Kommt Gustl Mollath endlich frei? Die Justiz wird wohl langsam ihre Meinung zu dem Fall ändern, meint Journalist Uwe Ritzer – die Sachverständigen allerdings weniger. Einer jener Sachverständigen fertigte auch ein Gutachten im Fall “Peggy” an. Ina Jung weiß mehr darüber.
Auch Zypern braucht nun einen Rettungsschirm. Doch das Grundproblem solcher Rettungsschirme, meint der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister, dass sie nur Symptomkuren seien. Sie gingen nicht an die systemischen Ursachen der Krisen.
“Habemus Papam” hieß es gestern in Rom. Der neue Papst: Keiner der beiden Favoriten, sondern der Argentinier Jorge Mario Bergoglio. Als Papst wird er den Namen Franziskus tragen. Ein antikapitalistisches Statement? Vatikan-Experte Martin Posselt erklärt.
Streitthema Studiengebühren: Die FDP wollte deswegen die Koalition mit der CSU platzen lassen. Inzwischen haben sich die Wogen wieder geglättet – scheinbar. Landtagsreporter Rudolf Erhard blickt hinter die Kulissen. Herrscht nun tatsächlich Friede in der Koalition?
Jahrelang war der Journalist Thomas Kuban für seinen Dokumentarfilm “Blut muss fließen” mit versteckter Kamera in der Neonazi-Szene unterwegs. Die Angst war dabei ein ständiger Begleiter.
Rolf-Dieter Krause leitet das ARD-Studio in Brüssel. Die Öffnung des Wassermarktes für Privatisierung, so meint er, gehe auch auf die Kappe der nationalen Regierungen. Denn die mussten diesem Vorhaben erst einmal zustimmen.
Claus Kleber, Moderator des heute-Journals, hat eine Reise um die Welt gemacht, um herauszufinden, wie die Regierungen sich auf den Klimawandel einstellen. China zum Beispiel ist inzwischen führend in Windenergie. Andere verstehen den Klimawandel als Chance.
Holger Balodis hat das Buch “Die Vorsorgelüge” geschrieben und ist ausgewiesener Rentenexperte. Er meint, das Problem der Altersarmut wird sich in Zukunft noch verschärfen. Denn die private Absicherung, wie sie unter Schröder eingeführt wurde, reicht nicht.
Heribert Prantl ist Ressortleiter Politik der Süddeutschen Zeitung und außerdem ehemaliger Staatsanwalt und Richter. Er meint, zwar gebe es im Gesetz verschiedene Schutzmechanismen, damit ein “Fall Mollath” nicht passieren könne. Diese wären hier jedoch offenbar ausgeschaltet worden.
Wirtschaftsforscher Max Otte hatte den Wirtschafts-Crash von 2007 vorhergesagt. Er meint, würde Griechenland aus der Eurozone austreten, würde es wieder auf die Beine kommen. Denn die Zinsschulden ziehen das Land nach unten. Doch eigentlich gehe es auch gar nicht um die Rettung Griechenlands, sondern der Banken.
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Einiges geht einfach zu langsam, meint Ministerpräsident Seehofer. Zum Beispiel die Energiewende: Die ist in Berlin wieder bei Null angelangt. Die großen Energiekonzerne bremsen seiner Ansicht nach die Energiewende. Wörtlich sagte Horst Seehofer (ab 6m50s):
“Nach meiner Einschätzung kämpfen die großen Energiekonzerne im Grunde darum, dass ihre Atomkraftwerke irgendwann mal weiter betrieben werden können. Die großen Konzerne müssen einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass die Entscheidung über den Ausstieg aus der Atomkraft nicht mehr rückgängig zu machen ist. Sie sollten also aus der Schmoll-Ecke rauskommen und mitarbeiten bei der Zukunft der Energie.”
Doch ihn beschäftigen noch eine Vielzahl anderer Themen. An der Koalition mit der FDP will er auch in Zukunft festhalten. Mehr im Video oben.