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Wegen der Energiewende muss Deutschland jede Menge neuer Stromtrassen bauen. Doch in den Gemeinden wächst der Widerstand gegen hohe Strommasten und neue Leitungen – so wie bei den Bürgern in Winkelhaid. Sie verlangen, dass die Hochspannungsleitung in ihrem Ort unterirdisch verlegt wird. Zu teuer – sagen Netzbetreiber. Aber Experten rechnen vor: Wenn sich unterirdische Kabel schneller bauen lassen, weil es keine langwierigen Einspruchsverfahren gibt, könnten sie letztlich billiger werden. Wird bei der Energiewende am falschen Ende gespart?
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Am Tollwood-Gelände am Olympiapark wirbt der SWM auf großen Plakaten mit:
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“Energie für Bayern”.
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Dabei ist im Hintergrund eine Off-Shore-Windanlage zu sehen, als läge Bayern am Meer! Was soll das? Wenn Bayern seinen Strom im eigenen Land produziert, dann brauchen keine großen Fernleitungen gebaut werden. Strom von der Nordsee nach Bayern liefern ist Blödsinn!
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Auch die Alpen sind ab einer bestimmten Höhe sehr windintensiv. Warum baut man dort nicht solche “Off-City-Windanlagen? Das Argument, dort wäre der Bau problematisch und diese Windräder passten nicht in die Gebirgslandschaft, sind doch alle nur erfunden und eine blöde Ausrede. Es gibt nur eine einzige Möglichgkeit: einfach nur sparsamer mit Strom umgehen. Dann brauchen auch keine zusätzlichen Leitungen gebaut werden!
Die Lichter geh’n aus, Pelzig-Putsch goes green, Muddi goes Waggen,
Tut jetzt auch noch die Turboenergiewende abgag’n?
Sehr geehrter Herr oder Frau Küstenmisty,
Ihren Beitrag kann ich nicht verstehen, wie schon viele Ihrer Beiträge auf dieser Plattform. Wo kommen Sie eignetlich her? Immer halb deutsch, halb englisch.
… und wieso sollen dann die Lichter ausgehen? An den “langen Kabeln” kanns nicht liegen! Diese verbrauchen den meisten Srom!
Herr küstenmisty bitte, im weitesten Sinne nördlich des Mains. Ich sehe die Offshore-Alpenverkabelung ebenso kritisch. Nur, irgendwo muss der Saft doch herkommen und hingehen, bzw. Aussagen wo die Kabel produziert werden sollen? Dann wären wir doch mal ein kleines Stück weiter.
Sehr geehrter Herr Küstenmisty,
danke für Ihren Kommentar. Man darf nicht sagen: “…irgendwo muss der Strom ja her kommen.” Es ist schon wichtig, dass man sich da vorher Gedanken macht, woher der Strom kommt. Und wo die “Kabel” produziert werden, wäre letztlich egal, jedenfalls da wo es mit geringstem Aufwand am besten ist.
Wenn man in der See ein Windkraftwerk dulden kann, dann kann man auch in den Alpen ein Windkraftwerk dulden.
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Ihren Namen nach, wohnen Sie an “Küste”. Sollte Ihnen der Gedanke durch den Kopf gehen: “Wir produzieren bei uns mit Off-Shore billig Strom und verkaufen den dann an die Bayern”, wäre keine sinnvolle Idee. Sie würden damit nicht lange Freude an ihrem Projekt haben. Photovoltaikanlagen haben Zukunft. Die liefern nur tagsüber Strom. Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke produzieren auch nachts Strom. Strom kann man speichern. Das ist zwar teuer. Irgenwann hat jedes Haus seine eigene Photovoltaik und auch sein eigenes Windkraftwerk. Das wird reichen müssen! Jeder, der dann trotzdem noch mehr Strom verbraucht, der soll sehr teuer für seinen “Zusatzstrom” aus den öffentlichen Netz zahlen müssen. Keiner soll mehr Strom verbrauchen dürfen als wie er selbst produzieren kann.
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Nachts sollen die Lichter ruhig ausgehen…. Ich hätte damit kein Problem!
Sehr geehrter Herr Volz das ist eine schöne Vision der ich gerne zustimmen möchte. Aber die Rechnung wird niemals aufgehen denn Sie haben einen entscheidenden Faktor vergessen, nämlich die Stromkonzerne. Der politische Einfluss der Stromkonzerne ist zu groß. Ein Konzern wie EON wird sich niemals die Butter vom Brot nehmen lassen. Windkraft Votovoltaik und Wasserkraft werden nur geduldet wenn die Konzerne daran verdienen. Nur sehr abseitsgelegene Gehöfte werden Konzernauthark werden können.
Gern auch das küstenmisty, den Namen verdanke ich übrigens Lauffeuer wegen vernebelter Kommentare. Ein Offshore-Projekt liegt mir fern, habe nicht mal ein Solarpanel auf dem Dach und werde von EON bestromt.
Die Turboenergiewende habe ich so verstanden, dass u.a. bayerische Investoren gemeinsam mit Konzernen in Offshoreanlagen investieren und Mutti liefert russische Abtransportkabel, so dass die Küstenregion der Entwicklung nur zuschaut. Dass das nun auch für die Alpen erwünscht ist, ist mir neu.
Zum radikalen Schluss möchte ich noch anmerken, dass, wenn ich selbst keinen Strom produziere, gern kaufe. Falls ein Kleinstproduzent mehr produziert als er verbrauchen kann, dann müsste er wohl marktgerecht abgeben, falls er nicht speichert.
“Auch die Alpen sind ab einer bestimmten Höhe sehr windintensiv. ”
nicht nur die Alpen. Den “rechnet man im Binnenland mit etwa 0,8 % Mehrertrag pro Meter Höhe.” http://de.wikipedia.org/wiki/Windkraftanlage#Turmvarianten
[Link ausnahmsweise genehmigt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Aktuelle Anlagen haben wesentlich höhere Türme (um die 130m) im Gegesatz zu den Türmen der Anfangszeit (ca 70m) daher sind diese Anlagen auch im Binnenland wesentlich effektiver.
Rechnet man entfallende Stromtrassen und die günstigere Lage (kein Salzwasser, kein Wartungsboot) wird onshore sogar günstiger produziert (0,19 € gegen 0,09 €)
Der Hersteller Enercon produziert darum gar keine offshore Anlagen.
Ein großer Unterschied aber ist: offshore-parcs mit 30 -40 Anlagen sind ein richtig großes Investment für große hochglanz Energiekonzerne. onshore Anlagen mit 3-5 auf einem Standort mehr was für Bürgergenossenschaften. Und es ist nur die Industrie die für offshore trommelt.
Schön das der BR die PR-Behauptungen wie “Wegen der Energiewende muss Deutschland jede Menge neuer Stromtrassen bauen.” ungefragt übernimmt.
Die bisher “naturbelassene Gegend” sah sehr unnatürlich aus. Da waren Häuser und Straßen, und da waren rechteckige Felder.
Unterirdisch ist besser?
Warum eigentlich? Weil man es dann nicht mehr sieht, und deshalb gibt es da auch keine Probleme mehr mit Elektrosmog.
Ansonsten halte ich nichts von großen Stromtrassen. Wir müssen den Verbrauch anpassen. Wenn Energie da ist, muss sie verbraucht werden, und wenn nicht, dann eben nicht.
Man muss doch nicht mitten in der Nacht und bei Flaute einen Großverbraucher betreiben. Das Minimum des Verbrauchs ist doch nur so hoch, weil Atomkraftwerke nur Grundlast können. Deshalb war mitten in der Nacht der Strom so billig, das Nachtspeicherheizungen sich gelohnt haben.
Jetzt wird es anders. Da kann es mal sein, dass ein paar Stunden lang viel Energie da ist, und dann zwei Tage lang nicht mehr. Diese paar Stunden sind die Zeit, wo man Akkus aufladen, Kühlhäuser richtig kalt machen, und Hochöfen betreiben muss.
Es kann doch nicht sein, dass wir es als moderne Industrienation in Zukunft nicht mehr schaffen werden, die Nachfrage nach elektrischer Energie adäquat zu decken, sondern uns nach dem momentanen Angebot zu richten haben werden. In einer solchen Situation, in der elementare Grundbedürfnisse, zu denen Strom heute zweifelsohne gehört, nicht mehr dauerhaft und verlässlich verfügbar wären, könnten sehr schnell beträchtliche soziale Unruhen entstehen.
Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie Sie sich ein solches Szenario in der Praxis vorstellen …
Ich auch! Keiner würde mehr die FDP wählen. Aber das haben wir ja schon.
@Realist
> In einer solchen Situation, in der elementare Grundbedürfnisse, zu
> denen Strom heute zweifelsohne gehört, nicht mehr dauerhaft und
> verlässlich verfügbar wären, könnten sehr schnell beträchtliche soziale
> Unruhen entstehen.
40 GW Grundlast auf 80 Millonen Leute sind 500 Watt pro Person.
Wer so ein Grundbedürfnis hat, soll auf Heinzelmännchen hoffen. Ich brauche das nicht. Und ich will solche überzogenen Grundbedürfnisse nicht erarbeiten.
Diese Grundlast lässt sich problemlos auf 100 Watt pro Person reduzieren. Schließlich gibt es auch Zeiten, wo über 2000 Watt zur Verfügung stehen. Und dann kann man damit rumaasen. Man könnte damit sogar ein paar Kubikmeter Wasser zum kochen bringen, womit man die nächsten Tage heizen kann.
Soziale Unruhen sind nur von den Fredericks zu erwarten, die im Sommer Sonnenstrahlen sammeln, weil der Winter so grau ist, sich über Windkraftanlagen aufregen, deren Schatten sie dabei stört, dann im Winter einen Heizlüfter einschalten, und darüber lamentieren, dass der nicht funktioniert.
mindestens die Ortsumgehungen sollten erdverkabelt werden – auf die paar Euro kommts auch nicht mehr an – nachdem wir die Offshore-Anlagen mitfinanzieren
werden – wenn RWE und Konsorten alles finanzieren müssten, bleibt die Dividende
auf der Strecke – mir wärs ja recht – aber den Aktionären?
Wozu?
Das ist nicht nur beim Bau teuer, sondern macht auch, wenn es nicht Gleichstrom ist, Blindleistung, also erhebliche Verluste im Betrieb.
Energiewende – die Mega-Lüge der „Grünen“
Sehr geehrter Herr Süß!
Leider propagieren Sie immer wieder die „Energie-Wende“, ohne zuvor die Fakten journalistisch sauber recherchiert zu haben. Die da sind:
Anfang der Siebziger Jahre wurde das erste deutsche Atomkraftwerk in Wyhl bei Freiburg im Breisgau geplant.
Damals waren die Leute noch ehrlich. Die neutralen Sachverständigen, die zu jener Zeit noch wirklich unabhängig urteilten, sagten folgendes:
1.) Der Atomstrom ist die sauberste Energieform. Kein CO2-Ausstoß, kein massenhaftes Verbrennen von fossilen Rohstoffen.
2.) Deutschland wird von Importen unabhängig. Uran gibt’s hier genug.
3.) Der Atomstrom ist sicher, sofern man das Atomkraftwerk als KAVERNEN-Kraftwerk baut, also in eine Höhle in den Berg hinein. Da sind links und rechts und vorn und hinten und oben und unten mehrere Kilometer Fels, da kann selbst bei einem Super-GAU nichts passieren. Die Technik dazu ist seit Hundert Jahren vorhanden, erprobt, und sicher (Beispiel: Kavernenkraftwerk Bad Säckingen).
4.) Den Abfall kann man in einem sogenannten „Schnellen Brüter“, auch in einer Kaverne sicher untergebracht, problemlos entsorgen.
Damals wurden die Strom-Bosse gefragt, warum sie keine Kavernen-Kraftwerke bauen wollen. Antwort: „zu teuer“.
Aha. Wegen ein paar lumpiger Milliarden Gewinn setzen die lieber das Leben von Millionen Mitbürgern auf’s Spiel. No comment.
Damals wurden die neu entstehenden „Grünen“ gefragt, warum sie keine Kavernen-Kraftwerke fordern. Antwort: „Dann haben wir ja nichts mehr zu demonstrieren, und werden überflüssig“.
Aha. Nur um ihre Existenzberechtigung nachzuweisen, wollen sie lieber Milliarden Tonnen von Kohle, Öl und Gas verfeuern, und ihren Mitbürgern irrsinnige finanzielle Lasten aufbürden. No comment.
Das Gleiche gilt für den „Schnellen Brüter“, indem man den Atom-Müll verbrennen kann. Der wurde damals deswegen nicht gebaut, weil zu viele Leute mitgemischt haben, um ihre Sondervorteile daraus zu ziehen. Und dieses „Zuviel“ ist nun mal technisch nicht machbar.
1.) Insbesondere die Militärs wollten waffenfähiges Plutonium bekommen.
2.) Den Strom-Bossen war das Ding mal wieder zu teuer. Sollen doch die anderen (also wir, die Steuerzahler) viele, viele Milliarden blechen, um ein Endlager zu schaffen.
3.) Und die „Grünen“ wollten sich die Protest-Aktionen bei den Castor-Transporten nicht nehmen lassen. Weil sie mit denen ihre Anhänger bei der Stange halten.
Fazit: Die Energie-Wende ist eine Mega-Lüge der „Grünen“. Denn zumindest deren höhere Chargen wissen ganz genau, dass man
1.) mit Windparks und Solarfeldern den Atomstrom nicht ersetzen kann (die zudem noch die Landschaft massiv verschandeln werden).
2.) Und dass deswegen nach dem Abschalten der sicheren deutschen Atomkraftwerke die Tschechen (Temelin), Franzosen (Fessenheim) usw. UNsichere Meiler als Ersatz bauen werden.
3.) Und dass die eigentliche Lösung „Kavernen-Kraftwerke“ lautet.
Doch um ihre Anhänger bei Laune zu halten, fordern sie weiterhin die „Energie-Wende“.
Auch Angela Merkel ist, wider ihre eigene Überzeugung und wider besseres Wissen, auf diesen Zug aufgesprungen. Nur um Wählerverluste = Machtverlust zu vermeiden.
Das ist die Wahrheit.
Und wegen dieser Mega-Lüge werden jetzt aberwitzig hohe Strom-Zahlungen auf uns zukommen.
Wer hat den Heinrich Kaiser rausgelassen? Zurück in die Anstalt, sag ich! der Herbie
Im Bericht hat mir in der Tat die Frage gefehlt warum man überhaupt Strom von Offshore Windparks quer durch die Bundesrepublik befördern muss. Weil die Bayern keine Windkrafträder vor der Haustür haben wollen? Das kann kein Argument sein, zumal Strommasten und hohe Rechnungen genauso unbeliebt sind.
Was fehlt ist eine wirkliche Strategie wie die sogenannte Energiewende ablaufen soll, die nicht von profitorientieren Energieriesen diktiert wird. Momentan scheint vor Gleichgültigkeit und Chaos zu regieren und am Ende wird irgendwas gemacht was eigentlich niemand will oder nicht notwendig ist.
@Heinrich Kaiser
Auch wenn man deine Argumente diskutieren könnte, ich aber meine das vergrabene A-Kraft immer noch zu gefährlich wäre…
> Das ist die Wahrheit.
Eine Argumentation mit jemand der die Wahrheit für sich allein beansprucht ist sinnlos.
Komm geh wieder rein, du erkältest dich sonst.
@Lohengrin
> Jetzt wird es anders. Da kann es mal sein, dass ein paar Stunden lang viel Energie da ist, und dann zwei Tage lang nicht mehr
genau das ist der Weg. Aber die Energieindustrie versucht ja einzureden das unser aktuelles Lastprofil unabänderbar ist.
Dabei muss niemand im dunkeln fernsehen. Sondern man muss nur große, aber variablere Verbraucher (wie zB Kühlung) variabel mangen.
@Uli
> Im Bericht hat mir in der Tat die Frage gefehlt warum man überhaupt Strom von Offshore Windparks quer durch die Bundesrepublik befördern muss.
das ist die Frage die nicht diskutiert wird, sondern lieber diskutiert man ein paar Allgemeinplätze.
Da Atomkraft nicht mehr alternativlos ist, ist jetzt halt “die Trasse” alternativlos.
@ Herbie; Hans;
Es bleibt dabei: Die „Energie-Wende“ ist eine Mega-Lüge der „Grünen“.
Als am 1. März 2011 Fukushima explodierte, da haben die „Grünen“ geschrieen: „Atomaustieg in Deutschland“! Und die Medien haben sich überschlagen: „Atomausstieg in Deutschland“! Und die vielen Unverständigen in unserem Volk haben das Echo erschallen lassen: „Atomausstieg in Deutschland“!
Was die „Grünen“ verschwiegen haben: Die Hülle von Fukushima bestand aus einer Stahl-Skelett-Konstruktion, die mit Blechen beplankt war. Das konnte und kann man auf den Fotos deutlich sehen. Daß diese Leichtbauweise bei der ersten Druckbelastung in die Luft fliegen würde, und die Umwelt kontaminierte, wusste jederman. Auch dass ein solches Auseinanderfliegen bei den deutschen Atom-Eiern mit ihren meterdicken Wänden aus Stahlbeton niemals möglich wäre. Trotzdem haben die „Grünen“ gelogen ohne rot zu werden: „Fukushima ist auch in Deutschland jederzeit möglich!“
Vor kurzem hat die japanische Untersuchungskommission ihren Bericht veröffentlicht. Als Fazit kam das heraus, was jedem Verständigen sowieso klar war: In Fukushima hat nicht deswegen eine Kernschmelze stattgefunden, weil die Atom-Technik nicht beherrschbar ist, oder weil ein menschliches Versagen vorgelegen hat. Sondern weil die Strom-Bosse mit den japanischen Politikern gekungelt haben. Und deswegen selbstverständliche Sicherheitsmechanismen außer acht lassen konnten.
Dieses Ergebnis haben uns die „Grünen“ verschwiegen, das haben sie nicht in die Welt hinausposaunt. Auch die Medien (inklusive „quer“) haben geschwiegen. Und das Millionenheer der Unverständigen wollte es auch gar nicht wissen.
Kurz, die „Energie-Wende“ ist eine Mega-Lüge der „Grünen“, welche von den Medien in ihrer Gier nach Schlagzeilen kritiklos weiterverbreitet wurde („only bad news are good news!“), und welche von der Mehrheit des Volkes blauäugig aufgenommen wurde.
Doch die Strafe folgt auf dem Fuße. Unsere Natur wird in einem riesigen Ausmaß verschandelt werden. Die letzten Meter freifließender Flussläufe werden verbaut werden. Und das Volk wird seine Leichtgläubigkeit gegenüber dieser Mega-Lüge der „Grünen“ mit sehr, sehr vielen Milliarden Euros bezahlen müssen.
Vielleicht besinnt sich der eine oder andere doch noch eines besseren, wenn im kommenden Winter hunderte von Sozialrentnern erfrieren. Weil sie die immens gestiegenen Strompreise nicht mehr bezahlen können.
Gut gebrüllt EON!
Die Leute wollen von Atomkraftwerken und Atommüll nichts mehr wissen. Eine große Mehrheit ist dagegen. Das Endlagerproblem wird uns in 20 Jahren auch noch beschäftigen. Uran ist wie von dir behauptet, auch nicht in unbegrenzter Menge vorhanden. Warum dann nicht gleich auf machbare Energien umsteigen?
> Auch dass ein solches Auseinanderfliegen bei den deutschen
> Atom-Eiern mit ihren meterdicken Wänden aus Stahlbeton
> niemals möglich wäre.
Die fliegen nicht so spektakulär in die Luft, außer jemand ballert mit bunkerbrechenden Waffen drauf. Wenn keiner drauf ballert, und das Ding nur durchgeht, frisst sich die Suppe in ein paar Tagen durch den meterdicken Stahlbeton, und dann ist die Kacke am dampfen. Möglicherweise reicht dann die Zeit, Ballungsgebiete zu evakuieren. Aber Deutschland ist dann für ein paar Jahre schwer und für ein paar Jahrhunderte mäßig versaut.
Die Japaner haben noch Glück gehabt. Es hätte viel schlimmer kommen können. Die Russen haben den Japanern angeboten, falls es schlimmer kommt, ein paar zig Millionen Leute für ein paar Jahre nach Sibirien unzusiedeln. Das wäre, wenn es schlimmer gekommen wäre, auch nötig gewesen.
Ich will so eine Höllenmaschine hier nicht haben.
> Doch die Strafe folgt auf dem Fuße. Unsere Natur wird in einem
> riesigen Ausmaß verschandelt werden. Die letzten Meter freifließender
> Flussläufe werden verbaut werden. Und das Volk wird seine
> Leichtgläubigkeit gegenüber dieser Mega-Lüge der „Grünen“ mit sehr,
> sehr vielen Milliarden Euros bezahlen müssen.
Schlimmer als die rechteckigen Wiesen und Wälder, wo es keine Bären und Wölfe mehr gibt, und wo 250 Einwohner auf einem Quadratkilometer hausen, wird es nicht kommen. Deutschland ist nicht Nord-West-Territory. Man muss das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist.
> Vielleicht besinnt sich der eine oder andere doch noch eines besseren,
> wenn im kommenden Winter hunderte von Sozialrentnern erfrieren.
> Weil sie die immens gestiegenen Strompreise nicht mehr bezahlen
> können.
Ich habe schon bei -25 Grad Celsius Außentemperatur in einem Zelt gelegen, und bin nicht erfroren. Das ist alles eine Frage der Kleidung.
Wer braucht schon im Februar über 20 Grad Celsius in der Bude, wo er alleine drin sitzt, und ist zu blöd das Fenster geschlossen zu halten? Vermutlich Leute, die die Heizrechnung vom Amt bezahlt kriegen.
Es ist mal an der Zeit ein Konzept mit realisierbaren Zielen zu erarbeiten. Wenn es noch lange so weitergeht, dann sitzen wir nach dem letzten Atomkraftwerk wirklich im Dunkeln. Ein Umweltminister hat ein Jahr lang tief und fest geschlafen. Diese Zeit muß aufgeholt werden. Das Wirtschaftsministerium ist sowieso gegen alles, was den großen Vier ein Minuswachstum einbringen könnte. Und dann kommen Bürgerinitiativen, die grundsätzlich gegen alles sind. So wird die Energiewende nicht funktionieren!
Volle Zustimmung!
an Heinrich Kaiser: wie kann man die Probleme der Atomkraft nur soo verharmlosen?
@Heinrich Kaiser..
wenn im nächsten Winter “ein paar Sozialrentner erfrieren sollten”,liegt dies mit Sicherheit nicht an den Grünen,sondern an der Gier der Stromkonzerne.
Früher gab es dezentrale Stromwerke,aber unsere allein seeligmachende Staatspartei musste ja unbedingt alles in Großkonzerne überführen,die ihre Preise nach Gutdünken hochsetzen.
Jeder sollte angesichts der steigenden Preise sich Gedanken über Einsparmöglichkeiten zuhause machen – z.B.Standby abschalten,wenn Geräte nicht gebraucht werden,Heizungssteuerung austauschen,Energiesparlampen,Licht nur in Räumen,in denen man sich wirklich aufhält,etc.
Lasst doch den Herrn Kaiser zu seiner Kernkompitenz zurückkehren. Lebensversicherungen verkaufen!
Der war gut.
> Jeder sollte angesichts der steigenden Preise sich Gedanken über
> Einsparmöglichkeiten zuhause machen – z.B.Standby abschalten,wenn
> Geräte nicht gebraucht werden,Heizungssteuerung austauschen,
> Energiesparlampen,Licht nur in Räumen,in denen man sich wirklich
> aufhält,etc.
Am dicken Ende anfangen!
Heizungspumpe ist so ein dickes Ding. Da kann man teilweise über 200 Watt rund um die Uhr rausholen.
Licht in Räumen, wo keiner drin ist, ist Kleinkram.
Ich bin mal mit Messgerät durch unser Haus gegangen. 140 Watt habe ich gefunden und abgestellt. Darunter einen Computerbildschirm (20 Watt ausgeschaltet, kein Standby) zwei Waschmaschinen (je 11 Watt, wenn Stecker drin steckt und Maschine ausgeschaltet ist), einen Radiowecker (9 Watt), mobiles Gerät vom Haustelefon, das niemand braucht (5 Watt)…
Es gibt Leute, die mal eben 30 km weit zum Mäckes fahren, aber stolz wie Bolle sind, dass sie Energie sparen, indem sie die 12 Watt Kompaktleuchtstoffröhre auf dem Klo jedesmal ausschalten, wenn sie das Klo verlassen.
Hallo Herr Kaiser!
Weil viele Leute, insbesondere Ökos keine Ahnung von Atomkraftwerken haben, das dickste Problem, nämlich die stark strahlenden Stoffe mit kurzen Halbwertzeiten ignorieren, und wegen Halbwertzeiten von zigtausend Jahren in einen Wahn verfallen, drösle ich das mal auf.
> 1.) Der Atomstrom ist die sauberste Energieform. Kein
> CO2-Ausstoß, kein massenhaftes Verbrennen von fossilen
> Rohstoffen.
Außer beim Bau des Kolosses und bei der Lagerung des Mülls.
Und der Müll hat es in sich. Das Schlimmste, das uns passieren kann, ist, dass so ein Atomkraftwerk im vollen Galopp seinen Inhalt in die Umwelt verteilt. Da sind Sachen drin mit Halbwertzeiten von Tagen. Das strahlt wie Teufel. Davor kann man nicht mal eben Hamburg evakuieren. Hier besteht nicht nur die Gefahr eines Unfalls, sondern auch eines Terroranschlags. Interesse daran gibt es, insbesondere von denen, die die passenden Waffen in diesem Land vorrätig halten. Wie irgendein Osama das geschafft haben soll, werden die dann schon erzählen.
Das zweite Problem ist das Zeug mit Halbwertzeiten von ein paar Jahrzehnten. Das darf auf keinen Fall in großen Mengen in die Umwelt geraten. Das Problem besteht für ein paar Jahrhunderte.
Erstaunlicherweise hört man davon fast nichts von den Ökos. Die verbeiten Angst vor hohen Halbwertzeiten.
> 2.) Deutschland wird von Importen unabhängig. Uran gibt’s
> hier genug.
Uran reicht nicht. Aber mit Thorium wird es was. Das Problem ist, dass das noch viel mehr Müll ergibt.
> 3.) Der Atomstrom ist sicher, sofern man das Atomkraftwerk
> als KAVERNEN-Kraftwerk baut, also in eine Höhle in den Berg
> hinein. Da sind links und rechts und vorn und hinten und oben
> und unten mehrere Kilometer Fels, da kann selbst bei einem
> Super-GAU nichts passieren.
Das wird sehr teuer im Bau. Und es hilft nicht, wenn man nur ein 100 Meter tiefes Loch macht. Was geschieht, wenn das Ding durchgeht? Kühlmittel kappen, zumachen und warten? Die Suppe kommt überall durch. Wenn es an der Oberfläche kocht, geht die Suppe in die Atmosphäre, und wenn es Grundwasser erreicht, kommt die Suppe irgendwo raus.
> Die Technik dazu ist seit Hundert Jahren vorhanden, erprobt,
> und sicher (Beispiel: Kavernenkraftwerk Bad Säckingen).
Das ist ein Pumpspeicherkraftwerk.
> 4.) Den Abfall kann man in einem sogenannten „Schnellen
> Brüter“, auch in einer Kaverne sicher untergebracht, problemlos
> entsorgen.
Beim Brüten entsteht noch viel mehr Müll. Man kriegt aus dem nichtspaltbaren Uran spaltbares Plutonium und aus Thorium spaltbares Uran. Das taugt zum Betrieb von Atomkraftwerken ohne spaltbares Uran irgendwo abzubauen. Als Müllentsorgung taugt es nicht.
> Damals wurden die Strom-Bosse gefragt, warum sie keine
> Kavernen-Kraftwerke bauen wollen. Antwort: „zu teuer“.
> Aha. Wegen ein paar lumpiger Milliarden Gewinn setzen die
> lieber das Leben von Millionen Mitbürgern auf’s Spiel.
Kavernen kilometer tief in ein Felsenmassiv zu bauen, wäre teurer als Windkraftanlagen, Fotovoltaik und große Pumpspeicherkraftwerke (geht auch im Flachland: Ringwallspeicher) zu bauen.
> Damals wurden die neu entstehenden „Grünen“ gefragt,
> warum sie keine Kavernen-Kraftwerke fordern. Antwort:
> „Dann haben wir ja nichts mehr zu demonstrieren, und
> werden überflüssig“.
> Aha. Nur um ihre Existenzberechtigung nachzuweisen,
> wollen sie lieber Milliarden Tonnen von Kohle, Öl und Gas
> verfeuern, und ihren Mitbürgern irrsinnige finanzielle Lasten
> aufbürden. No comment.
So dumm sind die Grünen nicht. Die machen das schon geschickter, nämlich mit “Windkraftanlagen verschandeln die Landschaft.”, “Pumpspeicherkraftwerke gefährden irgendwelche Fische.”, “CO2 ist so böse, dass man Essen verbrennen muss.”, “Funktionierende Autos wegschmeißen und neue bauen ist gut für die Umwelt.”.
> Der [schneller Brüter] wurde damals deswegen nicht gebaut,
> weil zu viele Leute mitgemischt haben, um ihre Sondervorteile
> daraus zu ziehen.
Der wurde nicht gebaut, weil das Ding im Betrieb unsicher ist. Wenn der durchgeht, dann aber so richtig.
> 1.) Insbesondere die Militärs wollten waffenfähiges
> Plutonium bekommen.
Das ist der Grund, warum man einen schnellen Brüter betreibt. Man bekommt spaltbares Plutonium dabei heraus. Nicht nur so nebenbei ein bisschen wie in jedem anderen Atomkraftwerk, sondern richtig viel.
> 2.) Den Strom-Bossen war das Ding mal wieder zu teuer. Sollen
> doch die anderen (also wir, die Steuerzahler) viele, viele
> Milliarden blechen, um ein Endlager zu schaffen.
Die Müllhalden sind nicht besonders teuer. Sie sind nur gefählich.
Teuer ist es erst, wenn man das in einen Salzstock verklappt, zukippt, und das dann später wieder ausbuddelt.
Ich hätte das Zeug oberirdisch irgendwo hin gestellt, damit man da auch drankommt, wenn was kauputt geht. Möglicherweise hat man ja in 100 Jahren eine gute Idee, was man damit machen kann.
> 3.) Und die „Grünen“ wollten sich die Protest-Aktionen bei den
> Castor-Transporten nicht nehmen lassen. Weil sie mit denen
> ihre Anhänger bei der Stange halten.
Der schnelle Brüter ist Teil der Wiederaufbereitung. Um noch lange Castor-Transporte zu haben, hätten sie das Ding unterstützen müssen.
> 1.) mit Windparks und Solarfeldern den Atomstrom nicht ersetzen
> kann (die zudem noch die Landschaft massiv verschandeln werden).
Rechne mal nach, wieviel Fläche auf deutschen Dächern, Autobahnen und Bahntrassen vorhanden ist!
Wir leben hier in einem technisierten Land. Wald und Flur sind seit Jahrhunderten kariert. Das stört keine Sau. Aber Windkraftanlagen sind hässlich?
Ich finde die Dinger schön. Vor ein paar Jahren saß ich mal auf Havøya bei den 16 großen Dingern. Dazwischen waren überall brütende Vögel. Erschlagene Vögel habe ich nicht gesehen.
> 2.) Und dass deswegen nach dem Abschalten der sicheren
> deutschen Atomkraftwerke die Tschechen (Temelin), Franzosen
> (Fessenheim) usw. UNsichere Meiler als Ersatz bauen werden.
Den Ersatz braucht niemand. Wir müssen nur das Ding mit den Regenerativen durchziehen. Nicht kleckern, sondern klotzen. Das ist eine Investition für Jahrzehnte. Und dementsprechend muss man die Importe von Öl, Gas und Kohle über Jahrzehnte gegenrechnen. Zur Zeit sind das viele zig Millarden Euro pro Jahr, Tendenz steigend.
> Auch Angela Merkel ist, wider ihre eigene Überzeugung und
> wider besseres Wissen, auf diesen Zug aufgesprungen.
Frau Merkel hat ein Diplom und einen Doktor in Physik. Welchen Anteil daran Ulrich Merkel und Joachim Sauer haben, ob Frau Merkel aus politischen Gründen durchgewunken wurde, oder ob sie aus populistischen Gründen seit über 10 Jahren lügt, weiß ich nicht.
> Das ist die Wahrheit.
Das zu entscheiden, überlasse ich den anderen. Die sollen es wagen, weise zu sein.
> Und wegen dieser Mega-Lüge werden jetzt aberwitzig hohe
> Strom-Zahlungen auf uns zukommen.
Es geht nicht nur um elektrischen Strom. Es geht auch um Treibstoff für Fahrzeuge. Es wird Zeiten geben, in der soviel elektrische Energie zur Verfügung steht, dass man problemlos für lau Fahrzeug-Akkus voll kriegt.
Es geht nicht nur um den derzeitigen Verbrauch von elektrischer Energie, sondern auch um Heizung und Verkehr.
Etwas schade finde ich, dass man erst jetzt davon erfährt. Der Plan wurde am 30.5. veröffentlicht (Beginn einer 6-wöchigen Frist), und laut Google hat zumindest der WDR darüber berichtet. Wenn man jetzt, nach Ablauf der Frist, davon erfährt, dass da etwas verpasst wurde…. schade, dass der BR seine Zuschauer nicht darauf hingewiesen hat
Die Leitungen sollen in 10 Jahren gebaut sein. Ob es überhaupt dazu kommt?
Und 20 Millarden Euro ist Kleinkram, nämlich viel weniger als jedes Jahr für Gas, Öl und Kohle ausgegeben wird.
Hallo Herr Lohengrin!
Auf Ihre Einlassungen möchte ich nicht eingehen; denn die sind zum großen Teil einseitig und unfair. Beispielsweise habe ich von mehreren Kilometern Fels über einem Reaktor gesprochen, und Sie nur von hundert Metern.
Oder „Kühlmittel kappen“. Natürlich läuft ein KAVERNEN-Kraftwerk mit einem geschlossenen Kühlsystem. Beispielsweise mit flüssigem Natrium. Welches man billig und massenhaft aus Kochsalz gewinnen kann.
Oder das Kavernenkarftwerk von Bad Säckingen. Natürlich ist das ein Pumpspeicherkraftwerk und kein Atomkratwerk. Aber es ist ein KAVERNEN-Kraftwerk. Die KAVERNEN-Technik ist seit hundert Jahren erprobt und sicher.
Sie schreiben: „Es geht auch um Treibstoff für Fahrzeuge“.
Dieses Problem ist mit der Brennstoffzellen-Technik bereits gelöst.
Mit dem Strom aus den sicheren KAVERNEN-Atomkraftwerken kann man beliebig viel Wasser in seine Bestandteil Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen. In einer Brennstoffzelle fügt man diese beiden Komponenten wieder zu Wasser zusammen. Die Energie, die man beim Spalten aufwenden musste, kriegt man beim Zusammenfügen wieder heraus (ja,ja, ich weiß, nicht zu hundert Prozent). Und kann damit ein Fahrzeug antreiben.
Die Brennstoffzellen-Technik einschließlich Tank-Technik ist mittlerweile ausgereift. Damit wären wir von den Öl-Multis unabhängig. Wir bekommen trotzdem keine Brennstoffzellen-Autos, weil sie den Auto-Bossen mal wieder zu teuer ist. Außerdem bekämen die dann massive Probleme mit den Öl-Multis (bis hin zum Mord), weil die weiterhin ihr Erdöl verkaufen wollen (raten Sie mal, warum sich die Araber bei Mercedes eingekauft haben – richtig: um dort die Brennstoffzellen-Technik zu blockieren!).
Also müsste diesmal der Staat vorangehen. Und in der Bundeswehr alle seine Fahrzeuge, vom Pkw über Lkw bis zum Panzer, mit Brennstoffzellen ausrüsten. Denn wenn diese Technik erst einmal etabliert ist, werden die Auto-Bosse von selber auf den Zug aufspringen.
> Beispielsweise habe ich von mehreren Kilometern Fels über einem Reaktor
> gesprochen, und Sie nur von hundert Metern.
Das ist verdammt teuer. Machen Sie mal ein Loch einen Kilometer tief in einem Berg, der dazu noch wasserundurchlässig ist! Kavernenen werden gewöhnlich ausgespült. Ob da Grundwasser in der Nähe ist, ist fraglich. Und das darf auf gar keinen Fall passieren, wenn darin eine Kernschmelze abgefeiert werden können soll.
> Oder „Kühlmittel kappen“. Natürlich läuft ein KAVERNEN-Kraftwerk mit einem
> geschlossenen Kühlsystem. Beispielsweise mit flüssigem Natrium. Welches
> man billig und massenhaft aus Kochsalz gewinnen kann.
Der Kühlkreislauf geht kaputt, wenn darin erst einmal die Kernschmelze losgeht. Dann kann man nur noch den langen Zugang sprengen und hoffen,dass da nichts rauskommt.
> Mit dem Strom aus den sicheren KAVERNEN-Atomkraftwerken kann man
> beliebig viel Wasser in seine Bestandteil Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen.
Da kann die gefährliche Anlage auch irgendwo ganz weit weg stehen. Warum soll das Ding in Deutschland sein.
Ich schlage den Südpol vor. Da ist der Erebus, ein offener Lavasee. Da braucht man noch nicht einmal Kernspaltung, wobei Verseuchung mit Strontium dort vorerst egal ist.
Ich will solche Höllenmaschinen nicht 50 km vor einem Ballungszentrum mit Millionen von Einwohnern haben.
> Die Energie, die man beim Spalten aufwenden musste, kriegt man beim
> Zusammenfügen wieder heraus (ja,ja, ich weiß, nicht zu hundert Prozent).
> Und kann damit ein Fahrzeug antreiben.
Soweit ok. Da kann man sogar einen Otto-Motor zum Verfeuern des Wasserstoffs verschwenden. Das Ding ist robust und über hundert Jahre lang erprobt. Scheißegal, ob man mit Brennstoffzelle einen höheren Wirkungsgrad hat. Die Produktion kostet ja nichts – egal ob mit Windkraft oder mit Atomkraft.
Wir haben in Deutschland genug Potential an Windkraft. Warum sollen wir uns die Gefahr eines Atomkraftwerks aufhalsen?
Man kann auch in Marokko eine Wasserstoffproduktion aufziehen. Das ist sicherlich billiger als Atomkraft in Deutschland. Allerdings hat man dann wieder die Abhängigkeit von einem externen Versorger.
> Wir bekommen trotzdem keine Brennstoffzellen-Autos, weil sie den
> Auto-Bossen mal wieder zu teuer ist. Außerdem bekämen die dann
> massive Probleme mit den Öl-Multis (bis hin zum Mord), weil die weiterhin
> ihr Erdöl verkaufen wollen (raten Sie mal, warum sich die Araber bei
> Mercedes eingekauft haben – richtig: um dort die Brennstoffzellen-Technik
> zu blockieren!).
Da hilft wohl nur Selbermachen. Ich hätte gerne eine Schnuckelige Methanproduktion für meine Fotovoltaikanlage. Und dann kann ich Autofahren.
Abwarten! In 20 Jahren gibt es sowas von den Chinesen.
> Also müsste diesmal der Staat vorangehen.
Nein. Der Staat ist eine Hierarchiespitze und wird gekauft. Selbermachen!
So gaanz langsam kommt er ja wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, der Herr Kaiser, warum er aber soo auf den “Grünen” rumhackt ist immer noch schleierhaft,
die haben weder Tschernobyl noch Fukushima verursacht, oder?
Und irgendeine Partei muss schliesslich Initiativen ergreifen (von der FDP war das ja nie zu erwarten…
Wir haben schon lange vor Tschernobyl in Wackersdorf gegen die Plutonium-Fabrik
demonstriert – nicht aus Spass am Demonstrieren – sondern, weil uns die Gefahren
bewusst waren – bekannt aus Sellafield und LaHague – ohne Mitglied irgendeiner
Partei oder Gruppierung zu sein!
Hallo Herr Lohengrin!
“Das ist verdammt teuer. Machen Sie mal ein Loch einen Kilometer tief in einem Berg, der dazu noch wasserundurchlässig ist!”
Nun ja, die Technik ist doch da, wenn ich an den Neubau der Alpen-Straßen-Tunnel denke. Und diese Tunnels sind alle dicht.
Auch im Bergwerk Göttelborn an der Saar hat man vor ein paar Jahren den tieftsten Kohleschacht der Welt mit 1700 Metern problemlos abgeteuft.
Und noch einmal: die vielen bereits vorhandenen Kavernen beweisen doch, daß der Bau von Kavernen weder ein technisches noch ein finanzielles Problem darstellt.
“Abwarten! In 20 Jahren gibt es sowas von den Chinesen.”
Ja, so wird es mit den Brennstoffzellen-Autos wohl kommen. Wir Deutschen sind zwar technisch zu vielem in der Lage, haben aber eine mentale Sperre.
> Nun ja, die Technik ist doch da, wenn ich an den Neubau der
> Alpen-Straßen-Tunnel denke. Und diese Tunnels sind alle dicht.
Da wird vor den Fels Beton gemacht. Dann ist das dicht.
Eine Kernschmelze setzt sehr viel Energie frei. Dann ist da ziemlich viel flüssiges Gestein. Wenn da irgendwo Grundwasser ist, droht das strahlende Material herauszukommen.
Ein Felsenmassiv, das über mehrere zig Meter garantiert frei von Wasser ist, wäre passend. Wo gibt es sowas?
> Und noch einmal: die vielen bereits vorhandenen Kavernen beweisen doch,
> daß der Bau von Kavernen weder ein technisches noch ein finanzielles
> Problem darstellt.
1000 Meter Stollen machen, und mit Beton ausstatten, so dass es erstmal trocken ist, kostet ein paar hundert Millionen. Das wäre noch finanzierbar. Nur wie kann man verhindern, dass sich die Kernschmelze bis zu irgendeiner Wasserader durchfrisst? Kegel drunter bauen, so dass die Suppe auseinander fließt und die Spaltung aufhört könnte gehen. Aber dann hat man schon wieder das Kühlungsproblem, das in so einem Stollen schwierig wird.
Außerdem hat man, wenn man so eine Anlage mit einigen GW baut, wieder das Problem, dass so ein Koloss schon wieder eine Einladung für einen Terrorakt ist.
Dezentral ist besser.
Wenn man beachtet, wieviel Arbeit in Deutschland sinnlos verrichtet wird, fällt auf, dass sogar Fotovoltaik gar nicht mal so teuer ist.
Wenn wir nur fünf Jahre lang ein Zehntel der gesamten in Deutschland verrichteten Arbeit zum Aufbau regenerativer Energieversorgung einsetzen würden, wäre das Thema erledigt. Und derzeit ist die Hälfte der verrichteten Arbeit Blödsinn.
Es spielt keine Rolle, ob wir nun eine oder zehn Millarden Euro für Kraftwerke von 1 GW aufwenden. Gegen das, was durch unser wahnsinniges System verschlissen wird, sind das Erdnüsse.
Ich bin Perfektionist, und ich will etwas haben, das möglichst robust ist, also etwas, das möglichst keine laufenden Kosten verursacht, das sich kein Monopolist unter den Nagel reißen kann und das nicht durch Terroranschläge ausgeschaltet werden kann. Und da spricht für hier in Deutschland eigentlich alles für Wärmetauscher, Windkraftanlagen, Fotovoltaik, Methanolsynthese, Wasserstoffspeicher und Verbrennungsanlagen für Methanol, Wasserstoff und Biomüll.
Und noch etwas, das ich letzes mal vergaß
> Natürlich läuft ein KAVERNEN-Kraftwerk mit einem geschlossenen
> Kühlsystem. Beispielsweise mit flüssigem Natrium. Welches man billig
> und massenhaft aus Kochsalz gewinnen kann.
Natrium als Kühlmittel brennt, wenn es durchgeht. Das war der Hauptgrund, warum man das mit dem Schnellen Brüter sein lassen sollte.
Das gleiche gilt für den Kugelhaufenreaktor. Einen Haufen Grafit, der im Betrieb so heiß ist, dass das, wenn Luft drankommt, ein großes Feuerwerk gibt. Lieber nicht!
Etwas ist noch erklärungsbedürftig
> Außerdem hat man, wenn man so eine Anlage mit einigen GW baut,
> wieder das Problem, dass so ein Koloss schon wieder eine Einladung
> für einen Terrorakt ist.
Der Terrorist kommt nicht von außen. Der kommt von innen, bedient das Ding falsch. Und baulich verhindern kann man so etwas nicht, weil der Terrorist zu denen gehört, die das Ding bauen.
Machtkonzentration ist zu vermeiden. Dann kann auch kein Falscher an die Macht kommen.
Servus Herr Lohengrin!
Noch ein Gedanke zur Finanzierung des in einer Kaverne sicher untergebrachten „Schnellen Brüters“.
Kaum jemandem in unserem Lande ist es bisher aufgefallen, dass ein „Atom-Endlager“ ein spezifisch deutsches Problem ist. Was machen denn die anderen?
Interessanterweise schweigen sich hierüber auch die Grünen aus. Was sie m.E. als „scheinheilige Strolche“ entlarvt.
Die Franzosen haben ihr La Hague. Raten Sie mal, warum das am Meer liegt? Richtig, weil die Franzosen ihren Rest-Atomdreck ins Meer kippen!
Die Engländer haben ihr Sellafield. Raten Sie mal, warum das am Meer liegt? Richtig, weil die Briten ihren Rest-Atomdreck ins Meer kippen!
Raten Sie mal, warum die Amis keine Wiederaufbereitungsanlage haben? Richtig, weil die ihren Atom-Dreck direkt in den Pazifik kippen!
Und raten Sie mal, warum die Russen keine Wiederaufbereitungsanlage haben? Richtig, weil die ihren Atom-Dreck direkt in der sibirischen Taiga verbuddeln!
Wenn wir hier in Deutschland einen Schnellen Brüter hätten, sagen wir mal kilometertief im Rheinischen Schiefergebirge geborgen, dann wären alle anderen Nationen froh. Weil sie dann ihren Rest-Atomdreck mit dem Schiff bei uns anliefern könnten. Wo er verbrannt wird.
Natürlich gegen gutes Geld. Was sie gerne bezahlen würden. Wodurch sich unsere Investitionen und Anlaufkosten ruck-zuck amortisieren würden. Und anschließend könnten die Strom-Bosse Kasse machen. Vielleicht reduzieren sich dadurch unsere Strom-Preise erheblich?
> Raten Sie mal, warum die Amis keine Wiederaufbereitungsanlage haben?
> Richtig, weil die ihren Atom-Dreck direkt in den Pazifik kippen!
Ich meine, der steht irgendwo in der Wüste herum, damit sie da auch wieder dran können, wenn sie eine Idee haben, was sie damit anstellen können.
> Wenn wir hier in Deutschland einen Schnellen Brüter hätten, sagen wir
> mal kilometertief im Rheinischen Schiefergebirge geborgen, dann wären
> alle anderen Nationen froh. Weil sie dann ihren Rest-Atomdreck mit dem
> Schiff bei uns anliefern könnten. Wo er verbrannt wird.
Ein schneller Brüter verbrennt keinen Atommüll. Da werden werden aus nichtspaltbaren Kernen spaltbare Kerne gemacht. Genauer: Es werden pro gepaltenem Kern mehr als ein spaltbarer Kern erzeugt. Uran 238 wird zu Plutonium 239 gebrütet und möglicherweise Thorium 232 zu Uran 233. Dabei fallen, weil Kerne gespalten werden, Spaltprodukte an. Diese Spaltprodukte sind der richtig fiese Atommüll.
Es wird nicht Atommüll verbrannt, sondern massenhaft Atommüll erzeugt.
Wenn man sicher sein könnte, dass der Atommüll sicher von der Außenwelt abgeschirmt im Gebirge verbleibt, wäre das in Ordnung. Leider sieht es nicht danach aus.
Eine Kernschmelze im Gebirge setzt verdammt viel Energie frei. Die kann nicht durch das Gebirge abgeführt werden. Und dann schmilzt sehr viel Gebirge. Das ergibt einen riesigen Klumpen flüssiges Gestein mit Atommüll. Und wenn der Grundwasser erreicht, ist die Kacke am dampfen.
Atomkraft ist technisch sehr verlockend. Mit so einem Kugelhaufenreaktor könnte man Prozesswärme von 1000 Grad Celsius erreichen. Damit könnte man Benzin aus Kohle synthetisieren. Rohstoff ist Thorium. Davon ist genug vorhanden.
Leider gibt es das Problem mit den fiesen Spaltprodukten.
Ich ärgere mich sehr über die überwältigende Mehrheit unter den Atomkraftgegnern, die einfach nur technikfeindlich sind. Es gibt verdammt gute Gründe, die gegen die Nutzung von Atomkraft sprechen. Leider spielen die in der Diskussion keine Rolle.
Statt so einen ideologischen Blödsinn abzuziehen, sollte man über Technik diskutieren. Dann hätte es wohl keine Atomkraftwerke in Deutschland gegeben, und die Sache mit den Regenerativen wäre möglicherweise schon durch.
Ich war einmal auf einer Demo vor einem Atomkraftwerk. Nie wieder! Ich will mit diesen Leuten nichts zu tun haben.
Gerade in den Nachrichten gehört: “Unternehmen die sehr viel Energie verbrauchen, sind von der Ökosteuer befreit, damit sie wettbewerbsfähig bleiben.”
Da ist das Sparpotential. Und sie haben es vergeigt.
Man hätte diesen Unternehmen pauschal Geld gegeben sollen, und es ihnen überlassen sollen, durch Energiesparen Ökosteuer zu vermeiden,
Aus Dummheit ist das nicht passiert. So blöd sind die, die das verzapft haben nicht.
Hallo,Herr Volz..
das mit dem “irgendwann hat jedes Haus seine Photovoltaikanlage bzw. eigenes Windkraftwerk” stimmt so nicht,vor allem,wenn man wie ich im Würgegriff des Denkmalschutzes lebt.Wir hätten eine Dachfläche nach Westen,die prinzipiell keinen Nachbarn stören würde dürfen aber aus Gründen des Esembleschutzes keine moderne Heizmethode auswählen.Heizen mit Öl ist in den letzten Jahren sehr teuer geworden und auch die Umrüstung auf Gas will sehr gut überlegt sein.
Bei Fachwerkhäusern müsste man vielleicht Innendämmung wählen. Wenn einen das nicht stören sollte, macht Gas-Brennwerttechnik in Verbindung mit Dämmung doch Sinn?
Es geht wohl um Wärmetauscher auf dem Dach.
Diese Dinger sind gut und billig.
Man muss nur darauf achten, dass das Ding groß genug ist. Es muss nämlich im Winter funktionieren. Ein paar Kubikmeter Wasser als Speicher, um am frühen Morgen heizen zu können, muss auch sein.
Würde es helfen, wenn euer Haus abbrennt? Wer hat eigentlich die Denkmalschützer bestellt?
Zur Zeit sind meine Neffen und Nichten zu Besuch. Ich war mit ihnen bei den nächsten Windkraftanlagen, um ihnen zu zeigen, wie leise die Dinger sind. Das war schwierig, weil ein Modellflugzeug so laut war.
Es gab auch einen großen Vogelschwarm mitten drin.
Wenn man es gar nicht lassen kann, auch noch Wärmetauscher auf’m Dach. Wirklich ein großer Vogelschwarm, oder ein einziger Adler welcher aus’m Horst ist.
@Lohengrin..so einfach ist das nicht..”wer hat die Denkmalschützer bestellt”..ich wohn mitten in Rothenburg ob der Tauber!
Noch Fragen?
Alles klar!
Da hast du wohl Pech gehabt. Irgendwas sollen die Japaner doch zum kucken haben.
Es baut ja auch keiner Fotovoltaik auf den Taj Mahal.
Ich war vor vielen Jahren mal dort, und wollte einen hölzernen Kleiderbügel haben, wo ro-te-nu-bu-ru-gu oder so ähnlich in Katakana drauf steht. Leider hatten die sowas nicht da.
Hallo Matthias!
danke für Ihren Kommentar. Dass an einem Haus keine Photvoltaik oder Sonnenkollektoren gebaut werden dürfen sind Einzellfälle. Jeder Mensch hat das Recht, sich eine Wohung zu bauen und auch moderne Enegie nutzen.
Ich habe auf dem Garagendach eine kleine Photovoltaik, die bei intensiver Sonne “nur” ca. 3000 W produziert. Ich habe auf dem Spänesilo ein “kleines” Windkraftwerk, das bei heftigen Wind ca. 5000 W liefert. Ich habe ein kleines “Wasserkraftwerk”, das von einen kleinen Bach gespeist wird, das liefert “nur” ca. 4000 W, wenn es stark geregnet hat.
Die Investitionen und der Zeitaufwand werden sich für diese Anlagen nie amortisierenan. Aber ich kann vom Stromverbrauch her autark sein.
Aber wenn ich eine elektrisch beheizte Hofeinfahrt hätte, damit ich im Winter nicht Schneeräumen nuss, oder einen Swimmingpool oder so ähnliche Anlagen hätte, dann würde mein Strom nicht reichen!