Eltern, Schülerinnen und Klosterschwestern sind verzweifelt und wütend. Das Erzbistum München-Freising plant, die traditionsreiche Mädchenrealschule bei den Dominikanerinnen in Schlehdorf am Kochelsee zu schließen. Angeblich gibt es zu wenig Interesse an der Schule. Doch die Anmeldelisten sind voll. Keiner versteht die Entscheidung. Und für die Argumente der Betroffenen hat das Bistum kein Ohr. Genauso wenig für Ersuchen von Bürgermeister, Landrat und sogar Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber.
UPDATE: Doch die gestiegene Aufmerksamkeit könnte zu einem Umdenken beim Bistum führen. Inzwischen kann man sich dort unter bestimmten Bedingungen vorstellen die Schule vorerst nicht zu schließen.
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Wenn ich das schon wieder lese: “Keiner versteht die Entscheidung des Bistums und das Bistum verschließt sich jeglicher Gespräche”. Kapiere immer noch nicht, daß sich da immer noch so viele Menschen von dieser Kirche beeindrucken lassen.
Als Insider und Betroffene vor Ort weiß ich, dass das Bistum ganz oft vor Ort war und am Montag oder Dienstag ein langes Gespräch vom Elternbeirat und dem Bistum und Generalvikar Beer war. Und ausserdem weiß ich, dass das Bistum imm sagte: wenn in Murnau die neue Realschule für Mädchen geöffnet wird, dann ist Schlehdorf in Gefahr. Der Staat (Spaenle) haben sich nicht an die Vereinbarungen gehalten. Und das Bistum ist doch ganz vernünftig: sie haben langfristig die Schließung angekündet. Sie übernehmen alle Mitarbeiter. Wieso kann man nicht die Entscheidung des Bistums akzeptieren, so schade das auch für den Standort Schlehdorf sein mag? Wieso nun “gegen” das Bistum kämpfen, das selbst nur auf Spaenles Wortbruch reagiert und wegen rückläufigen Schülerzahlen die Schule nicht halten kann? Der schwarze Peter ist nicht beim Bistum! Sondern bei Spaenle und den motzenden Eltern!
“Motzende” Eltern ist schon starker Tobak und meiner Meinung nach komplett an der Realität vorbei. Die Murnauer Realschule wäre niemals für Mädchen geöffnet worden, wenn Spaenle von den Schließungsabsichten in Schlehdorf gewußt hätte. Zudem wird (ich zitiere Sie) “nicht “gegen” das Bistum gekämpft.” Wir erwarten einen ordentlichen Kommunikationsstil vom Ordinariat, das ist alles. Videobotschaften haben bis dato Terroristen verschickt, jetzt macht das schon die katholische Kirche. Wirklich kein guter Stil
soso, Sie vergelichen das Ordinariat mit Terroristen. Also ich weiß, dass Terroroisten menschen kaltblütig umbringen, nur an sich denken, Verwüstung hinterlassen etc.
Ich weiß, dass u.a. die Bundeskanzlerin oder Promis sich mit Videobotschaften melden.
Vielleicht überlegen Sie sich doch, wer sich hier WIE verhält?
Spaenle wusste übrigens, das sagte er sinngemäß bei der Eröffnung der Realschule im letzten September in Murnau, dass Murnau KEINE Mädchen aufnehmen jönne wegen des BEstandsschutzes von Schlehdorf! Fragen Sie doch Spaenle, vielleicht ist er auch so ehrlich wie der Generalvikar?
Bitte lassen Sie die Kirche im Dorf (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe das Ordinariat per se nicht mit Terroristen verglichen, sondern den Kommunikationsstil desselbigen. Zwischen den Zeilen sollte man schon ein wenig lesen können. Die Sendung “quer” verlangt einem auch etwas an Intellekt ab, über den manche Zeitgenossen leider nicht verfügen.
Zitiert aus merkur online 21.07.12:
…”In ihrem Brief weisen Dodell (Weilheim) und Bachhuber (Bad Tölz) auf widersprüchliche Darstellungen hin: „Diese Art der Informationspolitik gegenüber den gewählten Volksvertretern sucht ihresgleichen.“ Spaenle hatte den Abgeordneten gegenüber am Mittwoch erklärt: „Wenn ich gewusst hätte, dass Schlehdorf geschlossen wird, hätte ich die Öffnung für Mädchen in Murnau niemals genehmigt.“ Diese Aussage stehe in „eklatantem Widerspruch“ zu einer gemeinsamen Erklärung von Erzbistum und Kultusministerium einen Tag später.
Dort hieß es, die Entscheidungen seien „nach umfassenden gemeinsamen Gesprächen getroffen worden“. Spaenle hatte zudem Dodell bereits am Dienstag schriftlich mitgeteilt, er habe die Öffnung der Murnauer Schule „im Einvernehmen“ mit dem Erzbistum beschlossen. Das Erzbistum verweist dagegen auf eine Mitteilung von Ende März, in der es vor einer Öffnung warnte.”
Es gibt also genau umgekehrte Version auch, die besagt, dass Murnau erst gar nicht geöffnet worden wäre, wenn das die Schlehdorfer Schließung damit eingeleitet worden wäre. Damit liegt der schwarze Peter sehr wohl auch bzw. hauptsächlich beim Bistum.
Die Schlehdorfer Schülereltern als “motzend” abzuqualifizieren, finde ich ziemlich daneben. Wenn ich eine Tochter kurz vorm Realschulalter hätte, die plötzlich nicht mehr diese exzellente Schule nutzen kann, dann würde ich noch einiges mehr tun als “motzen” und zwar völlig zu Recht.
Selbst wenn man die Kirche persönlich nicht mehr so beeindruckend findet, so sind die Mädels aus dem Umfeld von Schlehdorf leider der Kirchenwillkür ausgesetzt mit einer Schließung, der jegliche Grundlage fehlt. Die Interessentenzahlen haben bisher die Plätze überschritten und das wird auch weiterhin so sein.
Spannend wäre herauszufinden was wirklich hinter der Entscheidung der Kirche steckt.
Weshalb nehmen Sie denn nicht das Angebot an und entziehen sich der “Willkür” der Kirche und übernehmen in Eigeninitiative die Schule?
Was fehlt Ihnen dazu? Mut, Know how? Aber motzen, das können Sie!
wer lesen kann, ist klar im Vorteil. ich habe leider keine Tochter, das war hypothetisch. ansonsten wär ich sofort dabei. und ich kann Eltern und Elternbeirat nur meine Hochachtung aussprechen für ihre Courage, mit der sie einer derart unerträglichen Arroganz Paroli bieten.
Im Grunde ist es leicht zu verstehen: Der Schule sind die Lehrer zu teuer.Deswegen soll der Staat sie voll besolden und auch die gesamten Schulkosten übernehmen. Um dies durchzusetzen, wird die Schulschließung verkündet um den Staat auf diese Weise erpressen zu können. Er wird am Schuss alles zahlen müssen und die Kirche ist fein raus.
Hauptsache man haut auf die Kirche – die ist ja immer die Böse. Sie tut nichts für die Menschen, sie hat die Schule seit Jahrhunderten nur um alle zu verblöden, sie will alles bestimmen, damit sie Recht hat und es allen schlecht geht.
Wie wäre es zu akzeptieren, dass 1. die Menschen immer m´weniger Kinder bekommen weil sie ihren Ego leben. 2. der Staat gelogen hat und die Murnauer Schule für Mädchen geöffnet hat. 3. die Kirche langsam und fürsorglich die Schulschließung organisiert.
die selbe fürsorgliche Kirche, die ihre eigenen Schuldominikanerinnen völlig vor den kopf stößt? die sich über Jahrhunderte hervorgetan hat im Geld anhäufen, Menschen töten, Männer über Frauen stellen, Nazis unterstützen?
Aha…
wie fürsorglich es ist, eine gut funktionierende Schule zu schließen, das kann jeder selbst beurteilen.
Werthe Johanna an Ihrer Stelle würde ich mich von dieser, (wie Sie schreiben, Menschen tötenden, Männer über Frauen stellenden, Nazis unterstützenden katholischen) Schule fernhalten, und froh sein das diese Schule geschlossen wird. Warum sollte die Kirche fürsorglich sein, für diejenigen, welche immer wieder uralte Verfehlungen als Argumente gegen die Glaubensgemeinschaft anführen, aber aus den guten Einrichtungen persönlichen Nutzen ziehen wollen.
uralt…ja schön wärs wenn das alles schon sooo vorbei wäre; auch wenn Auswüchse wie Morden im Namen der Inquisition zum Glück der Vergangenheit angehören. Hat die Kirche sich schon mal für ihre Irrtümer und Verbrechen entschuldigt?!
Und wo ist da Fürsorglichkeit, wenn es letztlich einfach um Macht, Geld und Taktieren geht?
Ich kann im übrigen unterscheiden zwischen Kirche und den Menschen die in der Kirche oder als deren Angestellte arbeiten. Und da gibt es viele, die auch toll sind und gute Arbeit machen TROTZ der Fehler, die die Kirche als Institution macht; so mit Sicherheit auch die Schlehdorfer Lehrerschaft, wenn man sich das erfolgreiche Ergebnis anschaut.
Wo ich mich fernhalte, müssen sie schon mir überlassen; wenn die Kirche sich der Aufgabe annimmt, Schulen zu betreiben, dann muss sie sich die Kritik einfach gefallen lassen, wenn sie eine super laufende Schule aus der qualitätsmäßig recht heterogenen Schullandschaft rausreißen will. Wenn das eine staatliche Schule wäre, würde ich die Regierung kritisieren! Was mich aber besonders aufbringt, ist der Umgang oder das Benehmen der Kirche (nicht nur) in dieser Sache, den man einfach nur arrogant und unsozial nennen kann, und das von einer Institution, die sich gleichzeitig dazu bemüßigt fühlt, die Moral, Normen und Werte unserer westlichen Welt prägen zu wollen. Die Kirchenoberen müssten sich ganz einfach nur an die 10 Gebote halten…aber das ist ein anderes Thema.
Ich engagiere mich für dieses Thema ohne jeden persönlichen Nutzen, aber da ich im beruflichen Umfeld mit benachteiligten Kindern und Brennpunktschulen zu tun habe, kann ich einfach nicht gutheißen, wenn eine funktionierende Schule kaputtgemacht wird. Woanders wären Kinder froh, wenn sie eine solche Startmöglichkeit ins Berufsleben hätten. Ich bin, wie unschwer zu erkennen ist, der Kirche gegenüber sehr kritisch eingestellt, aber wenn eine kirchlich geführte Schule zu so einem Zusammenhalt und zu solch fitten jungen Frauen führt, dann muss wohl was gutes dabei sein! Und dann engagiere ich mich auch dafür.
Liebe Johanna! Vielen Dank für Ihren Beitrag. Es freut mich sehr, dass Sie sich auch so engagieren. Die Dominikanerinnen waren im wahrsten Sinne des Wortes völlig vor den Kopf gestoßen, wie man ja auch in dem erstklassigen Film von “quer” sehen konnte. Ich bin sehr froh, dass die Schwestern hier zu Wort kamen, denn diese haben die Schule aufgebaut und Gelder aus eigener Tasche (1,2 Mio) für die Renovierung der Schule berappt. Bitte lassen Sie sich nicht irritieren von manch’ Schreibern. Es dürfte sich immer um ein und dieselbe Person handeln. Wahrscheinlich ein bigotter Opus-Dei-Kasperl. Im übrigen teile ich Ihre Meinung komplett :-). Und jetzt bitte Aufregmodus an – auf geht’s beim Schichtl!
ja, das sind schon entlarvende kommentare…Hex, das seh ich auch so. danke für deinen Kommentar!
Ja, dass es sich da um Mädchen, Frauen, und auch in Form der Dominikanerinnen um weibliche Krichenangehörige handelt, die so behandelt werden, ist für mich ein Aspekt, der noch viel zu kurz gekommen ist. Für mich ist das kein Zufall und vergrößert meinen Unmut nochmal ziemlich. Auch für einenErzbischhof, Herr Marx, hats ne Frau gebraucht um auf die Welt zu kommen… aber das vergessen solche hohen Herren gern, die sich schon auch gern mal von Nonnen die Wäsche machen undbekochen lassen. Oder eine Schule neu renovieren lassen . Wer die Nonnen kennt weiß, dass sie mit Sicherheit auch all ihre Sorgfalt und Arbeitskraft da rein gesteckt haben, nicht nur Geld. Wertschätzung sieht anders aus – ganz anders.
Traurig, wenn so eine gute schule geschlossen wird, weil es immer weniger Kinder gibt!
Ich finde diesen Elterbeirat mit den Mahnwachen und den vielen Vorwürfen an die Kirche nur noch lästig. Sollen die doch selbst die Schule übernehmen – aber das können die nicht.
Kinder gibt es genug, die diese Schule besuchen wollen. In dieser Schule wird für das “Leben gelernt! ”
[Teil entfernt. Sachlich bitte. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Warum ist die Schule von Schlehdorf so gut?
Warum wollen alle die Schule behalten?
Weil sie vom christlichen Geist lebt! Von Respekt, Höflichkeit, Freundlichkeit und Frieden!
Ich vermisse bei den Zeitungsberichten und den facebook-Seiten der Schlehdorfer aber den christlichen Geist!
Da wird die Kirche angegriffen und gegiftet!
Klar ist die ENtscheidung schade, aber sicherlich schließt die Kirche nicht zum Vergnügen eine super Schule. Sicherlich auch nicht, weil sie meint, die Schlehdorfer brauchen nicht mehr die christliche Bildung. Es sind die abnehmenden Schülerzahlen!
Also, Leute: denkt mal erst ein bisschen nach, hilt euch den Schlehdorfer Geist, den Heiligen Geist, und benehmt euch entsprechend!
Hallo Geist, wie fein ist das denn, unter der falschen Flagge zu segeln? Du bist mit Sicherheit nicht der Geist von Schlehdorf, das ist der Tertulin. Billig….
Vielen Dank Johanna für den sehr guten Beitrag, klasse!
danke! ich hab irgendwie den Eindruck, wir sind hier von Kirchenlobbyisten umzingelt. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass das Gebaren der Kirche alles ist, nur kein Vorbild für gutes und erst recht nicht soziales Verhalten.
nein – weder Lobbyist hier oder da!
Sondern einfach denken!
Für mich als Außenstehender ist diese Diskussion paradox. Warum wollen die Eltern der Mädchen ihre Sprößlinge auf diese kath. Schule schicken wenn das Bistum (ein Teil davon ist doch die Schule) doch so böse ist. Wie im Beitrag mit Kirchenaustritt zu drohen ist doch sicher nicht förderlich, wenn man auf eine kirchliche Schule möchte. Da fragt man sich, entweder der Kirche den Rücken kehren, oder seine Kinder im kath. Sinne erziehen lassen, was wollen diese Eltern eigentlich. Vermutlich möchte man nur eine ortsnahe Schule erhalten. Aber mit der Kirchenschelte holt man Leute ins Boot und kann leichter Aufsehen erreichen. Übrigens die Aktionen an den Urlaubsorten finde ich nur lächerlich.
Inhalt Leserbrief an Merkur 21.09.12:
[Copy/Paste-Inhalt gelöscht, siehe Kommentarrichtlinien. Wir möchten hier keine Wiederholungen von anderswo oder für anderswen geschriebenen Kommentaren haben, sondern solche die konkret zum Bericht oben verfasst wurden. Vielen Dank.]
Ach ja @bayer – die Aktionen an den Urlaubsorten dienen als Unterstützung für die Daheimgeblieben, aber vielleicht haben Sie ja noch bessere Ideen für die “Unterstützer”.
Information: Ich schreibe hier nicht als “Geist von Schlehdorf”; wenn dann schreib ich Tertulin dazu – nur um Verwechslungen aus dem Weg zu gehen.
Respekt – der Leserbrief wurde meines Wissens noch nicht mal gedruckt, aber vorsichtshalber mal gleich gelöscht, ohne vorher zu fragen. Darf ich jetzt amüsiert schmunzeln oder lieber den Kopf schütteln?????
Dann werde ich den von mir verfassten Text hier nochmal anbringen:
Servus – I bin´s der Tertulin! Jetzt waren wir „Unterstützer“ aber sehr fleißig und ausdauernd. Und es gibt Lohn für hartes Brot: Der Herr Generalvikar Prof. Dr. Dr. Beer möchte die Mädchenrealschule Schlehdorf zeitnah besuchen. Ich freu mich einfach wahnsinnig für Euch, dass all das, was Ihr die letzten Wochen auf die Füße gestellt habt jetzt doch einen Erfolg hat, obwohl es am ersten Schultag ja so eine Missstimmung gegeben hat. Es sind eben durch die Medien jetzt doch so viele da draußen aufgeweckt geworden, dass die Institution Kirche ein bisschen nachkorrigieren muss.
Womit wir schon beim Thema wären. Es sind ja wirklich ganz viele Leute für den Erhalt der Mädchenrealschule sensibilisiert worden, jedoch gibt es in unserem katholischen Bayernland einfach noch ganz ganz viele, die nicht zwischen Glauben und Kirche trennen können. Hier würde ich gerne etwas zum Nachdenken anregen: Glaube ist das, was jeder von Euch im Herzen spürt. Man kann an die große Macht über uns glauben, wenn es den ganzen Tag regnet und der Himmel zur Mahnwache in Schlehdorf aufreißt. Man kann Glauben auch miteinander leben, so wie bei der Andacht oder dem Schulanfangsgottesdienst. Das ist die eine Seite. Dann aber gibt es auch noch die Institution Kirche, die nichts anderes ist als ein großes Firmenimperium und im Fall Schlehdorf der Träger der Schule. Dass die Verantwortlichen dieser Firma teils Gottesmänner sind mag ja beeindrucken, aber es sind genauso Menschen, wie anderen Vorstandschefs auch.
Ganz herzlich möchte ich mich bei Allen bedanken, die sich von mir haben umarmen lassen und unsere Botschaft bisher geteilt haben! Vergesst nicht – ich bin bei Euch – Euer Tertulin Geist von Schlehdorf.
Michaela Buder
für den Inhalt verantwortlich!
Es lebe die Meinungsfreiheit in diesem Land! Zur Meinungsfreiheit zählt auch das Recht auf augenscheinlich falsche und mehr schlecht als recht “kommunizierte” Entscheidungen hinzuweisen und dagegen zu Protestieren. Ob es sich nun um die Entsorgung von Atommüll handelt oder die Schließung einer Schule, wo weder rückläufige Schülerzahlen zu erkennen sind und auch die bauliche Susbstanz es Schulgebäudes tadellos ist. Der demographische Wandel ist bereits in den 80er Jahren eingetreten und nicht erst 2012 und wird auch nicht erst 2018 sichtbar. Das ist völliger Humbug. Es ist müsig und sinnlos darüber zu philosophiren und dskutieren wer hier wann und wem nicht ganz die Wahrheit sagt. Die Wahrheit, scheint mir beim durchlesen aller mölicher Erklärungen und Veröffentlichungen, teilen sowohl das Kultusministerium als auch das Ordinariat München/Freising nicht mit. Es ist am Ende auch egal. Schäbig finde ich nur, das dies alles auf dem Rücken von motivierten Schülern und Eltern und sehr guten Lehrern ausgetragen wird. Den die Werte und das Wissen vermitteln die Lehrer und nicht das Ordinariat oder “katholische Kirche”. Über die Glanztaten, die Wahrheitsliebe und das weitere “Treiben” von “Gottes Bodenpersonal” kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. 2000 Jahre Geschichte haben da ja genug Anhaltspunkte und Spuren hinterlassen, positive wie negative. Ich persönlich hätte es auch besser gefunden das ganze mit einem eigenen Träger in die Hand zu nehmen. Der Eindruck, die Kirche möchte sich nur mehr oder weniger elegant von den Kosten und Folgekosten verabschieden ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Und die Kommunikation von beiden Seiten war mehr als “unglücklich”. Eines sollte aber jedem klar sein: Schlehdorf ist auch ganz schnell mal woanders und es muss nicht unbedingt eine Schule sein. Dann greift jeder gern auf sein Recht der freien Meinungs- und Protestäußerung zurück und hofft das er möglichst viele Gleichgesinnte trifft die diesen Protest verstärken und helfen eine Sauerei zu verhindern.
Ich finde den Beitrag von QUER sehr gut, da hier alle Seiten “zu Wort kommen”. Und ich hoffe, das Schlehdorf weiter leben kann, denn ich persönlich glaube nicht an die “sinkenden Schülerzahlen” und möchte auch meine nächste Tochter noch nach Schlehdorf schicken können. Nicht wegen dem Ordinariat oder der Kirche als Träger, sondern wegen der sehr guten Lehrer und des guten und familiären Schulklimas.
Die kath. Kirche zieht sich zurück aus Deutschland und überlässt das Feld den Protes-tanten und -tierenden und deren Nebengruppen, also Nebengruppen der -tanten. Hat Rom von einem deutschen Papst mehr erwartet, ist sehr schnell aus dem oder nationalsozialistischer Untergrund geworden.
Riesige Kapitalzusammenschlüsse staatl. Zweckverbände mit ev. Kirchenvereinen wollen nun den Arbeits- und Rentenmarkt sichern. Auf der einen Seite ein restkaptialistischer Hoffnungsschimmer boomender Wirtschaft, wenn dann, auf der anderen der graue Markt von Hilfsorganisationen, die seit 50 Jahren die Welt kein Stück weiter gebracht haben. Da kommt ein Betreuungsgeld als Einstieg in ein Grundeinkommen gerade recht. Muss der Cashflow über den Bürger zum z.B. Krankenhaus, Kindergarten, Altersheim usw. gehen und nicht die zu mächtig gewordenen bestehenden Institutionen Menschen als Masse aufsaugen samt Vermögen bzw. Insolvenz.
Amen Skeptiker.
Selten so einen sinnlosen und unzusammenhängenden Wirrwar gelesen. Habe herzhaft gelacht. Danke, gerne wieder!
Klammertext verschwunden:
Hat Rom von einem deutschen Papst mehr erwartet, ist sehr schnell aus dem “wir sind Papst”, “wir sind fast Europameister” oder nationalsozialistischer Untergrund geworden.