Die Beziehung Mensch und Tier

Hervorgehoben

Faszinierendes, Berührendes, Wissenswertes, Amüsantes aus der Welt der Tiere finden Sie hier in unserem Tierblog.

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Die Kreuzotter kommt!

Sonnen um zu überleben

Wenn es jetzt wieder wärmer wird, wagen sich auch die Tiere wieder aus den Winterquartieren. Für einige ist es überlebenswichtig, dass sie sonnenbaden. Zum Beispiel für die Kreuzotter. Schlangen sind wechselwarme Tiere, sie können ihre Körpertemperatur also nicht selbst regulieren und sind von den Außentemperaturen abhängig. Kreuzottern überwintern in einer Kältestarre. Um die ersten Sonnenstrahlen so richtig zu erwischen, spreizen sie ihre Rippen und machen sich ganz flach, um die Sonne auf möglichst breiter Fläche zu erwischen. Erst nach einem ausgiebigen Sonnenbad werden sie richtig aktiv. Weiterlesen

 

Katzensex

Fish und Chips und der Katzensex

Katzenbabys Fish und Chips © Lovett

Neben ca. 50 Fischen, Garnelen und Schnecken in zwei Aquarien, sind diese beiden süßen Kätzchen unsere tierischen Mitbewohner (Spinnen nicht mit eingeschlossen). Ihre Mutter hat sie und ihre zwei Geschwister in einer Garage zur Welt gebracht und sie sind alle zusammen ins Tierheim gebracht worden. Alle fünf konnten vermittelt werden. Diese beiden kamen im Alter von 10 Wochen zu uns und wurden auf „Fish“ und „Chips“ getauft. Die Namen hat das Herrchen vorgeschlagen. Zwar mag er Katzen nicht besonders, als Neuseeländer liebt man automatisch Vögel und ist der Katze gegenüber voreingenommen, dennoch sind die zwei nach seiner Leibspeise benannt. Vielleicht erträgt er sie so besser.

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Der Murmeltier – Tag

Sowas ist auch nur in Amerika möglich - oder nicht? Ein Murmeltier zieht Zigtausende in seinen Bann ...

Kaum zu glauben: In Amerika dient ein Murmeltier als Wetter-Orakel – Tausende ströhmen am 2. Februar zu ihm und harren gespannt auf seine Wetter-Prophezeiungen. © Tobias Kubald

Wenn Tiere das Wetter vorhersagen … 

Der Laubfrosch im Glas, der auf seiner Leiter hochklettert – oder eben nicht – und so angeblich das Wetter vorhersagen kann – das kennt man ja! Auch Schwalben sollen passable Wetterdeuter sein: Bei ihnen zählt, wie hoch bzw. wie niedrig sie fliegen. Ist schlechtes Wetter im Anmarsch werden höhere Luftschichten kühl und windig, die Insekten weichen nach unten aus und fliegen in den unteren, noch wärmeren Luftschichten. Was dann logischerweise auch ihre Fressfeinde, die Schwalben, tun. Der Schwalbenflug kann also in der Tat als Wetter-Indikator gedeutet werden.

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Die intelligenten Pferde

Pferde, echte Überlebenskünstler

Pferde sind wahre Anpassungsgenies, sie überleben in den unwirtlichsten Gegenden dieser Erde. In Island sind es die robusten kleinen Islandpferde, die Kälte und Schnee widerstehen. In der Mongolei trotzen die kleinen Pferde der Nomaden dem schlimmsten Winter. Ebenso die verwilderten Mustangs in den Rocky Mountains, die den harten Lebensbedingungen dieser einmaligen Natur die kalte Schulter zeigen. Auf der anderen Seite passen sich Pferde trockenen und extrem heißen Lebensräumen an, wie die verwilderten Pferde Australiens und der Wüste Namib.

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Brauchen wir eine Katzensteuer?

 

Nicht nur wilde Katzen stellen Vögeln nach.

Katzen sind und bleiben Raubtiere, die Vögeln und Nagern, aber auch Reptilien nachstellen. © colourbox

Serienmörder auf Samtpfoten?

von Ulrike Lovett

Im letzten Jahr bescheinigte eine amerikanische Studie der Hauskatze Tötungen von Vögeln und kleinen Säugetieren in Milliardenhöhe. Das Buch „Cat Wars: The Devastating Consequences of a Cuddly Killer“ erschien im September und beschäftigte sich mit der Gefahr der Hauskatze für die Artenvielfalt. Für Deutschland wurden die „Mordrate“ auf ca. 200 Millionen Vögel pro Jahr geschätzt. Daraufhin wurden schon die ersten Stimmen nach einer Katzensteuer laut. Vogelschützer, z.B. von NABU, halten die Zahlen für zu hoch geschätzt, sehen aber durchaus eine Gefahr für die heimische Vogelwelt. Eine Katzensteuer sei aber nicht nur logistisch und gesellschaftlich nicht durchsetzbar, sondern auch verfehlt. Denn die Hauptgefahr geht von verwilderten Katzen aus. Es wäre durchaus denkbar, dass Katzenbesitzer, um die Steuer zu sparen, ihre Katzen aussetzen und sich so das Problem vergrößert. Eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang und ein Kastrations- und Sterilisationsprogramm für verwilderte Katzen würde das Problem viel eher lösen als eine Steuer.

Heute beschäftigten sich unsere KollegInnen vom ‚Tagesgespräch‘ auf Bayern2 mit diesem Thema!

Am Schluss noch zur Verteidigung unserer Haustiger: laut dem Vogelexperte von NABU, wird wegen der geliebten Samtpfoten keine heimische Vogelart aussterben.

Was ist Ihre Meinung zu dem Thema? Schreiben Sie uns, wie Sie über eine mögliche Katzensteuer denken!

Links zu diesem Thema:

http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-923600.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

http://www.deutschlandfunk.de/nabu-in-deutschland-stirbt-keine-vogelart-wegen-katzen-aus.697.de.html?dram:article_id=236735

 

Wolfi wird grau

Wenn Mensch und Hund eins werden …

Wir alle kennen ja diese oft nicht netten Kommentare, wenn Menschen mit den krummbeinigen, mobbeligen, zauseligen Vierbeinern an ihrer Seite verglichen werden. Und vielleicht ist ja wirklich etwas daran, dass dieses enge Band über Jahre hinweg zu einer gewissen äußeren Assimilation führt. Handelt es sich bei dem Hund an Herrchens oder Frauchens Seite um einen eleganten Weimaraner, einen edlen Afghanen oder einen stolzen Husky, mag man es vielleicht nicht ganz so persönlich nehmen, wenn man hört: ‚Schau mal, der/die sieht aus wie sein/ihr Hund!‘. Anders verhält es sich, wenn ein rundlicher, liebenswerter, kringelschwänziger, leise vor sich hinschnarchender Mops neben uns im Park sitzt. Nein, so sehr ich meine Mops-Dame ‚Emma‘ geliebt habe … – davor hatte ich immer Angst!

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Wie aus Gustav dem Stadtkater ein Landei wurde

Gustl schreibt nach längerer Kreativpause weiter an seinen Memoiren ...

Gustl schreibt nach längerer Kreativpause weiter an seinen Memoiren …

Es riecht nach Veränderung …

Kann mir bitte einer sagen, warum die Menschen ständig Veränderungen brauchen? Kaum hat man sich daran gewöhnt, dass so ein Sofa nunmal der ideale Krallen-Pflege-Hotspot und eine von mir ausgesetzte Maus, die sich blöderweise hinter dem Kühlschrank verschanzt hat, kein Weltuntergang ist … kaum also lief alles annähernd so, wie ich mir das vorgestellt hatte – da packen die beiden die Koffer! Ich denk, ich seh nicht recht, wo ich derartige Veränderungen – vor allem, wenn ich das Reiseziel nicht selbst auswählen kann, doch so sehr hasse!

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Ein glückliches Neues Jahr 2017!

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Liebe Tier-Blog-Freunde!

Von ganzem Herzen wünschen wir Euch allen ein gesundes, ein glückliches und vor allem ein friedliches Jahr 2017! Ein Jahr, in dem wir uns den Optimismus bewahren, dass selbst kleine Schritte manchmal Großes in Bewegung setzen können. Ein Jahr, in dem wir für unsere Mitmenschen UND die Tiere um uns herum, ob auf dem Sofa oder im Stall, einen achtsamen Blick bewahren!

Was ich persönlich mir vornehme? Weniger Energie ins Schimpfen über Mißstände wie den Etiketten-Schwindel bei Fellkrägen oder Bommelmützen verschwenden, denn das bringt nichts! Nicht alles glauben, was man liest und lieber einmal mehr nachfragen – und dann entscheiden! Und keine Angst: Mit so einem Rat (s. oben) würde ich den Gustl nicht ins neue Jahr ziehen lassen!

In diesem Sinn: Einen Guten Rutsch, Happy New Year und: Auf ein Neues!

Euer Team des radioWissen Tier-Blogs

 

 

 

 

Frohe Weihnachten!

© Bernhard Kastner

© Bernhard Kastner

Liebe Tier-Blog Freunde!

Wir, das Team vom Tier-Blog, von radioWissen und natürlich ganz speziell der Kater Gustl wünschen euch allen eine besinnliche, ruhige und vor allem friedliche Weihnachtszeit – und ein wunderschönes Weihnachtsfest! Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns ganz herzlich bei euch allen für die vielen netten Zuschriften und eure Treue bedanken!

Uns gibts jetzt knapp eineinhalb Jahre und die Zahl der Tierfreunde, die Interesse an unseren Geschichten zeigen, steigt noch immer. Das ist für uns hier das schönste Geschenk! Und wir freuen uns auch weiterhin über eure Kommentare und Anregungen!

In diesem Sinn: Eine schöne, tierisch entspannte und fröhliche Zeit!

Euer Tier-Blog-Team

 

 

Zungen – einfach tierisch!

Zeig mir deine Zunge!

Weltberühmt: Einsteins Zungenbild

Weltberühmt: Einsteins Zunge © dpa

Kaum ein Organ im Reich der Tiere erfüllt so vielfältige, unterschiedliche Aufgaben wie die hoch spezialisierte Zunge. Auch unsere menschliche Zunge ist ein wahres Multitalent: Wir schmecken, sprechen und schlucken mit ihr – und ab und zu zeigen wir unseren Mitmenschen damit auch, was wir von ihnen halten.

Tiere aber nutzen dieses Organ in oft außergewöhnlicher Art und Weise. Manege frei für die Olympiade der tierischen Zungenkünstler:

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