Artikel-Schlagworte: „Verbraucher“

2013
Mai
1
avatar ADMIN Querulant

Wer viel surft, soll auch viel zahlen: Mit dieser Begründung schafft die Telekom gerade quasi die Daten-Flatrate ab. Wer in Zukunft mehr als 75 Gigabyte herunterlädt, dem drosselt die Telekom die Geschwindigkeit bis zum Ende des Monats auf Schneckentempo. Die Datenobergrenze für schnelles Surfen hört sich nach viel an, doch ist sie schnell erreicht. Eigene Angebote der Telekom sollen deshalb zwar nicht auf das monatliche Datenvolumen angerechnet werden. Dieses Vorgehen könnte das Netz und dessen Nutzung aber grundsätzlich verändern.

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Mehr zum Thema:

2013
Mai
1
avatar ADMIN Querulant

Jahrzehntelang gehörte es zu deutschen Haushalten wie der Sonntagsbraten und die Tagesschau: Das Telefonbuch. Ein großes Buch, das wegging, wie warme Semmeln. Jährliche Gesamtauflage: 100 Millionen Stück. Und dennoch findet diese große Buch immer seltener den Weg von der Poststelle in die bayerischen Haushalte, hat doch das gute alte Telefonbuch virtuelle Konkurrenz bekommen. quer mit einer Hommage.

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2013
Apr
10
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Für die Landwirtschaft hat es nur Vorteile: Das Ausbringen von Gülle entsorgt den Tiermist und erhöht gleichzeitig den Ertrag. Der Haken: mit der Gülle gelangt giftiges Nitrat ins Grundwasser. Zusammen mit Pestizid-Rückständen wird somit vielerorts die Wasserqualität immer schlechter. Auch in Rottenburg an der Laaber gilt die Formel Grundwasser gleich Trinkwasser nicht mehr uneingeschränkt. Immer wieder werden die Grenzwerte überschritten. Und das ist ein großes Problem für den dortigen Wasserversorger: An einer bisher unbelasteten Stelle muss ein neuer Brunnen ausgehoben werden und das kostet viel Geld – für den Wasserkunden.

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2013
Mrz
13
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Die Moosburger zahlen wesentlich höhere Abwassergebühren als in einigen Nachbarstädten. Warum? Das wüssten die Bürger gerne, allein die Stadtverwaltung ist seit einem Jahr nicht in der Lage, die genauen Zahlen zu offenbaren, die ihrer Kalkulation zugrunde liegen. In Bad Endorf waren die Rechnungen definitiv zu hoch. Nach jahrelangem Hickhack hat die Stadt jetzt die Gebühren gesenkt. In ganz Bayern sind Anwälte regelmäßig damit beschäftigt, falsche Abrechnungen anzufechten. Steckt dahinter das Kalkül notorisch unterfinanzierter Gemeinden?

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2013
Feb
6
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Ein Jahr ist er her, der letzte große Lebensmittelskandal: Schmutz und Ungeziefer in der Großbäckerei von Müller-Brot führten zu der Forderung, dass die Verbraucher früher und ganzheitlicher über Hygienemängel informiert werden müssen. Der Hygienepranger im Internet (zu finden hier) ward geboren, bloß: Immer mehr Städte nehmen von diesem Warninstrument inzwischen wieder Abstand und liefern keine Daten mehr zu. Zu ungenau die Kriterien, zu groß die Gefahr, auf Schadensersatz verklagt zu werden. Denn oft stehen auch Sünder im Internet, deren Vergehen eine Bagatelle sind. Und so scheitert eine gute Idee an der schlechten Ausführung – der Dumme ist wieder einmal der Verbraucher.

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Mehr zum Thema:
Lebensmittel: Verbraucherschutz gerät unter die Räder
Weggeschaut? Lebensmittelkontrollen in der Kritik
Kampf ums Brot: Warum Müller kein Einzelfall ist
Verbraucherschutz: Der Internetpranger im “Hintergrund”

2013
Jan
23
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Eine neue EU-Richtlinie sorgt für Aufregung in den bayerischen Gemeinden. Wenn der Plan umgesetzt wird, könnten die Kommunen gezwungen werden, ihre Wasserversorgung europaweit auszuschreiben. Kritiker befürchten, dass dann große Konzerne zuschlagen und dass das Trinkwasser dann schlechter und teurer wird. In vielen bayerischen Orten formiert sich jetzt der Widerstand. Bis Mai ist noch Zeit, dann soll das Europaparlament entscheiden.

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2013
Jan
16
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Eigentlich sollten Versicherungen die Verbündeten ihrer Kunden sein und sie genau bei den Schicksalsschlägen unterstützen, gegen die diese sich versichert glaubten. Doch die Realität sieht häufig anders aus: Immer öfter verweigern Versicherer die Zahlungen, unterstellen den Versicherten Betrug, erfüllen ihren Teil des Vertrags erst, wenn sie gerichtlich dazu gezwungen werden. Und das Problem mit der Zahlungsmoral könnte sich noch verschärfen: die Finanzkrise hat auch die Anlagen der Versicherungsbranche nicht verschont. Experten sehen eine düstere Zukunft für Versicherte…

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2012
Dez
19
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Wer in früheren Zeiten ein Apple-Gerät besaß, der zählte sich zur technischen und zur moralischen Avantgarde, zur Rebellenbewegung gegen den krakenartigen Windows-Konzern Microsoft. Heute ist Apple selbst zum Megakonzern geworden und macht wegen angeblich unmenschlicher Arbeitsbedingungen Schlagzeilen. Kritiker werfen der Kult-Firma außerdem vor, ihr Geschäftsmodell beschränke den Zugang zu Inhalten und Informationen. Ehemalige Apple-Fans wenden sich enttäuscht ab. quer fragt: Schadet soviel Geräte- und Content-Macht gar der Demokratie? Oder stellt Apple einfach beliebte Produkte her?

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Auch zum Thema: Apple, die Sekte – ein Bekehrungsversuch von Extra3

2012
Dez
14
avatar ADMIN Querstreifen

Drei Jahre hat es gedauert, doch jetzt ist sie da, die “fairste” Computermaus der Welt. Entwickelt von einer Geografin aus Bichl, die es leid war, bei PC-Artikeln nie zu wissen, ob diese auch nachhaltig und fair produziert wurden. Was bei Kaffee und Kleidung funktioniert, muss doch auch bei technischen Geräten gehen! Und so hat die 35-jährige in Eigenregie eine Maus entwickelt, die unter fairen Arbeitsbedingungen und mit hohen ökologischen Standards hergestellt wird.

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2012
Nov
28
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Zum Jahreswechsel wird Strom im Schnitt um mehr als 10 Prozent teurer. Sparen helfen können ausgerechnet die als Preistreiber beschuldigten Solarzellen. Und zwar, wenn man den erzeugten Strom nicht ins Netz einspeist, sondern selbst verbraucht. Die Möglichkeit haben übrigens nicht nur Hausbesitzer mit eigenem Dach: Stromgenossenschaften machen immer mehr Bayern zu Selbstversorgern.

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2012
Nov
21
avatar ADMIN Querulant

Massentierhaltung mag der Verbraucher nicht. Als Supermarkt-Kunde kauft er Fleisch solcher Herkunft trotzdem. Und nimmt dafür in Kauf, dass Schweine etwa in zu engen Ställen vor sich hinvegetieren. Denn Bio ist den meisten dann doch zu teuer. Um den Verbraucher trotzdem zu sensibilisieren, vergibt der Deutsche Tierschutzbund künftig das Siegel “Für mehr Tierschutz” an Bauern, die ihre Tiere artgerechter halten, als gesetzlich vorgeschrieben. Glücklich wird das Schwein so wohl trotzdem nicht. Aber wie sinnvoll ist so „ein bisschen Bio“ dann überhaupt?

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Weitere Informationen zum Thema von quer-Autorin Katarina Schickling:

Was für Schweinefleisch-Qualitätssiegel gibt es und was sagen sie über die Art der Tierhaltung aus? Hier eine Übersicht als pdf-Datei zum herunterladen. Zur Frage “Was kaufen? Konventionelles oder Biofleisch” hier einige Informationen als Entscheidungshilfe:  (weiterlesen …)

2012
Nov
14
avatar ADMIN Querulant

Schweinekotelett für unter 4 Euro das Kilo – das geht nur mit Dumpinglöhnen: Im Schlachthof im oberbayerischen Waldkraiburg wurden jetzt die ohnehin schon billigen Fleischhauer aus Polen und Ungarn durch noch billigere Kräfte aus Rumänien ersetzt. Die Gewerkschaft NGG beobachtet rechtswidrige Kündigungen, Arbeitsbedingungen am Rande der Legalität, Sozialversicherungsbetrug. Das geht auch auf Kosten der Qualität: Mitarbeiter berichten von Tieren, die lebend am Haken landen, weil sie nicht sachgemäß geschlachtet wurden.

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