Kurz nach der Führerscheinprüfung verursachen junge Autofahrer die meisten Unfälle. Umso wichtiger wäre eine fundierte praktische Ausbildung. Doch ausgerechnet bei den Fahrstunden tricksen unseriöse Fahrschulen, um sich im harten Wettbewerb einen Vorteil zu verschaffen. So werden Sonderfahrten zwar deklariert aber nicht geleistet. Statt auf Autobahn oder Landstraße üben die Fahrschüler dann nur in der Stadt. Ein weiterer Trick: Schüler werden bewusst schlecht vorbereitet, fallen bei der Prüfung durch und bringen der Fahrschule weitere Unterrichtsstunden ein. Das Fahren lernen viele dann erst später – ohne Fahrlehrer.
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Das ist doch nicht neu.
Diese Tricks werden seit zig Jahren praktiziert.
Auch vor 25 Jahren war ein Führerschein in Deutschland schon sehr teuer und es wurde versucht ihn so billig wie möglich zu bekommen.
Fahren konnte ich da auch nicht besonders gut, aber in Gefahr habe ich mich durch übermotivierte Fahrweise gebracht. Das legt sich mit den Jahren. Wer vorsichtig fährt braucht nicht unbedingt 40 Fahrstunden. Die bessere Lösung ist das begleitete Fähren, das macht wirklich Sinn, bringt Sicherheit und hält den Führerschein bezahlbar.
Das Problem ist die Unsitte der “Vorstellungsgebühren”, insbesondere für die praktische Prüfung. Der Aufwand für die praktische Prüfung ist für die Fahrschule auch nicht höher als jede normale Fahrstunde (die Gebühr für den Prüfer von TÜV/Dekra ist ja vom Fahrschüler ohnehin zusätzlich zu zahlen). Die Fahrschule lässt sich diese Prüfung aber oft mit rund dem vierfachen Satz einer normalen Fahrstunde vergüten. Und damit sind mehrfache Prüfungen für die Fahrschule plötzlich extrem lukrativ.
Würde man die Vorstellungsgebühren auf das Niveau einer normalen Fahrstunde eindampfen, dann wäre das Interesse der Fahrschule an einem Nichtbestehen der Prüfung dahin. Denn außer, dass sie ihr Image mit hohen Durchfallerquoten ramponiert, wäre für sie beim Durchfallen nichts zusätzlich zu holen.
Die einzige Betrugsmöglichkeit wäre dann noch, die allgemeine Anzahl der Fahrstunden unnötig nach oben zu treiben. Aber damit hat die Fahrschule ja letztlich auch Aufwand und könnte in der Zeit genauso gut einen anderen Fahrschüler ausbilden. Auch ist das Preisniveau für allgemeine Fahrstunden deutlich niedriger, so dass dies weit weniger lohnenswert im Vergleich zur momentanen Praxis der mehrfachen Prüfung ist.
Ich habe meinen PKW Führerschein 1975 bei einer Fahrschule gemacht. Wirklich Autofahren konnte ich danach nicht. Das Autofahren habe ich dann erst wirklich bei derBundeswehr gelernt. Dort dürfte ich den LKW Führerschein machen. Die Ausbildung dort war strukturell sehr gut.
Aus meiner Sicht wäre es gut, das begleitende Fahren nach einer ersten theoretischen Prüfung deutlich auszuweiten bevor eine abschließende praktische Prüfung stattfindet.
Hallo Siebter Sinn!
Das ist so nicht ganz richtig! Bevor man sich in einer Fahrschule anmeldet muss man einen Ausbildungsvertrag unterschreiben. Und dazu sollte man sich auch vorher die Preise zeigen lassen und auch mit anderen Fahrschulen vergleichen. Und man kann nicht im vornherein festlegen, wieviel Fahrstunden ein Schüler haben darf, bis er seinen Schein hat. Die einen lernen´s schneller, die anderen nicht so schnell. Wie halt in jeder Schule auch. Der eine bleibt mal sitzten, wenn er sein Klassenziel nicht erreicht hat, die anderen bestehen die Prüfung bei der Fahrschule nicht gleich beim erten mal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fahrlehrer darauf wert legt, dass viele seiner Schüler möglichst oft durchfallen. Das wäre eine negatives Aushängeschild für jeden Fahrlerhrer.
Den Führerschein macht man im Leben doch nur einmal! Noch ist es so! Es gibt viele andere Dinge, wo man sein ganzes Leben lang abgezockt wird. z. B. die Mieten in München! Da wundert es mich sehr, dass das von so vielen Menschen akzeptiert wird. Na ja, Hauptsache München!
Wer zur nächst besten Fahrschule geht und den Vertrag unterschreibt ohne zu Handeln ist selbst schuld. Bei uns ist es Üblich sich mit mehreren Fahrschülern zusammenzutun und die umliegenden Fahrschulen abzuklappern um Rabatte auszuhandeln. Erstaunlich wie viel Ermäßigungen man Heraushandeln kann wenn vier oder fünf Schüler den Führerschein machen wollen. Selbst die Anzahl der Fahrstunden konnten wir für unsere Kinder eingrenzen. Allerdings schloß der Fahrlehrer einen Rücktritt seinerseits nicht aus, falls die Schüler keinen Lernwillen zeigen sollten. Der Führerschein war für alle Beteiligten sehr Günstig und alle haben bestanden. Wir waren mit der Fahrschule sehr zufrieden. Allerdings Anfahren am Berg mit Handbremse wurde nicht vermittelt.
Ebenso verhielt es sich danach beim KFZ-Versicherer.
Mit dieser Masche ,angebliche wenig Fahrstunden ,damit deutlich billiger als bei dem Seriösen,wird im Rhein/Main Gebiet sogar auf der Homepage geworben.Siehe Fahrschule Kirsch,Fahrschule Butterfly aus Frankfurt das Rechenbeispiel zum Führerschein.Die Leute rennen hin,Geiz ist geil,am Schluß war es leider doch deutlich teurer.
Leute informiert euch !!!!!! Warum muß einer angeblich deutlich billiger sein,das ist die Kernfrage !!!!
Bei jeder Rechnung wird getrickst. Warum nicht auch bei der Fahrschule? Der Kunde fragt: geht’s auch billiger? Es geht scheinbar. Vielleicht sind ja nur die Stunden zu teuer. .
Viel schlimmer finde ich die tausenden Fahrschüler aus den sog. Drittstaaten. Es gibt hunderte von Fahrschulen die eigene Mitarbeiter in die Prüfung setzen, die Theorie in Abwesenheit von Fremden ausfüllen lassen weil die Sprachkenntnisse fehlen. In Berlin kostet ein neuer Führerschein 1000 Euro, ohne Prüfung. Gängige Praxis ist auch , einen gefälschten Führerschein aus dem Ausland vorzulegen und diesen umschreiben zu lassen. Funktioniert bei jedem außer bei hiesiger Staatsangehörigkeit. Wegen mutmaßlicher Umgehung des Wohnortprinzipes wird in diesen Fällen das Ausstellerland ersucht die Fahrerlaubnis wieder ab zu erkennen. Bei allen Anderen, wie z.B. EU Bürgern, stellt man die Frage gar nicht.
Ich habe selbst eine Fahrschule und kann “Siebter Sinn” nur zustimmen. Aber auch “Lothar Olly Volz” hat Recht wenn er das Vergleichen von Preisen empfiehlt.
Im Fernsehbeitrag ist die Rede von ca. 1800 Euro für den Führerschein mit ca 10 Übungsstunden. Wie soll dieser Betrag eigentlich zustande kommen?
Wenn ich 35 Euro pro Übungsstunde mal 10 nehme habe ich 350 Euro.
Wenn ich 45 Euro pro Sonderfahrt mal 12 nehme habe ich 540 Euro.
Eine Grundgebühr von 260 Euro ist ebenfalls ausreichend bemessen.
Vorstellung zur Theorie ist gratis wenn ich nicht dabei sein muß, ansonsten 30 Euro.
Vorstellung zur Praxis 70 Euro (wie eine Doppelstunde, man hat ja auch Wartezeit).
Das ergibt insgesamt maximal 1250 Euro incl. Mwst., bei insgesamt 22 Fahrstunden.
Sonderfahrten mit dem PKW müssen nicht noch mehr kosten, das ist alles blablabla.
An einer normalen Fahrstunde wird ja wohl auch keiner draufzahlen.
Nur zur Info meine Erfolgsquote (Praxis) im Durchschnitt der letzten 15 Jahre lag über 80%!
Unfalltote hatte ich in all den Jahren GOTT SEI DANK noch keinen einzigen zu beklagen.
Die meiste Schuld daran tragen meines Erachtens so und so die jeweiligen Fahrer, die eben nicht! so fahren, wie es ihnen vom Fahrlehrer gesagt wurde. (egal mit wieviel Std.)
Ich komme aus dem ländlichen Raum, in München hat man natürlich andere Preise.
wo ist die Fahrschule?Im Osten von Deutschland?!
Bei meinem o.G. Beispiel war es auch diese Preislage und die Fahrschule war in der Oberpfalz.
1.ist Geiz wirklich so geil!?
(ist es nicht an der Zeit die rosarote Brille abzunehmen!)
2.der TÜV ist ein Wirtschaftunternehmen…… 180.000Prüfungen im Jahr…
(Klasse B 84.83euro Prüfungsgebühr…. bei 30% die 1x oder gar 2x durchfallen….. eine nette Summe)
3.es ist nicht fair das alle Fahrlehrer in einen Topf geworfen werden….
4.der Führerschein kostet einen Bewerber im Monat auf das ganze Leben ca 4,50euro
….. Was Zahlen wir pro Tankfüllung, Mite, KFZ-Steuer ect oder anders gerechnet eine Tennisstunde (70euro)….. Schulgeld ect
5.man müsste die Ausbildung der Fahrlehrer auf 3Jahre ausweiten
(Bundeswehrfahrlehrer….. sollten im freien Arbeitsmarkt gar nicht schulen dürfen
6.der Fahrschüler sollte es nicht am Preis der Fahrstunden abhängig machen, sondern nach der Sympathie des Fahrlehrers seine Fahrschule auswählen…. hinterfragen, was bekomme ich für mein Geld
7.sich eine ordentliche Rechnung/Quittung geben lassen
8.der Fahrschüler sollte in der Fahrstunden etwas lernen…. die nächste Rechts…die nächste Links…. Oder ne Rauchpause beim TÜV mit Kaffeekränzchen auf Kosten des Fahrschülers….
9.Fahrschüler-innen die während der Fahrstunden angeschrien/zur Minna gemacht werden…. zahlt der Fahrschüler nicht für seine Fahrstunden?
10.Ob unterrichte die nur quittiert werden undvnicht besucht werden müssen oder Nachtfahrten die am Tag gefahren werden…..das gab es vor zig von Jahren schon
11.Die Geburtenzahlen gehen in den nächsten Jahren zurück…. der Bezinpreis, Versicherungen, KFZ Kosten, Mietpreise, Stromkosten steigen und steigen….
12.Verkehrssicherheit sollte alle angehen…. Verkehrswachten kämpfen um ihre Mitglieder….. hier arbeiten ehrenamtliche für die Verkehrssicherheit der Allgemeinheit…. Für 0 Euro!
90% der Fahrlehrer sind nicht Mitglied in der Verkehrswacht auch die Bevölkerung sieht es als selbstverständlich an
13.selbstverständlich….. sollten vielleicht Eltern einmal bei den ersten Fahrstunden mitfahren…. Heute sind die Fahrschüler nicht mehr die von damals….. viele grobmotoriker…. können das Praktische mit dem Theoretischen nicht Vereinen ….. Liegt aber nicht an der Umsetzung des Fahrlehrers …. eher an den Neuzeitfahrschülern…. die z.B durch Schule (G8) total überfordert sind
14.die Ausbildungsstätte der Fahrlehrer ….. ein Monopol hier in München/Bayern…. sollte auch überarbeitet werden
15. die FahrlehrerPrüfung in der Regierung …. Männerdomäne….. Deswg gibt es 90% Fahrlehrer und keine Fahrlehrerinnen
16. wenn der Fahrstundenpreis bei 35euro liegt….. Verdient der Fahrlehrer netto 5 Euro…. Welche Putzfraubschwingt den Putzwedel…. wie war das mit Mindestlohn….da müssen viele Fahrstunden Gefahren werden
17.an alle Eltern ….. die Ausbildung in der Schule ist ihnen wichtig…. das sollte es in der Fahrschule auch sein…. überhöhte Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung uvm
18.ein Sicherheitstraining für alle Fahranfänger wäre hilfreich und sinnvoll …. die Verkehrswachten (nicht der ADAC….. Wirtschaftsunternehmen ehemals e.V:)) sollten hier gefragt sein….. Fahrlehrer könnten sich hier engagieren…. der Vater Staat könnte doch hier einmal den Geldsack aufmachen
:)))
….. Ich bin nicht am Ende, aber mein Finger ist schon ganz wund vom tippen :))
Wunderschönen Abend
Lg
Ps.Wer hat den Frauen das Parken gelernt…… die Männer den Frauen….. es waren keine Fahrlehrerinnen!!!
Hallo,
ich als Fahrlehrerin, werde richtig sauer, wenn ich solche Kommentare zu sehen bekomme. Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich meine Fahrschüler sicher, verantwortungsvoll und umweltbewusst wie auch in der FahrschAusbO § 1 es vorgegeben ist ausbilde. In unserer Region gibt es auch einige Fahrschulen deren Masche es ist mit BILLIGEN Ausbildungen zu werben. Es kommt sogar aus den neuen Bundesländer ein Fahrschulfzg. zu uns nach Bayern und bildet bei uns aus. Die Masche ist jene – 700,00 € – 900,00 € zum Führerschein. Und Wie? Wir fahren nur die üblich bekannten Prüfungsstrecken und du bekommst dann eine Bescheinigung für alle 12 Pflicht-(Sonderfahrten) oder wie schon im Vortrag erwähnt, sie machen das Geld eben durch die Prüfgebühr (bewusste schlechte Ausbildung). Bloß dass dann nach der 3. oder 4. durchgefallenen praktischen Prüfung der Prüfling (wenn überhaupt, die meisten trauen sich erst gar nicht) mal die Fahrschule wechselt – ich muss mich dann abärgern wie versaut die ganze bisherige Ausbildung von diesem Fahrschüler war und tue mich umso schwere alles schlecht und falsch Beigebrachte den jenigen abzugewöhnen und das richtige beizubringen. Es ist doch so, Werbung macht doch jeder für diese BILLIGE Fahrschule – sagt denn einer gerne, dass man mehrmals durchgefallen ist. NEIN. Zu den kosten eines Führerscheins. ich bin erst seid einigen Jahren Fahrlehrein – wäre ich in meinem alten Beruf (im Büro) geblieben hätte ich einiges mehr auf dem Konto.
Für jeden ist der Fahrlehrerberuf – so lala – “Fährst heute wieder ein wenig in der Gegend herum, oder?” Das ich einen kompletten Tag für meine Fahrschüler da bin, das sieht keiner, mich sieht ja auch nur jede einzelne Person 90 min – 135 min. Ich muss meinen ganzen Tag nach den Schülern richten. Dass ich von früh bis abends oder Nachts voll konzentriert bei der Sache sein muss (dass ich mich und andere weder gefährde noch behindere). Dass wir als Fahrschule Ausgaben haben – Autos, Versicherungen, Mieten, Prgramme, Updates für Lehrmittel und Unterrichtsstoff(die vorgeschrieben sind), Angestellte etc. und zu aller Letzt Sprit. Wenn ich schon höre 1970 habe ich meinen Führerschein gemacht … es steigt stetig das Verkehrsaufkommen, sollte man da nicht gut darauf vorbereitet sein? Zu den Prüfgebühren, die sind völlig gerechtfertigt. Man glaubt gar nicht wie die Nerven drauf gehen, wenn man seinen Fahrschüler zu Prüfung vorstellt. Klar bilde ich ordnungsgemäß aus – aber die Prüfungsangst haben nicht nur die Fahrschüler evtl. in der Prüfung sondern auch die Fahrlehrer, die sich nichts anderes wünschen als dass sein Fahrschüler beim ersten Mal seine fahrpraktische Prüfung besteht. Was kostet schon ein Führerschein?! klar sehr viel Geld, aber man hat ihn doch i.d.R. sein Leben lang. Ein Sofa dass vielleicht 10 Jahre erhalten bleibt, ein Auto, Alufelgen, Waschmaschinen etc. dass darf Geld kosten. Was aber sicherlich nicht ein Leben lang bleibt. Eine gute und ordnungsgemäße Ausbildung die schützen soll Menschenleben in Gefahr zu bringen, da kann man ja sparen. Herzlichen Dank aber auch – Das ist die Dummheit Deutschlands.
Toller Kommentar …..sehr gut!!
Sie haben vollkommen recht der Fahrschüler und Normalbürger sieht dies nicht. Als ich zu einem Fahrlehrer beim Stammtisch gesagt habe “So schön möchte ich es auch haben und den ganzen Tag spazieren gefahren zu werden”. da wurde ich aber aufgeklärt. Und danach habe ich auch die Schattenseiten des Berufes gesehen. Es handelt sich um einen hochqualifizierten Beruf mit unmöglichen Arbeitszeiten und relativ schlechter Bezahlung. Dazu kommt auch noch der Unterricht spätabends und die Behördengänge. Übrigens wer 1970 seinen Führerschein gemacht hat und bis jetzt unfallfrei gefahren ist kann sich Fortbilden und dennoch auf den neuesten Stand sein. Übrigens es fällt keinem ein Zacken aus der Krone wenn er nach Jahren freiwillig eine Fahrstunde macht um die sich eingeschlichenen Fehler wieder auszubügeln. Außerdem sollte man die Heftchen welche jeden Monat vom Automobilclub bekommt auch lesen um auf dem Laufenden zu bleiben.
Stimme ich voll und ganz zu..
Hatte letztens eine “Wechslerin”. Hat angeblich alle Sonnderfahrten (Überland, Autobahn und Nachtfahrt) schon absolviert.
Soweit so Gut.
Als wir während der Übungsstunde einen Parkplatz ansteuern, sagt sie..”Einparken? Das hab ich noch nicht gelernt!”
???
Sagt wohl alles .
Schnell ein paar Fahrstunden runterfahren und dann noch die teureren Sonderfahrten mitnehmen. Ausbildung brauchst ja ned..
Ich kann hier nur zu Stimmen!
Ich bin dafür, dass neben den Sonderfahrten eine gewisse Anzahl an “normalen” Fahrten verpflichtend werden, damit sich eine gewisse Routine einstellt und die Fahrschulen nicht mit Billigangeboten werden können. Ich bin aber auch dafür, dass den Prüfern mehr auf die Finger geschaut wird, was die machen. Meine Nichte war nach 3 Minuten durchgefallen, weil sie in einer engen Einbahnstraße zu dicht an einem parkenden Auto vorbeigefahren ist! Ja hätte sie über die parkenden Autos hinwegfliegen sollen oder was? Was gäbe es für einen Aufschrei, wenn ein Prüfling in einer schulischen/staatlichen Prüfung sofort durchfallen würde, weil er die erste Frage in einer 30-minütigen Prüfung nicht vorbildlich beantworten könnte! Da kämen aber Garnisonen an Anwälten! Gegen die Allmacht der Fahrprüfer hat man allerdings keine Widerspruchmöglichkeit…
Ja, da haben Sie recht. Aber die Prüfer sollten bestimmte Dinge stärker bewerten.
z.B. Das Blinken. ..Beim Wegfahren vom Strassenrand, beim Abbiegen oder dem Verlassen des Kreisverkehrs. Flüssigkeit des Verkehrs ist ja uncool.
ll das sind sehr stark sicherheitsrelevante Dinge. Nur der Prüfling fällt bei wiederholtem Nichtbeachten dieser Regeln nicht durch. “er ist ja so nervös”.
Es wird vergessen.. Selbst wenn man später bei Verstössen nicht erwischt wird, kommt dann irgendwann eine allgemeine Verschärfung.
Es ist doch immer wieder interessant, wie viele “Experten” sich hier zu Worte melden, die glauben, bescheid zu wissen, nur weil sie selbst nen Führerschein haben.
Also: Es mag, wie in jeder anderen Branche auch, sicher die sogenannten Schwarzen Schafe geben. Diese sind aber deutlich in der Minderheit!
Wenn Fahrlehrer systematisch Fahrschüler nicht bestehen lassen würden, könnten sie über erneute Vorstellungsgebühren und ein paar zusätzliche Fahrstunden natürlich das große Geschäft machen… diese Theorie hört sich erstmal schlüssig an. Doch was ist denn ein Jahr später, wenn der halbe Ort sagt “Hier, zum XY brauchst nicht zu gehn, da fallens alle durch”? Umschulung? Bemerkt ihr den Denkfehler? Die beste UND entscheidende Werbung einer Fahrschule ist und bleibt die Mundpropaganda! Der Preis ist nur für wenige entscheidend, die meisten kommen weil sie gutes gehört haben – auch wenn man teurer als der Mitbewerber ist! Und das soll man sich nun für ein paar mal Vorstellungsgebühr mehr im Jahr kaputt machen? No WAY!
Apropos Vorstellungsgebühr: Da oben wurde behauptet, die Vorstellungsgebühr sei zu hoch, da der Fahrlehrer bei einer Prüfung nicht mehr Aufwand hat als bei einer normalen Fahrstunde. Dem ist nicht so! Der Fahrlehrer muss zum TÜV oder sonstigem Treffpunkt kommen – und zwar nicht direkt nach einer Fahrstunde, denn was sollte er mit irgendeinem Fahrschüler dort, er braucht ja nur den Prüfling dort. Also muss er seine vorherige Fahrstunde so planen das er selbst zum Treffpunkt fahren kann (Stichwort Leerfahrt und zeitlicher Aufwand). Oder er geht sogar, so wie ich das mache, den Prüfling zu Hause abholen und fährt ihn danach wieder nach Hause. Und selbst wenn er ihn nicht nach Hause fährt. Jetzt steht er da, ohne Arbeit sprich ohne einen Fahrschüler und ohne in seiner Fahrschule zu sein. Da muss er nun erstmal wieder hin (Stichwort wieder: Leerfahrt und zeitlicher Aufwand). Dann hat er sich sicherheitshalber, falls es beim Prüfer später wird oder so, natürlich danach nen zeitlichen Puffer eingebaut. Und das alles soll man umsonst machen? Schon vor über 20 Jahren empfahl der Fahrlehrerverband seinen Mitgliedern für Prüfungen das 4fache einer normalen Fahrstunde zu berechnen.
Übrigens habe ich bei 70 Fahrschülern und darunter ein paar “Durchfaller” mehr eingenommen als bei 50 Fahrschülern und vielen “Durchfallern”. Mal drüber nachdenken!
Ja die armen Fahrlehrer…
Ich wohne gegenüber einer Fahrschule und bekomme täglich mit, wie da geschult wird..
Blinken ist Luxus, rechts fahren sowieso
enger Bogen beim Rechtsabbiegen und weiter Bogen beim linksabbiegen gilt nicht für diese Fahrschule..
Laufenlassen des Motors, Türen schlagen usw. ist auch kein Thema zur Unterlassung
Fast jede Woche bestätigt mir Quer meine eigenen Vorurteile. Das tut gut.
Doch manchmal ist mir Quer zu zurückhaltend, wie z.B. heute beim Thema ADHS und Methylphenidat. Die Spielszene hat dem “Wissenden” zwar gezeigt, dass auch Quer mehr weiß, als da über den Sender gegangen ist, doch dass die ganze ADHS-Hysterie ein Milliardengeschäft mit einem als Pille für Kinder verpackten Rauschgift ist, dass Ritalin unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, dass neben ganz erheblichen Suchtgefahren auch äußerst problematische Nebenwirkungen zu erwarten sind, dass Ärzte die vorgeschriebenen Untersuchungen samt Anamnese, wenn überhaupt, so doch oft eher nachlässig durchführen, dass gerade aus dem Bereich von Kindergarten und Schule von den Erziehern und Pädagogen Ritalin (ohne jegliches bessere Wissen) empfohlen, wenn nicht gar gefordert wird, dass die Droge Methylphenidat längst den therapeutischen Bereich verlassen hat, das alles wurde allenfalls zart angedeutet, aber nicht so, dass da Eltern oder Erzieher eine ernsthafte Warnung hätten herausdeuten können.
Und ganz und gar Fehlanzeige war da, wo es darum hätte gehen können, besorgten Eltern bei der Ursachenforschung und im besseren Umgang mit ihren “aktiven” Kindern, zu helfen, Therapien, soweit denn überhaupt erforderlich, zu finden, die ganz ohne Drogen und Chemie auskommen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie dem in Sachen Methylphenidat höchst engagierten Drogenfahnder, Experten und Buchautor Franz Horst Wimmer in einer der nächsten Sendungen die Gelegenheit gäben, sachkundig und ernsthaft aufzuklären.
Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer
wer hat denn diesen Beitrag in die Rubrik “Fahrschulen” gestellt?
Hoffentlich sind die Schüler “drogenfrei” unterwegs…
Es ist schon sehr verantwortungslos, Fahrschüler so auf den täglichen Wahnsinn auf unseren Straßen loszulassen!
Wenn einem FAhrschüler nach so einer Ausbildung( wenn man das überhaupt als Ausbildung bezeichnen kann ) etwas auf der Straße zustößt, würde mich als Fahrlehrerin das schlechtes Gewissen auffressen, indirekt diesen Unfall mitverschuldet zu haben.
Alles nur aus reiner Profitgierig!
Da muss man sich fremd schämen für solche “Kollegen” !
Traurig wie weit es unser Berufsstand gebracht hat.
Die dummen sind wieder mal die Fahrschulen die mit besten Wissen und Gewissen ausbilden,
Lieben Gruß
Anita
Mein Kind hat vor gut einem Jahr den Führerschein gemacht, war nicht ganz billig, aber was an Fahrstunden nötig war, war halt nötig. Was das angeht wurde nicht gespart auf Kosten der Sicherheit.
Aber ich hatte von Anfang an das Vertrauen ihn mit mit dem Familienauto, dass zur Berufausübung benötigt wird, alleine fahren zu lassen. Reaktion des Fahranfängers darauf: Ich möchte Anfangs lieber freiwillig mit Begleitung fahren, da das Familienauto ganz anderst ist wie das Fahrschulauto.
Trotz des einen oder anderen Fauxpax, wir sind mit ihm als Fahrer überall sicher ans Ziel gekommen.
Ich bin jedenfalls dem Fahrlehrer meines Kindes dankbar für die gute und fundierte Ausbildung, die natürlich keine Fahrpraxis ersetzen kann.
Mein Fazit: Es gibt und gab schon immer sehr gute Fahrschulen, die können preiswert aber nicht billig sein. Geiz ist geil, hat in der Fahrschule nichts zu suchen.
Ich bin schon sehr erstaunt über die heutigen Praktiken mancher Fahrschulen. Meinen Führerschein habe ich in München 1964 gemacht. Nach 32 Fahrstunden und sofortigem Bestehen der schriftlichen Prüfung bin ich bei der ersten Fahrprüfung durch einen dummen Fehler durchgefallen. Der Fehler wäre mir nicht passiert, wäre ich nicht so aufgeregt gewesen. Danach musste ich noch 9 Pflichtstunden nehmen. Beim 2. Anlauf (ich hatte Baldrian zur Beruhigung genommen), klappte es auf Anhieb. Damals kostete die Fahrstd. aber auch schon 11 DM und verhandeln der Preise war nicht möglich. Die Nachtfahrt wurde auch tatsächlich nachts durchgeführt, bei extrem schlechtem Wetter, durchs Würmtal, eine ziemlich kurvenreiche Strecke. Auch 1x Autobahnverkehr war Pflicht. Als Fahranfänger bekommt man nur Routine, wenn man auch täglich Auto fährt und auch mal in gefährliche Situationen gerät. Begleitende Autofahrten für Anfänger fände ich gut.
Den jungen Männern im Film kann ich nicht recht glauben, dass sie n u r 10 Fahrstunden hatten. Wahrscheinlich sind sie vorher schon ohne Fahrerlaubnis auf einem Übungsgelände gefahren.
Ich frage mich schon, warum Fahrschulen mit extrem teuren Autos Kunden locken und gleichzeitig beschummeln müssen. Unter 3er BMW oder Audi A3 setzt sich anscheinend kein Schüler mehr ins Auto. Dass so ein Auto kurzerhand über 1000 Euro Leasingrate, Nicht wenig Diesel und erheblich Versicherung kostet wird von kaum einem gesehen. Will der Fahrlehrer selber nicht als kostenloser Passagier im Fahrzeug mit sitzen sondern auch einen Euro verdienen, dann muss die Fahrstunde eben so teuer sein.
Dass es Fahrschulen gibt, die dann tricksen um noch billiger zu sein, kann ich nicht verstehen. Vielleicht sollte sich der ein oder andere überlegen, ob er seine Fahrschule nicht aufgibt, gemütlich selber ans Steuer setzt und zum “Nulltarif” schöne Freizeitfahrten macht.
Warum gibts es denn keine Gebührenverordnung für Fahrschulen?
Und eine gesetzlich Vorgabe von Mindest-Übungsstunden?
Gäbe es diese müssten sich viele Fahrschulen nicht mit der Billig-Konkurrenz rumschlagen. Diese sind nämlich die, die den Berufsstand des Fahrlehrers so in Verruf gebracht haben.
Billig.. Billig.. Billig, da geht natürlich die Qualität den Bach runter!!
Wer nur ein bisschen Kalkulatorisch rechnen kann, der muss mir Recht geben, dass Fahrstundenpreise von 35 Eur oder darunter nicht realistisch sind.
In diesen 35 Eur sind der Fahrlehrer, das Auto und die Mwst mit drin.. Was bleibt da für den Fahrschulinhaber, der das ganze unternehmerische Risiko trägt ?
Ein kleiner Vergleich:
Ein ADAC-Fahrtraining gibts ab 100 Eur für 5 Stunden (60 Min).. eine tolle Sache, wirklich. Empfehle ich Jedem..
Das umgerechnet auf eine Fahrstunde von 45 Min. sind 15 Eur.
Jetzt bringt man aber zum Fahrtraining das Auto selber mit und es werden bis zu 12 Personen gleichzeitig unterrichtet. Macht also 180 Eur für den ADAC..ohne Prüfungsdruck etc.
Also warum nicht eine Gebührenordnung für Fahrschulen, in der die Preise realistisch kalkuliert sind?
Folge wäre: Kein Konkurrenzdruck. Der Fahrlehrer kann sich voll auf die Ausbildung konzentrieren. Die “schwarzen Schafe” hätten auch weniger Grund an den Sonderfahrten zu tricksen..
Hab mir grad mal den Spaß erlaubt eine Taxifahrt zu berechnen. [Webadresse = Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Eine 45 Mintuen Taxifahrt satte 80 Eur; für 20 km (ungefähr, was pro Fahrstunde gefahren wird 38 Eur)
Ich erlaub mir mal zu behaupten.. der Taxifahrer hats entspannter als ein Fahrleher.
Nur mal so zum nachdenken ;-)