2012
Jan
9

Das Millionengeschäft mit gefälschten Biolebensmitteln

Redaktion

report-Recherchen in Deutschland und Italien kommen zu einem erschreckenden Ergebnis: Das europaweite Kontrollsystem von Biolebensmitteln hat Schwachstellen, die Betrüger zum Schaden der Verbraucher skrupellos ausnützen. Mehr

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7 Kommentare zu „Das Millionengeschäft mit gefälschten Biolebensmitteln“

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  1. avatar Frank Enstein sagt:

    Das dürfte wohl alles kein größeres Problem sein. Die “Schwarze Schafe”-Quote in der Biobranche ist mit Sicherheit kleiner als die in der konventionellen Landwirtschaft. Wobei im zweiteren Fall weit größere Gefahren bestehen als bloß “konventionell statt Bio”! Ich bin gespannt, ob im kommenden Beitrag verlässliche Zahlen (nicht bloß Schätzungen!) genannt werden zur Quote “untergeschummelter Ware”. Das bezweifle ich jetzt schon.

    Bei Report München habe ich leider manchmal den Eindruck, der “Skandal”-Faktor muss möglichst groß sein. Egal ob wirklich relevant oder nicht. Hier zum Beispiel. Wenn solide, nachprüfbare (!) Zahlen genannt werden, die über 5% falsch deklarierter Ware liegen, gilt dieser Kommentar als zurückgezogen. Aber es wird bei Schätzungen bleiben, wenn überhaupt.

  2. avatar Frank Enstein sagt:

    Hm….habe ich doch geahnt. Keine einzige Zahl wurde genannt. Nur die bereits bekannte Firma wurden aufgesucht. Alle zuständigen Behörden äußerten sich zudem ganz offen vor der Kamera. Das wars. Wenn auch ein investigatives Magazin wie Report München nicht mehr aufdeckt, kann man doch ziemlich erleichtert sein.

  3. avatar Jutta P. sagt:

    Die Umkehr vom Verbrauch großer Mengen Billiglebensmittel zu verantwortungsbewußtem und dadurch notwendigerweise reduziertem Verbrauch setzt ein Umdenken auf vielen Gebieten voraus – das fängt mit dem Auto als “Statussymbol” an und geht über Reduzierung des Flugverkehrs weiter, über menschenfreundlich hergestellte Textilien (angefangen mit dem Anbau von z.B. Baumwolle bis zu Kinderarbeit) – alles in allem ein weites, weites Feld: vielleicht wäre das Ziel in ein bis zwei Jahrzehnten erreichbar, wenn man sofort anfinge, bereits in Kindergärten und Schulen eine entsprechende Gesinnung zu fördern. Betonung liegt auf “sofort anfangen”!

    • avatar Ernüchterter Bürger sagt:

      Alles gut und schön. Nur anerzogene Gesinnung allein hilft nicht weiter.
      Ein gesichertes, genügend hohes Einkommen für die Allgemeinheit wäre erst mal die Grundvoraussetzung.
      Für unendlich viele Bürger dieses Landes sind Lebensmittel eben nicht billig. Und ohne diese unsäglichen Billigtextilien würden Sie nackt oder in Lumpen durchs Leben schreiten.

      Bio-Lebensmittel sind ein großes Geschäft. Über das man manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln und sich wundern kann. Zumindest wenn man weiß, wie ein Feld oder ein Garten bewirtschaftet werden.

  4. avatar Don.Corleone sagt:

    —–

    die Mega-Abzocke im Nahrungsmittelbereich geht immer schneller vorwärts ,

    die Strafen, wenn überhaupt, sind läppisch ,, ein Halbe Frikadelle wird stärker
    bestraft, als zigtausend-Tonnen verfälschter Lebensmittel ..
    Das hängt m.d. Kapitalismus zusammen, sowie mit d. regierenden CDU-FDP-Politkaste.

    Eine hand wäscht d. andere.

    In diesem Sektor sollte das Mittel d. Beugehaft grundsätzlich zur anwendung
    kommen u.z. unbegrenzt , aber das Agrar-Kapital wird mit Wattebäuschen
    gepudert, dank Merkel u. Co.

    Aber einen anständigen Midenstlohn, dafür ist Merkel zu unsozial u. zu unchristlich.

  5. avatar Freidenker sagt:

    Ich habe selten in wenigen Beiträgen so viel ideologisch geprägten Unsinn gelesen. Agitprop wirkt, das kann man an solchen Postings wieder immer feststellen.

  6. avatar Frank Enstein sagt:

    @Freidenker

    Leider beeinhaltet Ihr Kommentar aber auch wirklich Null Argumente zum Thema, sondern lediglich die Behauptung, die anderen Kommentare wären doch “total schlecht”. Was soll uns das bringen?

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