Streit um ein Berliner Haus

Vor einem Jahr wurde in Berlin-Friedrichshain ein ehemals besetztes Haus geräumt. Jetzt wohnen neue Mieter in dem Gebäude und werden zur Zielscheibe von gewaltbereiten Linksextremisten. Mehr

 

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  1. Menschen werden gewaltsam aus ihren eigenen Wohnungen vertrieben, etwas, das es seit 1945 eigentlich nicht mehr geben dürfte. Und “ReportMünchen” hat nichts besseres zu tun, als genau über diese Menschen und jene, die sich mit ihnen solidarisieren, in aller Öffentlichkeit zu verspotten und gegen sie zu propagieren.
    Super Leistung Leute, ihr habt das Problem der Mieterverdrängung in Großstädten wirklich überhaupt nicht verstanden.
    Schade.

    • Der Kommentar von NKLS bringt es genau auf den Punkt:
      Linksextremismus, Gewaltverharrlichung und Terrorismus hat bei NKLS Priorität vor Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
      Es ist ein gesellschaftliches Problem: nicht wenige Linksextextremisten, sondern ihre Unterstützer in der Gesellschaft.
      Lasst uns deshalb endlich dagegen vorgehen. Es wird Zeit aufzusetzen und sich gegen Extremismus und Gewalt einzusetzen.

  2. Warum sind die Aufständischen nicht einfach froh darüber,dass es in diesen unruhigen Zeiten noch Menschen gibt,die Geld in alte Häuser stecken und Wohnraum schaffen?Weil sie sich die Wohnungen nicht leisten können? Solche Dinge gibt es doch überall,dass Alteingesessene aus ihren Quartieren verdrängt werden..nicht nur in der Großstadt sondern auch in unserer Kleinstadt.

    Da hilft doch Gewalt nicht weiter sondern verschärft nur die Probleme.

  3. Es ist schon traurig, wie hier relativ einseitig Stimmung gemacht wird, und fast völlig ausgeklammert wird wie hier ein 20 Jahre existierendes Hauskollektiv mit brachialer Gewalt vertrieben wurde. Das die neuen Mieten moderat sein sollen, finde ich witzig, kommt diese Meinung doch aus München, einer Stadt wo es fast unmöglich ist innerhalb der Stadt eine Wohnung zu finden die preislich für normale und insbesonders ärmere Bürger erschwinglich ist. In Friedrichshain findet eine offensive Gentrifizierung statt und die Räumung der Liebig 14 war ein besonderes Signal wie eine Kombination von Profitmaximierung seitens des Immobilienbesitzers und staatlicher Gewalt Menschen aus ihrem Lebensraum entfernt.
    Die Gewalt der autonomen Szene, welche hier verteufelt wird, und hierbei ist es im Prinzip vollkommen egal, wie man dazu steht, wird vollkommen frei von allen dazugehörigen Kausalitäten dargestellt. In Friedrichshain, einem ursprünglich eher alternativen Kiez, wird mit Gewalt ein neues Bild aufgedrückt, und diese Entwicklung dauert bereits 22 Jahre an.

    Wer heutzutage seine Wohnung los ist kann kaum damit rechnen ene gleichwertige Bleibe zu finden die er sich leisten kann. Ist dieser Fakt nicht um einiges schwerwiegender als ein paar Farbbeutel und kaputte Scheiben?! Ich weiss von vielen Rentnern die 40 Jahre hier im Kiez wohnten und nun nach einer Sanierung die Ostrente nicht mehr reicht und irgendwohin, weit weg von ihrem sozialen Umfeld, ziehen mussten.

  4. Für mich sind die Randalierer in erster Linie Verbrecher, die sogar das Leben anderer
    Leute gefährden. Es muss erst einer sterben, bis der Großteil der Stadt geschlossen
    gegen solche Intensiv- und Mehrfachstraftäter vorgeht. Das Problem der Gentrifizierung
    kann man so sowieso nicht lösen. Was sind das für Zustände, bei denen Menschen
    Angst haben müssen, wenn sie Ihre Kinder zu Kita bringen!!!
    Die Justiz sollte aufhören, Tätern eine 2. Chance zu geben. Besser ist es, durch angemessene Strafen die restliche Bevölkerung vor solchen Tätern zu schützen.

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