Eigentlich sollte die Kabarettistin und Nockherberg-Darstellerin Veronika von Quast heuer den Ehrenpreis der Faschingsgesellschaft Würmesia erhalten. Doch ihr Laudator Sebastian Frankenberger bekommt im Planegger Gasthaus Heide-Volm, wo die Preisverleihung stattfinden soll, Hausverbot. Der Grund: Als Initiator des Volksentscheids zum Rauchverbot gilt Frankenberger bei vielen Wirten bis heute als “Persona non grata”. Doch anstatt den Veranstaltungsort zu wechseln, verzichtet Würmesia lieber auf seine Preisträgerin. Adé, Liberalitas Bavariae.
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Ich kann mir gut vorstellen das dieser Mann bei den Wirten nicht gerne gesehen ist Sein Volksbegehren hat sehr viele alte Dorfwirtshäuser und Kneipen ruiniert. Warum kann Würmesia keinen anderen Laudator finden?
Lieber bayer, dann nennen Sie mir bitte eine einzige Gaststätte, die dadurch ruiniert wurde.
Da könnte man dir genügend aufzählen. Und ruiniert heißt nicht unbedingt, dass eine Kneipe geschlossen hat. Viele kleine Lokale haben Umsatzeinbrüche von bis zu 40 %. Was würden sie dazu sagen, wenn man ihnen ihren Lohn fast halbieren würde?
Dieser, 25 % der Bevölkerung diskriminierende Volksentscheid, hat der bayerische Wirtshauskultur eine tiefe Wunde verpasst, hat viele Stammtische zerschlagen und die Gesellschaft in zwei Lager gespalten.
Verantwortlich dafür war und ist Herr Frankenberger mit seinen fanatischen Anhängern, zu denen sie seit Jahren zählen. Er hat während des Volksbehrens bzw. des Volksentscheids einen unfairen Wahlkampf geführt und den Wählern suggestiert: “Wer beim VE mit “Nein” stimmt, stimmt dafür, dass in Bayern wieder in allen Gastrobetrieben geraucht werden darf.” Dies entsprach keinesfalls der Wahrheit, da wir zu diesem Zeitpunkt bereits ein Rauchverbot in Speisegaststätten, größeren Lokalen ohne Nebenräume, sowie Discos hatten. Beim Volksentscheid wurde nur darüber abgestimmt, ob das alte Rauchverbot weiter Bestand haben sollte, oder ob ein totales Rauchverbot eingeführt werden soll.
Für das totale Rauchverbot haben sich dann, bei einer Wahlbeteiligung von knapp 38 %, ca. 20 % der Wahlberechtigten ausgesprochen.
Eine Minderheit von 20 % hat also einer Minderheit von 25 % diktiert, wie sie sich zu verhalten haben.
Deshalb, wäre ich Wirt, ich würde Herrn Frankenberger auch nicht als Gast haben wollen. Von daher finde ich es richtig, dass Herr Heide von seinem legitimen Hausrecht Gebrauch gemacht hat.
Und “Hui-Buh”, sie brauchen mir nicht antworten. Ihre fanatischen, oftmals beleidigenden Kommentare kennen wir aus vieln Foren zur Genüge.
Bitte belegen Sie ihre Aussage “Wer beim VE mit “Nein” stimmt, stimmt dafür, dass in Bayern wieder in allen Gastrobetrieben geraucht werden darf.” Wo genau im Programm der damaligen Initiative kann man diesen Satz finden?
Glauben Sie wirklich, dass sich die Mehrzahl der bayerischen Bürger völlig naiv und unwissend beim Volksentscheid beteiligt hat?
Gerhard: Das war ein Radiospot von Frankenberger. Der genaue Wortlaut war: “In Bayern darf demnächst in fast allen Gaststätten wieder geraucht werden.”
Und das war schlichtweg nicht wahr. Was heißt hier “demnächst … wieder”? Zur Abstimmung standen das Totalverbot und das damals bestehende Gesetz.
@Egalowitsch
Zwar habe ich den Spot nicht gehört, doch so unrecht hatte Frankenberger damit keineswegs gehabt. Durch das vorherige Gesetz entstand in Nürnberg mit steigender Tendenz ein rasanter Wildwuchs an Raucherclubs, der das qualmfreie Ausgehen praktisch unmöglich machte. In der Tat wäre das Rauchen in fast allen Gaststätten zur Regel geworden, hätte es 2010 nicht den Volksentscheid gegeben.
@Gerhard:
Das stimmt nicht!! Die “Raucherclubs” wurden bereits zum 01.08.2009 verboten und spielten im Volksentscheid absolut keine Rolle mehr!!
Das heißt, dass diese “Raucherclubs” auch im beim Volksentscheid aktuellen Gesetz bereits verboten waren und genau dieses Gesetz – ohne Raucherclubs – stand zur Abstimmung und kein anderes.
@Egalowitch
Mit Raucherclubs meinte ich eigentlich gängige Raucherkneipen (eben weil für den Außenstehenden vor lauter Qualmschwaden kein prägnanter Unterschied sichtbar gewesen ist), aber streng genommen haben Sie natürlich recht, dass es die tatsächlich als “Raucherclub” definierten Lokale schon seit dem 01.08.2009 nicht mehr gegeben hat.
Beim Volksentscheid hat sich die Mehrheit der abstimmenden Bevölkerung gegen die Ausnahmeregelungen des im August 2009 erlassenen Gesetzes und für eine Rückkehr zum ursprünglichen Gesetz vom 01.01.2008 ausgesprochen.
@Wahlfreiheit für Wirte und Gäste:
Gegen das Rauchverbot haben sich aber noch viel weniger ausgeprochen – logischerweise, sonst hättet ihr ja nicht verloren. Das Rechnen scheint nicht deine Stärke zu sein, das Trollen wohl schon eher.
Wer nicht zur Wahl geht ist selbst schuld! Es hat die Mehrheit der Menschen, die zur Wahl gegangen sind, für ein Rauchverbot gestimmt.
Sehr interessant, nur wenn man für Rauchverbote ist, dann ist man bei Ihnen gleich fanatisch….
Nicht zum Wählen gehen; die Raucher und dann meckern wenn es nicht so ist wie sie es wollten
Wer hat denn beim Volksbegehren abgestimmt? Herr Frankenberger allein? Wo waren denn alle begeisterten Raucher und bayerischen Wirtshausfreunde bei der Abstimmung? So läufts eben mal in einer Demokratie, wer sich eben nicht nur mit Stammtischgerede wichtig macht, sondern auch noch zu einer Wahl gehen kann praktiziert echte Demokratie. Das wird im “Königreich” Bayern immer noch nicht ganz verstanden.
Wenn der herr Heide den selbsternannten Klassensprecher Frankenberger nicht in seinem Haus haben will so ist das seine persönliche entscheidung die man einfach so respektieren sollte auch das ist demokratie
wer anderen vorschrifften machen möchte muß sich auch deren vorschrifften gefallen lassen ,den das müßen die wirte und wirtinnen schließlich auch ständig.Sie lassen ja auch schließlich nicht jeden der ihnen auf ihrgendeine art unsimpatisch ist in Ihr haus.
Liberalitas bavariae hat nichts mit Freiheit oder Liberalität zu tun – es heißt schlicht “Freigiebigkeit”, hat also mehr mit Freibier zu tun.
Und: Stimmt das eigentlich wirklich, dass das Rauchverbot Dorfwirtshäuser zerstört hat? Kommen nicht vielmehr andere Gäste (die alle hinterher nicht stinken wie durch den Aschenbecher gezogen), und die Raucher rauchen eben draußen, kommen aber trotzdem?
Dazu kann man stehen wie man will. Fakt ist vor dem absoluten Rauchverbot gab es in unserem Dorf drei kleine Dorfwirtshäuser mit gutbesuchten Stammtischen am Abend. Keine Speisen außer vielleicht eine Scheibe Pressack mit Brot oder Wurstsalat. Dies war der abendliche Treffpunkt der Dorfbewohner. Jetzt gibt es noch ein Lokal mit einem sehr ideenreichen Wirt, welcher alles Mögliche unternimmt um Gäste anzulocken. Trotzdem ist es sehr schlecht besucht. Die Dorfbewohner treffen sich in Privatkellern und im Sportheim (keine Gastronomie) auch Nichtraucher. Eigentlich wollte ich nicht schon wieder eine Raucherdiskussion lostreten sondern nur anregen einen anderen Laudator auszuwählen.
Die Problematik mit Privatkellern und Sportheimen gibt es schon viel länger. Ein Freund von mir ist Betreiber einer gutbürgerlichen Dorfgaststätte und leidet schon seit mindestens zehn Jahen unter diesem Phänomen. Der Hauptgrund liegt im Geiz der Bürger. Sportheime sind priviligiert und können daher ganz anders kalkulieren. Den Rest erledigen Internet und Computerspiele.
Der ach so vielgelobte Bürger macht also seine ach so vielgelobte Wirtshauskultur (was immer das sein soll) selbst kaputt.
Das Rauchverbot war wohl nur das Tüpfelchen auf dem I.
Bei uns im Ort ist es so ähnlich. Wobei die Vereinsheime immer mehr Zulauf und Stammtische haben. Und da wird bei den meisten geraucht. Bin auch für ein Rauchverbot aber bitte nur in Restaurants und nicht in Kneipen und Dorfwirtshäusern.
Wenn wirklich das Rauchverbot für die Umsatzeinbußen verantwortlich ist, dann dürften diese rein theoretisch höchstens so groß sein, wie der Anteil der Raucher in der Bevölkerung.
Die Tatsache, dass es den Gasthöfen so schlecht geht liegt eben im Wandel der Zeit – und wie bereits erwähnt – an der Sparsamkeit der Leute. In meiner Familie werden Taufen, Kommunion und andere Feierlichkeiten auch nicht mehr in dem Ausmaß zelebriert, wie das vor 15 Jahren der Fall war.
Was Frankenbergers Status als “Aussetziger” betrifft, kann ich nur sagen, dass das absolut ungerechtfertigt ist. Schließlich hat er nicht den Ausgang des VE bestimmt, sondern er hat politische Initiative gezeigt um (s)ein Anliegen im öffentlichen Diskurs anzusprechen.
Dazu kann man stehen wie man will. Fakt ist 15 Jahre vor dem absoluten Rauchverbot gab es in unserem Dorf zwei kleine Dorfwirtshäuser mit gutbesuchten Stammtischen am Abend. Beide haben vor dem Rauchverbot zugemacht weil keiner mehr hinging. Wahrscheinlich war die Luft zu gut.
Wenn der Wirte in München konsequent währen würden sie ein Lokalverbot für alle aussprechen die für das Rauchverbot gestimmt haben.
Aber dafür sind sie zu feige!
Das muss man jetzt selber machen, ich gehe dann halt nicht mehr in diese Kneipen.
Gibt es eigentlich eine Liste mit den Kneipen in denen der Frankenberger Lokalverbot hat?
Beim Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband vielleicht.
Viel Feind viel Ehr.
Ich habe ja auch für das Rauchverbot gestimmt,
aber deswegen habe ich trotzdem kein Hausverbot bekommen.
Das Rauchverbot wurde durch Volksentscheid entschieden. Die Mehrheit war FÜR das Rauchverbot. Der Wirt müßte konsequenterweise halb Bayern ein Lokalverbot erteilen. Ich persönlich kann Herrn Frankenberger nicht genug danken für seine Initiative.
Was bist Du den für einer?
Hoffe Dir gefällt es jetzt in der Reinluftgaststätte.
Yep. War nie schöner.
Vor allem kriegt man jetzt so schön Platz.
Das Problem ist doch, dass der differenzierte Nichtraucherschutz, durch ein rigoroses Verbot ersetzt wurde. Gegen Rauchfreiheit in Speislokalen hat doch niemand was einzuwenden. Aber alle anderen Lokale, vor allem Bars und Clubs sollten zumindest die Möglichkeit haben, Raucherzimmer einzurichten.
Wenn man sich des G’schiß auf der Wiesn anschaut, versteht man den Herrn Heide sehr gut. Denn letztendlich ist es ein Gesetz, das nicht wirklich 100% eingehalten werden kann. Gleichzeitig ist man aber immer auf der Abschussliste. Ebenso ist es doch in Clubs – es wird immer wieder irgendwo geraucht und schon läuft der Wirt wieder Gefahr, dass er angezeigt wird, oder dass irgendwo eine Kontrolle stattfindet und das Damoklesschwert einer saftigen Buße über ihm schwebt.
Ein Gesetz macht nur dann Sinn, wenn man Verstöße auch zu 100% ahnden kann. Alles andere ist Unsinn. Und dieses Gesetz ist Unsinn!
@Fichteneich: Meine Worte
@Herrn Frankenberger: Hochachtung für Ihr pers. Engagement.
@Frau v. Quast: Gratulation, Sie sind eine tolle Schauspielerin!
@betreffende BY Wirte: Geschäftsmodell überdenken, geht den zahlenden Kneipengängern (in anderen Wirtschaftszweigen) nicht anders
Welche Mehrheit?
Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 38 % haben sich ca. 20 % der Wahlbeteiligten für ein totales Rauchverbot in der Gastro ausgesprochen. 20 % haben also 25 % der Bevölkerung diktiert, dass sie in den Kneipen nicht mehr rauchen dürfen. Das nennen sie Mehrheit?
Hier wird von falschen Größenordnungen ausgegangen. Bei Wahlen und Volksentscheiden entscheiden nicht Wahlberechtigte, sondern Wähler. Und von den Wählern haben sich 61 % für das jetzt geltende Gesetz ausgesprochen. Die 25 % durften ebenfalls wählen.
Lieber Fichtenelch, halb Bayern ist jetzt bisschen verrechnet. Stimmberechtigt waren ca. 9,4 Mio. Bayern – abgestimmt haben 37,7 % hiervon = ca. 3,544 Mio. Bayern – für die Entmündigung der Bayern haben gestimmt ca. 61 % = ca. 2,16 Mio. Bayern, das sind, wie du vielleicht selbst nachrechnen kannst ca. 22,99 % aller stimmberechtigten Bayern – zu Deiner Information noch mitgeteilt hätte diese Zustimmungszahl nicht für eine Gesetzesänderung in anderen Bereichen gereicht … Und mein lieber Nichtraucher – es wäre mir eine Freude und ein Vergnügen, wenn ich die Möglichkeit hätte sämtlichen Nichtrauchern Hausverbot zu geben, die das Rauchen so gar nicht aushalten können … Ich bin seit über 25 Jahren in der Gastronomie und weder ich noch meine Kollegen haben jemals einen Nichtraucher gezwungen Lokale aufzusuchen in denen geraucht wird … Dass die Nichtraucher selbst nicht gerne unter sich sind, belegt schon die Tatsache dass die Läden in Österreich in denen geraucht werden darf doppelt soviele Gäste wie vorher haben und hier allerorts die Umsätze zurückgegangen sind und nicht wie vorher propagiert sich wieder erholt haben. Zudem wird immer öfter auf Alternativen wie Vereinsheime, Partykeller usw. ausgewichen — und wer hockt da dabei? Die Nichtraucher – Ihr geschätzter Herr Frankenberg hat die Initiative auch nicht wegen der armen Nichtraucher geführt, vielmehr hatte er sich davon wohl eine Aufwertung seiner Person versprochen – aber das hat auch nix geholfen, wer ihn einmal gesehen und gehört hat weiß, dass er keinerlei Qualifikation und keinerlei Fähigkeiten hat, die mehr als Wichtigtuerei zulassen.
Wer sagt denn, dass 5,9 Mio. Nichtwähler GEGEN das Rauchverbot sind. Ihre Rechnung ist absoluter Blödsinn. Wer von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht stimmt automatisch für die Mehrheit. So läuft das halt in einer Demokratie.
Genau und Mehrheiten sind zu akzeptieren.
Wären die Raucher nicht hocken geblieben in ihrem Nebel, wär’s vielleicht anders gekommen?
Hat Frankenberger nicht zuerst die Liberalitas Bavariae teilweise ad absurdum geführt? Sogar für Lügen war er sich nicht zu schade. Weshalb wird Frankenberger eigentlich immer wieder aus der verdienten Versenkung herausgezogen. Kann er sich nicht damit abfinden, dass er nicht überall gelitten ist – ähnlich den Rauchern?
Frau von Quast als Kabarettistin zu bezeichnen ist schon sehr gewagt. Mir kommt sie mehr ordinär und prollig vor – ähnlich wie Günter Grünwald. Geschmackssache.
Lokalverbote sind natürlich nur statthaft, wenn sie den “richtigen” Personenkreis betreffen.
Recht so. Der Kerl hat in Wirtshäusern nix verloren.
Der sollte mir mal in die Quere kommen ……………..
Und ich habe als Nichtraucher GEGEN diesen Affenblödsinn gestimmt!
Ich kenne Raucher die sehen das Rauchverbot in Gaststätten inzwischen positiv.
Soll ich Ihnen von Papa Schlumpf einen schönen Gruss ausrichten, [Teil entfernt. Sachlich bitte. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Ich bin erstaunt, wie ein solches Thema immer noch polarisieren kann. Ich bin auch kein Freund von Hr. Frankenberger und seiner Selbstdarstellung, aber hier gleich Gewalt androhen. Die Bedeutung der Wirtshäuser hat auch durch andere Faktoren verloren.
Armes Bayern – da kommt so ein ÖDP-Selbstdarsteller daher und verursacht – aus welchen Gründen auch immer – ein Stammtisch-Sterben. Na, jedenfalls ist da jetzt
gute Luft, wenn der Wirt um 10 Uhr die Lichter ausknipst. Toller Erfolg, und das von
einer 2%-Partei. Wenn mich der Rauch gestört hat bin ich einfach in die Nichtraucher-
Ecke gegangen – auch ohne Volksbegehren.
“Wenn mich der Rauch gestört hat bin ich einfach in die Nichtraucher-
Ecke gegangen – auch ohne Volksbegehren.”
Klar, der Rauch schert sich in geschlossenen Räumen ja auch um willkürlich gezogene Grenzen zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich. In diesem Zusammenhang muss ich immer an das Zitat denken, das in der Nichtraucherdebatte immer mal wieder auftauchte: “Ein Raucherbereich im Restaurant ist genauso sinnvoll wie eine Pinkelecke im Schwimmbad.”
1. Ich bin Nichtraucher.
2. Das absulute Rauchverbot bedeutet nichts Anderes als eine
eine Entmündigung der Wirte und Eigentümer.
Niemand musste zwangweise Raucherlokale besuchen.
Wenn es Herrn Frankenberger um die Gesundheit ginge,
hätte er in aderen Bereichen erfolgreicher sein können.
3. Herr Frankenberger ist für nichts Anderes als ein profilierungsüchtiger
Politiker. Ich kann bis heute nicht verstehen wie die ÖDP auf ihn
reinfallen konnte.
4. Ich hoffe, dass die Wirte, die Frankenberger nicht in “IHREN” Räumen
sehen wollen standhaft bleiben und noch viele Wirte es diesen gleich
tun.
Thomas Habersetzer
“Niemand musste zwangsweise Raucherlokale besuchen”, ich kann diesen dämlichen Spruch einfach nicht mehr hören. Hatten wir denn eine andere Wahl? Nichtraucher sollen lieber daheim vorm Fernseher sitzen, damit Raucher in der Kneipe in Ruhe ihrer Sucht frönen können, was ist das für eine ignorante Einstellung? Ist es so schlimm, wenn man zum Rauchen mal 3 Minuten vor die Tür geht? Werden dadurch wirklich Stammtische ruiniert? So wie es jetzt gehandhabt wird, ist es für alle die verträglichste Lösung.
Fichtenelch, kommen Sie mal hinter der Fichte vor und sehen Sie der Realität ins Auge. Nichtraucher, v.a. aber Antiraucher konnten schon immer Nichtraucherlokale betreiben. Kein Gesetz schrieb vor, dass in Lokalen das Rauchen gestattet werden müsse. [Teil entfernt. Sachlich bitte. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Was war denn unsachlich an der Feststellung, dass v.a. Antiraucher scheinbar nicht in der Lage waren, eigene Lokale zu betreiben und wirtschaftlich zu führen? Ich habe mehr den Verdacht, dass die Moderation etwas einseitig ist.
Angriff auf einen anderen Kommentator, Unterstellungen. Das ist einer sachlichen Diskussion nicht förderlich. Wir freuen uns, wenn Sie sich hier sachlich einbringen. Tun sie das nicht, zwingen Sie uns zum Eingreifen. Siehe Kommentarrichtlinien.
[Gelöscht. Wir diskutieren hier über das Thema oben und nicht über Kommentarrichtlinien.]
Haben Sie schon einmal Karten gespielt wenn alle paar Minuten ein anderer rausläuft und die anderen warten müssen. Da kann kein Spiel zustande kommen.
Mir kommen gleich die Tränen. Sind Kartenspieler wirklich nicht in der Lage gemeinsam Pause zu machen?
1. Das ist schön für Sie, ich auch.
2. In meiner Stadt waren bis auf einige wenige Lokale alle Raucherlokale, da hat schon ein Raucher genügt, um die Luft zu verpesten. Abseits davon war die Auswahl nicht wirklich groß. Auch Passivrauchen stellt ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko dar! Abgesehen davon hat es nicht wirklich ein Kneipensterben bei uns gegeben, wie oft orakelt wurde.
Mei, an der Gesundheit könnte man an allen Ecken und Enden was besser machen. Der Nichtraucherschutz war ein einfaches und lohnendes Ziel. Irgendwo muss man ja mal anfangen.
3. Herr Frankenberger mag zwar für manche ein komischer Kauz sein, aber den Nichtraucherschutz rechne ich ihm hoch an. Er und die ÖDP sind doch der lebende Beweis dafür, dass Demokratie auch abseits der Parlamente funktionieren kann (“Auch ein kleiner Reißnagel kann einen großen Hintern bewegen!”). Und Profilierungssüchtig ist er für mich – verglichen mit so einigen Paradiesvögeln in München – noch lange nicht, eher bodenständig und einer, mit dem man auch mal so reden und ein Bier trinken kann.
4. Ist auch deren gutes Recht. Zeugt zwar nicht unbedingt von Charakterstärke, da nicht Herr Frankenberger, sondern das bayerische Volk für das Gesetz gestimmt hat (konsequenterweise müssten sie eigentlich eher 61% der Bayern Hausverbot erteilen), aber naja. Jeder wie er meint.
… über die Tabaksteuer wurden 2011 14,414 MILLIARDEN €uro eingenommen (entnommen aus dem “Statistischen Jahrbuch 2012). Ich schlage deshalb vor, dass Raucher nur einen Monat mal KEINE tabakhaltige Rauchwaren in Deutschland kaufen. Dem Fiskus entgingen dadurch schlappe 1,2 MILLIRADEN €uronen. … und dann werden sie eine “Nichtrauchersteuer” einführen wollen, weil auf dieses Geld kann ein Statt einfach nicht verzichten. … by zhe way: bei Tabakrauch/-genuss sind Friedensverträge entstanden …
Ich schlage auch vor, dass eine Schachtel genau das kosten soll, was sie an Schaden verursacht. Rechnen wir also mal was sie dem Staat an Steuern bringt und was sie auf den anderen Seite kostet durch Krankheiten, Verdienstausfall usw. dann wären wir bei einem Preis von etwa 40 Euro pro Schachtel.
Wen sie einen Monat lang keine Pelze mehr kaufen, sind Ihnen viele Tiere sehr dankbar. :-)
Ja macht das mal. Wers schafft braucht dann das Rauchen gar nicht mehr anfangen.
Bei Tabakrauch wurden auch schon Kriege geplant…
Und bei den Steuereinnahmen muss man auch immer die höheren Gesundheitskosten dagegenhalten ;)
EU-weit werden laut Ärzteblatt 19 Mrd. Euro jährlich für die Behandlung von Lungenkrebs ausgegeben. In der EU leben 500 Millionen Menschen, davon in Deutschland 80 Mio. Macht 3 Mrd. €, die alleine Deutschland jährlich für Lungenkrebs ausgibt. Und das ist nur eine Milchmädchenrechnung, da Deutschland proportional mehr für das Gesundheitssystem ausgibt als andere Staaten in der EU.
Leider verfolgt der Staat die moralisch äußerst fragwürdige Politik, die Krebserkrankungen seiner Bürger für kurzfristig höhere Einnahmequellen billigend in Kauf zu nehmen. Hier gehört dringend ein Umdenken her.
Es ist schon komisch, dass die “Demokratie” und die “Liberalitas Bavariae” dafür herhalten soll, dass der “Frontmann” des totalitären Rauchverbots , welches keinen Interessenausgleich für die vor die Tür getriebene bayerische Minderheit der Raucher gestattet, in Lokalitäten gelassen werden soll, in denen er nicht erwünscht ist.
Wenn ein Wirt einem NDP Mann oder einer NDP Veranstaltung den Eintritt versagt, ist er der “Held” der Nation. Bigott ist die Einstellung Frankenbergers !
Für mich ist es eher bigott, Rassismus (NPD) und Nichtraucherschutz ernsthaft miteinander zu vergleichen.
Das Hausrecht hat der Wirt, nicht der Gast oder irgendein Außenstehender. Ich weiß daher gar nicht was die Diskussion soll. Man muss die Entscheidung des Wirtes akzeptieren.
Wenn die Würmesia einen Veranstaltungssaal mietet, geht das Hausrecht nicht dann automatisch auf die Mieterin über??? War doch früher bei der leidigen Nibelungenhalle genauso.
https://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/03/09/gericht-hausverbote-mssen-nicht-begrndet-werden/
[Link ausnahmsweise genehmigt. Siehe Kommentarrichtlinien.]
wieso “ausnahmsweise genehmigt”?
Urteil vom BGH!!!
Kommnetar von Udo Vetter (PIRATEN)
Weil wir Links in den Kommentaren in diesem Blog grundsätzlich nicht gestatten und zwar unabhängig vom Ziel und Inhalt. Hier haben wir eine Ausnahme gemacht.
[Themenfremden Kommentar gelöscht. Siehe Kommentarrichtlinien.]
Seh ich genauso!
Tja, für die Wirte ist es wirklich nicht einfacher geworden. Bin selber einer. Das Rauchverbot ist einfach zu streng. Wenn man einen Raum hätte für die Stammtischler, Kartenspieler, der für Raucher zulässig wäre, dann gäbe es die “Privatwirte” nicht so gehäuft und alle wären zufrieden. Leider aber sind die Raucher selber schuld (bin ja selber einer) da sie ihre Leute beim Volksbegehren nicht genügend mobilisiert haben. Damit müssen wir leider leben.
Die Nebenzimmerdiskussion wurde ja damals ausgiebig geführt. Wer sollte ins Nebenzimmer – Raucher oder NR? Was sollten die kleinen Kneipen machen, die kein NZ haben?
Ich bin Raucher. Das absolute Rauchverbot finde ich auch nicht gut, ABER
wären alle Raucher und die, die das Rauchverbot auch nicht wollten, zum Wählen gegangen, hätten wir es auch nicht.
Es war aber alles andere wichtiger.
Stimmt nicht, denn Raucher sind in der absoluten Minderheit und bei den Nichtrauchern sind die Gegner des Rauchverbots ebenso eine Minderheit.
Ich finde es großartig, dass die bayerischen Gastwirte das Hausverbot immer noch durchziehen. Zum obig geschriebenen: Freiheit ist die Freiheit des anders Denkenden. Wenn eine Mehrheit sich radikal gegen eine Minderheit durchsetzt und nicht mal Ausnahmen zulässit, die die Mehrheit nicht stören können (Nebenzimmer), dann ist das keine Freiheit sondern die Diktatur des Stärkeren.
zu Kommentar vom 9. “pengertz”: Veronika v.Quast ordinär? Und Grünwald? Da fehlt’s wohl am Begreifen. Naja, Kommentator kann sich ja auf nach seinem Empfinden gehobenes Kabarett beschränken…steht ihm ja frei
Quitta danke für Ihre Großzügigkeit und sie werden lachen im Regelfall halte ich mich auch daran. Kritikfähigkeit scheint allerdings nicht Ihre Stärke zu sein, es ist doch die üble und übliche Masche andersdenkende als geistig beschränkt zu diskriminieren – falls Sie dies verstehen.
Wieder einmal versucht Herr Frankenberger, einem Wirt eines seiner wichtigsten Rechte streitig zu machen: das Hausrecht nämlich. Warum eigentlich eröffnet Herr Frankenberger nicht seine eigene Wirtschaft oder Kneipe? Vielleicht kommen alle die Nichtraucher, die früher über schlechte Luft in Kneipen geklagt hatten (obwohl sie sich dort praktisch kaum aufgehalten haben) und jetzt bei bester Luft noch immer nicht die Wirtschaften und Kneipen bevölkern, dann alle zu ihm. Er kann dann Laudatios halten mit wem und für wen er will.
Übrigens, ein interessanter Punkt: Massive Einbrüche in den freistaatlichen Spielcasinos hat der Beteiligungsbericht des Freistaates Bayern schon vor mehr als 2 Jahren vor allem dem Rauchverbot angelastet.
Seltsam nur, dass private Spielhallen seither wie Pilze ausm Boden schießen. Und zwar trotz Rauchverbot!
Der frankenberger ist eventuell ein Unsympath, kenne ihn aber nicht persönlich, also werde ich mir hier kein urteil erlauben ! dass das rauchverbot in Bierkneipen besteht finde ich beschissen !! Jetzt steht man wie ein depp vor der Tür ..in Lokalen mit Essbetrieb hat das sein richtigkeit ..und die raucher waren zu faul /blöd richtig abzustimmen ..lieder !!
Tja, aufhören zu rauchen :)
Tja…
egal welcher Meinung man ist, eine Demokratie eignet sich prinzipiell zur Unterdrückung einer max. ca 45%-Minderheit.
Hier kann eine Regierungskoalition (und tut sie ja auch) gegebenenfalls eingreifen.
Das tut sie bei Richtlinine für Behinderten-Rampen, Sicherheitsauflagen für Kinder, Ärzte-Zulassungen usw usw…(die “Minderheit” der “Ärzte ohne Studium” :) )
Aber ob das im Bereich von Wirtshäusern, bei denen Privatunternehmer das Hausrecht haben, sinnvoll ist, wage ich schwer anzuzweifeln.
Mit einer (gar nicht sooo schrägen Logik) ließe sich damit Skifahren oder Motorradfahren verbieten. Oder alles andere, was von einer Minderheit ausgeübt wird und gefährlich ist. Tja…
Ich bin wahrlich kein Fan von Sebastian Frankenberger, aber bei aller Liebe: Hat ER allein das Rauchverbot verhängt? Nein, es war die Mehrheit derjenigen, die in einer freien Wahl von ihrem Stimmrecht gebrauch gemacht haben.
Nie war es einfacher, eine Idee zu Fall zu bringen, wie bei diesem Volksentscheid, wo jede/r mündige Bürger nur JA oder NEIN sagen mußte. Aber der “mündige Bürger” lag lieber am Badesee oder sass im Biergarten und hat sich drauf verlassen, die anderen werdens schon richten!
Wenn alle Raucher bzw. Gegner dieses Begehrens ihren Arsch in Bewegung gesetzt hätten, als es Zeit war und sich nicht im Nachhinein in Wehklagen und Hasstiraden gegen einen Einzelnen ergossen hätten, würde heute kein Hahn mehr nach Sebstian Frankenberger und ein Rauchverbot krähen!!! Selber schuld – nicht die anderen!!
Und PS.: Wenn die Wirtshauskultur einzig und allein am Rauch hängt, dann war/ist sie eh´ nicht viel wert. “Libertas bavariae” gut´ Nacht!
Wie soll eine Minderheit eine Mehrheit überstimmen. Eine Mehrheitsentscheidung ist nicht immer demokratisch. Ist Hitler nicht ursprünglich formal demokratisch an die Macht gelangt, werden nicht verfassungswidrige Gesetze im Regelfall durch Mehrheiten evtl. beiden Gesetzgebungsorganen (BT u. BR) beschlossen. Ändern Verfassungsgerichte nicht auch immer wieder ihre eigene Rechtsprechung und dies nicht nur wegen sich ändernder Zusammensetzung.
Im Übrigen können Volksentscheide i.d.R. überhaupt nicht zur Befriedung beitragen, da kein Interessenausgleich erfolgt (schwarz/weiß), der im normalen Gesetzgebungsverfahren zumindest theoretisch und üblicherweise erfolgt – soweit dies möglich ist.
Raucher sind keine Minderheit, sondern Drogensüchtige. Und die brauche keine Raucherräume, sondern nen Arzt.
“Eine Mehrheitsentscheidung ist nicht immer demokratisch.”
Äh, doch, das ist die Definition von Demokratie.
Stimmt nicht ganz: Die jeweilige Regierung, in diesem Fall die Bayerische Staatsregierung hätte sehr wohl einen Gegenvorschlag (z. B. Raucherlaubnis in 1-personenbetriebenen Kneipen) machen können. Hat sie aber nicht. Sie hat lieber gepokert und verloren. Dumm gelaufen.
Es gibt in Bayern 1/3 Raucher und 2/3 Nichtraucher ! Wie konnte das Volksbegehren zu Gunsten der Raucher ausgehen ? Ich bin 66 Jahre alt und rauche seit 52 Jahren ! [DAUERGROSSSCHRIFT entfernt. Siehe Kommentarrichtlinien.] Raucher und Nichtraucherlokale sind sozial ! Das absolute Rauchverbot ist verlogen und asozial ! Seitens der WHO EU und den radikalen Nichtrauchern wird gelogen und betrogen dass sich die Balken biegen ! Das Bild mit der schwarzen Lunge ist gefälscht ! Statistiken usw werden gefälscht ! usw
Nachtrag ! Ich bin 66 Jhre alt und rauche seit 52 Jahren ! In meinem ganzen Leben habe ich noch nie soviel Hass erlebt wie seit diesem absoluten Rauchverbot ! Herr Frankenberger war der Initiator dieses Volksbegehrens, also hat er auch die Verantwortung zu tragen ! Wenn es ihm wirklich um die Gesundheit gehen würde dann würde er vehement gegen den Alkohol gehen ! Aber dazu gehört viel Mut denn es ist die Mehrheit die den Alkohol liebt, obwohl Herr Frankenberger wissen müsste dass unter Alkoholeinfluss die größten Verbrechen ,Unfälle usw passieren ! Dass Frauen und Kinder halbtot geschlagen werden ! Von den sich ins Koma saufende Jugendliche ganz zu schweigen !
Sehe ich genauso. Wenn es um die Gesundheit ginge müsste als erstes mal der Zucker und das weiße Mehl verboten werden, dann der Alkohol und jegliche Fertigkost und Fastfood. Nebenbei noch die Handynetze abgeschälten werden und Tempo 80 auf allen Landstraßen und Autobahnen. All das will keiner hören weil es nahezu jeden betrifft. Nur beim Rauchen trifft es leider nur ein Drittel und mit denen kann man es ja machen…
Ich würde dem Kerl jedenfalls auch Hausverbot geben, denn “Leben und Leben lassen” wie es Quer so schön zitiert hat, dieses Lebensgefühl hat für mich in Bayern spätestens mit diesem Volksbegehren aufgehört. Alles muss von oben geregelt werden selbst Jahrhunderte alte Tradition wie das Rauchen in Kneipen… Raucherräume hätten da voll ausgereicht.
Den ekelhaften Schweißgeruch auf Konzerten und in Diskos finde ich so unerträglich, dass ich mich regelrecht nach Rauch sehne…
Wie sie schreiben: Es gibt 1/3 Raucher und 2/3 Nichtraucher.
Warum sollte sich also die Mehrheit weiterhin der Minderheit beugen?
Freiwillige Regelungen haben nichts gebracht, also brauchte es einen Entscheid.
Und jetzt kann man endlich wieder in Ruhe Essen oder etwas Trinken gehen, ohne von Kopf bis Fuß nach Rauch zu stinken oder den giftigen Qualm gezwungenermaßen einatmen zu müssen.
Ja, in “gezwungenermaßen” steckt das Wort “Zwang” drin – also das Gegenteil von der von Raucher geforderten “Toleranz”, Sie verstehen?
Ich habe auch im Biergarten keine “Toleranz” zu erwarten, wenn ich den Nebentisch bitte, auf die Qualmerei zu verzichten, weil der Dreck zu mir rüberzieht.
Es steht jedem von euch frei, gegen das Alkoholproblem vorzugehen. Sebastian Frankenberger hat gezeigt, wie es geht.
Beim Rauchverbot ging es in erster Linie um den Nichtraucherschutz. Passivrauchen ist schädlich, das heißt wenn Sie selber in geschlossenen Räumen (auch mit Raucherecke) rauchen, schädigen Sie gleichzeitig noch andere mit. Wenn Sie alleine ihre sechs Halbe Bier trinken, dann schädigen Sie alleine durch das Trinken außer Ihnen selbst sonst niemand.
Niemand spricht irgendwem das generelle Recht zum Rauchen ab. Das können Sie ja draußen, in den eigenen vier Wänden, im Auto etc. ja nach wie vor machen, nur bitte nicht in der Gegenwart von Anderen. Rücksichtnahme heißt das.
Kurz gesagt: Jeder darf sich vergiften, wie er will, aber bitte nicht andere mitschädigen.
In diesem Sinne: Suchen Sie mal online nach einem Mitschnitt von Ottis Schlachthof von vor ein paar Jahren, wo sich Günter Grünwald zum Rauchverbot äußert. Der bringt es eigentlich auf den Punkt.
Herr Huber ich dachte zum Medizinstudium gehören auch verschiedenste Praktika. Waren Sie bei der Einführung in die Notfallmedizin erkrankt? Da hätten Sie nämlich zumindest die Passivalkoholtrinker(innen) und Passivautofahreropfer gesehen. Auch einem angehenden “Mediziner” schadet umfangreiche Bildung und Empathie nicht
Welchen Grund hätte denn die WHO, um zu lügen?
Als Medizinstudent kann ich Ihnen sagen, dass das Bild der schwarzen Lunge nicht gefälscht ist. Im Präparierkurs hatten wir damals die Leiche eines starken Rauchers, und dessen Lunge war wirklich schwarz wie Teer. Die am Nebentisch hatten eine lebenslange Nichtraucherin, deutlicher konnte der Unterschied kaum werden.
Sollen denn wirklich *alle* Studien zum Rauchen gefälscht sein? Wem nützt das denn? Der Pharmalobby? Das glaube ich wohl kaum. 99,9% der Studien sprechen eindeutig gegen das Rauchen. Und bevor Sie es ansprechen, an den anderen 0,1% würde ich mich wirklich nicht orientieren.
Wenn wirklich so massive Lobbyarbeit betrieben werden würde, müssten die Tabakkonzerne doch mit Gegenstudien aufwarten. Tun sie aber nicht. Ganz einfach deshalb, weil sie wissen, wie gesundheitsschädlich Rauchen ist, und sie ganz genau wissen, was bei solchen Studien rauskommen würde (Tip: Es wäre nicht in ihrem Interesse.).
In diesem Zusammenhang würde ich jedem, der sich für Lobbyismus seitens der Tabakkonzerne interessiert, den Film “Thank You For Smoking” ans Herz legen, eine geniale Politsatire, die den (Tabak-)Lobbyisten-Alltag in Washington aufs Korn nimmt.
Genau. Und weil auch die Bundesregierung (gleich welcher Couleur) weiß, daß Rauchen gesundheitsschädlich sein soll, erhöht sie die Tabksteuer – wie jetzt wieder im Januar 2013 -, wenn Raucher das Rauchen aufgeben oder das Zeitliche segnen. Die jährlichen rund 15 Milliarden Euro Tabaksteuer werden nämlich dringend benötigt. Und wer zahlt die jährlichen 15 Milliarden Euro? Selbstverständlich die Raucher. Oder sollte mir etwas entgangen sein und die Tabaksteuer ist eine Allgemeinsteuer, an der sich auch die Nichtraucher zu beteiligen haben?
Unglaublich, was sich da so manche Wirte erlauben. Schließlich haben sich die Wähler mehrheitlich für das Nichtraucherschutzgesetz ausgesprochen. Unabhängig wie man politisch dazu steht, muß man als Demokrat den Wählerwillen akzeptieren. Wenn man es nicht schafft genügend Wähler für seine Auffassung zu gewinnen, sollte man darüber nachdenken, was schiefgelaufen ist. Warum waren die Argumente der ‘Gegner’ überzeugender trotz des massiven Geldeinsatzes? Liegt es vielleicht daran, dass die Befürworter des Begehrens die besseren Argumente hatten?
Vielleicht lag es einfach daran, dass 2/3 Nichtraucher sind und Raucher schon vorher so diskriminiert wurden, dass die intoleranten Nichtraucher sich durchgesetzt haben.
Die Regelung vorher war perfekt. Bei allen Konzerten bei denen ich war gab es abgetrennte klimatisierte Raucherräume und in allen Restaurants auch. Beide Parteien konnten damit leben. Und was ist jetzt? Auf Konzerten muss man rausgehen, was bei dieser Jahreszeit in durchgeschwitzter Kleidung super angenehm und wahnsinnig gut für die Gesundheit ist. Und was normale Kneipen angeht so kann ich nur von mir berichten. Wir gehen essen und dann sofort zu uns oder Freunden privat nach hause um zu rauchen. Der Wein nach dem essen, oder ein zwei Stunden zusammensitzen in der Kneipe gibt es nicht mehr, weil es total ungemütlich ist mit dem ständigen aufstehen, anziehen rausgehen, frieren reingehen ausziehen usw…
In meinen Augen ist das eine absolute Diskriminierung einer Menschengruppe mit dem Deckmantel der Demokratie. Und das Mehrheitsentscheidungen nicht immer richtig sein müssen zeigt unsere deutsche Geschichte zur Genüge….
Unglaublich was sich da manche erlauben in das Hausrecht der Wirte einzugreifen. Wen der Wirt vom Besuch der Gaststätte ausschließt obliegt allein dem Wirt. Warum engagiert sich Herr Frankenberger nicht auf dem Gebiet der Handystrahlung? Ich bin aufgrund der Strahlenbelastung einem wesentlich höheren Krebsrisiko ausgesetzt, auch als Passivtelefonierer. Könnte man nicht auch einmal die Kosten berechnen welche dem Steuerzahler und dem Gesundheitskassen aufgrund von Strahlungen entstehen. Dagegen empfinde ich das gelegentliche Passivrauchen als relativ harmlos. Da ich die Möglichkeit habe dem Rauch aus dem Weg zu gehen, was ich leider im Bezug auf Umweltstrahlung nicht kann.
Immer noch die gleichen Argumente. Die Mehrheit hat entschieden. Punkt.
Die Wirte sollten das endlich akzeptieren.
Sie hatten ein riesen Budget im Gegensatz zu den Befürwortern des absoluten Rauchverbots. Und trotzdem konnten sie entweder nicht genug Menschen bewegen, abzustimmen – oder die Mehrheit war und ist eben doch für das Rauchverbot.
Zur Geschichte gehört auch, dass die Wirte das Angebot der Staatsregierung für den differenzierten Nichtraucherschutz eben auch nicht gut genutzt haben. Letztlich wurde doch überall geraucht – außer in Speisegaststätten – und selbst dort manchmal sobald die Stunde etwas vorgerückt und der letzet Teller abgeräumt war. Hinzu kamen die unsäglichen Raucherclubs.
Es gab keine Nichtraucherkneipen oder Nichtraucherbars, stattdessen überall Raucherclubs… Nichtraucher hatten nur die Wahl gar nicht wegzugehen oder in eine Räucherbude.
Aus der Sicht jedes einzelnen Wirts verständlich, in Summe aber eben zu viel.
Nie verstanden hab eich zudem, warum es eine so große Zumutung sein soll, ein- oder zweimal pro Stunde für 5 Minuten rauszugehen. Aufs Klo muss man doch auch. Im Gegenzug müssen aber alle anderen stundenlang im Rauch sitzen. Bei der Vor- und Nachteilsabwägung geht das eindeutig zu Gunsten eines Rauchverbots in geschlossenen Räumen aus, die öffentlich zugänglich sind.
Und: Sebastian Frankenberger mag unsympatisch und selbtgerecht sein. Sei’s drum. Er und seine Partei hat den Volksentscheid federführend initiiert. OK, Aber viele andere Organisationen und Parteien haben ihn und die ödp unterstützt. Und nicht er, sondern die Wählerinnen und Wähler haben entschieden – er hätte ja auch scheitern können. Ist er aber nicht.
Die Wirte sollten sich i.Ü. nicht so aufspielen. Wenn alle, die das Rauchverbot unterstützen, die nächsten 3 Monate mal die Gastronomie boykottieren, dann würden sie schon sehen, wo sie bleiben…
Verfassung des Freistaates Bayern
Art. 2
Bayern ist ein Volksstaat. Träger der Staatsgewalt ist das Volk.
Das Volk tut seinen Willen durch Wahlen und Abstimmung kund. Mehrheit entscheidet.
Wer den Initiator eines Volksbegehrens dafür schmäht, weil das Volk seiner Meinung nach falsch entschieden hat, bzw. überhaupt entschieden hat, steht der noch auf der Seite der Verfassung?
Ausserdem
Am Entscheid haben sich 3,5 Millionen Wähler beteiligt, das sind ungefähr 3’499’813 Wahlberechtigte mehr, als in den Bayerischen Lantag abgeordnet sind.
Also ich weiß nicht wie es wo anders ist, hier in Landshut sind die meisten Kneipen abends komplett voll. Geraucht wird draußen, klar regen sich einige Leute auf, aber viele Raucher sehen es auch positiv, sie rauchen nicht mehr soviel und sie fühlen sich wohler. Außerdem lernt man leichter Leute kennen. Bei uns gehen die Leute weg um sich zu unterhalten, gemeinsam was trinken und Spass zu haben. Oft einfach raus zu kommen. Sportheime waren zuvor schon gut besucht, da es dort gerade für junge Menschen einfach billiger ist.
Klar ist das Rauchverbot oft nervig, aber die meisten bei uns haben sich damit abgefunden und jammern nicht mehr und gehen genauso weg.
Mich zeigt es ein anderes Bild:
- Kneipen am Abend komplett voll
- Veranstaltungen wie Ü30 Partys ausgebucht wenn sie gut sind
- Volksfeste besser besucht wie je zuvor wenn natürlich das Wetter passt
- Konzerte gut ausgebucht
- schwinden der Dorfgasthäuser seit 20 Jahren
- Discos werden weniger besucht aufgrund hoher Preise und schlechter Musik, aber nicht wegen Rauchverbot
Ich bin Raucher, aber ich kann auch mal ein paar Stunden ohne rauchen überstehen ob mit Alkohol oder ohne. In meinem Freundeskreis sind auch viele Nichtraucher, die sehr froh sind wenn sie nicht vollgequalmt werden.
Ich würde als Gastwirt vermutlich auch dem Sebastian Frankenberger Hausverbot geben, auch wenn es nicht richtig ist. Man sollte sich bewusst sein, nicht er hat das Rauchverbot eingeführt sondern das Volk.
Die Entscheidung des Gastwirt ist komplett OK, ist sein Gasthaus, aber genauso die Entscheidung von Veronika von Quast den Preis nicht anzunehmen.
Leben und Leben lassen, jeder muss mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen leben. Aber man hätte vielleicht auch Kompromisse finden können wie z.b. Preisverleihung auf einen freier Platz, dann hätte keiner der Streitparteien zurückstecken müssen, Bewirtung durch Heide-Volm.
“Ich würde als Gastwirt vermutlich auch dem Sebastian Frankenberger Hausverbot geben, auch wenn es nicht richtig ist.”
Haben Sie sich da verschrieben? Das passt irgendwie nicht zu Ihren vorherigen Aussagen?
Was ist die “Würmesia” für ein unsinniger und unnützer Verein (profitiert er nicht auch von uns Steuerzahlern?)? Will dieser Verein jemandem einen Preis verleihen oder sich mit “seinem”Wirt gut stellen? Ich hebe den Hut vor Veronica von Quast, dass sie unter diesen Umtänden auf ihren “Preis” verzichtet, denn er muss ja anscheinend nicht unbedingt an sie ausgehändigt werden (was ist er dann wert?), und vor Herrn Frankenberger, der vielen Menschen ihr Leben qualitativ verbessert und verlängert hat, doch die wissen das leider noch nicht. Auch ich bin Raucher und heilfroh, dass ich und meine Bekannten weit weniger und in Zukunft vielleicht gar nicht mehr rauchen. Diese Hetzkampagne gegen Herrn Frankenberger erinnert mich ans Mittelalter und nicht an die sogenannte bayrische Gelassenheit.
Vielleicht ist es auch eine gut inszenierte Kampagne von Frau von Quast um wieder auf sich aufmerksam zu machen. Kanal Fatal ist zum Schluß wirklich auf ein Moderationsniveau gesunken welches einer eigentlich hervorragenden Schauspielerin und den Komikern unwürdig ist. Frau von Quast kann ich mir beim besten Willen nicht im menschenunwürdigen Dschungelcamp vorstellen wo sich andere nicht mehr gefragte Schauspieler wieder in Erinnerung rufen lassen durch ekelerregende Mutproben.Auch Faschingsgesellschaften haben heutzutage Werbung nötig. Immerhin gibt es genügend Kommentare zu diesem Thema.
Mir persönlich gehen diese Sticheleien gegen Sebastian Frankenberger und das Rauchverbot nach über 3 Jahren nur noch auf die Nerven. Warum fällt es sovielen so schwer im Leben auch einmal zu verlieren? Oder wird das ganze künstlich am köcheln gehalten? Ich sehe es aehnlich wie “Martin”: viele Kneipen sind doch zumindest am Wochenende gut besucht. Ich bin 1982 in eine oberbayerische dorfwirtschaft hineingeboren worden. Ich selbst bin bereits als dreijährige nachmittags am Stammtisch gesessen. Was mir im Vergleich zu den 80iger Jahren und heute ganz klar auffällt: einen Stammtisch der nachmittags beginnt, gibt es deswegen nicht mehr weil niemand mehr im Dorf arbeitet! Der gesellschaftliche Wandel an sich hat viel dazu beigetragen, nicht (nur) das (boese) Rauchverbot. Wer heute 50 Wochenstunden arbeitet, obwohl im Vertrag 40 stehen und noch nach Minga pendelt, geht nicht mehr ins Wirtshaus! Auch schon mal über die Promillegrenzen nachgedacht? Und gleichzeitig hat man jahrelang das alkohohlfreie Spektrum auf der Speisekarte vernachlässigt, bis der Gesetzgeber sogar taetig werden musste!
Schlussendlich möchte ich noch von meiner Oma erzählen: sie starb 1981 als Vollblutwirtin drei Tage nachdem Sie bei Ihrem geliebten Schafkopfspiel in der gaststube einen schweren Gehirnschlag erlitten hatte. Sie war 61! Vielleicht hätte sie mit Rauchverbot noch ein paar Jahre länger gelebt…
PS : unsere Wirtschaft haben wir nicht mehr, die Paulanergruppe wollte 1990 nicht an meine Eltern verkaufen. Und mein Freund ist Raucher.
Ich finde das Hausverbot für Frankenberger völlig ok. Seit dem Rauchverbot kann ich ja auch nicht mehr in meine einstige Stammkneipe gehen. In mein Lokal käme der auch nicht mehr rein. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Auch nicht als Gastronom.
Sie lassen tatsächlich den Wirt Ihrer einstigen Stammkneipe im Stich, weil Sie dort für die Dauer einer Zigarettenlänge vor die Tür müssen und anschließend sofort wieder am Tresen Platz nehmen können?
Ein schwer nachvollziehbares Verhalten.
Er ist scheinbar ein schwerstabhängiger Nikotiniker. Das würde es erklären.
Es ist schon immer wieder erstaunlich wie aggressiv das Thema Rauchen offensichtlich macht….! Raucher berufen sich auf die Freiheit und vergessen dabei, daß sie die Freiheit der Nichtraucher beschneiden! Die Trennung in Raucher-/Nichtrauchergaststätten hat leider nirgends richtig funktioniert, da sich die Raucher jahrzehntelang in dem Recht etabliert haben, die Nichtraucher rücksichtslos zuzuqualmen und diese Spaßbremsen haben das bitte zu erdulden. Dazu kommt noch, daß die Zigarettenidustrie keine Kosten und Mühen gescheut hat, gegen das Rauchverbot Meinung zu machen. Die Zigarettenindustrie macht die Leute erst abhängig und dann kassiert sie sie ab. Eine wirklich starke Lobby hat hier mit hohem finanziellen Einsatz gekämpft und in einer demokratischen Entscheidung verloren. Wenn ihr in diesem Punkt eine demokratische Entscheidung nicht respektieren wollt, nur weil sie euch nicht gefällt, dann ist die Demokratie insgesamt am Ende. Jeder Raucher hat eine Benachrichtigungskarte erhalten und die Möglichkeit gegen das Rauchverbot abzustimmen. Daß die Mehrheit anders entschieden hat, muss die militante Rauchergemeinde halt einfach mal akzeptieren.
Das Thema Rauchen in Gaststätten ist doch eigenlich durch und sogar viele Raucher, wenn nicht sogar die meisten, sind mittlerweile damit zufrieden.
Die Vroni hat JEDEN Preis verdient, allein schon dafür, daß sie derart demokratieverachtendes Verhalten von Wirten nicht unterstützt. Ich bin der Meinung, Wirte mit solchem Demokratieverständnis haben auch auf der Wiesn nichts zu suchen! Zumindest gehören diese Wirte boykottiert! Mir brauchen die jedenfalls gar kein Lokalverbot erteilen, weil freiwillig geh ich eh in keinen Laden von diesen selbsternannten “Wirtshauskulturerhaltungswirten”. Vielleicht sollte der noch-Bürgermeister Ude mal darüber nachdenken, ob Wirte die willkürlich politisch motivierte Lokalverbote erteilen, den öffentlichen Grund auf der Wiesn zum Geldverdienen zur Verfügung gestellt bekommen sollen?
Bei dem Bürgerentscheid zum Nichtraucherschutz hat sich wieder einmal deutlich das Problem der Demokratur gezeigt. Mehrheiten sind weder intelligent noch tolerant. Und so wurde nicht nur eine ziemlich große Minderheit bevormundet, sondern auch in das Geschäftsmodell vieler Gewerbetreibender eingegriffen. Dass die nun keine Lust haben dem Initiator dieser Umsatzbremse Raum für weitere Äußerungen zu geben ist nachvollziehbar. Wenn er nun kein Verständnis dafür hat, zeigt das nur, dass seine geistigen Fähigkeiten gerade mal bis zum eigenen Tellerrand reichen.
Herr Frankenberger wird einerseits nicht müde zu erklären, dass “das bayerische Volk” für den Nichtraucherschutz gestimmt hat und er damit ja nichts zu tun hat sondern es ein demokratischer Entscheid war und andererseits stellt er sich bei weniger kritischer Berichterstattung quasi als Nichtraucherpapst dar, um zu versuchen sich irgendwie Stimmen aus dem Nichtraucherlager zu angeln ohne irgendwelche politisch neue Aussagen zu treffen.
Jeder Wirt soll doch selbst bestimmen, wen er in sein Lokal lässt. Ich persönlich sehe kein bedürfnis neben Herrn Frankenberger Platz zu nehmen.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt… die überwiegende Mehrheit hat für das Rauchverbot gestimmt, das war eine demokratische Angelegenheit, bei der die Wähler ohne Weiteres von ihrem Recht Gebrauch machen hätte können. Haben sie aber nicht, deswegen strampeln und jammern sie jetzt.
Zumal ich es persönlich dreist finde, seine Sucht vor die Gesundheit anderer zu stellen bzw. dann auch noch Toleranz zu fordern. Ich kann auch nicht einfach irgendwas praktizieren, daß ich “Genuß” nenne und von Außenstehenden erwarte, daß es akzeptiert wird.
Ich gehe sogar soweit, daß rauchende Eltern verantwortungslos handeln, ich seh oft Kids mit Glimmstengel, die das 14. Lebensjahr noch nicht mal vollendet haben, weils daheim eben auch ganz normal betrieben wird. Vom Kippenmüll ganz zu schweigen…
Ich hab guten Gewissens für das Verbot gestimmt.
Keine Sorge, ich hab selbst lange genug geraucht!
Ich schließe mich Ihren Ausführung an. ;-)
Davon abgesehen, boykottiere ich die Etablissements wie Heide Volm und suche lieber zeitgemäße Restaurants (also jene, die gerne auf die Qualmerei verzichten) auf.
Merke: Mein Boykott kommt nicht durch das Rauchverbot, sondern durch die sture Einstellung der Betreiber von Spelunken wie “Heide Volm”.
Exraucher sind die Schlimmsten – das ist bekannt – und da vergessen sie plötzlich,
das es sowas wie Toleranz gibt.
Selten so einen Blödsinn gelesen.
Ich bin NICHTraucher und haben GEGEN den Frankenbergerblödsinn gestimmt. Ich gehe gern in die Kneipe/Wirtshaus, aber dank dieses ………….. geht alles vor die Hunde.
Wenn jetzt alles besser sein soll, nachdem in Kneipen und Wirtshäuern nicht mehr geraucht werden darf, warum hat dann Hr. F. immernoch in so vielen Lokalen Hausverbot?
Hätte man es so gelassen wie es vor dem VE war, gäbs keine Diskussionen.
Wenns wegen der Gesundheit sein soll dann kommt demnächst ein VE ob ab 5° jeder eine Mütze tragen muß um nicht krank zu werden oder wie?
Ganz einfach, weil er eine gute Zielscheibe abgibt.
Man kann schlecht 2/3 der Bayern Hausverbot erteilen, das hat eine viel bessere symbolische Wirkung.
Abgesehen davon, dass das Kneipensterben schon viel früher begonnen hat und das Rauchverbot – wenn überhaupt – nur eines von unzähligen Faktoren ist, die dazu geführt haben.
Ein Karnevalsverein und ein “Laudator” Frankenberger…..
Wie passt denn das zusammen?
Diese ganze “Dem Frankenberger geb ich Hausverbot” ist so typisch Deutsch:
Die Wirte wollen einen Schuldigen hängen sehen!
Dass die eigentlichen “Schuldigen” Ihre potentiellen Kunden sind, die gerne in unverqualmter Luft sitzen, wird Ihnen nicht klar.
Insofern ist der Kunde bzw. der Gast in diesen Etablissements alles andere als der König!
Der Heide soll doch gleich allen, die für das Rauchverbot gestimmt haben, Hausverbot geben. Soviel A…. hat er dann wohl doch nicht in der Hose.
Und im TV-Bericht wollte er sich auch nicht äussern. Was für ein erbärmlicher Feigling!
“Ich war konsterniert ehrlich gesagt. Das, das darf doch nicht wahr sein”, sagt Frau von Quast, eine drittklassige “Komikerin”, über die ich ehrlich gesagt noch nie so richtig lachen konnte. Hat sie nicht auch mal “Fräulein Froni” gespielt? Es gibt nichts, was je weniger lustig war.
Frau Quast war also “konsterniert”… Immerhin erfahren wir in dem quer-Beitrag gerade noch, dass sie sich den Laudator selbst ausgesucht hat. Und dass sie dafür Herrn Frankenberger gewählt hat, der ja nun mit ihrer Branche keine Berührungspunkte hat. Warum? Weil sie annehmen durfte, dass es auf diese Weise zum Konflikt mit der Gastwirtschaft kommen würde. Weil sie hoffen durfte, dass sich so zumindest zum Skandälchen ergibt das dann wiederum gefundener Fraß für Süß sein könnte…
Frau von Quast wollte einfach mal wieder in die Schlagzeilen kommen – soweit ist es also mit ihrer “Konsterniertheit” her…
Dem stimme ich ausdrücklich zu. Die ganze Meldung ist schräg. Würmesia?! Spaß-Orden für eine Dame, die im Komiker-Gnadenhof des BR noch a bisserl werkeln darf und ein Wirtshaus, das wenigstens konsequent ist. Die Heide Volm ist ein Privatbetrieb. Ich als Gastronom würde mir auch das Recht rausnehmen, nur die Leute in meinen Laden zu lassen, die mir genehm sind. Und der Frenkenberg wär’s sicher nicht. Schreibt ein liberaler Nichtraucher, dem es schon seit langem auf den Senkel geht, dass die Freiheiten immer mehr beschnitten werden.
Heide Volm in Planegg, Gasthof zur Post in Erding und Weißbräu in Oberhaching. Die haben alle Frankenberger den Zutritt verweigert. Sollte man sich merken…
Es wäre konsequent, wenn diese zweifelhaften Etablissements künftig Schilder vor die Tür hängen “Nichtraucher sind hier nicht erwünscht”.
Peking. (dpa) Der Smog in Peking hat „extrem gefährliche“ Ausmaße erreicht. Krankenhäuser der chinesischen Hauptstadt berichteten von einer Zunahme
von Patienten mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie Atemwegserkrankungen.
da gibts nur eins: absolutes Rauchverbot auf der Strasse…
weisst du jetzt, was ich meine? was sich leicht verbieten lässt, wird verboten.
die grossen Schweinereien werden akzeptiert, und das nicht nur in China.
Denk bitte an England: grösste Umweltverschmutzung von Wasser und Luft in Sellafield,
aber die Briten waren eine der Ersten beim Rauchverbot!
Oder Italien – diese Umweltferkel – schon lange Rauchverbot!
das ist es was mich ärgert – mich stört der Zigarettenrauch genauso wie dich
und wenns im Lokal stinkt, muss ich ja nicht hinein – es gab genügend gut belüftete…
Ich verstehe das Hausverbot, auch ich würde als Gastronom so reagieren, viele haben erst kurz vorm Rauchverbot richtig Geld in die Lokale gesteckt für teure be-und entlüftungen.
Zweitens wird mir als Unternehmer und “Besitzer” Vorgeschrieben wie ich meinen Betrieb zu führen habe.
Im Benachbarten Ausland gibt es da eine ganz tolle Reglung mit einer grünen oder roten Zigarette an der Haustür, somit sind doch die Damen und Herren Nichtraucher nicht gezwungen dieses Lokal zu Betreten.
Aber da brauchen wir so einen Langharrigen B…..leger aus der Passauer gegend, in der er sich niergends mehr blicken lassen kann, auch nicht im Münchner Raum,
Hut ab vor der Entscheidung Heide- Volm, Vielleicht habe noch mehr Gastwirte den Mut für ein selbst bestimmtes Unternehmen, den diese Leute Bezahlen ja auch nicht ihre Unkosten für Unterhalt und Betrieb des Lokals
Also in meiner Kneipe gibt es fast keine Nichtraucher, die gehen eher in, nach Sandalen richende Kaffee’s, allsooo, wie kann es eine mehrheit geben die in meiner Kneipe sich wegen des Rauchens gestört fühlt? Die kleingrämerei und regulierungssucht, einmischen in anderer Leute Probleme, … habt Ihr keine anderen Probleme, … das Problem liegt wohl in Berlin nicht in Bayern!
DANKE
Es ist schon lustig zu sehen wie rege die Beteiligung zu diesem Thema ist. Letzendlich ist es egal wer das Rauchverbot auf den Weg gebracht hat, ob Hinz oder Kunz oder Frankenberger, der Wähler hat entschieden und nun ist es halt Gesetz und alle haben sich daran zu halten. Ob Wirt oder Gast es gilt für Jeden. Hat irgend ein Politiker der bayrischen Staatsregierung in irgendeinem Wirtshaus in Bayern Hausverbot weil Er oder Sie zu einem Gesetzbeschluß JA gesagt hat? Veronika von Quast soll den Ehrenpreis der Faschingsgesellschaft Würmesia auf jeden Fall erhalten, ob von Frankenberger oder einem anderen Vertreter, es wäre nur für die Ausrichter des Preises mehr als beschähmend und der Preis an sich nichtmehr als das”Blech” wert aus dem er besteht.