2012
Mai
30
avatar ADMIN Querulant

Wenn Sie das Videofenster auf einem Smartphone anschauen möchten, hier entlang.

Der ideologische Kampf um Betreuungsgeld und Kita-Ausbau steht kurz vor dem Showdown. Doch während im politischen Berlin um „für und wider“ und vor allem das „wie genau“ gerungen wird, setzt man im schwäbischen Gersthofen ein politisches Ausrufezeichen. Auch hier wird ab 2013 wohl nur ein Viertel aller Kinder einen Kita-Platz bekommen. Deswegen will die Stadt Eltern künftig mit einer Bonus-Herdprämie überreden, ihre Kinder daheim zu behalten.  Die geplanten 100 bis 150 Euro vom Staat sollen auf insgesamt 300 Euro pro Kind aufgestockt werden.

Mehr zum Thema: Wieso will CSU das Betreuungsgeld? / Wohin mit den Kleinkindern? / Dobrindt meint’s doch nur gut

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40 Kommentare zu „Wer braucht schon Kitas? Gersthofen zahlt Herdprämie deluxe“

  1. avatar Dr. Stefan Högl sagt:

    Danke Quer – für die eindeutige ideologische Positionierung.

    Sendung für Sendung sprecht ihr von der “Herdprämie”, als handle es sich nicht um einen originären Kampfbegriff der linken Parteienspektrums. Damit macht ihr auf subtile Weise auch deren Ideologie zur Basis euerer Sendung.

    Vielleicht berichtet ihr zur Abwechslung einmal von beiden Seiten des Konflikts?
    Hier ein Focus-Artikel – gefunden bei einem Abgeordneten:

    [Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]

    Freiheit statt Ganztag!

    • avatar Andrea sagt:

      Da stimme ich voll und ganz zu.
      Scheinbar kennen manche Medien nur noch eine Darstellung:
      Mütter die bei den Kinden bleiben sind
      a.) entweder unterwürfige Haussklavinnen
      und/oder
      b.) ungebildete, arbeitsscheue Gestalten, die nie und nimmer ihre Kinder angemessen versorgen und fördern können.

      Dieser Sichtweise folgend, haben es Mütter und Väter bis dato wohl nicht geschafft Kinder sozial kompetent zu erziehen. Der wahre Segen liegt demnach in der “professionellen” Betreuung in einer Kita.

      In 15-20 Jahren werden wir ja sehen, wie sich jeweils die Kinder entwickelt haben, die zuhause oder in Einrichtungen betreut wurden. Ich bin mal gespannt, ob dann immer noch die Ansicht vertreten wird, dass Kinder in Kitas besser aufgehoben sind.

    • Sehr geehrter Dr. Högl,

      es gibt Hinweise, dass das Betreuungsgeld als Maßnahme eingesetzt werden soll, um eine Klagewelle von Eltern zu verhindern, die ihren Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz einfordern könnten.

      Wenn das der Fall ist, dann ist der Begriff “Betreuungsgeld” ein Euphemismus, in dessen Wohlklang auch eine ideologische Absicht derer, die ihn sich ausgedacht haben, vermutet werden kann. Wir verwenden sowohl den Begriff “Betreuungsgeld” als auch “Herdprämie” und unsere Zuschauer dürfen selbst entscheiden, wie sie zu dem Thema stehen.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

    • Hallo Andrea,

      ist das eine allgemeine Medienkritik oder möchten Sie uns erläutern, ob und wo sie die genannten Darstellungen bei uns gefunden haben? Dann können wir das gerne am konkreten Beispiel diskutieren.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

    • avatar Seonaid sagt:

      @Andrea
      Sie schreiben:
      > “In 15-20 Jahren werden wir ja sehen, wie sich jeweils die Kinder entwickelt haben, die zuhause oder in Einrichtungen betreut wurden. Ich bin mal gespannt, ob dann immer noch die Ansicht vertreten wird, dass Kinder in Kitas besser aufgehoben sind.”

      Sie müssen das nicht abwarten. Sie dürfen gern sich Menschen aus den neuen Bundesländern anschauen, die bis zur Wendezeit in Kinderkrippen gingen. Ich meine erkennen zu können, dass diese Menschen sozialverträglich sind und über weit weniger Ellenbogenmanier verfügen aber Teamgeist besitzen, was oft belächelt wird. Ich glaube mich auch zu erinnern, dass Ostdeutsche wertvolle und geschätze Menschen der Gesellschaft sind.
      Kinder brauchen Kinder um sich testen und entfalten zu können und sie benötigen liebevolle Eltern. Dabei ist es egal, ob Mutter oder Vater sich auch beruflich fortentwickeln wollen – Hauptsache die Geborgenheit ist gegeben. Außerhäusige Bezugspersonen sind eine Bereicherung für Kinder für das Sozialverhalten. Viele zu Hause betreuenden Mütter nutzen doch auch Krabbel- und Spielgruppen für Sozialkontakte ihrer Jüngsten. Warum wollen Sie nur Ihr Lebensmodell als das einzig Wahre favorisieren?

  2. avatar Lohengrin sagt:

    Was ist nochmal das Ziel des Apparats?
    Ich dachte bisher, dass der Apparat die Leute arbeiten lassen will. Und weil es nichts Sinnvolles mehr zu tun gibt, gibt es Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Deshalb muss ein zweijähriges Kind in die Kita, damit jemand das Kind zur Kita fährt und von dort wieder abholt, jemand Essen kocht, jemand Essen einpackt, jemand Essen durch die Gegend fährt, jemand Essen auspackt, jemand Geschirr spült, jemand die ganze Zeit die Kinder beaufsichtigt, …, und das Ganze, damit die Eltern des Kindes beide arbeiten können – oder beim Bewerbungstraining herumlungern, wo wieder jemand einen vom Pferd erzählt.
    Dass Leute Geld dafür kriegen, wenn sie ihre Kindern nicht in eine Kita bringen, passt nicht ins Konzept.

  3. avatar bayer sagt:

    In den Geschichtsbüchern wird einmal über den Homo-Sklavus stehen. Sie schoben ihre Kinder ab, in fremde Obhut, um sie staatlich erziehen zu lassen oder ließen sich die Kindererziehung bezahlen, nur um für den Dumpingarbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Sie glaubten an das Märchen der sicheren Renten dafür schoben sie ihre Kinder ab.

  4. avatar Kevin Justin sagt:

    Ein Märchen? Nun gut. Es waren einmal die “Mein-Familienmodell-ist-das-beste”-Sager. Sie lebten ein glückliches Leben als Vati, der arbeiten geht und Mutti, die sich zuhause liebevoll um die Kinder kümmerte. Das war schon immer großartig und hat nie zu Altersverarmung von geschiedenen Frauen geführt und niemals hat eine Hausfrau eine schlechtere Betreuung abgeliefert als ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher.

    Die “Mein-Familienmodell-ist-das-beste”-Sager entlarven die Erleichterungen für berufstätige Eltern als Pflicht berufstätig zu sein. Sie misstrauen der Kinderbetreuung in Schurkenstaaten wie Norwegen, Finnland, Schweden, Frankreich oder auch ostdeutschen Bundesländern. Sie diagnostizieren, dass die Kinder dort alle durch den bösen Staat von ihren Eltern entfremdet werden und der ganze Sozialkontakt mit anderen Kinder sie zu kapitalistischen Egoisten, zu willfährigen Leiharbeitern für die Industrie formt. Deshalb sind die skandinavischen Länder ja auch schon zu von Konzernen beherrschten Diktaturen geworden.

    Nein, das darf nicht sein. Es reicht nicht, dass Eltern selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben mit ihren Kindern und in der Arbeitswelt gestalten möchten. Kinderbetreuung ist böse und die Rabenmütter, die die Frechheit besitzen, ihre schulische, betriebliche oder universitäre Ausbildung nicht für ein wundervolles Leben als Hausfrau im Klo runterzuspülen, stehen auf einer Stufe mit solchen Frauen, die den eigenen Nachwuchs in die Babyklappe stecken.

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schreiben sie auch morgen noch anderen ihr Famlienmodell vor, beschimpfen Frauen, die Spaß an Familie und Job haben und werfen Dreck auf jedes Forschungsergebnis, das die positiven Effekte von frühem Sozialkontakt von Kindern mit anderen Kindern bestätigt.

    • avatar rabenmutter sagt:

      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen – um’s in facebook-Manier zu sagen: Gefällt mir!

    • avatar Seonaid sagt:

      Danke!

    • avatar Lohengrin sagt:

      > Sie lebten ein glückliches Leben als Vati, der arbeiten geht und Mutti, die sich zuhause
      > liebevoll um die Kinder kümmerte.

      Heute ist das anders. Wenn der Vater das Glück hat, ein nach Tarif bezahlter Elektriker zu sein, dann hat die Familie aus Vater, Mutter und zwei Grundschülern 1600 Euro Netto + 2 * 184 Euro Kindergeld.
      Zum Glück braucht das niemand mehr zu tun. Der Apparat lockt die Frau mit Hartz4. Sie muss nur den Mann rausschmeißen. Dann kriegt sie 1007 Euro und eine warme 75 qm große Wohnung.
      Dummerweise hat sie dann die Helferindustrie an der Backe. Sie muss die Kinder zur Musikschule fahren, zum Fußball, zur Nachhilfe, zum Psychologen, …

      > und hat nie zu Altersverarmung von geschiedenen Frauen geführt

      Zum Glück ist das heute anders. Da ist es der rausgeschmissene Mann, der fortan mit 374 Euro plus warmer 45 qm großen Wohnung lebt. Alles andere wäre dumm, denn das Geld, das er sonst für Exe und Kinder abgeben müsste, wird beim Hartz4 der Exe und Kinder angerechnet. Wegen Nachhilfe, Fußball, Ganztagsschule, hat der Mann keine Chance alles Geforderte zu bezahlen. Also gibt er auf.
      Jetzt sind sie alle im sozialen Netz.

      > Es reicht nicht, dass Eltern selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben mit ihren Kindern
      > und in der Arbeitswelt gestalten möchten.

      Das ist keine Frage von 100 Euro mehr oder weniger im Monat. Das ist eine Frage von
      - Wer bringt die Kinder in die Schule? Früher gab es mal einen Schulbus.
      - Wo kann das Kind unterkommen, wenn mal beide Eltern für ein paar Stunden nicht da sind? Früher fragte man Nachbarn, Freunde oder Verwandte.

      Aber das ist ja zum Glück vorbei. Das war ja menschenunwürdig. Zum Glück hat man jetzt ein Recht auf alles Mögliche. Gegen wen eigentlich?

      > die die Frechheit besitzen, ihre schulische, betriebliche oder universitäre Ausbildung nicht
      > für ein wundervolles Leben als Hausfrau im Klo runterzuspülen

      Wenn man keinen Bock darauf hat, Kinder zu versorgen, dann darf man keine Kinder in die Welt setzen.
      Was ist das eigentlich für eine Einstellung, unbedingt biologische Nachkommen haben zu wollen, und dann von anderen mit Recht zu fordern, dass die dafür sorgen? Im Neusprech nennt man das sozial.

      > dass die positiven Effekte von frühem Sozialkontakt von Kindern mit anderen
      > Kindern bestätigt.

      Braucht man dazu Kitas? Haben die Kinder keine Geschwister, Nachbarn oder Verwandte mehr?
      Stimmt! Die sind ja fast alle in der Kita. Außerdem ist die Familie von nebenan böse. Wenn ich mein Kind mit deren Kindern spielen lasse, dann bitten die mich womöglich irgendwann mal um einen Gefallen. Und das wäre ja menschenunwürdig.

    • avatar Matthias,49 sagt:

      Bravo Lohengrin..Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.

      Aber halt..so manche Mutter,die sich vom Vater ihrer Kinder getrennt hat,wird ein böses Erwachen haben-wie ich es bei meiner Ex erlebt habe.Nachdem ich das alleinige sorgerecht erhalten hatte,rutschte sie unaufhaltsam ab.Ihre vermeintliche Selbstbefreiung löste sich in Luft auf..

    • avatar Dr.Klokow sagt:

      sehr schön fomuliert, nichts hinzuzufügen!

      Grüße
      Dr.Klokow

  5. avatar Andrea sagt:

    @Seonaid
    Ich schaue mir gerne Leute aus den neuen Bundesländern an. Eine meiner besten Freundinnen ist von dort. Durch Gespräche mit ihr habe ich auch so einiges aus dieser Zeit erfahren. Die nichtvorhandene “Ellenbogenmentalität” der Menschen dort liegt aber meiner Meinung nach nicht an den Krippen, sondern der Gesellschaft. In der ehemaligen DDR wurde schließlich auch nicht der konkurrenzorientierte Kapitalismus gelebt. Ich will hier auch nicht mein “…Lebensmodell als das einzig Wahre favorisieren” Ganz im Gegenteil. Meiner Meinung nach soll jeder frei in der Wahl sein. Ich erlebe aber umgekehrt, dass häufig in Radio- oder Fernsehsendungen behauptet wird, Kindern würde daheim keine soziale Kompetenz vermittelt werden.

  6. avatar Joswiakowski sagt:

    Sorry, aber das ist doch lediglich ein infantiler Versuch seiner Pflicht nicht nachkommen zu müssen. Was ich das in den letzten Tagen mitbekomme … mir wird schlecht.
    Es wird damit argumentiert das man mehr Wert darauf legen soll sein Kind in den ersten Jahren selbst zu betreuen. Ja hör mal. Wenn einem mehr Netto vom Brutto übrig bleiben würde, würden auch überhaupt weniger drüber nachgedacht Alternativen anzunehmen.
    Fakt ist: Die Politik hat es einfach nicht hin bekommen genügend adäquate Betreuungsplätze zu liefern. Und wir reden hier von der CDU.
    Ich könnte mich übergeben bei den derzeitigen Äußerungen. Schafft einfach mehr Betreuung oder lasst uns mehr Netto vom Brutto. PUNKT!

  7. avatar rabeneltern? sagt:

    Welche Wahl habe ich denn, als Familie mit einem Gehalt, drei Kindern und kein soziales Netzwerk um mich herum? Wenn ich als Frau auch mitverdienen muss um Lebensunterhalt zu sichern? Welche Wahlfreiheit wird mir mit 150,-€ mehr im Monat eigentlich gegeben? Mir geht es nicht darum, dass ich meine Kinder nicht lieber selbst betreuen möchte ich habe diese Wahl nicht. Herdprämie, Betreuungsgeld?!?! Ist mir doch schnuppe ich muss arbeiten. Und um das in Ruhe und mit gutem Gewissen tun zu können brauche ich gute, liebevolle und proffesionelle Betreuungsplätze. Ich brauche niemanden, der mir ein schlechtes Gewissen macht, das kann ich alleine schon ganz gut, ich brauche qualitativ hochwertige Fachkräfte, die meine Kinder liebevoll durch den Tag begleiten.
    Und da ist das Betreuungsgeld für mich nur die Tarnung dafür, dass eine Regierung nicht in der Lage ist, genug Betreuungsplätze zu bieten, stattdessen wird das Volk “beruhigt” und um Herdprämien disskutiert.

    • avatar Joswiakowski sagt:

      Ganz genau meine Meinung. Schafft genügend Kitaplätze, oder lasst uns mehr vom Brutto. Wir lieben unsere Kinder. Wäre es möglich zuhause zu bleiben, und mit zu erleben wie sie aufwachsen, würden wir es ja machen. Aber heute mußt du teilweise sehen wie du alleinerziehend mit dem Arsch an die Wand kommst. Man möchte seinen Kindern doch auch mal was gönnen …

    • avatar Lohengrin sagt:

      “Welche Wahl habe ich denn, als Familie mit einem Gehalt, drei Kindern und kein soziales Netzwerk um mich herum?”

      Kein soziales Netzwerk um einen herum?
      Ja, sowas gibt es. Es gibt Leute, die [unsachliche Unterstellungen entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]

    • avatar Lohengrin sagt:

      @Moderator
      Die Entfernung hat den Sinn verfälscht.

      Um das soziale Netzwerk um einen herum, muss man sich selbst kümmern. Wenn man ein gutes Verhältnis zu einigen eigenen Verwandten, einigen Verwandten des Lebenspartners und einigen Nachbarn hat, und wenn man echte Freunde hat (zwei oder drei reichen), dann sind auch drei Kinder kein Problem.
      Erst wenn man das alles für veraltet hält, braucht man Kitas, und macht sich und anderen unglaublich viel Arbeit.
      Die Alternative zum sozialen Netzwerk, die der Apparat anbietet, ist dem Original hoffnungslos unterlegen.

    • avatar rabeneltern? sagt:

      @Lohengrin

      Ich lebe hier nicht völlig abgeschieden, oder isoliere mich selbst, das wäre schon mal klar zu stellen. Mein soziales Netzwerk ist aber in aller Regel selbst arbeitender Teil der Gesellschaft, was die Betreuung eines unter 3Jährigen Kindes erheblich erschwert.
      Auch die Großeeltern, die leider weiter weg wohnen sind am arbeiten. Unsere Nachbarn sind fast alle ältere Leute, denen ich nicht zumuten möchte die Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten (mit dem Auto) abzuholen.
      Natürlich kann man immer viel organisieren und alle Kräfte dahingehend mobilisieren sich alternative Möglichkeiten zu suchen, aber mit Kräften heißt es auch haushalten und da ist Krabbelstube, Tagesmutter o.ä. eine gute Alternative.

    • avatar Lohengrin sagt:

      @rabeneltern?

      Jetzt ist das Problem präziser.
      Du bist in einer schwierigen Situation. Wie kann diese Situation verbessert werden? Da fallen mir mehrere Möglichkeiten ein.
      1. Kitaplatz für das dreijährige Kind
      2. Schulkinder mit dem Bus, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule fahren/gehen lassen.
      3. Wohnung wechseln, so dass Familien mit Kindern in der Nachbarschaft sind
      4. weniger arbeiten gehen (du oder dein Mann), und für die Kinder sorgen

      Wenn du nicht viel besitzt, insbesondere keine eigenes Haus, ist Möglichkeit 4 extrem verlockend. Nach Hartz 4 steht euch (ich nehme mal ein dreijähriges und zwei achtjährige Kinder an) 1460 Euro plus 105qm warme Wohnung zu. Wenn dein Mann dann noch arbeitet, könnte ihr 100 Euro davon behalten, und vom Rest 20%. So würdet ihr erheblich mehr Geld in der Tasche haben, als jetzt.

      Dieses Sozialsystem lässt einem, falls man nicht reich ist, nur die Wahl zwischen drei Möglichkeiten.
      - 1. sich komplett in Abhängigkeit begeben und insbesondere seine Reisefreiheit verlieren
      - 2. sehr viel arbeiten und wegen der extrem hohen Sozialabgaben viel weniger Geld haben als bei 1.
      - 3. Familie und Freunde zu haben
      Wenn man Kinder hat, empfehle ich dringend 3. Die meisten Menschen wählen noch 2. Aber immer mehr wählen 1. Das System fährt gegen die Wand.

    • avatar Lohengrin sagt:

      @rabeneltern?

      Ich habe mehrere Jahre lang gearbeitet. Der Lohn hat längst nicht dazu gereicht, mir eine Existenz aufzubauen, mit der ich mich getraut hätte, eine Familie zu gründen. Insbesondere hätte Jahrzehnte lang arbeiten müssen, um mir ein eigenes Haus leisten zu können.
      Ich habe mich daher entschieden, keine Kinder haben zu wollen. Jetzt arbeite ich mäßig und werde in ein paar Monaten wieder auf Weltreise gehen. Vllt komme ich dann auch nicht mehr nach Deutschland zurück.
      Ich habe übrigens einen Universitätsabschluss und eine abgebrochene Doktorarbeit in dem angeblich so hoch begehrten MINT-Bereich.

  8. avatar jürgen ende sagt:

    Was haben wir erwartet…? das die Aussagen von Politikern einen Wahrheitsgehalt haben..? niemals war das Geld für die geplanten Kita-Plätze vorhanden… es ist blanke Augenwischerei, wenn man von Gemeinden und Kommunen, die schon heute pleite sind, verlangt, Millionen in den Ausbau von Betreuungsplätzen zu investieren….
    Subventionen machen abhängig…. Abhängigkeit macht unfrei…. Wer unfrei ist, macht sich zum Spielball der Mächtigen…. verzichtet auf eine Geldzahlung und klagt auf das Recht eines Kita-Platzes….mal sehen, was passiert….ich möchte es überzogen sagen…. für große Kriege ist immer Geld da…. für die Bildung unserer Kinder wird um jeden Cent einer kleiner Krieg geführt….

  9. avatar Joswiakowski sagt:

    Ich denke hier haben 2 nicht gemerkt worum es im Gesamten geht. Keine redet von guten oder schlechten Eltern. Außer die, die das Thema verfehlt haben. Es geht, wie schon ein schlauer Kopf hier bemerkt hat, darum, das die Politikt versucht der Katastrophe vorzubeugen, die sie ereielt, weil sie ihrem Auftrag nicht achgekommen sein wird. Wer das nicht erkennt hat sein bistheriges Leben in Watte verbracht. Sorry, aber ich bin ein Typ klarer Worte. Und wer wie Dornröschen schläft, sollte mal `nen Schritt vor die Tür machen. Darüber hinaus ist ein Kind kein Lebenspartner, sollte mit gleichaltrigen umgeben sein. Das kann wohl nur eine infantiele Mutter …

  10. avatar anne sagt:

    Gersthofen will das Betreuungsgeld ums Doppelte anheben, Esslingen am Neckar hat die Absicht, durch eine Neuordnung der Gebühren für Kindertageseinrichtungen der Betreuung für unter Dreijährige um 50% zu erhöhen. Zunächst konnte zwar durch die Proteste und die Gründung einer Bürgerinitiative abgewendet werden, dass das neue Berechnungsmodell schon ab September diesen Jahres greift. Viel Hoffnung habe ich aber nicht, dass der Gemeinderat davon abrückt, da diese Neuordnung natürlich einige Probleme lösen soll:
    - Familie sollen darüber nachdenken, sich in einen Einverdienerhaushalt rückzuverwandeln bzw. sie sollen erst gar nicht darüber nachdenken, ein Zweiverdienerhaushalt zu werden
    - Zweiverdienerhaushalte verzichten eventuell auf das zweite oder dritte Kind (bei 571 Euro pro Kind U3 schon überlegenswert, zumal wenn die Frau Wert auf Karriere legt!)
    ergo:
    - logischerweise werden weniger Kinder für U3-Plätze überhaupt erst angemeldet
    - schon gestellte Anträge werden zurückgezogen
    - außerdem ist es sicherlich auch kein Zufall, dass sich die Gebühren von privaten und städtischen Kindertageseinrichtungen im U3-Bereich annähern
    ergo:
    - der Gemeinderat kommt so der Zielvorgabe bis 2013 sehr viel näher, denn der Überbedarf gerade an U3-Plätzen regelt sich auf „natürliche“ Art und Weise

    Meinetwegen können Mütter ihre Kinder gerne ihre Kinder 6 Jahre lang zu Hause erziehen, jedem dasseine. Ich persönlich würde es Kindern allerdings sehr wünschen, dass sie so früh wie möglich mit anderen Kindern zusammenkommen; und zwar nicht nur anderthalb Stunden mit der Mutter hinter sich sitzend im “Musikschiffchen” oder wo auch immer. Für mich ist es einer der schönsten Momente am Tag, meine Tochter heimlich durchs Kita-Fenster zu beobachten, wie sie sich so mit den anderen Kindern gibt, wie sie agiert und sich ausprobiert. An ihrer Freude und dem wachsenden Selbstbewusstsein und ihren sozialen Kompetenzen schon mit 4 Jahren erkennt man, wie gut es ihr tut.

    Es regt mich nur wirklich sehr auf, wenn die Politik nix tut á la Kristina Schröder, oder den Zweiverdienerhaushalten NOCH MEHR Steine in den Weg legt, als wenn das Konglomerat aus Ehegattensplitting und Betreuungsgeld und einem oftmals viel geringeren Zweitverdienergehalt (u.a. weil die Frauen halt auch immer noch weniger verdienen) nicht schon genug Unsinn wäre.

    Demographischer Wandel? Fachkräftemangel? Gleichberechtigung?
    Irre ich mich oder geht alles in die absolut falsche Richtung?

  11. avatar Maria sagt:

    In dem gezeigten Fall wurde doch eine ganz einfache Rechnung aufgestellt. Den Müttern ein paar Euro Betreuungsgeld zu zahlen kommt billiger als ein Kitaplatz.

    Persönlich finde ich es fürchterlich die Entscheidung einer Mutter bzw. Familie immer in eine ideologische Schublade zu schieben. Wenn die Familie in der glücklichen Lage ist eine wirklich freiwillige Entscheidung zu treffen, so ist das zu akzeptieren. Aus! Es gibt für beide Seiten sehr gute Gründe. Warum ist es in unserer ach so toleranten Gesellschaft nicht möglich den Eltern die freie Wahl zu lassen? Warum muss man immer anderen seine eigene Anschauung als die alleinig seligmachende Weisheit aufzwingen?

    Wichtig ist doch nur, dass es den Kindern gut geht!

  12. avatar Kalle sagt:

    Ich bin jedesmal erstaunt, wie über die Kita-Situation in den alten Bundesländern berichtet werden (muss). Wir sind vor einigen Jahren nach Leipzig (Sachsen) gezogen und haben nun auch Nachwuchs, der hier groß wird und das einige Stunden pro Tag bei einer liebevollen Tagesmutter. Ich stimme Seonaid zu: Wichtig sind Geborgenheit und liebevolle Eltern. Einen Platz zu bekommen war hier überhaupt kein Problem. Die Strukturen sind einfach da und die Diskussion, ob ein Kind die Ganztagsbetreuung zuhause braucht oder doch in eine Betreuung kann – die gibt es hier einfach nicht. Meine Freundin – übrigens eine Fränkin – ist auch jedesmal erstaunt über solche Tatsachen aus ihrer Heimat. Sie sagt: Unser Schritt hierher war für die jetzige Situation mit kleinem Kind genau der richtige.

    @quer: immer wieder eine schöne Sendung von euch. Danke.

    • Danke Ihnen.

      Viele Grüße

      ADMIN Querulant, quer-Redaktion

    • avatar reiner sagt:

      Glückwunsch! Sie haben das große Los gezogen.
      Leipzig – wäre nicht der II. Weltkrieg dazwischen gekommen – hätte sich als dritte Millionenstadt in Deutschland etabliert. Traditionsbedingt war und ist Leipzig eine
      weltoffene Stadt mit einer weltoffenen Bevölkerung. Die Leipziger quatschen nicht,
      die machen. Diese Lebensart haben sie sich auch nicht von Walter Ulbricht
      (in Leipzig geboren) und seinem Sozialismus versauen lassen.
      Daran können sich viele Politiker ein Beispiel nehmen, um den Kreis zum Thema
      wieder zu schließen.
      Nicht umsonst hat es Goethe, Schiller u.v.a.m. nach Leipzig gezogen.
      “Mein Leipzig lob ich mir! Es ist ein Klein-Paris und bildet seine Leute.” (Goethe)
      Gruß aus Franken.

  13. avatar Dirk-00 sagt:

    [Themenfremder Kommentar und Link entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.]

  14. avatar SYL sagt:

    Ich verstehe Euer aller Probleme und Ansichten. Die Politik – zumindest die jetztige Regierung – ist alles andere als Familien- und Kinderfreundlich, sprich sozial eingestellt. Das muss sich unbedingt ändern.
    Warum – das verstehe ich bis heute nicht – wird dann doch immer wieder die CDU/CSU oder die FDP gewählt ? Denen geht es nur um Geld – Kapitalismus ist das richtige Wort. Es muss wieder ein sozialer familienfreundlicher frischer Wind wehen. Kinder sind das wertvollste was wir haben. Wenn es nach mir ginge, würden alle Schulen, Schulspeisung, Kindergartenplätze, Kinderbetreuungen etc. für Familien kostenlos zur Verfügung stehen. Für so ( auf boarisch g’sagt) “g’schissene” -sorry- Betrügerbanken hat die Politik viel Geld zur Verfügung. Für das wichtigste (Familie, Kinder) oder auch für Sanierungen (Schulen, Kindergärten etc.) nicht!
    Da läuft doch was in den Köpfen nicht ganz rund !

    • avatar Dr.Klokow sagt:

      tja, Banken sind angeblich unabdingbar Systemrelevant, Kinder wohl eher nach Plolitikeransicht nicht…
      Hätte man das schwedische oder US System zur Bankenstützung (Anteile der Banken erst kaufen, später zu höherem Preis zugunsten der Steuerzahler wieder an die Banken verkaufen) genutzt, wäre auch mehr als genug Geld für den KiTa Ausbau da.
      nur meine Meinung

  15. avatar bayer sagt:

    Während sich das einfache Volk in einer Neiddebatte, für- und gegen das Betreuungsgeld oder Krippenunterbringung ausspricht werden wahrscheinlich die Schulden zwecks EU- Wirtschafts und Bankenunterstützung um mehr als den Betreuungsgeldbetrag steigen. Für alles ist Geld da, nur nicht für unsere Kinder. Die Kommunenausbeutung durch Gesetzesbeschlüsse des Bundes, teilweise EU angeordnet, kann schon lange nicht mehr erfüllt werden. In Bayern heißt es, wer anschafft der zahlt auch. Wenn also vom Bund genügend Gelder alternatvlos meinetwegen auch systemrelevant zur Verfügung gestellt würden dann wären bestimmt genügend Plätze und zusätzlich auch Geld vorhanden. Nicht nur CDU/CSU und FDP gehts nur ums Geld wie oben beschrieben. Auch die vorherige Regierung hat nichts für den kleinen Burger getan.

  16. avatar Lohengrin sagt:

    Auf phoenix lief gerade eine Quasselrunde zum Thema.
    Da ging es um die Frage, ob Verhartzte das Betreuungsgeld auch kriegen sollen. Natürlich hat wieder mal keiner gesagt, wie hoch Hartz4 ist.

    Vergleich für Vater, der als Elektriker 40-Stunden-Woche nach Tarif bezahlt arbeitet (2200 Euro Arbeitnehmerbrutto), Mutter als Hausfrau und drei Kinder von 3, 8 und 8 Jahren.

    Verhartzte Familie:
    374 Euro für Vater, 337 Euro für Mutter, 2 x 262 Euro für die 8-Jährigen, 225 Euro für das 3-Jährige, macht 1460 Euro. Dazu kommt eine 105 qm große warme Wohnung.
    Wenn der Vater für 2200 Euro Arbeitnehmerbrutto arbeitet, kommen noch 390 Euro dazu. Wer da nicht krank wird, ist selbst schuld.

    Nichtverhartzte Familie:
    1680 Euro Netto + 558 Euro Kindergeld – 800 Euro für die warme Wohnung, macht 1438 Euro.

    Wie gut, dass es einen Rechtsanspruch auf Kita-Plätzte gibt. Den Rechtsanspruch auf Arbeit (nicht Einkommen) kriegen wir auch noch.

    Verdammtnochmal! Da steht ein Elefant im Raum, und keiner will ihn sehen.

    • avatar Maria sagt:

      Lieber Lohengrin,
      Ihr Ton ist absolut inakzeptabel. Ich habe drei Kinder großgezogen und immer nebenbei Teilzeitjobs gehabt. Eben immer so gut es ging ohne Kinderbetreuung.
      Ich habe eine gute Ausbildung und mich auch weitergebildet. Dann folgt nach 26 Jahren die Trennung, Arbeitgeber (27St./Wo.) wird aufgekauft und aufgelöst. Da suchen Sie mal mit 48 einen Vollzeitjob. Ich habe einen gefunden. Genau 10 Tage vor Hartz4. Diese Monate und vor allem die letzten Wochen wünsche ich niemanden. Seither reagiere ich allergisch auf diese Verallgemeinerungen bezüglich Hartz4. Nur wer es selbst erlebt hat, kann das nachvollziehen.
      Ich kann heute jede Frau verstehen, die in Ihrem Beruf weiterarbeiten möchte um nicht irgendwann zu den von Ihnen verachteten Hartz4lern zu gehören.
      Dazu braucht es aber ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen.
      Denn heute arbeiten auch die Omas um nicht im Alter den Kindern oder dem Staat auf der Tasche zu liegen. Das alte System funktioniert meiner Meinung nach nicht mehr! Und Hartz4ler kann man schneller werden, als gedacht.

    • avatar Lohengrin sagt:

      @Maria

      > Ihr Ton ist absolut inakzeptabel.
      Im Raum stehende Elefanten zu benennen, ist wohl inakzeptabel. Meine Rechnung ist korrekt. Wo ist das Problem?

      > Da suchen Sie mal mit 48 einen Vollzeitjob. Ich habe einen gefunden.
      > Genau 10 Tage vor Hartz4. Diese Monate und vor allem die letzten
      > Wochen wünsche ich niemanden.
      Warum haben Sie nicht einfach Harzt4 bezogen? Hatten Sie ein Haus, das sie nicht verlieren wollten? Haben Sie in den nächsten Jahren ihre Reisefreiheit gebraucht? Als ortsfester Habenichts, ist es dumm, sich nicht Verhartzten zu lassen.
      Wenn man an die vielen Verwalter, Juristen und Arbeitsvermittler und Werbeexperten denkt, die nicht nur unproduktiv sind, sondern Produktive belästigen, und dafür viel mehr kriegen, als ein Verhartzter, gibt es keinen Grund, sich nicht verhartzten zu lassen.

      > Nur wer es selbst erlebt hat, kann das nachvollziehen.
      Ich erlebe es, wie ein Freund von mir, der sich verhartzen lassen wollte, nichts als Arbeit bekommt, weil er einen Gesellenbrief hat. Er bakam sofort ein unbezahltes Praktikum, wo er in seinem gelernten Beruf arbeiten sollte. Außerdem sollte er sich bei einer Leiharbeitsfirma bewerben, die ihn natürlich sofort nehmen würde.
      Er sagt, dass das Dümmste, was er getan hätte, wäre, dass er einen brauchbaren Beruf gelernt hat.
      Das ist unser hochgelobter Sozialstaat.

      > Ich kann heute jede Frau verstehen, die in Ihrem Beruf weiterarbeiten
      > möchte um nicht irgendwann zu den von Ihnen verachteten Hartz4lern
      > zu gehören.
      Ich verachte nicht die Verhartzten. Das sollte aus meinen Texten doch wohl erkennbar sein.
      Die Verhartzten liefern dem Sozialstaat die Existenzberechtigung.

      > Denn heute arbeiten auch die Omas um nicht im Alter den Kindern oder
      > dem Staat auf der Tasche zu liegen.
      Wer liegt hier wem auf der Tasche?
      Das Verachten von Verhartzten, das nicht “dem Staat” auf der Tasche liegen wollen und das Arbeiten für Lohn unter Hartz4 liefert dem Sozialstaat die Waren und Dienstleistungen, die er an Unproduktive umverteilt.

      > Das alte System funktioniert meiner Meinung nach nicht mehr!
      Das System Familie+Freunde funktioniert immer noch sehr gut. Es gibt noch viele Leute, die so leben. Man muss nur die Augen auf machen, dann sieht man sie.

      > Und Hartz4ler kann man schneller werden, als gedacht.
      Mein oben erwähnter Freund hat es ein paar mal versucht. Er hat keine Chance.

  17. avatar bayer sagt:

    Was da im Bundestag passiert ist wundert mich nicht, denn wenn unsere, von wenigen gewählten Volksvertreter, so eine Arbeitsauffassung haben und bei Debatten einfach schwänzen, braucht man nachher auch nicht zu schimpfen. Alle Nichtanwesenden würden in der freien Wirtschaft Abmahnungen bekommen wenn sie Freitags dienstlichen Sitzungen fernbleiben. Und das die Familienministerin als Initiatorin der Debatte fernbleibt wäre in der Wirtschaft ein Grund zur fristlosen Kündigung.
    Gibt es im Bundestag eigentlich eine Anwesenheitsliste? Wenn dann sollte man die Diäten pro Nichtanwesenheit prozentual kürzen. Von den eingesparten Geldern könnte man sicherlich das Betreuungsgeld bezahlen. Alle wollen einen Sitz im Bundestag, aber sie wollen nicht darauf sitzen.
    Nebenbei bemerkt über relativ geringe Geldausgaben zu Gunsten der Bürger können alle Parteien ewig lang diskutieren. Gigantische Geldausgaben werden im Eilzugstempo durchgewunken wenn sie alternativlos, systemrelevant sind z.B. Banken und Euro-Bankenrettung oder dergleichen.

    • avatar reiner sagt:

      Der Hammer war, daß SPD-Abgeordnete vorsätzlich ferngeblieben sind, um eine
      Abstimmung über das Betreuungsgeld zu verhindern, was ja auch gelungen ist.
      Man kann über das Betreuungsgeld so oder so denken, aber ein parteipolitisches
      Süppchen auf Kosten des Volkes zu kochen, ist unanständig.
      Hoffentlich merkt sich das der Wähler!

  18. avatar Marion sagt:

    Man spricht mir zu 100% aus der Seele.

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