Die Luft für Bundespräsident Christian Wulff wird immer dünner. Es geht um einen 500.000-Euro-Kredit, den Wulff bekommen hat. Die Frage ist: Wer genau war denn Kreditgeber? Der Unternehmer Geerkens selbst oder seine Ehefrau?
Und jetzt kriegt das alles noch eine ganz andere Wendung: Denn der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sagt: Als damaliger Minister in Niedersachsen hätte Wulff das Geld gar nicht annehmen dürfen. Verbilligte Kredite sind nämlich laut niedersächsischem Ministergesetz verboten.
Ein günstiger Privatkredit ist das eine. Seit gestern wissen wir auch, dass Wulff zwischen 2003 und 2010 mehrmals bei befreundeten Unternehmern Urlaub im Ausland gemacht hat. Ist das zu viel des Guten – oder wird das alles zu sehr hochgeputscht? Was meinen Sie? Soll Wulff wegen der Kreditaffäre zurücktreten?
Unter bayern3.de läuft auch ein Voting zu diesem Thema – hier können Sie abstimmen:
http://www.br.de/radio/bayern3/sendungen/fruehaufdreher/wulff-ruecktritt-kredit100.html




Ich bin zwar erst 15 und verstehe bestimmt nicht alles was die Politik anbelangt aber ich muss einfach meinen Senf dazugeben!
Ich finde dass wir hier in Deutschland uns über die kleinsten Kleinigkeiten aufregen! Lassen wir doch den Mann in Ruhe, jeder macht Fehler und keiner ist perfekt!
Außerdem sollten wir bedenken dass auf der Welt Krieg und Hungersnot und Co herrscht, und dass ist SCHLIMM!! Und wir haben nichts besseres zu tun als unsere Talkshows, Nachrichten und Co mit Herrn Wulff zu füllen!!! ES GIBT SCHLIMMERES!!!!
Das sollten wir uns klar werden!!!!
Nachdenkliche Grüße
Franzi
Zurücktreten und dann das völlig überflüssige Amt endlich abschaffen!
Notfalls können ja die Ministerpräsidenten der Länder im Reihumverfahren
den “Grüß-Gott-August” machen.
Hallo Ihr
ja, ich bin mir sehr sicher, Herr Wulff muss gehen – SOFORT! Diesmal soll er für das Lügen, betrügen und Dritte bedrohen und/oder manipulieren keinen lebenslangen Lohn von monatlich 200.000 EUR kassieren. Er muss dafürdieses Geld jährlich für Waisenkinder oder andere Bedürftige zur Verfügung stellen. Ein “ganz normaler Mitbürger” kommt für Staat betrügen hinter Gitter und seinen Job ist er auch noch los – daher keine Rücksicht für Staatsdiener. Es wird endlich mal Zeit, dass die Staatsdiener für ihre Fehler endlich einstehen müssen!!!
Viele Grüße
Andrea
Die gesammte Diktatorische Parteienstruktur gehört abgeschafft. Bei Wahlen findet nur Stühlerücken statt. Zu einer echten gelebten Demokratie gehören Volksabstimmungen wie z.B. EU-Beitritt, Rettungsschirmen und so weiter dieses aber scheuen ALLE Politiker wie der Teufel das Weihwasser. Wulf ist hir wieder einmal nur eine Beruhigungspille für das unwissende Lemmings-Volk.
Jetzt soll Wulff ja den BILD Chefredaktuer gedroht haben!!
Wie findet ihr die ganze disskussion um Wulff???
Die Frage ist doch immer wieder ähnlich:
Warum vergibt jemand einen zinsgünstigen Privatkredit – obwohl er als Geschäftsmann – oder Sie als Geschäftsmannsgattin – anders eine bessere Rendite erwitschaften kann? Weil man jemanden mag? Kann sein. Oder sich einen Vorteil davon erhofft (oder erkauft)? Kann auch sein.
Aber warum vergibt eine Bank zur Ablösung des Kredits “VIP-Konditionen”, die jeder Privatmann gerne nehmen würde, weil seine Schulden dann alleine durch die Inflation “abzahlen” würden? Weil sie jemanden “mag”??? Im Leben nicht! Weil sie sich einen Vorteil davon erhofft – oder erkauft!!! Werbung für´s Image haben sie mit Herrn Wulff bestimmt nicht im Sinn gehabt – also muß es was anderes sein. Denn Banken “mögen” niemanden – nur Profit!
Die Geschichte, warum ein Ministerpräsident sich nicht bei einer normalen Bank eine Finanzierung abholen kann zu Konditionen wie jeder andere – deutlich schlechter bezahlte Mitbürger auch – stinkt zum Himmel!
Grüße, Christian.
schon klar. Ihr schaltet meinen Beitrag nicht frei. Es ist immer leichter Steine auf andere zu werfen, als sich mit den eigenen Fehlern auseinander zu setzen.
Schade, denn dass macht Qualität und Niveau aus.
Hallo Tobias. Warum so wütend?! Den Vergleich mit dem Bundespräsidenten finde ich äußerst befremdlich. Alfons Schuhbeck trifft im Privatleben seine eigenen Entscheidungen. Und das eine hat mit dem anderen unserer Auffassung nach nichts zu tun. Nur weil er Werbung für eine Fastfood-Kette macht hat er ja nicht plötzlich das Kochen verlernt und kann durchaus weiter seine beliebten Tipps bei uns in BAYERN 3 geben. Die Art und Weise wie er das tut mögen Sie als arrogant empfinden. Diese persönliche Empfindung kann ich nicht werten. Trotz allem freundliche Grüße und schöne Weihnachten. Man kann ja mal verschiedener Meinung sein …
Jetzt probier ich es hal mal hier.
Liebes Bayern3 Team. Ihr Ihr werft dem Bundespräsidenten vor er solle reinen Tisch machen.
Ich habe Euch schon 2 mal geschrieben und um Stellung gebeten, warum Alfons Schuhbeck, der für Mc Donald Werbung macht bei Euch schlaue Tipps zur guten Ernährung gibt und das teilweise arrogant, als hätte kein anderer Ahnung davon.
Vieleicht äußert Ihr Euch jetzt mal dazu, ich denke Frage ist mehr als berechtigt und glaube ich auch nicht unangenehmer als die Fragen an den Bundespräsidenten
MfG Tobi
Hallo
Ich kann dazu nur sagen das, wenn dass ein Otto normal Verbraucher gemacht hätte, wäre es erstens nie so in den Medien aufgeputscht worden und zweitens könnte man sich das als Otto Normalo niemals erlauben man hatte schon längst das Finanzamt im Haus und wäre wahtscheinlich im Gefängnis.
Martin aus Aschaffenburg
Also in meiner Firma dürfen derzeit alle Weihnachtsgeschenke im Wert von mehr als 30 € nicht angenommen werden.
Was ist also mit der Vorteilsannahme des Bundespräsidenten ? Oder gelten die Regeln nur für den Normalbürger ?
Wieviel verdient ein Ministerpräsident? Anscheinend nicht genug, wenn er sich in den Urlaub einladen lassen muss. Vielleicht sollte man vor der Wahl des Bundespräsidenten die Kanditaten auf ihre Liquidität überprüfen. Dieses Amt erfordert vor allen anderen politischen Ämtern ein Höchstmaß an Integrität. Diese scheint Herr Wulff nicht zu besitzen und daher sollte er zurücktreten.
Wulff über OB Sauerlach: “Zwar hat jeder als unschuldig zu gelten, dessen Schuld nicht erwiesen ist. Doch unabhängig von konkreter persönlicher Schuld gibt es auch eine politische Verantwortung. Das alles wird der Oberbürgermeister genau abwägen müssen.”
Wullf hat doch selber alles gesagt! Ob es eine persönliche Schuld gibt oder nicht ist unwichtig, denn aus politischer Verantwortung darf man keinen Kredit von Privatleuten aufnehmen, ohne sich angreifbar zu machen. Zürücktreten, sofort!
Ein Bundespräsident erhält von einem befreundetem Ehepaar einen Kredit, den er auch wieder zurückbezahlt. Drei rechtsradikale Erwachsene erhalten vom Verfassungsschutz Gelder für neue Ausweise, mit denen sie untertauchen!
Hier stellt sich die Frage, was wiegt schwerer?
Wenn es nach den Medien geht, scheint ein Privatkredit des Bundespräsidenten einen höheren Stellenwert zu haben als Gelder das Mörder vom Verfassungsschutz erhalten!!!!!
Zumindest wird das Thema “Privatkredit des Bundespräsidenten” in den Medien sehr hoch gehandelt und ist in aller Munde.
Verschiebt sich hier nicht die Sichtweise? Ist es wirklich “schlimmer” einen Privatkredit nicht anzugeben als Mördern Gelder zum untertauchen zu geben????
Ich möchte in keinster Weise die Vorbildfunktion eines Bundespräsidenten schmälern, sicherlich wäre es besser gewesen er hätte den Kredit bei der Befragung im niedersächsischen Landtag angegeben. Aber es gibt wirklich schlimmeres in unserem Land, als dies.
Fragen Sie doch bitte mit der gleichen Intensität wie zu dem Thema “Privatkredit des Bundespräsidenten” einmal beim Verfassungsschutz nach! Das wäre wirklich WICHTIG!
Ich wünsche Ihnen allen noch eine schöne restliche Adventzeit und ein friedvolles Weihnachtsfest
Gottfriede Schwitters
Herr Wulf sollte nicht zurücktreten, wenn man Schröder oder Fischer betrachtet, hätten die beiden etwa Schröder auch nicht diesen Posten bei Gazprom bekommen, wenn er nicht schon in seiner Amtszeit Kontakte mit Rußland geknüpft hätte. Als Otto-Normalverbraucher wäre er bestimmt nicht in diese Position gekommen. Das verurteilt niemand. Wer möchte denn dan noch in der Öffentlichkeit stehen, wenn man jeden Furz zerpflückt
Nicht einmal der Müllmann darf einen 5 Euro Schein in der Weihnachtszeit annehmen, dann darf ein Politiker erst recht keine Vorteile aus seinem Amt ziehen, Punkt aus und Ende.
Das hat nichts mit Neid oder Missgunst zu tun, das hat einfach nur den faden Beigeschmack einer Bananenrepublik !
…wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein…
Natürlich war es nicht in Ordnung, gesetzlich fragwürdig.
Doch alle die jetzt mit dem Finger auf ihn zeigen, haben selber ihre “Leiche” im Keller.
Spricht hier der Neid? Die Missgunst?
Ich habe keine Leiche im Keller! und nur weil alle Leichen im Keller haben, muss sich keiner mehr an Gesetzte halten
)
Hallo Ihr im Radio!
Für Staatsdiener – egal in welcher Gehaltsklasse – gilt die regel, daß man grundsätzlich keine Geschenke annehmen darf.
Zwei Fakten, die ich die letzten Tage hierzu aufgeschnappt habe, riechen aber danach, daß hier sich jemand einen “Vorteil” verschafft hat – egal ob er eine Gegenleistung erbracht hat oder nicht:
- günstigere Privatkreditkonditionen
- Business-Class fliegen – aber nur Economy bezahlen wollen
Ich versteh nicht, wieso sich ein Minister, Ministerpräsident, Bundespräsident keinen Kopf macht, wie sowas für “den einfachen Mann” aussieht, wenn´s rauskommt. Vermutlich nicht, weil er nicht damit rechnet, daß das “rauskommt”!?
Die Schlußfolgerung könnte sein: Auch in politischen wird nicht immer “das Wohle des deutschen Volkes” in den Mittelpunkt gestellt, sondern die Prominenz und die Macht zum eigenen Vorteil genutzt.
Sehr geehrter Herr Budespräsident,
dass die Position des Präsidenten eine Besondere ist, brauche ich nicht zu erwähnen.
Dass es Leute gibt, die davon ausgehen, dass einige Tage genügen um auch nachträglich einen perfekten Vertrag vorzulgen ist Gesprächsstoff in allen Haushalten und für die Reporter, die zum Anwalt pilgern, verschwendete Zeit. Die einzige Chance des Beweises des korrekten Abwickelns des Privat-Vertages sehe ich darin, dass die monatlichen Rückzahlungen per Banküberweisungsbeleg nachgewiesen werden. Ansonsten kann man nur noch Frau Edith bemitleiden, dass sie mithineingezogen wird.
Man ist für seine Handlungen verantwortlich, das gilt für jeden, aber noch viel mehr für machtvolle Positionen.
Grüße
Peter