Schon vor knapp 40 Jahren hat eine Studie belegt: Verschiedene Lehrer bewerten ein- und denselben Aufsatz bisweilen völlig unterschiedlich und vergeben dafür Noten von 2 bis 5. Das klingt nicht nach einer objektiven Beurteilung der Schüler-Leistung. Dabei entscheiden Noten doch über Bildungschancen und damit über Lebenswege! Sind Noten eigentlich gerecht? Sollten sie abgeschafft werden und stattdessen andere Formen eingeführt werden wie verbale oder Gruppenbewertungen? Welche Erfahrungen haben Sie mit Noten gemacht ? - Schreiben Sie uns!
in Notizbuch | Schlagworte: Bildung, Erziehung, Familie, G8, Lehrer, Noten, Schule, Schüler
hallo
bin zwar spät dran aber — ich glaube, dass es objektive noten nicht geben kann, insofern sind noten als kriterium für lebenswegentscheidungen nicht sinnvoll. sinnvoll sind rückmeldungen über persönliche fortschritte bzw. entwicklungen. entscheidend problematisch wird hier gegliedertes schulsystem bzw. das “berufsranking” im sinne von wenn ich einen abiturienten für eine ausbildung bekomme schaue ich einen hauptschüler gar nicht an – daraus resultiert das richtig paranoide verhalten der eltern bzgl. gym. wenn die hauptschulen endlich wieder die möglichkeit hätten guten unterricht zu machen (einige tuns ja auch noch) wäre viel druck aus der diskussion genommen. die diskussion über das bildungsland – womit immer unterschwellig abi + uni gemeint wird – ist hier eher schädlich. nicht jeder kann auf’s gym bzw. ist es richtig. die fähigkeiten sind halt verschieden.
hh
Es gibt wenige Fächer, in denen objektiv bewertet werden kann.
Noten zeigen eigentlich hauptsächlich, inwiefern der/die SchülerIn es versteht, dem jeweiligen LehrerIn gerecht zu sein. Und Noten zeigen immer auch die professionelle Kompetenz eines Lehrers, denn letztlich ist er/sie verantwortlich dafür, dass ein Schüler sich für ein Thema begeistert, es versteht und damit arbeiten kann.