2012
Okt
17
avatar ADMIN Querulant


Wer Dosentomaten aus Italien kauft denkt gemeinhin, die Tomaten in der Dose kommen aus Italien. Doch oft stammt nur die Dose aus Italien, der Inhalt aber aus China. Das Reich der Mitte drängt auf den europäischen Lebensmittelmarkt – und der Verbraucher bekommt es nicht mit. Denn eine Kennzeichnung ist bei verarbeiteten Lebensmitteln nicht vorgeschrieben. Dabei würden spätestens seit dem Schulessen-Skandal mit keimbelasteten Erdbeeren viele Verbraucher gern wissen, in welchen Lebensmitteln chinesische Zutaten vorkommen. Und auch heimische Produzenten würden sich über mehr Information freuen, denn sie leiden unter der Billigkonkurrenz aus Fernost.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, die über die Informationen im Bericht hinausgehen, stellen Sie sie gerne als Kommentar. Unsere Autorin des Berichts, Katarina Schickling, antwortet. Die Liste, der für den Bericht angefragten Lebensmittelhersteller und deren Antworten, finden Sie hier.

Kommentieren können Sie hier im Blog, auf facebook.com/quer und bei Twitter mit @BR_quer bzw. dem Hashtag #BR_quer.

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107 Kommentare zu „Undercover: Immer mehr heimische Nahrung kommt aus China“

  1. avatar Martin sagt:

    Ich habe mal bei der Molkerei Berchtesgadener Land nachgefragt, wo deren Früchte im Joghurt herkommen. Hier ist die Antwort:

    Die Fruchtzubereitung für unseren Fruchtjoghurt erhalten wir von unserem Partner in Behältern fertig für uns zubereitet.
    Die Herkunft der Früchte kann von Ernte zu Ernte variieren. Über die Auswahl der Herkunft der Früchte entscheidet der Lieferant, da dieser direkt vor Ort über die Qualität der Ware entscheiden kann. Entscheidend für die Herstellung von Fruchtzubereitungen ist dabei, dass sich die Früchte z. B. optimal verarbeiten und einkochen lassen und dementsprechend auch zur Herstellung von Fruchtzubereitungen eignen. Nur Früchte die die spezifischen Kriterien erfüllen, können für die Herstellung von Fruchtzubereitungen verwendet werden.
    Wir hoffen wir konnten Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten und wünschen guten Appetit mit Milchspezialitäten von Berchtesgadener Land.

    • avatar Philipp sagt:

      So kann man sich rausreden :) Wenn’s um die Herkunft geht, wird aus dem “Partner” (1. Satz) ein “Lieferant” (3. Satz), von dem man nichts weiß.

    • avatar Max sagt:

      Aber den Einkauf und die Qualitätssicherung macht doch wohl
      Berchtesgardner Land. ?
      Oder wird das auch Fremdvergeben.?
      Und auch als Auftragsgebende Firma will ich doch wissen wo mein Lieferant die Waren einkauft und was ich da so bekomme. Ich kaufe doch nicht die “KATZE IM SACK”.
      Das Antwortschreiben sagt ja eigentlich schon alles. Peinlich.

    • avatar Nadine Schöttl sagt:

      Bei Müllermilch kommen die Erbeeren ebenfalls aus China. Das ist in der Branche so üblich. Zentis, Berchtesgadener Land … da unterscheiden sich die Firmen nicht so viel. Wer wirklich gute Erdbeeren möchte, sollte bis Mai warten und die dann selber pflücken.

  2. avatar Katarina Schickling sagt:

    Wenn man es genauer wissen will, muss man beim Lieferanten weiterfragen. Ein großer Teil der Fruchtzubereitungen für Milchprodukte in Deutschland kommt von den Firmen Zentis und Darbo – die verwenden nach eigenen Angaben quer gegenüber Früchte aus China.

  3. Aktuelle Lebensmittelwarnung vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vom 22.11.2012:

    Natreen Erdbeer Joghurtschnitte, tiefgekühlt
    Grund der Warnung: Verdacht auf Hepatitis A Viren in Erdbeer-Würfeln aus China

    http://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/app/process/warnung/start/bvllmwde.p_oeffentlicher_bereich.ss_aktuelle_warnungen

  4. avatar thomas sagt:

    informationen zu vorenthalten oder verändern nennt man definitiv lügen.ergo werden hunderte millionen menschen über die herkunft und damit auch belastung von lebensmitteln belogen.viele dieser menschen haben mit den lebensmittelbranchen nichts zu tun und vertrauen in ihrem stolz auf österreich und auch in anderen ländern darauf, nicht auf diese art und weise ‘vergiftet’ zu werden.lebensmittel aus china sind oft aufgrund der aufzucht und weiterverarbeitung für unseren standard eigentlich verboten.auf diese art und weise wird man aber in der illusion gemästet,dass lebensmittel billig sein können u nd auch bei uns produziert werden können, was aber unrealistisch ist.damit wird dem kosumenten aber auch die chance genommen sein bewußtsein zu ändern(qualität/quantität)-bis er krank wird.meiner meinung nach müßten hier politik und auch medien wesentlich schneller und intensiver reagieren, da langfristig hohe schäden und kosten entstehen, sowohl im gesundheitswesen wie auch im agrarbereich und der lebensmittelindustrie.
    gott sei dank sind wir aber zumindest soweit, daß diese dinge publik werden!
    das ist in china oder ähnlichen gesellschaften undenkbar.

  5. avatar thomas sagt:

    informationen vorenthalten oder verändern nennt man definitiv lügen.ergo werden hunderte millionen menschen über die herkunft und damit auch belastung von lebensmitteln belogen.viele dieser menschen haben mit den lebensmittelbranchen nichts zu tun und vertrauen in ihrem stolz auf österreich und auch in anderen ländern darauf, nicht auf diese art und weise ‘vergiftet’ zu werden.lebensmittel aus china sind oft aufgrund der aufzucht und weiterverarbeitung für unseren standard eigentlich verboten.auf diese art und weise wird man aber in der illusion gemästet,dass lebensmittel billig sein können u nd auch bei uns produziert werden können, was aber unrealistisch ist.damit wird dem kosumenten aber auch die chance genommen sein bewußtsein zu ändern(qualität/quantität)-bis er krank wird.meiner meinung nach müßten hier politik und auch medien wesentlich schneller und intensiver reagieren, da langfristig hohe schäden und kosten entstehen, sowohl im gesundheitswesen wie auch im agrarbereich und der lebensmittelindustrie.
    gott sei dank sind wir aber zumindest soweit, daß diese dinge publik werden!
    das ist in china oder ähnlichen gesellschaften undenkbar.

  6. avatar annemarie kment sagt:

    Ich bin geschockt!!! Gibt es auch eine Liste von österr. Firmen die Zusätze aus China nicht, bzw. verwenden???? Bitte um Nachricht! Danke!

  7. avatar Rolf Schiener sagt:

    natürlich ist der jetzige Zustand der Nicht-Deklaration mehr als un befriedigend. Aber Schweizer Schokolade bleibt Schweizer Schokolade! Eine Herkunftsbezeichnung der Rohstoffe (Kakao etc.) wäre kein Fehler.

  8. avatar bayer sagt:

    Das Nahrungsmittel in der ganzen Welt zusammengemischt werden beweist der Pferdefleischskandal. Gegen Pferdefleisch ist eigentlich nichts einzuwenden da diese Tiere ein wohlschmeckendes sehr gesundes Fleisch haben und bestimmt nicht mit den Mastfutterzugaben aus der Apotheke auf schnellwachsendes Fleisch getrimmt werden. Jedoch das vor lauter Zugaben aus aller Herren Länder nicht mehr nachvollzogen werden kann woher das Lebensmittel wirklich stammt finde ich sehr bedenklich

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