Die Liberalen: Überflüssig oder unentbehrlich?

Lästerei, Hohn, Spott – die FDP wird überschüttet damit. Schlechte Wahlergebnisse, zerstrittene Landesverbände, Zoff an der Spitze. Die Quittung: Machtverlust. Wie verhält sich die Partei? Und können die Hoffnungsträger Christian Lindner in NRW und Wolfgang Kubicki in Schleswig-Holstein die schlechte Stimmung drehen? report MÜNCHEN mit einem Stimmungsbild aus der FDP. Mehr

 

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  1. Die FDP ist eine Partei, die das Gemeinwohl nicht im Sinn hat, sondern lediglich egoistische Einzelinteressen, daher hat sie in keiner Regierung etwas zu suchen. Aber viel wichtiger finde ich die Frage, warum im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einer Splitterpartei derartig viel Raum geboten wird. Wird hier von interessierter Seite eine Partei bewußt gefördert? Dieser Eindruck wäre fatal, da gleichzeitig festzustellen ist, daß die Partei Die LINKE deutlich weniger und weniger objektiv in den Medien vorkommt. Das halte ich für eine wehrhafte Demokratie für dramatisch, denn wir müssen feststellen, daß unabhängige Medien sehr selten geworden sind. Da erwarte ich, daß die Öffentlich-Rechtlichen alle Parteien entsprechend ihrer Gewichtung und Rückhalt in der Bevölkerung behandeln.
    H.K.

  2. Vielen Dank für die Sendung.
    Zu dem letzten Beitrag ( über die FDP ) möchte ich etwas nachfragen:
    Ich kenne das Lied “Es ist ein Ros’ entsprungen” (passt zwar zu Weihnachten und nicht zu Ostern), aber ich frage mich jetzt, wo denn wohl der “Witzbold und Schnacker” von der FDP, Herr Rösler, entsprungen bzw. entlaufen ist.
    Ich kenne die Geschichte von der Auferstehung Jesu so, dass sie von ALLEN Christen geglaubt und gepredigt wird und nicht nur von den Katholiken.
    Diese Erkenntnis fehlt Herrn Rösler offensichtlich!
    Die Erkenntnis zur Nicht-Auferstehung der FDP wird er sicher nach den beiden Landtagswahlen erfahren.
    Lieben Gruß
    Manfred Reuter

  3. Zu dem Beitrag von Report München zum Besuch Christian Lindners bei der FDP in Overath bei Köln und den dort nur anwesenden 37 Mitgliedern kann man eigentlich nur Lachen. Auch bei der Vorstandswahl von Anfang März 2012 der FDP Overath, an der weniger als 1/4 der Wahlberechtigten teilnahmen und mit sage und schreibe nur 21 Mitgliedern ein neuer 10-köpfiger Vorstand gewählt wurde, ist das Dilemma gut nachvollziehbar, das sich die Partei aktuell, auch unter ihren eigenen Mitgliedern, überall im Land stellen muß. Das hier über 75% der Wahlberechtigten FDP-Mitglieder einer Vorstandswahl, der wichtigsten internen Wahl überhaupt, ferngeblieben sind, spricht wohl für sich selber. Es ist besser, wenn sich diese volksfremde Partei selber abschafft.
    Handwerksmeister Feinwerkmechanik
    Rainer Pinter Berlin (ehemals Overather Mitbürger)

  4. Solange sich die FDP von Frau Merkel vorführen läßt, solange wird sie weiter abfallen bzw.
    aus dem BT ausscheiden. Sie muss sich beider Praxisgebühr, Pendlerpauschale durchsetzen u.
    vom Betreuungsgeld schnellstmöglich verabschieden.Wenn diese Themen nicht durchgesetzt
    werden können, muss die Koalitionsfrage gestellt werden. So kann es noch mit der Opposition
    klappen.

  5. Die selbsternannte “Partei der Besserverdienenden” hat, wenn man dem jüngsten “Armuts-/Reichtums-Bericht” der Bundesregierung Glauben schenken darf, ihr Ziel erreicht. Schon Kohl hatte als eines seiner Hauptziele die “Herunterführung” der Reallöhne – bei gleichzeitiger Steigerung der privaten Reichtümer (“Leistung soll sich wieder lohnen”, später auch von der FDP übernommen) erklärt. Zur Bekämpfung der “Erblast” wurden die Armen immer ärmer und so ganz nebenbei die Reichen immer reicher. Das waren und sind die Hauptziele der FDP – nebenbei bekämpft man ab und an mal zu unverhohlene Angriffe auf die Bürgerrechte seitens der CDU/CSU-Scharfmacher. Aber prinzipiell gings immer nur ums Geld – bzw. dessen stetige Umverteilung von unten nach oben.

    Da es jetzt deutlich mehr Parteien im Bundestag gibt (bzw.geben wird), ist die einzig verbliebene Existenzberechtigung der FDP, das Zünglein an der Waage zu sein, auch nicht mehr gegeben.

    Also, FDP, wir brauchten Euch noch nie, jetzt braucht Euch niemand mehr – also, auflösen und in der Versenkung der Geschichte verschwinden.

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