2012
Mai
23
avatar ADMIN Querulant

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Es waren dramatische Bilder: Badegäste verließen nur mit einem Handtuch bekleidet die brennende Kristallbad-Therme in Fichtelberg. 700 Feuerwehrleute konnten die Zerstörung des touristischen Kapitals des kleinen Ortes nicht verhindern. Und jetzt, knapp zwei Wochen später, zeigt sich, dass die Katastrophe möglicherweise noch größere Ausmaße hat, als befürchtet. Denn ob das Bad je wieder aufgebaut werden kann, und wer das bezahlen soll, ist völlig offen. Hotel- und Pensionswirte sind verzweifelt: denn eigentlich hatten sie damit gerechnet, dass die Therme sogar noch modernisiert und ausgebaut wird.

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5 Kommentare zu „Kristallbad-Therme: Brand-Chaos bedroht regionalen Tourismus“

  1. avatar reiner sagt:

    Wie paradox ist unsere Welt!
    Während rund um Fichtelberg Heulen und Zähneklappern angesagt ist, werden dem
    Betreiber des Kristall Palm Beach in Stein bei Nürnberg aus der gleichen Firmengruppe von den Anrainern ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen,
    wenn er durch größere Investionen das Bad noch attraktiver machen will.
    (nachzulesen in diversen Ausgaben der Nürnberger Nachrichten)

  2. avatar erdling sagt:

    Es ist schon erstaunlich wie “dünn” der Beitrag über Fichtelberg recherchiert wurde. Angesichts der verworrenen Rechtslage hätte man eine intensivere Darstellung des Unternehmens erwartet. Vielleicht recherchieren Sie einmal unter [Linkadresse entfernt. Siehe Kommetarrichtlinien.]. Wahrscheinlich werden Sie diesen Kommentar löschen, aber für eine Redaktion mit dem Anspruch von “quer” sind solche Berichte kein Ruhmesblatt. Oder sind die Ansprüche gar nicht so hoch? Eine Unternehmensgruppe mit 15 Unternehmen, die selbst auf ihre Expertise bei der Planung und Durchführung und dem Betrieb von Bädern hinweist, wird wohl kaum den Abschluß einer Versicherung übersehen.

    • Hallo Erdling,

      verzeihen Sie die späte Antwort.

      Wir haben nicht behauptet, dass das Unternehmen den Abschluß einer Versicherung übersehen hat. Vielmehr ging es um die Frage, ob die bestehende Versicherung des Betreibers ausreicht und ob die Gemeinde eine eigene Versicherung haben müsste. Dazu haben die Gemeinde und der Betreiber unterschiedliche Positionen, die beide im Bericht vorkommen.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

  3. avatar werner sagt:

    Der Fremdenverkehr ist eine der letzten Einnahmequellen im Fichtelgebirge!

    Was hat man bei “quer” für Vorstellungen von dieser Region.
    Vermutlich weis man ähnlich gut Bescheid, wie Ude über Franken.
    Danke, dass Sie nicht auch noch zu Spenden für die nun bald notleidende Bevölkerung aufgerufen haben.

    • Hallo Werner,

      verzeihen Sie die verspätete Antwort.

      Natürlich gibt es im Fichtelgebirge noch andere Einnahmequellen. Aber alle Menschen, mit denen wir vor Ort gesprochen haben, waren sich einig: das abgebrannte Bad ist eine Katastrophe für die gesamte Gegend. Eben weil der Fremdenverkehr für die wirtschaftlich angeschlagene Region sehr wichtig ist und das Bad ein Touristenmagnet gewesen ist. Das ist es, was wir mit der Formulierung deutlich machen.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

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