Die Beziehung Mensch und Tier

Hervorgehoben

Faszinierendes, Berührendes, Wissenswertes, Amüsantes aus der Welt der Tiere finden Sie hier in unserem Tierblog.

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Der Dackel – Der Individualist unter den Hunden

Dackel – Klein aber oho!

Der ‚Dackel‘ löst bei den meisten von uns Assoziationen aus: Die einen denken an den ‚griabigen‘ Münchner in der Lederhosen, der vor sich hingrantelnd im Biergarten sitzt, unter ihm der ‚Lump‘, sein borstig-struppeliger Rauhaardackel. Die anderen denken an den bunten Münchner Olympiadackel ‚Waldi‘ – das Maskottchen der Münchner Sommerolympiade 1972. ‚Einmal Dackel – immer Dackel‘ – auch das begegnet einem, wenn man sich auf Stoffsammlung zu diesem kleinen Hund macht! Fest steht: Der Dackel lässt uns nicht kalt. Sein lustiger ‚Nähmaschinen-Gang‘, seine Neugier, sein Mut und seine Selbstsicherheit und auch sein charmanter Eigensinn machen ihn zu einem ganz besonderen Hund. Doch woher hat der kleine Hund sein auffallendes Erscheinungsbild und vor allem seinen einzigartigen Charakter?

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Das Elefantenkrankenhaus

Elefanten sind ein fester Bestandteil in der thailändischen Kultur, die Tiere gelten als Glücksbringer und das Königshaus hält sich selbst eine eigene Armee an Elefanten. Doch wenn es um die Pflege von kranken Tieren ging, dann war dafür lange Zeit niemand zuständig.

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Ein Besuch im Tigerasyl Ansbach

© Noah Cohen

© Noah Cohen

Unsere Autorin Katalin Fischer hat für ihre Recherchen zu Ihrem Radio-Beitrag über den Tiger das Tigerasyl bzw. Raubkatzenasyl besucht. Über ihre ganz persönlichen Eindrücke erzählt sie hier in unserem Tier-Blog:

Tiger – Die unglaublichen Alleskönner

Ehrlich gesagt wollte ich schon immer mal eine Sendung über Tiger machen. Tiger sind meine Lieblingstiere, sie sind so schön und so unglaublich faszinierend. Mit diesen Wahnsinnszähnen und dieser Kraft …, dass ich sie immerzu anschauen könnte. Und sie sehen, riechen, hören, spüren alles besser, als alle – oder die meisten – anderen Tiere. Mit ihren Tatzen spüren sie sogar kleinste Erschütterungen auf der Erde und wissen dadurch: ‚Aha, da in 10 Kilometer Entfernung kommt jetzt ein Hirsch!‘

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Die Kreuzotter kommt!

Sonnen um zu überleben

Wenn es jetzt wieder wärmer wird, wagen sich auch die Tiere wieder aus den Winterquartieren. Für einige ist es überlebenswichtig, dass sie sonnenbaden. Zum Beispiel für die Kreuzotter. Schlangen sind wechselwarme Tiere, sie können ihre Körpertemperatur also nicht selbst regulieren und sind von den Außentemperaturen abhängig. Kreuzottern überwintern in einer Kältestarre. Um die ersten Sonnenstrahlen so richtig zu erwischen, spreizen sie ihre Rippen und machen sich ganz flach, um die Sonne auf möglichst breiter Fläche zu erwischen. Erst nach einem ausgiebigen Sonnenbad werden sie richtig aktiv. Weiterlesen

 

Katzensex

Fish und Chips und der Katzensex

Katzenbabys Fish und Chips © Lovett

Neben ca. 50 Fischen, Garnelen und Schnecken in zwei Aquarien, sind diese beiden süßen Kätzchen unsere tierischen Mitbewohner (Spinnen nicht mit eingeschlossen). Ihre Mutter hat sie und ihre zwei Geschwister in einer Garage zur Welt gebracht und sie sind alle zusammen ins Tierheim gebracht worden. Alle fünf konnten vermittelt werden. Diese beiden kamen im Alter von 10 Wochen zu uns und wurden auf „Fish“ und „Chips“ getauft. Die Namen hat das Herrchen vorgeschlagen. Zwar mag er Katzen nicht besonders, als Neuseeländer liebt man automatisch Vögel und ist der Katze gegenüber voreingenommen, dennoch sind die zwei nach seiner Leibspeise benannt. Vielleicht erträgt er sie so besser.

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Der Murmeltier – Tag

Sowas ist auch nur in Amerika möglich - oder nicht? Ein Murmeltier zieht Zigtausende in seinen Bann ...

Kaum zu glauben: In Amerika dient ein Murmeltier als Wetter-Orakel – Tausende ströhmen am 2. Februar zu ihm und harren gespannt auf seine Wetter-Prophezeiungen. © Tobias Kubald

Wenn Tiere das Wetter vorhersagen … 

Der Laubfrosch im Glas, der auf seiner Leiter hochklettert – oder eben nicht – und so angeblich das Wetter vorhersagen kann – das kennt man ja! Auch Schwalben sollen passable Wetterdeuter sein: Bei ihnen zählt, wie hoch bzw. wie niedrig sie fliegen. Ist schlechtes Wetter im Anmarsch werden höhere Luftschichten kühl und windig, die Insekten weichen nach unten aus und fliegen in den unteren, noch wärmeren Luftschichten. Was dann logischerweise auch ihre Fressfeinde, die Schwalben, tun. Der Schwalbenflug kann also in der Tat als Wetter-Indikator gedeutet werden.

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Die intelligenten Pferde

Pferde, echte Überlebenskünstler

Pferde sind wahre Anpassungsgenies, sie überleben in den unwirtlichsten Gegenden dieser Erde. In Island sind es die robusten kleinen Islandpferde, die Kälte und Schnee widerstehen. In der Mongolei trotzen die kleinen Pferde der Nomaden dem schlimmsten Winter. Ebenso die verwilderten Mustangs in den Rocky Mountains, die den harten Lebensbedingungen dieser einmaligen Natur die kalte Schulter zeigen. Auf der anderen Seite passen sich Pferde trockenen und extrem heißen Lebensräumen an, wie die verwilderten Pferde Australiens und der Wüste Namib.

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Brauchen wir eine Katzensteuer?

 

Nicht nur wilde Katzen stellen Vögeln nach.

Katzen sind und bleiben Raubtiere, die Vögeln und Nagern, aber auch Reptilien nachstellen. © colourbox

Serienmörder auf Samtpfoten?

von Ulrike Lovett

Im letzten Jahr bescheinigte eine amerikanische Studie der Hauskatze Tötungen von Vögeln und kleinen Säugetieren in Milliardenhöhe. Das Buch „Cat Wars: The Devastating Consequences of a Cuddly Killer“ erschien im September und beschäftigte sich mit der Gefahr der Hauskatze für die Artenvielfalt. Für Deutschland wurden die „Mordrate“ auf ca. 200 Millionen Vögel pro Jahr geschätzt. Daraufhin wurden schon die ersten Stimmen nach einer Katzensteuer laut. Vogelschützer, z.B. von NABU, halten die Zahlen für zu hoch geschätzt, sehen aber durchaus eine Gefahr für die heimische Vogelwelt. Eine Katzensteuer sei aber nicht nur logistisch und gesellschaftlich nicht durchsetzbar, sondern auch verfehlt. Denn die Hauptgefahr geht von verwilderten Katzen aus. Es wäre durchaus denkbar, dass Katzenbesitzer, um die Steuer zu sparen, ihre Katzen aussetzen und sich so das Problem vergrößert. Eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang und ein Kastrations- und Sterilisationsprogramm für verwilderte Katzen würde das Problem viel eher lösen als eine Steuer.

Heute beschäftigten sich unsere KollegInnen vom ‚Tagesgespräch‘ auf Bayern2 mit diesem Thema!

Am Schluss noch zur Verteidigung unserer Haustiger: laut dem Vogelexperte von NABU, wird wegen der geliebten Samtpfoten keine heimische Vogelart aussterben.

Was ist Ihre Meinung zu dem Thema? Schreiben Sie uns, wie Sie über eine mögliche Katzensteuer denken!

Links zu diesem Thema:

http://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-923600.html

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.html

http://www.deutschlandfunk.de/nabu-in-deutschland-stirbt-keine-vogelart-wegen-katzen-aus.697.de.html?dram:article_id=236735

 

Wolfi wird grau

Wenn Mensch und Hund eins werden …

Wir alle kennen ja diese oft nicht netten Kommentare, wenn Menschen mit den krummbeinigen, mobbeligen, zauseligen Vierbeinern an ihrer Seite verglichen werden. Und vielleicht ist ja wirklich etwas daran, dass dieses enge Band über Jahre hinweg zu einer gewissen äußeren Assimilation führt. Handelt es sich bei dem Hund an Herrchens oder Frauchens Seite um einen eleganten Weimaraner, einen edlen Afghanen oder einen stolzen Husky, mag man es vielleicht nicht ganz so persönlich nehmen, wenn man hört: ‚Schau mal, der/die sieht aus wie sein/ihr Hund!‘. Anders verhält es sich, wenn ein rundlicher, liebenswerter, kringelschwänziger, leise vor sich hinschnarchender Mops neben uns im Park sitzt. Nein, so sehr ich meine Mops-Dame ‚Emma‘ geliebt habe … – davor hatte ich immer Angst!

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Wie aus Gustav dem Stadtkater ein Landei wurde

Gustl schreibt nach längerer Kreativpause weiter an seinen Memoiren ...

Gustl schreibt nach längerer Kreativpause weiter an seinen Memoiren …

Es riecht nach Veränderung …

Kann mir bitte einer sagen, warum die Menschen ständig Veränderungen brauchen? Kaum hat man sich daran gewöhnt, dass so ein Sofa nunmal der ideale Krallen-Pflege-Hotspot und eine von mir ausgesetzte Maus, die sich blöderweise hinter dem Kühlschrank verschanzt hat, kein Weltuntergang ist … kaum also lief alles annähernd so, wie ich mir das vorgestellt hatte – da packen die beiden die Koffer! Ich denk, ich seh nicht recht, wo ich derartige Veränderungen – vor allem, wenn ich das Reiseziel nicht selbst auswählen kann, doch so sehr hasse!

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