Jahrelang war der Journalist Thomas Kuban für seinen Dokumentarfilm “Blut muss fließen” mit versteckter Kamera in der Neonazi-Szene unterwegs. Die Angst war dabei ein ständiger Begleiter.
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Meine Hochachtung für “Thomas Kuban”: für seinen Einsatz, sein Engagement, seinen Mut – auch für seinen Mut, hier vor die Kamera zu treten.
Dieser Journalist hat auch meinen vollsten Respekt! Ich wünsche ihm ein langes Leben und er sollte möglichst lange unentdeckt bleiben und uns weiterhin mit Neuigkeiten aus der Szene beliefern. Dankeschön.
Schade nur, dass “Igelchen” viel mehr Interesse bringt, als dieses Thema…
Dieser Mann traut sich was. Ich weiss nicht, ob ich den Mut hätte. Auch ich möchte Ihm meinen Dank aussprechen!
@ Herbie,
so, wie mit Igelchen ist es doch immer.
Thomas Kuban portraitiert eine Szene, die selbst bei Neonazis als rückständig gilt. Hose in die Stiefel, Kahle Köpfe etc. , so wie sich Kuban kostümiert hat, so kleidet sich heutzutage nur noch eine Minorität unter den Nazis. Basecap & Turnschuhe sind angesagt. Von der boomenden rechten (Black/Pagan) Metalszene erfährt man im Film gerade mal 5 Minuten etwas. Im übrigen braucht man keine 40 Pseudoidentitäten um von Nazi-Konzerten zu erfahren. Und, was dazu kommt, diese [Nazis]stellten ihre Videos jahrelang selbst ins Netz und man konnte sie auch anschauen, wenn man denn Sieg-Heilende Deppen sehen wollte. Der Film und das Buch ist überflüssig wie ein Kropf. Er [Kuban] vermittelt sogar ein falsches Bild, nämlich jenes, das nur subkulturelle Randgruppen für Rechtsextremismus empfänglich sind.