2013
Feb
8
avatar ADMIN Querstreifen

Streitthema Studiengebühren: Die FDP wollte deswegen die Koalition mit der CSU platzen lassen. Inzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet – scheinbar. Landtagsreporter Rudolf Erhard blickt hinter die Kulissen. Herrscht nun tatsächlich Friede in der Koalition?

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5 Kommentare zu „Studiogespräch: “Die CSU macht das nicht mehr länger mit”“

  1. avatar Günther WERNER sagt:

    Die Zukunft eines Volkes sind die Kinder! Die Zukunft Deutschlands liegt in der Bildung! Wer die Zukunft besteuert (Studiengebühren) hat keine Zukunft und verdient keine Zukunft. Studiengebühren sind ferner eine Strafsteuer für Familien. Nur Familien haben Kinder und sind im Falle eines Studiums Zahler der Studiengebühren (in der Regel die Eltern). Nach dem deutlichen Erfolg des Volksbegehrens will die FDP noch Geld ausgeben für einen überflüssigen Volksentscheid. Was spricht dagegen, dass der Wähler neben den überflüssigen Studiengebühren auch die Partei der “Besserverdiener” abschafft? Wir Wähler haben es bei den anstehenden Wahlen in der Hand gemäß dem Motto: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” oder eben die reelle Wirklichkeit!
    Packen wir’s an!!!

    • avatar Claus sagt:

      Werner sagt: “Die Zukunft eines Volkes sind die Kinder! Die Zukunft Deutschlands liegt in der Bildung!”
      Daß ich nicht lache, davon hab´ ich zwar schon gehört, besonders, wenn eine Regierung irgendwas beschließt, und die Opposition darauf erwidert, daß das investierte Geld besser in Bildung und Kindererziehung angelegt werden sollte, um diese Meinung dann, wenn man an der Regierung ist, komplett zu ignorieren.
      Bildung wird bei uns konsequent wegen der hohen Personalkosten zusammengestrichen, und das von jeder Partei, die an der Macht ist.

      Um die Diskussion über die Studiengebühren kann ich nur den Kopf schütteln. Je nachdem, welche Phase unser Land überflutet, wird argumentiert. Im Moment sind wir wieder in der sozialen Phase, da müssen die Studiengebühren natürlich wieder weg. Wenn wieder die Geschichten über den 45-jährigen Studenten, den permanenten Studiengangwechslern in die Medien kommen, dann sind wieder alle für die Studiengebühren.

      Ich persönlich sehe überhaupt nicht ein, daß diese extrem teure Ausbildung die Allgemeinheit bezahlt. Wenn derjenige in der Lage ist, diese Kosten an die, die ihm, oder ihr diese Ausbildung ermöglichen zurückzuzahlen, sollte man dies in Anspruch nehmen. Es ist ja auch die Möglichkeit eine Menge Geld zu verdienen.
      Für mich stehen auch die Unternehmen in der Pflicht. Sie sind in meinen Augen die Hauptprofiteure des Studiums, und scheren sich keinen Deut um ihren Nachwuchs. Dann finanziere ich als Unternehmen halt einen Studenten, und binde diesen dann für eine bestimmte Zeit an mein Unternehmen, aber stattdessen verpflichten eine Menge Unternehmen die fertigen Studenten als Null-Investition-Praktikanten.

      • avatar Herbie sagt:

        ..wenn jemand studiert – danach einen gut bezahlten Job bekommt – wird er auch
        mehr Steuern zahlen – das egalisiert die Studiengebühren doch locker, oder?

        • avatar Claus sagt:

          Lohn- oder Einkommenssteuer zahlt jeder, diese Steuer ist keine Abgeltung für eine kostenlose Ausbildung. Und noch etwas, Arbeitet der Studienabgänger als Freiberufler, muß er noch nicht einmal Gewerbesteuer zahlen. Genau die, die die Möglichkeit der Steuerlast leichter tragen können als andere, genau die verweigern sich der Gesellschaft.

          Für mich eine absolute Selbstbedienermentalität zum Schaden Anderer. Ältere Semester haben auch mit Nebenarbeit ihr Studium bestritten, und sind auch durch gekommen. Und wenn man dann eben mehr verdient, kann er auch seine Ausbildung selber zahlen.

          Wenn man so weiter macht, dann kommen bald die Lehrherrn auf den Staat zu, dieser könne doch den Aufwand für seine Lehrlinge zahlen. Soll die Meisterausbildung dann auch bezahlt werden? Was denn dann noch? Bitte um Vorschläge!

          • avatar küstenmisty sagt:

            Z.B. das lebenslange Lernen mittels Grundeinkommen zu ermöglichen, das geht nicht mit den SpdGrünen und ihrem Bedürfigkeitswahn.

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