Bei Füssen, mitten im Allgäu, planen Investoren mit Unterstützung des Bürgermeister ein “echtes” Allgäuer Dorf – mit angeblich typischen Häusern, Marktplatz und traditionellen Handwerkern. Die Bauherren sehen darin eine “authentische Präsentationsfläche” für die Region. Aber viele Allgäuer fragen sich: Ist das echte Allgäu nicht mehr authentisch genug? Und wer steckt eigentlich genau hinter den Plänen?
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Die Füssener haben doch schon genug Geld in den Sand gesetzt. Festspielhaus, Kurhaus etc. lernen die nie dazu ?
Gier kennt keine Grenzen…
Soll jetzt im Allgäu so eine Art Disney-Land-Alpina für zahlungskräftige Asiaten und Amerikaner erstellt werden? Sollen die Bewohner wie in einem Freizeitpark als Kulisse für eine Allgäuverarschung mit pekuniären Hintergrund mißbraucht werden. Heimatabend mit Kitschbräuchen und Bayernseppelanmache für Touristinnen inclusive. Womöglich mit Blick nach Neuschwanstein. Guat Nacht Bayernland.
In Braunschweig wurde ein Schloß mit einem Shoppingcenter im Innern nachgebaut. die Outletcenter sehen aus wie mittelalterliche Städtchen. Da paßt dieses Konzept gut hinein. Für mich ist das eine neue Form von Kitsch,die sich da ausbreitet.
Das Perverse ist aber, dass echte alte Gebäude an anderen Stellen abgerissen werden, wenn sie denselben Investoren (z.B. für ein Shoppingcenter) im Weg stehen…
Na, wunderbar. Das Ganze erinnert mich an die “Piefke Saga”, wo auch den Urlaubern die heile Tiroler Welt vorgekaukelt wurde. Hat Füssen bzw. das Allgäu das nötig? “Die Gier is a Luder”!
In Seefeld/Tirol z.B. wurde ein riesiges “Play Castle” gebaut, kitschiger ging es nicht mehr. Ein totaler Flop auf der ganzen Linie und jetzt dümpelt dieser hässlich Bau vor sich hin und verschandelt die Landschaft.
… hier lassen sich bürgermeister (allen voran der füssener) und landrat vor ein trojanisches pferd spannen welches -wie das jetzt schon wieder insolvente und baufällige eifeldorf “grüne hölle” am nürburgring- den steuerzahler letzten endes millionen kosten wird…. alle träumen von denkmälern und setzen hierfür scheuklappen auf… und lassen sich wie naivlinge über den tisch ziehen!!!
“Bürgermeister” halt…,
Ich gebe langsam auf, da Verstand zu erwareten…
Man glaubt es kaum, wie sehr sich der Füssener Bürgermeister über den Tisch ziehen lässt, wer soll denn in dieses Allgäu Dorf kommen außer den schlitzäugigen 1 Tages Touristen aus Fernost? Ein richtiger Allgäuer wird sicherlich nicht den Ideen von ein paar schicken Kufsteinern hinterherrennen, der kernige Österreicher kommt auch nicht bis ins Allgäu und der Außerferner lacht sich kaputt über den Österreicher Streich! Die restlichen A7 Touristen scheppern durch bis Österreich und sind nicht interessiert weil es sich in diesem Fall ja nicht um eine nette Autobahn-Zwischen-Stop-Idee handelt…also man kann nur dagegen sein, ob man Handwerker ist oder nicht, denn man ist ja auch nicht im Zoo um sich beim Handwerk und Arbeiten zuschauen zu lassen! Liebe Allgäuer und vor allem Füssener – wehrt Euch!!!!
Wie im Beitrag schon gezeigt, wollen sich seriöse Handwerker nicht wie Zootiere oder Zirkusclowns vorführen lassen und Leckerlies betteln. Fehlt nur noch das Aufstellen von Futterautomaten um die Pseudodorfbewohner anzulocken. Wenn sich die Tyroler dafür nicht zu Schade sind, den Touristen die Deppen vorzugaukeln, muß das doch nicht im Allgäu wiederholt werden. Der Allgäuer verkauft sich nicht so leicht für Geld. Warum stellt der Bürgermeister nicht einfach eine Büste von sich am Marktplatz auf, dann hat er auch sein Denkmal. “Allgäu to Go” find ich einfach deppert.
Erst holt man ein Einkaufszentrum nach Füssen das niemand will und braucht, damit wird der innerstädtische Handel geschädigt, wenn man nicht mehr in die Stadt muss. Dies führt, wie bereits in zahlreichen Städte geschehen, zu einem sterben der kleinen individuellen Geschäfte und somit zu heruntergekommenen Innenstädten.
Um die Katastrophe zu vervollständigen holt der verblendete Bürgermeister jetzt auch noch einen billigen Abklatsch vom Allgäu in unsere geschlagene Stadt Füssen.
Zielpublikum hierfür können nur Fastfood Touristen sein,die nur kurz bleiben und möglichst in diesem Disneyabklatsch am Stadtrand verweilen und ihr Geld dort lassen.
Diesen anspruchslosen Billigtourismus wollen wir nicht noch fördern.
Ich hoffe für unsere geliebte Heimat,das dieses nie entstehen wird.
Es wurde auch schon gesagt, das diese Plastikdorf eine Symbiose mit dem bereits bankrotten Festspielhaus eingehen könnte.
Ich kann mir nur vorstellen, das dies dann (wie unser unbezahltes Kurhaus) gemeinsam abgerissen werden könnte.
Aber die Füssner Bürger haben ihre Vertreter selbst gewählt und müssen damit leben.
Da war man im Oberallgäu schlauer und hat einem ägypthischen Milliardär (Savirie oder so), der die Ordensburg in Sonthofen und ganze Landschaften kaufen wollte, die rote Karte gezeigt. Ohne die Bauern (!)ging nix und die gaben den Ausschlag für ein Nein. Es geht halt nix über Bodenständigkeit.
Der Bürgermeister und ein Teil des Stadtrates sind sogar nach Ägypthen geflogen damals.
Da sieht man mal wieder wie sich Gemeinderäte für die Bevölkerung aufopfern und sogar ägysptische Hitze zum Wohle der Gemeinde auf sich nehmen.
Kritisch zu dem Projekt auch hier: [Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]