Mittlerweile soll jeder vierte Deutsche an einer Allergie leiden. Heilpraktiker und die Alternativmedizin beteuern, mit ihren Methoden Allergien erkennen und bekämpfen zu können. Was ist von diesen Versprechen zu halten? Mehr
Mittlerweile soll jeder vierte Deutsche an einer Allergie leiden. Heilpraktiker und die Alternativmedizin beteuern, mit ihren Methoden Allergien erkennen und bekämpfen zu können. Was ist von diesen Versprechen zu halten? Mehr
ich bin entsetzt was ich gerade in dieser Sendung gehört und gesehen habe. Von wegen alle alternativmedizinischen Anwendungen sind nichts wert. Mir wurde durch solche Behandlungen erst wieder ein einigermaßen würdiges Leben ermögtlich, weil die sogenannte tolle Allgemeinmedizin nichts getan hat oder tun konnte. Also finde ich diese einseitige Darstellung ziemlich erbärmlich. Schwarze Schafe gibt es wohl überall aber auch unter dernHumanmedizinern!!!!
Hallo Anna Lisa
Das ist genau auch unsere Meinung. Meine Frau war jahrelang von schweren Asthma-Anfällen geplagt. Sie hatte schwerste Atemprobleme. Kein Arzt konnte ihr helfen. Man hat sie einfach mit Cortison vollgepumpt, weil man nichts anderes wußte oder sich keine Mühe machen wollte. Nur durch die Bio-Resonanz Methode konnte ihr geholfen werden. Die Darstellung im TV ist erbärmlich einfach und soll (vielleicht bewußt) Menschen von der Alternativmethode abhalten.
Siegfried
Ich habe auch eine Pollenallergie. Diese wurde bei einem Allergologen festgestellt.
Da ich aber eine sehr gute TCM-Heilpraktikerin kenne, ging ich zur ihr zur Behandlung. Zuerst bekam ich durch Akupunktur sehr gute Hilfe und nun bekomme ich jedes Jahr eine Eigenblutbehandlung. Ich kann nur Positives melden, meine Allergie wird von Jahr zu Jahr geringer und die Kosten sind relativ niedrig.
Allerdings gibt auf diesem Gebiet sicher sehr viele Scharlatane und ich denke, es ist wichtig, jemanden zu kenne, dem man vertrauen kann.
Hier eine Anekdote von mir: Meine sehr starke Pollen- und Tierhaarallergie ist ebenfalls von Jahr zu Jahr geringer geworden, und – jetzt kommt‘s – ganz ohne TCM-Heilpraktikerin, Akupunktur und Eigenblutbehandlung. Ich lebe jetzt so gut wie beschwerdefrei und das ohne Kosten. Ich habe mal neulich einen Allergologen gefragt, der meinte, dass das Verschwinden von Allergien von allein durchaus vorkommen kann, zwar nicht oft (in etwa 10% der Betroffenen), aber es passiert. Wahrscheinlich zählen Sie ebenfalls zu den 10%, wie ich.
Schade, schade!
Wir schließen uns Anna Lisa an! Wir haben auch viele positive Erfahrungen besonders in der Bioresonanztherapie gemacht. Mein Vater als chronischer Allergiker (Gräser, Kräuter, Sträucher, Bäume) mit chronischer Bronchitis und Bindehautentzündung hat seit vielen Jahren keine Beschwerden mehr. Auch ich habe meine Weizen- und Milchunverträglichkeit habe ich erst durch diese Therapie erfahren. Nach Weglassen der Nahrungsmittel sind meine Schmerzen und mein Unwohlsein sogar ganz verloren gegangen! Auch andere Familienangehörige und Freunde können Positives berichten.
Das muss doch jeder für sich selbst entscheiden und erfahren! Das hätte der Reporter im Beitrag vielleicht auch einmal tun können! Mittlererweile gibt es so viele gemeinsame Projekte mit Schul- und Alternativmedizin.
Der Beitrag macht eher wütend, als dass er aufklärt.
Ich habe gerade ihren Beitrag über Allergiebehandlung verfolgt. Aus meinen Erfahrungen kann ich Ihnen berichten, dass gerade die alternative Behandlungen – vor allem die von Ihnen sehr negativ beurteilte Bioresonanz-Behandlung – bei mir die Allergie gelindert hat. Zu meinem langen Weg der Allergiebehandlungen kann ich Ihnen folgendes berichten: Ich leide seit ca. 30 Jahren an Pollenallergie (zur Info: ich bin Anfang 50). Mit ca. 20 Jahren ist die Allergie bei mir aufgetreten in Form von Heuschnupfen, Halsjucken, Atemnot bis später zu Asthma-Anfällen. Ich habe mehrere Allergietest – in verschiedenen Formen – durchführen lassen, die mir alle bestätigten, dass ich hochgradig gegen Gras- und Getreidepollen allergisch reagiere. Danach habe ich mich bei einem Allergologen mit Desensiblisierungs-Behandlung – sprich Spritzen – ca. 5 Jahre behandeln lassen. Ergebnis: Die Allergiebeschwerden waren jedes Frühjahr in gleichem Maße da und mein Oberarm wurde nach jeder Spritze für 2-3 Tage dick. Nach 7-8 Jahren habe ich dann die Behandlung abgebrochen. Später habe ich dann – durch meine Hausärztin empfohlen – eine Eigenblutbehandlung durchgeführt, die ca. 3 Jahre dauerte. Dies hat mir schon erhebliche Linderung insbesondere bei meinen Asthma-Anfällen (wesentliche Erleichterungen) gegeben. Einige Jahre habe ich dann mit Allergietabletten und Asthma-Sprays überstanden, bis ich eine Behandlung bei einer Heilpraktikerin mit Bioresonanz und Globolis (speziell für Allergien) gemacht habe. Diese hat mit eine erhebliche Besserung gebracht, in dem ich ohne Asthma-Spray auskomme. Ich habe nur positive Erfahrungen gemacht mit der Bioresonanz gegen meine Pollenallergie und kann nur berichten, dass mir die alternativen Behandlungen mehr geholfen haben als die schulisch-medizinischen Behandlungen. Meine Erfahrungen kann ich nur so weitergeben, jeder muss aber für sich selbst entscheiden, welche Behandlungen er für sich machen möchte. Nur eines kann ich noch anmerken: die alternativen Behandlungen haben weniger Nebenwirkkungen als die schulich-medizinischen. (=eigene Erfahrungen seit 30 Jahren)
die Sendung zum Thema “Allergien” habe ich mit Entsetzen gesehen. So eine einseitig gefärbte Sendung habe ich nicht von der ARD erwartet.
Ich habe bisher immer sehr gute Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht. Vor ca. 2 Jahren hatte ich sehr große Rückenprobleme. Nachdem ich mit sehr starken Schmerzen 4 Wochen auf einen Termin beim Orthopäden warten musste, wurden dann beim ersten Termin eine Reihe von Untersuchungen gestartet (als Privatpatientin wurde mir die Rechnung in Höhe von 850 Euro direkt zugeschickt) und ich bekam ein Rezept für 10 x Krankengymnastik. Zu dem Zeitpunkt konnte ich kaum mehr 100 Meter gehen, so stark strahlten die Schmerzen in mein Bein aus. Da alle physiotherapeutischen Praxen volle Terminpläne hatten, sollte ich erst in 6 Wochen den ersten Anwendungstermin erhalten. Bis dahin hätte ich meine Schmerzen nur mit starken Medikamenten unterdrücken können. Ich zog es vor, mir einen Termin bei einer Heilpraktikerin geben zu lassen. Nach nur 3 Sitzungen (insgesamt 270 Euro) konnte ich wieder normal gehen, ich hatte keine Schmerzen mehr. Wäre ich beim Orthopäden weiter in Behandlung gewesen, hätte er eine Operation an der Wirbelsäule (sog. Versteifung der Wirbelgelenke) vorgenommen. So hatte er es mir bei meinem 2. Besuch in seiner Praxis vorgeschlagen. Ich war so froh, dass ich den Weg zur Heilpraktikerin vorgezogen hatte – und das alles zu einem wesentlich günstigeren Preis.
Ein anderes Beispiel: Sogenannte Schulmediziner diagnostizierten bei meiner Tochter eine Allergie gegen Katzenhaare und Hausstaub. In Wirklichkeit hatte meine Tochter damals eine schwere Erkältung. Sobald die Erkältung verschwunden war, konnte sie ohne weitere Probleme mit Katzen und anderen Haustieren spielen; allergische Symptome traten nicht auf. Das zeigt, dass auch die Schulmedizin nicht immer hundertprozentig arbeitet.
In Ihrer Sendung sprach eine Allergikerin von der hohen Summe (über 5000 Euro), die sie bereits bei Heilpraktikern “gelassen” hatte. Mich würde interessieren, wie hoch die Rechnungen ausfielen, wenn die Betroffene sich schulmedizinisch hätte behandeln lassen. Da eine solche Behandlung sich meistens über mehrere Jahre hinzieht, wäre mit Sicherheit auch eine entsprechend hohe Summe angefallen.
Für die Zukunft wünsche ich mir von Ihrem Sender, dass Sie breiter recherchieren und nicht alle Heilpraktiker “über einen Kamm scheren”! Vielen Dank!
Der Beitrag war ja wohl auch nur teil-wissenschaftlich. Zuerst gibt es nicht nur einfach Allergien, sondern verschiedene Typen von Allergien, von denen etliche nicht über den Pricktest oder Rasttest nachweisebar sind. Dann gibt es immer mehr Menschen mit einer Histaminintolleranz, die als Resultat die gleichen Symptomer hervorruft wie echte Allergien, bis hin zum Anaphylaktischen Schock. Diese Histaminintolleranz resultiert aber aus den Histaminen, die in vielen Lebensmittel versteckt sind wie Rotwein, Käse, Sojaprodukten etc. Daher wundert es mich auch, dass die Dame mit den schweren Allergien in einem Weinhandelt arbeitet, denn normalerweise kann ein Mensch der keine Nüsse verträgt auch keinen Wein trinken.
Also Lebensmittelunverträglichkeit ist nicht gleich Lebensmittelallergien.
Ich möchte hier mal loswerden, in welch einfacher und kurzer Art und Weise hier die Methoden alternativer Behandlungsweisen lächerlich gemacht werden. Die faire Betrachtungsweise schulischer und alternativer Methoden wurde in diesem Bericht in keinster Weise gerecht. Umso bemerkenswerter sind die, welche sich bereit erklärt haben, sich filmen zu lassen und hofften, als Alternative verstanden zu werden und Gehör zu bekommen. Stattdessen werden sie in einigen Minuten TV als Scharlatane abgetan. Wahrscheinlich stehen die Macher dieses Berichts natürlich über dieser Kritik. Doch eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema war dies meiner Ansicht nicht. Warum hat man nicht auch Menschen aufgesucht und interviewt und zu Wort kommen lassen, welchen alternative Behandlungsmethoden erst wirklich geholfen haben? Schade.
Ich kann mich allen anderen nur anschliessen. So eine einseitige Darstellungsweise der alternativen Heilmethoden finde ich echt nicht ok.
Mir wurde jedenfalls durch Bioresonanz bei einer Lebensmittel- und Pollenallergie sehr gut geholfen. Die schulische Medizin hätte mir nur “Chemie” verschrieben, die ich allerdings strikt ablehne!
@ Elisa Feiereis
Ich will Ihnen verraten, was micht wütend macht: Wenn dem Versuch, rational, mit den gängigen Mitteln des Appelierens an den Verstand aufklären zu wollen, das genaue Gegenteil versucht wird unterzujubeln. Der Hinweis, daß doch “jeder für sich selbst entscheiden und erfahren” solle, bedient sich zudem ganz typischer antiaufklärerischer Reflexe: Subjektivität wird als vermeintlicher Maßstab angelegt an Vorgänge, die allein unter weitestgehend objektiven Bedingungen möglichst sachlich-neutrale Ergebnisse liefern können.
Diese Einstellung spiegelt zum Einen einen gewollt unwissenschaftlichen Zugang zu Phänomenen der dargestellten Art, zum Anderen verrät sie die intensive Nähe zu ganz typischen Glaubensmustern: Ich entscheide selbst, über welchen faktisch evidenten Wissensvorsprung ich mich hinwegsetze; und erfahren tu ich erst recht nur das, womit ich meinen Glauben an das vermeintlich Bessere vorsorglich standesgemäß unterfüttert habe.
Und: Diese angeblich so “vielen gemeinsamen Projekte mit Schul- und Alternativmedizin” finden – wenn überhaupt und vor allem unter nachweislich medizinisch-wissenschaftlicher Federführung – mit großem Abstand vor einer zweckmäßigen monetären Kulisse statt. Viele sogenannte “Schulmediziner” wissen längst um die verführerische Kraft, die stark und stärker werdende Sogwirkung sogenannter “komplementär-alternativer” Heilmethoden, als daß sie – im Bewusstsein der Sehnsüchte vieler nach reiner, natürlicher, nebenwirkungsfreier (Stichwort: Homöopathie) Therapieansätze – ernst- und dauerhaft darauf verzichten könnten bzw. wollten.
Daß die sogenannten “alternativen” Heilverfahren wirken, ist bislang wissenschaftlich nicht belegt, denn es gibt keine diesbezüglichen Studien, die wissenschaftlichen Kriterien genügen. Daß es einem Patienten danach besser geht, sagt noch nichts über die Wirksamkeit aus. Wenn ich mit Grippe zum Arzt oder Heilpraktiker gehe und nach einer Woche wieder gesund bin, sagt dies noch nichts über die objektive Wirksamkeit der Behandlung aus – auch wenn ich subjektiv glaube, die Behandlung habe mir geholfen -, denn vielleicht wäre ich auch ohne Behandlung genauso gesund geworden. Viele Krankheiten heilen spontan – der Körper heilt sich dann selber. (z.B. Schnupfen, Grippe aber auch Spontanheilung bei unheilbaren Krankheiten) Deshalb kann man die Wirksamkeit einer Behandlung nicht am Einzelfall, sondern nur durch Doppelblindstudien an einer ausreichend großen Stichprobe nachweisen. Dabei muß noch differenziert werden zwischen der Wirksamkeit der Betreuung, der Wirksamkeit der Behandlung und dem Placebo-Effekt. So hat eine wissenschaftliche Studie an der Berliner Charité nachgewiesen, daß bei bestimmten Schmerzen Akkupunktur zwar schmerzlindern wirkt, die Wirkung aber nicht größer ist als der Placebo-Effekt. Den Patienten mit Akkupunktur ging es zwar besser als denen mit Schein-Akkupunktur – also ohne Akkupunktur -, aber nicht besser als denen mit falscher Akkupunktur, bei der nicht die Akkupunkturpunkte benutzt wurden, sondern beliebig anders gestochen wurde. So verhält es sich vermutlich mit den meisten “alternativen” Heilverfahren: Bestenfalls wirken sie, aber nur durch den Placebo-Effekt. Für die Homöopathie heißt das: Die Behandlung kann Leiden verbessern, aber es ist völlig egal, welche Globoli ich einnehme. Denn in den Globoli befinden sich aufgrund der hohen Verdünnung keine Wirkstoffe mehr. Das ist wissenschaftlich geklärt. Und die Erklärungen der Homöopathen über den Wirkmechanismus von Globoli sind wohl eher abenteuerlich und entbehren jeder Wissenschaftlichkeit.
Die “alternative Medizin” hat aber auch Gefahren und Nebenwirkungen, und zwar dann, wenn Kranke zu sehr darauf vertrauen und deshalb nicht zu einem Arzt gehen bzw. wichtige Behandlungen abbrechen.
Daß die “Schulmedizin” nicht alles kann, fast jede Behandlung Nebenwirkungen hat und für manche Krankheiten keine Heilung möglich ist, ist jedem “Schulmediziner” bewußt. Das spricht nicht gegen die Schulmedizin. Bei jeder Behandlung von schweren Krankheiten geht es immer nur um eine Abwägung zwischen den Erfolgschancen und Komplikationsrisiken und zwischen der erreichbaren Linderung und erwartbaren Leiden durch Nebenwirkungen.
Liebe Redaktion, das Grundproblem, dass Sie nicht auflösen und dem Sie aufgesessen sind ist doch, dass Sie einen Pricktest und die IgE-Bestimmung als die einzige beweisende und immer zutreffende Diagnostik betrachten und nun erwarten, dass die “Alternativ-Heiler” diese Befunde bestätigen.
Es gibt aber (auch schulmedizinisch anerkannt) mindestens noch die Allergie auf Basis von IgG4, auf Basis der zellulären Abwehr (T-Lymphozyten) und in der ganzheitlichen Medizin werden auch noch Unverträglichkeiten gelehrt, die als Mediator nicht nur das Histamin (IgE-Reaktionen), sondern Prostaglandine,Leukotriene und Acetylcholin als Botenstoffe benutzen und deswegen mit IHREN Tests nicht nachweisbar sind.
Sie versuchen eine NAHRUNGSMITTELALLERGIE, die sehr selten eine Allergie vom Soforttyp ist, mit den Methoden der Soforttypallergiediagnostik zu beweisen, was nicht gelingt. Alle anderen, auch aus Ihrer Sicht seriösen, Verfahren blenden Sie aus. Das ist nicht nur polemisch, das ist vorallem sehr schlecht recherchiert und eher einseitig dargestellt.Bildlich gesprochen könnte man es mit dem Versuch vergleichen, mit einem Mikroskop den Mond zu beobachten. Man weiß dass er da ist und kann ihn mit dem guten optischen Instrument nicht sehen, weil es eben mit einem Mikroskop nicht funktioniert.
Dieser Bericht ist die Gebühren nicht wert.
Nahrungsmittelallergien – und davon abzugrenzen sind Nahrungsmittelunvertäglichkeiten sind fast nie IgE-vermittelt. Insofern ist Ihr Ansatz schon unsinnig. Die angesprochene Laktoseintoleranz ist ein Enzymmangel, der mit Allergie nichts zu tun hat. Milchunverträglichkeit kann aber durchaus auf einer Allergie, meist gegen Milcheiweiße beruhen.Dieses zu differenziereEsn unterlassen Sie komplett.
Fazit: Es handelt sich um eine polemische einseitige Verunglimpfung von Menschen aus Heilberufen, die täglich mit der Thematik konfrontiert sind und durchaus Erfolge vorweisen können, die
1) schulmedizinisch nicht erklärbar
und 2) mit Hilfe der klassischen Medizin nicht erreichbar
sind.
Es mag durchaus so sein, dass einige der Kollegen, die Sie im Film zeigen, die angewandten Verfahren nicht ganz lege artis zeigen, aber das kann nicht gegenstand dieser kurzen Darstellung sein.
An jeden medizinischen Ausbildungstelle, egal ob Universität oder Heilpraktikerschule, wären Sie mit diesem Bericht durchgefallen.
Wir haben den Experten Prof. Dr. med. W. Dorsch gebeten, dazu Stellung zu nehmen:
Sehr geehrte Herren, sehr geehrter Herr Dr.Tank,
Zunächst einige grundsätzliche Bemerkungen: Hauttestungen und Serum-Untersuchungen zum Nachweis von IgE-Antikörpern sind Testmethoden, die eine vermutete Allergie vom Soforttyp bestätigen oder – in der Regel – auschließen können. Bei den beiden Probanden traf dies im vollen Umfang zu: der nicht allergische Herr Hagmann hatte diffuse Beschwerden im HNO-Bereich angegeben, von kurzer Dauer und hat ausführlich geschildert, dass er Weizenbrot, Kuhmilch, Weintrauben genießen könne und nie auch nur ein Spur von Nahrungsmittelunverträglichkeit bei sich bemerkt habe. Herr Kemnitzer hatte eine bereits anamnestisch eindeutige Allergie auf die Pollen frühblühender Bäume und Katzenhaar, beides bestätigte sich in Haut- und Serumtest. Hinweise auf Nahrungsmittelallergien bestanden und bestehen nicht. Bei beiden Herren hat die allergologische Diagnostik aus Anamnese, Hauttest und IgE-Bestimmung eindeutige Ergebnisse geliefert – und muss auch nicht schlecht geredet werden. Die beiden Herren waren bestens allergologisch beraten und wären sicher mit der zusammenfassenden Einschätzung, dass der eine eben ein Allergiker ist und der andere nicht, nirgends durchgefallen.
Einige Einwände bedürfen noch der Richtigstellung: IgG-Antikörper-Bestimmungen zur Nahrungsmittelallergien hat jüngst wieder ein weltberühmter Allergologe, Prof. Wüthrich, als Abzocke ohne wissenschaftlich Basis gekennzeichnet (.u.a. auch in der Zeitschrift “Allergologie”). Prostaglandine, Leukotriene sind durchaus Mediatoren einer IgE-vermittelten Sofortreaktion.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten können oft nicht leicht nachweisbar sein, bei beiden Herren bestanden aber keinerlei entsprechenden Symptome. Von Laktoseintoleranz, ein übrigens klinisch oft leicht erfassbares Krankheitsbild mit Blähungen und Bauchschmerzen nach Milchgenuss, war nie die Rede.
Jeder gute Schulmediziner kennt die Grenzen seines Fachs. Das IgG4 Thema ist durchaus interessant, aber extrem selten von klinischer Relevanz. Die Kritik an den im ARD-Beitrag vorgeführten so genannten Alternativmethoden, die nicht existierende Krankheiten erfunden haben und rasch wieder heilen konnten, bleibt aber bestehen: Bioresonanz ist in zahllosen Untersuchungen als wertlos und gefährlich entlarvt. Für die Kinesiologie als Methode zur Allergiediagnostik gilt das gleiche!
mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. med. W. Dorsch, Allergologe, Arzt für Naturheilverfahren
Tolle Sendung ! Als Physiotherapeut (in der Schweiz) bin ich jeden Tag mit dieser Scharlatanerie konfrontiert. Technisch-Wissenschaftlich gesehen sind diese Verfahren wertlos. Sozialpsychologisch machen Sie durchaus Sinn. Sie geben klare und einfache Antworten, (auch wenn diese teilweise Falsch sind), und den Glauben. Ich denke viele Menschen brauchen diese Magie. Der Glaube heilt, je so teurer desto besser.
Bei diesem Beitrag drängte sich mir der Eindruck auf, daß es nicht um objektive Berichterstattung ging, sondern um eine pauschale Verurteilung der alternativen Heilmethoden als unseriöse Beutelschneiderei. Hier wollten die schulmedizinisch arbeitenden Allergologen und die Pharmaindustrie ihre Pfründe gewahrt wissen, denn mit den zahlreichen Testungen läßt sich gutes Geld verdienen und die Summen die Krankenkassen und Patienten für alle Arten von Allergiemedikamenten aufwenden sind auch nicht zu verachten.
Ich bin 53 Jahre alt und leide seit meinem elften Lebensjahr an diversen Pollen- und Lebensmittelallergien. Meine Beschwerden äußerten sich über die Haut, die Atemwege (bis hin zum Asthma) und über den Verdauungstrakt. Ich habe die Entwicklung der Allergologie der letzten 40 Jahre am eigenen Leib erlebt und dabei festgestellt, daß die Möglichkeiten er Schulmedizin letzten Endes begrenzt sind. Ich bin bei einer sehr engagierten Ärztin in Behandlung, die selbst Allergikerin ist und die sich aufgrund der Tatsache, daß sie so vielen Patienten mit den Mitteln der Schulmedizin nicht mehr wirklich helfen konnte, der alternativen Medizin, insbesondere der Bioresonanz zugewandt hat. Ich bin jetzt seit ca. 8 Monaten regelmäßig in Behandlung und mein Krankheitsbild hat sich so weit verbessert, daß ich inzwischen ohne Medikamente auskomme und auch diverse Begeitbeschwerden deutlich zurückgegangen sind.
Von der ARD als öffentlich-rechtlicher Anstalt erwarte ich eine Berichterstattung, die unabhängig und nachvollziehbar pro und contra abwägt. Eine pauschale Verurteilung in 5 Minuten Kurzbeitrag ist übelstes Bild-Zeitungs-Niveau. Dafür sollte sich die ARD zu schade sein.
Ich habe auch 25 Jahre Pollenallergie hinter mir und wurde mit schulmedizinischen Methoden behandelt.Bei mir hat die Hyposensibilisierung mit Tropfen gewirkt-ohne Hokuspokus und Handauflegen!
ich bin auch entsetz über das was gestern da im tv kam, im gegensatz zu den schulmedizinern bekommen heilpraktiker was auf die reihe.
Als Fachkrankenpfleger habe ich oft mit Menschen zu tun,die ihr letztes Geld für scheinbare Heilsversprechen hinwerfen.
Aus schulmedizinischer sicht sind Naturheilverfahren und alternative Sachen als Zusatzangebot zu sehen und nicht als alleinige Hilfe.
Oder wollen diejenigen,die Schulmedizin ablehnen und auf Heilpraktiker vertrauen im Fall schwerer Erkrankungen wie Krebs lieber sterben als sich in schlumedizinische Hand zu begeben?
Lieber Matthias,
es geht ja nicht um die totale Ablehnung der Schulmedizin. Mir ist klar, dass man nicht alles auf alternativeweise beheben kann, wie beispielsweise Krebs. Zur Diskussion stehen ja aber auch gerade Allergien und Unverträglichkeiten. Ich kann wirklich nur eines sagen, wer es am eigenen Leib spürt, dass es einem besser geht nach der alternativen Bahandlung (im Falle einer Allergie oder Unverträglichkeit – nicht bei schweren Krankheiten wie gesagt), der wird seine Meinung schnell revidieren.
Wenn hier irgendetwas Humbug ist, dann der Aufbau der Recherche und Teile der Sendung. Siehe dazu den Kommentar von Dr. Tank weiter oben.
Meine Erfahrungen sind völlig anders.
Meine Frau litt jahrelang immer stärker unter ärztlich diagnostizierten Allergien gegen eine Unmenge von Stoffen, die dazu führten, dass nur noch wenige Lebensmittel vertragen wurden.
Der Heilpraktiker hat dann nach gründlicher Untersuchung Unverträglichkeit gegen Kuhmilcheiweiß und Weizen festgestellt. Nach einer Darmsanierung unter vierwöchiger Zuckerkarenz wurden dann nacheinander die Unverträglichkeiten mit je vierwöchiger Karenz und Bioresonanztherapie behandelt.
Danach erfolgte eine Ernährungsberatung und konsequente Umstellung auf natürliche Lebensmittel und Gewürze. (keine Geschmacksverstärker und Tütensoßen)!!
Seit mehreren Jahren kann meine Frau wieder alles nach Herzenslust essen und trinken ohne irgendein Problem.
Nebenwirkungen der Behandlung: 2 Kleidergrößen weniger und das seit Jahren konstant und weniger Kosten für Lebensmittel.
Ich bin Entsetzt feststellen zu müssen, dass es hier so viele Alternativmedizingläubige gibt. Echte Medizin werden durch Tests und Studien bewiesen. Diese Alternativen funktionieren höchstens als Placebo. Wo ist nur die Aufklärung hin?
Aber ich glaube ich weiß, warum so viele Leute darauf abfahren. Ich war am Samstag auf einer Esoterikmesse. Da wurde gesagt, dass es doch so viel mehr zwischen Himmel und Erde, als wenn wir schon alles darüber wissen. Und dann wurde dieser ganze esoterische Schwachsinn runtergebetet. Aber dieser ist leicht zu verstehen.
Leute checkt es endlich. Unsere Welt ist verdammt groß und sehr schwer zu verstehen. Physiker studieren und forschen ihr ganzes Leben lang nur um einen winzigen Bruchteil zu verstehen. Wenn jemand sagt, dass es noch viel mehr gibt und das alles einfach zu verstehen ist, dann lügt er.
Die Humanmediziner sind sehr oft viel schlimmer als die Heilpraktiker!!!!! Alles was sie nicht in den Griff bekommen wird mit Cortison oder Antibiotika behandelt. Ich hatte vierzig Jahre Asthma und war hochgradig allergisch. Erst durch Akupunktur nach der Chinesischen Medizin, und nicht von einem Humanmediziner nach 14-tägiger Fortbildung, habe ich die Krankheit in den Griff bekommen. Ich finde den Bericht einfach nur einseitig und wahrscheinlich von Leuten recherchiert die nicht wissen wir lästig diese Krankheiten sind.
@ Susanne
Diese zackige Abkanzelung fundamental wissenschaftlich gebildeter Mediziner, die im Prinzip als Beleidigung der ins Visier genommenen aufgefasst werden muss, ist ein ganz typisches Abbild persönlicher Enttäuschung, das in sachlich-objektiver Hinsicht jedoch vollkommen deplatziert auftritt. Allein die Unterstellung einer aus Verzweiflung und Ratlosigkeit resultierenden Zwangsbehandlung mit “Cortison oder Antibiotika” ist einer persönlichen Einschätzung geschuldet, die ein Ziel im Auge hat, die Mittel zur Erreichung dabei aber unangemessen, weil vorurteilsbeladen und empirisch nicht haltbar entgleiten.
Nein, der Bericht ist keineswegs “einfach nur einseitig”; schon deshalb nicht, weil der sogenannten “Alternativmedizin” sehr wohl die Möglichkeit eingeräumt wurde, nachdrücklich zu beweisen, was an ihren zahllosen Versprechen dran ist. Und woher die Vermutung, daß dieser Bericht “wahrscheinlich von Leuten recherchiert wurde, die nicht wissen, wie lästig diese Krankheiten sind”? Hat sich nicht einer der beiden Autoren/Redakteure geoutet als längst und andauernd mit diversen Allergien belasteter Mensch, der im Rahmen einer nicht zu beanstandeten journalistischen Recherche herausfinden wollte, ob verschiedene “alternativmedizinische” Angebote in etwa halten, was sie großmäulig versprechen? Das vorläufige Ergebnis ist bekannt. Und die enorme Schwierigkeit, dieses angemessen zur Kenntnis zu nehmen und in den objektiven Kenntnishorizont entsprechend einzuordnen, ebenso. Die Mehrzahl der geposteten Kommentare jedenfalls lässt keine andere Auffassung zu…
Der Erfolg dieser sogenannten “Alternativmediziner” wird immer etwas höher als der Placeboeffekt sein, da Patienten mit einer langen Kranken und Leidensgeschichte mehrere schulmedizinische Praxen bis dahin besucht haben. Unser schulmedizinisches Gesundheitssystem lässt leider keine langen Gespräche des Arztes mit seinem Patienten zu, so das psychosomatische Beschwerden häufig unentdeckt bleiben. Der Patient fühlt sich beim “Komplementärmediziner” endlich verstanden, da die “Ganzheitlichen” sich endlich mal Zeit nehmen und dadurch oft einen scheinbaren Erfolg haben. “Wer heilt hat recht” scheint hier zuzutreffen. Dies ist aber ein Trugschluss, da die psychosomatische Grunderkrankung meist unentdeckt bleibt und nicht therapiert wird. Bei nächster Gelegenheit wird die Erkrankung zurückkehren, da sie nicht ursächlich therapiert wird.
Also ich kenne eine Heilpraktikerin, die im gleichen Haus, wie Frau Gehardus arbeitet. Sie empfahl mir Wobenzym. Das Zeug ist teuer und enthält Laktose. Also ich finde, man muss als Heilpraktiker sehr wohl fragen, ob derjenige eine Laktose-Allergie hat, bevor man so etwas empfiehlt. Wie hat es gewirkt? Ganz einfach: Mein Geldbeutel war hinterher leerer. Inzwischen nehme ich eine Handcreme und tropfe etwas Teebaumöl darauf, creme mein Gelenk ein und die Beschwerden sind am anderen Tag weg.
Ihr seht, ich bin der alternativen Medizin nicht abgeneigt. Für mich ist Fakt: Alternative Medizin wirkt über Zuwendung und Zuwendung kann heilen. Man hat z.B. festgestellt, dass eine Gesprächstherapie bei psychisch Kranken genau so gut wirkt, wie eine Therapie aufgrund von Tabletten. Aber frei nach Krokokil-Dundee, dem erklärt wurde, dass ein Psychotherapeut einer ist, mit dem man seine Probleme bespricht. Daraufhin antwortete dieser: “Dazu hat man doch Kumpels.” Auch Gerhard von Hirschhausen sagte dazu: Man zahlt für die Zuwendung. Hat man ein stabiles soziales Netz, dann braucht man keinen Psychotherapeuten.
Zweiter Fakt ist durch mich: Körperliche Zuwendung kann ebenso heilen. Ein Kind, dem etwas weh tut, sucht instinktiv körperliche Zuwendung. Ich habe schon oft beobachtet, wie ein Kind, dem etwas weh tat, von seiner Mutter auf den Arm genommen wurde und kurze Zeit später kuriert war.
Fazit: Auch Laien können auf diese Art und Weise heilen, was vollkommen umsonst ist.
Dritter Fakt ist für mich: gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf, ein Beruf, der einem Spaß macht und ein soziales Netzwerk tragen sehr stark zur Gesundheit bei.
Dann noch eins: Ich hatte von einem Bericht gelesen, wo unter Heilpraktikern eine Stichprobe gemacht wurde. Die gute Nachricht: Keiner wendete eine Therapie an, die schadete, aber in der Hälfte der Fälle war die angewendete Therapie vollkommen nutzlos.
Fazit: Ich wähle meinen Heilpraktiker sehr sorgfältig aus, denn eine Heilpraktikerbehandlung ist teuer und man muss sie finanziell durchhalten können. Bricht man sie aus finanziellen Gründen vorzeitig ab, dann kann man sich das Geld auch sparen. Und ich als Computerarbeiterin muss mir auch überlegen: Verdiene ich das Geld am Computer, was meine Verspannungen verstärkt, um mir den lindernden Heilpraktiker leisten zu können oder mache ich lieber Yoga oder QiGong, um meine Beschwerden selbst zu lindern.
Apropos: Hier fällt mir wieder der Gerhard von Hirschhausen ein, der sinngemäß sagte, es sei viel einfach, jemanden etwas machen zu lassen, als selbst Meditation oder Qi Gong zu lernen.
Also: Für mich ist ein guter Heilpraktiker einer, der Hilfe zur Selbsthilfe gibt.
Und an so Sachen, wie Homöopathie oder Bioresonanztherapie muss man auch ein Stück weit glauben. Es gibt in jeder Religion Berichte darüber, wie ein Mensch geheilt wurde nach dem Beistand eines Geistlichen.
Fazit: Glaube versetzt Berge und hilft heilen, ebenso wie Zuwendung, die zwar keine Berge versetzt, aber heilen hilft
In diesem Sinne, werde ich jetzt eine Kerzenmeditation durchführen.
Ihren Äußerungen zu der arbeit von PsychotherapeutInnen ist energisch zu widersprechen.
Denn das was Sie sich darunter vorstellen und hier auch noch verbreiten , ist eben ganz und gar nicht:
“Psychotherapeut einer ist, mit dem man seine Probleme bespricht. Daraufhin antwortete dieser: “Dazu hat man doch Kumpels.” Auch Gerhard von Hirschhausen sagte dazu: Man zahlt für die Zuwendung. Hat man ein stabiles soziales Netz, dann braucht man keinen Psychotherapeuten.”
Es ist das übliche Psychotherapie-Bashing von Ahnungslosen oder Unwilligen – wenn das stimmen würde was Sie behaupten, wohin schicken Sie denn Menschen mit psychischen (nicht psychiatrischen) Errkrankungen?! Mit Traumatisierungen? Menschen mit Erfahrungen innerfamiliärer Gewalt? Psychotherapie (tiefenpsychologisch, analytisch oder verhaltenstherapeutisch) ist eine medizinische Heilbehandlung und keine Quatsch- und Quasselrunde.
sorry, es haben sich zwei Fehler eingeschlichen.
Der Bericht von Gestern war ein Angriff auf alle Naturheilkundlich arbeitende Ärzte und Heilpraktiker. Es gibt überall schwarze Schafe auch in der Schulmedizin. Aus eigener Erfahrung weis ich das Bioresonanz und Kinesiologie funktioniert, aber es sollte richtig gemacht werden. Bei einer Naturheilkundlichen Behandlung sollten immer eine Blut und Stuhluntersuchung zur Abklärung einer echten Allergie,Unverträglichkeit oder Pseudoallergie gemacht werden. Viel häufiger als echte Nahrungsmittelallergien sind Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln wie Lactose, Histamin, Fructose und Gluten. Die kann man nicht im IGE-RAST Test nachweisen. Dabei handelt es sich um Verdauungsschwächen wie Enzymmangel, zu wenig Galleflüssigkeit, zu wenig Magensäure und so weiter. Es sollte immer die Ursache einer Erkrankung behandelt werden.
Was hat bitte ein Ohm-Meter, das den Hautwiderstand mißt, mit ‘Natur-’Heilkunde zu tun? Nichts anderes ist dieses ‘Bioresonanz’ Gerät.
Das sind Quacksalber-Geräte die keine anderen Wirkung haben, als den Geldbeutel der Opfer zu erleichtern.
Kinesiologie ist Schein-Verfahren, das seine Unwirksamkeit permanent unter Beweis stellt.
Das Drücken auf Arm etc. ist genauso vom Behandler und dessen Einbildung (und von sonst nichts!) abhängig wie das Drücken des ‘Sensors’ bei dem oben genannten Bioresonanz-Humbug. Kaffeesatzlesen ist ähnlich aussagekräftig.
Diese Verfahren dienen zu nichts anderem, als dem Behandelten (wie im Bericht schön dokumentiert) Krankheiten anzudichten, die dieser garnicht hat.
Das nennt man gefährliches Marketing.
ich war eine der kinesiologen die gefilmt wurden.
ich möchte eins klar stellen.
ich habe eine leichte paranuss allergie getestet als positiv.
bei dem arzt allergie test kam haselnuss als negativ. die haselnuss habe ich auch als negativ getestet.
ich finde es sehr schade. ich hatte mich echt gefreut das alternative heilmethoden vorgestellt werden sollten. aber anscheint gab es ganz andere beweg gründe.
iris
Ich hab von meiner Schwägerin damals die Bioresonanz-Therapie empfohlen bekommen.
Die Behandlung hatte ein regulärer Arzt im Angebot, der erstmal einen Pricktest gemacht hat – wirkte alles sehr seriös.
Erste Zweifel kamen dann auf, als ich dann vor diesem Gerät saß – mit nackten Füßen auf einer Kupferplatte und Kupferstäben in der Hand. Der “Arzt” ließ mich allein und ich konnte über diese Resonanz-Theorie nachdenken.
Bei der sechsten “Behandlung” hab ich dann einen Schraubenzieher mitgenommen und den Kasten aufgemacht… das Ding war praktisch LEER! Nur ein paar dünne Drähte um die LEDs und Skalen hübsch leuchten zu lassen, keine Platinen oder sonstigen elektronischen Bauteile zu entdecken… und: Die Kabel zu den lustigen Kupferelementen führten zwar in den Kasten, waren da aber an nichts angeschlossen!
Ich hab den Kasten wieder zugeschraubt und den Arzt am Ende der Behandlung genauer gefragt, wie er sich die Funktionsweise des Gerätes vorstellt… der Mann Tat mir da ja fast leid, weil er einen ehrlich überzeugten Eindruck auf mich machte… allerdings nahm er für Mitleid deutlich zu viel Geld von mir.
Mittlerweile ist klar, dass diese ganze Pseudomedizin nur dazu dient die dahinterstehende Industrie und die behandelnden Quacksalber reich zu machen… ich löse mein alljährliches Allergieproblem jetzt mit einem leichten Cortison-Präparat von einem echten Arzt… funktioniert prima!
Der Bericht ist hervorragend und es gibt viel zu wenig davon! Vielen Dank!
Die Reaktionen auf Kritik der Alternativmedizin sind immer wieder erstaunlich. Anstatt sich mit der Kritik konstruktiv auseinander zusetzen und die kritisierten Punkte sach- und fachlich zu wiederlegen, beschränkt man sich zum großen Teil nur auf Beschimpfungen der (Schul)Medizin und/oder denkt den ultimativen Wirksamkeitsbeweis mit der Schilderung eines Einzelfalls zuerbringen.
Man kann sich halt nicht mit der Kritik auseinander setzen, wenn man selbst ganz andere Erfahrungen gemacht hat. Bitte schauen Sie auch mal, was Iris (weiter oben) gesagt hat. Sie ist im Beitrag zu sehen gewesen. Ihre Ergenisse wurden sogar verdreht!
Es ist einfach traurig alle Heilpraktiker und alternativen Mediziner über einen Kamm zu schweren, genauso, wie man das auch nicht bei den Schulmedizinern machen sollte.
Bravo, endlich einmal eine Sendung die gegen den Strom schwimmt. Ich selbst kann als Betroffener ein Lied von den Scharlatanen singen. Zugegeben ein Heilpraktiker hat mehr Zeit, die er sich aber auch bezahlen lässt. Die Geräte die hier eingesetzt werden sind vollkommener Nonsens. Da werden mit Fahrradglühbirnchen und mit optischen Effekten angebliche Schwingungen und Auren gemessen um Krankheitsbilder zu erhalten und diese zu heilen. Im Kleingedruckten wird meistens von den Herstellern darauf hingewiesen, dass die angebliche Wirkung dieser Geräte nicht anerkannt ist und nicht nachgewiesen werden kann. Hier zählt alleine der Glaube.
Ich frage mich nur warum sich Heilpraktiker auf solch ein Niveau begeben. Im Internet preisen selbsternannte Psycho Gurus teilweise billigsten Elektronikschrott als teure Heilgeräte an. Die Esoterikbranche strotzt von solchen Angeboten. So werden Kästchen mit einem Sandgemisch für hunderte Euro angeboten, diese sollen elektromagnetische Einwirkungen auf unseren Körper, sogar Krebs, verhindern. Sogar kleine Papieraufkleber für 30-50 Euro sollen, wenn auf das Handy geklebt, Strahlungen des Handys verhindern.
Die Frage ist aber, warum glauben so viele Menschen an diesen Zauber und geben hohe Summen hierfür aus. Eine weitere Frage, warum schweigen so viele Wissenschaftler und klar denkende Menschen vor dieser Szene. Wenn ich in meinem Umfeld dieses Thema anspreche, wird meistens abgeblockt oder sofort herb zurück geschlagen. Es wird Zeit, dass die Medien endlich mehr Aufklärung betreiben und seriöse Wissenschaftler sich zu Wort melden.
Ein weiteres Thema für Ihre Sendung wäre auch noch die Behandlung von psychischen Erkranken durch die immer größer werdende Gruppe von selbsternannten Pseudo Psychologen. Die Folgen
für die behandelten Patienten können gravierend sein.
So ein Bericht wird viel zu selten gebracht. Ein grosses Bravo dafuer. Ich erinnere mich gut daran, wie ich als Kind mit Hautproblemen zu jedem “Naturheilkundler”, “Heilpraktiker”, Homoeopathologen usw in der Naehe geschleift wurde. Natuerlich hat das alles nie geholfen. Aber da Hautprobleme kommen und gehen, gab es IMMER irgendeine Behandlung, bevor gerade wieder eine Besserungsphase eintrat. So konnte man sich tatsaechlich ueber Jahre vormachen, dass da was dran ist. Und tausende D-Mark sind sinnlos verpulvert worden.
Wer nicht in unabhaengigen Studien beweisen kann ,dass sein Verfahren wirkt, darf auch kein Geld dafuer verlangen. Sonst ist er entweder weltfremd oder ein Betrueger. Eine unglaublicher Scharletanerie und Geldschneiderei auf Kosten der Patienten ist das!
Alternativmedizinische Anwendungen, die funktionieren – und das in unabhaengigen Tests belegen koennen – sind nicht mehr ALTERNATIVmedizinisch, sondern schlicht MEDIZIN. Das label “Alternativmedizin” bedeutet frei uebersetzt: Bitte ueberpruef mich nicht!
Ich habe mich auch mal bei einem Kinesiologen auf Allergien testen lassen. Er hat alle Allergien gefunden, von denen ich ihm beim Smalltalk während der “Diagnose” erzählt habe. Ob ich die Allergie tatsächlich hatte oder nicht hatte, spielte für seine Diagnose keine Rolle. Dagegen hat er keine einzige echte Allergie von mir gefunden, von der ich ihm nicht im Gespräch erzählt habe.
Gerade ist mir aufgefallen das Prof. Dr. med. W. Dorsch Allergologe und Arzt für Naturheilkunde ist. Arzt für Naturheilkunde !!! Welche Art von naturheilkundlichen Therapien werden wohl in seiner Praxis angeboten? Finde es ungeheuerlich wenn jemand die eigenen Kollegen und Heilpraktiker schlecht macht.
Vorsicht! Nicht die Bedeutung der Begriffe vermengen! “Naturheilkunde” hat nichts mit “Heilpraktikern” zu tun. In der “Naturheilkunde” geht es um Medizin aus der Natur und die Wirkweise ist in aller Regel naturwissenschaftlich beweisbar. Heilpraktiker dagegen wenden vollkommen unnatürliche Verfahren an, deren behauptete Wirkweisen in der Natur gar nicht nachweisbar sind – praktisch ist dort alles Heilen rein glaubensbasiert und damit nicht real.
Na, wie erklären Sie es sich, @Diana? Sie haben nur falsche Vorstellung, was zur Naturheilkunde eigentlich gehört. Tipp: Kinesiologie und Bioresonanz gehören nicht dazu.
Mein Hausarzt ist auch ein Arzt für Naturheilverfahren und studierter Biologe.Naturheilverfahren werden aber nur eingesetzt,wenn der Patient dies ausdrücklich wünscht!
@ Diana
Interessant. Kritisieren dürfen keine außenstehenden, weil diese ja keine Ahnung haben und kritisieren dürfen auch keine Fachleute, weil diese dann Nestbeschmutzer sind…… Das finde ich ungeheuerlich.
Das läuft irgendwie auf Dietmars Feststellung hinaus: “Das label “Alternativmedizin” bedeutet frei uebersetzt: Bitte ueberpruef mich nicht!”
Ganz nebenbei Diana. Natürlich gibt es in der natürlichen Umgebung sehr potente Heilmittel. Nimm z.B. das Atropin in der Tollkirsche, Digitalisglycoside im Fingerhut, Cholchezin oder Taxol aus der Eibenrinde (wirksame Chemotherapeutika in der Krebstherapie).
Dir ist aber hoffentlich klar, daß z.B. Homöopathie oder Kinesilogie nix (oder allenfalls wenig) mit Natur und Pflanzen zu tun haben, sondern starre vor z.T. hunderten von Jahren festgelegte Glaubensdogmen im Bezug auf eine Behandlung von Kranken sind, welche allerdings nie einen Wirksamkeitsbeleg erbracht haben?
Sehr geehrte Frau Claudia Schick,
Ihre vorgehenswiese gegen die Alternative Medizin ist primitiv und mit dem negativen Vorsatz, diese als Scharlatane hinzustellen! Frage von wem das Thema angestoßen wurde ….von der Pharmaindustrie oder ….. ???
Ich will nur Ihr Beispiel Kinesiologie aufgreifen, habe selber an einigen Seminaren teilgenommen. Hierbei geht es bei dem Muskeltest vorwiegend, ob der bestimmt Stoff (Nahrungsmittel usw.) der Person zugetan ist bzw. seinem Energiehaushalt zuträglich ist!!!
Ob es sich dabei um eine Allergie handelt zweitrangig, es kann genauso gut einem geschwächten Organ nicht von Vorteil sein.
Aus meiner Sicht ist die Schulmedizin und Pharmaindustrie noch in der Steinzeit, im Vergleich zu manchen Urvölkern. Leider ist man in dieser Industriellen Fehlentwicklung von der Schulmedizin und Pharmaindustrie abhängig.
Gruß Hans Sp
@ Hans SP
Ihr Kommentar ist ein Paradebeispiel dessen, was ich bei Alternativscharlatanen an unwissenschaftlichem sprachlichen Geeiere erleben durfte. “der Person zugetan”, “seinem Energiehaushalt zutraeglich” – und dann noch ein bisschen Verschwoerungstheorie mit der boesen boesen Pharmaindustrie.
Herr Hans SP: Medizin ist alles, dessen Wirksamkeit nachvollziehbar in Studien belegt werden kann. Esoterische Glaubensbekenntnisse ersetzen keine Studie. Und wer Heilsversprechen ohne Wirknachweis macht ist – ein Scharlatan!
@Hans SP…Schulmedizin und Pharmaindustrie sind nicht mehr in der Steinzeit,schließlich wird vielen Menschen bei schweren Erkrankungen geholfen,was die Naturheilverfahren nicht beweisen können.Wenn jemand dadurch geholfen wird,ist dies höchstens Zufall!
In meiner jahrzehntelangen Berufserfahrung als Fachkrankenpfleger habe ich viele Menschen erlebt,die von Schulmedizin profitiert haben aber nur wenige,die von Globuli,etc. gesund wurden.
Höchstens als Zugabe zur schulmedizinischen Behandlung kann es Sinn machen – aber auch nur dann,wenn man dran glaubt.
Ich tue es jedenfalls nicht!
Sehr geehrte Frau Schick,
komme erst heute dazu etwas zur Sendung zu sagen. Sehe Ihr Magazin eigentlich sehr gerne, musste aber feststellen, dass dieses immer oberflächlicher wird, diese Sendung besonders. Ich bin eigentlich sehr kritisch nicht nur im Bezug auf Ihre Sendung, sondern auch u.a. auf diese alternativen Heilverfahren. Aus diesem Grund informiere ich mich gerne ausführlich und lass mich von den Resultaten beeinflussen und nicht von Vorverurteilungen. Gerade da habe ich aber bei mir, meiner Familie und Bekanntenkreis eine ganz andere Wahrnehmung, als Sie in Ihrem Bericht vermitteln. Wenn man jahrelang zum Arzt geht, Ursachen aber nicht gefunden, oder nicht behoben, oder mit Medikamenten nur gelindert werden können, dann aber z.B. durch die Bioresonanz beseitigt werden, stellt sich die Frage nach dem Sinn oder Unsinn ganz anders. Auch geht es gar nicht darum Allergien zu entdecken, damit man dann z.B. diese Lebensmittel meidet, was nach Meinung Ihres Experten zu gefährlicher Unterversorgung führen kann. Im Gegenteil, Ziel ist, dass dass man wieder alles ohne Beschwerden und ohne Tabletten essen kann. Und es funktioniert. Wenn es nur bei einem Problem geholfen hätte, könnte man sagen: Zufall. So ist es aber nicht, . Auch bei uns sitzt das Geld nicht so locker, dass wir es leichtfertig ausgeben könnten. Bezahlen muss man aber auch bei “normalen” Ärzten und für Medikament auch, nur da meistens über die Krankenkasse, die ja z.B. die Bioresonanz im Gegensatz zu manch anderen Ländern nicht bezahlt. Warum wohl? Was war der Anlass zu diesem Artikel? Warum lassen Sie nur einen “Experten” zu Wort kommen, um Lobbyarbeit zu leisten? Warum haben Sie keine Menschen präsentiert, denen geholfen werden konnte? Keine gefunden oder nicht gesucht? Haben Sie auch eine gut ausgestattete Praxis gesehen und nicht nur wie in Ihrem Beitrag so eine Art Hobby-Bastelei?
Ich kenne das ganz anders.
Wie gesagt, ich will hier nichts Schönreden oder verteidigen, aber mich stört die Art dieses Berichtes, der viel unseriöser ist, wie das was man darin dem Zuschauer vermitteln möchte.
Auch ich war und bin teilweise immer noch skeptisch gegenüber diesen Verfahren, kann aber auch die Erfolge nicht ignorieren.
MfG F. Voigt
Nun mal ein praktisches Beispiel dafür,dass sog. “Naturheilverfahren” schädlich sein können:
Eine ältere Dame aus meinem Umfeld ging immer mit dem Pendel zum Einkaufen,nahm nur sog.Naturmedizin,ignorierte eine Entzündung in ihrem Fuß,an der sie eines Tages innerhalb weniger Tage zugrunde ging.
Mit Schulmedizin hätte man ihre helfen können – diese wurde jedoch von ihr als Teufelszeug abgetan – ähnlich,wie es manche Kommentatoren hier tun.
Schade, dass es ein öffentlich rechtlicher Sender nötig hat so schlecht und für alle Augen erkenntlich zu lügen und zu manipulieren. Wie man in Minute 6:32 unschwer in dem Befund des Herrn Hagmann erkennen kann, liegen auch hier Allergien vor :
Erle 0,55 kUA/l Klasse 1,
Birke 0,9 kUA/l Klasse 2 und
Haselnuss 0,42 kUA/l Klasse 1.
Daher muss man leider sagen, auch Herr Hagmann ist ein Allergiker.
Im Übrigen wurde Haselnuss auch von der Ärztin diagnostiziert.
Frage: Warum lügt Prof. Dr. med. Walter Dorsch hier unter den Augen des Fernsehens ?
Das macht doch den kompletten Bericht unglaubwürdig !!!!
Da in diesem Eintrag Herr Professor Dorsch direkt angesprochen wird, hat die Redaktion ihn gebeten, dazu Stellung zu nehmen:
“RAST- bzw. CAP-Klassen 0 und 1 gelten in der sechsstufigen Skala (0-6) als negativ. Außerdem kann Herr Hagmann ohne irgendwelche Beschwerden Haselnüsse essen. Die Birkenpollensensibilisierung ist nach den Schilderungen von Herrn Hagmann ohne klinische Relevanz, zum Zeitpunkt der Testungen fand kein Birkenpollenflug statt; trotzdem schilderte Herr Hagmann Beschwerden, die “alternativ” falsch gedeutet wurden. Auf den Vorwurf der Lüge gehe ich nicht ein; ich müsste sonst mit dem Vorwurf der Unwissenheit bzw. Ignoranz antworten.”
Die Redaktion betont, dass wir weder lügen, noch manipulieren!
Auch wenn es hier nicht merh viel hinzuzufügen gibt, finde ich, dass doch jeder für sich selbt entscheiden muss, was ihm besser tut, was besser wirkt.
Grüße,
Lisa von
Allergologie München
Bevor ich Medizin einnehme, greife ich auf alternative Heimethoden zurück. Ich besitze noch viele Rezepte von meiner Omi.
Na dann können Sie nur hoffen, dass Sie keine Krankheiten bekommen, bei denen eine Verzögerung des Beginns der evidenzbasierten (= wirksamen) Behandlung (“Schulmedizin”) schwerwiegende Folgen nach sich zieht, und dass sich unter den Rezepten Ihrer Oma keine befinden, deren Schädlichkeit zwischenzeitlich nachgewiesen wurde.
Der Unterschied zwischen evidenzbasierter Medizin (“Schulmedizin”) und alternativen Heilmethoden ist, dass bei der evidenzbasierten Medizin die Wirksamkeit objektiv (= wissenschaftlich) nachgewiesen ist, während bei den “alternativen Heilmethoden” lediglich Heilerfolge subjektiv behaupten werden, ohne dass diese bislang objektiv (= wissenschaftlich, d.h. nachprüfbar und nachvollziehbar) bewiesen sind. Ich halte mich da dann doch lieber an das Wissen (evidentbasierte Medizin) als an den Glauben (“alternative Heilmethoden”).
Die ungeprüfte Übernahme von Omas Rezepten hat den Nachteil, dass dabei die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte ignoriert werden. Und dass sich das Wissen der Menschheit in den letzten Jahrzehnten vervielfacht hat, kann ja wohl nicht bezweifelt werden. Wenn wir uns heute noch nach den Rezepten unserer Vorfahren aus dem Mittelalter behandeln würden, dann hätten wir wohl auch die Lebenserwartung der Menschen im Mittelalter (30…40 Jahre).
Ein unfassbarer, einseitiger Beitrag. Ohne Alternativmedizin wäre ich nicht mehr am Leben, weil mir die Schulmedizin nicht nur nichts wirklich heilendes zu bieten hatte, sondern diese Maßnahmen alles nur noch weiter verschlimmerten. Redaktuere, die so etwas verfassen, waren entweder noch nie ernsthaft krank oder haben keine Lust ordentlich zu recherchieren oder sind von anderer Stelle dazu angehalten, solche Beiträge zu produzieren.
Jedes Jahr sterben in Dtl allein an falschen OP’s und Nebenwirkungen ca. 30.000 Menschen. Darüber wird aber nicht berichtet.