Die EU und der Wundermais

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Es ist das wichtigste Argument der Gentechnik-Industrie: Gentechnisch veränderte Pflanzen helfen, das Hungerproblem in der Welt zu bekämpfen. In Brasilien wird der Genmais 1507 schon länger gepflanzt. Doch Recherchen von report München in Brasilien zeigen: Statt mehr Ertrag und weniger Pestizideinsatz erlitten Bauern Umsatzeinbrüche und müssen zudem mehr Spritzmittel einsetzen. Genau dieser Genmais soll jetzt auch in der EU angebaut werden. Mehr

 

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  1. Dem Hunger in der Welt kann durch ganz andere Maßnahmen begegnet werden, als durch genetische Manipulation der Natur. Millionen Tonnen Lebensmittel landen schon jetzt ungenutzt auf dem Müll, werden zu Biosprit verarbeitet oder als Tierfutter verfüttert, um dem steigenden Fleischkonsum nachzukommen. Auch hier wäre weniger mehr. Wenn der Mensch in der Natur herumpfuscht, kommt meistens nichts Gutes dabei heraus. Gentechnik ist ein nicht kalkulierbares Risiko und dient letztlich nur den Megakonzernen, die daraus Profit schlagen.

      • Das ist auch meine Meinung. Menschen auf der gesamten Erde könnten ernährt werden, wenn nicht gute Nahrungsmittel auf dem Müll landen würden. Und zwar auf Gesetz der EU. Und dann straft man „Fooddiver“ , weil sie einwandfreie Nahrungsmittel aus den Tonnen holen. Verkehrte Welt!

        • Ja, noch verrückter, wenn man sich überlegt, dass Tonnen von Müll, täglich nach China exportiert werden! Da wird das alte indianische Sprichwort wieder aktueller denn je:
          _„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“_

          • … der Erfüllung dieser Prophezeiung nähern wir uns mit beängstigendem Tempo, wenn wir nicht bald anfangen, umzudenken. Dabei sollten wir zuerst
            bei uns selbst anfangen. Der Einzelne bewirkt wohl nicht viel aber viele Millionen Einzelne können schon viel bewirken.

          • ich möchte mich AM einfach nur anschließen,
            hinzufügen möchte ich aber noch, dass der Endpunkt in Hinsicht auf das Alter unseres Planeten nicht mehr sooo lange auf sich warten lässt

      • Meine Zustimmung hast du auch! Nur leider leben wir in einer freien Marktwirtschaft gebündelt mit einer großen Portion Kapitalismus.

        Hierbei ist es wichtig, dass man in den Köpfen der Unternehmer eine gewissen soziale Verantwortung einpflanzt. Diese soziale Verantwortung hat leider nicht jeder!

        VG
        Stefan Patentanwalt München

    • Schlechte Idee: Durch Lebensmitteltransporte in die Entwicklungsländer kommt es dort zu einem drastischeren Preisverfall der Lebensmittel, als es eh schon der Fall ist. Ein Bauer im Sudan kann nie mit den Produktionskosten eines europäischen Landwirtes mithalten und würde seiner Existenz beraubt werden. Noch schlimmer wäre im übrigen, wenn man die Lebensmittel statt wegzuwerfen kostenlos in Entwicklungsländer zu exportieren.
      Ich denke, um den weltweiten Hunger zu bekämpfen ist Wissensvermittlung im großen Stil zu betreiben. Man muss den Bauern der dritten Welt die Möglichkeit geben, von unseren anbaupysiologischen Errungenschaften zu profitieren. Man muss Hilfe zur Selbsthilfe geben.

      • Es würde ja schon helfen, wenn wir die „Entwicklungsländer“ einfach in Ruhe liessen statt dort Bauern die sich selber ernähren zu enteignen und zu vertreiben um dann auf em Land Soja oder Palmölplantagen anzulegen, deren Produkte dann zu uns exportiert werden. Die Vertriebenen verelenden und den Gewinn machen Großgrundbesitzer oder gleich multinationale Konzerne. Überspitzt gesagt: Unsrer Kühe und Schweine fressen den Leuten in den Entwicklungsländern die Nahrung weg, und unsere SUV´s verbrennen sie.
        Und unsere ach so tollen „anbauphysiologischen Errungenschaften“? Was wir mit unserer industriellen Landwirtschaft erreichen ist hauptsächlich eine sich rapide verschlechternde Bodenfruchtbarkeit, bei massivem Einsatz von Resourcen (Maschinen, Treibstoff, Dünger, Pestizide) Und das in einem Klima, das fast alle Fehler verzeiht. Wenn das in trockeneren Gegenden mit empfindlicheren Böden nachgemacht wird, gibt das regelmäßig eine Katastrophe (USA Dust bowl, Sahel, Indien).

        • Nicht nur, daß den Menschen durch Monokulturen ihr Land, ihr Erwerb/Einkommen und ihre Lebensqualität genommen wird, was schon mal eine unvorstellbare Unverschämtheit ist, auch den jeweils einheimischen Tieren wird alles genommen und es gibt sie dann irgend wann nicht mehr. Es ist unfaßbar!!!!!! Die Bestie Mensch!!!!!
          Deshalb rufe ich, als Fördermitglied von „Lobbycontrol“ und „foodwatch“ dazu auf, daß „viele Millionen Einzelne“ dort, finanziell unterstützend, mitkämpfen gegen den immensen, viel zu beherrschenden Lobbyismus in Deutschland. Erst, wenn wir das geschafft haben, geht es uns, unseren Tieren, unseren Feldern, unserer Gesundheit und der Welt/Erde wieder besser. Denn dann hören auch die Spekulationen der Banken mit Lebensmitteln auf.
          Das alles ist leider ein Faß ohne Boden und, wer sind die Gewinner??????? Also, bitte mitkämpfen, im eigenen Interesse.
          Danke

    • Gentechnik gegen den Welthunger: Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL Maria Heubuch hat es in Berlin bei einer Kundgebung auf den Punkt gebracht:“ Die Warenströme folgen dem Kapital und nicht den hungernden Bäuchen.“

    • Es ist ja lächerlich von der Gentechnik-Industrie uns glaubhaft machen zu wollen, es ginge darum, den Hunger auf der Erde zu bekämpfen. Um Profit geht es, nicht um Menschenfreundlichkeit. Ich bin ganz deiner Meinung. Es gibt sinnvollere Maßnahmen als gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, die Niemand braucht.

  2. Wer die Erde derart mißbraucht und mit massenhaftem Chemieeinsatz alles abtötet, was keinen Gewinn abwirft, rettet kein einziges Leben, tötet aber die Natur – einschließlich die Menschen.
    Aber angesichts der teuflischen Gewinne, die man mit diesem Exodus erzielen kann, spielt das offensichtlich keine Rolle – der Scheck heiligt die Mittel. Und unsere Politiker lassen sich von den gewissenlosen Massenmördern auch noch kaufen – das ist das Schäbigste daran!

  3. Irgendwie hat man doch langsam keine Lust mehr sich belügen zu lassen. Es wird immer mehr vertuscht und dem „deutschen“ Steuerzahler juckt das eh nichteinmal. So war das auch mit dem Accta Abkommen, die Verhandlungen leifen dahmals zu EM Zeit. Jetzt ist WM, das heißt ? Richtig da werden vielleicht noch anderen Gesetzte kommen gegen die wir uns Wehren müssen.

  4. Es geht den Herstellern von genmanipulierten Pflanzen doch nicht darum den Welthunger zu stillen, sondern um die weltweite Kontrolle aller Lebensmittel.

      • Bitte, alle bei „Lobbycontrol“ (mal reinklicken) Fördermitglied werden, ebenso bei „foodwatch“, die für „“saubere““ Lebens-mittel usw. kämpfen und deshalb auf Spenden angewiesen sind. Die kämpfen mit uns Bürgerinnen und Bürgern gegen den immensen, übermächtigen Lobbyismus in Deutschland. Denn die haben das Sagen und nicht die gewählten/nicht gewählten sogenannten Volksvertrerter. Wir, das Volk sind der Souverän und deshalb müssen wir gemeinsam stark sein, denn Berlin ist das nicht bewußt.
        Wenn es erst mal keine Bienen mehr gibt, verhungern wir alle.
        Nur die Lobbyisten nicht, die „produzieren“ ihr Mahl verstärkt und ausschließlich im Labor (brrr). Und, wenn die Welt „untergeht“, machen die das Licht aus.
        Warum bekommen denn die Bauern, die auf Bio umstellen wollen oder schon umgestellt haben, keine Subventionen, der Bauer, der genmanipulierten Mais anbaut aber schon???
        Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
        Ich bin stinksauer.

    • Absolut richtig! Aber das praktische für DuPont, Monsanto und Co. ist ja, dass die kleinen Tierchen so schön lautlos und unbemerkt sterben. Bis dahin haben die ihre Gen- und Pestizid-Dreck schon längst auf die Felder gebracht.

    • Wir brauchen all diesen „Gen Schrott“ eigentlich nicht! Wir sollten uns nur auf die Produktion von soviel Nahrung wie wir wirklich benötigen beschränken dann könnte eine 4Jährige Fruchtfolge eingehalten werden und es wären keine Beizmittel oder Genmais notwendig und unsere Bienen würden auch überleben!

      • 4-jährige Fruchtfolge? Bist Du verrückt? Das würde ja alle Bemühungen der Agrarindustrie der letzten 60 Jahre über den Haufen werfen! Nun hat man endlich die Bauern – die noch Ahnung von der Landwirtschaft hatten – durch perfekte Abnehmer von Kunstdünger und Umweltgiften ersetzt und Du empfiehlst die weitere Zerstörung der Ackerböden zu beenden? Tante (Teufel?) Angela würde Dir was von Verlust von Arbeitsplätzen vorsülzen.
        Aber solange die Wahlen so ausgehen wie zuletzt, wird die Industrie sich weiter biegen vor Lachen!

        Jonny

  5. Ein Skandal, unabhängig vom Schaden, den genmanipulierte Pflanzen anrichten können bleibt vor allem das Gefühl, dass unsere Regierung, wider besserem Wissen, entgegen des Koalitionsvertrages und vor allem gegen den Wählerauftrag, die Einführung durch ihre Stimmenthaltung erst möglich gemacht haben. Schade, dass die Wähler keinen Misstrauensantrag während der Legislaturperiode stellen können.

    • Kann man schon, die „Misstrauensanträge“ liegen direkt vorm Kanzleramt, man müsste sie nur mit der Hacke rauspopeln und weit genug werfen können!

    • Es ist schon peinlich, dass ich als Atheist den so genannten Christlichen Parteien sagen muss: Die Schöpfung ist heilig und man darf sie nicht manipulieren, zerstören und für Gewinne missbrauchen!

      Na ja, zumindest der ehem. Agrarminister Friedrich hat wohl Gottes Strafe erwischt 😉

  6. Ich finde es das Allerletzte, das unsere Politiker sich immer mehr in Verlogenheit und Dreistigkeit üben, sich über den Willen des Volkes setzen und auf Gedeih und Verderb alles ausbeuten, was sich irgendwie zu Geld machen lässt…das deutsche Volk ist denen doch völlig egal, es geht inzwischen um ganz andere Dinge…solange die Menschen nicht endlich aufwachen und aufhören sich alles gefallen zu lassen, werden sie immer so weiter machen…ich finde schon lange, das das ein Ende haben muß. Wir brauchen fähige Leute an der Spitze, die für das Volk sind und langfristig denken (an unsere Kinder, Enkelkinder, die auch noch in den nächsten Generationen eine Umwelt haben möchten, die bewohnbar ist) wir brauche keine Politiker, die sich selbst nur immer höhere Diäten zahlen, allen in die Tasche lügen und die reichen Konzerne noch reicher machen…das muß einfach mal ein Ende haben. Ich denke, wir brauche dringend neue, innovative, volksnahe Parteien und Politiker.

    • Die Edathy Affäre wird doch auch nur als Vorwand eingeschoben, damit Friedrich (der übrigens gegen den Genmais war) gegangen werden konnte. Natürlich wurde sich da ein heikles Thema wie Kinderpornografie als Anlass gewählt, dagegen kann man sich ja nicht echauffieren und wenn, steckt man direkt mit den Kinderporno-Machern unter einer Decke. Ich vermute aber ganz klar, dass Edathy für ein wenig Kleingeld diese Affäre auf sich genommen hat, bei der aktuellen Beweislage ist noch nicht mal sicher ob er belangt werden kann. Alles nur, damit der Friedrich aus dem Amt gekickt werden kann und es nach außen irgendwie noch richtig aussieht! Christian Schmidt (Nachfolger von Hans-Peter Friedrich) wird unter Garantie keiner Genfoodmafia im Wege stehen.

      • EU-Wahlen! das ist jetzt extrem wichtig!!! fragt jeden, der sich zur Wahl stellt, danach wie er sich zu Gentechnik und Manipulationen am Keimgut stellt. und – und lasst es Euch schwarz auf weiß geben – !!! mit anderen Fragen tut es genauso.

    • Genau! Aber so lange es leider genug Menschen gibt, die die immer noch wählen, veräppeln die uns weiter. Die haben noch lange nicht fertig. Unsere sogenannten „Volksvertreter“ vertreten genauso wenig das Volk, wie Zitronenfalter Zitronen falten.

    • Bis das geschieht, sind uns längst Rüssel auf der Stirn gewachsen.
      Hier in Deutschland wurde doch noch nie jemand gefragt, was er will,
      obwohl wir doch die Arbeitgeber unserer Politiker sind.
      Das kann man denen nur klar machen,in dem man öffentlich protestiert!!!! Warum klappt das hier in Deutschland nicht?
      Wir müssen denen da oben beweisen, dass wir nicht das „dumme Volk“ sind.Bis jetzt haben wir doch alles über uns ergehen lassen.
      Das mit dem Gen manipulierten Mais war doch die Verarsche erster Güte! Und was ist danach passiert? Nichts.
      Unser Weg ist vorprogrammiert – wenn wir ihn nicht ändern
      und eingreifen, wir Bürger!!!!

  7. Bei der Erzeugung von Energie wird über die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Möglichkeiten nachgedacht. Eine flächendeckende Versorgung ist das Ziel – nicht das Überangebot. Bei der Versorgung mit Lebensmitteln sind wir über das Ziel hinausgeschossen: Alles zuviel und immer verfügbar. Dadurch wird die Sicht auf Lebensmittel verändert: Nur der Preis zählt für den Verbraucher, nur Gewinn zählt für den Handel. Wenn durch Genmais erzeugtes Fleisch auf unseren Tellern landet – wird es früher o. später auch „wertlos“. Dann geht die energetische Rechnung für uns alle überhaupt nicht mehr auf: denn wieviel mehr Ressourcen benötige ich für die Erzeugung von Fleisch gegenüber Gemüse. Abgesehen davon das unser Organismus Gemüse zu ca. 90% verstoffwechseln kann, Fleisch aber nur zu ca. 52%, ist die Gesamtbilanz niederschmetternd – aber wird von einer immer ungesunder lebenden Bevölkerung (aus Gewohnheit?) ignoriert. Ich protestiere gegen diesen Mais, weil ich meinen Enkeln noch in die Augen schauen will. Wehret dem Anfang.

    • Wehret den Anfängen? Wir sind doch schon längst mittendrin!
      Und Alles schläft tief und fest!. Schaut mal unter YouTube: KenFM.de (nachdenKEN – Zuschauer-Demokratie
      hochinteressant und besonders aufschlussreich!

  8. Die Gentechnik ist die Atomkraft des 21. Jahrhunderts!

    Mit viel Lügen und falschen Versprechen wird viel Geld und Macht in wenigen Händen angehäuft. Aber die Auswirkungen sind nicht im Geringsten abzusehen. Im Gegensatz zur Kernkraft kann eine einmal erfolgte Verseuchung wohl nicht mehr eingegrenzt werden.
    Zumindest gibt es schon heute beunruhigende Meldungen, dass die Gentechnik kein Segen ist. Die ersten Ertragssteigerungen sind nur von kurzer Dauer und zudem mit viel Chemie (z.B. Roundup) erkauft. Gentechnik ist ein Fluch, von vermutlich zusätzlichen Krebserkrankungen über Enteignung der Kleinbauern bis zum Artenschwund: die Liste der möglichen Gefahren ist lang.
    Darüber hinaus stellen sich moralische Fragen:
    1. Darf eine Firma Teile der „Schöpfung“ besitzen?
    2. Darf man mit dem Leben spielen? Darf man neue Wesen aus verschiedenen Organismen erschaffen?
    Man muss nicht gläubig sein, um solche Frankensteinereien abzulehnen!

    • Sie verallgemeinern hier extrem….die Gentechnik wird nicht umsonst in verschiedene Bereiche unterteilt. Ich verabschäue die Geldmacherei auf Kosten der Umwelt und der Bürger mit Genmanipulationen auch, besonders bei der Grünen Gentechnik, bei der häufig einfach so Gentechnisch veränderte Pflanzen in die Umwelt gegeben werden. Besonders bei höheren Pflanzen und Tieren soltle man genau überlegen was gemacht wird, da diese viel zu Komplex sind um alles zu verstehen.

      Aber ohne Gentechnik wäre vieles heute garnicht mehr so leicht möglich. Und auch wenn man weitere Ethnische Probleme schafft, schafft man andere aus der Welt. Man nehme das Insulin als Beispiel…Auch wenn für den rasanten Anstieg an Zuckerkranken vermutlich auch viele Konzerne schuld sind, wird Insulin immer wichtiger, da sich die Bevölkerung immer ungesünder ernährt und Krankheitsanfälliger wird. Denn ohne Insulin könnten viele vermutlich garnicht mehr Leben, wenn sie beispielsweise schon als Kinder erkranken. Früher wurden Schweine und Rinder benötigt um an das für viele Menschen wichtige Insulin zu kommen. Heute ist man so weit das man Insulin durch veränderte Mikroorganismen produzieren kann. So werden keine Millionen Schweine und Rinder mehr geschlachtet um den Bedarf zu decken, sondern Mikroorganismen gezüchtet. Das ist natürlich auch nur solange gut, wenn diese nicht in die Natur gelangen, aber zum glück kann man Mikroorganismen auch ohne Chemiekeulen abtöten(z.B. durch Kochen) und somit ist das keineswegs mit Atomkraft zu vergleichen, deren Müll über Millionen von Jahren in irgenteinem Bergwerk rumgammelt und das Grundwasser verpestet.
      Auch Energie und Treibstoffe kann man mittels Gentechnik Produzieren. Zwar Herrschen jetzt noch die Ölkonzerne, aber auch die bekommen langsam Angst und Fördern solche Projekte. Denn es gibt Algen die in bestimmten Situationen Wasserstoff Produzieren und mit Gentechnik konnten diese Erträge Bereits erhöht werden. Auch Alkohol, welcher Ebenfalls als Kraftstoff oder Energiequelle genutzt werden kann, kann durch Mikroorganismen hergestellt werden. Zusätzlich kann man beispielsweise die Algen nach ihrem Absterben noch zu Biogas verarbeiten und hat für die Herstellung im Grunde nichts weiter als Wasser, Nährstoffe, Kohlenstoffdioxid(oder bei vielen Bakterien Sauerstoff) und Sonnenlicht gebraucht. Also hat man wirklich Grüne Energie.

      Aber es ist natürlich nicht in Ordnung das Firmen Patente an Genen und Teilen der DNA hat. Ich wollte nur Aufzeigen, dass man nicht alles Verallgemeinern darf. Denn nur weil beispielsweise ein Albanischer Immigrant jemanden ermordet, heißt das nicht das alle Albanischen Immigranten böse sind und sich nicht in die Gesellschaft Integrieren können oder wollen. Zwar gibt es immer schwarze Schafe, aber wenn man sich dagegen Wehrt und nicht nur Redet, kann man sie aus der Welt schaffen. Also nicht nur hier im Internet was Unternehmen, sonder da Draußen.
      Ich für meinen Teil, werde Molekulare Biotechnologie studieren und damit versuchen die Gentechnik für die Energieversorgung zu nutzen und helfen diese neuen grünen Energien zu erschließen.

      Mfg Lukas

  9. Schon lange ist der Widerstand in Europa gegen die Agrogentechnik und die Privatisierung der Trinkwasserversorgung Monsanto und co ein Dorn im Auge. Dem Widerstand ist es zu verdanken, dass der Anbau in vielen EU-Ländern verboten und die Produkte in der EU noch nicht zugelassen sind. Als Reaktion wird einfach defacto die Demokratie per Vertrag abgeschafft und so den Kapitalinteressen geopfert. Konzerne können bei Regierungen und somit ihren Steuerzahlern ihre entgangenen Gewinne einklagen, wenn diese zum Schutz der Bevölkerung Gesetze erlassen, die aus Sicht internationaler Konzerne ein Handelshemmnis darstellen. Freier Wettbewerb ist die Doktrin. Der Druck der Unternehmen ist groß, die Standards beim Verbraucherschutz zu senken und die Arbeitnehmerrechte auszuhöhlen. Die europäischen Politiker sind im Begriff das europäische Volk an internationale Konzerne zu verkaufen und das passiert hinter verschlossenen Türen. Das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA TTIP grenzt im Grunde genommen schon an Hochverrat. Wer diesen Vertrag unterschreibt, verkauft seine Seele. Ich wünsche mir, dass der Widerstand weiter zunimmt und Politiker hier ihre Verantwortung sehen. Was wollen wir der kommenden Generation einmal sagen?

  10. Ich hoffe, es ist niemand so naiv zu glauben, dass ehemalige Agrochemiekonzerne ein Interesse daran hätten, den Hunger der Welt zu beseitigen. Auf einem Gentechnikkongress im Jahre 1999 wurden den Teilnehmern das Unternehmensziel dieses Konzerns vorgestellt: Binnen 15 bis 20 Jahren solle sämtliches Saatgut auf der Welt gentechnisch verändert und damit patentiert sein. Die entscheidende Strategie, die der Konzern verfolgen solle, so die Empfehlung der Arthur Anderson Consulting Group, sei die Einflussnahme auf die US-Regierung. Deren Rolle solle es sein, genmanipulierte Produkte auf die Märkte der Welt zu bringen, bevor sich Widerstand regt. Die Industrie hofft darauf, dass der Markt im Laufe der Zeit so überschwemmt wird, dass man nichts mehr dagegen tun kann.“
    Ist doch klar, „kontrolliere die Energie und du kontrollierst die Nation, kontrolliere die Nahrung und du kontrollierst die Menschheit.“ (Zitat Henry Kissinger).
    In Argentinien gab es früher ein Gesetz, dass vor der Aussaat von Soja maximal 1 L Glyphosat (=Roundup) pro Hektar gespritzt werden darf, heute darf vor, während und nach der Ernte 14 Liter/Hektar gespritzt werden. Und während früher 0,2 mg/kg Rückstände in der Soja erlaubt waren, sind es heute 33 mg/Kg, also die 165-fache Menge.
    80% der Soja landet in europäischen Futtermitteln, der Rest in Lebensmitteln. Rückstände werden nicht kontrolliert und der Einsatz alter, sehr toxischer Herbizide, wie 2,4D (Bestandteil von Agent Orange) steigt ständig an.
    In den USA ist es, im Übrigen, schon fast unmöglich, gentechnikfreies Saatgut zu bekommen.
    Das Schlimme ist, dass unsere Politiker entweder keine Ahnung von der weltweiten katastrophalen Entwicklung haben oder einzig die Konzerninteressen von Bayer und BASF im Sinn haben. Und noch immer erzählt man uns das Märchen vom „Golden Rice“ und der Lösung des Welthungerproblems, von weniger Spritzmittel und mehr Ertrag.
    All diese Konzerne sind ehemalige Chemiegiganten, Spritzmittelkonzerne!!! Wie naiv zu glauben, ein Agrochemiekonzern hätte ein Interesse daran, den Spritzmitteleinsatz zu reduzieren?

    Diese Regierung begeht Verrat an den Interessen von uns Bürgern/Innen und opfert den Umwelt- und Verbraucherschutz auf dem Tablett der Konzerninteressen von Bayer und BASF.
    Ich habe diese Lobbypolitik so satt. Hiermit kündige ich Widerstand gegen die Zulassung des Genmais 1507 an. Wir werden nicht aufhören, die Agrogentechnik zu bekämpfen. Die Genechnikkonzerne haben bis heute keinen Fuß auf deutschen Boden bekommen und sie werden es auch künftig nicht schaffen, denn die Bevölkerung ist mehr und mehr aufgeklärt über das, was wirklich abläuft.
    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

  11. Mit der Lüge von „weniger Spritzmittel“ gingen die großen Chemieriesen auf Fang von Bauern, Politikern, Journalisten und anderen Leichtgläubigen. Allen, die noch bei Verstand waren, wussten, dass die vorgegaukelte Selbstbeschränkung eine Finte von „Mein (Schein)Heiliger“ (Monsanto) & Co. war.
    Die Agro-Gentechnik ist nämlich die Strategie, um das Kerngeschäft Spritzmittel auf Dauer für die Chemieriesen auszubauen. Und das geht so: Beim Verhökern des Saatguts wurde der Kunde Bauer zum Kauf des passenden Spritzmittels verpflichtet.

    Die Strategie der Konzerne ging danach auf: Es bildeten sich Resistenzen. Jetzt profitierte die von der Agro-Chemie abhängige Wissenschaft: Sie durfte sich wieder neue GVO-Pflanzen ausdenken. Und damit begann der Spritzmittel-Reigen für die Industrie von Neuem.

    Mit von der Partie sind die Genehmigungsbehörden wie z.B. EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) und Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Diese Behörden wären – da steuermittelfinanziert – eigentlich verpflichtet, das Vorsorgeprinzip für die Bürger umzusetzen. Wenn aber diese Behörden von Funktionären der Industrie unterwandert sind, dann geraten die Interessen der Bürger unter die Räder.

    Und Frau Merkel? Sie trägt seit Jahren die volle Verantwortung für diese skandalösen Zustände.

    Marie-Luise Volk
    Gesundheitsberaterin (GGB) und Sprecherin der Bürgerinitiative „Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik“ im Landkreis Cochem-Zell

    • Herzlichen Dank für diese wertvolle Info. Da meine Töchter in den USA leben (ich in Österreich) ist es für mich heute sehr wichtig, die wunderbaren und intelligenten Werk-und Wirkstoffe der Natur zu unterstützen. Ich danke hiermit allen Menschen, weiter mit ihrem Mut täglich für die Naturbelassenheit zu stehen. Leben ist ein Geschenk…von Generationen…für Generationen. Regionale Versorgung (wissen woher das Essen kommt) ist gut & praktisch!

  12. Man kann niemand hinters Licht führen, dem es bereits aufgegangen ist. Bei Asbest, Eternit, Agent Orange, DDT, Atrazin, Contergan, usw. hieß es auch immer, es sei alles sicher und vorteilhaft. War es aber nicht und die Bürger erkrankten massenhaft bis alles verboten wurde. Bei der Gentechnik ist es wieder das gleiche Spiel. Die Gefahren überschlagen sich. Hier gibt es aber KEIN ZURÜCK. Der Film „Gekaufte Wahrheit“ von Bertram Verhaag bestätigt, dass mehr als 95 % aller Wissenschaftler im Bereich Gentechnik von den Konzernen bezahlt werden. Kommt ein Negativ-Gutachten heraus, „kauft“ die Industrie einen Wissenschaftler, der ein positives Gegengutachten schreibt. Wir decken also „das Feuer der Probleme“ mit Holz zu, damit man es vorerst nicht mehr sieht – aber dann! Der Leiter eines großen Gen-Forschungsinstituts bestätigte mir bei einer Podiumsdiskussion: „Ich bin privat auch gegen die Gentechnik, aber dort bekommen wir eben die meisten Forschungsgelder. Wir bekommen die Forschungsaufträge mit dem gewünschten Ergebnis. Dann machen wir den Versuch so, dass das Ergebnis herauskommt“.

    Es ist weltweit verboten, dass die Gentechnik Vorteile für Bürger oder Bauern bringt. Alle Gentechnikkonzerne sind Aktiengesellschaften und unterliegen dem weltweit geltenden Aktiengesetz. Das Gesetz verpflichtet die Aktiengesellschaften auf Gewinnmaximierung und hohe Dividenden. Das Kapital gehört den Aktionären und diese wollen Gewinne sehen. Damit wird alles patentiert, um dies in Zukunft abzusichern. Wieso wird den Bauern immer wieder erzählt, wie gut die Gentechnik sei? Die komplette Agrarindustrie einschließlich Gentechnikkonzerne ist zusammengeschlossen im FNL. Vorsitzender diese Organisation ist der Präsident des deutschen Bauernverbandes. Als Vorsitzender ist er rechtlich verpflichtet, die Interessen der Mitglieder zu vertreten. Was soll das?

    Gentechnikfrei ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens oder Müssens. Land“wirte“ brauchen keine Gentechnik, nur Land“ausbeuter“. Gentechnikfreie Lebensmittel sind nicht teuerer, weil sie hochwertiger sind. Wünsche haben wir viele, Gesundheit nur eine.

    • Jeder, der sich ein bisschen informiert, erkennt, dass die Versprechen der Agrogentechnik nicht eingetroffen sind. Deshalb vollziehen die Konzerne einen Strategiewechsel. Und so sind 25% der Monsanto Patentanträge und 50% der Syngenta Patentanträge bereits Anträge auf „nicht genveränderte Organismen“.
      Die unmissverständliche Begründung liefert Monsanto höchstpersönlich auf S.15 ihrer Patentanmeldung WO2004053055, einem Patent auf unbeabsichtigte Effekte; dort steht geschrieben:
      „Die Möglichkeiten, eine Pflanze durch gentechnische Veränderung zu verbessern, sind gering. Dies ist einer Reihe von Ursachen geschuldet. So lassen sich die Effekte eines spezifischen Gens auf das Wachstum der Pflanze, deren Entwicklung und Reaktionen auf die Umwelt nicht genau vorherhsagen. Dazu kommt die geringe Erfolgsrate bei der gentechnischen Manipulation, der Mangel an präziser Kontrolle über das Gen, sobald es in das Genom eingebaut worden ist, und andere ungewollte Effekte, die mit dem Geschehen bei der Gentransformation und dem Verfahren der Zellkultur zusammenhängen.“
      (Ähnliche Formulierungen finden sich in der Patentanmeldung WO2007078286)
      Diese Patentformulierung bestätigt das Versagen der Gentechnik! Warum also lassen wir nicht die Konzerne selber zu Wort kommen? Monsanto bestätigt hier ganz klar, das Ganze funktioniert nicht!
      Frau Merkel sollte das endlich zur Kenntniss nehmen und sich an ihren Amtseid erinnern …. zum Wohle der deutschen Bevölkerung!

      • ..und damit Fr.Merkel auf den Weg zur Erkenntnis gelangt, gehören mehr Parlamentarier wie Josef Göppel in den Bundestag, die tatsächlich eher Probleme „zum Wohle des Volkes“ lösen wollen (hat 1507 abgelehnt).
        Im Gegensatz dazu hat leider unsere Fr. Mortler zugestimmt. Ihr wünsche ich täglich Fahrten durch unseren Landkreis, damit sie die Tafeln mit der Aufschrift „Gen-Technikfreier Landkreis“ daran erinnern, welche Meinung das Vollk hat. Wir sind das Volk und nicht die wenigen Kapitalgeber.

  13. Lieber Leser,
    zum 4. mal war ich in Berlin auf der DEMO „Wir haben es satt“.
    Ein Alternativprogramm zur „Grünen Woche“.
    In diesem Jahr waren wir schon 30000 Demonstranten,
    ja wir haben diese Agrar – und Wirtschaftspolitik wirklich satt!!!!!!!!!
    Seit 34 Jahren mache ich biologische Landwirtschaft, bekomme immer mehr
    Hochachtung vor der Schöpfung und Verachtung vor dem menschlichen und wirtschaftlichen Hochmut.
    Gruß J. Löber

    • Auch ich war in Berlin bei der Demonstration „Wir haben es satt“.
      Ich habe auch nicht nur die Agrarpolitik der Bundesregierung satt, sondern auch die der EU-Kommission. Diese Kommission ist nicht nur undemokratisch, sondern regelrecht antidemokratisch strukturiert. Sie ist eine Institution, um die Interessen der Konzerne durchzusetzen und das hat sie bisher 1:1 getan.

      Diese Kommission gehört sofort aufgelöst. Auch das EU-Parlament ist nur ein „Scheinparlament“. Es darf nur mit Ja oder Nein abstimmen und hat keinerlei Initiativ-Recht.

      Deshalb frage ich mich, warum wir nicht aufstehen und gemeinsam die Abschaffung dieser unnützen Strukturen verlangen, die uns unserer Rechte berauben und unsere Lebensgrundlagen zerstören.
      Leider wurde in Berlin solche Forderungen nicht erhoben.

      Marie-Luise Volk
      Gesundheitsberaterin (GGB) und Sprecherin der Bürgerinitiative „Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik“ im Landkreis Cochem-Zell

    • Lieber Joachim Löber,

      danke für deinen täglichen Mut. Die Schönheit und Intelligenz der Natur gibt mir auch jeden Tag die Kraft, mich weiter zu entwickeln. Danke für deine konzentrierte Hinwendung deiner positiven Energie.

  14. Ich möchte hier einmal dem Bayerischen Fernsehen herzlich Danken für diese Sendung. Es gehört viel Mut dazu, diese Hintergründe aufzudecken. Machen Sie bitte so weiter, denn auf die Politik kann man sich schon lange nicht mehr verlassen. Das Bayerische Fernsehen wird immer besser.

    Herzlichen Dank an alle Journalisten

  15. Als Imker gehöre ich zu der Berufsgruppe die gleich mehrmals von den Entscheidungen der Bundesregierung betroffen ist. Neben der gesamten Insektenwelt sind unsere Imkereien jetzt schon von den so genannten Pflanzenschutzmitteln betroffen. Es ist ja jetzt schon das Saatgut von Mais, Raps und anderer Nutzpflanzen mit dem hochgiftigen Neonicotin haltigen Gift gebeizt. Der Genmais 1507 hat in sich schon mehrere giftige Substanzen und kann noch dazu mit den für Mensch und Tier giftigen Glyphosat in großen Mengen gespritzt werden.Über 80 % der Bevölkerung lehnen die Einführung der Gentechnik in der Landwirtschaft ab. Vor der Wahl haben neben den Grünen CDU CSU ebenso die SPD die Einführung der grünen Gentechnik in Deutschland abgelehnt, wie soll man so einen Vertrauensbruch kurz nach der Wahl noch verstehen.Wir wissen das die durch die grüne Gentechnik verursachten Schäden in der Natur nicht mehr zurück holbar sind. Das Verbrechen der chemischen Industrie von Monsanto & Co. wird von der Bundeskanzlerin Frau Merkel ohne jegliche Reaktion in Kauf genommen. Will man diese Dinge auf die Spitze treiben um zu sehen wie das Volk reagiert. Wie weit muss man in seiner Moral abfallen? Um Politiker noch zu verstehen! Wenn überhaupt.

    • Zu verstehen ist das ganz einfach wenn man erkennt das Politiker wenn sie den Mund aufmachen uns Anlügen die größe des Koifzienten der Lüge offenbart sich uns dann wenn die Realität nicht mehr Verdrängt werden kann.

  16. Bei der Diskussion um die Aussaat von Gen-pflanzen und dem Einsatz dafuer benoetigter Spritzmittel wird allermeist ein ganz wesentlicher Aspekt uebersehen! Die Bodenfruchtbarkeit! Bedenkt man,dass in einer Handvoll gesundem Ackerboden ca.4,5 Milliarden!! Lebewesen existieren,die ein hochkomplexes oekosystem bilden und deren Komunikation ausschliesslich
    ueber chemische Signale stattfindet so ist es eigentlich nicht schwer sich vorzustellen was passiert,wenn neue unbekannte chemische Verbindungen in den Boden eingebracht werden!Dazu hat schon 1981 Prof.Kikuth (Uni Kassel) einen sehr interessanten Versuch vorgestellt:Er reicherte das Wasser ,der in einer Petrischale kopulierender Bachflohkrebse mit einem Tropfen eines handelsueblichen Herbizids in einer Verduennung 10hoch -6 an!Die Bachflohkrebse (Hauptnahrungsmittel der Bachforellen) starben nicht aber sie horten sofort auf zu kopulieren!!!
    Solche oder aehnliche ergebnisse sind auch im Boden zu erwarten!

  17. Liebes Report-München Team,
    vielen Dank für die hervorragende Recherche. Ich frage mich, wer Kanzlerin Angela Merkel stoppt. Hat diese Frau Narrenfreiheit? Sie ist verantwortlich für die Zerstörung der Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen, sie macht Lobbypolitik ausschließlich für die großen Konzerne, die Bürger sind dieser Frau völlig egal. Und wie machtlos ist eigentlich die Koalition, die offen zugibt, vor der Kanzlerin und den Konzernen eingeknickt zu sein. Mit welcher Arroganz setzt Merkel sich über die Belange der Bürger hinweg?
    Und ich frage mich, warum Minister Friedrich wirklich gehen musste? Weil er sich trotz Enthaltung/Zustimmung zum Mais 1507 letztendlich doch gegen den Anbau geäußert hat?
    Diese Frau hat die Macht, sich aller Politiker zu entledigen, die ihren Plänen in die Quere kommen.
    Wer schützt uns vor Angela Merkel?
    Bitte bleiben Sie an dem Thema dran und recherchieren Sie zu der Personalie in der EU-Kommission, der EFSA und der ILSI. Die Verquickungen mit der Industrie haben sich wie ein Krebsgeschwür überall ausgebreitet.
    Danke für den tollen Beitrag und bleiben Sie dran!

  18. Danke an Report München für den beeindruckenden Beitrag.
    Report München ist wieder einmal dem Informationsauftrag für die Bürger voll und ganz nachgekommen.
    Der Beweis, dass Agro-Gentechnik nicht funktioniert, wurde angetreten.

    Marie-Luise Volk
    Gesundheitsberaterin (GGB) und Sprecherin der Bürgerinitiative „Bürger/innen sagen NEIN zur Agro-Gentechnik“ im Landkreis Cochem-Zell

    • dem stimme ich voll zu! vielen Dank! und ….. alle dran denken: unsere EU-Abgeordneten genau auswählen, danach wie sie sich scharz-auf-weiß zu unseren Forderungen stellen!

  19. Vielen Dank für diesen hervorragenden Bericht aus der Praxis. Die Erfahrungen bleiben bei politischen Entscheidungen anscheinend immer unberücksichtig, sonst käme nur ein Verbot in Frage. Ständig bekommen wir Lügen aufge“tischt“ (wörtlich genommen über Futtermittel). Wir werden uns weiter für eine gentechnikfreie Landwirtschaft einsetzen und hoffen, daß durch diesen Sendebeitrag viele „aufwachen“ und auch endlich aktiv werden. Gentechnik muss auch aus den Futtertrögen verbannt werden. Die Rückstandsmengen an Pestiziden steigen ständig und die Belastung mit Chemiekalien wächst unaufhörlich. Es dürfen noch viele Beiträge zu diesem Thema kommen – Erfahrungen dazu gibt es ja leider schon in sehr vielen Ländern.

  20. Es ist doch relativ einfach,Gen-Essen zu vermeiden…möglichst regionale Produkte kaufen…ist oft ein wenig teurer aber man erhält seine lokalen Wirtschaftskreisläufe und vermeidet sinnlose Transportwege..

  21. Es ist peinlich, dass die deutsche Regierung mit ihrer Enthaltung im Fall des transgenen Mais TC1507 dazu beigetragen hat, dass Europa nun diesen Mais bekommt. In der Sendung EU und der Wundermais gestern wurde nochmals sehr deutlich, welcher Schaden der Mais und überhaupt welcher Schaden die Agrogentechnik auf dem amerikanischen Kontinent bereits angerichtet hat. Trotz dieser Erkenntnisse fordert Pioneer-Lobbyist Marcy Merriman in Brüssel weitere Gentechnik-Projekte, es wäre in dem Bereich noch viel zu tun, sagt er, als ob er diese Situation in Lateinamerika ignoriert. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) sieht das Abstimmungsergebnis über die Anbauzulassung gelassen, „denn für die Menschen in Bayern wird sich dadurch nichts ändern.“ Aber für ganz Europa schon, oder? Ich stimme dem Bundestagsabgeordneten Bündnis 90/ die Grünen Harald Ebner zu, da wolle man es sich wohl mit den USA wegen dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP nicht verscherzen. Der Beitrag gestern zeigt deutlich, dass die Warnungen der Kritiker sich nun bewahrheiten. Der Maiszünsler wurde gegen dieses Bt-Gift resistent. Der Spritzmitteleinsatz steigt bis ins unendliche. In Lateinamerika versteppen schon ganze Landstriche. Herbizid resistente Unkräuter sind nicht mehr zu kontrollieren. Ich wiederhole mich, was wollen wir unseren zukünftigen Generationen einmal sagen.

  22. Das Problem der Resistenzen ist lange bekannt. Nehmt Smartstax von Monsanto. Der 1507 ist ja auch schon zehn Jahre alt. Es gibt längst bessere Sorten!

  23. Da erklärt der umweltpolitische Sprecher Dr. Matthias Miersch (SPD) zum Schluß der Sendung, dass die Passage im Koalitionsvertrag („Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.“) von der eigenen Koalition gebrochen wurde und empört sich mächtig darüber:
    „…So kann man nicht miteinander umgehen“
    Er kündigt Konsequenzen an.
    Am 30.01.2014 votierte er aber seltsamerweise selber bei der namentlichen Abstimmung im Deutschen Bundestag zum Anbau der gentechnisch eränderten Maislinie 1507 in der EU mit einem eindeutigen und zweifelsfreien „Ja“.
    Nun mein Problem:
    Mir scheint es offenbar deutlich an Intellekt zu fehlen um diesen Zusammenhang logisch und nachvollziehbar zu verstehen.
    Kann mir da vielleicht jemand helfen das zu verstehen?

    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

  24. Lieber Herr Aschmann,
    die Antwort kann ich Ihnen geben . Sie lügen, wenn sie den Mund aufmachen.
    Am 4. Februar standen 3 Vertreter der EU-Kommission von der Generaldirektion Handel den Landtagsabgeordneten in der BU-Ausschusssitzung im Maximilianeum Rede und Antwort. Es waren Herr Schlegelmilch, Herr Duerkop und Herr Güllner. Sie versicherten den Abgeordneten: „Vor der Gentechnik verläuft die Rot Linie.
    Gerade hörte ich ein Interview in B5 Radio mit dem EU Handelskommissar Marcel de Gucht, der sich zur Zeit wegen den Verhandlugen zum Freihandelsabkommen TTIP in den USA befindet.Er gab gerade bekannt: Bei TTIP wird es keinen Import von Chlorhühnchen und Hormonfleisch geben, aber die Einfuhr von gentechnisch veränderten Nahrungsmiteln ist zu befürworten.
    Die EU-Kommissionsabgeordneten haben im Landtag gelogen (das Wortprotokoll ist erhältlich).
    Das Problem ist, wir haben durch die EU-Kommission und ihre Institutionen wie die EFSA und das BfR einen Demokratieabbau, wie es ihn in den letzten Jahren noch nie gegeben hat. Was wir jetzt brauchen, ist die Presse, deshalb bin ich für diesen Beitrag auch so dankbar. Die Konzerne sind dabei, unsere Poltiker zu entmachten und über die EU-Kommission die Macht zu ergreifen. Dann haben die Konzerne mehr macht, wie unsere gewählten Politiker.

  25. Das einzige Übel, was hätte vermieden werden können ist doch unsere Regierung. Die hat sich bei der Abstimmung in der EU enthalten, als es um die Ami- Genmais einführung ging. Darum hat sich Merkel und Co des Hochverrats am Deutschen Volk gemacht. Nun muß man sich fragen, ob diese Regierung (auch die SPD und Grüne) noch wählbar ist. Einzig die AfD könnte Deutschland noch retten und die Genverbrecher zum Rückzug bewegen. Zu hoffen ist, daß sich eine breite Front der nicht EU- Befürworter in das EU Disaster- Parlament kommt, daß diese Vernichter unserer natürlichen Kultur einen Denkzettel bekommen. Unter FDJ- Dekretärin Merkel ist das nicht mehr möglich.

  26. Guten Tag.
    Ich absolviere grade meinen Masterstudiengang im Fach Biolgie mit Spezialisierung in Molekularbiologie und Pflanzenwissenschaften.

    Der im Bericht dargestellte Fall sieht für mich wie folgt aus:

    Der Mais produziert ein Protein, welches für den Wurm toxisch ist, für Säugetiere und andere Pathogene wie Viren, Bakterien und Pilze aber nicht. Demnach ist der Mais gegen den nativen Wurm resistent. Es handelt sich also um eine „Rassenspezifische Resistenz“.

    Hält man sich nun beim Anbau dieser Pflanze nicht an normale Regeln, wie etwa die Einhaltung einer *Fruchtfolge* oder anderen Maßnamen zur Feldhygiene, kann die Abundanz des Erregers zunehmen (das bedeutet, dass er vermehrt da vorkommt.). Dieser Teil des Problems wurde im Bericht übrigens nicht erwähnt.
    Je höher die Abundanz des Erregers ist, desto wahrscheinlicher ist eine Mutation, wodurch der Schädling immun gegen die Resistenz der Pflanze wird.
    Dadurch, dass nur diese Pflanze angebaut wird, ist ein hoher Selektionsdruck für eine solche Resistenz des Schädlings gegen die Resistenz der Nutzplanze gegeben: Resistente Schädlinge vermehren sich verstärkt, da sie keine Konkurrenz haben. Folglich gibt es auch einen verstärkten Befall.

    Dieses Szenario ist auch als „boom and bust“ Syndrom bekannt und tritt bei *sämtlichen* Rassenspezifischen Resistenzen auf und zwar *unabhängig* davon, ob diese Resistenz auf „natürlichen“ Wege in die Pflanze gezüchtet oder auf gentechnischem Wege in die Pflanze eingebracht wurde.

    Wenn man sich nicht an die Regeln hält, geht es nun mal schief. Jeder normale Mensch würde auch nicht Samstags mit seinem Auto mit 150 km/h durch die Fußgängerzone rasen, nur weil sein Auto das kann.

    Ich bitte Sie, endlich einmal zwischen der „Gentechnik“ und dem „Umgang“ mit dieser Technologie zu differenzieren.

    Freundliche Grüße

  27. Einmal bitte googeln „bt mais neuralrohrdefekt“. Da Bt-Mais normalerweise weniger von Schädlingen angeknabbert wird, fehlen Pilzen die Eingangstüren mit dem Ergebnis, dass Bt-Mais weniger krebserregende und fruchtschädigende Mykotoxine enthält. Dieser Sachverhalt wird von Dutzenden von Studien bestätigt. In Gegenden, wo die Ernährung sehr maisbetont ist, macht das eine Menge aus. Das Problem mit den Resistenzen resultiert auch aus Anwendungsfehlern. Sortenwechsel würden helfen. Dafür müssten aber mehr Sorten schneller auf den Markt kommen.

  28. Vielen Dank an Report München für diesen Beitrag und bitte, bitte
    bleiben sie dran mit ihren sehr guten Informationen.
    Die Lügen unserer sog. Volksvertreter sind einfach unerträglich, sie
    wollen uns – die Wähler für dumm verkaufen.
    Wie Marie-Luise Volk es schon geschrieben hat, wir sollten alle aufstehen
    und uns dagegen wehren.

  29. Was muss geschehen, das die Befürworter dieser Technologie begreifen, das wir diese Technik einmal eingesetzt, unter Umständen nicht mehr aus der Umwelt zurückholen können, wenn sie sich erst einmal verbreitet hat. dem Autofahrer, der mit 150 durch die Stadt rast nehmen wir den Schlüssel weg, dann ist ruhe. die Gentechnik wird sich trotz wohlklingender“Terminator-Technologie“ ausbreiten. Und wer kann den Schlüssel dann noch einziehen. Dererlei schlecht, oder ergebnisorientiert, geführte Untersuchungen der Hersteller können keine Risiken offenlegen. Hier geht es lediglich um die Finanzierung Jahrzehnte langer Studien.

  30. Der Genmais in Bezug auf Schädlinge ist die eine Seite.
    Gen-Mais 1507 ist auch resistent gegen den Herbizidwirkstoff, (Unkrautbekämpfungsmittel), Glyphosat. Das als roundup in Deutschland in Gebrauch ist.
    Jetzt schon in Massen. Heutzutage wird nicht mehr gepflügt oder Unkraut gehackt. Man grubbert und mit dem Saatgut erfolgt dann gleich eine Glyphosatgabe in den Boden. Um Unkräuter verdorren zu lassen. Dann bei Mais 1507 während der ganzen Vegetationsphase möglich.

    Glyphosat ist zwar vom Bundesinstitut als unbedenklich bewertet.

    An der Uni Leipzig, Fachbereich Tiermedizien, hat ein Ferkelzüchter tote Ferkel, die sämtlich schwere Mißbildungen aufwiesen, abgeliefert.
    Bei der Untersuchung der Kadaver wurden in allen Körperteilen und Organen der toten Ferkel Glyphosatrückstände gefunden, die nur über den Mutterkuchen vor der Geburt aufgenommen sein konnten.
    Aus dem Körper der Muttersau, die das Unkraut-Gift durch ihr Futter aufgenommen hat.

    Da brauchen Sie nicht bis Südamerika.
    Nur hier zu recherchieren? Traut sich kaum jemand.

    Glyphosat wird übrigens auch als ein Mittel zur Erleichterung der Ernte bei Getreide und Raps verspritzt. So dass die theoretischen Berechnungen über den Abbau dieses Wirkstoffes im Boden etwas sehr theoretisch sein dürften.

    Und das durch die Patentrechte am Gen-Saatgut diese Konzerne dann noch bestimmen können, wer was, wann, wieviel und zu welchem Preis anbauen darf?
    Ist das nächste, und mindestens genau so große Problerm.

    • Omg… Wie kann man sich nur so blamieren. Schreiben als ob man Ahnung hätte und dann im Zusammenhang mit 1507 von Glyphosat palavern. Da besteht keiner.

  31. Sehr verehrte Verantwortliche !!!!
    Warum nur wurde Ihre sehr interessante aber teilweise
    etwas mager ausgeführte Erklärung in der Doku ( vom
    18.02.2014 ) über den Wundermais nicht schon vor der
    EU Abstimmung gezeigt !!!!!!!!!!!!!!!!!
    Es hat für mich sehr oft den Anschein, daß „Sie“ zwar
    irgendwie informieren wollen, aber auf keinen Fall der
    hochheiligen Regierung, bzw. „Ihrer Lieblingspartei“ in
    die Quere kommen möchten !!!!!!
    Es ist mewhr als traurig zu wissen, daß von all unseren
    tausenden von deutschen sowie europäischen „Volks-
    vertretern“ bzw. Politikern kein einziger eine Ahnung hat
    worum es geht und worüber sie über unsere Köpfe und
    des „Volkes Wille“ hinweg abstimmen, bzw. den Mund
    „aufmachen“ sollten !!!
    Nicht nur hier und jetzt fordere ich deshalb eine Abkehr
    von der „diktatorischen“ parlamentarischen Demokratie
    u. eine Etablierung einer absolut bürgernahen direkten
    Demokratie mit Volksentscheiden nach Schweizer
    Muster !!!!!!!!!!!!!
    Mit genfreien demokratischen Grüßen aus der
    Oberpfalz Anton Wuzer, Vohenstrauß
    20.02.2014

    • Volksentscheide sind keine Allheilmittel. Gerade hier lauert die Gefahr: wer am lautesten Schreit hat am Ende recht.
      An die Öffentlichkeit zu gehen kostet Geld, und das haben nun einmal die Lobiisten reichlich zur Verfügung. Unabhängigkeit der Politiker und ihrer Berater ist gefordert. Derzeit holt sich die Politik ( leider mangels Alternativen ) die Berater aus der großen Wirtschaft. Da muss es einen nicht wundern, das da was aus dem Ruder läuft.
      Die staatlichen Institute müssen ihrer Aufgabe gerecht werden, und die Politik beraten. Diese müssen natürlich auch „sauber“ sein, was wiederum auch unter anderem von den finanziellen Mitteln abhängt.

  32. Ach ja und wieder geht die übliche Litanei der Ludditen los.
    Wir erklären Sie sich eigentlich, daß eigentlich alle Wissenschaftler für die Gentechnik sind? Ach ja, ich vergaß, die sind ja alle von den bösen Unternehmen gekauft.
    Und wie erklären Sie sich eigentlich, daß der Anbau von GMOs weltweit so verbreitet ist und jedes Jahr weiter zunimmt? Ach ja, ich vergaß. Das liegt natürlich daran, daß die Bauern im Rest der Welt einfach zu blöd sind, um zu rechnen und freiwillig auf Gewinn verzichten. Die Bauern in Brasilien und Kanada und den USA verstehen einfach viel weniger von moderner Landwirtschaft als der gemeine Luddit.

    • Lieber Christoph,
      Falsches Raster!
      Es sind eben nicht alle Wissenschaftler für Gentechnik. Im Oktober 2013 hat eine Wissenschaftlerinitiative (European Network of Scientists for Social an Environmental Responsibility, ENSSER), eine Erklärung veröffentlicht: „Kein wissenschaftlicher Konsens hinsichtlich der Sicherheit gentechnisch veränderter Organismen“, den ca. 100 Wissenschaftler unterzeichnet haben.
      Und nach dem neuesten Bericht des „International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications“, ISAAA, hat der Anbau von Gentech-Pflanzen im letzten Jahr in den Industrieländern abgenommen. Weltweit gab es eine geringe Zunahme von 3 %
      Etwas weniger Arroganz von den Anti-Ludditen täte gut

  33. Bei aller ohnmächtigen Empörung keimt in mir doch immer mehr das Gefühl, dass das alles Sinn macht! Genauso wie die Natur auf die macht- und geldgierigen Manipulationsversuche verantwortungsloser Menschen mit erhöhter Gegenwehr und Resistenz reagiert – quasi sein eigenes Immunsystem stärkt – so reagieren auch wir souveränen Bürger immer aktiver gegen den zerstörerischen Konzernwachstumswahn und gegen die fehlende Mitbestimmung zwischen den Wahlperioden. Politikverdrossenheit ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur direkten Demokratie – natürlich müssen solche Entscheidungen, ob Genmais ins Land darf, per Volksentscheid getroffen werden! Also, Politiker und Konzerne macht ruhig weiter so und schaut euch an, was daraus wird – unzufriedene und ängstliche Meckerbürger mutieren erst zu fordernden Wutbürgern und letztendlich zu verantwortungsbereiten und souveränen Mitgestaltern…

  34. Zum Wundermais:
    die genforschung ist offensichtlich fuer wissenschaftler ein grosser anreiz zur befriedigung von neugier & forscherdrang. dabei wird in bestimmte zielrichtungen geforscht und man freut sich wie ein koenig, wenn man in der jeweiligen richtung einen fortschritt erzielt.
    komplett vernachlaessigt werden in diesen forschungen die „NEBENWIRKUNGEN“, mit diesen sich zu beschaeftigen ist wahrscheinlich
    1)uferlos (ein detail am dns-strang wird „erfolgreich“ veraendert, was passiert mit dem „rest“ ???)
    2) nicht lukrativ – dafuer ist keiner bereit zu zahlen, weil solche ergebnisse nicht gewinnbringend zu vermarkten sind

    ich finde es prima, dass es solche informationen wie diese gibt – eine gefahr sehe ich in dem Bericht von Report München:
    er thematisiert einen mangelnden „erfolg“ der genmanipulierten produkte und verschiebt damit die diskussion darauf, ob und wie rentabel genmanipulation ist
    für mich geht es um den grundsatz: keine genmanipulation!!! – mag sie auch noch so erfolgreich sein!

  35. Wer sehr aufmerksam und mit dem Herzen in die Natur schaut, der kommt aus dem Staunen, über die unbeschreibbare Genialität und Leistung, welche die Natur repräsentiert, nicht heraus.
    Deshalb müsste es eigentlich jedem halbwegs intelligenten Mensch bewusst sein, dass er die Natur weder verbessern noch toppen kann. Zu dieser Erkenntnis bedarf es sicherlich auch kein Studium, obwohl sich bei diesem Punkt, ehrliche und verantwortungsbewusste Wissenschaftler sich einig sind.
    Jeder gute Analytiker kann auch nicht die Kernmotivation übersehen, welche in den Funktionen der Natur stets zum Ausdruck kommt.
    Auf den Punkt gebracht ergibt das die Aussage:
    „Einer für alle, alle für einen!“
    Das heißt in allen Funktionen und Situationen ist stets das Gesamtwohl als Grundmotivation und oberstes Ziel vorgegeben.
    Da der Mensch jedoch gewohnheitsmäßig immer sehr kurzfristig zu denken gewohnt ist, kann er die Ganzheit und Komplexität, die ganz besonders in einer unglaublichen Vielfalt liegt, kaum noch übersehen oder gar begreifen.
    Das bringt wie unschwer zu erkennen ist, gefährliche Manipulationen, wie beispielsweise die Monokulturen und Genmanipulation, mit sich.
    Da der Mensch jedoch am Ende der Nahrungsmittelkette steht, zerstört er damit ohne wenn und aber, sein eigenes Leben.
    Er ist weder Schöpfer des Lebens noch kann er den Lebensodem herstellen und so sollte er sich auch nicht anmaßen, schlauer als die Natur zu sein.
    Hier stellt sich auch die Frage, ob nicht jeder neugeborene Bürger die selben Rechte auf eine gesunde, unmanipulierte Natur hat?
    Was wird am Ende herauskommen, wenn der Mensch auf diese Art und Weise weitermacht und sowohl die Natur wie auch die Tiere auf sehr niederträchtige Art und Weise behandelt und manipuliert?

    Theodor Lay
    Hohberg

  36. Genau! Ich schreibe hier auch offensichtliches hin, damit mir alle zustimmen! Der Himmel ist (manchmal) blau!!!
    H2O ist Wasser!!!
    5 Kilometer sind 5000 Meter!!!
    Großkonzerne sind böse!!!
    Fleisch auch!!!
    Menschen auch!!!

    Puh, wenn Frau Merkel oder Mr. EU oder Mr. Gentechnik das ließt, wird denen bestimmt klar, wie falsch sie handeln. [/s]

  37. die Welt könnte das Paradies sein, wenn gewisse Menschen nicht der Geldgier so verfallen wären, nur auf Ihren eigenen Profit aus wären und nicht derart rücksichtslos mit den anderen Menschen umgehen würden! Vor allem, wenn ALLE Menschen mit – einander und nicht gegen- einander vorgingen!!!

  38. Um solche Eigenmächtigkeiten der Politiker zu verhindern und solange das Volk sie nicht daran erinnern kann, für wen sie sich eigentlich einsetzen sollten, wird sich nichts ändern. Es muß „NUR“ unser Grundgesetz Artikel 20,2 im vollen Wortlaut eingeführt werden. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie …(nämlich ALLE Staatsgewalt)… wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen … ausgeübt.“ Die Wahlen, worauf sich die Politiker berufen, sind nur 50 % Demokratie. Die anderen 50 %, die Abstimmungen, werden seit 65 Jahren von der CDU verhindert. Deshalb kann sich die Kanzlerin über alle Mahnungen hinweg setzen und sich an die Macht der Konzerne anlehnen. Das Volk kann seine Macht nicht ausüben. Wenn wir, das Volk, die Abstimmungen nicht durchsetzen, wird es ewig so bleiben.

  39. Der Eu-Ministerrat vertritt wieder einmal ausschließlich die Interessen
    multinationaler Konzerne, obwohl in Petitionen Stimmen besorgter Bürger
    gegen genmanipulierte Maissorten eingereicht wurden und die in ob. Video gezeigten Gefahren sehr bekannt sind!!
    Gegen diese diktatorischen Macht-Machenschaften der EU im Verbund mit
    amerikanischen Chemiegiganten, z.B. Du Pont und Dow , ist kaum oder gar nicht mehr anzukommen.
    Die Dr.Rath Health Foundation „Movement of life“ bietet in einem gemeinnützigen Projekt an, dort mitzuarbeiten .
    Dort gibt es verantwortungsvolle Wissenschaftler, die an der Aufklärung
    weiterarbeiten , doch kämpfen auch sie wahrscheinlich gegen Windmühlen.

  40. So eine tendenziöse Berichterstattung sieht man selten. Es war keine Spur von journalistischer Objektivität sichtbar. Man konnte sie nicht mal hinter dem Horizont erahnen. Der Ansatz war, Gentechnik ist schlecht und das müssen wir herausstellen. Man hätte auch Felder zeigen können, die mit nicht-GMO Sorten bebaut wurden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch diese zerfressen wurden. Man hätte auch GMO Sorten von anderen Anbietern zeigen können, die u. U. diesen Befall nicht zeigten. Aber das hätte natürlich die tendenziöse Berichterstattung gestört. Dass viele Kommentare von Unwissenheit strotzen, z.B. das Glyphosat ein Bodenherbizid sei, macht es auch nicht besser. Es wurde suggeriert, dass die Bauern den Konzernen hilflos ausgeliefert seien. Stimmt aber nicht. Gehen sie nächstes Jahr wieder hin und sie werden sehen, dass die genannte Sorte weitgehend vom Markt verschwunden sein wird. Die freie Marktwirtschaft lebt vom Wettbewerb. Ein Produkt das den Erwartungen nicht entspricht wird vom Markt verschwinden. Bauern sind lange nicht so blöd wie Sie meinen. Keine Frage, dass sich Residenzen bilden. Ich würde nie gegen ein Unkraut, oder einen Pilz- oder Insektenschädling wetten. Das wäre als ob ich in einem Kasino meinen Lebensunterhalt verdienen würde; das geht auf lange Sicht schief. Der Ansatz für ein holistisches Pflanzenschutzprogram sensu latu ist evolutionär. Unkraut- und Schädlingspopulationen sind einem gewaltigen Selektionsdruck unterworfen. Es haben sich Resistenzen zu vielen Herbiziden entwickelt. Besser gesagt, den vorhandenen genetischen Varianten wurde durch Herbizideinsatz ein gewaltiger Selektionsvorteil verschafft. Im Übrigen gilt das auch für den konventionellen Feldbau, nur das sie wahrscheinlich etwas langsamer vonstatten gehen. Eine Änderung der Fruchtfolge z.B. wird auch eine Veränderung in Unkraut- und Schädlingspopulationen zur Folge haben. Grüne Gentechnik ist nur ein Werkzeug im Werkzeugkasten der Pflanzenbauer. Sie ist weder a priori schlecht oder gut.

    • Eines berücksichtigen Sie nicht – die Rückholbarkeit. Wenn die Genpflanzen einmal in unserer Umwelt sind, können sie nicht mehr entfernt werden. Mit dem Schaden müssen Generationen leben. Ein kurzfristiger Profit eines Einzelnen erzeugt Leiden der gesamten Menschheit.
      Selbst die 1% erlaubter Verschmutzung von nicht genmanipulierten Samen verbreiten die genetischen veränderten Pflanzen nach der Aussaat exponentiell. (Durch Pollenflug und durch ein einziges GenSaatkorn entstehen in der Ernte 100te neue GenSaatkörner). Wir sollten immer darauf achten, geschehene Irrtümer wieder aufheben zu können, denn der Mensch ist irrtumsanfällig. Die Gentechnik schafft Endgültigkeit, die vielleicht? wieder in Generationen, in tausenden von Jahren, geheilt werden können.

  41. Wann wachen wir endlich auf und empören uns.
    Ein Lied von Konstantin Wecker:

    Sie sind wie wir, doch sind sie es nicht gerne,
    sie machen sich nicht gern mit uns gemein.
    Sie schikanier´n uns lieber aus der Ferne
    und wollen gleich nur unter ihresgleichen sein.

    Wir zahlen Steuern und sie setzen ab.
    Wir legen Hand an und sie spekulier´n
    und halten unsre Ängste klug auf Trab,
    damit wir nichts kapieren beim Verlier´n.

    Sie sind die Reichen. manchmal auch die Schönen.
    Sie reden Unsinn und der wird gern publiziert.
    Sie faseln gern von viel zu hohen Löhnen
    und dass das unsre Wirtschaft ruiniert.

    Die Börse jubelt, wenn sie die entlassen,
    die ihnen ihren Reichtum eingebracht.
    Gerichtlich sind sie eher nicht zu fassen,
    denn die Gesetze sind für sie gemacht.

    Empört euch,
    beschwert euch
    und wehrt euch,
    es ist nie zu spät!

    Empört euch,
    gehört euch
    und liebt euch,
    und widersteht!

    Empört euch…

    Die Visionäre spar´n sich kühnere Entwürfe,
    selbst die Satiren wirken blutleer, wie kastriert.
    Die Demonstranten fragen scheu, was sie noch dürfen,
    und an der Börse wird ein Gesslerhut platziert.

    Die Menschenwürde, hieß es, wäre unantastbar,
    jetzt steht sie unter Finanzierungsvorbehalt –
    ein Volk in Duldungsstarre, grenzenlos belastbar,
    die Wärmestuben überfüllt, denn es wird kalt.

    Den meisten ist es peinlich, noch zu fühlen,
    und statt an Güte glaubt man an die Bonität.
    Man lullt uns ein mit Krampf und Kampf und Spielen –
    schau´n wir vom Bildschirm auf, ist es vielleicht zu spät…

    Die Diktatur ist nicht ganz ausgereift, sie übt noch.
    Wer ihren Atem spürt, duckt sich schon präventiv.
    Und nur der Narr ist noch nicht ganz erstarrt, er liebt noch
    und wagt zu träumen, deshalb nennt man ihn „naiv“.

    Empört euch…

    Verschwört euch…

    Wir brauchen Spinner und Verrückte,
    es muss etwas passier´n.
    Wir sehen doch, wohin es führt,
    wenn die Normalen regier´n.
    Konstantin Wecker

  42. Man muß das Problem bei der Wurzel packen.
    Solange Fleisch gegessen wird (denn Mais ist in erster Linie Futtermittel für die Tierzucht), solange werden wir diese Probleme haben. Ich bin seit 35 Jahren Vegetarierin und es geht mir blendend, obwohl sich die Jährchen allmählich ansammeln. Der Genmais ist nur die Spitze des Eisberges.
    – Es fäng an mit den Flächen für den Anbau für Futtermittel (Waldrodung,
    – Boden- und Wasservergiftung durch Pestizide
    – Menschen vertreiben/ermorden durch uns allen bekannte Konzerne und das schon seit den 70er-Jahren)
    – die Medikamente (Pharmaindustrie!) damit die Tiere bis zur Schlachtung „über-leben“
    – die Verschwendung von Trinkwasser, um das Blut der geschlachtetenTiere aus den Schlachthöfen zu entfernen
    – Die Chemieindustrie macht das Fleisch haltbar, weich, schön rot, denn Fleisch färbt sich nach der Schlachtung grau und fängt an zu verwesen (Mahlzeit!)
    – und die nachweislich durch Fleischkonsum entstehenden Krankheiten (Bluthochdruck bis Krebs).
    – Wir müssen unser Verhalten und unsere Lebensweise grundlegend überdenken und ändern und das rasch – jeder einzelne von uns.

  43. Pingback: Schönes Wochenende – Wochenrückblick 08 – 2014 || Eckendenker

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