2012
Jun
1
avatar ADMIN Querstreifen

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Einiges geht einfach zu langsam, meint Ministerpräsident Seehofer. Zum Beispiel die Energiewende: Die ist in Berlin wieder bei Null angelangt. Die großen Energiekonzerne bremsen seiner Ansicht nach die Energiewende. Wörtlich sagte Horst Seehofer (ab 6m50s):

“Nach meiner Einschätzung kämpfen die großen Energiekonzerne im Grunde darum, dass ihre Atomkraftwerke irgendwann mal weiter betrieben werden können. Die großen Konzerne müssen einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass die Entscheidung über den Ausstieg aus der Atomkraft nicht mehr rückgängig zu machen ist. Sie sollten also aus der Schmoll-Ecke rauskommen und mitarbeiten bei der Zukunft der Energie.”

Doch ihn beschäftigen noch eine Vielzahl anderer Themen. An der Koalition mit der FDP will er auch in Zukunft festhalten. Mehr im Video oben.

Mehr von Horst Seehofer in dieser quer-Sendung:
Seehofer kündigt an: Ende der Ankündigungspolitik
quer-Ministerpräsident: “Ich protestiere aufs Schärfste!”
Outtakes: “Jetzt haben Sie nen Vertrag mit einer Puppe”

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2 Kommentare zu „Seehofer im Studio: Energiekonzerne in der Schmoll-Ecke“

  1. avatar Transversal sagt:

    Seehofer: “Sie sollten mir nicht Schmerzen zufügen heute Abend hier…”

    Süß:” Doch!”

    Für mich der beste Kommentar überhaupt! Kurz, klar, kompromisslos und korrekt.

    Weiter so, Chistoph Süß! … Und bitte auch mehr Interviews mit Politikern. Herr Süß, Sie sind vielleicht der einzige TV-Journalist , der schnell genug denkt und formuliert um zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen zu stellen. DANKE

  2. avatar Wiesmath Walter sagt:

    Sehr geehrter Herr Süß,
    Danke, dass Sie das Thema Energiewende aufgegriffen haben. Es ist wirklich beschämend, wie es den Energiekonzernen ermöglicht wird die Einspeisung
    erneuerbarer Energien zu hintertreiben. Es ist beschämend, wie wenig die politische Führung im Stande ist, die nötigen Massnahmen ohne Rücksicht auf Gewinnmaximierung
    durzusetzen. Die Verantwortlichen in den Führungsgremien der Konzerne müssen überzeugt oder sogar gezwungen werden die erneuerbaren Energien auszunützen, auch wenn sie von Privatleuten eingespeist werden. Bei entsprechend gutem Willen lassen sich
    die Verteilungsprobleme lösen. Insbesondere die kleinen örtlichen Schikanen sollten unterbunden werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Walter Wiesmath

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