Wenn Sie das Videofenster auf einem Smartphone anschauen möchten, hier entlang.
Am Königssee vor traumhafter Kulisse herrscht bei den Andenkenhändlern gerade Hochbetrieb: Touristen kaufen bei Ihnen Dirndl, Trachtenhüte und Watzmann-Souvenirs. Und zwar auch an Sonn- und Feiertagen, denn da geht am meisten. Das Landratsamt will jetzt den Sonntag verkaufsfrei halten – die Händler rebellieren. Und sie vermuten, dass es dem Landratsamt bei seiner plötzlichen Entscheidung gar nicht um die heilige Sonntagsruhe geht, sondern viel profanere Gründe eine Rolle spielen…
Kommentieren Sie hier im Blog oder nutzen Sie facebook.com/quer oder Twitter mit @BR_quer.





Was soll so ein Verkaufsverbot am Sonntag bringen?
.
. . .. . dann sollen dort auch die Restaurants und Kneipen am Sonntag nicht öffnen dürfen. Dann würden alle, auch der Landrat, blöd schau´n!
Sonntags niemals!
Hollande Hollande,
die Franzfüchse erschleichen den Wedding
im Stadtstaat die Mitte vom Rande.
Pack den Zaubertrank ein, da möcht’ ich kein Wildschwein sein, … In welchem Sektor möchte Mutti nun sein. Streich Hatzost oder Hatzwest dann ein. Will Mitte Mitte sein, ganz allein.
Kein Wahlrecht mehr, Notstand her. Vielleicht können alte FDPler und Innen sich noch erinnern wie’s zu Adenauers Zeiten war?
Im Reichstag darf wieder gearbeitet werden. Deutschland wie eine Karbonade plattgekloppt, mit oder ohne Filet?
Schuld war nur der vergällte EUwein. hilft nicht mal teurer Châteauwein.
Und Retter Hosst wieder – dmdmdmmm Bonnanza.
Liebe Freunde,
die Überschrift stimmt leider überhaupt nicht und vermittelt einen falschen Eindruck, denn gerade Souvenirs dürfen als ortskennzeichnende Waren gem. § 10 Ladenschlussgesetz verkauft werden. Etwas Gegenteiliges wurde vom Landratsamt Berchtesgadener Land nicht behauptet. Daher müsste die Überschrift lauten: “Sonntags nur noch Souvenirs am Königssee”. Was den Verkauf von Trachtenmode angeht, hat das Verwaltungsgericht München am 05.10.2010 eindeutig entschieden. Das Gericht differenziert hierbei zwischen echten Trachten, die es nur an einem bestimmten Ort gibt und sonstiger Kleidung, die lediglich volkstümlich wirkt (Landhausmode).
Erstere ist eine ortskennzeichnende Ware im Sinne des § 10 Ladenschlussgesetz, letztere nicht. Der Grund hierfür liegt darin, dass ein Tourist möglicherweise an einen bestimmten Ort fährt um genau die dort üblich Tracht zu kaufen. Ist der Tourist sonntags extra angereist, soll im diese Möglichkeit nicht verwehrt werden. Landhausmode hingegen ist an jedem beliebigen Ort in Deutschland zu kaufen, so dass es keine Notwendigkeit gibt, vom Sonntagsöffnungsverbot eine Ausnahme zu machen.
Hier noch die entsprechende Bestimmung aus dem Ladenschlussgesetz:
“§ 10 Kur- und Erholungsorte
(1) Die Landesregierungen können durch Rechtsverordnung bestimmen, dass und unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen in Kurorten und in einzeln aufzuführenden Ausflugs-, Erholungs- und Wallfahrtsorten mit besonders starkem Fremdenverkehr Badegegenstände, Devotionalien, frische Früchte,
alkoholfreie Getränke, Milch und Milcherzeugnisse im Sinne des § 4 Abs. 2 des Milch- und Fettgesetzes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 7842-1, veröffentlichen bereinigten Fassung, Süßwaren, Tabakwaren, Blumen und Zeitungen SOWIE WAREN, DIE FÜR DIESE ORTE KENNZEICHNEND SIND, abweichend von den Vorschriften des § 3 Abs. 1 Nr. 1 an jährlich höchstens 40 Sonn- und Feiertagen bis zur Dauer von acht Stunden verkauft werden dürfen. Sie können durch Rechtsverordnung die Festsetzung der zugelassenen Öffnungszeiten
auf andere Stellen übertragen. Bei der Festsetzung der Öffnungszeiten ist auf die Zeit des Hauptgottesdienstes Rücksicht zu nehmen.”
Andreas Bratzdrum
Pressesprecher des Landratsamtes Berchtesgadener Land
Oh, sorry, das war wohl der falsche Briefkasten, dachte ich bisher die Revolution findet an der Tankstelle statt, bin ich wohl im berchtesgardener Porzellanladen gelandet.
So haben wir es auch bei uns in Rothenburg/Tauber,nur dass hier der größte Anbieter von Souvenirs (Weihnachten) als Stadtrat nach eigenem Gusto bestimmen lässt und alle anderen folgen müssen. Wer was dagegen sagt,gilt schnell als Nestbeschmutzer und wird dazu angehalten,gefälligst wegzuziehen,wenn es einem nicht passt.
Sehr geehrter Herr Bratzdrum,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre Argumentation findet sich im Bericht (siehe Video oben).
In der Überschrift „Sonntags keine Souvenirs“ verwenden wir das Wort „Souvenir“ nicht im juristischen Sinne, sondern im umgangssprachlichen. Und in der Umgangssprache gilt eben auch ein nicht in Schönau hergestelltes Dirndl (oder andere Waren, die am Königssee verkauft werden und nun sonntags nicht mehr verkauft werden dürfen) als Andenken, Mitbringsel oder Souvenir.
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
Quer ist eine Spitzensendung. Zur Qualität gehört aber auch, mal einen Fehler einzugestehen. Die Erklärung auf den Kommentar von H. Bratzdrum ist sehr schwach. Es schein, mal will die Kurve elegant kratzen, findet aber kein Lenkrad. Souvenir im juristischen oder umgangssprachlichen Sinn zu deuten, nimmt dem Thema die Wahrheit.
Was wäre denn Ihrer Ansicht nach die Wahrheit, die dem Bericht fehlt, lieber Herr oder Frau Zwiesel?
Viele Grüße
ADMIN Querulant, quer-Redaktion
@Zwiesel
Bitte welchen Fehler soll Quer eingestehen ????????
Es gibt ein Gesetz, dass klar aussagt wann was verkauft werden darf.
Dieses Gesetz gilt nun mal für Alle, für die Königsseer, für die Schönauer, für die Berchtesgadner usw.
Da versteigt sich ein LRA zu der Unterscheidung zwischen Landhausmode und Tracht. Haben die nichts besseres zu tun? Wahrscheinlich hat die Frau vom Landrat in BGL ein
sündteures Trachtengeschäft in der Stadt und will dadurch die Konkurrenz klein halten…..
Richtige Entscheidung! Alle anderen Dinge kann man ja auch bei Weltb..d kaufen, da kommt dann wenigstens bei den Erfindern des Sonntags das Geld in die Kasse!
Also ich finde diese neuerliche Sonntagsruhe-Diskussion wirklich schon bedenklich. Allerorten in Bayern erlebt man seit einigen Monaten eine immer konservativere Haltung, was Religiosität angeht. Wollen wir bald alle Andersgläubigen aus Bayern raushaben, oder – wie vor wenigen Wochen von der Zugspitze berichtet – zu Ferien in Extra-Ressorts einladen? Alles wird weltoffener, aber Bayern scheinbar seit den Osterexerzitien des Bayer. Ministerpräsidenten im Kloster Waldsassen immer konservativer. Pfüad Gott, Bayern!
Ihren Kommentaren entnehme ich, dass Sie große Probleme mit der Kirche haben.
Denn zu den Thema ist zu sagen, nicht die Kirche sondern das Landratsamt hat dieses Thema wohl zu recht aufgegriffen.
Denken sie doch bitte mal an die Geschäftsleute mit Trachtenmoden in den umliegenden Dörfern. Warum soll Landhauskitsch am Königsee Sonntags verkauft werden dürfen und im einen km entfernten Schönau nicht. Landhausmode oder Oktoberfestkasperlhüte und sonstige Bayernverarscherware hat mit Trachten nicht das geringste zu tun auch wenn es von Fremden und Zugereisten gerne damit verwechselt wird.
Habe auch das Gefühl, dass Verarsche unterwegs sind. Man muss genau hinterfragen, welche Interessen dahinter stehen, gibt es eh nur Ausflüchte. Da werden Kommunen aufgehetzt, bei denen der Sonntagsverkauf läuft und anderen die Sonntagsruhe vermasselt.
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wenn per Gesetz geregelt ist wer was am Sonntag verkaufen darf, dann gilt dieses Gesetz auch für die Geschäfte am Königssee.
Wenn Sie nun bisher am Sonntag verkauft haben, weil sich keiner daran gestört hat, sollen die Geschäftsleute jubeln und dankbar sein. Nun gibt es Leute die sich daran stören und das Recht steht offensichtlich auf deren Seite. Hier gibt es auch kein Gewohnheitsrecht. Sorry, so ist das nun mal.
Ich kann mich auch nicht beschweren wenn ich Jahr und Tag mit 70 km/h durch die Ortschaft gefahren, wenn ich dann eines Tages per Radar geblitzt werde. Dann muss ich eben bezahlen und hatte in der Vergangenheit Glück.
Wir kommen seid vielen Jahren als Gäste mehrmals im Jahr an den Königssee,
den Sonntagsverkauf haben wir immer als sehr angenehm empfunden,gerade bei schlechtem Wetter weil ganz ehrlich bei schlechtem Wetter hat man in BGl leider sehr wenig alternativen. Am Obersalzberg ( Dokumentation) wird man um 17.00 rausgeschmissen und wenn das Kino in Bgl schließt fährt kein Bus mehr.Und somit sind die Geschäfte am Königssee oft eine willkommene Abwechslung.
Hinzu kommt das die Geschäftsleute am Königssee ja auch nur Saison bedingt zu tun haben weil die wenigsten verirren sich zur Adventszeit an den See.Den dann wird in der Stadt Kasse gemacht..(einige in der Stadt platzen schon vor Arroganz´´ Do….. `´ und der Rest werden mit Sicherheit nicht verhungern, vielleicht mal ein bisschen mehr über Kundenfreundlichkeit nachdenken und die Geschäftsleute am See in Ruhe lassen.)
“vielleicht mal ein bisschen mehr über Kundenfreundlichkeit nachdenken und die Geschäftsleute am See in Ruhe lassen”
Kundenfreundlichkeit hin oder her, Gesetze sind da und müssen eingehalten werden, auch von den Geschäftsleueten der Königsseer Einkaufmeile, ist nun mal so.
“Hinzu kommt das die Geschäftsleute am Königssee ja auch nur Saison bedingt zu tun haben weil ….”
Es zwingt keiner die Königsser Geschäftsleute diesem Saisaonjob nachzugehen. Wenn man damit nicht zufrieden ist solle man sich einen Ganzjahresjob suchen.
Die Ausdifferenzierung des Begriffs “Tracht” ist überhaupt nicht möglich, weil es am Königssee keine “echte” oder “originale” Tracht gibt. Königssee ist nämlich seit 200 Jahren ein Touristenort. Zwar gibt es dort eine gepflegte “bäuerliche Festtagstracht”. Diese erkennt jedoch niemand als Königsseerisch, der sich nicht länger damit beschäftigt hat. Das Landratsamt hat kein Wissen darüber und maßt sich an, zu beurteilen, was als “ortskennzeichnende” Tracht gilt und was nicht. Das sollen doch die Besucher und Urlauber entscheiden. Legen Sie ihnen ein paar Bilder mit Trachten vor und fragen Sie, was jetzt den Königsseerisch, Berchtesgadenerisch, Inzellerisch und sonst noch was ist.
Ein Totalverbot am Sonntag aus heiterem Himmel nach 100 Jahren erlaubter und rechtmäßiger Öffnung ist ein Skandal. Das Landratsamt hat keinem Geschäftsinhaber gesagt, welche Ware er denn verkaufen dürfe und es hat vor allem die Rechtsprechung übersehen, die eine Kennzeichnung erlaubt, was auch bei den Stocknägeln und Hutnadeln der Fall ist.
Erst informieren und dann reden täte den Beamten gut.
Ich dokumentiere den Fall auf meinem Blog:
[Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Das ist der Hammer: Sogar Bürgermeister Kurz trägt im Film eine Fantasietracht mit grüner Weste und weißem Hemd mit Hirschhornknöpfen.
Ob der Landratsjurist überhaupt einen Funken Sachverstand über Trachten hat?
Ich meine nicht. Sieht nach zugereistem Regierungsrat aus.
Trachten ist nur ein Teil der Waren, die offensichtlich am Sonntag gesetzeswidrig verkauft wurden.
Wie sieht es den nun mit Mineralsteinen, Sportartikel, Kerzen usw. aus ?
Wusste bisher nicht das die Marke mit den 3 Streifen in Königssee beheimatet ist,
man lernt nie aus.
Schafft endlich den Ladenschluss am Sonntag ab. Dann sind alle glücklich!
Armes Bayern wenn der Besucher und Urlauber entscheiden soll was Tracht ist. Das ist ja dann so wie in Bayerndisneyland oder bei einem Heimatabend. Sich so zu kleiden oder so zu verhalten wie es der Besuchergeldbeutel wünscht ist Verrat am Brauchtum. Warum lassen wir die Gäste nicht an unserem tatsächlichen Leben teilhaben anstatt eine Zeit vor hundert Jahren vorzugaukeln nur um an das Geld der Besucher leichter zu kommen.
Ich glaube, lieber Bayer, dass Sie selbst nicht in der Lage sind, zwischen der Tracht des GTEV D´Funtenseer und des GTEV D´Watzmanner zu unterscheiden.
Verrat am Brauchtum gibt es nicht. Das Brauchtum wird nämlich von Vereinen gepflegt, die es
als solches definieren. Wenn Sie das Video unter “Bichlkreuz Inzell” anschauen, sehen Sie
einen Trachtenumzug mit verschiedenen Trachten. Die Gebirgsschützen Inzell haben sich erst 1979 wieder gegründet und ein örtlicher Schneider hat Fantasietrachten entworfen. Die GTEV haben sich auch bestimmter Vorstellungen von Tracht unterworfen. Es gibt einfach keine einheitliche Tracht und das ist auch gut so.
Lieber Dorfkramer natürlich kann ich keine Trachten im Detail unterscheiden. Warum sollten weniger Gäste kommen wenn am Sonntag die Läden mit Ausnahme von Souveniers und Reisebedarf geschlossen sind wie im Rest des Landkreises. Gleiches Recht für alle. Der Königsee hat so viel schönes (z.B. Natur) zu bieten das wohl kein Gast weniger kommen wird wenn er am Sonntag keine Landhausmoden kaufen kann. Übrigens können diese Artikel doch von Montag bis Samstag veräußert werden. Wenn ich den Königsee besuche kann ich von den Besucherzahlen keinen wesentlichen Unterschied zwischen Sonn- und Wochentag bemerken. Meiner Meinung nach: “Jammern auf hohem Niveau”. “Nix für Unguat”.
@Raiwei, es geht nicht um das Gesetz, sondern um die Gesetzesauslegung.
Nach 100 Jahren Sonntagsverkauf am Königssee entscheidet ein Verwaltungsjurist
am Landratsamt Berchtesgadener Land, dass die Läden ohne Übergangsfrist ihre Läden dicht machen müssen. Nicht einmal bei Müller Brot haben sie das gemacht, obwohl das gesundheitsgefährdend war.
Der Fall stinkt, wahrscheinlich steckt ein Großkonzern dahinter, der den Königssee übernehmen will.
Ich habe gerade den Artikel “Trachtenmode” in Wikipedia in der Diskussion ergänzt und hoffe, dass meine Aussagen hier erscheinen. Quer hat leider die Bescheide des
Landratsamts Berchtesgadener Land nicht gesehen, die von dem Verwaltungsjuristen durch Copy&Paste aus Wikipedia begründet wurden. Dies ist kein Plagiat, da Wikipedia frei lizensiert ist. Es beweist aber, dass sich der Jurist nicht eine Minute mit der Sachfrage “ortskennzeichnende Tracht” beschäftigt hat. Er ist in die Läden gegangen, hat irgendwas gesehen und sofort in die Pfanne gehauen. So läuft das dort. Hier der Text:
Der Artikel wurde vom Landratsamt Berchtesgadener Land verwendet, um die Schließung von Geschäften am Königssee zu begründen (Bescheid vom 23.07.2012 Az.: 21.2-8413.02). Es dürfe am Sonntag keine “Landhausmode” verkauft werden mit dem Copy und Paste Text des Wikipedia Artikels. Ich habe den Fall in meinem Blog dokumentiert: [Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Der Autor soll sich bewusst sein, dass seine wissenschaftlich nicht fundierten Aussagen politisch (aus-)genutzt werden und wie im Fall Königssee Existenzen beeinträchtigen, wenn nicht sogar vernichten können.
Der Artikel sagt nichts aus z. B. über Schnitte, Adaptionen, Accessoires, die keinerlei modischen Einflüssen unterliegen und deren Kontrastprogramm von schulterfreien Dirndl ohne Bluse. Es fehlt der Textilbereich, also das Wissen über die Trachtenschneiderei. Dazu gäbe es z. B. das Trachten-Informationszentrum Benediktbeuren. Trachtenvereine sind oft tendenziös und man muss wissen, dass die Tracht der Trachtenvereine der bäuerlichen Festtagstracht entlehnt ist und selbst Änderungen unterworfen ist.
Im Artikel wird dargestellt, dass Trachtenmode keinerlei Unterscheidungskraft mehr hätte, was nachweislich falsch ist. Hersteller wie Gössl achten gerade darauf, traditionelle Elemente in ihre Trachten aufzunehmen.
Der Artikel ist unvollständig und wertend. Die angegebene Literatur ebenso. Man sieht, wie gefährlich Wikipedia sein kann. Ein Verwaltungsjurist des Landratsamts Berchtesgadener Land zitiert schnell, schnell aus Wikipedia und entscheidet damit nach Gutsherrenart über Existenzen. So weit sind wir gekommen.
Lassen wir mal die “Trachten”, die noch am Ehesten Interpretationen und Auslegungen zulassen außer Acht und schauen wir uns z.B. Sportartikel an. Hier ist die Rechtslage eindeutig und die Rechtsverordnung lässt den Sonntagsverkauf dieser Artikel nicht zu.
Warum Übergangszeit – nochmal mein Beispiel – wenn ich seit 10 Jahren jeden Tag mit 70 km/h durch die Ortschaft fahre, obwohl nur 50 km/h erlaubt sind zahle ich unwiderruflich wenn es blitzt. Ich kann mich dann auch nicht darauf berufen, dass es 10 Jahre nicht geblitzt hat und ich mich in eine angemessenen Zeit an die erlaubten 50 km/h gewöhnen muss.
Wenn klar ist, dass man nur 50 km/h fahren darf, dann kann man nicht vertrauen.
Es handelt sich aber um eine schwammige Bezeichnung “für den Ort kennzeichnend” und diese Bezeichung hat 1961 durch Gesetzesänderung das Wort “Andenken” ersetzt.
100 Jahre war es so, dass ein Berchtesgadener Jackerl als typisch für den Ort galt. Nun legt das ein Verwaltungsjurist anders aus und macht Läden dicht wie der Patrone in Kalabrien.
Da stecken Hintermänner dahinter, vielleicht will sich ja Mc Donalds den Königssee krallen. Wir werden das alles noch sehen.
Armes BGL oder Bayern was ist aus dir geworden ??????
erteilt den Geschäftsleuten die Genehmigung und gut ist .
wem stört es keinen außer ein Paar Geschäftsleuten aus Berchtesgaden.
diese Kleinkarierte und kleingeistige Erbsenzählerei Gesetz ist Gesetz und wo
50 km h erlaubt ist usw.einfach lächerlich.
aber es wird wohl jetzt so bleiben und die Läden sind Sonntags dich
Politisch gewollt so wie das interconti auf dem obersalzberg ein Schandfleck
in der Natur aber Hauptsache das liebe Gesetz hat es erlaubt.
und die Zufahrt zum See eine Tanke und MC Doof als willkommens Ansicht super
macht nur so weiter in BGL die Gäste werden es euch Danken.
im übrigen am Gardasee ist es auch sehr schön und die Geschäfte haben
bis spät in der Nacht auf auch an Sonn und Feiertagen ………
@N. Schlösser
Gesetzesübertritte sind keine kleinkarrierte und kleingeistige Erbsenzählereien, sondern Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten. Solange es die Rechtsverodnung zu den Ladenöffnungszeiten gibt muss diese eingehalten werden, egal ob in Nürnberg, in Bayreuth am Schliersee oder auf der Zugspitze.
Kann dann jeder mit 1,8 Promille sich im Strassenverkehr bewegen, die gesetzlichen 0,5 Promille sind doch kleingeistig und kleinkarriert, oder ?
Wo ist die Grenze ?
Die einzige Lösung die ich sehe um die Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren ist, dass Jeder, unabhängig vom Warenanagebot öffnen und schliessen kann wann er will. Solange dies nicht der Fall ist regelt eine Rechtsverordnung das Prozedere, auch wenn sich sich Viele nicht daran stören.
Die Geschäftleute sollen froh sein, dass der Verkauf an Sonntagen in diesem Ausmass bisher “geduldet” wurde!
Schleckt Euch die Finger, aber nun ist auch mal Schluss!
[DAUERGROSSSCHRIFT entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Bitte sucht Euch doch auch mal ein anderes Hobby, als immer nur zu shoppen!
Durch die extrem ausgeweiteten Ladenöffnungszeiten ist es überall total unruhig geworden. Denkt doch mal dran, wie es war, als am Samstag die Geschäfte noch am Mittag geschlossen haben! Am Nachmittag trafen sich die Leute zum Kaffeetrinken in Cafes und alles war so friedlich.
Ja mei, warum können die Leute sich heutzutage einfach nicht mehr mit einem Verkaufsverbot an Sonn- und Feiertagen arrangieren?
Sind wir jetz alle SO STARK verblödet, wissen wir mit unserer Zeit nichts anderes mehr anzufangen als “Shoppen”?
Armes Bayernland !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gute Frage,zumal man jeden Euro nur einmal ausgeben kann und Käufer,die Sonntag shoppen, Montag-Samstag in den Geschäften fehlen.
Gnadenfrist am Königssee
Lt. Radio Bayernwelle und dem Wochenblatt dürfen die Geschäfte am Königssee bis auf weiteres noch straffrei öffnen. Das Bayerische Verwaltungsgericht muß erst über einen Eilantrag der Königsseer Geschäftsleute entscheiden. Bevor diese Entscheidung noch nicht gefallen ist, hat das Landratsamt BGL sämtliche Zwangsmittel oder Sanktionen ausgesetzt. Noch ist unklar, wann mit einem Urteil des Gerichts zu rechnen ist.
Ja mei,wir sind halt blöd weil wir gerne mal sonntags Schoppen andere kaufen Sonntags wie wild im Internet,ist doch egal jedem das seine. Lasst die Läden doch ganz zu wir kaufen nur bei Ebay und Amazone.
Es kann am Königssee keiner in Frieden leben,weil es einigen in bgl nicht gefällt.
Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant
Morgen, bzw. spätestens am Samstag erscheint mein Leserbrief in der örtlichen Presse in dieser Sache.
Hier vorba einige Auszüge:
——————————
Interessant ist, dass es die Tankstellenpächter vor ca. sechs Jahren geschafft haben, am Sonntag Autos waschen zu dürfen. Haben die Tankstellen eine bessere Lobby?
Übrigens: Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Füssen in der Nähe vom „Schloss Neuschwanstein“ Sonntag nur „ortskennzeichnende“ Artikel verkauft werden.