zu sortieren, aufzustehen und durchs Bild zu laufen. Keine große Aufgabe, jedoch sehr interessant, mal bei einem Film auch bei der Produktion live dabei zu sein.

Das Team bei der Arbeit im Polizeikommissariat / Foto: BR/Amelie Syberberg

Das Team bei der Arbeit im Polizeikommissariat / Foto: BR/Amelie Syberberg

Es arbeiten ja viele Menschen an so einem Set, wie habt Ihr das Team erlebt?
Marc: Das Team empfand ich als absolut professionell und sie gaben jedem den Eindruck, dass sie genau wissen, was sie tun. Wir, die Komparsen haben uns auch unterhalten und eine „Kollegin“ hat schon bei anderen Produktionen mitgewirkt und hat in einem Gespräch bestätigt, dass es nicht überall so reibungslos abläuft und der Tatort-Dreh schon was besonderes sei. Mehr Anerkennung kann man glaub ich nicht aussprechen….
Rainer: Jeder arbeitete hochkonzentriert und wusste genau, was er tat. Aber das muss natürlich auch so sein. So ein Drehplan ist ein hochkomplexes Konstrukt, und seine Umsetzung eine logistische und technische Herausforderung.

Und die Hauptdarsteller?
Marc: Selbst beim Mittagessen sitzt man auch mal zusammen am Tisch. Es sind ja auch nur Menschen wie Du und ich, und selbst die Hauptdarsteller haben an dem Drehtag mit der Hitze kämpfen müssen. In einem sehr stickigen Raum so eine professionelle Arbeit abzuliefern schafft sicher nicht jeder.. Darum auch ein Kompliment an die Hauptdarsteller!
Rainer: Einen recht großen Kontakt hat es allerdings nicht gegeben, außer mal ein kurzes „Hallo“ oder „Guten Tag“. Aber das ist in Ordnung so. Auch die Darsteller sind natürlich mit ihren Aufgaben beschäftigt und sehr konzentriert. Eine Ausnahme gibt es allerdings. Mit Stefan Merki hatte ich natürlich rollenbedingt mehr Kontakt, da ich ja neben ihm in der Konferenz saß.

Rainer Denk / Foto: privat

Rainer Denk / Foto: privat

Gab es Überraschungen oder Enttäuschungen?
Marc: Enttäuscht hat mich nur, das ich leider keine Sprechrolle erhalten habe, aber das wusste ich ja bereits vorher schon. Selbst der Regisseur, Andreas Senn hat sich am Schluss bei mir persönlich bedankt, was glaube ich keine Selbstverständlichkeit ist…. War bemerkenswert..
Rainer: Ich durfte spontan ein paar halbimprovisierte Sätze sprechen, das hat mich überrascht! Ob es diese Sätze allerdings in den fertigen Film schaffen, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Das stimmt – nach dem Dreh geht es ab in den Schnitt, und erst dort wird entschieden, welche Szenen gekürzt werden… Wäre das schlimm für Euch?
Marc: Falls die Szene herausgeschnitten wird, wäre ich nicht enttäuscht, denn ich habe die Erfahrung mitnehmen können und kann dennoch sagen, ich war dabei. So eine Chance mitten drin, neben den Schauspielern, dem Regisseur und allen Mitwirkenden zu sein, bekommt sicher nicht jeder. War eine tolle Sache…
Rainer: Damit muss man natürlich immer rechnen. Sicherlich ist man etwas enttäuscht, wenn man herausgeschnitten wird. Da meine Rolle aber ohnehin nur für einige Sekunden zu sehen ist, wäre es, glaube ich, für mich nicht ganz so schlimm, wenn sie herausgeschnitten würde.

Und, Blut geleckt? Wollt Ihr jetzt Schauspieler werden?
Marc: Sicher ist Schauspieler zu sein eine super Sache, jedoch wird auch unterschätzt, dass es Knochenarbeit ist, sich den ganzen Text zu merken, sich jeden Tag auf neue Situationen und Szenen zu konzentrieren, nicht an einem festen Ort zu arbeiten und sich auf die örtlichen Gegebenheiten einzustellen. Aber Spaß machen würde es mir dennoch…
Rainer: Schauspieler war schon als Kind mein Traumberuf. Irgendwie wollte ich das schon immer machen, seit ich denken kann. Trotzdem habe ich dann „etwas Anständiges“ gelernt. Der Schauspielerei und der Bühne bin ich aber über all die Jahre treu geblieben, weil es mir einfach im Blut liegt. Sei es im Schultheater, später im Amateurtheater oder mittlerweile im semiprofessionellen Bereich. Heute bin ich ganz froh, von der Schauspielerei nicht finanziell abhängig zu sein, sondern es quasi als „Nebenjob“ auszuüben.

 

Dennis Mojen – der „Tommy“ im Franken-Tatort

Dennis Mojen wird ein ganz Großer – das ist jetzt mal unsere selbstsichere Prognose. Im ersten Franken-Tatort spielte er eine tragende Rolle, den Babysitter Tommy. Auf dem Roten Teppich in Nürnberg und im Interview wirkt er spontan, selbstsicher und sympathisch – wie ein alter Hase. Dabei ist er erst 21. Der gebürtige Hamburger lebt derzeit in Berlin-Neukölln.

Dennis Mojen im Interview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen im Interview bei der Premiere / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis, was steht auf Deiner Visitenkarte? Steht da „Schauspieler“ oder „Student, der nebenher schauspielert?“

Also wenn ich eine Visitenkarte hätte, dann stünde da sehr wohl Schauspieler drauf. Ich habe momentan das Glück, viele Rollen spielen zu dürfen. Das ist mein Beruf.

Was drehst Du momentan?

Über Vieles kann ich noch nicht sprechen, da ändert sich ja immer noch so viel, aber konkret kommt im Herbst ein Spielfilm mit Iris Berben ins ZDF, der Arbeitstitel lautet „Die Deutschlehrerin“. Da geht es um ein türkisches Mädchen, das neu in eine Klasse kommt. Da darf ich einen charmanten jungen Schüler spielen…

Und wenn Du nicht drehst?

Dann ist es sehr entspannt, ich mache viel an meiner Wohnung, spiele wahnsinnig gerne Fußball und momentan bin ich auch oft im Fitness-Center. Das mag ich zwar nicht, aber ich möchte trainiert sein.

Für die nächsten Nacktszenen?

Naja, eine Set-Aufnahmeleiterin meinte mal, ich solle den Bauch einziehen. Das muss mit 21 wirklich nicht sein… (lacht).

Dennis Mojen bei der Party nach der Preview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen bei der Party nach der Preview / Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Wir sind natürlich alle neugierig: Wie war sie denn nun, die Bettszene mit Ulrike C. Tscharre?

Ich war wahnsinnig aufgeregt davor. Meine erste Liebesszene und dann gleich komplett nackt… Aber ich hatte zum Glück eine sehr gut aussehende und routinierte Partnerin, die mir schnell die Aufregung genommen hat. Und auch alle anderen Ängste wurden eigentlich im Keim erstickt, weil es am Set so professionell zuging.

Und jetzt haben 12,11 Millionen Menschen Deinen Po gesehen.

Ja! Ich habe diesen Beruf, da gehört das dazu.

Wie kamst Du zum Beruf des Schauspielers?

Ich bin mit 12 oder 13 zu einer Agentin gegangen und habe gesagt, dass ich das jetzt will und sie soll sich mal drum kümmern. Sie ist heute noch meine Agentin.

Und was haben Deine Eltern dazu gesagt?

Sie haben mich auf ihre Weise immer unterstützt. Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern auch in der Filmbranche arbeiten, allerdings hinter der Kamera. Und meine Oma war auch Schauspielerin. Also liegt’s vielleicht in den Genen.

Aber Du hast keine Schauspielschule besucht?

Nein. Ich habe mal einen Workshop in LA gemacht, auch mal einen in Hamburg, aber den habe ich geschmissen. Damals hatte ich ein Problem mit Autoritäten, glaube ich…

Franken-Tatort

Dennis Mojen als „Tommy“ im Franken-Tatort

Den Tommy hast Du extrem glaubwürdig gespielt… Ist das die Art von Rolle, für die Du derzeit gecastet wirst? Der verwirrte und verliebte junge Erwachsene und Liebhaber?

Als ich anfing, war ich immer der Junge, den alle für böse halten, der aber am Ende immer nur ein falsch verstandener Jugendlicher ist. Irgendwann habe ich solche Rollen dann konsequent abgelehnt. Momentan fühle ich mich nicht so, als wäre ich in einer Schublade – ich konnte schon viele Facetten zeigen.

Welche Erinnerungen hast Du an den Dreh zum Franken-Tatort?

Einige! Zunächst mal war ich sehr froh, dass ich nicht gleich gefeuert wurde. Beim Casting hatte ich nämlich eher längere Haare, und dann habe ich kurz vor dem Dreh amateurhaft beschlossen, zum Friseur zu gehen und kam dann mit ratzekurzen Haaren ans Set. Da war Regisseur Max Färberböck kurz vor dem Herzinfarkt… Und ich erinnere mich sehr gerne an den Showdown.

Was für ein Typ ist Max Färberböck am Set?

Er ist sehr perfektionistisch, und das ist toll. Er will aus den Schauspielern das Beste herausholen. Allein für den Showdown haben wir, glaube ich, fast einen ganzen Drehtag gebraucht. Und das war gut so! Am Ende konnte ich wirklich zu mir selbst sagen: „Das hast Du gut gemacht!“

War es dann schwierig für Dich, dass nirgends Dein Name auftauchte? Nicht in den Besetzungslisten, nicht im Internet, nicht in der Presse?

Nein, das war abgesprochen. Wir wollten, dass der WOW-Effekt am Ende noch größer ist. Und das hat ja auch geklappt.

Dennis Mojen auf dem Roten Teppich. Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Dennis Mojen auf dem Roten Teppich. Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Am Sonntag bei der Premiere in Nürnberg bist Du sehr adrett gekleidet und sehr routiniert über den Roten Teppich geschlendert – so sah es zumindest aus. Wie sah es in Dir drin aus?

Alles andere als routiniert! Ich war innerlich sowas von aufgeregt… Aber ich habe mir bei anderen Schauspielern abgeguckt, wie die das machen.

Im Internet wurdest Du mit Lob überschüttet, Du hast jetzt eine Menge weiblicher Fans. Wie fühlt sich das an?

Großartig! Ich explodiere gerade regelrecht vor Freude und Stolz. Das fühlt sich gut an!

Eine Frage, die immer wieder im Netz gestellt wurde, müssen wir Dir noch weiterreichen: Bist Du mit Manuel Neuer verwandt?

(lacht) Ich bin blond, ich habe blaue Augen – klar! Hin und wieder stehe ich für den FC Bayern im Tor und manchmal vor der Kamera, ich mache das einfach bBeides sehr, sehr gut. Im Ernst: Nein, ich bin nicht mit Manuel Neuer verwandt. Aber ich spiele gerne Fußball.

 

Noch 24h bis zum Franken-Tatort!

Vor ziemlich genau 2,5 Jahren haben wir begonnen, über den Franken-Tatort zu schreiben. Jetzt ist er da. Und während noch die letzten Vorbereitungen für die Preview in Nürnberg laufen fragen wir uns natürlich, wie Euch der Franken-Tatort gefallen wird. Eines ist klar: Ihr habt uns in diesen vielen Monaten sehr überrascht mit Eurer Kreativität und Aktivität – Ihr habt uns unterstützt, uns begleitet und uns mit Kommentaren gefüttert. Dafür möchten wir Euch herzlich danken!

collage1

Eure Einsendungen für die Kartenverlosung

Wir wissen nicht, wie es Euch geht, aber uns sind die Schauspieler und Macher des Franken-Tatort in den 2,5 Jahren sehr ans Herz gewachsen. Wir haben das Gefühl, sie wie gute Freunde zu kennen – auch wenn wir manchen von ihnen noch gar nicht persönlich begegnet sind. Besonders schön ist, dass die beiden „Youngsters“ im Team, Andreas Leopold Schadt und Eli Wasserscheid, ebenso wie Ihr jeden Quatsch mitgemacht haben, den wir für sie ausgeknobelt hatten. Zum Beispiel diesen hier:

br4 br1

 

 

 

 

 

 

 

 

Morgen nun ist die Erstausstrahlung da – und wir feiern das vor Ort in Nürnberg mit den Schauspielern und Machern und natürlich auch mit Euch. Wer Karten bekommen hat für die Veranstaltung hat Glück gehabt – wer nicht, für den haben wir extra einen Stream eingerichtet. Er wird hier auf der Blogseite morgen freigeschaltet, kurz vor 16 Uhr geht’s los.

Zudem haben die Kollegen eine Reihe von Locations zusammengetragen, wo Ihr mit anderen Tatort-Freunden zusammen gucken könnt: Hier geht’s zur Liste.

Und wir hoffen sehr, dass Ihr uns danach mitteilt, wie Eure Meinung denn nun ist! Seid nicht zu streng mit uns, auch für uns war das alles sehr neu. Im Sommer jedenfalls wird schon der zweite Franken-Tatort gedreht werden – wenn alles gut geht.

Anhang 1

Florians Einsendung für unsere Kartenverlosung

 

 

Dagmar Manzel – ein Porträt

Paula Ringelhahn ist die Hauptkommissarin im neuen Franken-Tatort. An ihrer Seite wird Felix Voss ermitteln, gespielt von Fabian Hinrichs. Dagmar Manzel schlüpft in die Figur der Paula Ringelhahn, einer mutigen, emotionalen Frau. Reporter Marc Neupert hat sich mit ihr getroffen: