Für die Augsburger Immobiliengesellschaft Patrizia ist es ein gutes Geschäft: Sie erhielt jetzt den Zuschlag für die so genannten GBW-Wohnungen. Das sind 32.000 Wohnungen, ein Drittel davon in München. Bisher gehörte die GBW der BayernLB. Doch weil die BayernLB staatliche Unterstützung erhält, muss sie Geschäfte abgeben, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören – das verlangt die EU. So weit, so klar. Aber der Deal mit der Patrizia wirft Fragen auf: Stimmt es, dass dem Staat bei diesem Geschäft die Grunderwerbsteuer entgeht? Ist der Preis für die Wohnungen wirklich angemessen? Und: Hätte es keine Alternative gegeben, die mehr dem Gemeinwohl dient und weniger dem Gewinn einer börsennotierten Immobilienfirma?
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