Das Schicksal eines deutsch-arabischen Mädchens

Nor kam als kleines Mädchen mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie liebte ihre Schule, die Freundschaften, die Freiheiten und musste dennoch mit ihrer Familie in den Gaza-Streifen zurückkehren – und auf all das verzichten, was für sie einmal selbstverständlich war. report MÜNCHEN über das berührende Schicksal einer beeindruckenden Frau. Mehr

 

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  1. Ich finde es mutig von Dir, Nor, Dein Schicksal nicht unterm Tisch zu kehren. Frauen wie Dich, hätte ich gerne als Freundin.
    Ich selber bin hier in Deutschland als Christin aufgewachsen und seit fast 30 Jahren verheiratet. Bin im Gesundheitswesen tätig und mein Hobby ist die klass. Musik.
    Im Hinblick auf anderen Religionen bin ich tolerant. Trotzdem wunderte es mich schon von Kindheit an, dass ausgerechnet das, wordurch Gott die Frau zum Strahlen brachte verborgen werden soll: Ihr Lächeln! – Von der Schönheit ganz zu schweigen.
    An die Redaktion:
    Es wäre schön, wenn ich via Internet Verbindung zu Nor aufnehmen könnte. Vielleicht geht ja diese Art von Kommunikation. Ich finde 1x tgl. eine e-mail aus dem “Wunderland” zu lesen, wäre ein kleiner Trost für sie, oder eben Neuigkeitsaustausch…

    Gruß Irmi

  2. Ich habe den Beitrag mit Interesse verfolgt. Allerdings sind mir doch einige Sachen unangenehmen aufgestoßen.
    1. Im Beitrag wird behauptet: “Gaza wird bombardiert, als Gegenreaktion auf Angriffe der Hamas”. Soweit ich selbst durch die öffentlich Rechtlichen Sender informiert bin (Tagesthemen) ging dem gegenseitigen Bombardement die gezielte Tötung eines palästinensischen Aktivisten voraus… Also bitte korrekt bleiben.
    2. Es kommt mir nicht ganz schlüssig vor wie Nor von ihrer Unterdrückung erzählt, gleichzeitig aber mit einem westlichen Kamerateam auf dem Markt umherspaziert. Irgendwie passt das nicht zusammen.
    3. Kenne ich zwei Deutsche Frauen die mit Palästinensern aus Gaza verheiratet sind. Sie waren beide öfters in Gaza und haben nie von “Deutschen-Mobbing” erzählt. Die Schwestern von palästinensischen Freunden von mir laufen in Gaza ohne Kopftuch herum. Ist dies nun eine neue Tendenz oder vielleicht doch ein Einzelfall der etwas drastischer dargestellt wurde?

    Grüße aus Stuttgart

    Philip

    • Hallo Philip,

      wenn man wirklich was verändern bzw. ein Zeichen setzen möchte, dann kann man auch gegen die Regeln der Unterdrückung mit einer westl. Kamerateam durch die Gegend hopsen.
      Natürlich ist das gefährlich, natürlcih ist man beim Dreh bestimmt nicht allzu offensichtlich durch den Gaza Streifen gelaufen, mit Sonnenhut und Minirock und Lollipop im Mund.

      Deutschen Mobbing…. das ist so eine Sache.
      Meine Familie ist auch Palästina-stämmig, jedoch sind es meine Großeltern, die 48 aus der Westbank geflohen sind.
      Die Kriege und das Flüchten zog sich dann bis nach Deutschland fort, da wo ich geboren wurde- und ich bin sehr dankbar dafür.
      Ich habe mich in Palästina letztes Jahr mit jungen, aufgeschlossenen Männern unterhalten, für die bin ich auch die Deutsche.
      Klar, bin ich ja auch.
      Aber die Sache, das Menschen GEFLOHEN also GEGANGEN sind, während andere BLIEBEN, kann ich mir schon als eine Art Verrat vorstellen, nicht direkt ein Verrat, aber als VERLASSENER in Palästina lebst du anders.
      Und ich, ich hatte mein ach so tolles Leben in Deutschland, weil meine Großmutter “Angst um die Jungfröulichkeit ihrer Tochter hatte”, als die ersten Siedler kamen.

      Ich kann das ein wenig verstehen, es ist nicht nur “Deutschen-Mobbing”, könnte auch Pali-Amis oder -Franzosen passieren.
      Das ist eine sehr schwierige Sache, denn Nor ist Deustche, in Deutschland die vermeintliche Palästinenserin und dann steht sie tatsächlich in ihrer “Heimat” und ist gar nicht so palästinensisch, wie Gesellschaft.

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