Der Terminator singt, die Ude-Puppe reimt und der Ex-Papst erfüllt Radiohörerwünsche. Diesen Wahnsinn sehen Sie nicht in unserer Sendung, dafür haben wir die Outtakes, die Sammlung des nicht gesendeten Materials.
Gemeint ist die SPD. Ude kommt gerade von der Geburtstagsfeier in Leipzig. So robust ist der Glanz der SPD, dass er es nicht mal schafft, die Kerzen auf der Geburtstagstorte auszublasen. Daran scheitert allerdings auch der quer-Ministerpräsident …
Statt zu jedem Thema einen Studiogast einzuladen, verkleiden wir unseren Moderator Christoph Süß und lassen ihn sich selbst interviewen. Redaktionsintern heißt das quer-Schläger. Diese Woche im Studio: die neue XBox One.
Nicht nur Amazon, auch Apple rechnet sich arm – letztere allerdings in den USA. Dabei verkaufen der Konzern doch so tolle Technologien. Die hätte sicher auch dieser Spion gebrauchen können, der neulich gefasst wurde …
Wir haben den Eurovision Song Contest nicht gewonnen. Kein Wunder, schließlich stand ja auch Angela Merkel mit auf der Bühne. Nun ja, nicht wirklich. So unterschwellig. Oder so … Ob “La Brass Banda” wohl besser abgeschnitten hätten?
Die SPD feiert diese Tage ihren 150. Geburtstag. Und man gibt sich noch immer kämpferisch. Zumindest tut das Hans-Jochen Vogel. Da wünscht man sich, die EU-Kommissare würden ebenso kämpfen – für die EU-Bürger, nicht die Industrie.
Fast täglich stoßen Meldungen aus Brüssel die Europäer vor den Kopf. Saatgutverordnung, Wasserregulierung, Ölkaraffenverbot. Neuestes Beispiel: Die EU-Energiepolitik. Klimaschutz war gestern, beim aktuellen EU-Gipfel hat billige Energie Priorität. Dieses populäre Schlagwort soll selbst das umstrittene Fracking auf die europäische Agenda hieven. Die fossile und nukleare Energiewirtschaft jubelt – aber am Ende auch der Verbraucher? Den will Brüssel angeblich auch schützen, indem sie in Restaurants statt abgefülltem Olivenöl nur noch Einwegflaschen erlaubt. Auch hier sollen Lobbyisten kräftig mitgeholfen haben.
Es ist immer das Gleiche: Brüssel reguliert, zertifiziert, privatisiert, und wer davon profitiert sind nicht die Bürger, sondern die Industrie. Zerstört die aufgeblähte EU-Kommission mit ihrer lobbygesteuerten Regulierungswut den Glauben der Bürger an die europäische Idee?
Der Internethändler Amazon liefert einen großen Teil der Bücher, die in Deutschland gekauft werden. Für den Verkaufsgewinn zahlt er aber nicht in Deutschland Steuern, sondern im steuergünstigeren Luxemburg. So spart Amazon Unsummen, indem die Firma hierzulande nicht als Händler firmiert, sondern lediglich als Versanddienstleister für sich selbst. Gleichzeitig weiß Amazon aber auch Steuergelder zu nutzen. Staatliche Zuschüsse für Amazon-Firmenstandorte flossen allein in Deutschland in zweifacher Millionenhöhe. Doch bei allem Ärger über Amazon – die Steuergesetze haben europäische gemacht. Nicht zuletzt die deutsche.
Die besten Schüler müssen aufs Gymnasium. Dieser Doktrin folgen schon lange nicht mehr alle. Viele Eltern schicken ihre Kinder auf die Realschule, weil sie sie vor zu viel Leistungsdruck und Turbo-Pauken auf dem G8 bewahren wollen. Gymnasiallehrer schlagen Alarm, die Politik wiegelt ab. Und merkt dabei nicht, dass auch an anderer Stelle das Vertrauen in das Bildungssystem bröckelt. Denn hinter dem anhaltenden Streit um das G8 steckt noch viel mehr: Der Wunsch nach einer anderen Bildungsrealität.
Wenn Kühe über die Straße gehen, lassen sie manchmal etwas fallen. Das kann juristisch gesehen ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr sein. Ihr Besitzer darf den Fladen deshalb nicht sich selbst oder dem nächsten Regenguss überlassen, sondern muss ihn umgehend rückstandslos entfernen. Ein Fall aus Oberbayern zeigt, dass andernfalls Schadenersatz- und Schmerzensgeldzahlungen drohen.
Drei Tage vor dem Champions-League-Finale in Wembley herrscht in Bayern Ausnahmezustand. Plötzlich san alle mia. Balkone brechen unter der Last von Bayern-Devotionalien schier zusammen und selbst Franken stricken für Bayern3 mit an einem Rekord-Fanschal. Sogar Liebhaber der klassischen Musik werden von den Münchner Philharmonikern und deren eigens arrangierten Mia-san-Mia-Hymne euphorisiert. Das FC-Bayerische “Mia san Mia” diente immer als Abgrenzung zum Rest der Welt. Aber wenn jetzt alle mia san, wer san mia dann noch?
Der Verteidigungsminister will auch die Beschaffungen bei der Bundeswehr neu regeln. Das ist dringend notwendig, wie der stornierte Drohnen-Auftrag für den Euro-Hawk zeigt. Darüber macht sich Christoph Süß in seiner Radiokolumne “Süßstoff der Woche” Gedanken. Die hören Sie im Samstagsmagazin orange auf Bayern 2 zwischen 9 und 11 Uhr oder hier im quer-Blog.
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