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Unkraut

Montag, 17. Oktober 2011

Nochmal schnell den Garten auf Vordermann bringen, da fällt einem auch das ein oder andere Kraut auf, was man eigentlich nicht haben will. Löwenzahn im Rasen, Disteln im Beet und Winden am Zaun…

Wie bekommt man das weg? Das fragen sehr viele Hörer, wenn ich nach den Interviews am kostenlosen Servicetelefon sitze. Genau das habe ich mich auch gefragt und so einiges ausprobiert. Wie man Wurzelunkräuter am besten und bequemsten aus dem Boden bekommt. Da bietet der Handel so einige Gerätschaften an, vom schlichten Unkrautstecher bis hin zum luxuriösen Gerät, das fast von selbst sticht, heraushebelt und wieder auswirft. Verschiedene Werkzeuge habe ich mal im Handling verglichen. Mein Ergebnis: Noch immer am besten funktioniert der gute alte Hand-Unkrautstecher, besonders wenn er eine scharfe Klingenspitze hat. Mit dem kommt man am tiefsten in den Boden, sticht die Wurzeln wirklich tiefreichend aus. Dagegen war ich von einem Multifunktionsgerät, angeboten unter einer hübsch klingenden englischen Bezeichnung für “Unkraut-schleunigst-ex-und-hopp” ziemlich enttäuscht. Viel zu kurze Metallstifte packen das Unkraut kaum an der Wurzel. Das Luxusgerät zum stolzen Preis arbeitete ganz gut, damit habe ich selbst lästige Pflaumenbaumsprösslinge herausgerissen – wohlgemerkt ohne große Mühe. Höhenverstellbarer Griff und langer Fußhebel sei Dank.

Wie bekommen Sie denn Ihr Unkraut unter Kontrolle?

Freitag, den 21.10.2100 – diesmal zwischen 9 und 10 Uhr – nehmen wir uns auf Bayern 1 das Unkraut gründlich vor.

Herbstfrohe Grüße

Ihre

Karin Greiner