IKEA will seinen dritten Möbelmarkt vor den Toren Münchens errichten – in Feldkirchen, einer 6500-Einwohner-Gemeinde im Münchener Osten. Er soll Gewerbesteuer bringen, Arbeitsplätze und auch überregionale Bekanntheit. Und all das, obwohl Feldkirchen weder viel Platz hat noch in Geldnot ist. Die Gegner haben jetzt einen Bürgerentscheid über das Projekt erwirkt, der nächste Woche stattfinden soll. Doch IKEA hat Verbündete im Ort, schließlich soll mit dem Möbelhaus auch die langerwünschte Umgehungsstraße kommen.
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Der OB von Landsberg am Lech ist sauer: Mit Zinswetten hat die Stadt bis zu 6 Millionen Euro Steuergelder verzockt. Schuld daran soll die Privatbank Hauck & Aufhäuser sein, die der Stadt angeblich hochriskante Geldanlagen empfohlen hatte. Und ausgerechnet der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil war zum fraglichen Zeitpunkt Chefjurist der Bank. Die FPD fürchtet Auswirkungen auf den Wahlkampf, Parteifreunde wenden sich ab, ein FDP-Kommunalpolitiker ist sogar schon ausgetreten. Bei all der Aufregung hält sich einer vornehm zurück: Horst Seehofer. Denn wenn die FDP nicht mehr in den Landtag gewählt wird, braucht die CSU weniger Stimmen für die absolute Mehrheit.
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Holzdiebe werden immer dreister: Im vergangenen Jahr verzeichnete das Landeskriminalamt deswegen rund 1000 Anzeigen – die Dunkelziffer liegt aber wahrscheinlich viel höher. Aber auch die Waldbesitzer und Förster rüsten auf: Mit versteckten GPS-Peilsendern und DNA-Analysen versuchen sie, den Dieben auf die Spur zu kommen. High-Tech-Showdown in Bayerns Wäldern.
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Lärm, Dreck, Stress: Die Großstadt ist ein anstrengender Lebensort. Für Menschen, aber auch für Vögel: Im Großstadtlärm gehen ihre Balzrufe unter. Die Folge: City-Vögel müssen lauter, höher und schriller zwitschern als ihre Artgenossen auf dem Land. Denn nur die größten Schreihälse können sich durchsetzen. Forscher haben erkannt: Die urbanen Piepmätze haben längst mit allzu menschlichen Problemen zu kämpfen: Vom Paarungsstress bis zur Nestsuche. quer unterwegs im Großstadtgehege.
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Der Konflikt in Syrien spitzt sich zu – vor Ort, aber auch in der internationalen Diplomatie. US-Präsident Barack Obama will die syrischen Rebellen mit Waffen ausstatten. Der russische Präsident Wladimir Putin unterstützt das Assad-Regime. Und mitten im politischen Tauziehen sind inzwischen fast 100.000 Menschen umgekommen. Zu Gast bei quer: der Kabarettist Christian “Fonsi” Springer. Er engagiert sich mit seiner Organisation “Orienthelfer e.V.” in Syrien.
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Ein mutiger Geheimdienstler hat ausgeplaudert, wie die NSA uns ausspioniert. Die Empörung ist groß, aber ändert das etwas? Darüber macht sich Christoph Süß in seiner Radiokolumne “Süßstoff der Woche” Gedanken. Die hören Sie im Samstagsmagazin orange auf Bayern 2 zwischen 9 und 11 Uhr oder hier im quer-Blog.
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Die Rubrik von Bayern 2 können hier nachlesen und als Audiopodcast abonnieren. Die besten Ausgaben vom “Süßstoff der Woche” erhalten Sie jetzt auch auf CD. Zum Beispiel im BR-Shop. Kommentieren Sie hier im Blog oder nutzen Sie facebook.com/quer, G+ oder Twitter mit @BR_quer oder #BR_quer.
Einfach abgeschaltet werden, so wie der ERT in Griechenland – das kann dem BR nicht passieren. Meint zumindest Christoph Süß. Auch der quer-Ministerpräsident beruhigt ihn: Abgeschaltet werden hier bei uns Sender höchstens wegen höchster Finanznot.
Statt zu jedem Thema einen Studiogast einzuladen, verkleiden wir unseren Moderator Christoph Süß und lassen ihn sich selbst interviewen. Redaktionsintern heißt das quer-Schläger. Diese Woche live von der Frankfurter Börse.
Gustl Mollath muss weiter einsitzen. Weil er angeblich verrückt ist. Nun ja, heutzutage sind ja nicht mal mehr die Politiker frei von mentaler Zerrüttung. Beate Merk zum Beispiel reagiert in letzter Zeit recht paranoid auf harmlose Tweets.
Seit drei Jahren klafft in der Innenstadt von Kempten ein 18 Meter tiefes Loch. Es ist eine Baugrube für ein Geschäftshaus, das Schweizer Investoren dort bauen wollten. Doch die Stadt und die Investoren streiten: Um die Innenstadtgeschäfte nicht zu gefährden will die Stadt in dem Haus nämlich keinen Einzelhandel zulassen. Ein Streit, der mittlerweile die Gerichte beschäftigt. Derweil geht an der Baustelle nichts weiter und das Loch droht jetzt sogar einzustürzen.
Der Coburger Fleischskandal über den quer am 6. Juni berichtete (hier anschauen), ist offenbar größer als befürchtet. Nach unseren Informationen bezeugen eine ganze Reihe von Mitarbeitern des städtischen Schlachthofs Coburg in eidesstattlichen Versicherungen, dass dort seit mindestens einem Jahrzehnt nicht zum Verzehr geeignetes K3-Gammelfleisch systematisch wieder in den Warenverkehr gebracht wurde. Durch die Aussagen der Mitarbeiter, die zum Teil selbst in die illegalen Machenschaften verwickelt waren, gerät der größte Fleischbetrieb am Schlachthof, die Fa. Dellert-Fleisch aus dem unterfränkischen Burgpreppach immer mehr in den Fokus. Diese hat zwar in einer heutigen Stellungnahme eine Verwicklung in die aktuellen Vorfälle bestritten, wird aber von Zeugen und Angestellten am Schlachthof konkret beschuldigt, im Mittelpunkt des betrügerischen Netzwerks zu stehen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Seit sieben Jahren sitzt Gustl Mollath in der geschlossenen Psychiatrie und kämpft für seine Freilassung (mehr quer-Berichte zum Thema hier). Schon seit März liegen beim Landgericht Regensburg zwei Anträge vor, das Verfahren aus dem Jahr 2006 neu aufzurollen. Nicht nur von Mollaths Anwalt, sondern sogar von der Staatsanwaltschaft. Doch das Landgericht lässt sich Zeit: Zu komplex sei die Angelegenheit um schnell über eine Wiederaufnahme zu entscheiden. Kritiker vermuten dagegen, dass sich das Gericht vor einer Entscheidung drückt – auf Kosten von Gustl Mollath.