Im Schwimmbad der mittelfränkischen Gemeinde Dombühl badeten die Einheimischen jahrelang unbehelligt von Behörden und Vorschriften. Das ist jetzt vorbei. Badeverbot. Aber nicht, weil sich der Qualität des Wassers oder des Bades verschlechtert hätte. Geändert hat sich nur eine Definition: Laut EU-Richtlinie hat ein Naturfreibad keine Betonwände, und so wurde aus dem Naturfreibad über Nacht ein Freibad. Für ein amtliches Freibad ist das Wasser nun aber nicht mehr sauber genug. Die Dombühler fühlen sich von Brüssel bevormundet und protestieren.
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