2011
Nov
29

Die deutsche Regierung und die “Fracking”-Lobby

Redaktion

Große Firmen fördern in Deutschland mehr Erdgas und hoffen auf Gewinne. Allerdings ist dazu eine umstrittene Methode notwendig: das sogenannte Fracking. Doch das wurde bereits in einigen Ländern verboten. Anders in Deutschland, hier gibt es bisher kaum Umweltauflagen. report MÜNCHEN über den Einfluss der Erdgas-Lobby auf die schwarz-gelbe Koalition. Mehr

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17 Kommentare zu „Die deutsche Regierung und die “Fracking”-Lobby“

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  1. avatar Franz Rauchut sagt:

    Die Lobbysten sind nicht das große Übel.
    Die die sich von den Lobbysten schmieren lassen das sind die großen Ganoven.
    Seht euch in der Wirtschaft um (ehemalige Politiker), das darf nicht sein.
    Wir verkommen schleichend zu einer Bananenrepublik.

    mit freundlichen Grüßen
    F. Rauchut

  2. avatar chris sagt:

    FRACKING.Die Regierung mahnt immer wieder das Vertrauen des Bürgers an. Wo soll das herkommen, wenn Regierende zu Vasallen der Industrie werden. Unser Land wird kaputt gemacht, nur weil die Groß-oder auch die Finanzindustrie den Hals nicht vollkriegen kann. Wohl auch die Politiker.
    Was ist aus unserer Republik geworden, wenn es nicht gewollt ist ein Gesetz zu
    schaffen, das der Wirtschaft nicht alles erlaubt. Ich kann mich noch sehr gut an den
    Satz aus den 70ern erinnern: Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluß vergiftet ist, wird man feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
    Was ist die Eidesformel des Politikers “zum Wohle des Volkes” zu handeln noch wert?
    Deshalb schwindet das Vertrauen in die Politik und ihre Vertreter wissen das.

  3. avatar S. Köhler sagt:

    Diese skrupellose Profitgier ist nicht zu überbieten! Fracking muss SOFORT verboten werden und wenn dieses Vorgehen der genannten Energiekonzerne endlich weiter bekannt wird, werden sich die Menschen hoffentlich dagegen wehren….. wie im Kampf gegen die Atomkraft-Lobby! Deshalb: Vielen Dank für den Beitrag und: WEITERSAGEN!

    • avatar Frennes sagt:

      ich möchte nur hoffen, dass der Beitrag über das Fracking viele Fernsehzuschauer gesehen haben und somit auch sahen, wie sich der derzeitige Wirtschaftsminister dazu eingelassen oder vielmehr nicht eingelassen hat.
      Die Leute, die so etwas in unserem Land genehmigen sollten umgehend von den Wählern aus dem Amt gewählt werden!!
      Auch von den Grünen und anderen Oppositionspolitikern hört man auf diesem Sektor gar nichts, sie sollten sich doch alle im Namen des Deutschen Volkes gegen solche Lebensbedrohlichen Umweltverschmutzungen zu Wort melden!!
      Steht auf und wehrt Euch und unterstützt diejenigen, die bereits gegen diese Umweltverseuchung auf die Straße gehen!!

  4. avatar chrischo sagt:

    BRAUNER TERROR
    Plötzlich werden fast wöchtenlich 2 Verdächtige gefaßt und gegen sie ermittelt.
    12 Jahre, in denen nicht das geringste passiert ist, trotz der so “unentbehrlichen”
    Spitzel des Verfassungsschutzes.
    Da kann doch im Verfassungsschutz etwas nicht stimmen.
    Jetzt plötzlich weiß man alles, was die Festgenommenen bisher gemacht haben.

    Wer soll denn da noch glauben, daß ernsthaft ermittelt wurde? Es wurden doch nur
    Vorurteile gestreut wie Mafia, Schutzgelderpressung etc. Gemacht wurde gar nichts.
    Was wäre wohl passiert, wenn z.B. 10 Beamte oder deutsche Geschäftsleute betroffen
    gewesen wären?

  5. avatar Alexandra-Petra Hildebrandt sagt:

    Endlich wird von den Medien in Deutschland(Fernsehen, Zeitungen und Internet) öfter über dieses Thema “Fracking” in der Erdgasgewinnung berichtet.
    Ich hoffe, dass mithilfe der Medien die Befölkerung wirklich informiert und aufgerüttelt wird und der Politik Druck gemacht wird, sodass etw. gegen diese umweltgefährdende und gesundheitsschädigende Methode unternommen werden kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexandra-Petra Hildebrandt

  6. avatar Heiner Wempe sagt:

    Fracking muss sofort verboten werden, ebenso wie CCS!

  7. avatar Heidi sagt:

    Vor einigen Monaten haben wir im Marktforschungsinstitut eine Befragung zu Fracking gemacht. Es war erschreckend zu sehen, wie wenig die Menschen informiert waren. Das Gute dabei war, dass viele der Interviewteilnehmer sich nach der Befragung für das Thema interessierten und sich informieren wollten. Wer sich noch intensiver informieren will, sollte sich auch die Sendung bei ZDF Zoom vom 9.11.11. ansehen. Es ist erschreckend, wie die sogenannten “Politiker” das Land zum eigenen Vorteil ausbeuten. Wann endlich wehren sich die Deutschen gegen den Ausverkauf des Landes zum Vorteil der Grpßkonzerne und zwar so, dass es bis in die höchsten Etagen verstanden wird? Exxon Mobile steht bestimmt nicht für Umweltfreundlichkeit.

  8. avatar Claudia sagt:

    Einfach mal epetitionen.bundestag in die Suchmaschine eingeben. Die Petition lautet unter der Pet-ID 21039:
    Bergbau – Verbot von Hydrofracturing (“Fracking”)!

    Eine der demokratischen Möglichkeiten sich für etwas einzusetzen und vielleicht ein notwendiges Verbot zu erwirken.

  9. avatar Walter Reichart sagt:

    Fracking gehört sofort verboten.
    Alle Politiker, die nicht sofort dagegen vorgehen,
    müssen zurücktreten. Sie haben geschworen, zum Wohl des deutschen Volkes ihr Mandat auszuüben. Wirtschaft regiert – bei Folgekosten ist der Steuerzahler gefragt
    z.B. Atomendlagerung usw. . Wasser ist Lebenselixier.

    Mit freundlichem Gruß
    Walter Reichart

  10. avatar Andrea sagt:

    In der 3sat Sendung “nano” wurde auch über diese Methode berichtet. Das ist aber schon länger her.
    Kann man dagegen nicht klagen?

  11. avatar Heidi sagt:

    Plusminus zeigte gestern Abend, dass Hausbesitzer zu einer Dichtigkeitsprüfung der Abwasserleitungen ihrer Häuser per Gesetz gezwungen werden, weil angeblich viele alte Abwasserleitungen marode sind und damit das Grundwasser gefährden. Gesamtaufkommen der Sanierung, die sich der überwiegende Teil der Hausbesitzer nicht leisten kann, ca. 30 Milliarden Euro. Im Gegensatz wird das gefährliche Fracking erlaubt, bei dem hoch giftige Substanzen tausende Meter in das Gestein gepresst werden, um das Gas zu lösen. Schäden am Grundwasser sind in diesem Fall den Politnieten wohl egal, hauptsache die Kasse stimmt. Ich schlage vor, alle Politker einer Dichtigkeitsprüfung ihres Verstandes zu unterziehen. Oder wollen sie nur ausloten, wie lange man die Bevölkerung noch auspressen kann, bis sich die Wut, wie bereits in einigen Bundesländern, Bahn bricht? Na ja, irgendwie müssen die € 500.- Diätenerhöhung pro Monat, die sich der nordrhein-westfälische Landtag gegönnt hat, ja wieder reinkommen.

  12. avatar Jochen Richert sagt:

    Text und Gestaltung :
    Jochen Richert, Oktober 2011
    Bürgerinitiative frack-loses-gasbohren.de

    Der Abend ruht, die Sterne blinken,
    Schneeflöckchen leis herniedersinken.
    Auf allen Bäumen grünem Wipfel
    häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
    Und dort vom Bohrturm her durchbricht
    den dunklen Wald ein kaltes Licht.

    Im Baucontainer vorne links
    sagt Geologe Peter Hings.*
    In dieser wunderschönen Nacht:
    „heut wird gefrackt, es wird vollbracht“.
    Die Kassen der Dörfer sind am vollsten,
    wenn viel Erdgas steigt und es knallt am dollsten.

    Die Gasmultis kommen mit sich überein:
    „Wie harmlos muß doch fracking sein“.
    Und als die Erde bebt vom fracken,
    das Häslein tat sich sehr erschrecken,
    da kannte Exxon keine Gnade
    um eure Häuser ist´s nicht schade.

    Und auch das Wasser, das zum trinken,
    wird frackverseucht zum Himmel stinken.
    Doch halb so schlimm, sagt die Gemeinde,
    wir haben Exxon, unsere Freunde.
    Stimmt allem zu was Exxon erfreut,
    Sie haben keine Kosten und Mühen gescheut.

    Und geht beim fracking mal etwas daneben,
    „nicht so schlimm“, das Bergamt gibt seinen Segen.
    Auch wenn man Illusionen raubt,
    so sei die Frage doch erlaubt,
    hat Firma Exxon über Nacht,
    in die Region den Tod gebracht?
    Die Dörfer ruhen süß im Dunkeln,
    die Bohrturmlichter drohend funkeln.

  13. avatar Jan-Lasco Zobawa sagt:

    Ein kurzes aber eindringliches Lob an die Redaktion für diesen kritischen Beitrag zur Gasförderung mittels des Frackingverfahren.

    Ich hab eine Anfrage an einen gasfördernden Großkonzern gestellt und erfahren, dass ebenso wie bei der Atomtechnik, die Kosten für einen möglichen GAU im Gegesatz zu anderen Energieformen der Steuerzahler trägt.

    Das heißt, dass die Gasförderung nicht unter marktkalkulierten Preisen versichert ist. Das drückt den Marktpreis hat aber mit frei- und sozialmarktwirtschaftlicher Einpreisung von Förderrisiken nichts zutun… Das ist eine Marktverzerrung à la boheur…

    Warum folgen wir nicht unseren französischen Nachbarn und verbieten eine so risikohafte Gasfördertechnik?

    Arbeitsplätze sollten doch kein Selbstzweck der Politik darstellen, gerade wenn man die Risiken dann der folgenden Generationen in Rechnung stellt.

    Rationale und objektive politisches Handeln kann ich leider nicht erkennen und ich hab auch starke Zweifel, ob sich das unter einer neuen Regierung ändern wird…Schade eigentlich!

  14. avatar Dieter M. sagt:

    Es gibt doch jetzt Werbung, in der Mitarbeiter von Exxon Werbung für Fracking machen.

    Das habe ich schon so oft gesehen und ich muss immer wieder lachen.

    • avatar Jan-Lasco Zobawa sagt:

      Da stimme ich dir eindeutig zu.
      Die Exxon-Werbung ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten!
      [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt]

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