2013
Feb
12

Terrorgefahr durchs Internet

Redaktion

Niemals zuvor waren wir so abhängig von Strom und computergesteuerten Infrastrukturen wie heute. Ein flächendeckender Ausfall hätte bereits nach 48 Stunden lebensbedrohliche Folgen für Millionen von Menschen. Die Angst vor einem digitalen Terroranschlag ist in sicherheitspolitischen Kreisen deshalb allgegenwärtig, der Schutz der kritischen Infrastrukturen gilt als Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Doch es ist erschreckend, wie wenig bislang geschehen ist. Mehr

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15 Kommentare zu „Terrorgefahr durchs Internet“

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  1. avatar dl8obh sagt:

    Das was mir gerade spontan beim Betrachten der Sendung einfällt ist ein Hinweis am Rande, denn verhindern können wir das auch nicht, aber möglicherweise die Folgen lindern: Besuchen Sie doch mal in ihrem Funkhaus die Amateurfunk-Clubstation, und unterhalten sie sich doch da mal mit den Funkamateuren, die in ihrem Sender arbeiten. Sie werden sicherlich erstaunt sein, welche Leute mit welchen Möglichkeiten sich in den gesellschaftlichen Nieschen tummeln !!! Und welche bundesweite unabhängige Infrastruktur zur Kommunikation, Stromversorgung, Notreparatur, Fachwissen/Eigenhilfe so vorhanden ist !!!

  2. avatar Deafman sagt:

    Es ist wirklich gut, dass report-Team dieses Thema berichtet hat.
    Das ist beänstigend, wenn ed Realität wird.
    Erinnert mich an Filmserie “24″ mit Kiefer Shutterland (Episiode 4).
    Darin schaltete die Terroristen die friedlichen AKWs in USA aus und verursachen Kernschmelze.
    Das bedeutet, dass die Furcht schon sehr lange vorhanden ist.
    Aus falscher “Geizheit” investiert der Vater Staat zu wenig in Cybersicherheit.
    Geredet wird viel, getan wird viel zu wenig.

  3. avatar Hong Thong sagt:

    Interessante Sendung. Sie hätten auch, um zu verdeutlichen, dass diese “nationalen Bedrohungen” in der Tat (bis) jetzt schon existier(t)en (und das nicht nur in der, wenn auch realistischen, Theorie) den Verweis auf Estland im Jahr 2007 machen können. Dort waren die Folgen bereits annährend so drastisch wie in Ihrer geszeigten “Vision”.

    Grüße

    Hong Thong

    Siehe dazu:

    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

  4. avatar querdenker sagt:

    Guter Beitrag! Den 11. September konnte sich auch niemand vorstellen.
    Tatsache ist jedoch, dass wir uns nach dem kalten Krieg längst im Cyberwar befinden.

    Jeder private Handy- und Computernutzer erlebt das täglich. Phishing, Trojaner und Cyberangriffe gehören schon längst zur Realität. Jeder Geschäftsmann muss längst erheblichen Aufwand betreiben, um sowohl geistiges als auch pysikalisches Eigentum zu schützen. Wer das nicht tut handelt längst groß fahrlässig.
    Wurde Zeit, dass die möglichen Dimensionen in solcher Klarheit in den Fokus gerückt wurden.

    @ Deafman: Es ist seit der Privatisierung von Staatseigentum nicht mehr Vater Staat der in sichere Stromnetze inverstieren muss, sondern es sind viel mehr die Stromoligarchen, die übrigens auch schon seit Jahrzehnten den Netzausbau schleifen lassen. Ich sag nur Energiewende.

    • avatar Klammotte sagt:

      Vollkommen richtig, aber ehrlich gesagt überrascht mich es gar nicht mit der Sicherheit.
      Nur ganz, ganz wenige Firmen machen professionelle Arbeit, der Staat schon gar nicht, na ja zumindest was der normale Depp weiß. Was der Staat heimlich tut willst du auch gar nicht wissen, denke ich. Ich vermute das die Stasi sich die Finger lecken würden…

      Es ist wirklich einfach Teile von/komplette Systemen komplett von der Aussenwelt abschneiden indem man sie nicht mit dem Internet verbindet, beziehungsweise nur ganz, ganz wenige Ports öffnen. Und warum sind, z.B. Wasserwerken & Kraftwerken nicht von einem vollkommen getrennten und eigens dafür spezifizierte Protokollen?
      Sprcih das man Daten ausgetauscht werden können aber dafür modifizierte Geräte/Rechner und nur mit Tokens usw zugänglich?

      Ich bin ja keine IT-Experte, aber es scheint so einfach zu sein, also kritische Infrastruktur ist eben das, kritisch.

  5. avatar Secure sagt:

    Danke für die offenen Worte.
    Leider entstehen die Probleme jedoch durch die Herren in oberen Etagen.
    Zu oft gibt es Hinweise aus der IT und mangels Budget oder konsequenter Überlastung wird ihnen nicht nachgegangen.
    Zudem wird in vielen Projekten das Thema Security unterdrückt.
    Durch solche Fundierten Berichte wird die Bedrohung leichtverständlich dargelegt.
    Es sollten aus meiner Sicht Unternehmen/Konzerne von unabhängigen Stellen durch einem Vulnerabilty Check geprüft werden.
    WEITER so …

  6. avatar Dr. Ralf Schadowski sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir haben inzwischen über 180 Unternehmen in Sachen IT Sicherheit und Datenschutz auditiert, die gegen Angriffe gerüstet sein wollen aber auch dem Vorwurf der Fahrlässigkeit im Sinne der Auftragsdatenverarbeitung im eigenen Interesse nicht unterliegen wollen.

    Als wir zuletzt jedoch eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in Deutschland auditiert haben, trauten wir unseren Augen nicht. Das kann jeder Teenager so ausser Kraft setzen, das die Störung wochenlang nicht zu beheben ist. Das lässt uns mental nicht mehr zur Ruhe kommen. Dazu braucht es keinen Hacker oder gar Stuxnet und Co.

    Wir sind geschockt über “unsere Infratsruktur” und beten, das es an anderen Stellen hoffentlich besser bestellt ist.

    Herzliche Grüsse,

    Dr. Ralf Schadowski
    TÜV cert sachkundiger Datenschutzbeauftragter
    nach europäischer Norm DIN EN ISO/IEC17024 zertifizierter Datenschutzbeauftragter
    anerkannter Auditor IT-Sicherheit

    • avatar Klammotte sagt:

      Allein wenn man nur anfangs darüber aufgeklärt wird was eine Verbindung mit dem Internet mit sich bringt, geschweige sämtliche Daten die jemals auf einem PC gespeichert wurden müsste man Angst bekommen.

      Erschwerend hinzu kommt das fast kein Unternehmen Kundendaten wirklich “vertraulich” behandelt, siehe die völlig inakzeptabel EC/Kredit-Karten Sicherheitsfunktionen und ihre Datenbank-Pannen!!!

      Aber die vollkommen lapidare Verhaltung zur Sicherheitsvorkehrungen in, z.B. Wasserwerken ist typisch, erstens, die Verantwortlichen kommen nicht auf die Idee das jemand das machen würde, und zweitens, das kostet ja alles Geld. Nun, es kostet ja etwas mehr un den Schaden zu reparieren….

      Einfach nur schwach gearbeitet und Sicherheitsthemen als “gedöns” abgetan…

  7. avatar Bernd Peuser sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    viele IT-Experten haben davor gewarnt, Versorgungsinfrastruktur ans öffentliche Internet zu hängen. Die Warnungen blieben ungehört. Mir bleibt dann auch die Spucke weg, wenn dann verkappte Sicherheitsfachleute mit Bomben und Drohnen gegen Hacker vorgehen wollen.

    Ich wette die Anlagen laufen auf Standardports und haben die üblichen Standardpasswörter wie sie in den Handbüchern zu finden sind. Da braucht man wirklich keine Terrororganisation oder Hacker, da reichen 12 jährige Kinder, die mal nur rumspielen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Peuser

  8. avatar hans sagt:

    Schöne Propagandasendung!
    Besonders die “Experten” gefallen mir. Zu 90% fachfremd und immer schön am behaupten was alles geht. Nach 911 war plötzlich jeder Terrorexperte und als dann StuxNet und so hochkam waren plötzlich alle IT-Experten. Niemanden interessiert es, ob vereinzelte lokale Wasserversorger unsichere Systeme haben! Jedes Hochwasser, Unwetter etc. hat gleiche Auswirkungen.
    Da Knackpunkt ist das Einbrechen und nicht was passieren kann. Und zweitens wird kein 911 passieren, weil man zum einbrechen Know-How braucht, und intelligente Terroristen gibt es nicht. Genau das ist der Unterschied zu dem “Flugzeuge in Hochhäuser fliegen” oder sich selbst in die Luft sprengen. Wenn überhaupt, dann geht so ein Angriff von anderen Staaten aus, aber da macht es auch keinen Unterschied, ob Bomben fallen oder Hacker am Werk sind. Ach und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz, ich war mal bei einer deren Außenstellen, das sind Spinner!
    Letztendlich geht es nur darum, dass mehr Geld in die Bereiche gesteckt wird, damit wieder irgendwer reich wird.

  9. avatar Peter sagt:

    Wir wollen doch nicht vergessen, daß es von staatlichen “Stellen” bewußt verhindert worden ist, daß digitale Netze sicherer gemacht wurden. Ich erinnere da an abhörsicheres Telefon, bessere Verschlüsselungen, die nicht geknackt werden konnen, will an da nicht,. Und auch die DAUs mit ihren Passwörtern “Mausi”, veralteten Virenscannern öffnen Bots Tür und Tor, und die wissen gar nicht, daß ihr Computer gar nicht ihnen gehört sondern Kriminellen oder den “Bundes”trojanern. Und die Firmen, die jetzt jammern, haben die Gelegenheit doch gern genutzt, die billigste DFÜ aller Zeiten zu haben. Ich erinnere mal daran, was eine einzelne Datenleitung früher gekostet hat (Post!). Dazu kostenlose Werbung im Internet, die nervt – PLOP und PING-Fenster. Alles andere ist Panikmache von Fachidioten, die es heute nur allzu reichlich gibt, die Eierköpfe, die sich Gedanken darüber machen, Löcher im System in monatelanger Arbeit aufzuspüren, um damit ihren Reibach zu machen. Die sind die EIGENTLICHE Gefahr!

  10. avatar Dieter Kühnel sagt:

    Der angeregte Beitrag ist schon lange von Interesse. Jeder, der im Physikunterricht mal aufgepasst hat und ich nehme an , dass waren fast alle Leser , wird Wisse, dass durch die Auslösung eines elektromagnetischen Impulses bei der gegenwärtigen Elektrifizierung der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebend, eine Katastrophe in allen Bereichen vorprogrammiert ist. Selbst der Einsatz sogenannten ABC bringt unser Leben in Gefahr.
    Der gesunde Menschenverstand sagt: ” Unser Leben hängt eigentlich an einem seidenen Faden”. Eine internationale Kontrolle und die Einleitung von erforderlichen Maßnahmen sind in den gegenwärtigen bestehenden Strukturen unmöglich somit sinnlos.
    Allen Verantwortlichen unserer Erde ist das Problem bekannt.
    Wie sagt der Volksmund: ” Es muss erst etwas passieren, eh etwas passiert.
    Noch allen einen schönen und Gedanken freien Tag.
    Mfg. Kühnel

  11. avatar besucher sagt:

    Wie immer sind es die eigenen Dienste, die so etwas entwickeln und z u e r s t einsetzen: Mossad, CIA, BND etc.

    Dann verlangen sie noch mehr Geld, damit sie die Bevölkerung vor den eigenen Schweinereien schützen können. Im Zweifelsfall inszenieren sie selbst eine Attacke.

    Wie grotesk ist das denn.
    Die Medien spielen jedenfalls perfekt mit.

  12. avatar TomiTom sagt:

    Die Filme “Sneackers – Die Lautlosen” und “Stirb langsam 4.0″ lassen inhaltlich grüssen. Dort ist/war ein solches Szenario nur Fiktion, bis sie heute Stück für Stück mehr und mehr Realität wird. Alles und jeder ist doch heutzutage “vernetzt”, mit dem Internet verbunden, Daten werden ausgetauscht/abgeglichen und weiter verwendet. Der Film “Das Netz” mit Sandra Bullock beschreibt wohin soetwas führen kann, wenn man nur noch der EDV vertraut, nämlich bis hin zum Identitäsverlust eines jeden von uns. So schön das Internet auch sein mag, so gefählich ist es auch, alles nur darüber zu steuern und nur noch viertuellen Daten zu glauben.

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