Vor der Landtagswahl inszeniert sich Bayerns Finanzminister Markus Söder als Kämpfer für mehr Steuergerechtigkeit: Er schreddert eigenhändig überflüssige Vorschriften, verfolgt Steuersünder mit einer neuen Sondereinheit und klagt gegen den Länderfinanzausgleich. Nur an den Kosten für Steuer-CDs will er sich nicht mehr beteiligen. Dabei haben diese Daten seinem Staatshaushalt zu einem Geldsegen in dreistelliger Millionenhöhe verholfen. Während Söder sich indirekt fürs große Schwarzgeld einzusetzen scheint, haben es seine Finanzämter auf eher kleine Einkommen abgesehen und nehmen jetzt die Rentner ins Visier.
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Man sei solidarisch, aber nicht blöd, sagte der bayerische Finanzminister, und darf sich der Zustimmung der Stammtische sicher sein. Darüber macht sich Christoph Süß in seiner Radiokolumne “Süßstoff der Woche” Gedanken. Die hören Sie im Samstagsmagazin 

