Deutschland ist das selbst ernannte Land der Energiewende. Doch seit einem Jahr nimmt die Energieerzeugung durch Braunkohle wieder zu. Dabei ist die deutsche Braunkohle-Industrie einer der größten klimaschädlichen CO2-Produzenten Europas. report MÜNCHEN deckt millionenschwere verdeckte Subventionen auf und zeigt die Folgen für Menschen und Umwelt. Mehr
Schlagworte: Braunkohle, Energiepolitik, Energiewende, Tagebau, Umweltpolitik, Umweltschutz, Umweltverschmutzung





Liebe Redaktion,
das Problem der Braunkohle ist viel umfanfreicher als die meisten nur denken können. Ich lebe mit meiner Familie in 600 m Entfernung vom Braunkohletagebau
Hambach, der größte Tagebau Europas. Durch Vergleichsrechnungen haben wir
festgestellt das der Tagebau pro Tag 134 Tonnen Feinstaub emittiert, der gesamte Autoverkehr Deutschlands wird laut EU mit 159 Tonnen festgelegt. Diese Gesamtbelastung wird nicht gemessen. Zusätzlich kommt die Belastung durch Radioaktivität, die in unserer Erde ist, schädlich sind dabei die Spaltprodukte von
Uran. Im Tagebau Hambach werden jährlich 88 Tonnen reines Uran gefördert.
Die Probleme der Braunkohle werden verschwiegen, das Landesumweltamt NRW
macht keine messungen, der Hinweis – wir haben kein Geld. Die Bezirksregierung
Köln ist unfähig das Problem anzugehen. Die Braunkohle bekommt zusätzlich Rückendeckung vo9m Braunkohlenausschuß Köln, des Regionalrat Köln usw
Bergschäden, hier werden Bürger in den Ruin getrieben. Alles abgesichert durch ein Bergrecht der Nazis aus 1938.
Karl Heinz Ochs
1.Vorsitzender
Initiative Bergbaugeschädigter 50189
Bergrecht aus 1938? Das ist so nicht ganz korrekt.
Das Bergrecht in der noch heute gültigen Form ist aus dem Mittelalter.. Konkreter aus dem 12. Jahrhundert.
Im Jahre 1938 wurde es teilweise reformiert.
Soll also heissen, dass mittelalterliches Feudalrecht noch heute, in einer bürgerlichen Demokratie, Anwendung und Vollzug findet.
Erschreckend ist weiterhin, dass Braunkohle, genau wie Steinkohle, staatlich sanktioniert wird und ökologische Energien gedeckelt werden.
Den Betreibern von privaten Windparks und/oder Solaranlagen wird vorgeschrieben, wann sie was und wieviel in das Netz einspeisen dürfen. Ihnen wird vorgeschrieben, wie hoch ihr Eigenverbrauch sein MUSS.
Netzausbau….. Fehlanzeige.
Solange die großen Energiekonzerne das Sagen haben, solange RWE, Vattenfall und EON sich frei bewegen können, wird sich nichts ändern.
Auch ein “Minister der Energiewende” (welch teuflische Bezeichnung für einen RWE-Günstling) wird nichts unternehmen, um diese Konzerne in die Schranken zu weisen.
Würde doch dadurch ein Haufen an Steuern irgendwo fehlen.
Wir haben es an unserem Ex-Bundespräsidenten gesehen, sehen es an den politischen Äußerungen……. die deutsche Politik ist zu sehr mit der Industrie verstrickt als dass sich von dieser Seite eine Änderung herbei führen würde.
Hallo Report-Team,
ich wohne ca. 8 km Luftlinie von Garzweiler entfernt und habe ein Haus mit Bergschaden, verursacht durch RWE-Power. Dieses Mafia-Unternehmen belügt die Geschädigten auf Teufelkommraus nur, um nicht in die Verantwortung genommen zu werden!! Die Bergschadenstatistik muss klein gehalten werden, sonst werden schlafende Hunde geweckt. Daten zur Bodenbeschaffenheit, die dem Geschädigten zu seinem Recht verhelfen würden, hält das Unternehmen unter Verschluss, gibt aber nach außen “Transparenz” vor.
Wie kann es z. B. sein, dass der Schadenverursacher allein das Recht hat, Schäden anzuerkennen oder abzulehnen – und dies nach eigenem Gutdünken! Gründe zur Ablehnung der Schadensbeseitigung findet die Bergschadenabteilung immer. Hier sind die Mitarbeiter sehr kreativ. Münchhausen hätte seine Freude an den Ausführungen zur Ablehnung!
Es stimmt schon sehr nachdenklich, warum immer über die Umkehr der Beweislast im Bergschadenfall nur diskutiert wird, aber keine Taten folgen. Das gute Klima zwischen RWE und der Regierung ist über Ihre angeführte Subventionssteigerung seit 2005 nachvollziehbar.
Dieser Konzern schummelt und schmiert finanziell was die Kasse hergibt. Im Raum um die Tagebaue regiert RWE-Power in den Redaktionen der Tageszeitungen! Sobald Kritik geübt wird, gibt’s keine RWE-Anzeigen mehr.
Der “Energieriese” fördert mit Millionenbeträgen Institute, die den ungesunden radioaktiven Feinstaub schönrechnen – also alles ok und innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte. Sicherlich macht einem Touristen im Kohlrabiland der kurze Aufenthalt im unsichtbaren Dreck nichts aus – aber ein Leben lang für die betroffenen Anlieger ist eine Zumutung.
Im “Braunkohleausschuss” sitzen FAST überwiegend Lobbyisten, die wirklich das glauben, was sie von sich geben. Hier kann man für unsere gebeutelte Landschaft keine positiven Ergebnisse erwarten.
Meine Bitte: Die Medien müssen das Vorgehen dieser “Steinzeitkonzerne” mehr unter die Lupe nehmen. Es ist fünf vor (20)12!!
Die Themen zur Braunkohle sind vielfältig und umfangreich.
Beste Grüße
Walter Düllberg, Grevenbroich-Kapellen
Hier beziehe ich mich auf den Kommentar von H. Krüger.
Unseren Ex-Bundespräsidenten Wulff habe ich schriftlich gebeten, einmal ein “Machtwort” für bergschadenbetroffene Hausbesitzer einzulegen.
Seine ernüchternde wie auch erschreckende Antwort:
Er muss sich absolut NEUTRAL verhalten.
Er bog also mein Anliegen ab, indem er es als Aufforderung zur Gesetzesänderung auslegte.
Das Bild in der Süddeutschen, wo er mit RWE-Großmann in trauter Einigkeit das Glas hebt, erklärt sein Verständnis zur “Neutralität”.
Beim Minister der Energiewende erlebte ich mit meiner Bitte eine ähnliche Bauchlandung.
Frdl. Grüße Walter Düllberg
Seit einigen Jahren wächst der Widerstand gegen Braunkohle in Deutschland. So gab es im letzten Jahr in den beiden großen Abbaugebieten (Lausitz und Rheinland) Camps mit hunderten Teilnehmer_innen, die auch Aktionen gegen den Braunkohleabbau gemacht haben. Es gab Demonstrationen, Besetzung von Parteizentralen und eine Blockade von Kohlezügen.
Erst vor einer Woche wurde der Hambacher Forst in der Nähe Kölns von Aktivist_innen besetzt. Dieser ehemals über 5000 Hektar große Wald wird jedes Jahr weiter wegen des Braunkohleabbaus abgeholzt, so dass nur noch ca. 1000 Hekter verblieben sind.
[Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]Außerdem war letzte Woche die Jahreshauptversammlung von RWE bei der es auch Aktionen gab, um eine wirklich ökologische, soziale, dezentrale und selbstverwaltete Energieversorgung durchzusetzen. Im Sommer sind dann weitere Klimacamps geplant.
[Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]
@ausgeCO2hlt
Der Hambacher Forst, das ist Raubbau an der Natur. Schlimm genug dass das zugelassen wird.
Von was Herr Düllberg und ich Reden, ist Raubbau am Menschen.
Am Menschen selber und auch an unserer Existenz.
Ich finde es gut und richtig dass es Menschen und Organisationen gibt, die sich um die Umwelt, wie auch den Hambacher Forst, kümmern.
Aber was (bitte nehmen sie es mir nicht übel) nutzt uns der Wald, wenn ganze Dörfer den Tagebauen zum Opfer fallen?
Wenn alteingesessene Familien wegziehen müssen, ihre Höfe, ihre landwirtschaftlichen Betriebe aufgeben müssen?
Wenn Menschen aus ihren Häusern ausziehen müssen, weil diese durch Bergschäden unbewohnbar sind?
Der Mensch ist leider derjenige der aufbaut und abreisst.
Man muss mit Aktionen auf Mensch UND Natur eingehen.
Wir haben einen BUND; rührig, engagiert.
Wir haben einen WWF….. das Selbe.
Gibt es einen Bund zum Schutz des Menschen?
Gerade weil es soetwas nicht gibt, haben diese Konzerne Oberwasser.
@ ausgeCO2hlt
Für den Hambach Forst wächst ein neuer, nicht minder wertvoller Wald auf der Sophienhöhe. Wenn man sich die Besucherströme bei guten Wetter dort ansieht, wird deutlich, wie gut dieses einzigartige Refugium von der Bevölkerung angenommen wird. So viele Menschen hat der Hambacher Forst nie gesehen. Dieses und noch viele Beispiele (z.B. neue Inde) machen deutlich, dass die Landschaft nach dem Braunkohlebergbau durch die Rekultivierung in der Regel ökologisch aufgewertet wird. So sind diese Bereiche heute anerkannte und hochwertige Naherholungs- und Naturschutzgebiete (z.B. Ville Seen).
Zum CO2 in “ausgeCO2hlt”. CO2 ist die Grundlage allen Lebens und zudem ein prima Pflanzendünger. Ein weiteres Plus der Braunkohle.
@ Lügendetektor
RWE organisiert die Ausflüge auf die Sophienhöhe richtig gut. Ganze Busladungen werden dorthin gefahren und die Leute erfahren, wieviel Tonnen Erde aufgehäuft wurden, wieviele Bäume liebevoll in Reih und Glied gepflanzt wurden, wieviele Kilometer einfach begehbarer komfortabler Wege angelegt wurden …
RWE schweigt den Hambacher Forst dagegen seit Jahren tot. Ein Gebiet, ehemals halb so groß wie der Naturpark Eifel. Mit altem, gewachsenen Baumbestand. So, wie die deutschen Wälder im In und Ausland berühmt und beliebt sind.
Aber: Touristen würden ja nur stören. Wie erschreckend, wenn diese aus einer wundervoll friedlichen Waldatmosphäre in eine mondlandschaft am Tagebaurand treten – neben dem Weg stapelweise umgehauene edle Bäume. Der Boden nicht mehr saftig und mit Maiglöckchen bedeckt, sondern ausgetrocknet, wüstenartig.
Wenn Sie mutig sind, dann fahren Sie in den Hambacher Forst und besuchen die Waldbesetzer. Einfach von der A4 ab Richtung Tagebau. Kurz vor der Absperrung rechts auf den Parkplatz. Dann den Hinweisen folgen.
Übrigens: Ich wohne in Kerpen-Buir. Mit dem Rad bin ich in 10 Minuten in einem wunderbaren Waldgebiet, dem Hambacher Forst. Nach dem Tagebau ist mein nächster (richtiger) Wald die Eifel. Um dorthin oder zur Ersatzanpflanzung Sophienhöhe zu kommen, müsste ich das Auto benutzen – denn Wald gibt es dann in unserer Region nicht mehr.
Andreas Büttgen
Initiative Buirer für Buir
@ Andreas Büttgen
So eine Tour habe ich auch mal mitgemacht. War wirklich super interessant. Allerdings war ich öfters alleine dort und konnte die Natur und die Idylle auf meinen Wanderungen oder an einem ruhigen See genießen.
Ob eine Diskussion mit ein paar durch geknallten Öko-Taliban im Hambacher Forst lohnt?
In wenigen Jahrzehnten leben Ihre Kinder/Enkel nur 10 Fahrradminuten von einem der größten Seen in Deutschland entfernt. Sie können sich zum Wohle Ihrer Kinder/Enkel glücklich schätzen. Und das alles, ohne für die Wertsteigerung etwas zahlen zu müssen.
@ Lügendetektor
Ich bin ein großer Freund wertschätzender Diskussionen. Leider stoße ich in Foren immer wieder auf Leute wie Sie.
Solange Sie Menschen als “durchgeknallte Öko-Taliban” bezeichnen, selber zu feige sind, Ihre Identität preis zu geben und offen zu diskutieren, sehe ich keine Möglichkeit auf eine (zielführende) Diskussion auf Augenhöhe.
Ich bin für gezielten Einsatz meiner Energie. An Sie verschwende ich diese – und ziehe hiermit den Stecker (was ich den anderen geschätzten Diskussionsteilnehmern auch empfehlen würde).
Vielleicht findet Herr/Frau Lügendetektor ja andere, die sich seinen unehrenhaften Heckenschüssen lieber stellen.
Andreas Büttgen
Initiative Buirer für Buir
Das ist genau mein Reden.
Energielobby vor Grund- und Menschenrecht.
Wir werden Garzweiler in absehbarer Zeit ca 500 Meter (ja, Meter) vor der Ortsgrenze von Mönchengladbach haben. Vom Flurfenster in der oberen Etage werden wir wohl in das lichtdurchflutete Loch des Tagebaues schauen können.
Es gab, gibt und wird auch in Zukunft Randabbrüche geben. Setzungen durch Grundwasserabsenkungen kommen dazu, von der Staubbelastung wollen wir mal (noch) nicht reden.
Können wir ja auch nicht, da das Land und auch die Kommune es ablehnt, Feinstaubmessstationen am Grubenrand zu installieren.
RWE kauft in den betroffenen Gebieten Häuser mit Bergschäden einfach auf. Damit tauchen diese in der Bergbauschadensstatistik nicht auf. Wie denn auch? Diese Häuser sind ja Eigentum von RWE-Power und wer wird statistisch schon eigenes Eigentum mit Selbstverschulden in die Statistik einfließen lassen?
Die Politik schaut zu. Jeder Hauskauf bringt ja auch Geld ins Kommunalsäckel.
Finanznot oder Lobbyismus?
Die Politik trinkt lieber mit den Konzernen Sekt, als sich mit ihnen anzulegen.
Bürger stören da nur die heile Welt….. es sei denn, sie sollen wählen gehen.
ein ganz schlecht recherchierter Beitrag!
Die vom Menschen verursachte CO2 -Ausstosung beträgt nur 2% an dem weltweiten Co2 Ausstoß.
Es weht auch nicht immer Wind und scheint nicht ständig die Sonne, darum
müssen ständig Braunkohlekraftwerke in Bereitschaft gehalten werden, um bei einer Flaute oder plötzkicher Eintrübung in minutenschnelle reagieren zu können. Es wird also ständig Kohle verheizt ohne Strom zu erzeugen!
Lesen Sie mal im Internet nach. Es gibt da Seiten wie Naturschutzparadox oder suchen Sie mal nach dem Darmstädter Manifest.
In den USA verschandeln schon über 14.000 stillgelegte Windkraftanlagen die Landschaft. Wollen wir das auch in Deutschland?
Lieber Mensch, mir sind Gaskraftwerke (GuD) sympathischer
).
als diese Kohleschweinerei.
. . . übrigens ein ganz gut recherchierter Beitrag! Die bisher geleistete Subvention zur Braunkohle seit 1955 ist enorm.
Die Schadenpalette der Braunkohle ist kaum übersehbar! Wer Kinder hat, dem stehen jetzt schon die Haare zu Berge.
Wer hat die Gasgeschäfte mit Russland versemmelt?
Das war “Atom-Großmann” – der Allrounder
Ich sehe Gas als den besseren Grundlastträger. GuD reagiert wesentlich schneller auf Netzschwankungen als eine BoA (Für mich ist allein der Name schon Programm).
Wir haben Windkraft aus UNSEREM Norden (Offshore – RWE baut mittlerweile auch dort). Dann sehe ich noch enormes Grundlastpotenzial in der Wasserkraft aus Norwegen z.B. Aus meiner Sicht überstehen wir so sicher die nächsten 20 Jahre ohne Braunkohle-Blackout. Wer hat nach Fukushima im vergangenen Winter die Strombörse mit überhöhten Einkaufspreisen manipuliert??
Ein Schelm – wer Böses denkt.
Ich erstaune immer mehr, wie trotz der vielen Lobbyisten in D überhaupt noch etwas rundläuft. Wenn eine Hand die andere wäscht, bleiben beide schmierig . . .
Walter Düllberg, GV-Kapellen-Erft
Schriftführer des Netzwerks Bergbaugeschädigter
[Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]
Mit Zufallsstrom, und viele “Erneuerbare Energien” produzieren nur Zufallsstrom, lässt sich kein Netz betreiben. Da redet ein Herr Remmel von angeblichen 20% “Erneuerbare Energien” im Netz. Damit dokumentiert er allerdings, dass er von Technik, Strom versorgung und Netzsicherheit keine Ahnung hat, weil man Zufallsstrom nicht mit zuverlässigem und bedarfsorientierten Strom vergleichen kann. Deutschland erzeugt ca. 630 TWh/a. Selbst mit 700 TWh/a Ökostrom ließe sich das Netz nicht 100% “Erneuerbar” betreiben. Je größer der Zufallsstromanteil wird um so unsinniger wird der angebliche Ökostromanteil.
Allerdings führt ein Mehr an Zufallsstrom nicht zu weniger Problemen, sondern zu mehr Problemen im Netz, weil lediglich die Schwankungsamplitude größer wird.
Leute, was beschwert Ihr Euch?
Ihr habt es (fast alle) so gewollt, dass alle Kapazitäten, die -sinnvollerweise- in den nächsten 10-20 Jahren an regenerativen Energien neu geschaffen werden, vergeudet werden, um statt die Verbrennung von Kohlenstoffverbindungen schnellstmöglich zu beenden, aus der Nutzung von Kernenergie auszusteigen.
Ich sage bewusst nicht DER Kernenergie, weil es DIE Kernenergie nicht gibt.
Bestimmte Reaktortypen waren nie verantwortbar, andere sind es nicht mehr, andere sind es aber sehr wohl und wieder andere, noch sicherere Konzepte werden unter Verschluss gehalten.
Für eine erforderliche differenzierte Betrachtung waren aber Medien, Politik und eine Ethik-Komission aus überwiegend Priestern und Geisteswissenschaftlern nicht ansatzweise in der Lage. Und auch gar nicht bereit, denn gegen Atom sein, ist ja einfach trendy und schick. Verwirrt uns bloß nicht mit Sachverstand, oder wie Moderatorinnen gerne sagen: “Das wird mir jetzt ein bißchen zu technisch”.
Wir Deutschen brauchen seit 1945 einfach unser monströs Böses, um dagegen sein zu können und uns in unserer Premium-Ethik zu sonnen.
Also viel Vergnügen noch mit der Kohlekraft!
Röttgen (CDU) macht im NRW-Wahlkampf Werbung für Kohleenergie. In seinem Amt als Bundesumweltminister redet er ganz anders. Auch bei anderen Themen macht ercdas Gegenteil dessen was er sagt. Unglaubwürdig wie sonst was. Kohle ist ein Irrweg, stattdessen sollte auf Gaskraft gesetzt werden als Brücke zu den Erneuerbaren.
Sehr geehrter Herr Ochs,
sie schreiben einen ganz schönen Unsinn zusammen. Das Bundesberggesetz ist von 1980 und damit ein noch relativ junges, modernes Gesetz.
Auch ihre Vergleichsrechnung bzgl. Feinstaub und Uran sind an den Haaren herbei gezogen. Nur weil in einem m³ ein paar Milligramm Uran sind, die nach wenigen Minuten wieder verkippt werden, beduten nicht, dass dort 88 Tonnen “reines Uran” gefördert werden, geschweige, dass das gefährlich sei.
Wenn Sie Messungen wünschen, können Sie die doch selber veranlassen.
Ein interessierer Bürger aus der region, der übrigens nicht bei RWE arbeitet.
Sehr geehrter Herr Lügendetektor,
Ihre Sprüche zum Kommentar von K.-H. Ochs:
“Sie schreiben einen ganz schönen Unsinn zusammen.
Ein interessierer Bürger aus der region, der übrigens nicht bei RWE arbeitet.”
kommen auch mir persönlich bekannt vor (copy & paste aus der RP?).
Wo sind IHRE Fakten zu alledem? Demnach sind Sie als “interessierter Bürger” mit keinem Braunkohle-Problem konfrontiert: Krankheit, Fein-/Grobstaub, Radioaktivität, Wetterbeeinflussung, steigende/fallende Grundwasserstände, Licht/Lärmbelästigung, Bergschäden, Erdbewegung, Schäden die aus des Steuerzahlers Tasche reguliert werden, Hangrutsch, verseuchtes Grundwasser, verlorene Heimat, designte Natur aus 2. Hand, Enteignung, Umsiedlung, finanzieller Betrug bei Entschädigung.
Nur Mut. RWE-Power “fördert” und sponsert auch Personen und Institute zum schönreden . . .
Ich wäre hocherfeut, wenn mir Ihr “neues, junges Bergrecht aus 1980″ zu meinem guten Recht im Schadenfall verhelfen würde. Da habe ich in 1980 etwas verpasst und muss in der politischen Szene mal genau nachfragen.
Beste Grüße aus GV-Kapellen
@Lügendetektor
Ich weiss nicht, woher sie ihre “Weisheiten” nehmen.
Einen größeren Schwachsinn las ich selten.
1. Das Bergbaugesetz stammt aus dem 13. Jh (vergleiche Wikipedia)
2. Feinstaub wird in Größenordnungen die nicht beherrschbar freigesetzt
3. Verkipptes Uran, ok, ich gebe ihnen Recht, es ist kein reines Uran, sondern
Spaltprodukte, strahlt als verkipptes Mengenprodukt. Halbwertzeiten liegen
jenseits von Gut und Böse.
Wenn sie wirklich in der Region leben sollten, dann gratuliere ich ihnen zu ihrer konsequenten Ignoranz.
Vielleicht sind wir eines Tages mal froh,dass wir noch fossile Brennmaterialien haben,wenn das Öl zur Neige bzw. unbezahlbar wird.
Dass Politiker wie Röttgen ihre Meinung ständig ändern,wundert mich schon lange nicht mehr – er will wie alle anderen gewählt werden,damit er weitere 5 Jahre vom Volk versorgt wird und nicht selber seine Brötchen verdienen muss.
Hallo Lügendetektor,
wenn Sie schon hier aus der Region kommen sollten Sie sich einmal besser informieren. Das Berggesetz stammt aus dem Mittelalter und geschützte die
Feudalherren, also nix 1980. Kaiser Wilhelm und die Nazis haben die Änderungen
in das Berggesetz gebracht, die RWE heute eine Feudalherrschaft bescheren.
Die letzte Änderung war zu Beginn der 90er Jahre (Zusammenführung des DDR Bergrecht mit der BRD). Die Berechnungen über Feinstaub und Radioaktivität sind leider nicht an den Haaren herbeigezogen. Alle Großstätte kämpfen verzweifelt mit der Feinstaubbelastung, lesen Sie dazu das Gutachten der Uni Essen zu Feinstaub.
Hier werden 300 Mill./t Erdreich umgewälzt und das geschieht nicht ohne Feinstaub.
Radioaktivität ist ein großes Problem, wobei Uran nur das Mutterprodukt ist und
bei Gemüse abgewaschen werden kann, leider können Sie das nicht mit den Spaltprodukten. Lesen Sie einmal die gesundheitlichen Folgen von Rhadon und Polonium 210.
Klar können wir Messungen veranlassen, die müssen wir auch privat bezahlen und das übersteigt unsere finaziellen Möglichkeiten, noch nicht einmal die Kommunen
können das bezahlen.
Wenn Sie Hausbesitzer sind und in unserer Region leben und auf einmal haben sie Feuchtigkeit im Keller oder Risse im Haus, was dann?
Nehmen Sie das auch so auf die leichte Schulter und reißen Sie Ihre Haus dann einfach ab weil es nicht mehr bewohnbar ist.
Karl Heinz Ochs
1. Vorsitzender
[Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]
@ Herr Ochs, @ Herr Düllmann,
kommen wir mal zu den Fakten.
Das Bundesberggesetz ist vom 13.08.1980 (siehe wikipedia). Natürlich hat es, so wie viele Gesetze , auch Vorläufergesetze. Wenn etwas daran schlecht sein sollte, hätte man das spätestens 1980 ändern können. Hat man aber nicht, weil sich die wesentlichen Teile des Gesetzes bewährt und uns zu Wohlstand verholfen haben. Das ist übrigens in fast allen Ländern so. Wesentliche Gesetze fußen auf den 10 Geboten, die bekanntlich aus dem Alten Testament stammen. Sind diese Gesetze darum schlecht?
Wenn Sie nachweisen können, dass ein anderer Ihnen einen Schaden zugefügt hat, muss der andere Ihnen den Schaden nach den Regeln des BGB ersetzen, das übrigens auch schon über 100 Jahre alt ist. Wenn Sie natürlich nur glauben, dass ein anderer Ihnen einen Schaden zugefügt hat, ist das für Schadensersatzansprüche etwas dünn.
Wenn Sie sich auf der Homepage des BfS die natürliche Radioaktivität in Deutschland und die betreffenden Messstationen in der Region ansehen, werden Sie feststellen, dass Ihre Aussage Humbug ist. Da liegen die Messstationen im Bereich der Tagebaue bei ca. 0,1 Mikrosievert/h wie die anderen Messstationen in der Region auch.
So teuer sind die Messungen von Radioaktivität bestimmt auch nicht, weil die sich relativ einfach messen lässt. Wenn Sie den Messungen des BfS nicht trauen, können Sie ja tätig werden.
Wenn man sich die Feinstaubwerte und Überschreitungstage auf der HP des LANUV ansieht, gibt es wohl noch ganz andere Problemzonen im Land.
Hinsichtlich der Schäden, die aus des Steuerzahlers Tasche reguliert werden, des Hangrutsch und des verseuchten Grundwassers sollten Sie etwas detaillierter werden. Welche Schäden werden aus des Steuerzahlers Tasche reguliert? Wo ist ein Hang gerutscht? Wo wird das Grundwasser verseucht?
Zum Heimatverlust. Verliert man die Heimat, wenn man ein paar Kilometer in ein schmuckes neues Haus zieht? Wer Heimat auf den Kirchturm und die vertrauten 4 Wände reduziert vielleicht, die anderen freuen sich über ein bedarfsoptimiertes neues Haus nach neustem Energiestandard. So ist für viele die Umsiedlung „wie ein Sechser im Lotto“ (Originalzitat). Auch für mich wäre es so, aber leider bin ich nicht dabei. Und mit den Entschädigungen können die Privatpersonen und die Kommunen (die besonders) sehr gut leben. Dem ein oder anderen wird das Lächeln wohl operativ entfernt werden müssen.
Zum Glück wird durch die Rekultivierung die „designte Natur aus 2. Hand“ die anthropogen überprägte Natur aus 1. Hand in einen naturnahen Zustand versetzt. So werden aus der „designten Natur aus 2. Hand“ wertvolle Naherholungs- und Naturschutzgebiete.
Wenn ich Feuchtigkeit im Keller oder Risse im Haus habe, habe ich vielleicht etwas falsch gemacht. Wenn ich in einem Bruchgebiet (…broich) baue und den Keller nicht als Weiße Wanne ausführe, brauche ich mich später nicht zu wundern.
Ich werde übrigens weder von RWE „gesponsert“ noch gefördert oder anderweitig bezahlt. Nur wenn ich so viel Unsinn lese, springt mein Lügendetektor an.
@Lügendetektor
Zitat Wikipedia: “Das deutsche Bergrecht ist aus mittelalterlichem Gewohnheitsrecht entstanden. Spätestens seit dem 12. Jahrhundert beanspruchten die deutsche Könige das Bergregal auf Silber und andere Metalle, wodurch diese dem Grundherren entzogen waren. Bereits im Spätmittelalter ging das Bergregal vom Königtum an die Landesherren über. Zuerst wurde das Bergrecht nur mündlich überliefert oder von Privatpersonen schriftlich niedergelegt. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts wurde es von den Landesherren in Form von Verordnungen (Bergordnungen) erlassen, die oft bis ins 19. Jahrhundert in Kraft blieben. Eine weitreichende neue Grundlage wurde mit dem Allgemeinen Berggesetz für die Preußischen Staaten von 1865 geschaffen, das mit einzelnen Abänderungen auch in Braunschweig (1867), Bayern (1869), Württemberg (1874), Baden (1890) und anderen Ländern übernommen wurde. Mit Ausnahme des Königreichs Sachsens, in dem eine ähnlich bedeutende Rechtsnorm mit dem Allgemeinen Berggesetz für das Königreich Sachsen am 16. Juni 1868 in Kraft trat, erlangte es so in allen größeren Staaten Deutschlands Gültigkeit.
Bis 1982 unterlag der Bergbau der Gesetzgebung der einzelnen Bundesländer, deren Gesetze zwar meist auf dem Allgemeinen Berggesetz für die Preußischen Staaten beruhten, aber im Detail unterschiedliche Regelungen aufwiesen. Noch komplizierter war die Situation in Bundesländern wie Baden-Württemberg, die nach 1945 aus verschiedenen Ländern zusammengeschlossen wurden. So galten in den ehemals selbstständigen Landesteilen Nordbaden, Südbaden, Hohenzollern, Nordwürttemberg und Südwürttemberg teilweise unterschiedliche Bestimmungen.
Seit dem 1. Januar 1982 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das Bundesberggesetz (BBergG), das die Berggesetze der Bundesländer ablöste und für einheitliche Regelungen sorgte. Am 3. Oktober 1990 wurde sein Wirkungsbereich auch auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausgedehnt. Es fasst im Wesentlichen die früheren Landesberggesetze zusammen, wie zum Beispiel das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten von 1865, dazu das Gesetz zur Erschließung von Erdöl- und anderen Bodenschätzen sowie die Verordnung über die Aufsuchung und Gewinnung mineralischer Bodenschätze von 1934 und ersetzt diese Regelungen gleichzeitig.” Zitat Ende
Wenn man schon versucht zu recherchieren, dann sollte man dies auch richtig und vollumfänglich tun.
Wenn der Betrieb eines Tagebaues, wo auch immer, so sauber ist wie sie es darzustellen versuchen, warum, so frage ich Sie, gibt es in diesen tagebaugebieten eine nachweislich bedeutend höhere Radioaktivität, einen höhren Erkrankungsstand an Krebs- und Atemwegserkrankungen?
Wenn das Deutsche Bergbaugestz so bürgerfreundlich ist wie Sie es versuchen darzustellen, warum, so frage ich Sie, ist ein Bergbaugeschädigter in der Beweispflicht seines Schadens und nicht wie in anderen Gesetzen der Verursacher?
Wenn das deutsche Bergrecht so demokratisch ist wie sie es versuchen darzustellen, warum, so frage ich Sie, dürfen die Energiekonzerne schalten und walten wie sie wollen? Bis hin zu Zwangsenteignungen und Abriss von denkmalgeschützten Gebäuden? Ottonormalverbraucher dürfen an einem solchen Haus nicht mal die Farbe der Fensterrahmen ändern, die Energiekonzerne baggern es aber weg.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…….. nachdenken.
Ich denke mal daß sie selber die Absurdität Ihrer Aussagen bemerken.
Wie bereits erwähnt, 1980 hat man schlechte Regelungen aus dem Berggesetz geändert und gute Regelungen im Berggesetz belassen. So ist ein modernes Bundesberggesetz entstanden, das unsere Rohstoffversorgung und unsere Energieversorgung sicher stellt.
Gibt es einen höheren Erkrankungsstand an Krebs- und Atemwegserkrankungen? Gibt es mehr Radioaktivität (die HP des BfS zeigt etwas anderes)? Einen höheren Erkrankungsstand und mehr Radioaktivität gegenüber welcher Vergleichsgegend? Frech behauptet ist nicht immer halb bewiesen.
In Gebieten mit untertägigem Bergbau liegt die Beweispflicht beim Bergwerksbetreiber. Auch wenn in Tagebaugebieten Bergschäden nicht ausgeschlossen werden können, sind diese aber viel seltener. Daher bleibt die Beweispflicht entsprechend den Regelungen des BGB beim vermeintlich Geschädigten. Um festzustellen, wer der Verursacher ist, gibt es eine Schiedsstelle bei der Bezirksregierung in Köln.
Ein Interessenskonflikt entsteht mitunter, wenn dem einen die Kiste gehört und dem anderen der wertvolle Inhalt. Um an den Inhalt zu kommen, von dem wir alle profitieren, muss leider die Kiste aufgebrochen werden. Dann bekommt der Besitzer der Kiste einen schmucken, neuen Ersatz. Viele sind mit dem schmucken, neuen Ersatz sehr zufrieden; einige, wohl aus eher ideologischen Gründen, nicht.
Das wir alle diesen wertvollen Schatz in der Kiste zur Sicherstellung unserer Energieversorgung brauchen, ist unstrittig, insbesondere vor dem Hintergrund des Kernenergieausstiegs. Ohne die Kraftwerke im Rheinland wäre es in weiten Teilen Deutschlands schon diesen Winter dunkel geworden.
Lieber Lügendetektor,
ja kommen wir einmal zu den Fakten:
ein Beispiel für verseuchte Böden ist die Berrenrather Börde. Dort tritt Pyrid aus und verseucht die Landschaft auf ca. 1 km. Die Sanierung ist beauftragt und hier muss über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte aufgefangen werden. Diese Schadenbeseitigung verschlingt ohne genaues Hingucken Zahlungen in Millonenhöhe!
Auf meine Frage warum RWE den für seine Altlasten in 2011 nicht mehr sondern weniger ausgebe – insbesondere mit dem Hiweis auf diesen Schaden antwortete mir der Vorstand Martin Schmitz: Kosten der RWE in diesem Zusammenhang 100.000 € p. a. als Mitgliedsbeitrag zum Erftverband. Der überwiegende Teil des Erftverbandes sind aber Gebietskörperschaften, d. h. der Stuerzahler.
Und das BBergG sagt, 7 Jahre nach Beendigung des Tagebaus ist der Bergbautreibende aus der Haftung – d. h. dafür gilt die BGB-Haftung gar nicht!
Sprech noch mal einer über einen nicht subvensionierten Energieträger Kohle. Spätfolgen zahlen die Bürger mit Ihren Lungen oder die Allgemeinheit mit Ihren Steuern!
@ Peter Abels
zu den Fakten:
Der nutzbare Boden in der Berrenrather Börde ist nicht verseucht, zumindest ist von Mindererträgen oder belasteten Feldfrüchten nichts bekannt. Das vor vielen Jahrzehnten, als dort Braunkohle abgebaut wurde, die Pyritversauerung unterschätzt wurde, ist auch nichts Neues. Darum wird ja heute, wenn es nötig ist Kalk zugesetzt. Da wird man wohl auch nicht viel sanieren müssen, sondern nur das saure Wasser auffangen und neutralisieren.
Das RWE der größte Einzelzahler des Erftverbandes ist, weiß wohl jeder aus der Region.
Welcher Paragraph des BBergG soll das sein, der den Bergbautreibenden 7 Jahre nach Beendigung des Tagebaus aus der Haftung entlässt?
Die Spätfolgen, vor die Sie sich fürchten, hat Molière schon vor fast 350 Jahren in ein Theaterstück verpackt. Nach Ihren Ausführungen muss man sich wundern, dass die Menschen in den Feinstaub-Hotspots des Ruhrgebietes überhaupt das Geschlechtsalter erreichen.
Hallo Lügendetektor, Du machst es Dir sehr einfach. Du versuchst über Dinge zu reden von denen Du absolut keine Ahnung hast. Hast Du das Bergrecht überhaupt einmal gelesen und auch verstanden. Leg Deine Anonymität ab bekenne Dich.
Du informierat Dich doch gerne, google doch einmal “Ärtzte gegen Kohle”, oder sprech doch einmal mit einem Lugnefacharzt. Solltest Du ein Ignorant sein, so kann
Dir keiner helfen. Die Problematik Kohle kann man nicht mit kurzen Kommentaren
erklären bzw verstehen.
Allen einen schönen 1.Mai
KH Ochs
@ Herr Ochs
Ja, ich habe das BBergG in den wichtigsten Passagen schon einmal gelesen und es ist im Gegensatz zu vielen anderen Gesetzen ein leicht verständliches, modernes Gesetz.
Nein, meine Anonymität lege ich nicht ab, weil mir Menschen, die vorwiegend aus dem (teilweise ultra-) linken Spektrum kommen und deren Hass gegen Großkonzerne schon fast pathologische Züge annimmt, eher suspekt sind. Dass sich diese Menschen oft aberwitzigen Argumenten bedienen, ist da noch eher lustig.
Auch von mir allen einen schönen 1. Mai.
Hallo Lügendedektor,
mir ist noch nicht passiert, das mir Hass entgegen gebracht wird. Ich habe keine Probleme mit Leuten offen zu diskutieren. Ich stehe mit meinem Namen zu meinen Überzeugungen. Mensch Menschen- und Wertebild lässt auch keinen Hass zu. Ich werde immer weiter versuchen Überzeugungsarbeit zu leiten!
Viele Grüße
Peter Abels
@ Peter Abels
Das haben Sie falsch verstanden. Nicht Ihnen wird Hass entgegen gebracht, sondern den Großkonzernen von Ihresgleichen.
Überzeugungsarbeit leistet man am ehesten mit nachvollziehbaren Argumenten. Wo ist denn z.B. der Paragraph des BBergG, der den Bergbautreibenden 7 Jahre nach Beendigung des Tagebaus aus der Haftung entlässt?
@ Lügendetektor
Wie hab ich schon gesagt? Wenn man keine Ahnung hat….. einfach mal…… nachlesen.
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“Solange die Erdoberfläche und die geologische Schichtung mit ihrer Grundwasserlandschaft unangetastet ruhen, ist die natürliche Radioaktivität wohl ein zu vernachlässigendes Problem.
Erst wenn ein Braunkohlentagebau eine riesige offene Fläche quer zu den Erdschichten schafft, kann das Radon austreten und sich am Grund der Grube sammeln. Das Abpumpen des Grundwassers setzt den Wasserhaushalt vertikal in Bewegung. Die Luftzufuhr fördert die Oxidation der Schwefelverbindungen und damit die Versauerung des Grundwassers. Der offene Transport der Braunkohle auf den kilometerlangen Förderbändern, das Trocknen an der Luft (besonders intensiv bei Sonneneinstrahlung) und die offene Lagerung in Kohlebunkern fördern die Staubbildung.
Es ist anzunehmen, dass das Radium-226 (ein Zerfallsprodukt des Urans) als leicht lösliche Substanz mit dem Grundwasser in tiefere Schichten absickert, da viele Sümpfungsbrunnen von dort das Grundwasser heben, um den Tagebau trocken zu halten. Auf dem Weg zerfällt es weiter in Radon-222.
Weiter kann sich das Gas Radon nach oben bewegen. Es dringt in die Bodenkapillaren, Gesteinsspalten und ggf. in eine über dem Gestein liegende Kohleschicht ein. So kommt es zur Anreicherung von Radon-222 an Kohle.
Das Argument, dass Radon nicht ausschließlich als „freies“ Edelgas, sondern bei dem immensen Überschuss an Kohlepartikeln in der Atmosphäre über Braunkohletagebauen als Aerosol eingeatmet wird und in Abhängigkeit von der Partikelgröße in verschiedenen Bereichen des Atemtraktes verbleibt, wurde von der BG-Niederzier in die wissenschaftliche Diskussion eingebracht.
Das Forschungszentrum Jülich hat die Alpha-Aktivität im Niederschlagsrückstand kontinuierlich erfasst. Die Darstellung [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien ] zeigt eine deutliche Korrelation der steigenden Aktivitätskonzentration mit dem Aufschluss des Tagebaus. Während danach die mittlere Nachweisgrenze von 1,07 Bq/g zwischen 1975 und 1980 nicht einmal überschritten wurde, liegt dies nach 1988 dauerhaft z.T. deutlich darüber. Der Vergleich der Gesamt-Alpha-Aktivität im Umwelt des Tagebaus Hambach liegt danach z.T. höher, als in den ostdeutschen Uranbergbaugebieten.
Die BG-Niederzier hat im Januar 2003 den auf einer Terrasse in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Hambach (Kohlebunker) niedergeschlagenen Staub alpha-spektrometrisch untersuchen lassen. Die Probe ergab eine Polonium-210-Aktivität von 0,08 Bq/g. Zum Vergleich: Dieser Wert liegt weit über den in der Strahlenschutzverordnung zur so genannten „uneingeschränkten Freigabe“ festgesetzten Grenzwerten.
Neben dem Rauchen gilt Radon als die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Die größte Gefahr für die Lunge ist nicht die Inhalation des radioaktiven Edelgases Radon an sich, sondern die Inhalation seiner kurzlebigen, nicht mehr gasförmigen Zerfallsprodukte (Polonium-218 bis Wismut-214). Diese radioaktiven Zerfallsprodukte von Radon lagern sich an festen Partikeln (Feinstäuben) an und können deshalb, wenn sie eingeatmet werden, relativ lange in der Lunge verbleiben. Dort führt die Abscheidung dieser Zerfallsprodukte in erster Linie zu einer intensiven Strahlenbelastung des Bronchialepithels.”
Quelle: BUND
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So viel zur Nachhilfe in Punkto Tagebau und Radioaktivität.
Ich frage mich woher Sie ihre “Weisheiten” haben.
Aus dem Handbuch für RWE-Verkäufer?
@ H. Krüger
Gibt es überhaupt eine Veröffentlichung des BUND die man ernst nehmen kann? Warum bestätigen die Messergebnisse die abstruse Theorie nicht? Beim BfS sitzt doch Herr König (ein Grüner) an der Spitze. Wohl außer ein paar Schenkelklopfer hat es anscheinend für diese Theorie keine weiteren Reaktionen gegeben. Warum wohl…?
Noch einmal. Ich habe mit RWE nichts zu tun, außer dass mein Strom wohl physikalisch aus deren Kraftwerke kommt. Dabei ist RWE nicht einmal mein Stromanbieter. Ich bin allerdings froh, dass unsere Stromversorgung nicht auf den exorbitant teuren Zufallsstrom basiert. Es ist schon grotesk, dass viele diesen teuren Zufallsstrom propagieren und im gleichen Atemzug über hohe Strompreise schimpfen.
Noch mal langsam geschrieben für Detektoren:
Das Forschungszentrum Jülich hat die Alpha-Aktivität im Niederschlagsrückstand kontinuierlich erfasst. Während danach die mittlere Nachweisgrenze von 1,07 Bq/g zwischen 1975 und 1980 nicht einmal überschritten wurde, liegt dies nach 1988 dauerhaft z.T. deutlich darüber. Der Vergleich der Gesamt-Alpha-Aktivität im Umwelt des Tagebaus Hambach liegt danach z.T. höher, als in den ostdeutschen Uranbergbaugebieten.
Woher wohl kommen diese Zahlen?
Ich denke mal……aus Messungen
Das ist doch der Unsinn, den der BUND veröffentlicht hat. Was glauben Sie wohl, warum dieser Quatsch weder vom Ministerium noch von den Fachinstituten ernst genommen wird.
Braunkohleabbau schafft Naturruinen und Basis für Luftverschmutzung. Wir müssen endlich die Ideologiebrille abnehmen und unsere Anti-Atom-Hysterie bekämpfen. Kugelhaufenreaktoren sind GAU- und SUPERGAUFREI, SIE MINIMIEREN DAS ENDLAGERPROBLEM. (Prof.A.Hurtado, Dresden + Prof. W.Kröger, Zürich).
Hinzu kommt BIO-Gas, Solar auf jedes geeignete Dach als gesetzliche Pflicht und nicht millionenschwer gefördert, keine Windanlagen auf dem Meer; risikovoll und superteuer, neueste Techniken wie zum Beispiel “Eiskeller/ Isocal” und vieles mehr. Dann können wir auch alle alten AKW abschalten …
Beim lesen der Kommentare habe ich Beiträge aus der Lausitz vermißt, obwohl vom Tagebau Welzow und Proschim in der Sendung berichtet wurde. Aber vielleicht darf man da immer noch oder wieder kein Westfernsehen schauen insbesondere solche Beiträge. Die DDR-Braunkohle Förderung und Verstromung liegt nun in den Händen des schwedischen Energieunternehmens VATTENFALL. Das Prinzip des Umganges mit den Menschen und der Umwelt, die davon betroffen sind und nichts vom Profit, also der Kohle, haben, scheint aber im Zustand bzw. den Metoden vor der “Wende” nahezu gleich geblieben zu sein. Da müssen wohl auch einige Fossilien überlebt haben bzw. sogar in Führungspositionen mutiert haben.
Das Tagebaufeld Welzow II, gerade im Genehmigungsverfahren, soll sich auf das Gebiet des jetzigen Flugplatzes in Welzow erstrecken. Es scheint so als ob dieser Flugplatz künstlich unwirtschaftlich gehalten wird, dafür gib es wohl nicht nur Hinweise, das Magazin Klartext vom RBB hat mehrfach berichtet.
Auch wechseln in der Stadt Welzow am “Laufenden Band” die Bürgermeister oder kritische Verantwortliche und Bürger werden weggemobbt.
Interessant ist auch wie in den Nachrichten aus Schweden VATTENFALL vom Ende der Braunkohleverstromung spricht und dann plötzlich ein paar Tage später wieder etwas zurückrudert. Möglicherweise braucht man in Schweden noch ein bischen Aufbauzeit für die regerative Großenergieerzeugung um den Norden Deutschlands komplett zu versorgen. Dann wird man mit sichert sofort erkennen wie schlimm diese Braunkohleverstromung ist und vorallem, der Preis der kWh stimmt dann wieder. Die vielen kleinen und mittleren deutschen Ökostromerzeuger schauen dann leider in den Wind oder die Sonne und der Verbraucher auch.
Ach ja, den hinterlassenen Unrat der Braunkohle, die Rekultivierung und den Aufbau der verkorksten Umwelt übernehmen die Gesamtheit der Steuerzahler, also wir sicher gern….