Im Einsatz für Kinder in Not – und was dann kam

Strahlender Sonnenschein, winterliche Kälte und dann die Düfte und Geräusche des Nürnberger Christkindlesmarktes. Eigentlich ein perfekter Nachmittag für die Tatort-Schauspieler Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt, um wie jedes Jahr hier etwas Gutes zu tun: Mit Charme und Witz sammelten die beiden Franken-Tatort-Kommissare Spenden für „Sternstunden„, also für Kinder in Not. Jeder Besucher am Stand bekam neben den Autogrammen auch ein persönliches Wort. Mitunter wurde sogar ein längerer Plausch daraus. Es war ein sehr gelungener, schöner und fröhlicher Nachmittag, am Montag, dem 19. Dezember.

Ja, und auch der Text, den wir dazu veröffentlichen wollten, formte sich schnell in unserem Kopf. Wir haben lustige Fotos mit Polizei-Requisiten und auch diverse launige Videoclips eingesammelt. All das sollte dem Leser zeigen, dass man sich mit Spaß für andere, in diesem Fall für Kinder in Not, engagieren kann.

Und plötzlich ist alles anders

Doch bevor wir noch soweit waren, Berichte, Videos und Fotos zu veröffentlichen, passierte Schreckliches. Ein LKW raste in Berlin in einen Weihnachtsmarkt. Menschen starben, viele wurden verletzt und nicht nur in Deutschland sind die Menschen geschockt.

Der Moment, wo wir alles sehen möchten, nur keine lustigen Fotos und Videos von einem Weihnachtsmarkt.

Wir gedenken der Toten und fühlen mit den Angehörigen. Wir wünschen den Verletzten eine gute und schnelle Genesung. Wir trauern mit den Berlinern.

Für heute beschränken wir uns auf einige wenige „offizielle“ Fotos und hoffen auf vergnügtere, bessere Zeiten.

Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt

Eli Wasserscheid und Andreas Leopold Schadt

Sternstunden 2016

Ob die Kelle beim Spenden sammeln hilft?

 

Großer Ansturm auf das Komparsencasting

Wir sind überwältigt: Diesmal wollten noch mehr Franken als Komparsen dabei sein als beim ersten Tatort-Dreh! Während sich für den ersten Fall über 2000 Bewerber fanden, waren es diesmal sogar 2590, die sich online in die Kartei der Castingagentur „Producer’s Friend“ eingetragen haben. Interessant: Männer und Frauen halten sich dabei ziemlich genau die Waage. Der älteste Bewerber ist 79 Jahre alt. Gedreht wird „Das Recht sich zu sorgen“ ab Mitte Juli unter anderem in Würzburg – wir halten Euch an dieser Stelle natürlich wie immer auf dem Laufenden.

 

Buch + Cast + Inszenierung = Franken-Tatort!

Wir haben uns BR-Redakteurin Stephanie Heckner geschnappt und ihr einige Fragen zum Franken-Tatort gestellt. In den kommenden Tagen werden wir diese Fragen nach und nach hier veröffentlichen – natürlich mit den passenden Antworten. Unsere erste Frage war: Was ist das Alleinstellungsmerkmal des Franken-Tatort?

 

Warum dauert’s so lang?

Heckner_1 Heckner_2Seit Ende 2012 ist bekannt, dass es einen Franken-Tatort geben wird. Einen Tatort für die gesamte Region Franken, nicht für eine bestimmte Stadt. Ende August geht’s jetzt auch los mit den Dreharbeiten, es wird also langsam ernst. Max Färberböck wird Regie führen und hat auch das Drehbuch geschrieben. Der Haupt-Cast steht, vier Schauspieler sind bereits bekannt. Weitere wichtige Rollen wurden gestern in Nürnberg gecastet – und es wird natürlich auch ein Komparsencasting geben, der Termin steht allerdings noch nicht fest. „Warum dauert’s so lang?“, das ist die Frage, die Ihr am häufigsten stellt. Und Wolfram Weltzer hat in der Regionalzeit genau das auch die zuständige BR-Redakteurin Stephanie Heckner gefragt: Also, hört selbst:

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