Grauzone Physiotherapie – Das Geschäft mit den Schmerzen

Mehr als 14 Millionen Deutsche müssen jährlich zur Physiotherapie. Doch ausgerechnet in dieser wichtigen Heilbranche gibt es anscheinend auch dubiose Angebote. Viele sind wirkungslos und teuer, werden dem Patienten aber dennoch aufgedrängt. Report München über Machenschaften an der Grenze zur Illegalität. Mehr.

 

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  1. Liebes Team von report München,

    wenn die Honorierung der Physiotherapeutischen Arbeit zeitgemäß wäre, würden diese Zuzahlungen nicht existieren.
    Ca. 15 € für eine Behandlung , 15-25 Minuten, d.h. Brutto 30 € die Stunde;
    Da soll sich eine Praxis lohnen!!!
    Laut betriebswirtschaftlicher Auswertung, muss eine Praxis 72€ Umsatz machen (es gibt aktuelle Studien hierzu).
    Die Beihilfe 19,50€ ist seit 2002 nicht erhöht worden.
    Im Gegensatz hierzu sind die Nebenkosten um 100 % gestiegen ( Strom, Miete, Versicherungen, TÜV, etc.).
    Physiotherapeuten müssen die Rezepte der Ärzte prüfen (Verwaltungsgericht hat dies zum Nachteil der Therapeuten entschieden), d.h. wenn der Arzt das Rezept nicht korrekt ausstellt und der Therapeut ein kleines Kreuzchen übersieht, kriegt der Therapeut, trotz der erbrachten Leistung, KEIN GELD!!!
    Die Aussage „werden dem Patienten aber dennoch aufgedrängt“, trifft zu 99% der Praxen nicht zu und ist eine populistische Unterstellung.
    Viele Kollegen Behandeln sogar mit Zusatzleistungen OHNE dafür zusätzliches Geld zu verlangen.
    Die Physiotherapeuten sind Idealisten und geben jährlich viele tausend Euros für Fortbildungen aus um Ihren Patienten weiterhelfen zu können. Jedoch bekommt der Therapeut für 90 % der Fortbildungen nicht mehr Geld von den Kassen!
    Konfuzius sagte: „Wissen ist Macht, Nichts wissen macht nichts. HALBES Wissen ist gefährlich!“
    Danke für die unqualifizierte Reportage!

    • Danke für diese Antwort!!sie spricht mir aus der Seele…betreibe selber eine eigene Praxis im bayrischen Wald…auch wir arbeiten im Halbstunden Takt…finanziell gesehen ist das natürlich sehr schlecht, aber mein Gewissen erträgt es nicht, dass der Patient unter unserer derzeit schlechten Einkommensituation zu leiden hat…und ja, auch wir bieten Selbstzahlerleistungen an…diese hängen bei uns in der Praxis öffentlich aus…genau informiert wird aber nur auf direkte Nachfrage der Patienten! Also überhaupt keine Rede von „aufdrängen“…auch gibt es bei uns keinen Unterschied in der Terminvorgabe,egal ob ein Patient privat, oder gesetzlich versichert ist ,oder ob er Zusatzangebote gebucht hat oder dies tun will…“wer zuerst kommt mahlt zuerst“ heißt es…davon könnten sich so manche Arztpraxen wahrs eine Scheibe abschneiden…denn nicht selten erzählen mir Patienten, die dringend einen Termin beim Facharzt benötigen, dass sie am Telefon nach ihrer Krankenkasse befragt werden…seltsamerweise entstehen für Privatversicherte fast immer zufällige Lücken…aber wen würde das groß wundern, da die Vergütung der Ärzte bei Kassenpatienten ja auch mehr als fragwürdig ist…gerade hier möchte ich eine Lanze für unsere Hausärzte auf dem Land brechen…ihr macht einen wirklich guten Job für viel zu wenig Geld! Zu guter letzt…an alle Leser…Bitte unterstützen Sie unsere derzeitige Aktion „38,7% mehr wert“ (Link redaktionell entfernt), damit wir endlich wieder einen „guten“ Job machen können

      • Mensch gut dass sich hier so viele gegen so einen schwachsinnigen Bericht wehren!!!
        Ich bin Angestellte Ergotherapeutin und wir haben mindestens 30 min Behandlungszeit. Ich kann nur sagen 15 min. Krankengymnastik ist ein Witz. Da kann kein Therapeut das Optimale für seine Patienten erreichen. Wir bieten in unserer Praxis keine Zusatzleistungen an. Doch wenn ich für 4000 Euro(selbst zahlend) eine Weiterbildung mache, wäre es dann nicht fair danach besser entlohnt zu werden? Ein Handwerker hat in den letzten Jahren 20 % mehr Gels erhalten. Doch wir Heilmittelerbringer erhalten -6,23% WENIGER!!! Das muss sich ändern. Die Anbindung an die Grundlohnsumme muss WEG!!!
        Macht mit und schreibt an die Politiker! Animiert eure Patienten mit zu machen. Denn diese werden häufig nicht mit ausreichend Heilmitteln versorgt, weil der Arzt ein geringes Budget hat.

        • vielen Dank für dein Beitrag. Es stimmt das wir als Physiotherapeuten in 15-20 min. keine optimale Behandlung leisten können. Das Problem liegt bei den geseztlichen Krankenkassen, im Ramenvertrag steht das wir nur eine „ausreichende“ (gleich das zweit schlechteste) Leistung zu erbringen haben, damit werden auch die niedrige Tarife begründet. Da viele Therapeuten ein „Florence Nightingale“ Syndrom haben behandeln wir trotzdem meistens optimal. Die Krankenkassen freuen sich!

        • Es gibt andere Studien, in denen bei ca 270 Patienten am besten die Physiotherapie geholfen hat,als zweites krankengymnastische Übungen und fast gar nicht die Medikamente,d.h. Schmerzmittel etc.
          Die Studie gab es in den USA.
          Ich habe sovielen Menschen,oft in so kurzer Zeit geholfen, die verzweifelt waren, dieser Bericht ist eine Schande für einen so tollen Beruf! Ich kenne zudem viele Praxen, die 30 Minuten behandeln, obwohl nur 15-20 Minuten bezahlt werden!
          Und diese nehmen kein extra Geld dafür! Und das bei so wenig Lohn!!! Dieser Bericht ist so eine Frechheit! Und ich hoffe, dass die Reporter der ARD auch einmal Physiotherapie in Anspruch nehmen müssen und ihr Urteil neu fällen dürfen! Wer heilt hat Recht, wie oft haben Physiotherapeuten Recht 😉
          Es gibt bestimmt nicht nur gute Physiotherapeuten, aber die gibt es in allen Berufen ja…wie man sieht

          • Hier eine andere Studie, da ich,die,von der ich zuerst gesprochen habe nicht auf Anhieb finde,müsste in die Praxis und den Bericht aus der RP oder WZ holen: 😉 (Link redaktionell entfernt) Zum Thema Versuchskaninchen: schonmal versucht einen Computer an uns zu schließen, um eine Fehlermeldung zu bekommen?
            Wir sind individuell ! Es klappt bei einer Krankheit neunmal die gleiche Behandlungsmethode …beim zehnten mal nicht,da ist Fingerspitzengefühl gefordert, Wissen, Testungen, mit Kollegen beraten, alles! Weil wir einen Menschen behandeln und keine Maschine! Und wenn der Patient sich an keine Anweisung hält z.b. auf seine Haltung zu achten, ist es so,als wenn wir ihm bei einem Platten den Reifen wieder aufpumpen und er lässt nach der Behandlung und in den Tagen danach wieder Luft raus!

          • Bedeutet: auch vom Patienten ist gefordert, dass er ,,mitmacht“
            Dies trägt auch eindeutig zum Behandlungs Erfolg bei.
            Und ist wieder ganz individuell…
            Warum haben die Patienten eigentlich nur etwas über die Physiotherapie gesagt? Wenn dem einen nach 40 Jahren zwar keine PT helfen konnte,warum dann kein Arzt???keine op??
            Warum hat er denn immernoch schmerzen?
            Ich könnte euch die Bude einrennen lassen von Patienten, die euch erzählen,dass erst diePt die Heilung brachte und sie endlich wieder arbeiten können!oder schmerzfrei sind…oder oder…

          • Ich kenne keine Berufsgruppe, die so viel Zeit und Geld in Fortbildungen investiert wie Physiotherapeuten, obwohl das meist finanziell keinen Vorteil bringt.
            Für die im Bericht erwähnte MT muß man eine Fortbildung von ca. 2 Jahren machen, Kosten mehrere tausend Euro um sie ausführen u. abrechnen zu dürfen.
            Es gibt zahlreiche Studien die die Wirksamkeit von Physiotherapie/Massage. Ihr sogenannter Experte sollte diese vielleicht lesen bevor er sich öffentlich über ein Thema äußert von dem er scheinbar keine Ahnung hat.
            Durch ihre schlecht recherchierte Reportage rücken sie eine ganze Berufsgruppe in ein schlechtes Licht

          • Sicherlich gibt es überall schwarze Schafe, aber haben Sie sich mal mit den Hintergründen befasst?
            Ich bin selbst Journalistin und Physiotherapeutin und kann den Bericht nur als tendenziös bezeichnen.
            „Der Markt wurde mit schlecht ausgebildeten Therapeuten überschwemmt“, das ist wirklich der Gipfel. Ich selbst habe ein Studium abgeschlossen und die Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht, das Studium war der reinste Spaziergang gegen die äußerst gründliche und anstrengende Ausbildung.
            Hinzu kommen ständig Fortbildungen, die tausende von Euros kosten, von den Kassen aber nicht honoriert werden, im Gegenteil. Eine Kollegin von mir verdient nach über 20 Berufsjahren mit zig teuren Fortbildungen 12 Euro die Stunde, mehr ist nicht drin. Haben Sie denn auch recherchiert, dass Prof. Glaeske sehr häufig Stellungnahmen und Gutachten im Auftrag der Barmer Ersatzkasse abgibt? Offenbar nicht.

          • Genau so sehe ich das auch. Viele meiner Kollegen und ich haben so vielen Patienten geholfen, Menschen die von Arzt zu Arzt gerannt sind, verzweifelt waren – warum ist denn hiervon nicht die Rede?

            Desweiteren ist die Regelung einer 20 min Behandlung ein Witz!

            All unsere Techniken die wir in den 3 Jahren harter Ausbildung gelernt haben, so wie dem Anamneseverfahren wird diese Zeit nicht gerecht!
            Als Betroffener wäre ich froh, wenn man mir eine längere Behandlung anbieten würde- selbst wenn ich hierfür ein paar Euros drauf legen müsste.

            Einen so schlecht recherchierten Bericht habe ich selten gesehen!

        • Auch ich habe mich über den gestrigen Bericht über die Physios sehr geärgert.
          Daß wir in 20 Minuten, da die Kassen ja nicht bereit sind mehr zu bezahlen, einen Patienten behandeln sollen, ist schon eine Zumutung. Damit eingeschlossen ist ja auch die Zeit für Begrüßung, Befunderhebung und An- und Ausziehen des Patienten
          Daß es da Praxen gibt, die länger behandeln möchten und das nicht unbedingt auf eigene Kosten, sondern dann die Patienten zahlen lassen, ist ein reine Vezweifelungstat, die bei einer angemessenen von den Kassen bezahlte Behandlungszeit nicht erforderlich wäre.
          Daß es auch einmal einen Patienten gibt, der vielleicht vorübergehend eher mehr Beschwerden hat, ist möglich.
          Und in gewisser Weise ist ein „Ausprobieren“ nötig, da jeder Patient individuell ist und auch individuell reagiert.
          Das Gleiche könnte man auch Ärzten vorwerfen, wenn Sie Medikament verschreiben.
          Vielleicht könnten Sie sich mal die Kassen vornehmen in einer der nächsten Sendungen, die meiner Meinung an dieser ganzen Misere mitbeteiligt sind.
          Ich wehre mich gegen diese Verunglimpfung der Physios!!!.

        • Der Bericht ist Ja das letzte, da bekomme ich ja wirklich das kotzen. Uns als Betrüger und Gauner zu betiteln, ich glaube ganz ehrlich die Mehrzahl an Therapeuten gibt ne menge Geld an Fortbildungen aus um Patienten besser zu behandeln und therapiert länger als von der Kasse bezahlt wird. Dieser Bericht sollte schnellstens entschuldigt werden, Schwarze Schafe gibt es überall egal ob physiotherapeut oder Autor oder auch Arzt, ich hab bestimmt schon 35.000 € für meinen Traumberuf bezahlt bei einem jetzigen bruttoLohn von 1950 € und das nur um Patienten besser zu behandeln und nicht sie auszunehmen, des ist so eine Frechheit, ich bin so stink sauer.

      • Danke danke danke, wenn ich noch einmal hören muss das wir die Menschen abzocken dann muss ich denen vor die Haustür brechen..
        Was erlauben diese Leute sich eigentlich über Berufe so zu sprechen von denen sie keine Ahnung haben ?!?! Wieder mal schlechte recherche und gefährliches halbwissen schämen sollten sich die macher dieses Beitrages !!!

        • Diese Recherche hat nicht mal Bildzeitungsniveau.
          Das Problem ist doch System-immanent. Der Arzt stellt eine „Diagnose“ und gibt dem Patienten eine Spritze. Dann schreibt er ein Rezept für den Physio z.B. HWS-Syndrom, was heißt, der Patient hat Nackenschmerzen (sehr präzise!!) Keine Hinweise auf mögliche Ursachen… Der Physio darf per Gesetz keine Diagnose stellen! und soll dann mit so einer Aussage den Patienten heilen(ohne Versprechen!) Gehen Sie mal in eine Autowerkstatt und sagen dem Meister: Mein Auto geht nicht mehr, kaputt! Hä????
          Zu den evidenzbasierten Behandlungen muss man sagen, dass die ja nur dann auch was bringen können, wenn erst mal die Ursache geklärt ist!!!Aber bei unserer Medizin werden ja nur Symptome behandelt!!
          Was, wenn die Ursache für die Nackenschmerzen ein psychisches Problem ist, Stress, Probleme im Alltag, in der Partnerschaft?? Ich würde gerne mal sehen, wie solche (unsichtbaren) Ursachen von den Evidenz-Aposteln physiotherapeutisch in 6x20min erfolgreich behandelt werden. Ganz zu schweigen von der Bezahlung durch die Krankenkassen. Man kann ein Rezept erst abrechnen, wenn eine Behandlungseinheit abgeschlossen ist. Dann lässt sic di KK noch mal min 1,5Monate Zeit um den Betrag zu überweisen!! Wer arbeitet heute für das miese Gehalt??
          Und was wenn die Ursache für Nackenschmerzen in einer Fehlstellung der Sprunggelenke liegt und die dann auch behandelt und abgerechnet werden?? Ich möchte nicht hören, was zum einen die KK und zum anderen die beiden nörgelnden Patienten dazu sagen würden??
          Ich kann auch die Patienten verstehen, die ihre Schmerzen nicht los werden, aber der Physio ist kein Automechaniker, der schnell mal eine Schraube festzieht und alles ist wieder ok.
          Zum Schluss möchte ich feststellen, dass ich kein Physio bin, aber wenn man mit einem etwas offenen Blich durch die Welt geht, kann mann mit dem Berufsstand nur noch Mitleid haben, aber auch Bewunderung für den Einsatz.

          • Vielen Dank für diese Gegendarstellung!
            @Report München: Dieser Bericht lässt euch in ein ganz anderes Licht rücken, welches ich bisher von euch hatte: unabhängige gut, recherchierte Berichterstattung…. von wegen!
            Ich bin sehr enttschäuscht…

          • Dann sollten die Kassen doch langsam mal ihren Umgang mit der Physiotherapie und die Vergütung für gut ausgebildet und evident arbeitende Therapeuten überdenken. Mit 6 mal 20 Mi n zum Dumpingpreis kann man eben keinen dauerhaften Behandlungserfolg erzielen. Ausserdem ist das Problem durch die Kassen verschärft! Wer hat in den letzten Jahren immer mehr Osteopathie bezahlt um neue Mitglieder zu ködern? Vieles daraus wie Craniosacrale oder viszerale Opt ist eben nicht evident und auch nicht geschützt..Eig jeder darf es privat anbieten und abrechnen… Währenddessen müssen gut ausgebildete und Wissenschaftlich fundiert arbeitende OMT Therapeuten mit 20 Minuten und 18 Euro klar kommen! Und das schlimmste daran ist, dass seit der letzten Erhöhung einfach wieder mehr KG nach manualtherapeutischen Gesichtspunkten verordnet wird….weil Ärzte hier ihr Budget schonen wollen…. Ein Schlag ins Gesicht und einer von vielen Missständen!
            Ich bin bedient!

      •  
        zu Ihrem Bericht in der Fernsehsendung möchte ich hiermit meine persönlichen Erfahrungen mit Physiotherapie einbringen:
        Aus meiner Sicht wurde die Physiotherapeutische Behandlung  nur einseitig und sehr oberflächlich und medienwirksam negativ dargestellt.
         
        Ich bin chronische Schmerzpatientin und habe ca. 20 Jahre Rückenschmerzen aufgrund degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen und eines Gleitwirbels im Lendenwirbelbereich. Zudem hatte ich vor 12 Jahren eine einseitige Gesichtslähmung mit dem zeitweisen Verlust des Sehvermögens auf dem linken Auge.
         
        Ich habe eine Odyssee an Ärzten, Behandlungen und Therapien hinter mir und ich will Ihnen nur einen Bruchteil der mir angebotenen Behandlungen aufzeigen:
         
        Nach dem Verlust des Sehvermögens auf dem linken Auge wurde mir empfohlen, das linke Auge herausnehmen zu lassen…… Ich habe einer Operation NICHT zugestimmt und
        zwischenzeitlich habe ich wieder ca. 70 % Sehvermögen links. Mein linkes Auge ist nach wie vor sehr empfindlich für Schmerzen und Licht aber immerhin habe ich noch ein funktionierendes  Sehen ohne Glasauge. Auch damals hatte schon mein Physiotherapeut für die Gesichtslähmung und speziell für Augen und Gesicht spezielle Therapien angewandt, sodass die Gesichtsnerven- und Augennervenschmerzen deutlich gelindert wurden und sich mein Auge und meine Gesichtslähmung  durch  Physiotherapie mit der Zeit wieder regenerierten. Für die Neurologie war ich bereits ein unlösbarer Fall, da die Neurologen selbst nicht mehr weiter wussten und auch keine Prognose geben konnten, ob mein Sehvermögen und die Gesichtslähmung sich wieder regenerieren würden.
         
        Dann meine Wirbelsäule (betroffen sind vor allem Hals- und Lendenwirbelsäule): Ich habe in den vergangenen 12 Jahren unendlich viele sehr starke Medikamente, stationäre Nervenblockaden, Spritzen teilweise mit Opioden in die Nervenknoten….. Es wurde alles möglich an Medikamenten versucht.
        Das letzte Highlight der Ärzte war jetzt die Empfehlung zur LWS-Versteifung in 2 Operationen, aufgrund einer nicht mehr vorhandenen und abgenutzten Bandscheibe und meines Gleitwirbels. Die Schmerzen waren teilweise unerträglich. Ich konnte teilweise nicht mehr aufstehen, mich bewegen. Habe auch hierfür Opiate eingenommen.
        Auch hier habe ich einer Operation NICHT zugestimmt, da ich persönlich einige betroffene Patienten kenne, bei denen die LWS-Versteifung nur schief gelaufen ist mit den schlimmsten Komplikationen, und die auch jetzt nicht schmerzfrei bzw. keine Besserung eingetreten ist, sondern jetzt mehr Beschwerden als vorher haben und gesundheitlich ruiniert sind und nach wie vor die starken Schmerzmittel mit Opiaten und alles andere einnehmen.
        Nun durch die regelmäßige Physiotherapie und die Übungen nach Anleitungen vom Physiotherapeuten, konsequente Bewegung ist wieder Schmerzlinderung und Besserung und somit wieder bessere Lebensqualität eingetreten.
         
        Inzwischen ist durch die jahrelangen Medikamenteneinnahme mein Verdauungs- und Immunsystem stark geschwächt, das früher, wie ich selbst, sehr stabil und unempfindlich war.
        Und Medikamente kann ich nicht mehr vertragen. Mein Körper reagiert mit Unverträglichkeit.
         
        Ich bin nun in regelmäßiger und sehr konsequenter Physiotherapie, mache Sport, Yoga  und bewege mich wieder sehr gerne vor allem im Freien. Ein Fitness-Studio brauche ich nicht!
        Ich lege größten Wert auf eine gesunde und vernünftige Ernährungs- und Lebensweise. Nur das alles insgesamt bringt mich gesundheitlich wieder vorwärts.
        Medikamente nehme ich seitdem ich jetzt ganz regelmäßig in der Physiotherapie bin, keine mehr.
        Mein Körper regeneriert sich nun von den schädlichen Medikamenten-Nebenwirkungen und es ist für mich eine total neue Lebensqualität!
         
        Ich bin heilfroh, bei einem sehr erfahrenen und heilsamen Physiotherapeuten in Behandlung zu sein, der mich auf den richtigen Weg gebracht hat, sodass ich, trotz meiner angeschlagenen Gesundheit, wieder ohne Medikamente leben kann und nicht mehr der Willkür diverser Ärzte ausgesetzt zu sein, die nur operieren wollen, ohne sicher zu sein, dass hinterher überhaupt eine Besserung eintritt.
         
        Mir wurde zwischenzeitlich eine unbefristete physiotherapeutische Behandlung von der Krankenkasse genehmigt und ich bin sehr froh darüber. Alle medikamentösen Behandlungen, Nervenblockaden und …. hat außer den schädlichen Nebenwirkungen nichts gebracht.
         
        Es war für mich wirklich immer schwierig, um die Ausstellung eines neuen Rezeptes bitten zu müssen, vor allem wenn dann die Frist von 3 Monaten Wartezeit war und sich in der Zwischenzeit ohne physiotherapeutische Behandlung die Beschwerden sich dann wieder stark verschlimmerten.
        Ich persönlich bin auf Physiotherapie stark angewiesen, um mir meine Lebensqualität zu erhalten.
         
        Das ist meine persönliche Stellungnahme zu Ihrem Bericht gestern und ich bin wirklich anderer Meinung, wie das in Ihrem Bericht dargestellt wurde.

      • Wie wertvoll ist ein Beitrag, in dem sie Szenen nachgestellt werden (und womöglich Informationen verloren gehen, die eigentlich gesagt wurden?) und das Publikum irregeführt wird?
        „Wir gingen mit einem Kassenrezept in eine Praxis für Privatpatienten“. Wer denken kann, ist klar im Vorteil.

        Es gibt mehr Physios als Ärzte? Und das ist angeblich schlimm?! Klar gibt es mehr Physios:
        Ich sage nur demographischer Wandel, Nachfrage, als auch Faktor Zeit: Der Arzt nimmt sich vielleicht 5-10 Minuten, der Therapeut knappe 20-25 Minuten. Da ist es ja auch logisch, dass es mehr Therapeuten braucht ;).

        • Sie haben vollkommen recht! Zudem darf auch nicht vergessen werden, dass der Bedarf an Physiotherapeuten stetig wächst und wir bereits einen Therapeutenmangel haben. Warum so viele Therapeuten eine eigene Praxis eröffnen ist jedem klar, der als Angestellter mit Löhnen von 8 Euro auskommen muss, seine Weiterbildungen selbst bezahlen muss und darum lieber sein eigener Chef sein möchte. Der Weg in die Selbstständigkeit ist da fast eine Verzweiflungstat!

          Und wenn ein HNO Arzt von heute auf morgen an seine Praxistür ein Schild macht: „nur noch privat.“ dann werde ich als Kassenpatient dort ebenfalls abgewiesen.
          Vom ÖRF hätte ich was anderes erwartet als so einen reisserischen Report. Es ist eine Unverschämtheit den Berufsstand eines medizinischen Bademeisters, welcher sich zu einem Physiotherapeuten hat weiterbilden lassen so herabzuwürdigen.

    • Das kann ich nur bestätigen! Danke für diesen Kommentar! Ich persönlich finde es eine Unverschämtheit, wie unser Berufsstand wieder dargestellt wird. Leider ist es den wenigstens klar, wie umfangreich unsere Ausbildung ist, welche Qualifikationen wir noch nach unserer Ausbildung erwerben müssen, um Leistungen wie Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage oder Lymphdrainage abrechnen zu dürfen. Und das Geld, was wir für unsere ganzen Fortbildungen ausgeben, das können wir gar nicht, aufgrund der geringen Vergütung der Kassen, wieder rein holen! Unsere Arbeit als Physiotherapeut geht über das hier dargestellte „Kneten, Massieren und Drücken“ hinaus! Wir beraten unsere Patienten, wollen sie wieder in ein selbstständiges Leben integrieren und betreuen sie und auch ihre Angehörigen auch über den „normalen“ Arbeitsalltag hinaus.
      Wenn solche subjektiven und einseitigen Beitrage veröffentlicht werden, dann wird das hierzulande leider noch ein sehr langer und steiniger Weg, bis wir als gleichberechtigte Kollegen neben Ärzten und anderem Fachpersonal anerkannt werden. Und das gilt nicht nur für uns Physiotherapeuten, sondern auch für die anderen Therapeutengruppen wie Logopäden und Ergotherapeuten.

    • Bin ganz Ihrer Meinung! So einen dämlichen Bericht habe ich selten gesehen. Jetzt wird anhand der paar Praxen ein ganzer Berufsstand in die Betrügerecke gestellt. Danke! Dafür zahlt man GEZ.

      • So dämlich war der Bericht auch wieder nicht. Ich kann euch hier aus meinem Ort gleich fünf Praxen nennen die noch ganz andere Geschäfte mit ihren Patienten machen.
        Ich bin jetzt kein Ausgebildeter Therapeut doch ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit Gesundheit und Fitness auf Selbstständiger Basis und finde es einfach Unverschämt das nur weil sich jemand Therapeut schimpft solch ein Geschäftsgebaren praktiziert. Ich habe auch für meine Aus- und Weiterbildung Tausende von Euros Investiert und obwohl hier am Ort eine Flut von Studios Existieren habe ich mich auf dauert durch gesetzt. Denn auch auf unserem Sektor gibt es soviel Qucksalber die den Leuten einen Schmarrn erzählen was Fitness und Gesundheit betrifft geradzu lächerlich. Was ich meiner Kundschaft biete und das für einen Monatsbeitrag von ca 28,-€ da ist doch ein Therapeut bei einer Behandlung von 30min. gut bezahlt. Natürlich werden immer gleich alle Therapeuten schlecht geredet was mich auch Ärgert ich gehe und Arbeite selbst mit einem Therapeuten zusammen der seit 45 Jahren Praktiziert und er Ärgert sich selbst über die Praktiken seiner Kolegen. Was in dieser Sache nur Abhilfe schaffen kann wären verstärkte Kontrollen von Seite der Kassen oder einfach Rücksprache mit den Patienten was sie für ihr Rezept erhalten haben. Darum macht euch Stark zusammen.! Ich wäre sogar dafür das man solche Therapeuten Anzeigt die so Praktizieren und ihnen sogar ihre Lizens wieder entzieht. Schlusswort: Die guten werden auf dauer bestehen bleiben denn das war schon immer so. Mfg

        • Ein indianisches Sprichwort sagt: „Gehe erst einmal 14 Tage in den Mokassins deines Bruders, bevor Du über ihn urteilst“. Nur etwas Ahnung haben ist hier nicht ausreichend und man sollte wissen, dass man eine KG-Einzelbehandlung nur schwer mit einem Monatsabo in einem Studio vergleichen kann

        • Entzieht man Ärzten etwa die Anerkennung, weil sie so tolle Diagnosen wie „Schuler-Arm-Syndrom“, PHS oder fachmännischer ausgedrückt “ Cervicobrachial-Syndrom als Diagnose auf das Rezept schreiben? Wie in allen Berufen gibt es natürlich Nieten und Profis. Aber trotzdem bin ich ich der Überzeugung, dass kaum ein Berufsstand mehr privates Geld für Fort- und Weiterbildungen ausgibt als Physiotherapeuten. wir tun wirklich unser Bestes.

        • Physiotherapeuten sind nicht mit Fitness oder Wellness Therapeuten gleich zu setzen. Ich fühle mich durch den Bericht schlecht dargestellt. Wir bilden Physios aus und überschwemme nicht den Markt. Kann mich vielen Kommentaren anschließenn

        • ….ein Rechtschreibungs- bzw. Grammatikkurs war aber nicht unter den Aus- oder Weiterbildungen?
          Und zum Bericht von Report München:
          Es ist ein unkorrektes und unprofessionelles Verhalten, als Journalist einen solchen Bericht zu veröffentlichen!
          Eine einseitige „Berichterstattung“, die das Arbeiten aller Therapeutinnen und Therapeuten schlecht macht, die Ihre umfangreiche Aus- und Weiterbildungen für ein professionelles Arbeiten nutzen und es zum Wohle der Gesundheit Ihrer Patienten einsetzen!

        • Und was wollen Sie nun wirklich aussagen? Was steckt hinter Ihrer Kritik? Überhöhung oder „Gutdarstellung“ eigener Kompetenz durch Schlechtreden des Tuns anderer? Es ist eben nicht so, dass, wie Sie sagen, — ich zitiere wörtlich — „Die guten werden auf dauer bestehen bleiben denn das war schon immer so.“ Vielmehr sind in aller Regel die von den Kassen ausgeübten Restriktionen und Zwänge, die medial betriebenen und extrem oberflächlichen Berichterstattungen im Gesamtkontext handlungsleitend und wirksam, was eher darauf hindeutet, dass die Guten und Anständigen und Kompetenten es gegenüber den Aufschneidern und Rechthabern und Bevormundern sehr schwer haben dürften. Leider sind wir auch diesbezüglich keine Leistungsgesellschaft mehr und die wirklich guten Leistungen der überwiegenden Mehrheit von Physiotherapeuten / Physiotherapeutinnen ist sicherlich unterbezahlt und wird schlecht gewürdigt. Was soll eigentlich Ihr Hinweis auf Ihren 28 Euro Monatsbeitrag?Und ausgebildet sind Sie auch nicht, wie Sie schreiben? Schon eine Aneinanderreihung von Merkwürdigkeiten, die Sie hier leisten …

        • Lieber Kollege, ja, ich sage Kollege, denn ich bin selbst Sportwissenschaftlerin und habe mich für den weiteren Weg als Physio entschieden,
          der große Unterschied ist:
          a) Fitnessstudios sind an Angebot und Nachfrage gebunden, Sie machen Ihre Preise selbst, Therapeuten nicht.
          b) Ist den Studios die Arbeit in der Primärprävention UNTERSAGT, sofern sie keine Therapeuten beschäftigen
          c) Ja, es gibt Praxen die Zusatzangebote anbieten. Diese sind nicht zwingend, niemand MUSS sie in Anspruch nehmen. Sie sind häufig sinnvolle Ergänzungen, wenn die Kasse aufgrund des Heilmittellkatalogs NICHT MEHR ZAHLT!
          Soll der Physiotherapeut dann ihrer Meinung nach die weiteren Stunden umsonst arbeiten, was er eh schon viel zu häufig tun muss, um sich nicht als Quacksalber, dank eines schwachsinnigen Rezepts hinstellen zu lassen? Lassen Sie ihre Kunden umsonst bei sich trainieren? Ich glaube nicht! Sonst könnten Sie sich NICHT halten!!!!

          Erstmal weiter informieren, denn reden! Danke!

    • Liebes Team des Report München,
      Ich bin gerade zu tiefst enttäuscht über so eine einseitige Reportage und entsetz wie Sie unsere Berufsgruppe öffentlich schlecht machen!! Vielleicht sollten sie sich Mal mit dem Beruf Physiotberapeut auseinander setzen. Ich selber bin Angestellte einer Praxis und seit meinen 17.Lebensjahr in der Physiotherapie tätig. Bereits meine Ausbildung hat mich 10000€ gekostet, Bücher, Praktikumaufwand sind hierbei nicht eingerechnet. Danach begann eine Fortbildungs Maraton in Manuelle Lymphdrainage, Manuelle Therapie, PNF, CMD und Vojta Therapie um meine Qualität zu steigern und somit die Gesundheit meiner Patienten mit verschiedenen Bereichen ab zu decken. Auch dies wurde wieder aus meiner eigenen Tasche gezahlt und verschlang weitere 10000€ und mehr. Und da unserer Chefs Dank niedriger Kassenleistung uns keine Hohen Löhne zahlen können, bin ich nebenbei seit Jahren frei Beruflich. Gebe an drei Tage am Abend private Rückenschul und andere Präventionskurse um mir diese ganzen Fortbildungen zu leisten. Und dies wird einige Jahre noch so gehen und ist alles andere als ein „Geschäft mit Der Krankheit“ !!!!!

      • Zum Glück haben sich hier einige Physiotherapeuten zu Wort gemeldet! Auch ich bin entsetzt über Ihren sehr einseitigen und schlecht recherchierten Bericht, liebes Team von Report München!!
        Ich bin Physiotherapeutin und kenne sehr viele Physiotherapeuten – Menschen, denen das Wohl der Patienten an erster Stelle steht. Wir investieren viel in Ausbildung und Fortbildungen, stets um Qualität unserer Arbeit bemüht! Und es gibt so viele Patienten, denen geholfen werden kann!!
        Dieser Bericht hat mich richtig sauer gemacht!!

    • Dem Beitrag von kyriakos.karakas stimmen wir voll zu. Leider gibt es in jeder Branche „Schwarze Schafe“, die den Ruf zerstören.
      Tag für Tag geben wir für unsere Patienten das Beste für einen
      Hungerlohn durch die gesetzlichen Krankenkassen um bei der Abrechnung noch wie ein potentieller Betrüger behandelt zu werden.
      Wir werden für Formfehler des Arztes bei der Ausstellung der Rezepte verantworlich gemacht! Passt man nicht höllisch auf, werden Rezepte trotz erbrachter Leistung unbezahlt einbehalten.
      Nicht der Arzt sondern wir müssen für den Fehler büßen.
      Dieser Beitrag war so einseitig und unqualifiziert, dass wir uns fragen, ob hier Praktikanten am Werk waren!
      Wir hoffen, die Verfasser des Beitrages sind so konsequent, dass sie niemals eine physiotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen!

    • Das ist ja wirklich eine schlimme Berichterstattung…
      Bitte geht und schreibt für BILD!
      Und für so einen unreflektierten Mist zahle ich GEZ? Kann doch nicht euer Ernst sein.
      Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Bitte schaut einmal hinter die Kulissen und „enthüllt“ dubiose Kassenmachenschaften…

    • Ich kann mich nur ALLEN Worten des Beitrags von kyriakos.karakas anschließen. Wir sind nicht dazu da um zu Heilen, wir sind dazu da, dem Körper die möglichen Voraussetzungen zu einer Ausheilung zu geben, Funktionsabläufe zu integrieren und wiederherzustellen. Das ganze soll in lächerlichen 15 (zugegeben bis 25) Minuten stattfinden. Was die Leute nicht wissen, in diesem Preis, den die Krankenkasse bezahlt sind Berichte, Rezeptkorrekturen, Terminvergabe usw. enthalten. Ach ja, einen Befund soll man auch noch machen – Liebe Leute von der Redaktion Report München ich darf mal provokativ eine Gegenfrage stellen: „Wieviel Zeit haben Sie dafür verwendet um diese Reportage abzudrehen und zu erarbeiten?“ Auf diese Frage hätte ich gerne eine Antwort!
      In den Worten eines Physiotherapeuten gesprochen: Für diese aufgerundet 07:00 Minuten würde ein Physiotherapeut im Schnitt 10,00€ erhalten. (Und der Lehrer hat echt immer noch Nackenschmerzen!!!) Da würden Sie aber schon mal beim Kameramann an eine Grenze stoßen, wo er sagt „Ne, da fahr ich nicht mal raus“ – Ich denke auch die Moderatorin wird für dieses Geld den Sender wechseln – Vielleicht Homeshopping – die Verkaufen. Die meisten Therapeuten sind (wie oben aufgeführt) hochqualifiziert und bilden sich ständig fort! Das nötige Geld hierfür müssen sie größtenteils selbst aufbringen!
      Im Beitrag entnehme ich nicht, wo die angeblichen Praxen waren … ich kann mir aber vorstellen München oder ähnliche Ballungsräume! Hier bitte ich um eine Stellungnahme der Redaktion. Es wird nicht generell mehr verlangt als das Rezept hergibt, manche mögen jedoch dazu gezwungen sein. Die Seite sollte man auch mal zeigen. Sonst gibt es bald in verschiedenen Städten keine Versorgung mehr und dann ist das Gejammer auch groß!
      Ich weiß nicht wie es anderen Praxen geht, aber ich werde nicht von öffentlicher Hand gestützt, d.h. ich muß meine Praxis wirtschaftlich tragbar planen.
      Der Lehrer in dem Beitrag tut mir richtig leid – ehrlich! Aber wenn die pharmakologische, spritzende und schneidende Welt da draußen nicht zurecht kommt, dann soll es der Physiotherapeut richten – am Besten in 6×15 Minuten wenn es nach den Krankenkassen in Ballungsgebieten geht – Harry Potter währe stolz auf uns und Merlin währe unser Vorbild. Seit Jahren hat der Patient Beschwerden – seit Jahren geht er zur Therapie – alles so wie vorher, keine Verbesserung? – Keine Linderung der Schmerzen? – Es wird wohl einen Auslöser für diese Problematik geben, das kann man lange diskutieren aber in diesem Beispiel spielen so viele Faktoren noch vorhanden, die ein Therapeut nur ansprechen, aber nicht beeinflussen kann (als Beispiel: Autounfall, Lebensweise ….). Hier die Aussage: „Hat nix gebracht …..“? – Echt fragwürdig – aus eigener empirischen Erfahrung sind die Patienten mit dem Programm der Physiotherapeuten mehr als zufrieden!
      Liebe Redaktion, auch ich möchte mit einem Schlusswort meiner Erregung Ausdruck verleihen: „Möge beim nächsten Bremsen Check ihres Wagens der Lehrling die Bremsen wechseln und der Meister keine ZEIT haben, den Einbau zu kontrollieren“ – da sind 80€ Stundenlohn + Steuer + Material OK!? – Oder ist das zu teuer?
      Sie dürfen mich gerne anschreiben, wenn ich noch weitere Stellungnahmen zu diesem Beitrag abgeben sollte!
      Hochachtungsvoll – ein Physiotherapeut aus dem Ballungsraum

      • Vielen Dank!!!

        Ich kann mich diesen Worten echt nur anschließen,das spricht mir aus der Seele.

        Auch schön ist der Titel: Grauzone Physiotherapie.
        Der schlechten und einseitigen Berichterstattung nach zu urteilen, müßte es wohl korrekt heißen: schwarzer Peter – Physiotherapeut. Denn Grau ist eine Mischung aus Schwarz und Weiß. Von neutraler Berichterstattung, konnte ich in diesem Beitrag nichts finden.

        Zu dem Musiklehrer sei kurz gesagt, wenn man Patientenbeispiel bringt, so muß man auch beschreiben wie oft behandelt wurde und mit welcher Therapie, außer Osteopathie.
        Stand Massage auf dem Rezept ??? Dann massieren wir eben alle, ob Physiotherapeuten oder früherer Bademeister/Masseur. Denn wir sind ja schließlich weisungsgebunden.
        Deshalb mein Vorschlag an den Patienten: Mal mit dem Arzt sprechen, dann kann man auch Manuelle Therapie machen.

        30 Jahre 6 Stunden Geigenunterricht am Tag können übrigens auch Ihre Spuren hinterlassen.
        Aber ich stehe in 30 Jahren auch gerne zur Verfügung um dann zu berichten, dass die Arthrose in meinen Fingergelenken, die ich durch das tägliche harte Arbeiten habe, weder von einem Physio noch von einem Arzt behoben werden konnte;-). Aber das sind eben alles Mutmaßungen, da ja im Bericht nicht genug Fakten geliefert wurden.

        Es gibt kaum eine Berufsgruppe, die so viel Engagement und Herzblut in ihren Beruf einbringt, wie die Physiotherapeuten und ich hoffe, dass es so bleibt. Ebenso hoffe ich, dass diejenigen Therapeuten, auf die die vorgebrachten Anschuldigungen zutreffen, in Zukunft nicht mehr von Patienten aufgesucht werden.Denn jeder Patient hat schließlich das Recht seinen Therapeuten frei zu wählen.
        Was unsere Patienten angeht, so lassen diese sich nicht abbringen zu uns zu kommen, da sie wissen, dass wir unser Bestes tun, um ihnen zu helfen, auch wenn wir nicht jeden Patienten heilen oder ihm helfen können.

    • Liebes Report-München Team, Sie stellen pauschal bei allen Therapeuten die Qualität der Behandlung in Frage. Meiner Meinung nach geht das eindeutig zu weit, weil ohne das Vertrauen in die Therapeuten ist niemanden geholfen.

    • Der Bericht war sehr wichtig. Dass Physiotherapeuten nach Ihrer Meinung zu wenig verdienen ist ein anderes Thema.
      Das aufgegriffene Thema von von report München war sehr wichtig und an der Zeit. Durch Verschweigen von solchen Methoden wird es nur noch schlimmer mit der Grauzone.

      • Das Thema muss angesprochen werden, da hast du recht. Allerdings muss das Fazit ein anderes sein. In einer 20min Behandlung, mit Terminvergabe, Rezeptkontrolle, Dokumentation und einem älteren Patienten der eventuell noch Hilfe bei An- und Ausziehen braucht ist die tatsächliche Behandlungszeit oft nicht länger als 10 min. Die meisten Maßnahmen sind in 10 min nicht ausführbar bzw. nicht wirksam.

        Nehmen wir das Thema Elektrotherapie. Die Kasse zahlt ca. 3,70€ pro Behandlung. Die Anschaffung des Geräts (gängiges Modell) mit den benötigten Utensilien kostet ca. 5000€. Eine evidenzbasierte Therapie dauert bis zum Wirkungseintritt bei den meisten verordeten Stromarten 24min. Eine Anamnese und kurzbefund kommt hinzu. Wie soll diese Rechnung aufgehen?

        Die Lösung liegt auf der Hand: Das Rezept kann größtenteils wirkungslos abgearbeitet werden, oder der Patient kann die Behandlung privat um die benötigte Zeit aufstocken. Dazu muss er natürlich fair und gut beraten werden.

        Viele HMR Einträge an die sich gehalten werden muss, sind mit großen Studienergebnissen nicht mehr Konkruent. Das macht ein verantwortungsvolles Behandeln im Rahmen wie ihn die gesetzl. Kassen bezahlen nicht möglich.

      • Welche Grauzone? Diese unqualifizierten aussagen die dieser Bericht hervor bringt sind einfach lächerlich weil in jeder Arztpraxis genauso sonderleistungen amgeboten werden wie z.b. etliche teuren Spritzen die nicht wirklich was bringen. Akupunktur. Etc… es ist auch so das es die vom Arzt verschriebene therapie plus ne selbstzahler Leistung oft zu einem viel besseren behandlungserfolg führt und deshalb vom Physiotherapeuten angeboten werden weil man dem Patienten die best moglichste Therapie ermöglichen möchte. Das es die kk nicht bezahlt kann kein therapeut der welt was dafür.

    • Ich habe den Bericht gestern Abend gesehen und mich darüber sehr aufgeregt! Ich bin Patientin und habe seid fast 30 Jahren rheumatoide Arthritis. Was wäre ich ohne die Physiotherapie!!! Gute Ärzte, gute Medikamente – das ist für mich sehr hilfreich, aber ohne die Physiotherapie würde ich sehr viel weniger beweglich sein, als ich es bin! Ich habe bis jetzt noch keine/n unfähige/n Physiotherapeut/in kennen gelernt – und es waren schon einige. Gewechselt habe ich nie, aber leider sind manche Therapeuten in andere Orte gezogen. Auch in den Reha- und anderen Kliniken, habe ich immer nur gute bis sehr gute Therapeuten erlebt, die mir sehr gut helfen konnten.
      Erschreckend finde ich es auch, wenn ich höre, was die Kasse für eine Behandlung bezahlt!
      Physiotherapeuten, so wie ich sie kennen gelernt haben, sind hochqualifiziert und müssen totale Idealisten sein!
      Monika Mersmann

      • Ich danke Ihnen als Patientin für diesen Beitrag. Es ist schade, das dieser Bericht so schlecht recherchiert wurde und nur auf die schwarzen Schafe abzielte. Der Bedarf an PT steigt, und es wird für ländliche Praxen wie wir es sind, immer schwerer neue Kollegen zu finden. Kaum jemand will noch für so wenig Geld arbeiten und sich zu dem noch durch solche Sendungen beschimpfen lassen.

    • Ich muss sagen , dass ich mich über den Bericht sehr geärgert habe.
      Es gibt PT`s die ohne viel Anspruch an sich und ihre Behandlung durch den Tag massieren.
      Physiotherapie ist NICHT Massage!!
      Ich bin selber gerne Physiotherapeutin und meine Erfahrung zeigt, dass viele Pat. Wellness auf Rezept haben möchten. So wurden schon Behandlungen vom Pat. abgebrochen weil sie weg von der Bank (MT o KG) ran an die Geräte sollten .
      Oft werden Pat.unverschämt wollen noch heute einen Termin weil es ihnen soooo schlecht geht (Rezept ist aber schon 3 Wochen alt).
      Wer in der Brange tätig ist weiß ebenfalls das die Pat.selber gefordert sind ihren Gesundheit zu unterstützen. Ernährungsumstellung, Sport , Stressreduktion….Eigenverantwortliches üben!!!
      2x/Woche PT ist nicht ausreichend. So mangelt es auch an der Zusammenarbeit zw unserer Berufsgruppe und den Ärzten., was ich sehr bedauer!!! Wir brauchen uns gegenseitig und vor allem Kommunikation….
      Ist der Schmerz nicht weg….logisch PT war schlecht..! Empfehlung des Arztes ist ein Praxiswechsel. (???? s.o???)
      Nebenbei; Schmerzfrei….ein sehr hoch gesetztes Ziel und wer seit 30 J. Beschwerden hat, sollte in kleinen Erfolgen Frieden finden. Intänsität, Qualität Dauer etz . haben sich oft verändert/verbessert.(Pat. aus dem Bericht)

      Ich möchte nicht das unser Berufsbild in so ein schlechtes Licht gerückt wird durch so einen Bericht und Kollegen die sich falsch verhalten. Es gibt viele qualifizierte PT, die ihre Patienten fit machen das diese,neu gelerntes umsetzen können. Und mit einem festen Händedruck sagen „Danke Sie haben mir so toll geholfen haben! Wenn noch mal was ist, möchte ich wieder zu Ihnen kommen“

      Und damit es so bleibt und ich noch da bin, wenn man mich braucht möchte ich von meinem Beruf leben können und Fortbildungen machen können ohne ein Burn-out zu bekommen weil meine privaten Urlaubstage drauf gehen!!!

    • Ich bin Physiotherapeutin und habe mich gestern sehr über diesen Report geärgert. Ich habe viel Geld in den letzten 10 Jahren ausgegeben für Ausbildung und Fortbildung.
      Und das macht sich in meinem Gehalt kaum bemerkbar.
      Andere Berufsgruppen machen erst gar keine Fortbildungen oder nur wenn sie von ihrem Chef darum gebeten werden.
      Ich liebe meinen Beruf, jeden Tag mein Bestes zu geben, dass es den Patienten besser geht.
      Meine Patienten waren entrüstet über diesen Beitrag und über die Einseitigkeit des Beitrags. Nicht ein gutes Wort über die vielen Physios die Tag für Tag für die Patienten da sind und ihnen helfen.
      Im Beitrag wird auch nicht gefragt bei wie vielen Ärzten die vorgestellten Patienten waren, die Ihnen auch nicht helfen konnten oder ob sie überhaupt selber an ihren Problemen arbeiten. Denn: Ohne das Patienten aktiv mitarbeiten geht es den meisten nicht besser.
      Ich bin sehr enttäuscht über so ein schlecht recherchierten Bericht von der ARD:

    • Dem kann ich nur beipflichten, ein weiterer Beitrag der zur Volksverdummung führen soll.
      Physiotherapeuten welche sich nicht auskennen werden eh kein Fuß fassen

    • Liebe report,
      Ich bin kein physiotherpeut empfand aber ihre sendung mehr als unangebracht. Sowohl ich als eine frau waren bereits von orthopaeten zur operation der schulter bzw, knie angemeldet. Kosten je op ca.6000 eu. Auf anraten von physiotherapeuten haben. wir uns nicht oparieren lassen. Nach 20 behandlungseinheiten durch den physio waren die probleme bis heute behoben. Kosten fuer die kasse ca 300 eu pro. Patient. Bevor sie so eine einseitige ja dumme sendung bringen sollten sie sich auch um postive auswirkungen der physiotherpie wie wir sie erleben durften kuemmern.

      • Der ganze Bericht gehört unter Verschluß.
        Reporter dürften trotz Meinungsfreiheit solche Berichte nicht veröffentlichen. Sie machen sich – in meinen Augen – schon fast strafbar dieser Berufsparte. So etwas ist grenzt an Geschäftsschädigung.
        Wenn Report M. Stiel hätte, würden sie schnellstens für eine wohlwollendere Ausrichtung dieser teuer erkämpften Berufsausbildung und -bezeichnung sorgen.
        Zu dem Thema sei noch gesagt. Egal was hinter einer Berufswahl steht. Niemand hat ein Recht ohne fundamentalen Wissens darüber zu urteilen.

      • …und es gab erst vor ein paar Monaten die Mitteilung der Beihilfe, dass sich in Zukunft daran auch nichts ändern wird, und eine MT auch nicht mehr besser bezahlt wird als eine KG. Womit die Beihilfe uns sagen möchte: eure Fortbildung interessiert uns nicht, uns egal,was ihr mit dem Patienten macht, ihr kriegt eh nur eine Summe. Da können wir uns alle beim VPT bedanken, dass der sich so wunderbar für unsere Belange wieder eingesetzt hat.

    • … der Bericht ist ganz klar frustrierend, aber auch, dass Patienten erwarten, dass ein Therapeut innerhalb kurzer Zeit Beschwerden der Körpers, in wenigen Sitzungen wegzaubert, die aus jahrelangem Fehlhalten der Körperstrukturen erzeugt worden sind. Körperliche Bewegung, bewusstes Verhalten, Erkennen von Fehlhaltung im Stehen, Sitzen usw. und dem Gegensteuern jeden Tag … das ist eigenverantwortliches Verhalten und kann die körperlichen Dysfunktionen und Schmerzen verringern oder sogar tilgen.

    • Ich kann nicht verstehen, dass viele Physios meinen, dass sie sich nach dieser Schmutzkampagne noch rechtfertigen müssen???
      Wenn solch eine diffamierende Sendung über eine andere Berufsgruppe wie z.B. die Ärzte gesendet worden wäre, hätten die Redakteure bestimmt schon eine Gegendarstellungsklage im Haus.
      Ich finde, das Recht auf Meinungsfreiheit verpflichtet gerade Journalisten ihren Job verantwortungsbewusst zu tun.

      • Leute, wie wär´s mit einer Sammelklage?
        Wer kümmert sich um uns? Haben unsere Berufsverbände sich schon dazu geäußert?
        Ich arbeite seit 27 Jahren mit Vollgas in diesem schönen Beruf und bin finanziell und kräftemäßig kurz vor Ende Gelände.
        Dieser Bericht macht mich sooo sauer; ja, er kränkt mich in meiner Berufsehre zutiefst.
        Aber in Deutschland findet die Revolution nicht statt, weil das Betreten des Rasens verboten ist….
        Liebe Kollegen, wir müssen etwas TUN!!
        Macht mit bei der Unterschriften-Aktion für bessere Vergütung! Wir könnten ja auch mal streiken. Soviel wie die Piloten wollen wir ja garnicht! 🙂
        Alles Gute, Euch fleißigen Mitsteitern da draußen!

        • Hallo Antje,
          ich bin ebenfalls entsetzt von diesem Bericht, bzw. stocksauer. Ich habe schon unterschrieben. Gehen wir doch unter die Revoluzzer. Sammelklage klingt auch nicht schlecht. Wie wärs mit einer vernünftigen Gegendarstellung seitens Report München?
          Alles Gute

        • Hallo Antje,
          bin ganz deiner Meinung.Warum keine Sammelklage – aber wer bezahlts?Bei unseren Gehältern verhungern wir doch am ausgestreckten Arm(bei der 2.Instanz fehlen den meisten die „Körner“ zum durchhalten).
          Warum denkt ihr eigentlich,dass report(oder welche Sendung war das?) schlecht recherchiert hat? Wäre es nicht denkbar,dass dieser Beitrag von ganz anderer Ebene gesteuert wurde? Wem nützt denn die Verunglimpfung von nebenwirkungsfreier Physio-oder Ergotherapie ?? Ich glaube,da weht der Wind aus einer ganz anderen Richtung,als nur „schlecht recherchiert“!
          Kann mich natürlich auch irren,aber mir kommt es so vor,als ob da jemand b e w u s s t die schwärzesten Schafe hervorgekramt hat (die -es wurde mehrfach gesagt- jeder Berufszweig hervorbringt) um unser Berufsbild zu schädigen!
          Allen anderen Physio-Vorrednern in diesem Blog kann ich mich nur anschließen…

    • Seh ich genauso!!!!
      Wieviel Gebührengeld wurde nur für so eine „sinnfreie“Reportage rausgehauen?!
      Wo sind bitte die Leute denen es geholfen hat-sehr einseitige Darstellung.

    • Aufgrund einiger schwarzer Schafe, die es in jeder Branche gibt, werden hier alle Physiotherapeuten als Gauner dargestellt.
      Ich habe eine gegenteilige Erfahrung machen dürfen. Obwohl der Orthopäde mir nur ein Rezept mit Krankengymnastik verschrieben hatte, hat meine Physiotherapeutin manuelle Therapie angewandt, weil das mir als Patientin am besten helfen würde und auch geholfen hat. Und obwohl ich beim Orthopäden mit diesem Hinweis um ein Rezept für manuelle Therapie gebeten habe, wurde mir nur mitgeteilt, dass die Therapeuten sich gefälligst an das Rezept halten sollen! Und meine Therapeutin hat mir trotzdem weiter mit der man. Therapie geholfen, obwohl sie nur Krankengymnastik abrechnen konnte! Und bereits nach der ersten Behandlung, konnte ich eine sofortige und anhaltende Verbesserung spüren. Und das bei jeder Diagnose!!!!
      Also bitte nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt Super-Physiotherapeuten, die ihr Handwerk verstehen und im Interesse der Patienten einsetzen!!!!

    • Danke für diesen Kommentar – das ist auch mein Beitrag. Kein Handwerker könnte mit 30 € in der Stunde leben, aber bei sozialen Berufen wird Selbstausbeutung immer vorausgesetzt.
      Was motiviert die Reaktion, einen Berufsstand einfach mal so zu verunglimpfen?
      Natürlich gibt es auch chronische Schmerzpatienten – die finden sie auch in jeder Arztpraxis. Würden Sie deswegen alle Ärzte diffamieren?

    • Diese Berichterstattung ist eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit die seinesgleichen sucht. Der Therapeut, nein die gesamte Branche und alle Physios die täglich sich abrackern und gute Leistung und ehrliche Leistung bringen, werden mit in eine Schiene gepackt und dies nur weil report München meint dass ein oder 2 Physios dubiose Geschäfte machen und auch stellvertretend sind für ALLE Physiotherapeuten. Ich bin selbstständig und obwohl mir „nur„20 Minuten von der Kasse bezahlt werden, behandle ich jeden Patienten 30! Minuten und schenke halt diese Zeit einfach dem Patienten damit es dem Patienten auch wirklich was bringt. Der Bericht ist unfassbar und man merkt das die die das verfasst haben, 0,0 Ahnung haben von der Realität.

    • Wäre der Bericht am 1. April gesendet worden, ich hätte ihn für einen Aprilscherz gehalten!
      Ich kenne es auch bloß so, dass Physiotherapeuten zum Wohle ihrer Patienten handeln und damit oft noch mehr tun, als das was mit der Verordnung gefordert wird. Patienten wissen dies auch zu schätzen und kommen gerne wieder. Leider sind die Grenzen durch die schlechte Vergütung seitens der Kostenträger schon lange erreicht, aber das scheint ja Niemanden zu interessieren. Statt eine Unterstützung auf medialer Ebene zu bekommen, damit der Berufsstand idealistisch weiter arbeiten kann muss man ja unbedingt noch weitere Steine in den Weg gelegt bekommen. Zum Glück machen wir Therapeuten ja Tag täglich eine andere Erfahrung, die uns antreibt unseren Job mit Spaß und aus Liebe zum Menschen zu machen. Also Danke an die Patienten, die unsere Arbeit und unser Engagement zu schätzen wissen.

    • So ist es, diese Berichterstattung ist so unverschämt einseitig. Wie sie sagten, Physiotherapeuten geben so viel Geld für Fortbildungen aus um ihren Patienten noch effizienter helfen zu können und bekommen dafür keinen Cent mehr. Andere kaufen sich ein neues dickes Auto oder fahren ständig in Urlaub. Wir Physios sparen für die nächste Fortbildung. Die Schmerzpatienten im Bericht haben seit Jahrzehnten Beschwerden und jetzt ist der Physiotherapeut oder Osteopath ein Scharlatan nur weil er es nicht „wegmachen“ kann, was Jahrzehnte alt ist, kein Arzt hinkriegt und der den Patienten ratlos und meist austherapiert zum PT überweist. Frustriert dass nichts hilft und die Schmerzen natürlich auch belasten, wird es dann dem Physiotherapeuten/Osteopath angekreidet. Wir sind keine Wunderheiler. Was auch keine Erwähnung findet ist, dass viele Patienten die höchsten Ansprüche an ihren PT haben, der mit der Realität der Ausbildung und der Befugnis nichts zu tun hat. Z.B. typische Praxis: “ ich hab mir einen Wirbel verrrenkt, renken sie mir den bitte wieder ein.“ Das ist nicht PT-Arbeit, entweder Arzt oder Osteopath oder PT mit MT Fortbildung (Eigenleistung, 2 Jahre Fobi) und nur mit klarer Anweisung des Arztes ohne Impulsgebung. Wenn man es dann nicht macht, kommen viele Patienten nicht wieder, weil man ja anscheinend „nicht gut ist im Job“. Auch möchten viele Patienten überhaupt nichts Aktives machen und es ist auch nicht die Aufgabe eines PTs sich solange aufzureiben bis … doch nichts gemacht wird. Es fehlt sehr oft an der nötigen Eigenverantwortung. Ich kann ihn/sie darauf hinweisen, aufklären, auffordern, aber wenn dann immer noch kein Wille und keine Einsicht da ist….Ich bin ehrlich gesagt nicht „Mama“. Natürlich gibt es auch wie in jeder Branche schwarze Schafe, aber ich finde es unverschämt mit so einem unprofessionellen Bericht die Arbeit von so vielen engagierten, idealistischen Physiotherapeuten schlecht zu machen. Diese undifferenzierte Berichterstattung (vermischen von frustrierten Patienten und illegaler Zusatzleistungsaufdrängung und die völlig aus der Luft gegriffenen Folgerungen) ärgert mich kollosal.

      • Hallo Report-Team,

        beschämend welche Darstellung einen ganzen Berufsstand über den Kamm schert! 🙁 🙁 🙁
        FRAGEN
        1.Wenn- hier- Reporter dies Recherche nennen, was ist mit den ganzen vorausgegangenen und kommenden Sendungen?
        Entsprechen diese genau so wenig der Wahrheit?
        2.Wie kann sich Report noch in der Öffentlichkeit präsentieren?
        3. Welche Massnahmen werden getroffen- um auf die unzähligen Proteste ehrlicherweise einzugehen?
        4. Sollte man GEZ Gebühren zurückfordern- wenn öffentlich rechtliche Sender völlig unadäquat Unwahrheiten senden.
        5.Haben die zuständigen Reporter eine persönliche Fehde gegenüber einem Berufsstand?
        6. Dachten Sie- sie arbeiten für die Bildzeitung?
        FAZIT:
        Recherchierende Reporter in diesem Beitrag sollten sich ehrlicherweise zur TV-Diskussion stellen oder gleich freiwillig den Beruf wechseln!

    • Liebes,BR-Fernsehen,liebe ARD danke für diesen objektiven Bericht.Hier sieht man mal wieder,welche Macht das Medium Fernsehen hat.Mit dieser Reportage,habt Ihr einen tollen Berufsstand beleidigt ja sogar in eine bewusst falsche Richtung gelenkt.(Es gibt in Deutschland 36000 Praxen! mit. 136000 ausgebildeten Physiotherapeuten.)Sind sich die Redakteure u. Reporter noch Ihrer Verantwortung bewusst? Was motiviert einen Reporter?Wie prüft ein Redakteur?Wer übernimmt die Verantwortung?WER überprüft die Wahrheit?Viele Fragen,die Sie sich meines Erachtens stellen sollten.Ich weiss,das dieses Kommentar,wie alle anderen wahrscheinlich im Sog Ihrer Ignoranz verpuffen wird,aber es hat gutgetan sie zuschreiben. PS: Wenn du nicht überzeugen kannst,verwirre wenigtens.

    • Einen solchen Report dürfen die Verbände nicht so stehen lassen ! Eine qualifiziertere Gegendarstellung muss unbedingt die daran glaubenden (einseitig informierten) Ärzte und die, durch solche unqualifizierten Reporte, verunsicherten Patienten (der Richtigkeit wegen) aufklären.
      In Seriösen Firmen werden solche Reporte vor Ausstrahlung geprüfte, um den eigenen Ruf nicht zu gefährden oder sogar unqualifizierte Mitarbeiter gekündigt.

    • Nachdem ich die Moderatorin frau Claudia Schick nur vom Hessenfernseher kannte wo ihre Sendung Max in der15, Wiederholung des heiligen Osterhasen kein Mensch mehr interessierte ,tauchte sie plötzlich mit dem Gesundheitsexperten Glaeseke auf um ein Pfund rauszuhauen. Schade für die doch sonst so seriöse Reportsendung

    • Sehr geehrte Kolleginnen u. Kollegen,
      diese unqualifizierte Reportage (Recherche) kann man nur noch belächeln.
      Last uns weiter aufklären (am Patienten und unsere schlafende Berufsverbände ) ! Boykottiert die Sendung „Report München“ ausnahmslos für immer.

      Güsse
      CW

    • Hallo lieber Kollege und guten Abend sehr geehrte Journalisten von Report München,

      ich beurteile, wie auch mein Vorredner diesen Beitrag als völlig unqualifiziert und obendrein eine, den ruf der Branche schädigendene, Frechheit!
      Ich befinde mich aktuell noch in der Ausbildung zur Physiotherapeutin und habe sehr lange darüber nachdenken müssen, ob ich nach meinem Studium in Sportwissenschaften noch diesen Weg einschlage, da die Kosten, die Zeit und der Schwierigkeitsgrad dieser Lehre in keinem Verhältnis zum späteren Verdienst steht.
      Dennoch habe ich mich, wie alle meine Mitschüler dafür entschieden und zwar aus dem Interesse heraus Menschen Lebensqualität zurückzugeben.

      Wir wurden bereits ganz zu Anfang darauf hingewiesen, wie genau wir den Ärzten auf die Finger zu schauen haben, damit Rezepte die Zahlung unserer Arbeit überhaupt möglich machen, wie vorzugehen ist, wenn wir der Meinung sind eine andere Therapie, wohlgemerkt auf Kassenbasis, wäre für den Patienten sinnvoller. Dann heißt es bittstellen beim Arzt, weil wir trotz unserer anspruchsvollen Ausbildung (mittlerweile häufig auch an Universitäten) nicht wie in vielen anderen Ländern genug Kompetenz für eine eigene Befunderhebung zugetraut wird.
      Das alles kostet Zeit, diese Zeit ist ineffektiv für den Patienten und dem Therapeuten bringt sie rein gar nichts ein. Und selbst die Zeit, die etwas einbringt wird so schlecht bezahlt, dass Praxen ihren Therapeuten Löhne zahlen können, die in keinem Verhältnis zu ihrem Wissen und ihrer Ausbildung stehen.

      Fragen sie sich also nebenbei einmal, wieso so viele Ärzte heute falsch diagnostizieren, während die Therapeuten vieles nach kurzer Zeit erkennen und richtig stellen, was durchaus nicht selten ist, wie es sein kann, dass der Heilmittelkatalog in Deutschland so wenige Behandlungen in so vielen Fällen , die deutlich intensivere Zeiträume nötig machen ermöglicht und woran es liegen kann, dass viele Therapeuten zusätzliche Maßnahmen anbieten, nicht aufzwingen, nicht die Behandlung im Grundsatz davon abhängig machen, um Patienten auf lange Sicht schmerzfrei zu machen. Im deutschen Krankenkassensystem läuft so einiges falsch und DAS tragen die KASSEN sowohl auf dem Rücken der Patienten als auch der Heilmittelerbringer aus!

      Grüße!

      PS: ostheopathie und physiotherapie kann ebenfalls persé gleich gesetzt werden!

    • Vielen Dank Fabian Mader und Anna Tillack für diesen wertvollen? Beitrag im BR. Aber ist den beim BR schon Fasnacht oder die Katerstimmung vom Oktoberfest noch nicht verflogen??? Wer sich weder mit Statisik, noch mit evidenzbasierter Literatur oder journalistischer Arbeit auskennt, sollte doch bitte die Finger von eben dieser lassen. Ich habe selten, um nicht zu sagen NOCH NIE, eine so schlecht recherchierte Dokumentation (oder was auch immer das sein sollte) gesehen. Äpfel werden mit Birnen verglichen, Osteopathie mit Physiotherapie und die subjektiven Aussagen einzelner chronischer Schmerzpatienten werden als Goldstandard im allgemeinen dargestellt. Wie kann sich den bitte ein öffentlich-rechtlicher Sender wie die ARD auf solch einen „Bildzeitungsniveau“- Beitrag einlassen? Ich bitte um eine ausführliche Gegendarstellung und eine Entschuldigung seitens des Senders! Journalismus wie dieser ist ekelerregend!!!

    • Danke Sie sprechen mir aus der Seele. Dass Patienten abgelehnt werden, weil sie eine kostenpflichtige Zusatzleistung verweigern? Habe ich noch nie gehört. Bei uns in der Praxis [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien] wird die Behandlung niemanden verweigert.

    • Junge, Junge, wie kann man nur so einen Blödsinn senden. Alle regen sich über das Wort „Lügenpresse“ auf und dann kommt so ein schlecht recherchierter Beitrag in die Wohnzimmer der Solidargemeinschaft.
      Lügenpresse trifft es genau auf den Kopf. Schon allein die Aussage, dass Medizinische Bademeister in kurzer Zeit eine wenig qualifizierte Ausbildung zum Physiotherapeuten machen können und so den Markt überschwemmen. Kein Medizinischer Bademeister kann sich verkürzt zum Physiotherapeuten ausbilden lassen. Ausnahme, wenn er vorher auch schon Masseur war. Kurz ist in diesem Fall auch relativ, sind es dann immer noch 1 Jahr Vollzeit in einem Jahr! Selbst bezahlt, und in Summe der Ausbildungsstunden so viel, wie es normalerweise bis dahin auch bei den Krankengymnasten war. Man sollte da schon genauer recherchieren, bevor man so die Lautsprecher anmacht.
      Im Falle des Musiklehrers, sollte man bedenken, dass es der Schulmedizin mit ihren „evidenzbasierten“ Möglichkeiten nicht gelungen ist, den Patienten von seinem Leiden zu befreien. Wer 30 Jahre Nackenprobleme hat, hat meist auch noch andere Baustellen. Ähnlich auch die Bürodame. Wenn nichts hilft, dann muss nicht nur der Patient suchen, sondern auch der Therapeut, nach Möglichkeiten die helfen. In beiden Fällen wurde nur von Problemen, nicht aber von Diagnosen oder Befunden gesprochen, die einen tieferen Einblick in die Situation des Patienten ermöglichen. Und schon gar nicht die Unsummen, die möglicherweise vorher schon von Seiten der Schulmedizin und Pharmaindustrie für diese Patienten ausgegeben wurden.
      Es geht auch nicht darum aktive Maßnahmen durch passive zu ersetzen. Ergänzungen im Zusammenhang mit anderen Möglichkeiten der individuellen Lebensführung wurden noch nicht einmal angesprochen, sondern plakativ für die passiven Maßnahmen ausgebreitet. Im übrigen werden kaum noch Massagen verschrieben und Physiotherapie ist eine aktive Therapie. Aber für diese Erkenntnis, hätte man dann doch mehr Zeit in die Recherche investieren müssen.

      Doppelt so viele Physiotherapeuten, wie Ärzte – der Arzt sieht den Patienten evtl. nur ein Mal, für ca. 5 Minuten. Der Physiotherapeut sieht den Patienten meist mindestens 6 Mal für ca. 20 Minuten. Angenommen, ein Arzt sieht 80 Patienten täglich – es gibt auch Ärzte, die sehen am Tag doppelt so viel, dann kommt ein Physiotherapeut auf ca. 20 Patienten. Da relativiert sich die Rechnung schon, vorausgesetzt, man recherchiert sauber und ist nicht zu bequem zum Rechnen.

      Wenn man dann zum Physiotherapeuten geht, wo schon am Praxisschild kein Verweis auf eine Kassenzulassung zu sehen ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn diese Praxis den Privatpatienten vorbehalten ist. Das ist auch in keiner Weise verwerflich, da die die Ausbildung selbst bezahlt wurde, und der Weg ohne eine Kassenzulassung gewählt wurde.
      Dies ist übrigens bei Ärzten, die an einer deutschen Universität ausgebildet wurden, ganz anders. Die Ausbildung hat die Solidargemeinschaft bezahlt. Selbst in dem Fall, wenn Studiengebühren bezahlt wurden, die nur einen Bruchteil der Ausbildungskosten eines Physiotherapeuten im Jahr betragen. Wem das nicht passt, der kann ja in die Kassenpraxis um die Ecke gehen. Viele Ärzte haben heute auch eine reine Privatpraxis und einen Termin beim Chefarzt in einer Klinik zu bekommen, kann für Kassenpatienten schwer zu bekommen sein, oft sieht man das auch an der Wartezeit bis zum Termin.

      Und wenn man dann in eine Physiotherapiepraxis geht und eine möglichst qualifizierte und effektive Behandlung zu bekommen, dann muss man damit rechnen, Alternativangebote zu bekommen. Sicher, eine Behandlung hat dann ohne weitere Zuzahlung der regulären Zuzahlungsbeträge zu erfolgen. Das hat aber mit dem Anspruch auf die beste Behandlungsmöglichkeit nichts zu tun. Dann gibt es eben nur die „Kassenleistung“. Wer zum Autohändler geht und einen Oberklassewagen haben möchte, kann nicht mit dem Budget für ein Einstiegsmodell für Kleinwagen erwarten, dass seine Wünsche und Hoffnungen erfüllt werden.
      Bei Kompressionsstrümpfen, Hörgeräten, Brillen, Bandagen, Medikamenten, ärztlichen IGEL, Zahnbehandlungen ist das doch auch so.

      Die Frage ist auch nicht, ob die schwierige Finanzsituation der Physiotherapeuten auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden, sondern die Frage sollte sein, ob der Anspruch, dass Physiotherapeuten für einen Hungerlohn eines Hilfsarbeiters ohne angebrachte und faire Vergütung, ihren Kassenvertrag erfüllen müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass selbst die Reinigungskräfte, die bei den Krankenkassen arbeiten, mehr Vergütung erhalten, als ein angestellter Physiotherapeut. Wahrscheinlich sind diese Bereiche ohnehin „outgesourct“.
      Alles in allem ein schlecht recherchierter Beitrag mit falschen Aussagen, der einen faden Nachgeschmack hinterlässt. Gerade den öffentlich rechtlichen Sendern, hätte ich da mehr zugetraut. Aber so kann man sich irren.
      Der Tatort wird auch immer schlechter!

    • Ich gebe dir voll recht. Eine lächerliche Reportage die gezielt manipulieren will. Schaut euch alleine die Körperhaltung + Berufsbild der zweiten Frau an etwas Brügger oder allgemeine fbl und sie wäre wieder wie neu …
      An sich nur eine Doku um weiter die Physiotherapie als „Schlangengesellschaft“ darzustellen und die Pharma-Lobby indirekt wieder zu preisen…
      Leute macht die Augen auf Muskelrelaxantien und allgemeine schnell wirkende Mittel scheinen für den Moment gut zu sein aber ohne eine qualifizierte Physiotherapie + Education + Eigeninitiative des Patienten könnt ihr vergessen das ihr etwas hinbekommt. Haltet euch immer vor Augen ihr selbst wart abweichend von einem ökonomischen bewegungsmuster und ihr selbst müsst was ändern .. Aber es wird wohl nie zum Umbruch kommen und der physio wird auf ewig der sein der nur massiert traurige Welt …

  2. Deshalb informiere ich meine Patienten und Kollegen am Ort über die Aktionsseite „gemeinsam handeln – gemeinsam aktiv“ des BvT. Es haben schon etliche Patienten diesen dort hinterlegten Brief an die Politiker abgeschickt. Wenn jemand Interesse daran hat, bei dieser Aktion mitzumachen, kann er sich hier (Link redaktionell entfernt) schlau machen.

  3. Das mein lieber BR ist ein unverschämter und schlecht recherchierter Artikel. Sollte euch sehr peinlich sein!
    Ganz im Gegenteil werden in Praxen oft Leistungen ohne Geldleistung zusätzlich erbracht – weil es den Patienten hilft! Welcher Physio hat noch nicht dann eben noch ein Tape aufgeklebt etc. und eben nix verlangt? Für Fortbildungen nehme ich mir Urlaub und bezahle den vollen Betrag aus eigener Tasche weil ich maximal gut arbeiten will- nicht um Patienten abzuzocken. Sollte mal darüber berichtet werden!

  4. Werde mir den Beitrag noch ansehen, was in der Vorankündigung angedeutet ist kenne ich nicht, obwohl ich in vielen Praxen gearbeitet habe, verständlich wäre es, da unter den gegebenen Voraussetzungen wie schon mehrfach begründet ein wirtschaftliches Arbeiten nicht mehr möglich ist.

  5. Ich will mich nicht über einen Bericht beschweren, der noch garnicht gesendet ist. Die Vorankündigung jedoch hat echtes Bild-Niveau. Teuer und wirkungslos? Sagt wer? Ich kenne keine Praxis in der eine Leistung verkauft wird, welche man als teuer bezeichnen kann. Im Gegensatz zu diversen Kosmetikstudios und obskuren „Heilern“. In der Medizin wird vieles getan, dessen Nutzen nicht wissenschaftlich belegt ist. Nicht nur von Physiotherapeuten, sondern auch von Orthopäden, Chirugen und vielen anderen. Das kann man aber nicht gleichsetzen mit Nutzlosigkeit. Ich mache mir keine Sorgen, denn die vielen zufriedenen Patienten werden sich nicht von irgendeinem Bericht verunsichern lassen. Aber hier habt ihr euch eine Berufsgruppe herausgesucht, die es verdient hätte öffentlich unterstützt zu werden, anstatt wegen einiger weniger schwarzer Schafe diskreditiert zu werden.

    • Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Wegen des Rezept-und Budget-Hickhacks habe ich mich bewusst dazu entschieden, mich mit einer Privatpraxis niederzulassen. Und vor allem, damit ich meine Patienten mit allem, was ich gelernt habe, individuell zugeschnitten auf den jeweiligen Patienten in angemessener Zeit in Ruhe behandeln kann. Über die Kosten werden meine Patienten vor der ersten Behandlung aufgeklärt in meiner Therapievereinbarung. Trotz des Preises entscheiden sich auch viele Selbstzahler, die Leistungen in Anspruch zu nehmen. Den meisten geht es auch deutlich besser, vor allem, WENN sie eigenverantwortlich selbst aktiv werden, ihr Bewegungs- und Gesundheitsverhalten positiv zu verändern wie wir es besprochen und erarbeitet haben. Und wenn ich sehe, was ein Kundendienst allein für die Anfahrt des Technikers berechnet, bevor dieser überhaupt eine Schraube gedreht hat, sind sogar die ach so hohen Privatpreise zu niedrig angesetzt und die Preise der gesetzlichen Kassen ein Witz. Davon kann man keine Familie ernähren. Verträge allerdings müssen eingehalten werden. Es muss aber endlich eine Möglichkeit für die Physios geben, leistungsgerecht entlohnt zu werden und nicht, wie ich von Kollegen aus Berlin weiß, mit 10€ pro Stunde!! Bzw. in der Klinik für 1200€ brutto arbeiten.

  6. Hallo, auch ich möchte meinen Beitrag zu dem Bericht leisten.
    Ich habe auch eine kleine Praxis auf dem Land und arbeite im 30 Minuten Takt, habe aber keine Rezeption besetzt, d.h. Zu meinen Arbeiten gehört kassieren, eingeben/prüfen der Rezepte, Termine ausmachen und bei Ausfall besetzen. Im klar Text, Arbeit die mir keiner bezahlt.
    Ich habe viele Zusatz Fortbildungen in den letzten Jahren gemacht und zu meiner schon teuren Ausbildung von ca.30000 DM kommen mindestens 15000€ Fortbildungen dazu, von meinem Stress und freizeitverlust reden wir mal gar nicht.
    Praxen können nur noch über Selbstzahlerleistungen existieren, das darunter schwarze Schafe sind ist nicht nur in unsere Branche so. Ich denke das dies nur ein kleiner Teil ist, der leider uns korrekten Physiotherapeuten ins falsche Licht setzen.
    Aufgrund solcher Kollegen wird zb in Bayern verlangt, das die original Urkunden, Zertifikate für die Abrechnung persönlich in der Zulassungsstelle beglaubigt werden müssen.
    Dann ist es so, das wir die Rezepte prüfen müssen ob alles passt und ich persönlich ärger mich sehr darüber, weil ich meine Arbeit korrekt mache, den Patienten helfen konnte und wenn mir was durch rutscht nicht bezahlt wird. Da geht’s um ein Kreuz (zb gebührenfrei/gebührenpflichtig) oder das ein Buchstabe im indikationsschlüssel nicht passt. Um dem aus dem weg zu gehen, rechne ich mit einer Firma ab, die nochmal die Rezepte prüft- das mich aber auch wieder Geld kostet. Ich kann ihnen gerne meinen Ordner zeigen mit Rezepte die ich ändern lassen musste, teilweise bis zu 3x geschickt wurden an Ärzte und dann erfolglos aufgeben musste, in der Hoffnung mit Zusatzerklärung (Zeitaufwand) das Geld für meine Arbeit trotzdem zu bekommen.

    Zusatzleistungen werden bei mir in der Praxis nur auf Anfrage gemacht und nicht aufgedrängt.
    Patienten kommen mit Rezepten und wollen Massagen dafür, was uns nicht erlaubt ist zu machen. Nicht weil wir nicht massieren können, sondern da wir von dem Rezept nicht abweichen dürfen. Aber wenn ich dann mit bekomme, das Kassen Probeanrufe bei Patienten machen und Fangfragen stellen und der Patient dann sagt ach ja das Kneten tut gut und wir dadurch Absetzungen bekommen, finde ich das unfähr. Ein Leihe kann nicht unterscheiden, wende ich gerade eine Technik an oder massiere ich. Aber wir werden nicht gefragt.
    Alltag ist auch, das auf Rezepte zb Knie steht und eigentlich tut der Ellenbogen weh, auch da muss ich das Knie machen, weil das so oben steht. Uns wird noch nicht mal das zu getraut, das wir wissen was wir tun.
    Versucht doch in Praxen zu filmen die korrekt arbeiten, macht mal unseren Alltag und Kampf mit, das würde uns mehr helfen.
    Die den Beruf Physiotherapie lernen, machen dies aus Leidenschaft und nicht des Geldes wegen, aber eine Anerkennung wäre schon mal angebracht.

    Wir sparen den Kassen nämlich viel Geld, wenn die Leute nicht mehr operiert werden müssen und dadurch zusätzliche Kosten entstehen für Nachbehandlungen!

    Und in allem anderen bin ich der gleichen Meinung wie meinen Kollegen weiter oben.

  7. Wir schreiben ärztlich verordnete Befunde die nur von den Ersatzkassen mit 0,56 € bezahlt werden. Zeitaufwand je nach Befund zwischen 10-20 Min. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen keinen Cent. Geschrieben wird er ,da ärztlich angeordnet . Wir Physiotherapeuten legen auch noch Wert darauf mit den Ärzten zum Wohle der Patienten zu kommunizieren.
    Eine Verordnung mit Heißluft darf mit 2,60€ für 15-20 Min. Belegung des Behandlungszimmers abgerechnet werden. Die Anschaffung eines Rotlichtstrahlers kostet 1500,-€. Verordnet wird dies 20x pro Jahr. Elektrotherapie wird mit 6,20 im Schnitt abgerechnet, das Gerät kosten zwischen 4000-7000,-€. Verordnung im Schnitt 20xpro Jahr .Hat man die Zusatzgeräte nicht ,verliert man die Patienten, da die Rezepte mit Krankengymnastik oder Massagen kombiniert sind. Eine meiner Behandlungsbänke kostet 2800,-€ auf dieser die Therapien durchgeführt werden. Nebenkosten der Praxis nicht einberechnet.
    Die Rezeptkorrekturen/Arbeitsaufwand sind Kosten pro Rezept von 3,80,-€ die wir nicht erhalten. Der Aufwand die Rezeptgebühren einzufordern, kann man dazurechnen . Meine Fortbildungen haben ca.25.000,-€ gekostet. Allein meine zertifizierte Ausbildung zur Handtherapeutin 10.000,-€. ( 5 Jahre lang 450 Stunden nebenberuflich).
    Die Patienten sollen fachlich auf höchstem Niveau behandelt werden, dadurch verkürzen sich die Krankheitstage ,eine Mehrbezahlung durch die Krankenkassen bei so hohen Qualifizierungen ist nicht vorgesehen. Die Krankheitstage der Patienten gehen zu Lasten einer Praxis da es keine Vergütung gibt wenn der Patient sich krank meldet, nicht 24 Stunden vorher seinen Termin absagt. Da der Patient eh krank ist , sollte die Krankenkasse die Behandlung bezahlen.

    • FALSCH! Die Befunde für Patienten, die in Primärkassen sind, müssen kostenlos geschrieben werden, Ersatzkassen zahlen die ,56 €. Meine Lieblingsposition war jahrelang der Hausbesuch iin sozialen Einrichtungen, egal ob Sie dort einen Patienten behandeln oder mehrere für 2,41 € Osttarif. Fragen Sie mal einen Handwerker, ob der dafür ins Haus kommt…

  8. gebt uns endlich den uneingeschränkten direktzugang, dann gehts therapeuten UND patienten besser…die physios können vieles aber dürfen es nicht, die ärzte dürfen alles und können wenig…die ärztelobby weiss es seit jahrzehnten zu verhindern dass die lukrativen und auch effektiven posten nur von ihnen ausgeführt werden dürfen obwohl die kompetenz fehtl!!
    stichwort chiropraktik…stichwort osteopathie…diese leistungen funktionieren, dürfen aber nur von ärzten ausgeführt werden…obwohl die physios in diesen bereichen meist die viel besser ausgebildeten sind…allerdings ist ein bericht des BR nicht wirklich ernst zu nehmen…grade bayern, einschliesslich des BR lebt in einer welt lange vor unserer zeit!!!

  9. dieser Beitrag zum Thema Physiotherapie war unter aller sau, und ich hoffe, dass dieser Beitrag von einem bereits entlassenen schülerpraktikanten zusammengestellt worden ist. einen pat zu zeigen, der seit 30(dreißig!!!) jahren schmerzen hat kann nicht durch 6mal 15minuten geheilt werden?! K O M I S C H! warum konnte ihm davor noch kein arzt helfen? ….etc.
    dieser beitrag zeigt ausnahmen. tagtäglich verlassen patienten den Physiotherapeuten und sind sehr zufrieden und glücklich.
    die beispiele, die gewählt worden sind, sind so unglücklich gewählt, dass ich nicht mal auf den rest eingehen will. misserable recherche. kein pfennig wert….und dafür gez bezahlen? dann gönn ich mir lieber ne massage!…..

    • Dieser Beitrag entlarvt doch die Verantwortlichen der Veröffentlichung.
      Wenn man genau hin hört was da gesagt wird , weis jeder,
      dass die KVen und die Krankenkassen dahinter stecken um
      den Ärzten Angst zu machen wegen Ihres Budgets und die Patienten sollen verunsichert werden.
      Gott sei dank gibt es viel Ärzte , die die Leistungen der Physiotherapeuten zu schätzen wissen .
      Leider gibt es auch das Gegenteil. Ein Arzt sagte mal im SWR zur Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Carstensen(selbst Ärztin) Frau Carstensen: ich mache doch nur meinen Job.
      Dieser Arzt wäre besser Straßenkehrer geworden. Ärzte und auch Physiotherapeut sind sehr angesehene BERUFE und Beruf kommt von Berufung…….
      Ich denke , dass alle Physiotherapeuten sich berufen fühlen und trotz schlechter Kassenleistungen ihren Beruf gewissenhaft ausüben. Wo wären denn viele Patienten,
      wenn es die Physiotherapeuten nicht gäbe ??? Die Krankenhäuser hätten nicht genug Betten
      und die Kosten würden für die KK ins unermessliche steigen.
      Report München hat da schlecht recherchiert.
      P.S. in vielen Arztpraxen wird man an der Anmeldung direkt mit einem Formular für IGEL Leistungen empfangen die in vielen Fällen noch nicht mal wirksam sind aber den Geldsäckel füllen.
      Da könnte Report auch mal nach haken.

      • Ha, man könnte auch Böses vermuten und sagen, Report
        ist Lobbyist von den gesetzlichen Krankenkassen. Jetzt,
        wenn die alten Gebührenverträge mit den KK gekündigt
        sind. Immerhin haben wir Physiotherapeuten Chancen max.
        ca.2,56% Erhöhung zu bekommen(liebe Metaller, Lokführer
        und Piloten keine 5-15% ).Da können die Krankenkassen
        unsere Verbände mit diesem grottenschlechten Bericht
        unter Druck setzten.

  10. Warum nicht einen gut recherchierten Artikel über die Arbeitsbedingungen und Gehälter von Physios und die immer größere Schwierigkeit als Pat. einen zeitnahen Termin zu bekommen.Die super Qualifikation der Therapeuten,hohen Anforderungen der KK ,und der große Bedarf z.B in sozialen Einrichtungen wurde mit keinem Wort erwähnt.
    Die Ausbildungszahlen gehen zurück, da die teure Ausbildung , die selbst zu zahlenden Fortbildungen und der geringe Lohn abschreckt.
    Dieser Bericht schien mir wie eine persönliche Abrechnung.Hatte der Reporter eine persönliche Geschichte zu klären?
    So kann man eine Berufsgruppe verunglimpfen!!!
    Ein schwacher Bericht

    • Sehr geehrte Report Redaktion.Falsch.
      An die Report Redaktion.
      Leider haben sie den Artikel anscheinen von einem „Schwarzen Schaf“ machen lassen. Vielleicht wird er/sie? ja zu schlecht bezahlt und muss extrem viele Berichte machen um existieren zu können. schätze mal 10 €,
      um es mal mit der Physio Honorierung zu vergleichen. Wäre aber noch zu viel. Die Inhalte der E-Mail Reaktionen treffen alle zu und beschreiben die Situation in Deutschland wie sie wirklich ist. Der Bericht hat wohl nur die Report Redaktion diskreditiert auf einen Effekt haschenden schlecht recherchierten Boulevard Journalismus reduziert. Ich hoffe, dass die Millionen Physiotherapie Patienten und Fachleute diesen Bericht realistisch einschätzen können. Sie sollten aber wirklich mal einen gut recherchierten Bericht verfassen, der die Missstände, die auch in den E-Mails beschrieben wurden, an die Öffentlichkeit bringt. Es besteht nämlich die Gefahr das diese Berufsgruppe in Deutschland noch weiter abnimmt und ihren bisher hervorragend wahrgenommenen Beitrag für gute Medizin und zur Kostendämpfung, durch OP Reduzierung und leider unterbezahlte Honorierung bei guter Arbeit, nicht mehr leisten kann.
      Wenn ein Autobesitzer mit seinem 30 Jahre alten Auto in eine Werkstadt geht und sagt: Mein Auto hat eine Reparaturversicherung. Das Radlager ist seit zwei Jahren defekt. Es hat immer geklakkert. Ich glaube, dadurch ist die Spur verstellt. Kann aber auch sein, dass die Achse hin ist, die Lenkung mekkert auch öfter. Machen sie doch einfach ne große Inspektion.
      Ich bring ihnen das Auto 6 x 20 Minuten vorbei. Die Versicherung zahlt 6 x
      15.-€. Ich kann aber nur einmal in der Woche und auch nur Nachmittags.
      Kann ich es direkt da lassen. Der Meister hat doch Zeit, oder?
      Das ist Physiotherapie und das tolle ist, dass wir Physiotherapeuten so eine Situation trotzdem mit Erfolg und Begeisterung hin bekommen.
      MfG Dieter Keck Physiotherapeut

  11. Sehr geehrtes Team, anderes Thema:
    nicht nur bei den Physiotherapien werden Kosten für Zusatzbehandlungen angeboten und verlangt.
    Auch bei den Frauenärzten, d.h. bei der Krebsvorsorge werden
    Zusatzbehandlungen wie Ultraschall der Brust, der Blase und des
    Gebärmutterhalses angeboten und diese Kosten muss der Patient aus eigener Tasche bezahlen, wenn er zu diesen weiteren Untersuchungen seine Zustimmung gibt. Vor 4 Jahren noch gehörten diese Untersuchungen zur normalen Krebsvorsorge und wurden von der Krankenkasse übernommen.

  12. Man pickt sich ein paar raus (9 Praxen und davon waren 3 „Schwarze Schafe“) und meint dies auf alle Physios übertragen zu können, das ist doch lächerlich.
    Immer wieder werden wir Physiotherapeuten an den Pranger gestellt. Krankenkassen stellen sich Leute ein,die nur eine Aufgabe haben: Finde die Fehler (Betrug) bei den Physiotherapeuten.
    Dreht man die Perspektive könnte man schlicht nur einen Rückschluss ziehen: Die Pharmaindustrie scheint ganz schön Angst zu haben…

  13. Ein Schlag ins Gesicht für jeden verantwortungsbewussten Therapeuten der tagtäglich teils mehr als 12 Stunden arbeitet. Abendschichten bis 22 Uhr, Hausbesuche (Minusgeschäfte), Fortbildungen (Minusgeschäfte), Therapieberichte 60 Cent, keine Seltenheit um Berufstätige zu behandeln für Vergütungen die jeglicher Moral entsagen. Einzelfälle bleiben Einzelfälle!!! …Report hat etwas von „ich bilde mir meine Meinung“

  14. Das ist ja wohl der schlimmste Report Bericht,den ich seit langem gesehen habe.1.med.bademeister dürfen keine verkürzte Ausbildung zum PT machen.Das dürfen nur med.Masseure,und auch dann beinhaltet diese Ausbildung noch 2000 UStd. 2. Physiotherapeuten dürfen keine osteopathischen Behandlungen machen,das dürfen nur Ärzte oder Heilpraktiker.Physiotherapeuten dürfen aber die Ausbildung zum Osteopathen machen.In unserer Praxis und in allen Praxen ,die ich kenne,bekommt der Patient die Behandlung,die auf der Heilmittelverordnung angegeben ist.Wenn Zusatzleistungen angeboten werden,handelt sich um Angebote ! ,die von der Verordnung unabhängig sind,und dabei handelt sich oft um Kurse,die z.B. Von den Krankenkassen gefördert werden. (Rückenschule etc.) Vielleicht kann das Report Team ja mal in eine Arztpraxis gehen,da reichen doch die Wände nicht aus,um alle Plakate der Zusatz- und Igelleistungen aufzuhängen.
    Aber mit Sicherheit werden morgen die physiotherapeutischen Behandlungen alle etwas kürzer,weil wir uns den Mund fusselig reden,um diesen Scheißbericht zu kommentieren,und richtigzustellen.Danke,Danke

    • Dem schließe ich mich an! Nicht nur, dass auf Bildzeitungsniveau pauschal mit 9 (!) Beispielen ein ganzer Berufsstand verunglimpft werden, noch dazu fand die Recherche offensichtlich auf eben solchem Niveau statt. Osteopathie ist keine Zusatzleistung der Physiotherapie sondern eine eigenständige Therapieform. Und mit ein bisschen therapeutischem Weitblick ergänzen sich diese beiden Formen auch mit weiteren Therapieformen ganz wunderbar! 2 Patienten, die unzufriedenen sind – demgegenüber stehen unzählige Patienten, die das komplett anders sehen. Und diesen begegnen wir in unseren Praxen zum Glück zuhauf!! So ein reißerischer Bericht wie dieser ist ärgerlich für uns Therapeuten, wird aber sehr sicher keinen Einfluss auf die große Menge an Hilfesuchende haben! Geschadet hat dieser schlecht gemachte Bericht eher der Sendung Report. Von einer öffentlich-rechtlichen Redaktion hätte ich so etwas tatsächlich nicht erwartet! Wenn illegale Praktiken in Physiopraxen aufgedeckt werden sollen, von denen es sicher diverse gibt, dann bitte seriös und kompetent recherchiert!
      Enttäuschend! Osteopathin aus HH

  15. Ich überlege nach diesem Beitrag ernsthaft die ARD anzuzeigen!!!
    Dieser Beitrag ist eine Frechheit die ihres gleichen sucht.
    Sowas nennt sich Journalismus?! Die ARD? Nicht mal die Bild recherchiert so schlecht.
    Werde die ARD nicht mehr für voll nehmen.
    „Berichten sie uns wenn sie AUCH beim Physiotherapeuten schlecht behandelt worden sind.“ Unterste Schublade

    • Guten Abend Hr.Launer,
      sollten Sie den Gedanken, die ARD zu verklagen, ernsthaft verfolgen bin ich dabei und kann noch so einiges an Kollegen mitbringen!!
      Ansonsten ist mir meine Zeit zu schade, auf diesen „Bericht“ zu reagieren.
      Mit freundlichen Grüßen
      Angelika Heilberger

      • Macht doch ne Gruppe auf Facebook. Physios klagen… Oder so.

        also ich wäre auch dabei. Langsam ist es Zeit sich zu wehren und zwar richtig. Nimmt immer bla bla.

    • Sehr geehrter Herr Launer,
      auch ich würde mich hier anschließen, zumal wir für so einen Verleumdung auch noch GEZ – Gebühren zahlen.
      Mit freundlichem Gruß
      S. Kummer

    • Ich den Bericht erst im Nachhinein gesehen und bin sprachlos über soviel Unwissenheit und Frechheit eines angeblich seriösen Sender. Auch ich wäre dabei, die ARD anzuzeigen.
      Arbeiten Sie mal eine Woche als selbstständiger Physiotherapeut und versuchen Sie tagtäglich Menschen zu helfen, die teilweise schon seit Jahrzehnten an Dauerschmerzen leiden und sie das Ganze in 6×20 min inkl. ausziehen des Patienten, erfragen der Beschwerden usw. „wieder hinkriegen “ sollen.
      Ich liebe meinen Beruf und möchte nichts anderes mehr sein. Aber als ich vor 25 Jahren meine Ausbildung beendet habe, war das Berufsbild des Physiotherapeuten noch angesehen . Heute komm ich mir immer häufiger wie der Bittsteller der Medizin vor. Und das, neben der schlechten Bezahlung seitens der Krankenkasse, frustriert mich an manchen Tagen schon.

  16. Lieber bayrischer Rundfunk,

    Das Patientenbeispiel war leider sehr negativ, aber damit erreicht man mehr Aufmerksamkeit.
    Auch wenn Ihr Massagebeispiel bei chronischem Rückenschmerz stimmt, diese falsche Verordnung kommt vom Arzt, meist weil es billiger ist. Eine Verordnung mit KG Gerät wäre viel sinnvoller und würde der nationalen Leitlinie für Rückenschmerz bezüglich der betreuten Übungstherapie mit Beratung mehr entsprechen. Leider wird dieses Heilmittel nicht sehr oft verordnet, ganze 2,5 % der gesamten Heilmittel.
    Ich möchte folgendes sagen: Wir Physiotherapeuten sparen Geld im Gesundheitswesen, reduzieren Krankschreibung, vermeiden und verzögern Operationen, verzögern Pflegebedürftigkeit. Wenn Sie wollen, stelle ich mich für ein Interview mit einem Patientenfallbeispiel zur Verfügung bei der durch Physiotherapie 10.000€ eingespart worden ist.
    Wir haben nur das Problem, dass in 15 Jahren keine qualitativ hochwertige Physiotherapie für gesetzlich versicherte Patienten mehr möglich sein wird, wenn sich mit der Bezahlung nichts ändert. Das ist der Kern des Fehlverhaltens der Kollegen in München, das ich auch verurteile

    Markus Norys

    • Auch dem kann ich nur zustimmen.
      Als Anmerkung hätte ich noch: Privatpatienten bekommen zunehmend, um nicht zu sagen von den überwiegenden Versicherungen auch nur noch die Beihilfesätze erstattet. Obwohl diese nur „Beihilfe“ sind. Was gerne an uns weitergegeben wird….und diese Beihilfe ist meineserachtens auch schon seit mehr als einem Jahrzehnt nicht gestiegen. Wie auch die Sätze der anderen privaten Versicherungen nicht.
      …..

  17. Ich bin entsetzt über die schlechte Recherche zu diesem Bericht. Beispiel: Es gibt keine 136.000 niedergelassene Physiotherapie-Praxen, sondern rund 36.000 (2013). Auch die Vermischung der Massage („Streicheleinheiten) mit manualherapeutischen (evidenz-basierten) Techniken, ist eine Zumutung. Massagen werden in aller Regel daher bei den genannten Indikationen nicht mehr verordnet. Statt auf die mittlerweile völlig unzureichende Vergütung durch die Kassen einzugehen, wurde undifferenziert auf unseren Berufsstand eingeprügelt.

  18. Ich habe, wie viele hier, eine Physiotherapiepraxis und habe den Bericht heute mit empören gesehen.
    Ich und meine Berufskollegen verhelfen täglich tausenden von Menschen zu einer Verbesserung ihrer Gesundheit. Auch ich, so wie wieder viele meiner Berufskollegen, behandel in meiner Praxis immer noch im halben Stunden Takt, ohne jemals eine Cent mehr dafür verlangt zu haben!
    Ich finde es sehr traurig, dass in diesem Bericht nur negatives über mich und meine Berufskollegen berichtet wird.
    In jeder Branche der Welt gibt es sicherlich ein paar schwarze Schafe, für die ich mich hier auch nicht einsetzen möchte. Geld zu verlangen für bessere Behandlungen ist falsch und dies sollte auch verfolgt werden, aber das ist sichlerich nicht die Regel, so wie es in dem Bericht dargestellt wurde.
    Ich selber stehe jeden Tag 11 Stunden in meiner Praxis. Mit viel liebe zu diesem Beruf versuche ich mit allen mir gegeben Mitteln meinen Patienten zu helfen, ohne einmal an mich selbst zu denken.

    Traurig das ihre Redaktion so ein schlechtes Bild von uns hat!

  19. Liebes Report München Team. Habe schon lange keinen so schlecht recherchierten Bericht über solch ein wichtiges Thema gesehen. Der Bericht rückt alle hart und ehrlich arbeitenden Therapeuten in ein schlechtes Licht. Die Patientenbeispiele waren an Populismus wohl kaum zu übertreffen. Einfach nur peinlich!

  20. Leider gibt es auch in unserem Beruf die sogenannten Schwarzen Schafe, genauso wie bei den Berichterstattern ) aber muss man deswegen den ganzen Berufsstand so in den Dreck ziehen. Und was heißt das jeder Nachqualifikant ( Sprich Masseur und med. Bademeister ) ein schlechter Therapeuten ist. Alleine die Nachqualifikation zum Physiotherapeut hat nochmals eineinhalb Jahre gedauert also sprich 3 Jahre Ausbildung statt 2 Jahre reguläre KG Ausbildung,dazu kamen nochmals 500 Stunden Praktikum.
    Und wer, wie ich die Praxis nicht nur mit Laufkundschaft führen will, der muss eine qualifizierte Behandlung anbieten, die natürlich, abgesehen vom Eigenanteil den wir für die Krankenkassen einziehen müssen, zuzahlungsfrei ist. Aber berichtet wird natürlich nur von den schwarzen Schafen und von den Patienten die unzufrieden sind. Die vielen Patienten denen wir helfen konnten sind für Ihre Berichterstattung ja uninteressant

  21. Hallo Report-Team München,

    eben sah ich ihren Bericht über das Thema der Physiotherapeuten.
    Nun frage ich mich, wie kann es zu solch einer Recherche und Darstellung eines Arbeitsfeldes kommen?
    Ist das Ziel dieser Reportage eine Aufklärung für den Patienten, der im Vordergrund steht? Bezweckt die Reportage bewusste Provokation? Soll die Physiotherapie schlecht geredet werden, damit die 38,7% Mehrwert-Kampagne bereits untergeht, bevor sie richtig Fuß fassen konnte? Und wer kam auf die Idee diesen Bericht so einseitig zu erstellen?

    Aus diesem Bericht erhält man den Eindruck, er wolle gezielt verhindern, dass Physiotherapeuten aufgesucht werden, ein Erstkontakt für Physiotherapeuten entsteht und dass eine bessere Vergütung der Physiotherapeuten eine Zumutung sei, da sie angeblich ja bereits 90€ pro Behandlungseinheit verdienen?! Was für eine miserabel recherchierte Frechheit!

    Ich studiere Physiotherapie in einem dualen System und bin damit einer von vielen, der sich nach einer Akademisierung und Weiterentwicklung der Physiotherapie sehnt, woraus eine höhere Therapiequalität entsteht, sowie eine Verbesserung der Evidenzlage der angewendeten Praktiken. Ich bin einer von vielen, die evidenzbasiert arbeitet und Studien analyisiert, vergleicht und der seine eigenen Behandlungen begründen und die Ergebnisse adäquat evaluieren kann, so wie viele andere Physiotherapeuten auch!

    Warum wird diese Seite der Physiotherapie in Ihrem Bericht nicht erläutert?! Weil Sie noch schlechter recherchiert haben, als Sie die Physiotherapeuten in Ihrem Bericht darstellen! Sind sie darauf stolz?

    Ich liebe meinen Beruf, meine Patienten liegen mir am Herzen, ich arbeite innerhalb meines Dualstudiums intensivst und zahle dafür 4 Jahre lang ~400€ im Monat (ohne öffentliche Verkehrsmittel, Bücher, Bibliotheksausweiß etc.), zudem arbeite ich evidenzbasiert und in Kooperation mit meinen Patienten und erziele damit gute Erfolge. Nach meinem Studium erwartet mich eine Anstellung für Neueinsteiger im Mindestlohnbereich, weil Praxen nicht mehr Zahlen können! Denn die Krankenkassen vergüten die Physiotherapie miserabel!!

    Warum wird das nicht in Ihrem Bericht ernannt??

    Man erhält fast den Eindruck, Ihr Bericht wurde von den Krankenkassen in Auftrag gegeben, um zu verhindern, dass die 37,8- Kampagne Fuß fassen kann.

    Schämen Sie sich!

    • Wenn man positiv denkt, kam mir gerade der Gedanke, könnte dieser einseitige und negative Beitrag auch bewusst so gestaltet worden sein, damit endlich wir Physios mal aus der Reserve gelockt werden und Position beziehen, was ja hier zum Glück in großem und reflektierten Maße geschieht?! Danke an alle, die sich hier sachlich und kämpferisch beteiligen!!

      • Aus der Reserve gelockt hat er einige, ja, wenns schon die Berufsverbände nicht tun. Wozu bezahlt man Verbandsbeiträge und bekommt dann keinerlei Lobby geboten?!

      • Sehr geehrte Frau Pauly,

        ich habe soeben aus 88 Kommentaren den bislang konstruktivsten Beitrag gesucht und gefunden.
        Ich bin schon lange aus der Reserve gelockt – nicht nur durch diesen Beitrag- und zwar in folgender Reihenfolge: Als Mensch, als BürgerIn eines in Theorie verankerten föderalistischen Staates, als selbständige Frau in einem traditionsgemäßen Frauenberuf – jener Physiotherapie, die durch die Ausstrahlung vom 02.12.2014 durch Report München nun „am Pranger“ steht, und zuletzt als Physiotherapeutin, die ihren Beruf – wie noch wenig verbleibende Mediziner – mit Berufung und aufgrund der „Wirtschaftlichkeit“ im Sinne des Unternehmertums tätigt. Ich gebe Report München mal ein ganz banales Beispiel für „zu verordnende“ Leistungspositionen, welche wir in der Praxis für die Patienten subventionieren, also „draufzahlen“: Bei der Leistungsposition „WT- Strahler“ sind die Stromkosten inzwischen teurer, würde man sich an die Vorgaben halten und dieses Gerät 10 bis 20 Minuten einschalten. Und analog diesem Beispiel gibt es unzählig viele von den insgesamt 50 „zu verordnenden“ Leistungspositionen, die unseren Ärzten gar nicht bekannt sind. Die unendliche Weiterqualifikation rechnet sich in der Praxis schon lange nicht mehr. Ich gebe als alte Praktikerin aber zu bedenken, dass mittlerweile Gelenkhypomobilitäten von den beteiligten Akteuren im KV-System irreversibel „gestaltet“ werden können, zu Lasten der künftigen Steuer-, Beitragszahler im Kranken- und Rentenversicherungswesen. Es hilft auch der in Bayern extra und vermutlich auf Betreiben von bestimmten Lobbyisten sogenannte „sektorale Heilpraktiker“ nichts (geschaffen, für die Privatpatienten-Nische „Osteopathie“, deren „universelle Faszientheorien“ offensichtlich „neue Weltbilder“ kreieren mögen?). Vertreter der osteopathischen Berufsverbände hatten vor Wochen den Gesundheitsminister Gröhe aufgesucht und sich für ihr Anliegen Gehör verschafft. Bis zum heutigen Tag habe ich nicht verstanden, wie eine “ Definition in der Definition“ es schaffen soll, sich als „eigener Berufsstand“ zu etablieren. Mit viel Lobbyismusarbeit ist viel möglich – Volkes Wille ist leider auch manipulierbar, weil für den Einzelnen bequemer als die intensive Auseinandersetzung mit demokratischen Grundsätzen und der Fragestellung, inwiefern wir diese noch leben und aktiv mitgestalten, indem wir zu allererst beginnen, Fragen zu stellen und Zweifel anzumelden. In diesem Sinn habe ich gelernt, für mein Berufsausübungsrecht in Deutschland zu kämpfen, in und durch meine Arbeit – verteidigend und oftmals unendlich provoziert durch Gegnerschaft in den eigenen Reihen.

        Danke an Report München – bestimmt zweifelhafter, bestenfalls provokativer Journalismus, positiv betrachtet: herausfordernd für jene, die sich der Herausforderung stellen mögen,
        it´s your turn!

  22. Ihr Beitrag bringt einen ganzen Stand in Mißkredit, der in den letzten Reformen des Gesundheitswesens meist den Kürzeren gezogen hat und entspricht so sicher nicht der Wirklichkeit in der Mehrheit der Praxen. Wahr ist wohl, dass viele Praxen mit den gestiegenen Kosten und der schlechten Bezahlung ihrer Leistungen zu kämpfen haben und wahr ist auch, dass die meisten Physios trotzdem einen guten Job machen. Ich kenne wenige Berufe, die nach dreijähriger Ausbildung noch soviel Fortbildung verlangen, ohne dass sich dies merklich auf die Bezahlung niederschlägt. Da war wohl das Ziel eures Beitrags schon vorgegeben. Schade!

  23. Guten Abend an die Redaktion,
    meiner Meinung nach sehr schwach bis falsch recherchiert. Physiotherapie wird schon in der Anmoderation mit Massage und Kneten von der Sache her völlig falsch gleichgesetzt, dann geht es so in der Logik im Beitrag weiter: Massage sei unwirksam. Die Aussagen von Prof. Glaeske zu Massage werden dadurch in einen falschen Kontext gestellt und dadurch journalistisch unzulässig verzerrt. Über die Praxis von einigen PTs eine Terminvergabe von der Zahlung einer längeren Behandlung abhängig zu machen muss geredet werden, klar! Aber warum dann so eine pauschale Breitseite gegen einen Berufsstand?

    • Lieber Frank,
      ich stimme dir da vollends zu. Dieser Report ist eine Unverschämtheit und Beleidigung für den gesamten Berufsstand. Mittlerweile besteht, nicht nur für die Neurologie eine breite Evidenz an effektiven Behandlungen sondern auch beim lumbalen Rückenschmerz sowie in weiteren Themengebieten. An die Redaktion des BR: Ich möchte gerne meine Hilfe anbieten, um die Komplexität einer PT Behandlung versuchen zu erfassen. Denn das reine „Rumdrücken“ oder Massieren ist keine Physiotherapie. Vielleicht sollte der BR einige Physiotherapeuten einstellen, da sie wahrscheinlich bessere Recherchekompetenzen besitzen als die Mitarbeiter der Report-Redaktion.
      Lieber Frank bitte nimm diesen Beitrag in die PT mit auf! Es währe mir ein Herzensanliegen dies nicht so stehen zu lassen. Gerne unterstütze ich das auch.
      Herzlichste Grüße an dich und das gesamte PT Team.

    • Für mich erklärt sich der Sinn nicht darin, warum sollte ich den Patienten Zehn von 30 Minuten selber zahlen lassen?
      Ich kann im zwanzig Minuten Takt arbeiten und gut ist. gibt es doch ansich genug Patienten. Man weiß ja nicht, wieviel die zehn Minuten kosten sollten. Aber ich komme aus NRW und habe Fortbildungen z.b. in Berlin besucht…kenne Eigentlich überall in Deutschland PT s und ich habe noch die davon gehört, außer,dass pts eine halbe Stunde arbeiten und Zehn Minuten umsonst! Was Samariterhaft ist, bei 12,50 brutto die Stunde! Gut Bezahlte bekommen ja 13,50!brutto! Lohn in der Stunde!Juhu!Schön! 🙂 Ne,richtig toller Bericht! Welche Kasse steckt dahinter? 😉

  24. Ich bin eigentlich report-fan, aber so einen schwachsinnig recherchierten und fachlich absolut unzutreffenden Bericht habe ich noch nicht gesehen. Absolutes RTLNivaue .Was soll das? Wir haben doch kein Sommerloch. Physiotherapeuten sind keine Heiligen, aber so einen Blödsinn habe ich noch nie gesehen. Hier fehlt jedes journalistische Gespür!!!! Mit freundlichen Grüßen Harald Dummentat

    • Wahrscheinlich aus Angst der Wut oder dem Entsetzen der PT ausgeliefert zu sein oder weil einfach nicht genügend Background zu diesem Thema besteht. Liebe Grüße.

  25. Guten Abend,
    ich finde die Kommentare äußerst interessant. Man sollte meinen, wenn man das hier so liest, das es dem Physiotherapeut in Deutschland richtig schlecht geht.
    Ich habe im Umkreis Neuss, sowie meine Frau, schon einige Physiotherapeuten ausprobiert und stelle fest das die offizielle Behandlungszeit 20min. beträgt, nach Abzug aller Vorbereitungen ca. 12-15min davon netto übrigbleiben. Keine Praxis ist dabei die einen 30min. Takt hat.
    Desweiteren sehe ich keinen dem es richtig schlecht geht, jedoch dicke Autos, schicke Praxis, und teure Motorrädern hat.
    Womit verdienen diese wohl ihr Geld um das bezahlen zu können.
    Also irgendwas kann ja wohl nicht stimmen, aber was?
    Mit freundlichen Grüßen
    Mike

    • Entschuldigung, aber dieser Beitrag ist hoffentlich nicht ernst gemeint. Ich bin Physiotherapeutin, arbeite 40 std. in der Woche und verdiene 2000€ BRUTTO im Monat! Und das ist oft schon deutlich mehr als die Kollegen in den neuen Bundesländern!
      Sonst kann ich mich den Vorrednern nur anschließen!

    • Es gibt Physiotherapeuten, welche Physiotherapeuten geradezu ausbeuten. Möglicherweise gehören sie in diese Kategorie?!
      40Std/Wo. und 1.000€ netto sind auch Realitäten.
      Leider gehen dafür Tatsache einige Physios arbeiten (kein 13+14.Gehalt versteht sich von selbst 🙂

      Ich bin ausgewandert, da ich keine Möglichkeiten gesehen habe in Deutschland meine beruflichen Ziele (Weiterbildungen, Fobis, Kongresse, etc.) finanzieren zu können.
      Die Ausbildung musste schon finanziert werden durch Nebenjobs, da man als Physio bezahlt und nichts bekommt während der Ausbildung!
      Dann möchte man wenigstens danach angemessen bezahlt werden.

    • Dicke Autos vor der Praxis? Dass ich nicht lache. Ich arbeite seit 15 Jahren in diesem tollen Beruf, konnte mir aber seitdem keinen Urlaub mehr leisten. Sie scheren genauso wie der Bericht alle über einen Kamm. Unglaublich solche Verallgemeinerungen.

    • Dann würde ich mal sagen das du dann gerade an die paar „schwarzen Schafe „geraten bist!!!!
      Als Physiotherapeut,wenn man qualitative sehr gute Arbeit machen möchte um den Patienten zu helfen bekommt man ohne Zusatzausbildungen nicht viel für eine KG Behandlung von der Kasse.Das kommt alles durch die vom Therapeuten selbst teuer bezahlten Weiterbildung.Und das macht eben die Qualität.Also ich finds ne Frechheit wie schlecht die Physios hier dargestellt werden.Da sollten sich die Leute erst mal genauer über den Beruf informieren damit sie wissen über was sie schreiben

    • Lieber Herr duke!
      Den Ärger über die kurze behandlungszeit kann ich verstehen jedoch liegt genau das an den Kassen! Bezahlt wird nur noch 15-20 Minuten und dabei ist alles hinlegen ausziehen etc drum rum mit einbezogen von den Kassen!! Wenn Praxen wie meine noch 25 Minuten behandeln ist das eigenes entgegenkommen! Wir Therapeuten versuchen seit Jahren dagegen anzugehen, leider können wir das nur über unsere Verbände probieren, denn deswegen streiken dürfen wir nicht!!! Das der Patient darunter leidet ist auch uns ein Dorn im Auge, so sollte es eben nicht sein!!

    • Lieber Mike, die Krankenkassen geben eine Behandlungszeit von 15-20 Minuten vor. Diese Zeit beinhaltet jedoch auch das A- sowie Ausziehen, Vor- und Nachbereitung, Terminvergabe un d
      Dokumentation.. Dafür erhalten wir je nach Bundesland ca. 15. € Da ich nicht davon ausgehe das Sie unendgeldich arbeiten, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass wir das auch nicht tun.
      Bei einem Umsatz pro Stunde von 45 bis 60 € ( FALLS wir das Geld für unsere Leistung von den Kassen überhaupt erhalten !) ist nach Abzug der Personal- und sonstigen Kosten sicherlich kein dickes Auto möglich. Die meisten Praxen werden immer noch von Frauen betrieben deren Mann den Lebensunterhalt der Familie betstreitet, anders ist es zumTeil nicht möglich.
      ich schlage vor dass Sie bei der nächsten Reparatur einmal den Stundensatz des Mechanikers berechnen, dann können wir uns weiter unterhalten.

      Was nicht stimmt ist die Bezahlung durch die Krankenkassen, falls wir überhaupt das Geld für unsere Leistung erhalten . Wie oben bereits erwähnt erhalten wir unwiderbringlich kein Geld, wenn der Arzt auch nur den kleinsten Formfehler auf einem Rezept gemacht hat, und wenn es auch nur ein winziger Buchstabe ist !

    • Sehr geehrter Herr Mike,

      nur als Ergänzung bzw. Erklärung zu Ihrem Eindruck: Die gesetzlichen Kassen zahlen ihren Satz für eine Krankengymnastik-Behandlung tatsächlich für den Zeitraum von 15-25, also im Schnitt 20 Minuten (was den meisten von uns Physiotherapeuten sicher nicht gefällt, weil man in dieser Zeit auch bei guter Zusammenarbeit mit dem Patienten nicht wirklich viel erreichen kann). In diesem Zeitfenster INBEGRIFFEN sind Terminierung, Rezeptkontrolle, Dokumentation, Vorbereitung von Material, ggf. Hilfe beim An-/ Ausziehen. Dass dann nur eine Netto-Zeit von 12-15 Minuten übrig bleibt, ist oft die traurige Wahrheit. Unsere Wahl: Diesen Rahmen annehmen, um wirtschaftlich zu bleiben (und bitte – seit wann sagen hierzulande Statussymbole etwas über den wirklichen Stand der Wirtschaftslage aus?? Wie viele Menschen fahren mit Autos herum, die sie sich nicht leisten können? Das gilt es hier nicht anzuprangern!) – und dafür in Kauf zu nehmen, dass man den Patienten eigentlich nicht ausreichend behandeln kann und sich selbst in unglaublichen Zeitstress bringt… Oder aber das Zeitkontingent erhöhen (z. B. auf 30 Minuten), den Patienten dadurch eine gehörige Mehrleitung zu bringen, mit dem Resultat, dass man am Ende des Tages seine Wirtschaftlichkeit oft schwer in Frage stellen muss. Dass in der Therapie auch viele Mehrleistungen zusätzlich unbezahlt erbracht werden, ist dem Patienten oft nicht bewusst.
      Physiotherapeuten in Deutschland haben genug zu tun (und aufgrund der steigenden Zahl an chronischen Erkrankungen und höherer Lebenserwartung wird sich dies auch noch steigern), das ist wahr – erst Recht, wenn wenn man versucht qualitativ hochwertig zu arbeiten. Von daher geht es uns gut. Was den Kompetenzzuspruch angeht (wir sind auch wie vor Heil-Hilfsberuf, das heißt, uns sind die Hände trotz nun schon seit Jahren steigender akademischer Ausbildung von mehreren Seiten (Ärzteverordnung, Kassenvorschriften) gebunden) und die Vergütung, die effektiv schlechter ist als vor 20 Jahren, das kann man so wirklich nicht stehen lassen. Ich würde mich freuen, wenn Sie dies bei Ihrer Beurteilung bzw. Ihrem Kommentar berücksichtigen würden. Vielen Dank!

    • Man merkt, daß auch hier einer nicht hinter unsere Kulissen schaut. Wie lange haben wie für die Autos gearbeitet? Wieviel Std pro Tag? Wie Arbeitnehmer hart. Ich z. B. 50-60 Std die Woche. Egal was ich mir von dem hart verdienten Geld kaufe. Ich habe es mir verdient. Andere bekommen ihr Gehalt, ob sie etwas leisten oder nicht. Beschäftigen sie sich mir den Hintergründen und sprechen Sie mit Physiotherapeuten und lassen sich mal erklären wie wir an die „Menge Kohle“ kommen. Mein Auto hat 100 km auf der Uhr 5 und War gebraucht.

    • Lieber Mike,
      sowas Hirnrissiges kann auch nur dann kommen, wenn man keine Ahnung hat…!?
      Ich arbeite, ähnlich wie die Dame oberhalb kommentiert hat, 40 Stunden in der Woche für 2000€, das macht knapp 1400€ zum Leben. Da könntest du mir eventuell mal vorrechnen, wie ich davon Miete bezahlen soll, meine Fortbildungen bezahlen, um meine Patienten gewissenhaft behandeln zu können und dann noch ein dickes Auto fahren soll…? Mein Gehalt ist leider gutes Mittelmaß in den Praxen in Bayern.
      Also ich warte gespannt auf deine Kalkulation, denn scheinbar mache ich grundlegend was falsch.

    • Hallo Mike
      Es gibt Physios, die beim Daimler am Band schaffen, weil sie
      ansonsten ihre Familien nicht ernähren könnten.
      Mein Mann und ich sind selbstständige Physios und können uns
      und unsere 2 Kinder nur durchbringen, weil wir beide zusammen
      gerechnet ca.80-90Std. in der Woche arbeiten.

  26. Der Report ist eine schlecht recherchierte Frechheit und ein Schlag ins Gesicht für alle Physiotherapeuten. Ich schließe mich den Kommentaren hier an. Mehr will ich nicht über diesen ‚Report‘ schreiben!

  27. Was für eine peinliche Berichterstattung!! Wer das recherchiert hat ist nicht qualifiziert für den Job und hat leider keine Ahnung von der Gesundheitsbranche!
    Allein schon die Aussage das Masseure mit einem zusätzlichen Lehrjahr zum Physiotherapeuten unqualifiziert sind ist eine glattte Lüge!! So eine Zuschauerverarsche von einem ,,seriösen“ ZdF-Magazin!
    Ich will nicht bestreiten, dass über das Rezept nach Nebenverdiensten (z.B. den Verkauf von Wärmepackungen) geguckt wird, aber dieser Report erklärt ja gleich alle PT’s zu Verbrechern und Nichtskönnern! Eine Wunderheilung per Massage und Daumendruck gibt es aber in den meisten Fällen nicht so einfach. Auch können nach manchen Therapien zunächst mehr Schmerzen entstehen, weil der PT bestimmte Sehnen und Bänder bewusst provoziert hat. Hat Ihr Reporter zwecks mangelnder Fachkenntnisse im Theorieunterricht an der Uni aber nicht gelernt. Schade! Solch schlampige und einseitige Reportagen sind jedenfalls ein journalistisches Armutszeugnis.

  28. Ich bin sehr enttäuscht von diesem so einseitig recherchierten Artikel, dass ich leider meine Meinung über „Report“ negativ ändern muss!
    Glücklicherweise bekommen wir viel Positiven Zuspruch von zufriedenen Patienten, dass uns dieser Bericht nicht schaden dürfte, doch leider ist er auch Öl im Feuer mancher Kritiker, die gerade z.B. Osteopathische Behandlungen als Fragwürdig darstellen. Wieviel wir zum Wohle des Patienten, egal ob das kostenlose Zusatzleistungen wie z.B. Berichte, Telefonate etc., unzählige Selbstfinanzierte Fortbildungen, Überstunden. Usw. Sind, lfür wenig Vergütung leisten, wird komplett übersehen. Dieser Bericht ist eine Frechheit und sehr einseitig, mit dem Ziel unsere Berufsgruppe in schlechtem Licht darzustellen. Es würde mich sehr interessieren, in wessen Auftrag dieser Bericht recherchiert und gesendet wurde!!!

  29. Vielen Dank für die ganzen Kommentare hier, die die richtige Lage in der Physiotherapie aufzeigen!!!
    Die Physiotherapie wird ja gerne mal schlecht in den Medien dargestellt, aber so einen schlechten Beitrag habe ich schon lange nicht mehr gesehen!
    Ist ja schön, dass in dem Bericht die teilweise fehlende Evidenz bemängelt wird, dass physiotherapeutische Wissenschaft in Deutschland über die Bachelor- und Masterstudiengänge möglich ist, wird nicht genannt. Hier studieren engagierte Therapeutinnen und Therapeuten, die Interesse an der Zukunft ihres Berufes haben! Wirtschaftliche Interessen können es ja nicht sein, da akademisierte Therapeutinnen und Therapeuten von den Krankenkassen ja nicht anders vergütet werden, als nicht-akademisierte Kolleginnen und Kollegen! Und wenn man sich in seinem Freundeskreis mal über Stundenlöhne unterhält bekommt man häufig die Aussagen: „also für so einen Stundenlohn hast du Schulgeld, Studiengebühren und die ganzen Fortbildungen bezahlt?“ und „nach einem akademischen Abschluss würde ich für so einen Stundenlohn nicht arbeiten!“
    Darüber sollte mal berichtet werden!

  30. Kann mich den Kommentaren der praktizierenden Physiotherapeuten hier nur anschließen. Dieser Bericht – wenn er denn nicht nur aus einer Überschrift bestehen würde – ist der Witz des Jahres – nicht recherchiert und ungerecht bis über die Grenzen. Der Beruf des staatlich anerkannten Physiotherapeuten kann – so wie die Bedingungen im Moment sind – nur von entschlossenen Idealisten in Angriff genommen werden.

  31. Absolute Frechheit diese Reportage!

    Es gehört mal aufgedeckt, dass Physiotherapeuten in Deutschland massiv unterbezahlt sind und das schon seit Jahren!
    Wer sich weiterbilden möchte muss auf vieles verzichten, ansonsten ist eine hochwertige Weiterbildung und kleinere Fortbildungen, Fachzeitschriften/-bücher, Kongressbesuche und die dazugehörigen Reisekosten samt Unterbringung nicht finanzierbar ohne Kredit (und wie sollte man den abbezahlen?!)
    Urlaub?

    Physiotherapeut wird man in Deutschland nicht wegen der Bezahlung!
    Wer angemessen bezahlt werden will muss auswandern!

    Praxen sollten Ihre Tarife komplett selbst bestimmen, dann wird sich auch die Qualität durchsetzen.
    Die Krankenkassen sollten einen Teil zuzahlen und den Rest der Patient!
    Praxen ohne Qualität werden sich nicht lange halten können!

    In Deutschland läuft einiges schief, LEIDER!

    Das wird verschwiegen, stattdessen lieber denunziert als wenn der ganze Berufsstand keine Ahnung hat. Absolute Frechheit!
    Macht mal eine Reportage über einen Physiotherapeut, der UpToDate ist und das für einen Apfel und ein Ei. Der den chronischen Schmerzpatienten mit modernen Ansätzen therapiert. Für den Kommunikation ein wesentliches Tool ist und dies gezielt einsetzt um den betroffen Schmerzpatienten aufzuklären und zu informieren.
    Im Abspann dann bitte zur Entsetzung aller den Stundenlohn einblenden und was derjenige im Jahr (nach Abzug aller beruflichen Kosten um UpToDate zu bleiben) übrig hat.

    Das wäre eine angemessene Reportage und Hilfe für Physios in Deutschland die sich zerreißen!

    Danke!

  32. Ich bin auch Beihilfe Versicherte und ärgere mich auch, dass wir immer mehr zuzahlen müssen. Meine Praxis gab auch Einverständniserklärungen aus, dass ab sofort die niedrigen Beihilfesätze nicht mehr geduldet werden und Zuzahlungen verlangt werden. Der Dumme ist dann eben der Patient.

    • Moment mal, wo steht denn, dass beihilfeberechtige Patienten keinen Eigenanteil haben sollen bzw. dürfen? Unsere Privatpreise haben nichts mit den Kassenvergütungen zu tun.

    • Liebe Marie,

      selbst von den Trägern der „Beihilfe“ wurde attestiert, dass die bezahlten Sätze nicht kostendeckend sind und deshalb mit Zuzahlungen zu rechnen ist. Bitte einfach genau informieren.
      Das Physiotherapeuten mit der Erstattung durch Beihilfe ungefähr den halben Umsatz einer Autowerkstatt erzielen ist Ihnen weiterhin ebenfalls klar?

      Freundliche Grüße

      Dennis Kraus

    • Liebe Marie,

      daran sind nicht wir schuld !
      Das Ministerium selber sieht die Zuzahlung der Beihilfepatienten als die Zuzahlung, die auch die KV versicherten zahlen müssen !! Es ist vom Ministerium so gewünscht. Das Schreiben liegt mir vor.

      Zudem muss man leider auch erwähnen, das Privatversicherte ihre Versicherung selber bezahlen. Beihilfe wird vom Staat bezahlt , nicht von Ihnen persönlich. Deshalb auch BEI-hilfe.

      Wenn Sie Privatpatient sein möchten, dann müssen Sie leider auch Privatpatienttarife bezahlen !

    • So wie jeder gesetzlich Versicherte Zuzahlungen bei Heilmittel leisten muss, können auch Privatversicherte mit Beihilfeanteil zu monetären Eigenleistungen hinzugezogen werden. Ich finde diese Jammere eine Frechheit, vielleicht überlegen Sie mal wer Ihr Gehalt zahlt!!!! Der Steuerzahler, der zu 90% gesetzlich versichert ist und auf Arzttermine warten darf.
      Und zahlen Sie in Ihrer Werkstatt auch immer nur die Hälfte des Preises???

    • Wo steht geschrieben, dass der Beihilfeberechtigte nicht zuzahlen muss??????????? Es ist vom BGH bestätigt, dass Beihilfe eben nur eine „Bei…Hilfe“ ist und kein kostendeckender Faktor! In unserer Praxis wollen Privatpatienten besonders behandelt werden, nämlich mit 30 Minten Zeit! Wenn ich das für den Beihilfesatz (zB. von derzeit 22,50 € für 30 Minuten Manuelle Therapie) tun würde, würde ich gegenüber dem gesetzlich versicherten Einbußen hinnehmen müssen. Wieso und mit welchem Recht verlangen Sie das von mir!?

    • Die Beihilfepreise sind bei ein paar Positionen schon unter den
      schlecht bezahlten Kassenpreisen.
      Setzten Sie sich doch mal bei den Trägern der Beihilfe für ein,
      das die diese erhöhen ( immerhin seit ca.2001 nicht mehr
      erhöht)

  33. Es ist eine Frechheit so über uns Physiotherapeuten zu sprechen! Wirklich sehr schlecht bis überhaupt nicht recherchiert.
    Wir arbeiten bei einer eher weniger guten Bezahlung und nehmen uns trotz Allem Zeit für unsere Patienten. Sehr viele Praxen kommen gerade so über die Runden und arbeiten trotzdem in einer 30 Min Frequenz.

    Außerdem sollte bedacht werden dass unsere Ausbildung monatlich Geld kostet.

  34. Au man, was war das denn bitte für ein Bericht, der hatte ja echt das Niveau der Zeitung mit den vier Buchstaben. Wurden diese oberflächllichen Recherchen und interviewten (angeblichen) Patienten von der Ärztelobby/Krankenkassen engagiert (und bezahlt)? ‚Schiessen‘ diese gerade gegen die Physios, da diese eine bessere/gerechtere Bezahlung fordern, hmmm…..
    Wenn bei diesen beiden ‚Patienten‘ keine Besserung der Krankheitsbeschwerden eingetreten sind, weshalb stellt man deren Ärzte denn nicht auch zur Rede? Diese haben doch schließlich jahrelang studiert und sollten den Patienten die entsprechende Diagnose stellen und Heilungsplan aufstellen. Das ist sehr billig und einfach hierzu nur die Physios schlecht zu machen.
    Von meinen, nicht gerade wenigen, Besuchen in Physio-Praxen kann ich nur Gutes erzählen. Es wurde und wird mir nichts aufgedrängt das ich nicht auch haben möchte. Eher das Gegenteil war der Fall, ich wurde gut über einige Situationen informiert.
    Ich fühlte mich bislang immer sehr gut und kompetent beraten und erst recht behandelt.
    Sicher gibt es auch in diesen Bereich einige ’schwarze Schafe‘, doch die sollten doch ausfindig gemacht werden können. Als Patient ziehe ich halt meine Konsequenzen, gehe mit dem nächsten Rezept dort nicht mehr hin und mache sicher keine positive Werbung für eine derartige Praxis.

    Lieber BR, bitte das nächste Mal nicht so einseitig recherchieren und berichten!

  35. Ich frage mich, was dieser Beitrag bewirken soll. Die gesamte Physiotherapie wurde als Scharlatanerie abgetan, ohne sich zu informieren, wie ein ganz normaler Alltag in einer korrekt abrechnenden Praxis aussieht. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Sie uns so in den Rücken fallen, statt ihn uns zu stärken. Seit Jahren arbeiten wir unter Tarif, setzen uns mit Leidenschaft ein und dann so ein Beitrag – völlig absurd. Sie sollten besser einen Beitrag dazu leisten, dass wir entsprechend unserer hohen Qualifikation bezahlt werden und nicht zwei Patienten, denen leider nicht geholfen wurde, als Maßstab setzen. Fragen Sie doch mal die Patienten in unserer Praxis – da geht es nicht um Luxus, sondern um die Erhaltung der Berufsfähigkeit oder den Verbleib in der eigenen Wohnung, statt im Heim.
    Ich finde Ihren Bericht skandalös.
    Helga Liekenbröcker, Physiotherapeutin

  36. Gelungener Bericht für einen kleinen karrieregeilen Möchtegernjournalisten, der die reißerische Schiene seiner Chefs bedient. Sollte er auf seiner Schleimspur ausrutschen, lieber zum Osteopathen für 100 € gehen.

  37. Es ist eine Sendung gewesen, die aktuellen Entgleisungen richtig aufzeigt.
    Die Ursachen werden leider verkannt. Im berufsgesetz von 1988 hat die Bundesregierung die Akademisierung verhindert. Hierher rührt die fehlende Professionalisierung. In meinem Betrieben arbeiten derzeit 50 Mitarbeiter, von denen 5 einen akademischen Abschluss haben. Wir haben noch nie „geigelt“. Die Praxen sind finanziell extrem eng aufgestellt. Nur eine angemessene vergütung in Verbindung mit einer echten Professionalisierung sichert eine gute Physiotherapie in Deutschland. Fast alle anderen Länder der Welt können hier als Vorbild genommen werden.

  38. wer hat das denn in auftrag gegeben? Jetzt gerät die Physiotherapie
    tatsächlich in eine Grauzone, der Beruf im Gesundheitswesen mit
    einer fast nicht existierenden Lobby. Ich sehe in dem Beruf in
    Deutschland keine Zukunft mehr, ich bin seit über 20 Jahren
    Physiotherapeut, werde demnächst als Heilpraktiker arbeiten,
    denn bei diesem Verdienst kommst Du unweigerlich in die
    Altersarmut, darüber wird nichts gesagt. Nichts über Inkompetenz
    der meisten Ärzte, der Krankenkassen usw..Der Beruf hat leider
    nie den Stellenwert bekommen, der ihm eigentlich zusteht und den
    er in anderen Ländern durchaus hat. Stattdessen das schon unwürdige
    Gerangel um Minuten und dann darf man noch Rezeptgebühren für
    die Kassen eintreiben. Auf der anderen Seite die Pateienten, die
    hochwertige Behandlungen am liebsten umsonst hätten, aber mit
    ihren dicken Geländewagen vorfahren. Patienten, die wirklich
    Behandlungen nötig hätten, aber nichts mehr verschrieben bekommen
    und andere, bevorzugt Privatpatienten, die wegen Bagatellen Rezepte
    ohne Ende reingeschoben kriegen.Das könnte ich ohne Probleme
    noch seitenweise verlängern, aber wozu?
    Fazit: Entscheidungsträger sitzen am ganz langem Hebel, es geht
    wie immer und überall um Macht und Geld und da sehen wir Physios
    ganz klein aus und jetzt wird mit diesem Bericht auch noch Stimmung
    gegen uns gemacht, traurig traurig.

  39. Sehr geehrte Damen und Herren
    Die hohe Anzahl der Therapeuten wurde Anfang 2000 vom Arbeitsamt gepusht. Schlagwort Umschulung: es gab dann fast mehr vom Arbeitsamt geförderte Physiotherapieschüler, als Selbstzahler!
    Die Gesetzzesänderung bezüglich der Selbstständigkeit hat nicht gerade für mehr Qualität gesorgt. Unerfahrene Physios ohne Beruferfahrung können sich direkt nach der Prüfung selbstständig machen.
    Dies bedeutet, sie haben keine Möglichkeit zu fragen, zu üben etc.
    Kritisch sollten aber auch einmal die Überweiser beobachtet werden.
    Erstens geben Sie dem Physio die Arbeitserlaubnis am Patienten, zweitens haben Sie sich schon sehr häufig am Patienten mit fraglichen physikalischen Therapien versucht, auch mit Zuzahlungen und 3. schauen Sie einmal auf
    die Verordnung, welche Sie im TV gezeigt haben.
    Die Diagnose war mehr als unqualifiziert. LWS Syndrom kann jeder diagnostizieren. Wusste es der Überweiser nicht besser?
    Wie soll der Therapeut qualifiziert und gezielt arbeiten? Diagnostizieren darf er nicht, nur befunden.
    Natürlich darf kein Therapeut einen Patienten ablehnen, nur weil er die nicht zum Selbstzahler werden möchte.
    Osteopathie darf auch nur von Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt und abgerechnet werden.
    Die gesetzlichen Krankenkassen haben da etwas angeschoben, was nicht rechtens ist. Nur auf auf die Verbandszugehörigkeit des Osteopathen zu schauen reicht nicht. Aber wenn man ein Auge zudrückt, dann verdienen Sie selbst an den Neukunden und die Osteopathen, ohne Arzt oder HP zu sein, auch.
    Selbstverständlich sind die Vergütungen für gute Physios deutlich zu gering, bei der Höhe der Nebenkosten einer Praxis und den erforderlichen teuren Fortbildungen für die Physios.
    Noch ein Vorschlag: wenn man die Zeitvorgaben für eine Therapie entfallen lassen würde und dadurch die Physiotherapeuten nicht mehr Zeit verkaufen, sondern sich über Leistung beweisen müssen, wird man schnell sehen, wo die meisten Patienten hingehen. Qualität über Quantität.
    Ich bitte um Entschuldigung für den langen Text.
    Habe noch viel mehr auf dem Herzen, aber qualifizierte und veränderungswillige Gesprächspartner auf verschiedenen Seiten zu finden ist fast unmöglich.
    Hoffen wir also auf bessere Zeiten

  40. Absolut ein Tritt gegen einen ganzen Berufsstand und den Therapeuten die sich jeden Tag den A…. Aufreißen um mit einem selbst finanzierten Ausbildungsberuf den Lebensunterhalt erbringen müssen

  41. Hallo liebes Report-Team,
    seit 10 Jahren betreibe ich eine Praxis für Physiotherapie, die Vergütungen sind unerträglich niedrig. Hat sich mal jemand eine Vorstellung gemacht, wie da gerechte Löhne gezahlt werden sollen ? In meiner Praxis dauern Behandlungen zwischen 20 und 30 Minuten, Tendenz eher in Richtung 30 Minuten. Eher „verschenke“ ich Leistungen, die zur ärztlichen Verordnung passen, als daß ich je Patienten auch nur einen Euro extra in Rechnung gestellt hätte für Zusatzleistungen oder für längere Behandlungen. Bitte berichten Sie in Zukunft einmal über die schwierige finanzielle Situation der Physiotherapeuten anstatt sie pauschal schlecht zu machen und einen ganzen Berufsstand an den Pranger stellen. Es ist ein bedenkliches Geschäft inzwischen geworden mit sogenannten IGEL-Leistungen (=“Individuelle Gesundheitsleistungen“) Viele Ärzte (nicht alle!) machen es dem Rest der Bevölkerung doch vor, wie man sich mit dubiosen Methoden und Leistungen eine goldene Nase verdienen kann!

  42. Vielen Dank lieber BR für diesen äußerst „kompetenten“ und dazu noch „gut“ recherchierten Report über unser Berufsbild,der Physiotherapie. Es ist mal wieder toll zu sehen,wie schlecht der gesamte Berufsstand in Deutschland gestellt wird,ohne die Realität zu erwähnen,nämlich dass wir grundsätzlich nur max.20min für jede KG bzw. MT von den gesetzl.Krankenkassen bezahlt bekommen,vorausgesetzt dass wir an dem jeweiligen Rezept alles kontrolliert haben,denn sonst gibts leider kein Geld! Dazu bilden wir uns ständig weiter und das zumeist aus eigener Tasche und dazu meist am Wochenende oder im Urlaub,und das trotz unser 3-jährigen schulischen Ausbildung,welche nicht wie andere Berufsgruppen vergütet wird.

    Es wär schön gewesen,wenn Sie,lieber BR,etwas besser recherchiert hätten,bevor sie über uns „Abzocker“ von Patienten berichten!!!

  43. Habe dieses als Patient so erlebt, da ging es aber um €25 für
    6 Anwedungen,.
    Aussage des Therapeuten sinngemäß: was mir der Arzt
    verordent hat ist für die Katz, er weiß es besser,
    es hat mir aber geholfen was er tat.
    Beim Allgemein Arzt ähnliches elebt, Krebsvorsorge, Aussage des Mediziners: Untersuchungen die die Krankenkasse bezahlen sind zu lückenhaft .
    Vielleicht sollte man einmal die Machenschsften der Krankenkassen
    recherchieren , die sollten doch sinnvoll mit dem Geld der Patienten
    für sie um gehen.

  44. Zum Glück ist das Wichtigste schon genannt. Dennoch absolut unpassende und unrepräsentative Auswahl an Patienten. Zum einen schienen beide absolut chronisch betroffen zu sein, wodurch die komplette Heilung der Beschwerden eher schwierig wird, zum anderen erfuhr der Zuschauer rein gar nichts über die Anamnese der Patienten, was eine Beurteilung der Qualität der physiotherapeutischen Behandlung und deren Wirkung unmöglich macht.
    Äußerst anmaßend von den recherchierenden Personen!! Unglaublich schlecht und oberflächlich.

  45. Leute, Leute, Leute,
    was hat Euch denn da geritten?
    ….wieder nicht ausreichend recherchiert. Massagen machen in einer Physiotherapiepraxis ca. noch 2 % des Verordnungsvolumens aus, denn es werden von den Ärzten gar keine mehr verordnet.

    90 Euro für eine Std. Osteopathie? Wen interessiert das? Wieder kein Wort darüber, dass die Krankenkassen eine Vergütung von ca. 15 Euro anbieten. Was ist mit den Kollegen, die keine Osteopathieausbildung gemacht haben?

    In dem Bericht sollte es doch um Physios gehen, die nicht adäquat bezahlt werden und deshalb zu unlauteren Mitteln greifen um teilweise ihre Existenz zu sichern. Das es dabei „Auswüchse“ gibt ändert doch nichts an dem grundlegenden Problem der miserablen Vergütung.

    Ich bin es leid ständig in die Grauzone eines Abzockers gerückt zu werden. Andererseits ist es heute kaum möglich eine Praxis wirtschaftlich zu führen wenn man sich an die korrekte Ausführung der Rahmenbedingungen hält.
    In meiner Praxis werden keine Zusatzleistungen aktiv angeboten und Termine werden selbstverständlich auch an „KG-pur“ Patienten vergeben.

    Wer aber fragt danach, dass Praktikanten als Vollzeitarbeitskräfte missbraucht werden, selbstverständlich ohne Bezahlung? Ärzte aktiv in ihre eigens gegründete und angeschlossene Physiotherapie überweisen? Patienten mit einer Verletzung oder Erkrankung teilweise 20 min KG in der Woche bekommen sollen, obwohl die Arbeitgeber die Gehälter weiter bezahlen müssen?

    Krankenkassen zahlen für eine Behandlung mit Manueller Lymphdrainage, für die man eine 4-wöchige Weiterbildung besuchen muss, am Ende weniger als für die Behandlungen mit KG.

    Ich kenne Kliniken in denen 5 Therapeuten 9 Praktikanten „betreuen“. Die Praktikanten werden aber voll eingesetzt.

    Diese Liste ließe sich noch weitaus umfangreicher gestalten. Das wären aber die Probleme, denen sich der BR mal widmen sollte.

    Ich warte immer noch auf einen fairen, gut recherchierten, Bericht über die Lage der Physiotherapeuten.

    Wer berichtet mal darüber, dass ein Physiotherapeut mit 25 Jahren Berufserfahrung, jeder erdenklichen Fortbildung, von den Kassen genauso honoriert wird wie die 21 Jahre alte Krankengymnastin, die mit 4,49 Ihre Prüfung geschafft hat? Haben Sie schon mal im Sozialgesetzbuch recherchiert: Dort steht was von ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich.

    Ihr Bericht erreicht aber nicht mal die Note ausreichend. Thema verfehlt, ohne die ausreichende Tiefe…..ungenügend.

    • Ich kann mich den vielen kritischen Kommentaren nur anschließen. 1980 beendete ich meine Ausbildung zur „staatlich anerkannten Krankengymnastin“. Damals wurde den Berufskolleg(inn)en, die sich in einer eigenen Praxis niederließen noch gute finanzielle Verdienste in Aussicht gestellt….Die Situation ist heute nur als verheerend zu bezeichnen! Wir sind engagiert bzw.blöd genug weiterhin teure Fortbildungen zu besuchen, ohne diese adäquat von den Krankenkassen entlohnt zu bekommen. Bekommen permanent bürokratische Knüppel in den Weg geworfen. Einen Zwanzigminuten-Rhythmus in einer Vollzeitstelle ohne Burn-out zu überleben ist eher unmöglich. UND DANN DAS!!!!!Ein unqualifiziert einseitiger Bericht, der letztlich gar nichts unserer eigentlichen Arbeitswelt vermittelt!!! Mein Vertrauen in die Berichterstattung des Report-Teams hat mit diesem Beitrag MASSIV gelitten! Ich kann nur hoffen, dass Sie wenigstens so fair und aufrichtig sind das Thema erneut aufzugreifen und die Realität unseres wörtlich kräftezehrenden unterbezahlten (nennen Sie dabei bitte konkrete Beträge wieviel Geld für welche Behandlungen von den Kassen gezahlt werden, oder wie hoch unser Verdienst nach fast 35 Jahren Berufstätigkeit liegt) „Knochenjobs“ aufzeigen!!! Ansonsten kann ich nur hoffen, dass Sie juristische Konsequenzen tragen müssen. Sei es durch unseren Berufsverband oder durch Anzeigen möglichst vieler meiner ehrlich arbeitenden Kollegen!

  46. Sehr schade: hier werden zwei Themen tendenziös dargestellt und auch noch miteinander vermischt: Behauptungen über angeblich unwirksame Therapien und zweifelhafte, teils unerlaubte Versuche mancher Therapeuten, sich aus ihrer wirtschaftlichen Misere zu retten.
    Zuerst zur wirtschaftlichen Lage: Natürlich dürfen sich Therapeutin nicht auf Kosten der Patienten retten – aber auf wessen Kosten dann? Die Krankenkassen, deren Aufgabe unter anderem eine angemessene Vergütung für qualifizierte Arbeit wäre, fühlen jedenfalls nicht zuständig.
    Wir hörten: in Deutschland gibt es mehr Physios als Ärzte. Wäre schon interessant zu sehen, welche Kosten den Krankenversicherungen durch diese zahlreichen Therapeuten entstehen, und diese Kosten ins Verhältnis zu denen zu setzen, die zum Beispiel durch die Arztpraxen entstehen. Hier könnte man recht gut erkennen, dass die Vergütung für Physiotherapie unterirdisch schlecht ist.
    Zur Behandlungsqualität / Evidenz: Selbstverständlich müssen die Ergebnisse medizinischer Interventionen überprüft werden. Und zwar alle – Effekte der Physiotherapie genauso, wie Ergebnisse von Eingriffen, von Akupunktur, von Medikamente (man lese zB über Kosten / Nutzen von Lipidsenkern nach) – ohne Ausnahmen.
    Unzufriedene Patienten, denen nicht geholfen wird, gibt es allenthalben – jeder kennt solche. Das ist definitiv kein spezifisch physiotherapeutisches Problem. Die beiden gezeigten Patienten werden von ihren Ärzten mit Krankengymnastik-Verordnugnen ausgestattet worden. Dass der Hausarzt, der Radiologe, der Orthopäde, der Zahnarzt, wer auch immer sonst involviert war, nicht geholfen hat, ist hier kein Thema?
    Schlechte Therapeuten gibt es fraglos, genauso wie es schlechte Ärzte, schlechte Handwerker, schlechte Köche, schlechte Lehrer gibt (vielleicht sogar schlechte Journalisten). Physiotherapeuten, die die Regeln der Krankenkassen sehr weit auslegen, die betrügen und Unterschriften für Behandlungen fordern, die nicht so stattgefunden haben: die gibts sicher auch – und das wird nicht entschuldigt dadurch, dass im Gesundheitswesen allenthalben sehr gern betrogen wird. Die Herabwürdigung eines ganzen Berufsstandes ist allerdings eine allzu billige Art und Weise, mit Missständen umzugehen.

  47. Ich habe nichts gegen eine kritische und seriöse Berichtserstattung, doch hier von schwarzen Schafen zu sprechen, die aus dem Verkehr gezogen gehören, dass Überspannt den Bogen. Eine Stunde Inspektion beim VW – Händler kostet 130,00 in München (kein Meister, Geselle) und hier spricht man über einen Betrag von 15€ für 15 bis 20 Minuten… und dann verlangt man auch noch, dass nach 6 Behandlungen sämtliche Beschwerden verschwunden oder gelindert worden sind.
    Schade, dass Sie nicht auf die Initiative der der Verbands der Physiotherapeuten in Ihrem Beitrag eingegangen sind. Wird übrigens vom Bayerischen Rundfunk unterstützt! Hier der Link (Link redaktionell entfernt)

  48. Ich schließe mich der Meinung meinen Kollegen an. Ich habe noch nie einen so schlechten Report über unseren Berufsstand gesehen. Scheinbar gibt es nur unzufriedene Patienten?
    Der Bericht ist eine Frechheit und lässt alle Physiotherapeuten in eine schlechten Licht dar stehen. Da fehlen mir die Worte…..

  49. Liebes Report Team,
    euer Bericht ist derartig einseitig und unqualifiziert, er zieht uns Physiotherapeuten in ein so absolut schlechtes Bild,…… und es gibt Menschen, die keine Ahnung von der Materie haben , die das alles glauben.
    Danke an alle Kollegen, die bis jetzt geantwortet haben.
    Dem kann ich nur hinzufügen, dass wir Physiotherapeuten abhängig sind von Ärzten und Krankenkassen. Ich habe 1987 Examen gemacht. Habe mehrere Zusatzausbildungen u.a. Neurophysiologisch. <die Ausbildungen haben viel Geld und Zeit gekostet. Damals bekam man auch , wie auch für Manuelle Therapie einen Behandliungszeitraum von 30 Min vorgeschrieben. Ist inzwischen Geschichte. Ein Querschnittspatient bekommt nicht mehr vorgeschriebene Behandlungszeit,als ein Patient, der sich einen Finger gebrochen hat.
    Was hat ein Querschnittspatient davon? Wir müssen ihm dazu schon viell vor seiner Behandlungszeit einen Raum , oder Platz zur Verfügung stellen, damit er auch bereit für die Behandlung ist.
    Es geht vieles auf Kosten der Patienten, aber es ist nicht die Schuld der Physiotherapeuten!!!!!

  50. Liebes Report München Team- Ich lade sie herzlich in meine Praxis nach Frankfurt am Main ein und werde sie gerne über die Realität deutscher Physiotherapiepraxen aufklären. Es sollte sich lieber mal die Frage gestellt werden, warum Ärzte von der Politik dazu aufgefordert werden IGEL – Leistungen zu verkaufen und Therapien durch uns Physiotherapeuten die Evidenz besitzen (hierzu gibt es zahlreiche internationale Studien, um nur einen der meines Erachtens schlecht recherchierten Punkte zu nennen) vorzuziehen. Warum werden Ärzte unter Regressdruck gesetzt, so dass sie ihrem Versorgungsauftrag aus Angst nicht mehr nachgehen? Was passiert mit den Menschen die von Quartal zu Quartal springen um Rezepte zu erhalten und wir unsere Therapien von Quartal zu Quartal wieder erneut beginnen müssen? Was ist mit chronisch Kranken die trotz Schmerzen und behandlungsbedarf keine Rezepte erhalten? Wenn sie auf die richtigen Fragen die richtigen Antworten möchten: Praxis Schneider Frankfurt

  51. Auch wenn ich aus über 100 mitgelesenen Beiträgen im Live-Chat nur drei eindeutige Vergehen entdeckt habe, ärgern mich diese Betrügereien als ehrliche Physiotherapeutin auch sehr.

    Es wäre schön, wenn sich von Betrug Betroffene die Zeit nehmen, den wenigen Betrügern das Handwerk zu legen und den Verdacht bei der eingerichteten Stelle zur „Bekämpfung von Fehlverhalten im Gesundheitswesen“ melden – siehe (Link redaktionell entfernt)

    Dass leider dieses Fehlverhalten nun die Masse der korrekt arbeitenden Physiotherapeuten in schlechtes Licht rückt finde ich trotzdem schade!
    Nora Weber

  52. Hallo, also ich empfinde den Bericht wie eine Ohrfeige. Ich habe mit meinem Vater eine Praxis zusammen, der vor ca. 35J. Als med. Bademeister- u. Masseur begann. Er hat sehr schwer dafür gearbeitet Physio zu werden u. nicht nur einen Wochendkurs gemacht, man glaubt es kaum, denn es gibt tatsächlich gesetzliche Bestimmungen. Das ist das erst was schlecht recherchiert worden ist. Schlimm finde ich auch, dass wir am Pranger stehen u. nicht die gesetzlichen Krankenkassen, die nur noch 15-25min. Behandlung bezahlen u. sich bei der Rezeptkontrolle zu Tode kontrollieren u. viele erbrachte Leistungen aufgrund von Nichtigkeiten nicht bezahlen. Vielleicht hätte man mal vorher in den Heilmittelkatalog geschaut u. in die Verträge mit denn gesetzlichen Krankenkassen bevor man so etwas berichtet. Wir überlegen auch schon seit längerem unsere Krankenkassenzulassung abzugeben, weil sich das ganze wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Im Wellnessbereich legen viele Leute gerne für 30min. Massage 40EUR u. noch mehr hin, wo die Behandelnden noch nicht mal Masseure sein müssen, oft nur Kosmetikerin o.ä. verrückte Welt.
    Des weitern gibt es natürlich Studien über die Wirksamkeit von Massagen. Interessant dürfte auch ein Bericht sein, über die Fascientechniknen die bei Quarks u. Co. Ausgestrahlt wurde. Weitere Studien über die Wirksamkeit von Osteopathischen Techniken findet man auch auf der Seite vom AFO u. natürlich auch teilweise auf Pubmed. Jetzt wird die Osteopathie auch noch in den Dreck gezogen, dass die Osteopathie aber kein geschützter Begriff ist u. hier dringend gesetzliche Bestimmungen erforderlich sind wurde nicht erwähnt, wofür etliche osteopathische Verbände, wie der VOD, BAO einstehen. Vernünftige Osteopathie wie wir studieren 6Jahre Nebenberuflich. Zahlen teilweise über 30.000EUR dafür u. schließen diese oft mit einer wissenschaftlichen arbeit ab (Diese findet man auch auf der Seite Der AFO). Das dann die Osteopathie oft bei einer Behandlung von 45-60min. Nicht 10,50 kosten kann ist doch klar. Qualität kostet halt. Skandalös finde ich eher Ärzte, die die Pat. Noch nicht mal ohne Kleidung ansehen, oder noch nicht mal anfassen.
    Man kann natürlich auch nicht erwarten, dass die Pat. Auch mal selbst was in ihre Gesundheit investieren, bezahlt doch alles die Kasse? Bei Zahnersatz, Brille, Hörgeräte u. Co scheint das auch kein Skandal, Grauzone o.ä. zu sein, oder???
    Eine genervten Physiotherapeutin u. Osteopathin

    • Guten Abend,
      das der Bericht nicht ganz so falsch sein kann zeigt die Reaktion der Physiotherapeuten. Da wird mal eben ein eigener Verband für Osteopathie gegründet, eine Ausbildung mit pseudowissenschaftlichen Abschluss angeboten und schon möchte man aus einem Heilhilfsberuf einen arztähnlichen Berufsstand machen. Ich habe zufällig eine Aus/Fortbildung für Osteopathie mit Physiotherapeuten mitgemacht. Die Ausbildung war ok, aber das Grundwissen der Physio war eine Katastrophe.
      Keine Ahnung von Krankheitsbildern geschweige von deren Entstehung. Das war echt abenteuerlich. Wenn ich mir vorstelle das diese Leute eigenständig therapieren wollen, wird mir Angst und Bange. Der Kurz bestand aus 15 Teilnehmern, davon waren 2 keine Physio.
      Schuster bleib bei deinen Leisten!

      • Dazu ist zu sagen,dass man eine Ausbildung zum Osteopathen nicht mal zufällig macht. Diese dauert 5-6 Jahre und schließt sich immer! An eine vorangegangene qualifizierte Ausbildung an.Der Charakter einer Ausbildung ist,dass sie AUSBILDET!
        Wie lange dauert ein Medizinstudium und was kann der frisch examinierte Mediziner,wenn er den Patienten selbständig therapiert? Sicher wendet auch dieser erst manuelle Techniken an, die er nicht im Studium gelernt hat,nachdem er sich ausreichend weitergebildet hat. Da muss einem nicht Angst und Bange werden, sondern man kann sich vertrauensvoll an so engagierte ,qualifizierteTherapeuten wenden.
        Es lohnt sich allerdings die Art und den Umfang der Ausbildung zu betrachten,mit 3 bis 4 Modulen ist sicher kein fundiertes Wissen zu erreichen.
        Der Charakter der meisten Berufe besteht auch darin, das sich die „Leisten“ im Laufe der Jahre und entsprechend des Know Hows ändern!

  53. Auch ich kann mich den Kommentaren nur anschließen. Der Bericht war schlecht recherchiert und stellt in keinem Fall den Beruf des Physiotherapeuten objektiv dar.
    Ich war sehr erschrocken solch einen Bericht in der ARD zu sehen

  54. Als ich den Bericht gesehen habe, war ich richtig entsetzt – nicht über die angeprangerten Machenschaften, sonder über die Art und Weise der Berichterstattung.
    Mir wurde der Eindruck vermittelt (so habe ich es empfunden), dass es bei den Physiotherapeuten viele schwarze Schafe gibt, die nichts (oder wenig) von ihrem Handwerk verstehen, also nur abkassieren wollen.
    Das mag ja sein – ABER:
    Der Aspekt, dass es viele sehr gute Praxen gibt, in denen man häufig eine bessere Behandlung als bei Fach-Ärzten erhält, die manchmal kaum außerhalb ihres Fachgebiets Bescheid wissen (wollen?), findet im Bericht überhaupt keine Beachtung.
    Ich bin wirklich sehr enttäuscht und ärgere mich, dass ich mir diesen Bericht angesehen habe.
    Die Art und Weise, zusätzliche Einnahmen zu erhalten, finde ich auch eine Unverschämtheit – sie bringt eine ganze Berufsgruppe in Verruf; und durch Ihren einseitigen Bericht unterstützen Sie diesen Eindruck.
    Ich hatte eine deutlich ausgewogenere Darstellung erwartet – so war’s bisher.
    Wenn das so weitergeht, braucht man sich REPORT München auch nicht mehr anzusehen :-(((

  55. Auch als Patientin kann ich nur sagen, dass die Bezahlung der Physiotherapeuten, Krankenschwestern etc. wirklich erbärmlich ist. Leider ist für sinnlose und überteuerte Bauprojekte immer viel Geld (STEUERGELDER!!!) da, aber dort, wo wirklich Geld benötigt wird, fehlt es. Armes Deutschland.
    Aber es gibt auch Physiotherapiepraxen, die sich ihre miese Bezahlung beim Patienten zurückholen: Verordnung 6x Krankengymnastik, die soll meines Wissens nach ca. 15 – 20 Minuten dauern. Termine werden in dieser Praxis im 20 Min – Rhythmus vergeben. Beim ersten Termin war die tatsächliche Behandlungszeit 6 Minuten, beim zweiten Termin 51/2 Minuten und als Krönung beim dritten Termin unschlagbare 31/2 Minuten. Daraufhin habe ich mich beim Chef beschwert, als Antwort wurde die schlechte Bezahlung in´s Feld geführt, der Raum wäre ja schließlich besetzt und die Zeit für Aus – und Anziehen müsste ich auch mit einrechnen und dass ich mich ja bei meiner Krankenkasse beschweren könne. Denn nur bei vielen Beschwerden würde sich bei der Bezahlung vielleicht mal was ändern – Originalton.
    Das habe ich dann auch gemacht, aber witzigerweise konnte mir bei meiner Krankenkasse nicht mal jemand sagen, wie lange eine Behandlung dauern muss.
    Fazit: In dieser Praxis sieht mich keiner mehr und meine Krankenkasse brauche ich auch nicht nach meinen Rechten als Patient zu fragen. Wie gesagt, armes Deutschland!

  56. Bin sehr verärgert über diesen einseitigen und miserablen Bericht über ein ernsthaftes und aktuelles Thema.
    Kein Thema, Abzocker gibt es leider in jeder Branche !
    Jedoch weiß ich nicht, was jetzt schlimmer dargestellt wurde, Islamischer Staat
    -entführte Frauen oder Physiotherapeuten in Deutschland ???

    Ich fordere von Report Mainz umgehende Richtigstellung in der nächsten Sendung und eine Entschuldigung bei allen Physiotherapeuten !
    Konzentrieren Sie sich eher auf die Machenschaften der Pharmaindustrie und der Krankenkassen.

  57. Guten Abend,

    leider krankt das System an allen Ecken und Enden: Viel Leistung-Wenig Geld! Das Berufsbild PhysiotherapeutInn ist zwar in der Öffentlichkeit hoch geschätzt, jedoch völlig unterbezahlt. Ein Beruf der permanente Weiterbildung erfordert, nicht zuletzt als Bedingung zur Abrechnung einzelner Heilmittelpositionen, sollte auch ein angemessenes Vergütungssystem erhalten. Hierbei sei erwähnt, dass fast alle Kosten für Weiterbildungen selbst getragen werden müssen. Wohl dem, der als angestellter PT einen Zuschuss von seinem Arbeitgeber bekommt. Teilweise sind die Praxisinhaber gar nicht in der finanziellen Lage. Ein gut gefüllter Terminplan garantiert noch lange nicht gute Umsätze. Vor allem selbständige PT`s sind auf Zusatzeinahmen angewiesen um die Kosten zu decken. Unbestritten darf dies selbstverständlich nur im Rahmen der Gesetzgebung stattfinden. Meiner Meinung nach arbeitet die überwiegende Mehrheit der PT`s mit viel Herz, Idealismus und Engagement in ihrem Beruf. Ein Kühlschrank wird hierdurch allerdings nicht gefüllt…

  58. Grauzone Öffentlich – Rechtliche. Das Geschäft mit unseren Geldern. Millionen Deutsche müssen monatlich für diese Sender zahlen. Und bekommen unqualifizierte Sendungen geboten.
    Wenn diese Praktiken eines Tages verboten werden, können die armen Angestellten ja als Physiotherapeuten umschulen.

    • Die Schlagzeile „Grauzone Öffentlich – Rechtliche. Das Geschäft mit unseren Geldern“ gefällt mir sehr gut. Wenn das Thema finanziert wird würde ich Sie gerne bei der Recherche und der Umsetzung unterstützen. 😉

      Von Report München bleibe ich weiterhin,

      einfach nur enttäuscht.

    • Sehr schöne Idee… Die Umschulung wäre ja auch kein Problem, da man sie ja auf einer A…Backe absitzen kann und das Examen fast von selbst in die Tasche raschelt…

  59. Dieser Beitrag ist eigentlich keinen Kommentar wert.
    Wer wird denn bitte für solch schlechte und einseitige Recherche bezahlt?
    Ich hoffe sehr, dass sich nicht nur durch solch unqualifizierte Fernsehbeiträge endlich etwas tut, alle Physiotherapeuten aufstehen und sich nicht weiter diesen ganzen Mist gefallen lassen, der seit Jahren und Jahrzehnten abgeht.
    Ein solch kurzer, unreflektierter Beitrag wirft ein extrem schlechtes Licht auf einen ganzen Berufsstand, der eh schon sehr zu kämpfen hat.
    Dann noch zwei solch unqualifizierte Patienten-Beispiele aufzuzeigen.
    Was soll das denn?
    Da tun sich 1000 Fragen auf: Wo und wann waren die Patienten bei einem Arzt?
    Was wurde bisher diagnostiziert, welche Maßnahmen getroffen?
    Scheinbar konnten ja nicht nur die Physiotherapeuten angeblich seit 30 Jahren nichts ausrichten sondern auch „alle“ betreuenden Ärzte nicht.
    Dargestellt wird jedoch, als sei es die Schul der Physio s, dass der Patient nicht schmerzfrei wurde und wird.
    Ich bin wirklich fassungslos über so einen „Beitrag“, der keinerlei qualitative Berichterstattung vorweisen kann. Beschämend!
    Hoffentlich wehrt sich der Berufsverband gegen diese Art der Darstellung!!!
    Ich jedenfalls werde mich morgen froh, munter und kompetent motiviert an die Arbeit machen, die nämlich sehr wohl besser werden und sehr dankbar sind. Kollegiale Grüße an alle Physio s, die ihren Beruf auch gerne machen und täglich alles geben:-)

  60. ich bin selbst Masseur und med. Bademeister und seit ca. 1996 nicht mehr im Beruf wegen der damaligen Kosteundämpfungsgesetze. Leider ist es doch so, dass Behandlungen der sog. Med. Hilfsberufe im Laufe der Zeit immer mehraus dem Leistungskatalog der Kassen gestrichen bzw. den Verordnungen der Ärzte genommen wurden weil unsere Ärzte angeblich immer weniger verdienen und so diese Mediziner andere Einnahmequellen suchen dies fing schon in den 70er Jahren Mit der Verabreichung der Elektrotherapie an, welche leider in diesen Praxen dehs öfteren von unqualifizierte Personal durchgeführt wurde (Lehrlingen, Putzfrauen,…). Die Qualität und der Erfolg der Behandlungen blieben dabei auf der Strecke und die Elektrotherapie kam dabei in Verruf, keinerlei Wirkung zu haben.
    Die Vergütungen in der physikalischen Therapie sind leider in den letzten 20 Jahren auch nicht so gestiegen wie dies in anderen Berufen der Fall ist, so dass Kollegen eben auch Behandlungen anbieten (ebenso wie unsere Ärzte) die von den Kassen nicht bezahlt werden und vom Pat. aus eigener Tasche berappt werden müssen, wenn diese sie haben wollen.
    Die im Beitrag erwähnte Studie der Uni Köln wurde ebenso von Ärzten erstellt und da soll man diese Studie glauben!
    Im Beitrag war auch die Rede vom neuen Berufsgestz, dass nach der Schaffung des heutigen Physiotherapeuten a

  61. Schlechte Recherche von schlechtem Journalisten warscheinlich Anfänger oder von Krankenkassen gut bezahlt damit man demnächst Physiotherapie aus dem Indikationskatalog streichen kann !Dann haben die Krankenkassen noch mehr Geld für schwachsinnige Op’s und für noch schwachsinniger Pharmaprodukte übrig das sichert Arbeitsplätze !Über Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten frage sie Ihren Arzt oder Apotheker! Außerdem kommt ein Patient nach 30 jähriger Schmerzsympthomatik in meine Praxis kommt er 30 Jahre zu spät welche Fakultät ist denn in unserem Land für Diagnosestellung zuständig ?Den Schuh ziehe ich mir nicht an!lLiebes Reportteam dies Recherche war ja wohl voll daneben ! Aber warum nur?…..

  62. Hallo Report – München Team,
    ich bin geschockt…. Als Physiotherapeutin kann ich mich nur den vorherigen Kommentatoren anschließen. Dieser Beitrag ist schlecht recherchiert. Da sind mir einige Fragen aufgekommen. Hatte der Patient, der seit 30 Jahren Schmerzen hat, einen Bandscheibenvorfall oder ähnliche Erkrankungen? Was ergibt eine Prüfung nach dem Biopsychosozialen Modell? Außerdem zählt er sicherlich zu den chronischen Schmerzpatienten.
    Das physiotherapeutische Behandlungen nicht immer ansprechen, mag sein, aber das ist nicht die Mehrheit. Viele unserer Patienten sind froh uns zu haben und durch unere Behandlung ihren Alltag wieder besser bewältigen können.
    Die Fortbildungen, die wir absolvieren müssen, kosten uns sehr viel Geld und Freizeit, da diese meist nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden.
    Ich bitte beim nächsten Bericht um eine besser recherchierte Reportage, die unseren Berufsstand nicht in einem so schlechten Licht erscheinen lässt. Ich arbeite gerne am Patienten, auch bleibe ich länger für diese und sie sind sehr dankbar dafür. Aber bei solchen Beiträg sind unnötig.

    • Liebes RM Team…
      Ich bin wie alle Anderen geschockt! Dieser Beitrag war äußerst oberflächlich gehalten mit dem Ergebnis, dass unser Berufsstand noch mehr zu kämpfen haben wird als es sowieso schon der Fall ist!
      Warum wurden die Patienten nicht danach gefragt was sie sich von der Behandlung erhofft haben? Schmerzfreiheit? Nach 3 Jahrzehnten? Wann haben sie mit der Behandlung begonnen? Was haben sie selbst unternommen um die Schmerzen zu lindern oder die Maßnahmen der Behandlung zu unterstützen? Denn das ist es was wir machen! Wir unterstützen die Menschen dabei ihre Schmerzen zu lindern, einer Verschlechterung vorzubeugen oder wenn es möglich ist sie davon zu befreien. Der Patient muss auch seinen Beitrag zu seiner Gesundheit leisten! Ich für meinen Teil zeige meinen Patienten wie sie sich selbst helfen können und halte Rücksprache mit ihnen.
      Dazu kommt noch dass wir unsere Patienten meist nach der Folgeverordnung über einen bestimmten Zeitraum nicht mehr sehen. Wenn sich der Patient dann zum Therapeuten Hopping entscheidet und zu einem Kollegen geht, kann ich meinen Behandlungsansatz nicht mehr fortführen.
      Wenn Schmerzen schon seit vielen Jahren bestehen kann man nicht erwarten, dass es nach Wochen aufhört.
      Wir stecken viel Zeit, Energie und Geld in unsere Fortbildung um das best mögliche Ergebnis für unsere Patienten zu erreichen! In unserer Praxis arbeiten wir auch im 30 Min. Takt. 20 Min. davon bezahlen die Kassen. Wer kommt wohl für die restlichen 10 Minuten auf?
      Dieser Job ist nicht nur ein Beruf sondern eine Berufung!

      Das hättet ihr wirklich besser machen können!

  63. Es ist schon eine Zumutung sich solch Eiseitige Berichterstattung ansehen zu müssen.
    Vielleicht regt es die öffentliche Diskusion an und Report München recherchiert über die Vergütungspraktiken der Krankenkassen über die unzumutbaren Rahmenverträge, die in der Praxis nie umzusetzen sind, über enormen Arbeits-,Zeit- und Finanziellen Aufwand für Ausbildung, Weiterbildung.Über nicht Vergütung erbrachter Physiotherapeutischer Leistungen durch die GKV aufgrund formaler Fehler auf Rezepten etc…

  64. Hallo
    Unglaublich, welch ein Sensation Beitrag. Was jetzt allerdings Massage direkt mit Manuelle Therapie zu tun hat müsste mir die Redaktion dann mal erklären. Und wenn wir schon dabei sind, die wissenschaftliche Evidenz der Osteopathie, womit man ja quasi alles behandeln kann und „nur“ 70- 90 € die Stunde kostet ist ja auch extrem hoch… ! (Ironie)
    Und wenn sich dann jemand allen ernstes ins Fernsehen setzt und erzählt, dass wir ja ach so wenig wissen, über Evidenz basierende Therapie bei Rückenschmerzen – fehlen mir wirklich die Worte. Vielleicht sollte sich hier mal jemand mit z.B. dem Maitland, NOI Group oder Crafta Konzept auseinander setzen (hier werden seit Jahren (bzw. Jahrzehnten) Evidenz basierende Studien herangezogen um die Qualität der Manual- und Physiotherapeutischen Behandlungen (und dem entsprechenden Fortbildungen) auf höchstem Niveau zuhalten, mit entsprechenden Erfolgen für die Patienten. Dies natürlich vor einem Beitrag in Erfahrung zu bringen hätte einen erheblichen Recherche aufwand bedeutet. (… Und wäre am Ende auch nicht so skandalös gewesen, wie drei von neuen Praxen als Schwarze schaffe zu entlarven – das ist übrigens auch mal ganz hohe Evidenz….)

  65. Guten Abend,

    ich habe mir den Report als Patientin angeschaut, die gelegentlich wegen Rückenproblemen zum Physio muss. Ich finde es sehr schade, dass Sie so einseitig über diesen Berufsstand berichten. Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten, dass ich bisher sehr wirksam meine Rückenschmerzen los geworden bin, wenn ich zur Krankengymnastik gegangen bin. Die Behandlungszeit betrug im Durchschnitt zwischen 20-25 min. (ich habe bisher 3 Praxen genutzt, da ich des öfteren umgezogen bin), die Therapien waren sehr effektiv, ich wurde nicht nur geknetet, sondern auch mobilisiert und ich musste zu Hause ein Übungsprogramm machen. Außerdem bekam ich immer gute Tipps mit auf den Weg. Ich konnte nicht ein einziges mal sagen, dass ich schlecht behandelt wurde. Solche Berichte von Ihrerseits ist man gar nicht gewöhnt,schade wie ich finde.

  66. Provokation pur? Recherche? Oder einfach Einschaltquoten hochtreiben ?
    Fakt ist – Report rühmt sich als seriöses und gnadenloses „Aufdeck-Magazin“ und hat sich mit diesem unterirdisch schlechten und einseitig recherierten (von Recherche kann man wohl kaum sprechen) Beitrag einen absolut unrühmlichen Orden verliehen!
    Schlechte Vergütung durch Kostenträger mit Bindung an GLS sowie Schikanen der Rezeptprüfungspflicht -und die Tatsache, dass ein betriebswirtschaftliches Gutachten diese Missstände klar aufzeigt!
    Report-München- Nehmen Sie die Chance wahr und stellen die wirkliche Realität dar- sonst verlieren Sie damit ihr Gesicht!
    Was für eine Blamage und absolut unprofessionell 🙁

  67. Sehr geehrte Damen und Herren des report-Teams,

    ich bin vollkommen perplex, wie man solch eine schlechte Recherche im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bringen kann. Angeblich handelt es sich bei report um ein Nachrichtenmagazin. Sie haben aber eine Sendung gebracht, die im Fall der öffentlichen Wahrnehmung einen ohnehin maroden Berufsstand noch weiter in die Knie zwingt.
    Ich kenne mehrere Praxisinhaber, die einen tollen, aber erheblich unterbezahlten Beruf ausüben. Durch diesen – Gott sei Dank gibt es ihn – Berufsstand werden z.B. unzählige unnötige Operationen mit unübersehbaren Folgen für Patienten vermieden. Anhand der Sendung konnte man wieder mal erkennen, dass der Berufsstand eine extrem schlechte Lobby hat. Dieser Berufsstand hätte ein weit höheres Ansehen und eine weit höhere Leistungsvergütung verdient. Inhaltlich kann ich mich nur dem Beitrag von kyriakos.karakas anschließen.

    Ich bin gespannt, ob report zur Klarstellung des aufgeworfenen unrealistischen Bildes eine Gegendarstellung mindestens gleichen Umfanges bringt.
    Schade, dass es versäumt wurde, einen diffamierten Berufsstand ins rechte Licht zu rücken.

  68. Ich kann die Empörung der Physiotherapeuten gut verstehen.
    Der Bericht war noch unter RTL-Niveau. Die Anmoderation war schon völlig deplaziert, diese merkwürdige Patientin mit noch merkwürdigeren Ansprüchen war fehl am Platz. Leider fand ich die Standesvertreter auch eher verpeilt, statt dass sie die Interessen der PT vertreten hätten. Die Aussage des Reporters, statt zu operiern würden überflüssige Physiotherapien verordnet zeugt nur von der fehlenden Qualifikation des Reporters. Anscheinend doch der Praktikant. Ich komme zwar nicht aus Bayern, aber in NRW ticken die Krankenkassen ja wohl ähnlich. Mag ja einige schwarze Schafe geben. Meine 2 PT-Praxen der letzten 2 Jahre haben noch nie versucht mich abzuzocken. Der eine davon sieht nicht so aus, als würde er sich eine goldene Nase verdienen. Mit einem war ich unzufrieden, zu groß, nicht angemessene Behandlung. Der 2. hat mir erst mal wieder Lebensqualität vermittelt, weil die Dauertherapie bei chronischen Schmerzen mir erst mal wieder auf die Füsse geholfen hat. Danke dafür. Und wenn ich lese, wie teuer die Ausbildung ist und wie gering die Entlohnung, da sollte sich jeder mal fragen, ob er selber für das Geld arbeiten würde. Aber, wie vom Bericht unterschwellig empfohlen, würde man das Geld lieber in teure, überflüssige OPs stecken.
    Danke an alle engagierten kompetenten Physiotherapeuten.

  69. Kann mich den Kommentaren hier nur anschließen. Mir fällt nur eines dazu ein „Bildzeitungsniveau“. Ich weiß nicht, was diese schlecht recherchierte Reportage bezwecken soll. Es wurde eigentlich schon alles von meinen Vorrednern gesagt. Ich selbst bin Osteopath DO, Heilpraktiker und Physiotherapeut. In meiner kleinen Praxis behandele ich auch „Kassenpatienten “ ohne Zuzahlung zu verlangen, die Patienten, viele davon sozial schwach profitieren von meiner Qualifikation, die zich Tausende von Euros gekostet hat.
    Unseriös wären Heilversprechen oder den Patienten nicht über mögliche Therapien aufzuklären. Die Ärzte geben diese Möglichkeit erst gar nicht. Oder sie bezahlen teure IGEL – Leistungen wie z. B. „Stoßwellentherapie“ für 40- 80€ /10 Min. In keinem Land Europas wird so viel geröntgt und MRT/CT gemacht wie in Deutschland, Kostenpunkt ( geschätzt 300-500€ pro Aufnahme) Therapie hingegen 15€ für Krankengymnastik, 17€ für Manuelle Therapie. 15 -20Minuten.
    Schade hierfür Zeit zu verschwenden, ich denke die meisten Parienten wissen was sie an uns haben, und die es nicht wissen, glauben bestimmt auch, daß „nimm2“ Bonbons den Vitaminhaushalt ihrer Kinder deckt.

  70. Liebe Redaktion,

    Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten u.s.w. sind Menschen, die mit ihrer lächerlich entlohnten!!!, nachhaltigen, sozial-medizinischen Arbeit einen erheblichen Beitrag zur Gesunderhaltung bzw. Rehabilitation unserer Gesellschaft leisten!
    Vielleicht wäre eine sachlich recherchierte Reportage über Mißstände bei einer hauptsächlich materialistisch-kommerziell geprägten, für unsere gesellschaft luxusgüterproduzierenden Berufssparte informativer für die Zuschauer ihrer Sendung!
    Spätestens wenn einer ihrer Redaktionsmitarbeiter mal auf die Kompetenz eines Therapeuten angewiesen sein sollte, werden sie merken, wie sehr man sich mit solch einem Fernsehbeitrag ins eigene Medienfleisch schneiden kann!

  71. Respekt! Das war echt mal schlecht recherchiert!
    Massagen werden doch fast gar nicht mehr verschrieben, und wenn ein chron. Schmerzpatient so ein Rezept kriegt hat der Arzt aber auch irgendwas nicht verstanden! Er selbst kann ihm ja scheinbar auch nicht helfen. Und warum geht der Pat. weiterhin zur PT wenn sie doch so schlecht war? Über die Anamnese und Eigeninitiative des Pat hat man auch nicht wirklich was erfahren.
    Und ach wie komisch, wenn man in einer Privatpraxis mit einem Kassenrezept keinen Termin kriegt. Natürlich bieten die ihre eigenen Leistungen an. Recht haben sie, dieses hickhack mit den Rezepten ist eh das Allerletzte.
    Der Beruf ist wirklich toll aber die Rahmenbedingungen machen es mitunter sehr mühsam!
    Schade für diesen Bericht, hätte ich von der ARD nicht erwartet!

  72. Ich bin über diesen sogenannten Bericht sehr erstaunt. Er erfüllt nicht einmal die Mindestanforderungen an eine sachgerechte Berichterstattung.
    Zu den Fakten:
    1. es gibt in Deutschland 36.000 Praxen (nicht 136.000). Es gibt überhaupt nur 136.000 Therapeuten in D, die sich insgesamt auf 99.000 Vollzeitstellen addieren. (Quelle: BfA)
    2. Ein Praxis ohne Kassenzulassung (=Privatpraxis) darf kein Kassenrezept annehmen und wird selbstverständlich eine Alternativtherapie (=Privatleistung anbieten)
    3. Zusatzleistungen sind rechtlich zulässig, wenn sie als solche gekennzeichnet werden. Unzulässig wäre die Praxis, Regelleistungen nur mit Zusatzvergütungen abzugeben. Da das sehr leicht nachweisbar ist (Patienten beschweren sich zu recht bei der Kasse), werden sie nur verschwindend wenig Therapeuten finden, die das praktizieren.
    4. Physiotherapeuten dürfen keine Osteopathie anbieten. Das dürfen nach §1 des HprG nur Heilpraktiker oder Ärzte.
    5. die Gesamtzahl der Therapeuten ist nicht explodiert, sondern seit Jahren rückläufig.
    6. Patienten mit einer Schmerzhistorie von 30 (!!!) Jahren als Beleg für die Unwirksamkeit von Physiotherapie anzuführen, spricht nicht wirklich von Bemühungen um Objektivität.

    Insgesamt ein äußerst schwacher und inhaltlich unzutreffender Bericht, der keinem Faktencheck standhält. Offensichtlich ist er auch ohne Recherche ausgekommen, da ansonsten bei einfacher Internetrecherche ein anderes Ergebnis herausgekommen wäre.
    Wenn ich als Therapeut so arbeiten würde, könnte ich meine Praxis schließen.

    • Es gibt noch mehr Fehler im Film, zum Beispiel suggeriert in Szene 3:52 der Film, dass Physiotherapeuten das Rezept selbst verändern dürfen, Stimme aus dem Off sagt: die Rezepte haben Spielraum. Allein nur gegen diesen journalistischen Fauxpas müsste man rechtliche Schritte einleiten, zumal es eine Reportage des öffentlich rechtlichen Sendern ist. Mal sehen, vielleicht gibt es noch eine Stellungnahme in der nächsten Sendung dazu.

  73. Danke für die vielen Kommentare, denen ich mich nur anschließen kann.

    Ich selbst bin immer noch seit fast 20 Jahren selbständig tätig. Mein Verdienst bei gleicher Stundenzahl lag 1995 deutlich höher als heute.
    1996 erfolgte der erste Schritt der Gesunheitsreform, der zur Folge hatte, dass nur noch Verordnungen mit entweder KG oder MT bzw kaum noch ergänzende Heilmittel wie Eis, Wärme etc. ausgestellt wurden. „Massage zur Kräftigung“ war die exotischste Verordnung. Unsere Behandlungszeiten blieben jedoch gleich. D.h. Zeiten, die für KG+MT z.B. angesetzt waren.

    Dann kamen noch mal ca.20% Minderung durch Neugestaltung des Heilmittelkatalogs hinzu. Und jahrelange Einfrierung der Vergütungssätze auch durch Nichteinigung der Verhandlungen mit den Krankenkassen. ( solange gelten die alten Sätze).

    Und die Anpassungen, die dann folgten, glichen bei weitem nicht die steigenden Praxis/Lebenshaltungskosten aus.

    Wir selbst zahlen auch ständig mehr für unsere Krankenversicherungen; müssen zusehen, wie die Gehälter in der Branche stetig steigen; bekommen aber nicht mehr Vergütung für unsere Arbeit.

    Fortbildungen und Zusatzqualifikationen (die übrigens nicht angerechnet werden, wenn man sie vor der Verpflichtung zu diesen gemacht hat. Auch wenn sie zahlreich waren und fast alle relevanten Zusatzqualifikationen umfassten. ) bezahlt man zwar teuer, helfen dem Patienten, amortisieren sich aber finanziell nicht. Wir zahlen gern, um auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Therapie und damit für den Patienten einzubringen. Dies geht allerdings auch nicht unendlich, wenn es nicht mehr zahlbar wird.

    Und so weiter…..

  74. Wie unglaublich frech ist dieser Beitrag bitte?! Da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln! Daran kann man wieder einmal sehen, wie unser Berufsstand in Deutschland angesehen und anerkannt wird!

  75. Wir laden Sie recht herzlich zu einem sachlichen Fachinterview in unser 1300 qm großes Physiotherapie- und Gesundheitszentrum Weingarten (Baden) ein. Alle Ihre (wesentlichen) Fragen werden wir wenn möglich beantworten – ohne wenn und aber! Wir genehmigen Ihnen auch gerne eine mehrtägige sachliche Berichtserstattung aus unserem Zentrumsalltag (Teilnahme an aktiven und passiven Physiotherapiebehandlungen und Präventionsmaßnahmen – selbstverständlich nur mit Zustimmung seitens der Patienten). Herzliche Grüße Ihr Physiotherapie- und Gesundheitszentrum Weingarten (Baden). Die Geschäftsleitung

  76. Ich denke, die Lage ist eindeutig – jetzt ist der Herausgeber dran – eine Richtigstellung und ein entsprechende Reportage darüber wäre zumindest ein Anfang. Auch sollte diese Reportage nirgendwo mehr zu sehen sein!

  77. Nach der Schaffung des Physiotherbeuten konnten auch ‚“Masseure u. Med. Bademeister“ ihre berufliche Weiterbildung auf den Beruf des Physiotherapeuten ausdehnen, aber nicht wie im Bericht behauptet wir “ med. Bademeister“ .
    Ich finde dieser Bericht war ein seitig und sehr schlecht recherchiert oder man wollte mit diesem Bricht unseren Habgöttern in weißevt. etwas Gutes tun um die zukünftige Einsparungen in der in der Physiotherapie oder auch nur die Einsparungen von Verordnungen zu rechtfertigen. Aber unseren armen niedergelassen Ärzte verdienen ja soo wenig – ich habe noch keinen armen niedergelassenen Arzt gesehen, ma muss sich nur die Häuser Autos, … ansehen! Aber solche Leute entscheiden über einen Berufsstand, haben aber selbst Dreck am Stecken.
    Sicher gibt es auch unter den Physiotherapeuten schwarze Schafe, aber die gibt es in allen Berufen. Diese sollten von Patienten einfach gemieden werden, med. Behandlungen in diesem Bereich werden meist doch durch Mund zu Mund Empfehlunen , also durch die Zufriedenheit Anderer weiterempfohlen

  78. Insgesamt sehr schlecht recherchierter, einseitiger Beitrag. Die Vergütung physiotherapeutischer Leistungen ist nur noch unwürdig. Für eine Arbeitsstunde in der Autowerkstatt (ca. 150 Euro) muß mehr bezahlt werden als die Kasse für ein Rezept mit 6xKG (ca. 100 Euro) erstattet. Und dann sind die Verordnungen noch mit dem Risiko eines Regresses behaftet. Die verordnenden Ärzte werden von den Kassen massiv unter Druck gesetzt (Budget, Regress).
    Von den Kassen wird auf der einen Seite behauptet, dass zu viel Physiotherapie verordnet wird, auf der anderen Seite wird behauptet, dass zu viel und zu schnell operiert wird, und drittens die Patienten zu lange arbeitsunfähig krank geschrieben werden. Hier handelt es sich doch um institutionelle Schizophrenie. Es soll alles gemacht werden, nur kosten darf es nichts.
    Im Jahr 2013 wurde von den gesetzlichen Kassen ca. 5 Mrd Euro für Physiotherapie/physikalische Therapie ausgegeben, die Verwaltungskosten der Kassen liegen bei mehr als 20 Mrd. Euro. Hier wäre doch mal ein Ansatzpunkt für einen gut recherchierten Bericht.

  79. Der Bericht ist nicht nur miserabel recherchiert, sondern zeigt deutlich, dass es bei Journalismus nicht mehr um Tatsachenberichte geht, sondern um den Verkauf von negativen Schlagzeilen. Es wäre schön, wenn endlich mal jemand über die Fakten in einer Berufsgruppe berichten würde, die zu einem großen Teil für die tägliche Wertschöpfung am Patienten verantwortlich ist. Leider wird das Angebot für ein Interview mit Therapeuten, die über Fakten fundiert berichten könnten, nicht angenommen. Das verkauft sich eben zu schlecht. Lieber diffamiert man die Berufsgruppe. Das liest sich besser. Einfach nur armselig.

  80. Nach dieser „Bild-Zeitungs“-niveau entsprechenden Ankündigung des Berichtes habe ich ihn mir gerade in der Mediathek angesehen.
    Wenn ich sehe wie schlecht recherchiert wurde und wirklich oberflächlich und unkundig berichtet wurde, dann frage ich mich, was war der Anlaß der entsprechenden Redakteure/Journalisten für diesen Beitrag?
    Ich möchte die obigen Kommentare meiner Kollegen nicht alle wiederholen, aber fast jede Zuschrift könnte ich unterschreiben!
    Sie verunsichern Patienten und verunglimpfen unserer Berufsgruppe!
    Es gibt wie in jedem anderen Beruf auch bei uns Kollegen, die evtl. nicht ganz so engagiert oder qualifiziert ihre Arbeit verrichten. Wir sind Menschen wie alle anderen! Ich schäme mich fremd für die „Verkaufsgespräche“ der Kollegen im Beitrag, und habe doch meine Zweifel an den sogenannten Gedächtnisprotokollen!
    Wenn Sie über nicht evidenzbasierte Therapien berichten, dann reden Sie nicht von Massagen, die weniger als 5% in einer normalen Physiotherapie ausmachen.
    Es ist einfach ärgerlich, sich hier verteidigen zu müssen…… ja, ich muß ja nicht, aber sonst platze ich!
    Ich arbeite seit 25 Jahren in diesem Beruf, und bin immer noch sehr gerne Physiotherapeutin!!! Mein Arbeitstag endet selten pünktlich nach 8 Stunden, Fortbildungen finden an den Wochenenden und im Urlaub statt, und wenn ich Ihnen mein Gehalt nennen würde, Sie würden milde lächeln…..

  81. Ich betreibe ebenfalls eine Praxis für Physiotherapie mit 6 Angestellten. Wir sind eine kleine Praxis, jedoch motiviert. Selbst der Bericht schafft es nicht mich zu demotivieren, denn im Gegensatz zu den völlig haltlosen Darstellungen wie wir arbeiten, verlassen meine Praxis jeden Tag Patienten die überglücklich sind. Es ist klar, man kann nicht jeden Patienten helfen. Allein die Aussagen der hier dargestellten Patienten, in der Art und Weise wie sie ihre Behandlung und deren Erwartungshaltung äußern, zeigt mir wo die Motivation zur Selbstreflexion liegt. Wir werden immer wieder mit Patienten konfrontiert, die genau dieses Schema zeigen. Nur woher kommen Sie, vom Arzt. Warum konnte da keiner helfen, warum hat auch der Weg zum Arzt vielleicht so lange gedauert. Alles das wird nicht erwähnt. Physio hier bin ich, mach mal.
    Ich bin betrübt darüber, dass unsere Verbände da tatenlos zusehen. Sicher gibt es auch schwarze Schafe in diesem Beruf, so wie dieses überall zu finden sind. Ärzte ohne Arzt zu sein oder je etwas studiert zu haben. All das wird nicht erwähnt. Liegt dahinter vielleicht die Strategie, da die Physios endlich den Mund wegen der zu niedrigen Vergütung aufmachen, diese Berufsgruppe nun als unqualifiziert darzustellen?
    Gerade komme ich von einer Fortbildung die mich 600 Euro gekostet hat für 5 Tage. In drei Monaten gehe ich wieder und werde so weitermachen. Es ist eine Schande das Berufe, die aus Überzeugung arbeiten noch auf den Boden getreten werden.
    Alle Beteiligten an diesem Bericht, ich hoffe sie sind stolz auf sich ihr Produkt zur Befriedigung der Mediengeilheit über Negativmeldungen fertig gestellt zu haben. Den es stapeln sich hier nicht nur die journalistische Inkompetenz, auch die voreingenommene Moderation ist eher peinlich.
    Ich bin froh darin bestätigt zu werden, keinem unserer Verbände beizutreten und nur heute durch Zufall mal wieder ARD eingeschaltet zu haben.
    Mit Freude gehe ich morgen in die Arbeit um zu wissen, wieder 12 Stunden anderen geholfen zu haben.

    • @Quehenberger
      1. Völlig dacors – dass dieser Beitrag eine Blamage- aber für Report ist!
      2. Genau solche Aussagen wie IHRE schützen schwarze Schafe- weil sich keiner drum schert!
      3. Keine Verband der Welt kann solche Vorfälle vermeiden- geschweige denn schwarze Schafe ausschalten.
      4. ALLE berufsständischen Vertretungen haben sich dagegen gewahrt und offizielle Stellungnahmen veröffentlicht, denen ebenso noch weiterreichende Konsequenzen folgen!
      4. Wenn alle Physio-Kollegen so reagieren… „mit ich bin froh nicht berufsständisch vertreten zu werden“ können auch Bemühungen nie funktionieren, da dieses EGO-EGAL-GEHABE unserem Berufsstand noch mehr schadet als nur ein dummer Report-Beitrag!

  82. Ja, genau – liebes Report-Team – entziehen wir doch die Zulassungen aller Physiotherapeuten. Alle kriminell und geldgeil – Achtung : Sarkasmus.!
    Ihr habt doch keine Ahnung von dem was wir tagtäglich leisten. Pfui…..!

  83. Wow!! Ich bin Masseurin und hab eine super Ausbildung genossen, die ich selbst bezahlt hab. Hab einen mies bezahlten job, und tue trotzdem alles was ich kann, damit es meinem Patienten besser geht und ich habe sogar Erfolge, Patienten kommen auf ärztliche Empfehlung zu mir. Ich habe bemerkt, ich kann was bewirken, aber nicht nur ich muss was tun auch der Patienten muss sich selbst aktivieren. Ich hatte dann überlegt mich zum Physiotherapeuten zu qualifizieren aber die kriegen auch nicht mehr als ich und die Ausbildung muss auch bezahlt werden. Ich finde den Bericht sehr einseitig und nicht Aussage kräftig! ! Bei uns läuft es super und die Patienten müssen keine extra Leistung bezahlen und ihnen wird trotzdem geholfen. Irgendwann ist aber auch ein Limit Gesetzt wo wir dem Patienten sagen, wir können ihm nicht mehr helfen, denn zaubern können wir alle nicht!!

  84. Sehr geehrte Damen und Herren, hallo liebe Physiotherapeuten, hallo liebe Patienten,

    die meisten sind, wie ich auch, der Meinung dass dieser Bericht ein völlig verzerrtes Bild der Physiotherapie abgibt. Hier wurde tatsächlich alles was man in dieser kurzen Zeit durcheinander bringen kann auch durcheinander gebracht. Wie bereits erwähnt: MT, Osteo, Ma, Selbstzahler, die Patienten Beispiele komplett am Thema vorbei (hier wäre die Überschrift: Chronifizierung – was nun? Welche aktuellen Therapieansätze auf Seiten Ärzte, Physio und Sportwiss. gibt es)

    Ich erwarte von Ihnen als Redaktion sich zumindest in der Aufarbeitung dieses Berichts besser in die Materie einzuarbeiten.

    Gerne können Sie meine Praxis besuchen und in den Unterricht von angehenden Physiotherapeuten kommen. Im Bereich der Physiotherapie gäbe es eine Reihe sehr interessanter Themen für Ihre Sendung (von der Finanzierung angefangen, über die Rolle der Krankenkassen, bis hin zu Einzellfallbeispielen).

    An alle Patienten:
    Wir Physio`s machen einen guten Job. Erzählen Sie es einfach weiter…

  85. Ein Masseur und med. Bademeister verfügt über eine 2 jährige Vollzeit Ausbildung mit Anschließendem Staatsexamen und 6 Monaten Anerkennungspraktikum, es ist ihm danach möglich in 18 bzw. 20 Monaten die Weiterqualifizierung zum Physiotherapeuten zu absolvieren welche ebenfals mit einem Länder einheitlichen Staatsexamen endet. Ich finde es eine bodenlose Unverschämtheit wenn in ihrem ^^Bericht^^ von wenig Qualifizierten Masseuren geredet wird. Gleiches gilt für die Aussagen und Darstellung von Osteopathie, immer hin müssen Osteopathen einen medizinische Grundberuf vorweisen wie (Arzt, Heilpraktiker, Masseur und med. Bademeister mit Manueller Therapie Ausbildung, Physiotherapeut) und dann eine 4-6 jährige Ausbildung mit Prüfung ablegen. Zeigen Sie mir den Reporter der diese lange Ausbildungszeit vorweisen kann.
    So jetzt habe ich meinem Ärger über diesen Bericht (zzzt) Luft gemacht und kann hoffentlich etwas schlaf finden! den morgen klingelt um 4:00 Uhr der Wecker, dann steht der minderwertig nachqualifizierte Masseur auf, setzt sich an seinen Schreibtisch und lernt 2 ½ h für seine Osteopathie Ausbildung, frühstückt kurz und steht Punkt 8:00 Uhr an der Liege und wird diese 12h später wieder verlassen.

    Danke für diesen televisionären Arschtritt.

  86. Na ja, hier werden med.Bademeister,Osteopathen und Physiotherapeuten in einen Topf geschmissen. Von Patienten berichtet die seit ewigen Zeiten Probleme haben und zu verschiedenen Therapeuten rennen. Leute denkt an eure zufriedenen Patienten denen wir geholfen haben und uns weiter empfehlen. Die Redakteure sprechen von schlechten Therapeuten, aber keiner arbeitet so miserabel, wie die ihren Beitrag recherchiert haben.
    Lieber Report München das ist kein Journalismus, sondern billiger Populismus.

  87. ich bin Auszubildene der Physiotherapie!
    Mich macht dieser „Bericht“ sehr traurig, wo wir fast tagtäglich von unseren Dozenten einerseits die erforderlichen Kenntnisse über diesen fantastischen Beruf andererseits auch die miserablen Arbeitsbedingungen vermittelt bekommen!
    Dass die Psyche bei einer Behandlung eine große Rolle spielt, wird nicht erwähnt; ich zB habe gelernt, dass 80% der Rückenschmerzen idiopathisch sind, ergo ist es sehr schwer eine geeignete Therapie für einen individuellen Patienten zu finden.
    Vor allem wo Ärzte doch gerne simpel Rezepte ausstellen in denen von LWS Syndrom/ Lumbalgie die Rede ist. Bei einer so undefinierten Diagnose, hat/muss der Therapeut Spielraum haben!!
    Selbst ging ich auch zu Physiotherapeuten und Osteopathen und noch nie habe ich eine derartige Situation, wie im Beitrag aufgezeigt, erlebt. Ich kenne viele Patienten, welche die Problematik kennen und lieber Selbstzahler sind als peinliche mindest Behandlungszeiten zu erfahren.
    Auch das wir noch befunden müssen etc, und daher Behandlungszeit verbraucht wird, stellen die „Journalisten“ so dar, als würde man dem Patienten Zeit stehlen!

    So ein Blödsinn!

  88. Sehr geehrte Damen und Herren des Report München Teams,
    ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und musste während ihres Berichts auch gleich an die Bildzeitung denken. So wenige Beispiele, so schlecht recherchiert, wie lange haben sie sich auf den Bericht vorbereitet?
    Nicht wirklich offensichtlich. Ich habe Ihre Berichte schon ab und zu gesehen, nicht regelmäßig und frage mich nun natürlich, wie gut oder schlecht sie die anderen Berichte recherchieren. So würde ich nun vermuten, dass man so einigen Ihrer Berichte eher kritisch gegenüber stehen sollte. Waren sie selbst auch schon bei der Physiotherapie und wurden so schlecht behandelt? Das kann ich mir kaum vorstellen. Schade wie gesagt, ein extrem einseitiger Bericht!
    Und dann auch noch zur Hauptsendezeit!

    • Ja, da frage ich mich auch wie weit man Berichten und
      Reportagen der öffentlich rechtlichen in Zukunft glauben darf.
      Bei so unglaublich schlechten Recherchen werde ich in Zukunft
      so kritisch sein wie bei den Privaten.

  89. Guten Abend,
    aufgrund der vielen Aspekte vorweg gesagt: Nach dem Bericht über die Physiotherapie muss ich insgesamt an Ihrer Sendung nun Zweifel hegen. Mit Kenntnis der Materie erscheint mir die Art und Weise des Berichtes eher reißerisch, Effekt haschend und Interessenklientel bedienend als objektiv, fundiert und differenziert dargestellt. Wie soll ich jetzt nachfolgenden Berichten (bei denen ich nicht so gut im Stoff stehe, noch Glauben schenken?
    Zum Bericht Physiotherapie:
    >Schon allein die Überschrift legt nahe, dass die gesamte Physiotherapie eine Grauzone darstellt und Physiotherapeuten schlechthin Schmerzen ihrer Patienten in Bares Geld umwandeln durch fadenscheinige Methoden.
    >Mit ihren Beispielen verknüpfen Sie die auch aus meiner Sicht unhaltbaren Machenschaften der gezeigten „Schwarzen Schafe“ mit physiotherapeutischen Angeboten(z.B. Ostheopathische Behandlung), die wenn diese regulär, also entkoppelt von Verordnungen, angeboten werden, auf Grundlage einer sehr aufwendigen Qualifizierungsphase von mehreren Jahren(selbstfinanziert versteht sich) stattfindet. Dadurch werden diese Angebote durch ihre Art der Berichterstattung in die Grauzone gerückt.
    > Der renommierte Gesundheitsexperte hat sicher zu Recht im Kontext von vermutlich z.B. Rückenschmerzen die Aktivität des Patienten als entscheidenen Faktor zur Besserung gefordert (o.K., was ist daran neu? was glaubt er denn was Physiotherapeuten den ganzen Tag machen?) Wer Evidenz fordert, lebt meistens auch davon. Was hätten wir für Mittel, wenn manche Studie unterbliebe!
    > Die Qualität der Arbeit der Physiotherapeuten pauschal in Frage zu stellen ist leicht. Auch hier kann man nur erschüttert sein über so viel Gedankenlosigkeit und Halbwahrheiten. Erschütternd ist auch, dass die Qualitätssicherung der Arbeit allein auf Kosten der Therapeuten geht.
    Rechnen Sie selbst die Fortbildungen nur mal für PNF, Manuelle Therapie, Cyriax oder Lymphdrainage (Fobikosten + Unterbringung und Verpflegung + Verdienstausfall) zusammen, bevor Sie berichten.
    > und wer treibt diesen Berufsstand an den Rand der Existenz? Krankenkassen, die übrigens auch die Projekte von Gesundheitsexperten finanzieren(schauen Sie selbst nach) und leider auch die eigenen Verbände, die Fortbildungen zu nahezu unbezahlbaren Bedingungen fördern und selbst anbieten und so das System selbst fördern, ihre Mitglieder aber nicht so wie man es sich wünscht.
    > Wie aussagekräftig ist die Zahl der Physiotherapeuten, deren Zuwachs Sie darstellen? Wie viel 450 Euro Kräfte sind dabei, wie viele Teilzeitkräfte, wer kann von den Genannten von seinem Gehalt heute leben. Wenn man Ihrem Bericht folgen mag, muss man den Eindruck gewinnen, dass sich eine große Schar amöbenartig ausbreitender Physiotherapeuten auf den Weg gemacht hat, sich zu bereichern. Abartig unseriös!
    > Und zum Schluss noch – Haben Sie sich mal die Frage gestellt:
    Was wären wir ohne Physiotherapeuten? Ich kenne x-Fälle in den verordnete Maschinenbehandlung nicht greift, massenhaftes Rehatraining den individuellen Bedürfnissen nicht gerecht wird, unnötige Operationen, die schon von Ärzten angebahnt und empfohlen wurden, verhindert wurden.

    Letztlich haben Sie sich durch Ihre undifferenzierte Berichterstattung zum Lakaien derer gemacht, die aus statistischen Erwägungen und finanziellem Interesse heraus die Physiotherapie am Menschen in Frage stellen.

    Auch wenn das nicht Ihre Absicht war(vielleicht?), Sie haben auf ganzer Linie versagt.
    Matthias O.

  90. Ihr traut Euch was!
    Das liebe Redaktion, was Ihr uns vor Werft, ist eine bodenlose Unverschämtheit! Würde empfehlen ihr beginnt Eure Arbeit vernünftig zu machen bevor Ihr Andere Berufsgruppen verunglimpft! GKV Rezepte in einer Privatpraxis:))) Drei von neun stimmt somit auch nicht! Der Musiklehrer, als Beispiel……
    IST DAS WIRKLICH EUER ERNST??????
    Das ist alles was sie journalistisch drauf haben!????
    Bitte eine Reportage zu dem Thema unseriöser Journalismus !
    Werde diese Sendung definitiv nicht mehr schauen u hoffe das ihnen zumindest intern gehörig der Kopf gewaschen wird!!!!!

  91. Ein unglaublich schlechter Bericht. Für solch eine unterirdische Rechercheleistung und tendenziöse Meinungsmache zahle ich Rundfunkgebühren?

  92. Sehr geehrte Redakteure der Sendung,
    Danke, Danke Danke!
    Nein, es reicht ja noch nicht, daß uns Physiotherapeuten seit Jahren die Krankenkassen mit schwachsinnigen Abrechnungsvorgaben gängeln, die Ärzteverbände eine längst überfällige Ausbildungsreform auf akademischem Niveau blockieren, die Politik unsere Probleme ignoriert und so mancher Patient erwartet, daß wir Wunder wirken und 30 Jahre alte Probleme in 6 x 20 Minuten für immer lösen und wir von all dem abgesehen, von einem Verdienst leben müssen, für den Hohn noch ein feiner Ausdruck ist.
    Nein, jetzt kommt auch noch das bayerische Fernsehen und bringt einen unqualifizierten, nutzlosen und beleidigenden „Report“ über unseren Beruf.
    In eurem Schnellschußjornalismus habt ihr übrigens noch vergessen zu erwähnen, daß wir Physiotherapeuten bundesweit die Statistik der Abrechnungsbetrüger anführen; und falls ihr darüber auch mal eine Sendung machen wollt, bitte unbedingt dabei verschweigen, daß das vor Allem daran liegt, daß die Krankenkassen mit bescheuerten Abrechnungsvorgaben dafür sorgen, daß legale Rezeptabrechnungen nur unter sehr schwierigen Bedingungen möglich sind.
    Herzlichen Dank für diese Sendung, ich freu mich schon auf meine nächsten Arbeitstage……
    Stefan Wintzen, unqualifizierter, betrügerischer und nutzloser Physiotherapeut.

  93. Hallo Report Team,
    Eigentlich dachte ich immer das Journalisten gut recherchieren, leider ist das bei dem Bericht nicht der Fall, sonst hätte man einfach mal die Gesetzgebung zum Beruf der Physiotherapeuten gelesen, na ja nicht gemacht, aber sie können es ja nachholen. Aber in Kurzform Bademeister können nicht durch eine Weiterbildung zum Physiotherapeuten werden, Masseur u. Med. Bademeister (2 1/2 jährige Ausbildung mit Staatsexamen) kann mit einer 2 jährigen Fortbildung und erneutem Staatsexamen zum Physiotherapeuten werden. Die Ausbildung zum Physiotherapeuten beinhaltet eine 3 jährige Ausbildung, Kosten pro Monat zwischen 450.- u. 850.- €, keine Ausbildungsvergütung.
    Bis jetzt war ich gerne Gast ihres Senders der eigentlich immer gute Berichte hatte, dies muss ich aber jetzt überdenken denn ich erwarte vom öffentlichen Rundfunk gute Arbeit zumal die Mittel von den Rundfunkteinehmern aus den Gebühren bezahlt werden und gute journalistische Arbeit erwarten.
    Mit freundlichem Gruß
    Wiprecht

  94. Sehr geehrte Redaktion, sicher ist ihnen nach diesen zahlreichen Kommentaren irgendwie unwohl und bemühen sich umgehend um eine Schadensbegrenzung! Friedliche Vorweihnachtszeit.

  95. Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe Ihren Bericht im Fernsehen verfolgt und muss leider sagen:“ein absoluter Schlag ins Kontor“. Angefangen bei der völlig übertriebenen Anmoderation, als auch bei der fragwürdigen Berichterstattung sowie über die unrichtigen und teilweise einfach falsch dargestellten Sachverhalte ist diese Reportage eine Diffamierung eines Berufsstandes. Eine Verleumdung aufs übelste. Möchte wissen was Sie sagen würden, würde über Sie so hergezogen. Das war Phrasendrescherei und sonst nichts.

  96. Danke das sich hier so viele aufregen . Mit klaren Worten kotzen is angenehmer als dieser Bericht . Schade das diese zwei Journalisten einfach ihren Job nicht richtig gemacht haben . Danke dafür

  97. Guten Tag
    die von Ihnen geschilderten Gegebenheiten mögen für einige der Physiotherapeuten gelten. Was mich in Ihrem Bericht verwundert hat ist , dass keine Hinweise auf evidenzbasierte Behandlungsmethoden genant wurden.
    Lediglich eine „Nicht-Existens“

    Die Studienlage bei MDT, oder FDM ist doch schon ganz gut.
    Leider scheinen diese in Deutschland von den Kassen nicht hinreichend berücksichtigt anerkannt und ……warum bloß?????

    Und Massagen wirken, wenn Sie richtig gemacht werden. Wie sieht eigentlich das Design der von Ihnen angeführten Studie über Massageanwendungen aus…das würde mich interessieren.

    Zugegeben…..wenn ein Patient nach Anamnese und einer einzigen Behandlung nicht deutlich Besserung verspürt, ist die Behandlung falsch oder es wurde diagnostisch etwas übersehen.

    Dann aber gehört der Patient zurück in die Hände des überweisenden Arztes der sein Handwerk versteht und mehr als die durchschnittliche Behandlungszeit
    von 7,4 Mintuten ( in Deutschland ) aufwendet.

    Es gibt heute Methoden um Patienten, so wie die in Ihrem Beitrag gezeigten, innerhalb von zwei Sitzungen „gerade“ zu bekommen , so daß eine deutliche Linderung erkennbar ist.

    Nur krankt es an der Akzeptanz der Kassen, diese auf EBM beruhenden Therapien auch zu honorieren.
    Da dürfte das Angebot einer IGEL Behandlung schon einmal offeriert werden dürfen. Richtig ausgewählt und ausgeführt führt diese auch zum Erfolg.

    Ich hoffe, daß sich die Situation der hart arbeitenden Berufskollegen verbessert. (…… siehe vorhergehende Postings)

    Ihrer Sendung wünsche ich alles öffentlich-rechtliche was notwendig ist, um sachgerechte Recherchen durchführen zu können.

    In diesem Sinne

    Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch…..

  98. Als niedergelassener Orthopäde möchte ich auch zu dem Beitrag Stellung beziehen. Die erhobenen Vorwürfe kann ich im Einzelfall bestätigen. Eine Pauschalisierung ist jedoch nicht angebracht. Ärzte werden auch immer in toto aufs Korn genommen. Mich interessiert vielmehr die angesprochene wissenschaftliche Studie. Unser Heilmittelbudget wird zunehmend gekürzt, welches dann bei zunehmender Zahl an niedergelassenen Physiotherapeuten zwangsläufig zu finanziellen Einbußen jedes einzelnen führt und dann im Einzelfall zu solch angesprochenen unseriösen Praktiken führt. Ich würde eine Zulassungsbeschränkung begrüßen, wie sie für Ärzte schon seit Jahren besteht.

    • Sehr geehrter Hr. Pfahl,

      eine Zulassungsbeschränkgun wie bei den Arzten würde den Wettbewerb beschränken, bei dem nur die guten überleben.

      Eine Zulassungsbeschränkung würde also das Gegenteil bewirken.

      Ausserdem möchte ich Sie mal bitten noch vor Weihnachten als Kassenpatient einen Termin für Kg, MT o.ä. zu bekommen. Viel SPass !

  99. Welchen Zweck hatte denn bitte dieser Beitrag?
    Wie in jeder Branche gibt es bestimmt auch bei uns schwarze Schafe, die meisten Therapeuten versuchen jedoch wirklich ihren Patienten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen – und das ist meist mehr, als viele Ärzte tun!
    Wie oft bekommen wir Patienten nach einer regelrechten Odyssee überwiesen, ohne richtige Diagnose, die dann froh sind das endlich jemand ihre Beschwerden ernst nimmt und sie mal ordentlich untersucht!
    Wer, außer uns Physios erklärt den Leuten, was eigentlich ihre Beschwerden verursacht und was sie tun können?
    Und das, obwohl wir dann noch den ganzen Papierkram für die Kassen erledigen müssen, bei denen wir selbstverständlich keine Fehler machen dürfen, sonst zahlt die Kasse nicht! Ich möchte mal den Sachbearbeiter einer Krankenkasse sehen, der bei einem Fehler weniger Geld bekommt und das okay findet! Kann mal jemand einen realistischen Beitrag zu diesem Thema machen!

  100. Es hat mich doch erstaunt wie unsachgemäß und lückenhaft ein Magazin wie Report recherchiert. Das wirft ein sehr unsachgemäßes Bild auf vergangene Berichte. Schade eigentlich……..

  101. Danke für diesen Bericht. Es ist doch das tolle, dass ich als Patient hingehen kann wo ich will. Ich kann sowieso nicht verstehen, wieso die Therapeuten nicht alle ihre kassenzulassung abgeben und für ihre Leistung rein privat abrechnen. Dann kann jeder verlangen was er glaubt zu verdienen, die mäßigen Therapeuten würden weniger werden, und die Patienten könnten ja mit ihrer Kasse im Einzelfall verhandeln ob sie etwas zuzahlen…

  102. Guten Morgen,

    es tut mir Leid das zu sagen, aber dieser Bericht ist eine Frechheit. Da wird davon gesprochen das Patienten den „Geschäftspraktiken ausgeliefert“ seien. Der Heilmittelkatalog der Krankenkassen gibt genau Zeit und Vergütung einzelner Behandlungen vor!
    Und diese Vergütung ist so gering, das ein selbstständiger Physiotherapeut mindestens 60 Stunden in der Woche am Patienten arbeiten muss, das sich die Kosten und Gehalt decken!
    Mich würde mal interessieren bei wievielen Ärzten die Patienten waren, wieviele Injektionskuren von diesen gemacht wurden und wieviel an Arzneimitteln verabreicht wurden die EBENFALLS keine Wirkung gezeigt haben!?
    Dieser Bericht wurde ganz schlecht recherchiert und wurde gezielt darauf ausgerichtet Physiotherapie als minderwertig darzustellen!
    Vielleicht sollte man bei Patient 1 auch mal psychische Ursachen klären. Was hat Patientin 2 im Leben getan um den Rückenschmerzen vorzubeugen?
    Alles ungeklärte Fragen!

  103. Reporter und Medien…
    Das sich ein öffentlich rechtlicher Sender solch eine miserable Qualität eines Beitrags leisten kann, welcher schon eher an Negativ-Propaganda grenzt ist einfach nur enttäuschend. Die zwei Jahre (!) an denen ich neben den 40h in der Praxis für 300 Euro im Monat jedes Wochenende zur Weiterqualifikation zum Physiotherapeuten nach Bonn durfte waren die schlimmsten und härtesten meines Lebens. Geht mal 5 Tage arbeiten und 2 Tage auf Schulung das über 2 Jahre mit einem abschließendem Staatsexamen. Macht total Laune und ist sehr beziehungsfördernd. Und dann zu hören, dass man mit schlechter Qualität ausgebildet und schnell auf den Arbeitsmarkt kommt ist… mir fehlen die Worte. Ich habe Masseur und med. Bademeister gelernt, 4 Wochen Vollzeit Lymphdrainage, 2 Jahre berufsbegleitend Physiotherapie, 2 Jahre berufsbegleitend manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät und 5 Jahre berufsbegleitend auf ECTS-System Osteopathie studiert. Und nach 12 Jahren und 90.000 Euro Ausbildungskosten soll ich dann für 15,- KG machen?! Wenn die Qualität eh so miserabel ist und nicht evidenz-basierend macht es gerne selbst oder schafft den Schei** ab. Dann warten die Leute wie in Norwegen 7 Monate auf nen Termin.
    Ich hätte in der Zeit lieber auf einer staatlichen Uni bisschen Medizin und danach Jura studieren sollen. Dann hätte ich mir 1. Geld gespart und 2.Zeit. und 3. würde ich die Leute wirklich abzocken können und es wäre in der Öffentlichkeit und von der ARD noch gerechtfertigt und anerkannt, weil man dann mit Schlipps rumläuft.

    Ihr seid einfach jämmerlich.

  104. Man muss sich immer vor Augen halten, wer diesen Bericht verfasst hat.
    Die Journalisten/Reporter sind Personen, die in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet haben. Abitur, Studium, dann ab zur Presse, ein bisschen mit dem Mac rumspielen, sich irgendwelches gemotze von frustrierten Leuten aufgreifen, ein paar Details raussuchen und das ganze dann aufblasen als ginge es um sonst was…

    Das ist mit allem so. Seien es Berichte über Motorsportveranstaltungen oder sonst was… Sobald jemand was zu motzen hat, wendet er sich an die Presse und die haben Ihre Story. Nehmt’s den Leuten nicht übel, diese wären nie zu dem Instande, was Ihr Therapeuthen täglich leistet.

    Ich sehe was meine Frau jeden Tag leistet und zu welchem Lohn sie dies tun muss. Davor ziehe ich meinen Hut. Und Ihre Patienten sind ALLE zufrieden.

    Ich schwöre auch auf Physiotherapie / Ostheopathie, hilft 1000 mal besser als sich 3 Stunden ins Wartezimmer eines Orthopäden zu setzen um dann wohlmöglich irgendwelche Einlagen oder so einen Blödsinn zu bekommen…

  105. Auch ich habe gestern Abend den Bericht über Physiotherapeuten gesehen und bin entsetzt. Zum Glück haben sich hier schon einige zu Wort gemeldet, denen es ähnlich geht wie mir. Ich kann mich Ihnen nur anschließen. Diese Reportage ist so was von schlecht recherchiert, das ist traurig.
    Es war zum Beispiel die Rede davon, dass med. Bademeister eine Weiterqualifizierung zum Physiotherapeuten machen können und dabei nicht gut ausgebildet werden. Dazu möchte ich gerne sagen, dass die verkürzte Ausbildung zum Physiotherapeuten nicht von med. Bademeistern gemacht werden kann. Es muss ein Staatsexamen als Masseur und med. Bademeister vorliegen(diese Ausbildung dauert 2, 5 Jahre + ein halbes Jahr Anerkennungspraktikum). Die anschließende verkürzte Weiterqualifizierung zum Physiotherapeuten, die 1,5 bis 2 Jahre dauert, wird in der Regel nur von privaten Schulen angeboten. Das bedeutet die Kosten für diese Ausbildung (je nach Schule 10.000-15.000 Euro) wird aus eigener Tasche bezahlt. Und warum das ganze? Weil es Masseuren und med. Bademeistern in den letzten Jahren, dank der Politik und unseres Gesundheitswesens, schier unmöglich geworden ist eine Anstellung zu finden. Ich finde sie sollten sich über meine und die ganzen Gedankengänge meiner vorherigen Schreiber ausgiebigst informieren und unbedingt einen Gegenbericht bringen, um das Berufsbild in das korrekte Licht zu rücken.
    Zu dem Punkt privat angebotene Zusatzleistungen kann ich nur sagen. Es gibt sicherlich das ein oder andere schwarze Schaf, wie überall. Aber inzwischen ist es überall üblich, dass private Leistungen zum Beispiel Untersuchungen beim Arzt, Zahnarzt angeboten werden. So viele vom Arzt empfohlene Medikamente müssen selbst bezahlt werden. Warum ist das in dem Fall in Ordnung?
    Ich möchte gar nicht daran denken, wie viele Operationen an Patienten durchgeführt werden, die so eigentlich nicht nötig gewesen sind, nur weil ein Arzt eine gewisse Anzahl an OP´s vorweisen muss, oder sie wirtschaftlich gesehen für eine Klinik rentabel sind.
    Patienten die in einer Klinik liegen, dem Tod näher als dem Leben. Sie bekommen teure Medikamente und Untersuchungen, die ihnen das Leben nicht erträglich machen oder es gar retten werden. Es geht nur darum, den Patienten für eine vorgegebene Verweildauer in der Klinik behalten zu können, um hinterher mit der Krankenkasse einen höheren Satz abrechnen zu können.
    Eine ordentliche Berichterstattung über solche Zustände wäre hier auch einmal angebracht und es würde viele Menschen erschrecken, was in vielen Kliniken tatsächlich ab geht.

  106. Das ist doch ein pure Ärztelobby. Die sind doch einfach sauer dass die Patienten keine Igel Leistungen beim Arzt annehmen sondern lieber zum Physio gehen. Warum bitte darf der Arzt den Patienten Privatleistungen verkaufen und der Physiotherapeut nicht ?? Und weiteres. Warum kontrolliert keine Behörde oder Krankenkasse diese Physiotherapeuten nicht ? Der Bericht ist echt nicht fair . Mann sollte erst denken und dann reden.

  107. Bezogen auf die Recherche und die Darstellung von report München mit dem Thema „Grauzone Physiotherapie“ bin ich einfach nur enttäuscht.

    Man könnte fast meinen, dass dieser Report eine Gegenmaßnahme der Kampagne „38,7% mehr wert“ ist. Diese Kampagne wurde vom Deutschen Verband für Physiotherapie ins Leben gerufen. Ziel ist die Politik darauf aufmerksam zu machen auf die Vergütungsmissstände für physiotherapeutische Leistungen durch die Krankenkassen. Diese Kampagne wurde unabhängig vom Berufsverband angelegt und spricht ALLE Physiotherapeuten, Patienten und Bürger an. Die Petition benötigt mindestens 100000 Stimmen von denen die Hälfte erst erreicht wurde.

    Sucht über Google nach „38,7%“ „Physiotherapie“ „mehr wert“, informiert euch und unterstützt die Physiotherapie!

  108. Ein guter Bericht, der den Ärzten wieder den Rücken stärken wird und uns Physiotherapeuten zurückwirft. Vielleicht sollte man bei den Ärzten einmal anfangen nachzuforschen bzw. zu schulen was wir als Therapeuten überhaupt machen. Viele Ärzte wissen oft selber nicht was Patienten haben und stellen eine symptomorientierte Diagnose. Der Physiotherapeut darf als erster überhaupt auf Ursachenforschung gehen um das Problem zu erkennen. Physiotherapeuten und (Ärzte) haben viel zu wenig Zeit um sich einem Patienten zuzuwenden um ihn genau zu untersuchen. Dieses System muss von der POLITIK überarbeitet werden um Patienten eine optimale Behandlung zu gewährleisten.

    Was ich nicht verstehe ist, dass in anderen europäischen Ländern Physiotherapeuten weitaus höher angesehen werden als bei uns in Deutschland. In diesen Ländern ist es gar keine Frage ob der Patient etwas dazu zahlt.
    Ein einfaches Beispiel ist das Auto eines Deutschen. Sobald ein Lämpchen leuchtet geht es in die Werkstatt zum Fachmann. Am Ende kommt eine Rechnung von X Euro, Minimum aber eine Facharbeiterstunde. Jetzt gehen Sie zu Physiotherapeuten (Fachmann für Bewegung) der für IHRE GESUNDHEIT sorgt und plötzlich soll alles nichts mehr kosten!!!!!!!!!!!?????????????

    Nachdenken und überlegen wo der Fehler sitzt!!!!!!!!!!???????????

  109. Diese Reportage war an manchen Stellen wirklich hart an der Grenze der rufschädigung! Der Kommentar mit“ med. Bademeister und masseure können mit ein bisschen Fortbildung Physiotherapie werden und sind dadurch nicht richtig qualifiziert“ ist absoluter mist! Die beiden Ausbildungsberufe beinhalten 1,5 Jahre exakt den gleichen ausbildungsstoff in Fächern wie Anatomie, Physiologie etc somit haben masseure die ihre Weiterbildung zum Physiotherapeuten ( 1,5 Jahre Schule mit monatlichem schulgeld von Ca 450€)in bestimmten Fächern bereits ihr staatliches Examen absolviert und müssen somit nach der zweiten Ausbildung ein etwas kürzeresstaatsexamen ablegen, was logisch ist! Ein bwl Master muss auch nur eine Master Arbeit und nicht noch einmal eine zweite Bachelor und eine Master Arbeit abgeben!!!!!!!!!! Und das war nur eine falsche Darstellung im Bericht!! Schwarze schaafe aufzudecken ist richtig keine Frage nur sollte man eben aufpassen nicht alle über einen kamm zu scheren und das ist mit diesem Bericht leider passiert!! Schade dass die sozialen Berufe jedes mal an den Pranger gestellt werden obwohl die offentlichkeit nie darüber informiert wird mit welchen Dingen wir in der Berufsgruppe zu kampfen haben, da wird’s Zeit mal einen gegenbeitrag zu senden!!!!

  110. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin schockiert wie innerhalb eines so kurzen Berichtes ein ganzer Berufsstand so durch den Dreck gezogen werden kann. Ich fordere einen recherchierten Bericht, eine richtig Stellung und eine Entschuldigung! Das ist eine Frechheit!

  111. Es ist einfach nur traurig zu sehen, dass solche unrepräsentativen und schlecht/unvollständig recherchierten Berichte es in einen Beitrag des ÖFFENTLICHEN Fernsehens schaffen. Was erlaubt ihr euch eigentlich…? Ohne ein gesamtes Bild der Problematik darzustellen vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen schmeisst ihr da etwas in den Äther und es gibt Menschen die glauben euch das! Man müsste euch rechtlich zu einer Gegendarstellung zwingen in der Ihr euch für diesen Quatsch entschuldigen müsst! Ich wüsste gar nicht an welcher Stelle ich anfangen sollte diesen Beitrag auseinanderzunehmen…

  112. Ich fände es ja mal interessant, eine Reaktion des BR zu lesen. Wie ist der Bericht zustande gekommen, wer hat auf das Thema aufmerksam gemacht etc. Und wie denken die Macher über diese Flut an Kommentaren.

  113. Sehr geehrtes Team von report München,
    Ihr Bericht strotzt nur so von handwerklichen Fehlern.
    Wer war denn dafür verantwortlich? Hatte der Hausmeister gerade mal ein wenig Zeit?
    Allein die Tatsache, dass ich mit meinen GEZ-Gebühren, diesen Menschen finanziere ärgert mich maßlos. Dieser Bericht war vom Niveau her noch weit unter RTL2.
    Mein Vorschlag deshalb:
    Schickt den Redakteur/ die Redakteurin, wieder auf den Parkplatz zum Schneeschippen. Ein VHS-Kurs: „Wie werde ich Redakteur“ alleine reicht eben doch nicht.
    Nach diesem Bericht, ist unser fachliches Niveau als Physiotherapeut, ja nicht gerade hoch. Doch fest steht, Eures ist noch wesentlich tiefer.

  114. Ich betreibe eine Physiopraxis seit 1990. Natürlich könnten wir besser verdienen wenn die Bezüge höher gesetzt werden. Aber diesen Abzockern, die unseren Berufsstand ins schlechte Licht rücken, sollten die Praxen geschlossen werden. Wir behandeln 30 Minuten KG/MT und 20 Minuten Massage. Eine genaue Diagnose von Ärzten würde es erheblich einfacher machen um genau die Symphtome zu behandeln.
    Unklare Diagnose, schafft unklare Behandlung!!
    Viele Leistungen werden umsonst abgegeben, aber wir haben die Bude voll und es langt zum Leben. Ich brauche nicht mehr Geld weil ich MT, MTT MAT, habe oder kann. Ich mache diese Kurse für mich selbst um MEINE Qualität zu steigern. Ich arbeite 10 – 12 h am Tag und es macht Spaß weil ich mein eigener Herr bin. Darüber sollten einige nachdenken. Und noch etwas, ich nage nicht am Hungertuch sondern binde meine Patienten durch gute Behandlung und freiwillige Sonderleistung ( WT/KT/EL/ ).
    gruß
    Stefan Linz,Vohenstrauß

    • viel seltsames hier zu lesen…dass klingt wie ein richtige Kapitulation oder schlimmer… Jedenfalls hilft unsere Beruf keinesfalls voranzubringen…

  115. Eine Frechheit so ein Bericht. Die Leute werden leider dadurch verunsichert und stellen ihren therapeuten in Frage. Ganz ganz schlechte Berichterstattung!!! Kenne ich normal nur von den Krawalllsendern!!!

  116. Der Ruf einer ganzen Branche steht dank solcher Berichte auf dem Spiel! Ich habe noch nie einen so schlechten und unqualifizierten Bericht gesehen!

  117. Grauzone Physiotherapie – Das Geschäft mit den Schmerzen
    Report vom 2.12.2014

    In dem o.g. Bericht sind so viele Un- und Halbwahrheiten enthalten, dass jeder ausgebildete und verantwortungsbewusste Physiotherapeut eigentlich laut aufschreien müsste. Es entsteht hier der deutliche Eindruck, dass sich das Report-Team nicht wirklich eingehend mit der Thematik befasst hat. Und damit meine ich sowohl die Qualifikation und Arbeitsweise von Physiotherapeuten als auch die gesetzlichen Vorgaben, an die wir gebunden sind.

    Ohne ärztliche Verordnung geht nichts!

    Physiotherapeuten sind weisungsgebunden. Sie benötigen eine ärztliche Verordnung, auf der klar spezifiziert ist, welche Anwendungen der Mediziner für seinen Patienten wünscht. Genau diese Anwendung muss dann auch erfolgen. Ohne eine solche Verordnung ist es dem Therapeuten überhaupt nicht erlaubt, eine Behandlung einzuleiten.

    Masseure und medizinische Bademeister können sich schnell zum Physiotherapeuten umschulen lassen?

    Hier bemerkt man sehr genau, dass sich das Team überhaupt nicht mit den Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in unserem Berufsstand beschäftigt hat. Zur Verdeutlichung:
    Die Dauer der Umschulung richtet sich nach der Berufserfahrung und den bereits absolvierten Fortbildungen. Sie kann neun, zwölf oder 24 Monate dauern. Jeder Masseur oder Bademeister hat bereits mindesten eine einjährige schulische und eine 1 ½ jährige praktische Ausbildung absolviert, bevor er die Umschulung zum Physiotherapeuten in Angriff nehmen kann. Bei einem Krankengymnasten sieht es ähnlich aus. Seine Ausbildung dauert zwei Jahre. Das erste halbe Jahr ist eine rein schulische Ausbildung, in den restlichen 18 Monaten erfolgt neben der halbtägigen Schule ein schulbegleitendes Praktikum. Auch er kann die Umschulung zum Physiotherapeuten erst beginnen, wenn er diese Ausbildung abgeschlossen hat.
    Mit diesen Ausbildungen sind die Grundlagen der Kenntnisse des menschlichen Bewegungsapparates bereits vorhanden. Darauf baut die Umschulung zum Physiotherapeuten auf. Wer rechnen kann, erkennt also, dass jeder Physiotherapeut in Deutschland mal mindestens zwei Jahre und neun Monate, in der Regel aber meist über drei Jahre Ausbildung genossen hat, bevor er sich eigenständig um Patienten kümmern darf. Das sollte die Frage nach der Qualifikation ja wohl ausreichend beantworten. Es wäre schön gewesen, wenn das in dem Bericht des Report-Teams auch so vermittelt worden wäre.

    Physio oder Massagen sind kein Allheilmittel

    Eines mal vorweg: Physiotherapie kann keine Wunder vollbringen. Therapieformen, die bei einem Patienten gut anschlagen, müssen für einen anderen nicht ebenso wirksam sein. Hier gilt es herauszufinden, welche Therapieform für welche Beschwerden die besten Möglichkeiten bietet. Und auch wenn nach der Behandlung eine deutliche Linderung und Verbesserung eingetreten ist, ist das keine Garantie dafür, dass die Schmerzen nicht irgendwann wieder kommen. Das gilt übrigens für jede Form der Therapie, ob Spritzen, Massagen, Krankengymnastik, Einzeltherapie oder Osteopathie. Fakt ist aber auch, dass die Kassenrezepte dem Therapeuten überhaupt keinen Spielraum lassen. Es muss exakt so behandelt werden, wie es auf dem Rezept steht. Steht also Krankengymnastik drauf, muss auch Krankengymnastik gemacht werden. Da fragt man sich als niedergelassener Therapeut natürlich schon manchmal, wozu man die teuren Fortbildungen besucht, um auch alternative Behandlungsmethoden anbieten zu können. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Einseitige Berichterstattung

    Sie geben an, dass insgesamt neun Praxen für Physiotherapie getestet worden seien. Wenn Sie Ihren Test gleich in Praxen beginnen, die nur Privatpatienten behandeln, kann das einfach kein repräsentativer Test werden. Einerseits wollen Sie, dass man Ihnen Kassenleistungen anbietet, andererseits suchen Sie Praxen auf, die genau das gar nicht tun wollen. Jeder niedergelassene Physiotherapeut mit Kassenzulassung wird den Patienten beim Erstbesuch nach seiner Verordnung fragen. Wie schon oben erwähnt, wir sind weisungsgebunden und ohne Rezept geht gar nichts. Eine Beratung hinsichtlich einer anderen Behandlungsform darf der Physiotherapeut gar nicht vornehmen, es sei denn, er ist gleichzeitig Heilpraktiker. Das wird vermutlich in den Praxen, wo man Ihnen alternative Angebote zu zusätzlichen Kosten gemacht hat, der Fall gewesen sein. Anderenfalls würden sich diese Therapeuten strafbar machen und das weiß jeder von uns, der seine Ausbildung ordnungsgemäß absolviert hat, auch ganz genau. Dasselbe gilt für die Berechnung zusätzlicher Kosten. Wir dürfen lediglich die Rezeptgebühr berechnen, für alles andere kommt die gesetzliche Krankenversicherung auf.

    Auffallend ist auch die Auswahl der Patienten, die Sie zu Wort kommen lassen. Wenn ein Musiker sich als Fachmann dafür bezeichnet, ob eine Therapie wirkungsvoll ist oder nicht, sagt das doch schon alles. Als mitbestimmender Patient mache ich meinen Arzt darauf aufmerksam, dass die verordnete Therapie nicht die gewünschte Wirkung zeigt und frage nach, ob es Alternativen gibt. Dies kann ich auch in einem vertrauensvollen Gespräch mit meinem Therapeuten erörtern und meinem Arzt unter Umständen geeignete Vorschläge des Therapeuten unterbreiten. So wäre eine effektive Verordnung von Maßnahmen wesentlich erfolgversprechender.

    Fazit:

    Sie ziehen den Schluss, dass eine ganze Branche in Verruf gerät. Dazu haben Sie mit Ihrem Bericht ganz erheblich beigetragen. In jeder Branche gibt es schwarze Schafe, das ist hinreichend bekannt. Vermutlich wird es die auch unter den Physiotherapeuten geben. Aber grundsätzlich arbeiten wir alle in einem sogenannten Heilberuf nach ethischen und moralischen Grundsätzen. Das Wohl unserer Patienten steht dabei immer im Vordergrund. Dieser Bericht erzeugt einseitig in der Öffentlichkeit das Bewusstsein, dass jeder Therapeut „geldgeil“ ist und nur seine Zusatzleistungen verkaufen will. Die Wahrheit in der Praxis sieht aber deutlich anders aus. Manchmal wissen wir, dass wir unseren Patienten mit anderen Behandlungsmethoden besser helfen könnten. Aber uns sind vom Gesetzgeber her die Hände gebunden. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verordnenden Ärzten und den Therapeuten wäre ein Ansatz. Eine weniger rigorose Verordnungspraktik, die uns ein wenig mehr Spielraum lassen würde, ist ein weiterer.

  118. Ich hoffe ihr Redakteure und Veröffentlicher dieses “ Berichtes“ bekommt:
    Lymphödeme, Schlaganfälle, Amputationen, Sprachstörungen, Parkinson, Bandscheibenvorfälle, Kalkschultern, künstliche Gelenke, Fettsucht, Arthrose und noch viel mehr !

    Das war nur ein kleiner Teil unseres Behandlungsspektrums. Lasst euch dann mal erfolgreich NUR von einem Arzt Therapieren.

  119. Der Ruf einer ganzen Branche steht dank solcher Berichte auf dem Spiel! Ich habe noch nie einen so schlechten und unqualifizierten Bericht gesehen! Wievielen Menschen täglich geholfen wird, wird einfach ignoriert! Frechheit!

  120. Eine bodenlose Frechheit! Mal davon abgesehen das 90% aller Studien beweisen das Physio deutlich effektiver ist als Operationen oder medikamentöse Therapie, kommt diese „Kritik“ ausgerechnet von einer Industrie die der Gesamten Republik eine Illegale Steuer aufdrückt…und nennen uns abzocker!

  121. kleiner Tpp vom Profi bezügl. Der Behandlung des ersten rotationseingeschränkten Patienten, um unsere Berufsehre wieder herzustellen: ohne ihn untersucht zu haben,( was Ärzte meist schon gar nicht mehr tun):

    Mobilisation BWS und CTÜ, Trapezius und Levator Fascie lösen, splenius capitis Querfriktion in endgradiger Rotationsposition müßte die Rotation um einiges freigeben

  122. Der eigentliche Skandal ist folgender:die öffentlich-rechtlichen Sender erheben den Anspruch in ihren politischen Magazinen die Beiträge sauber und fair zu recherchieren. So werden u.a. Gebühreneinnahmen von ca.7 Millarden (sprich 7000 Millionen Euro) gerechtfertigt. Die Recherche für diesen Beitrag ist so schlecht, da müßte die Zuschauer Geld zurück bekommen. Es wird der Eindruck erweckt 136000 Physiotherapeuten arbeiten unredlich und machen sich die Taschen voll. Und welch völlig naives Therapieverständnis: „ich kann meinen Kopf nicht mehr richtig bewegen und habe Schmerzen, da gehe ich doch mal zur Physiotherapie, da drückt einer aufs Knöpfchen und schon ist alles gut“
    Ich hoffe, die Empörungswelle ebbt so schnell nicht ab. Diejenigen, die für diesen Beitrag verantwortlich sind, müssen Konsequenzen erfahren.

  123. Aua, das ist aber weit unter dem nieveau einer bildzeitung – verschaffen sie sich doch mal einen wirklichen einblick in die arbeits- und vergütungssituation von logos, ergos und physios und berichten über deren einkommens und ausbildungssituation!

  124. -unsachlicher Beitrag, unter Bildzeitungsnivau
    -IFK Kommentar unglücklich und kein Hinweiss auf unsere Qualifizierung mit den damit verbundenen Fortbildungen und Kosten(bin selbst im IFK)
    -bei unserer Bezahlung arbeiten wir wohl eher aus Berufung und nicht um Patienten abzuzocken.
    -unsere Patienten erhalten viele Extraleistungen ohne Berechnung
    -wir sind in meiner Praxis „echte“ Physiotherapeuten mit einer umfangreichen Ausbildung, alle mit TOP-Qualifizierungen und versorgen „normale“ Patienten bis hin zum Leistungssportler aus 1. Bundesliga – Damenhandball. Dies mache ich mit einem Kollegen aus einer anderen Praxis… Und wir sind nicht qualifiziert?
    -wievielen Patienten geholfen wird und zufrieden sind, und das in gesamt Deutschland, zeigt der Bericht nicht!
    -ein Schlag ins Gesicht aller ehrlichen und qualifizierten Physiotherapeuten, und das durch einen Bericht der ARD- was für eine negative Wortwahl der Moderatorin und des Reporters!
    -bodenlose Frechheit und falsche Darstellung!!!

  125. Habe mir bislang die Report Sendung mit Interesse angesehen und mich in vielen Dingen beeinflussen lassen.
    Nach dieser Sendung werde ich mir Report München wohl nicht mehr ansehen. Die „Meinungsprägung“ in Sachen Physiotherapie fand ich widerlich.
    Da ich selbst einige recht erfolgreiche physiotherapeutische und osteopathische Behandlungen (in dem Bericht wurde nicht mal zwischen den Behandlungsarten unterschieden !) hinter mir habe, weiß ich diese relativ kostengünstigen Behandlungen zu schätzen! Die Ärzte (z.B. Orthopäden) waren eher geneigt, mir Operationen, die um ein vielfaches teurer gewesen wären, zu empfehlen.
    In einer ganz perfiden Weise wurde in dem Beitrag ein ganzer Berufsstand diffamiert, Zwischentöne konnten die Gesamttendenz nicht ausgleichen.
    Nun habe ich mich durch eigene Erfahrungen in der Materie etwas ausgekannt. Für mich verlieren ihre Sendungen insgesamt an Glaubwürdigkeit!

  126. Es ist traurig und beschämend! Man ahnt ja oft bei der heutigen Berichterstattung der „Presse“, dass zu über 90% Meinungsbildung auf ganz niedrigem Niveau betrieben wird…. Wenn der eigene Berufstand dann betroffen ist, kann man dann nur zu genau mitreden!!!
    Es ist eine bodenlose Frechheit so einen Beitrag auszustrahlen und so einseitige und sehr schlecht recherchierte „Fakten“ zu liefern. Wir Physiotherapeuten haben die höchste Fortbildungsquote aller Berufe in ganz Deutschland und das zahlen wir aus eigener Tasche!!! Das unsere Patienten, das für 14€ pro Behandlung geboten bekommen ist schön für Sie und schlecht für uns…. wir sollten Alle für diese einfachen Kassenrezepte wirklich nur unser Ausbildungswissen zur Verfügung stellen und für Alles was wir darüber hinaus gelernt haben extra Geld verlangen DÜRFEN!!! Das passiert in anderen Bereichen jeden Tag und da ist es ganz normal….
    Die Realität vieler Praxen sieht aber im Gegenteil zu Ihrem Bericht so aus, dass wir unseren Patienten unser gesamtes Wissen, aus der Motivation Ihnen helfen zu wollen, ganz einfach zum Kassensatz zur Verfügung stellen – eben weil uns von Krankenkassen, Ärzten und Gesetzgebern kein rechtlich korrekter Spielraum eingeräumt wird. Wir werden gezwungen hoch qualifiziert für einen sehr geringen Lohn zu arbeiten – und zu Recht ist die Quote der neu ausgebildeten Physios rückläufig, denn so etwas darf man sich nicht gefallen lassen.
    In ein paar Jahren werden dann dubiose „Reportagen“ berichten, dass es ja zu wenig Physios gibt und Patienten, die dringend Therapie brauchen, diese aufgrund von langen Wartezeiten nicht bekommen!! Dann braucht sich keiner zu wundern.
    Ich liebe meinen Job und ich treffe jeden Tag dankbare Patienten, die sich freuen, dass es uns gibt! Patienten, die Bereicht sind zu Hause an sich und ihrem Verhalten zu arbeiten, damit Sie gesund werden! Und Patienten, die gerne für Leistungen die Ihnen gut tun, z.B. Massagen, ihr Geld geben, obwohl die Uni Köln Studien angestellt hat, die die Wirksamkeit von Massage anzweifeln… auch dort noch einmal sehr schlecht recherchiert oder bewusst Ignoriert! Denn es gibt viele viele Studien und Untersuchungen, die genau das Gegenteil beweisen!
    Ihre „Reportage“ ist schlichtweg falsch und sehr sehr schlecht!!!!

  127. Guten Tag

    Nach einer sehr guten und auch teuren Ausbildung über 3 Jahre, arbeite ich mittlerweile seit 10 Jahren selbstständig.

    Meine Patienten sind mit meinen Behandlungen sehr zufrieden und bei einer neuen Erkrankung kommen sie auch gerne wieder. Es wird das gemacht was auf dem Rezept steht und auch keine separate Zahlung verlangt. Im Durchschnitt fängt die Behandlung 1 Tag nach Einreichung des Rezeptes an.

    Leider habe ich jedoch keine Einflußnahme auf die Dauer eines Rezeptes in bestimmten Einzelfällen. Bei manchen Rezepten kann ich im Voraus schon sagen, daß ich mit dieser verschriebenen Anzahl an Behandlungen keinen dauerhaften Linderung erzielen kann.
    Und dies obwohl meine Behandlungszeit 25 Minuten ist und somit 10 Minuten über der, von den Krankenkassen angestrebten Zeit von 4 Patienten in einer Stunde liegt. Pro Behandlung bekomme ich etwa 15,- €, d.h. 30,- € in der Stunde. Den finanziellen Nachteil versuche ich zu Gunsten meiner Patienten und in Kontra meiner Gesundheit wieder rein zu holen. Das bedeutet eine 70-80 Stunden Woche und nur sporadisch mal einen Kurzurlaub.

    Dieser geringen Stundensatz rührt natürlich auch daher, daß die Ärzte wegen ihres Budgets nur die geringste Behandlungsmethode verschreiben, die manuelle Therapie und die anderen, vielleicht adäquateren Behandlungen, meiden.

    Viele meiner Kollegen versuchen daher, sich durch Privatpatienten das Einkommen zu verbessern. Solche Leute sind aber im ländlichen Bereich, in der ich meine Praxis betreibe leider Mangelware.

    Das es schwarze Schafe gibt, weiß ich gut, da so manch einer meiner Patienten mir davon berichtet, z.B. nachdem sie in einer Reha waren und zu einem bestimmten Physiotherapeuten geschickt wurden. Auch sind neue Patienten manchmal überrascht, wenn sie nach einer Behandlung nur einmal auf dem Rezept unterschreiben müssen und nicht zweimal.

    Andererseits sehe ich aber leider auch bei vielen meiner Patienten, daß sie glauben mit einer Behandlung vom Physiotherapeuten kommt alles wieder in Ordnung. Die Bereitschaft sich in einem Gesundheitsstudio mit Gerätetraining und / oder Gymnastik fit zu halten ist nur dann vorhanden, wenn es von der Krankenkassen bezuschußt wird. Läuft der Zuschuß aus, wird die Gymnastik gemieden.

    Ein investigativer Journalismus ist sehr wichtig und ich bin dafür auch dankbar, aber bitte nicht so einseitig wie bei ihrem Bericht über die Physiotherapeuten. Leider haben wir nicht die Lobby, um für uns eine bessere Bezahlung zu erkämpfen. Und es fehlt leider auch an einer bessere Information der Patienten, um solche schwarzen Schafe direkt zu erkennen und auch anzeigen zu können. Viele ehrliche Physiotherapeuten werden heute mit ihren Patienten diskutieren und ihren Standpunkt verteidigen und das um dann 30,- € in der Stunde einzunehmen, was noch lange nicht verdienen heißt.

    mit freundlichen Grüßen

    Anke Friepörtner

  128. Ein wirklich absolut enttäuschend schlechter Beitrag !
    Ich war komplett entsetzt und muss sagen , dass es eine totale Unverschämtheit gegenüber allen Physiotherapeuten ist, die jeden Tag ihr Bestes geben, um den Patienten zu helfen!
    Wir bilden uns auf eigene Kosten fort, befunden gründlicher als mancher Arzt und sind stets bemüht die Therapie (diese kurze Zeit, die uns zur Verfügung steht – was meist immer noch länger ist, als der Aufenthalt im Arztzimmer, bei dem man aufgrund Zeitmangel durch T- Shirt und Hose untersucht wird) befundgerecht durchzuführen und neben manuellen Therapien Hausübungsprogramme zu erstellen und den Patienten Aktivitäten zu empfehlen, die seinen Allgemeinzustand verbessern würden.
    Ich kann die Kritiken in den weiteren Kommentaren meiner Kollegen nur zu gut verstehen.
    Das dieser Bericht in der Form abgesegnet und ausgestrahlt werden durfte ist einfach nur unmöglich!

  129. Hallo,
    mir sind ebenfalls ein paar Dinge aufgefallen…
    1. seit wann bedeutet „keine Evidenz“, dass es keinen Effekt hat? Das bedeutet nur, dass der Effekt noch nicht (zureichend) untersucht wurde.
    2. wo zum Henker haben die die Praxen besucht, in einer Bonzenstadt?! Ich habe selbst noch nie erlebt, dass mir oder einem meiner Patienten so was angedreht oder gar die Therapie verweigert wurde, wie in diesem Beitrag. Zudem sind es 3 von 9 Praxen, die von denen“ überprüft“ wurden – sehr repräsentativ…
    3. es sollte in Deutschland auch mehr Ärzte geben, die Wartezimmer sind überfüllt, die Ärzte überfordert und die Voraussetzungen um Arzt zu werden meiner Meinung nach zu hoch. Ein Abiturschnitt sagt über die Leistung eines Schülers nichts aus, außer wie gut er sich den Stoff aus dem Unterricht ins Hirn prügeln konnte. Mit in NRW 12 Jahren bis zum Abi, wird das garantiert nicht besser!
    4. der erste gezeigte Patient hat die Übungen und anderen Sachen, die er während des Betrages gemacht hat, garantiert von einen Physio! Und die zweite hatte einen unzureichend angepassten Arbeitsplatz! Und wer hat überhaupt gesagt, dass es nicht auch therapieresistente Patienten und Krankheiten gibt, es wurde nicht mal die Diagnose zu den Patienten genannt! Vor allem kennen die Produzenten des Beitrages auch alle Möglichkeiten diese Patienten behandeln zu können, sei es nun medizinisch oder therapeutisch…
    5. der zu letzt vorgestellt Therapeut hatte sogar ein poster für 38,7% Mehrwert unserer Arbeit im Zimmer hängen. Das hat die Kamera natürlich ganz dezent übersehen…

  130. Ich, als Leistungssportler, bin entsetzt über solch einseitige, schlecht recherchierte Berichterstattung! Von einem öffentlich-rechtlichen hätte ich solch eine Stimmungsmache und unterirdische Niveau nicht erwartet. Es scheint fasst so, dass niemand in Ihrem Team sich vernünftig mit dem Thema auseinandergesetzt hat.
    Physiotherapeuten und ihre Leistung werden in Deutschland nicht vernünftig wertgeschätzt und schon gar nicht bezahlt. Schwarze Schafe gibt es natürlich in jeder Berufsgruppe, aber dies auf die Gesamtheit auszuweiten ist schlichtweg falsch und dumm.
    Ich habe einen riesen Respekt vor deren Leistung und Hingabe, die man sich von manch einem Arzt in diesem „Schulmedizinland“ wünschen würde!
    Liebe Physiotherapeuten bitte lasst euch durch so einen Humbug nicht entmutigen!

  131. Hallo, ich hab hier gestern schon meinen Kommentar abgegeben u. freue mich heute zu sehen, dass noch viele andere das ganze Kommentiert haben! Mich würde mal interessieren, was der Herr Fabian Mader u. Frau Anna Tillack als Journalisten pro Stunde verdienen!! Würde gern mal wissen, ob die beiden auch für unseren Stundenlohn arbeiten würden??
    Schön, dass ich das ganze noch mit meinen Rundfunkgebühren mit bezahle!!!
    Schöne grüße an die Herren/ Damen Journalisten

  132. Der Bericht entspricht definitiv nicht dem wahren Alltag, die meisten unsere Patienten wissen das. Ich lade das ARD-team gerne ein um einen Bericht zu senden über den Alltag eines Physiotherapeuten, bezweifle jedoch das dies gesendet werden „möchte“. Auch ich muss leider meine Meinung über Report negativ ändern.

  133. Für jeden ehrlichen Physio und das ist die große Mehrheit ist ihr Bericht eine Beleidigung.
    Report hatte bis jetzt einen großen Stellenwert, aber bei diesen äußert schlecht gemachten Beitrag muss ich doch sehr an der Qualität zweifeln.

    Allen Physios kann ich nur sagen die Zeiten werden besser, denn in 10-15 Jahren wird es Physiotherapie für die gesetzlichen Kassen nicht mehr geben.
    Durch die schlechte Bezahlung in den letzten Jahren entscheiden sich immer weniger junge Leute in diesen Beruf einzusteigen. Selbst mit Uniabschluss ver dient ein Physiotherapeut als Berufsanfänger nur zwischen1800 und 2200 € Brutto und das im hochpreisigen München.

    Alle Patienten können sich bei ihren Kassen und der Politik bedanken.

    MfG
    Weber

  134. Wir sprechen von knapp 2% der Ausgaben im Gesundheitswesen die in den Heilmittelbereich fallen. Trotzdem wird hier am meisten gehetzt, reglementiert und eingespart. Wir sind aber selbst schuld an unserer Situation. Wir unterstützen Verbände die sich für ihre eigenen Funktionärsinteressen aber nicht für ihre Mitglieder einsetzen. Wir haben bis heute keine berufsständische Vertretung und wir sind politisch faktisch nicht vorhanden. Der Ausweg kann nicht die „Halblegalität“ sein, sondern eine klare Linie. Für die Leistung die die Krankenkasse bezahlt gibt es nicht mehr und Ende. Wer Behandlungszeit dazu haben möchte kann sie zukaufen muss es aber nicht. Klare Regeln und Transparenz. Das eigentliche „Muss“ ist ein Entkommen aus dem Verordnungssystem. Hier haben alle Verbände bisher versagt. Was gar nicht angesprochen wird ist die unfair niedrige Entlohnung der Mitarbeiter und die drohende Altersarmut für Praxisinhaber und Angestellte. Diese Probleme werden bisher völlig unter den Tisch gekehrt. Zum Vergleich: Allein bei der AOK im Landkreis Deggendorf arbeiten über 140 Mitarbeiter was einem Jahrespersonalkostenaufwand von über 6 Mio. Euro entspricht. Die Gehälter sind regelmäßig gestiegen und die Sozialleistungen wurden auch nicht abgebaut. Ein Azubi bei der AOK verdient im ersten Lehrjahr über 1000.- Euro brutto und dann geht es entsprechend weiter hoch. Hier findet sich aber kein Reporter der dies in die Öffentlichkeit bringt. Mein Fazit: Wer Physio, Ergo oder Logopäde wird ist selbst schuld. Von Idealismus kann man keine Familie ernähren. Also sucht euch einen anderen (Ausbildungs-)beruf oder steigt aus solange ihr noch könnt. Das Deutsche Gesundheitswesen hat auf der Ebene an der wir und auch die Pflegekräfte angesiedelt sind nichts mehr zu bieten. Allein das Klinikum Deggendorf will dem Pflegekräftemangel nicht mit besserer Enlohnung sondern mit dem Einsatz von unterqualifizierten, billigen sog. Hilfskräften begegnen (geplant ist ein Anteil am Pflegepersonal von 60%). Fazit: Die Gehälter von Funktionären werden weiterhin steigen, ebenso wie die der Kassenmitarbeiter. Ärzte, Krankenhäuser und Apotheker haben auch dank der Pharmaindustrie eine bessere Lobby und werden ihre Forderungen auf lange Sicht durchsetzen. Die unterste Ebene, also wir, werden in einem gedeckelten Gesundheitssystem die Verlierer sein. Dies wird aufgrund der Veränderungen im Beitragssystem bei den gesetzlichen Kassen schon 2015 der Fall sein. Hier ist mit deutlichen Verringerung auf der Verordnungsebene so wie ebenso deutlichen Restriktionen im Abrechnungsbereich zu rechnen. Die Folge: Ein halblegales und auch illegales Verhalten wird aus der Not heraus zunehmen. Der Ruf der Heilmittelerbringer und ihre Arbeitsleistung werden sinken und so wird ebenso die Notwendigkeit von Heilmittelverordnungen in Frage gestellt werden was weitere Einsparung zur Folge hat. Das PAradoxon: Heilmittelerbringer genießen bei den Patienten deutlich mehr Vertrauen als Ärzte und die Pharmaindustrie. Das sollten wir uns nicht verscherzen.

  135. Ich bin schwer enttäuscht über diesen Bericht und schließe mich den anderen Kommentaren an!!
    Gehen Sie mal in eine Praxis und sprechen Sie mit den Therapeuten. Wir machen diesen Job nicht um reich zu werden und viel zu verdienen, meist reicht es nicht mal um alleine vernünftig über die Runden zu kommen geschweige etwas für später zurückzulegen, sondern nur, weil wir dran glauben den Menschen helfen zu können. Und meist glauben wir auch dran, auch wenn der Patient seine Übungen zu Hause nicht macht und wir immer wieder am gleichen Punkt anfangen müssen.

    Wer in eine Privatpraxis geht, weiß das er für die Behandlung bezahlen muss bzw. alternative Behandlungen angeboten bekommt, da diese keine Rezepte der GKV annehmen dürfen!!

    Bei uns werden Zusatzleistungen für die Patienten nur angeboten, wenn er z.B. kein neues Rezept mehr bekommt und dann auch nur im Rahmen eines Trainings, er muss also selber aktiv sein. Und wir arbeiten im 30 Minuten Takt, obwohl nur 15 Minuten bezahlt werden.

    Ich finde für diesen Bericht ist eine Entschuldigung bei den ehrlich arbeitenden Therapeuten nötig und vor allem eine Richtigstellung über die Physiotherapie in Ihrer Sendung

  136. Ein peinlicher Beitrag, der leider sehr deutlich zeigt, dass weder richtig Recherche betrieben wurde, noch überhaupt jemanden die Realität interessiert. Gefährliches, rufschädigendes Halbwissen.

  137. Grauzone Krankenkassen – Das Geschäft mit den Therapeuten – report: Macht einen neuen Bericht, der die Wirklichkeit darstellt.
    Ansonsten wurde hier ja schon vieles dazu geantwortet.
    Der Beruf ist zur Zeit so frustrierend, dass man ihn auch an den Nagel hängen kann. Leben kann man davon nicht. Wenn Sie dann von report mit Rezept und Schmerzen kommen, tja tut mir leid, keine Physiotherapeuten mehr da. Fragen Sie ihren Arzt nach einer Spritze oder im Krankenhaus nach einer Op. Die brauchen noch welche für ihre Zahlen.

  138. Dieser Beitrag ist dermaßen schlecht…mir fehlen die Worte eine derartige Berichterstattung rückt die Physiotherapie in ein absolut falsches Licht.
    Berichtet doch mal über moderne Physiotherapie, die unmengen an Studien die die Wirksamkeit einzelner Behandlungsmethoden beweisen, die Hintergrüde warum solche Patienten wie im Beitrag Probleme haben, usw. …
    Ahhh verstehe schon da kann man ja nicht ne ganze Berufgruppe in den Dreck ziehen…
    Bin echt erstaunt das sich ein solcher Sender traut so einen Bockmist zu senden…
    Bitte vielmals um Entschuldigung für meine Ausdrucksweiße….

  139. als Leiter einer Physiotherapie und Massageschule bin ich schon einigermaßen entsetzt, mit welchen Methoden hier ein ganzer Berufsstand denunziert wird. Da dies in letzter Zeit gehäuft, auch in BR3 Radio, passiert ist, muss man sich schon fragen, ob diese Meinungsmache nicht gesteuert wird. Zufällig tritt dieses Phänomen nämlich gerade jetzt auf, wo der Verband mit einer Kampagne für seinen Berufsstand eintritt.
    Aussagen wie: „es gibt mehr PT´s als Ärzte“ oder „eine Überschwemmung von qualitativ schlecht arbeitenden PT´s durch die Weiterqualifizierung von Masseuren“ sind schlichtweg Rufmord und entbehren jeder Grundlage. PT´s die über die Massageausbildung den Weg gegangen sind haben genau die gleichen Ausbildungs- und Prüfungsinhalte. Dafür sollte man sie eigentlich vor Gericht ziehen, bezüglich solcher Aussagen und ich kann die Verbände nur anregen diesen Weg zu gehen.
    Auch die Evidenz der Physiotherapie wird angezweifelt. Dazu fällt mir nur ein, dass es in Deutschland von Gesetzgeber nicht gewollt ist, dass wissenschaftliches Arbeiten in der PT den Beruf nach vorne bringt. Abgesehen davon gibt es viele wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit von Techniken, die aber laut Leistungskatalog der KK nicht angewendet werden dürfen!

  140. Guten Tag.
    Einen Glückwunsch an Herrn Mader und Frau Tillack zu diesem unsachlichen und inkompetent recherchierten Artikel. Positiv gedacht könnte übertriebener Ehrgeiz von Jungjournalisten ursächlich sein. Welches Motiv auch immer zu diesem Filmbeitrag führte, ein öffentlicher Sender sollte doch vor Ausstrahlung einer gewissen Kontrollpflicht nachkommen.

  141. Liebe Anna Tillack, lieber Fabian Mader,

    ich bin eigentlich ein Fan der Report-Sendungen. Jetzt frage ich mich allerdings, ob all Ihre Berichte so laienhaft recherchiert sind. Ich bin selber kein Physiotherapeut, kenne aber die Situation recht gut. Der Titel der Sendung ist so daneben wie der gesamte Inhalt. Sie scheren einen kompletten Berufszweig über einen Kamm.

    „Die Branche boomt wie nie…“ ist eine korrekte Aussage. Das hat aber auch damit zu tun, dass viele in der Selbstständigkeit den einzigen Weg sehen, eine halbwegs leistungsgerechte Bezahlung zu bekommen. Mit leistungsgerecht meine ich, dass man als Physiotherapeut mit eigener Praxis ohne Angestellte und 60-Stunden Woche eine Kleinfamilie halbwegs versorgen kann.
    Fakt ist, eine Praxis welche zum Großteil von Kassenpatienten frequentiert wird, überlebt nicht ohne Zusatzangebote. Haben Sie sich mal die Vergütungsvereinbarungen angesehen? Wissen Sie, das eine 30-minütige Lymphdrainiage mit noch nicht mal 15 Euro abgerechnet wird? Das macht 30 €/Stunde. Rechnen Sie hier alle Fixkosten ab, bleiben vielleicht 25 € übrig. Ist ein Rezept falsch ausgestellt, was leider sehr oft vorkommt, liegt es in der Verantwortung des Therapeuten! (nicht des ausstellenden Arztes), dies zu korrigieren. Andernfalls erhält er leider keine Entlohnung.
    Beihilfesätze sind seit 12 Jahren nicht mehr angehoben worden. Und trotzdem, Behandlungen werden sehr oft ohne Zuzahlungen verlängert.

    Was die Praxen in ihrer Reportage angeht, nennen Sie Roß und Reiter.
    Schwarze Schafe gibt es überall. Interessant wäre auch zu wissen, nach welchen Kriterien Sie die Patienten ausgesucht haben.
    Der Patientin mit permanenten Rückenschmerzen wäre vielleicht mit Sport weiter geholfen oder eine Rückenschule, welche von den Krankenassen bezahlt wird. Hier helfen in der Tat selten Massagen weiter. Physiotherapeuten sind keine Wunderheiler.

    Wenn Physiotherapie ein Geschäft ist, dann ein ganz schlechtes!!
    Die meisten Physiotherapeuten die ich kenne, haben über 15.000 Euro für ihre 3 jährige Ausbildung ausgegeben. Danach gibt jeder noch einmal mind, die gleiche Summe für Fort- und Weiterbildungen aus. Und diese Ausbildungen werden in der Regel am Wochenende oder im Urlaub besucht. Erst danach ist ein Therapeut „fertig“ und beginnt oft mit einem Anfangsgehalt von 1.200 € (Brutto)

    Physiotherapeuten haben in Deutschland eine schlechte Lobby, einen „lahmen“ Verband und stehen am Ende der „Nahrungskette“, abhängig von Ärzten und Kassen. Möchte jemand in seinem Berufsleben Geld verdienen und Karriere machen, sollte er tunlichst den Beruf des Physiotherapeuten nicht ins Auge fassen.
    Respekt aber all denen, die mit viel Idealismus diesen Weg gehen. Und bitte, recherchieren Sie beim nächsten Mal besser oder überlassen diese Berichterstattung dem großen deutschen Boulevard-Blatt. Die können es besser.

  142. Sehr geehrtes Report-Team,

    manchmal drückt tatsächlich auch Quantität den Grad an Wichtigkeit einer Sache aus. Und ich finde die Anzahl der Kommentare zu diesem Thema hier seit gestern bemerkens- und bedenkenswert!

    Vieles wurde inhaltlich schon gesagt, und ich schließe mich vielen konkreten Punkten meiner Vorredner an:
    Die Recherche war leider zum großen Teil nicht außerordentlich gut (z.B. hat aufgrund diverser Studien zur Wirksamkeit von Massagen bei chronischem Rückenschmerz selbst die Deutsche Rentenversicherung diesen Therapiepunkt wieder als Pflicht in die ambulante Rehabilitation mit aufgenommen – Beispiel von 2009: (Link redaktionell entfernt). Dass wir selbst meist diejenigen sind, die den Patienten neben passiven Maßnahmen eigentlich auch immer zu Aktivität bringen wollen, bleibt dabei sowieso außen vor (P.S.: Wir sind – leider – verordnungsgebunden!)

    Einige Aussagen und Fakten, die sicher stimmen, wurden sehr einseitig negativ bewertet bzw. verwendet. Kommen nicht vielleicht auch Faktoren, wie z.B. die steigende Anzahl chronischer Beschwerden in unserer industrialisierten und bewegungsarmen Gesellschaft und die höhere Lebenserwartung dafür in Betracht, dass der Bedarf an Physiotherapie steigt und damit auch die Anzahl der Therapeuten?
    Wenn von hohen Kostenfaktoren in der Physiotherapie gesprochen wird, dann wirkt dies fast schon lächerlich, wenn man auf der anderen Seite immense Kosten für oft nicht unbedingt notwendige Untersuchungen und für (zum Teil dann Zuhause noch nicht einmal verwendete) Medikamente betrachtet – finden Sie diesen Vergleich aus dem Nichts heraus fair?

    Ich möchte nicht bestreiten, dass unsere (wie auch jede andere) Berufsgruppe Mitglieder hat, die sich nicht standesgemäß verhalten oder schlechte qualitative Arbeit leisten. Aber es ist wirklich fatal, wenn negative Einzelfälle so auf das Tablett gebracht werden, ohne dabei auch nur ansatzweise die positive Seite unserer Arbeit zu beleuchten. Als Beispiel vielleicht nicht nur einen therapieresistenten Patienten zu interviewen, sondern nebenbei auch zu erwähnen, dass die Physiotherapie in Zusammenarbeit mit dem Patienten eine Rückführung zur Funktionalität, Schmerzlinderung, Beweglichkeits- und Aktivitätssteigerung erreicht… das bleibt ebenfalls unerwähnt und stellt somit -Ihr eigenes Zitat – „den Ruf eines gesamten Berufsbildes in Frage“. Diese Infragestellung geschieht weniger durch die einzelnen schwarzen Schafe als vielmehr durch Beiträge wie diese hier, die nur schwerlich wieder gerade zu rücken sind. Sind Sie sich dieser medialen Macht bewusst?

    Es gäbe weitere Punkte und Beispiele, über die man hier im einzelnen diskutieren könnte (warum darf z.B. ein Arzt IGELeistungen anbieten, Physiotherapeuten aber nicht?) – mir geht es aber vor allem auch darum, dass der Ton die Musik macht – und begonnen von der Anmoderation bis hin zur Aufforderung am Schluss, weitere solcher Fälle zu melden, klingt dieser Beitrag eher wie ein Fahndungsaufruf nach einer verbrecherischen Gruppierung, als nach transparenter Hintergrunds-Reportage.

    Ich fühle mich in meinem Tun nicht schuldig, ganz im Gegenteil – und versuche täglich, trotz der vielen Hindernisse (angefangen von GAR NICHT sehr flexiblen Verordnungen, Auflagen und Schikanen der Krankenkassen, Erwartungen einer ziemlich verwöhnten Patientenwelt) meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen und zum Wohl des Patienten (und auch zu meinem eigenen, denn ich möchte, dass mir mein Beruf Spaß macht!) auszuüben.
    Wie lange ich unter solchen Umständen dazu noch bereit bin, weiß ich nicht.

    Ich habe noch so festes Vertrauen in die Medien, dass ich hoffe, dass Sie all diese Kommentare fairer Weise lesen!
    Über eine Stellungnahme Ihrerseits – die meiner Meinung nach die einzig mögliche Reaktion sein kann – würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen!

  143. Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie sieht es mit den Therapeuten aus die den Patienten mit ihren Problemen sehr gut weiter helfen?
    Wissen Sie überhaupt welche Steine den erfolgreichen Therapeuten in den Weg gelegt werden?
    Dies geschieht durch die Problematik, dass in den meisten Bundesländern, der Physiotherapeut rein nur auf Anweisung des Arztes arbeiten darf. Kurz, auf Rezept.
    Für den Patienten, der bei Problemen zu einem Physiotherapeuten gehen möchte, muss zuerst als Bittsteller bei einem Arzt vorsprechen.
    Dieser ist oft gar nicht bereit (wegen des Budget des Arztes) oder nur erst nach Verkauf seiner IgeL ein Rezept aus zu stellen.
    Selbst wenn der Patient selbst Zahlen möchte ist dies in vielen Bundesländern nicht möglich!
    Der Therapeut muss auf ein Rezept des Arztes bestehen, das heißt ein Arztbesuch muss im Vorfeld statt finden.
    Möchte der Patient wegen des „erschöpften Budgets des Arztes“ privat Zahlen und bittet den Arzt um ein privates Rezept, wird ihm auch dieses nicht selten verweigert.
    Grund: Nach ausstellen eines privaten Rezeptes beurkundet der Arzt eine benötigte physiotherapeutische Behandlung. Diese beurkundete physiotherapeutische Behandlungen werden von den Kassen gezahlt und dürfen dem Patienten nicht privat in Rechnung gestellt werden.
    Auch über diesen weg, der die Krankenkassen entlasten würde, hat der Patient dem durch die Physiotherapie geholfen wird keine Möglichkeit seine physiotherapeutischen Behandlungen zu bekommen.

    Wenn Sie sich zuletzt noch die Bezahlungen der Therapeuten ansehen zu den sie „gezwungen“ werden zu arbeiten und was sie hierfür leisten und investieren (z.B. durch teure Fortbildungen), werden Sie erkennen, dass Sie mit diesem Bericht einer wichtigen, guten, mit sehr viel Idealismus arbeitenden Berufsgruppe Unrecht getan haben.

  144. Nach dieser Sendung war ich schockiert, denn dieser Bericht war eine bodenlose Frechheit. Es mag, wie in jedem Berufsstand, schwarze Schafe geben, aber darf ich dann einen ganzen Berufsstand in den Schmutz ziehen? Nach diesem Bericht ist man der Meinung keinem Patienten wird geholfen, jedem Patienten wird zusätzlich Geld aus der Tasche gezogen. Ich fordere Report München auf neu zu recherchieren und eine Gegendarstellung zu bringen.

  145. Zum sehr einseitigen Beitrag selbst ist denke ich vieles geschrieben wurden, da kann man sich nur anschließen!
    Ich hätte Sie schon als unabhängige und seriöse Jurnalisten eingeschätzt, nur lässt die Einseitigkeit leider daran zweifeln.

    Ein Aspekt möchte aber daher noch genannt sein:
    Könnte es sein, dass eine aktuelle Initiative der Physiotherapeuten in Deutschland (38,7% mehr wert) der / dem ein oder anderen Krankenkasse, Politiker sowie sonstigen Entscheidern evtl. ein bisschen Sorge bereitet ??
    Da kommt es doch ganz gut einen ganzen Berufsstand so zu diffamieren!?

    Schade!

  146. Ich habe Report bisher immer für eine kompetente Sendung gehalten. Manchmal bedarf es des Aha-Effektes. Den Schwachsinn dieser Physiotherapeuten-Sendung kann ich als Patient beurteilen. Wenn alle anderen Sendungen, deren Inhalte ich nicht selber bewerten kann, genauso schlecht recherchiert sind, dann kann REPORT seine Arbeit einstellen. Gezielte Desinformation unter dem Mäntelchen unabhängiger Berichterstattung braucht keiner. Abstrafen kann man als Zuschauer nur durch nicht mehr einschalten.Und den Physiotherapeuten kann man nur anraten über ihre Standesvertreter eine Richtigstellung zu verlangen.

  147. Die Fragen die sich mir nach diesem Bericht stellen:

    Wann gibt es endlich einen evidenzbasierten Journalismus, der nicht gefühlte, einseitige Wahrheiten darstellt, sondern seine Quellen überprüfbar darlegt?

    Wieso gibt es immer dann eine mediale Kampagne, wenn ein Berufsstand bessere Bedingungen fordert? Mit den Ärzten macht man das seit Jahren. Mit den Lokführern und Piloten aktuell. Zeigt sich darin nicht die zunehmend Verstrickung von Politik und Öffentlich-Rechtlichen Medien?

    Hat kritischer Journalismus Sinn, wenn er sich auf hetzerisches Bildzeitungs-Niveau herab begibt? Zeigt das nicht das Sendungen wie Report immer mehr zu Sensationsgeiern verkommen?

    Fragen, wie sie ins Portofolio von Report passen!

    Objektiv: Die Sendung Report hat, bei dem Versuch tatsächliche Missstände in der Physiotherapie zu erfassen, das Ziel verpasst und hat sich in Effekthascherei verfangen. Dadurch wird Aufklärung erschwert und die Arbeit von ehrlichen Kollegen in Misskredit gezogen.

  148. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich bin fassungslos über diesen diletantisch recherchierten Beitrag. Dies ist Volkverdummung auf höchstem Niveau!
    Wirkungslose Therapien gibt es allerdings zuhauf und werden sowohl von Ärzten als auch sicherlich von Physiotherapeuten und auch Heilpraktikern angeboten. Es liegt an den Therapeuten selbst die Spreu vom Weizen zu trennen und dies ist sicherlich nicht einfach.
    Die Flut von angeblich wissenschaftlichen Studien ist enorm und wenig nutzbringend.
    Mein Vorschlag : Es gibt nur das volle Honorar wenn die Theapie erfolgreich ist – mit den gewonnen Milliarden honoriert man die Therapeuten und Ärzte die wirklich helfen höher. Ich wäre dabei!

  149. In der ARD gibt es eine Sendung “ Hart- aber fair!“ Die hat einen Faktencheck damit man die in der Sendung angegebenen Zahlen, Quoten, Studien und Fakten überprüfen kann nach der Sendung. Würde man den Bericht über die Physiotherapie dem Faktencheck überprüfen so würde man bezüglich “ Mindestbehandlungszeit bei KG“, niedergelassenen Physios, Ausbildung vom medizinischen Bademeister und Masseur zum Physio, Fachwissen und Wissen der Physios, Aussagen von Patienten und anderen Dingen die in dem Beitrag kamen feststellen das “ Report München“ bei diesen und weiteren Sachverhalten ganz schlecht recherchiert hat und falsche, komplett falsche Angaben gemacht hat. Bei Herrn Plasberg wären die Redakteure komplett durchgefallen. Das ist nicht nur die Unwahrheit, das war gelogen.

  150. Leider muss ich sie in ihrer Argumentationsweise sehr kritisieren. Sie stellen Behauptungen auf fast ohne jegliche Befragung praktizierender Physiotherapeuten und nennen Faktenargumente ohne Beweise und Auslassung einer
    Befragung anderer Universitäten , was wohl an der Glaubhaftigkeit des Berichtes zweifeln lässt. Auch stellen sie den Bericht in einer derart negativen Weise dar mit sowohl falschen , als auch beleidigenden Argumenten. Ich selbst lasse mich oft behandeln aufgrund des positiven Erfolges. Hoffentlich planen sie einen Bericht mit einer Gegendarstellung , ansonsten werden wir uns in schriftlicher Form bei dem Sender „ARD“ beschweren und dagegen vorgehen, um dieses Missverständnis zu klären , da es nicht zu rechtfertigen ist einen derartigen Bericht zu veröffentlichen , da dieses schon an Rufmord grenzt !

  151. Auch wenn schon fast alles gesagt wurde – wir sind ein hochengagiertes interdisziplinär arbeitendes Therapeuten-Team, wir kümmern uns um unsere Patienten, stehen in engem Kontakt mit den verordnenden Ärzten, beraten,organisieren, fahren an den Arbeitsplatz des Pat. oder in die Wohnung um auch hier zu beraten, zu optimieren, schreiben Berichte mit Aussagekraft, führen Verlaufsprotokolle um die Therapie immer neu anzupassen, geben Hausaufgaben und überprüfen diese auf Korrektheit, halten laufend interne und externe Fortbildungen, besprechen mindestens einmal pro Woche unsere Patienten um die Therapien der Fachschaften aufeinander abzustimmen, bieten Termine von 7.00 bis 20.30 an.
    So arbeiten viele Kollegen, vielleicht gibt es allmählich auch Kollegen die Dienst nach Vorschrift machen – wer wills ihnen verdenken?
    Immer häufigere Regresse,immer kürzere Regelbehandlungszeiten. Private Versicherungen und Beihilfen beachten nicht einmal die Inflation und schicken die Patienten zum Verhandeln der Preise zu uns.
    Dazu Berichte wie Ihrer und das ständige Gefühl, für die Krankenkassen nichts als ein Kostenfaktor zu sein
    Möglicherweise wird tatsächlich mehr verordnet als noch vor Jahren – verwunderlich ist dies nicht, denn es gibt immer mehr ältere Menschen, der Arbeitsalltag stresst und verschleißt die Leute und die Menschen möchten aktiver und schmerzfrei leben und auch Beschwerden vorbeugen.
    Die Patienten, die bei uns waren und keine Besserung erfahren haben kann ich in all den Jahren an einer Hand abzählen, Linderung ist meist möglich … immer abhängig von der Erkrankung.

    Nach diesem Bericht werde ich auch andere Berichte von Ihnen nicht mehr ernst nehmen, denn diese Unverschämtheit wird sich wohl kaum nur auf unseren Beruf beschränken.
    Aber… Hetze und negativer Sensationsjournalismus verkauft sich halt gut – egal wie viele Leichen er hinterlässt.

    Übrigens haben Sie auch die Porsches, Villen, Yachten und anderen Luxusgüter der ach so geldgeilen Physios gezählt??? Würde mich mal interessieren was da so raus kommt – nächster Bericht von Ihnen? …Ach neee sorry – bringt ja keine Quote

  152. Dieser Beitrag trifft von Demagogie und Polemik. Wenn man zudem weiß, dass der Beitrag um 2 Wochen verschoben wurde so könnte man doch vermuten, dass es dazu verwendet wird, den Beitrag auszubessern. Es ist schon verwunderlich, dass alle Links gelöscht wurden. Warum wohl? Als Patient erscheint es nichts schlimmeres zu geben, als zum Physiotherapeute/in gehen zu müssen. Und was sind Zuzahlungen? Hat man da etwas verwechselt? Die Patienten müssen – sofern sie nicht befreit sind – eine Zuzahlung von 10€ zuzüglich 10% der Behandlungskosten selbst tragen.

  153. Sehr geehrtes report-Team,
    ich finde es zu tiefst beschähmend, daß Sie unseren Berufsstand so „Berufsschädigend“ aburteilen. Es gibt in jeder Berufsgruppe „schwarze Schafe“, aber es kann nicht sein, dass sie alle Physiotherapeuten über einen Kamm scheren. Wir versuchen für wenig Geld mit unseren Händen qualitativ hochwertige Arbeit abzugeben. Wir bilden uns für teures Geld regelmäßig fort, um besser und effektiver behandeln zu können. was Gott sei Dank unsere Patienten zu würdigen wissen – sonst wäre unser Berufsstand bereits ausgestorben.
    Leider setzten Sie uns in Ihrem Beitrag mit Wellness- und Fitnessanbietern gleich, was nicht stimmt!!! Wir Physiotherapeuten haben immerhin eine dreijährige Berufsfachausbildung mit Staatsexamen absolviert und seit einigen Jahren kann man ein akademiertes Physiotherapiestudium machen. Wir wissen alle, dass reine Massage nur angenehm ist, aber keine ursächliche Wirkung hat. Das Ziel der physiotherapeutischen Behandlung ist es, die Ursache für die Erkrankung heraus zu finden und diese zu behandeln und nicht nur die Symptome. Leider setzen uns die Krankenkassen mit zu geringer Vergütung und zu kurzer Regelbe-handlungszeit (15-20 Min.für Krankengymnastik) so unter Druck, dass erforderliche adäquate Behandlung neben dem bürokatischen Wahnsinn kaum mehr durchführbar ist. Wir unterliegen der Verordnungspflicht der Ärzte, die kaum mehr Zeit haben, den Patienten zu untersuchen und genaue Diagnosen zu stellen und außerdem einem immensen Budgetdruck (so wenig und so billig wie möglich zu verordnen) unterliegen.
    Mit Ihrer Berichterstattung haben Sie jedenfalls unserem Berufstand in der Öffentlichkeit massiv geschadet. – Ich hätte vom Report-Team objektivere Berichterstattung erwartet! Schade

  154. Es bleibt einzig die Frage, sind alle Report München Berichte so schlampig recherchiert und schlecht gemacht ? Fakten: von Falsch bis bunt durchgequirlt, Beispiele: nicht sehr überzeugend bis wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Ein bischen Bemühen war zu erkennen, aber bitte was wollten Sie eigentlich Aussagen ?! Sowas kriegt man ja meist nur mit, wenn man von einer beschreibenen Materie Ahnung hat….

  155. Schade, dass die Reportage am Ziel vorbeiging. Ich war gespannt auf einen kritischen Umgang mit der Physiotherapie, den wir als Berufsgruppe uns sicherlich gefallen lassen müssen und begrüßen. Herausgeschnittene Interviewsequenzen, Gedächtnisprotokolle eines Telefonats und zwei fachfremde Einzelfallbeschreibungen finde ich leider eher polemisch, nicht informativ, nicht investigativ.

    Qualitätsjournalismus sieht für mich -und viele meiner Patienten- anders aus.

    Mit freundlichem Gruß,

    m.

  156. Das ist also seriöser Journalismus??? Tatsachen verdreht, dramatisiert, von unzufriedenen Stichproben auf die Grundgesammtheit geschlossen… Da fehlen einem echt die Worte!
    Ich kann nur hoffen, dass diese Redakteure sich nicht in die physiotherapeutische Behandlung begeben müssen.

  157. Wertes Report-München-Team,

    Ich bin entsetzt, in welches Licht Sie unseren Berufsstand gesetzt haben mit Ihrer Reportage gestern Abend!

    Da wird angedeutet, dass Physiotherapie nicht evidenzbasiert sei. Dies stimmt so nicht. Wir haben in unserem „Werkzeugkoffer“ durchaus andere Maßnahmen als Massagen ( die im übrigen kaum mehr verschrieben werden).
    Zugegebener Maßen sind (noch) nicht alle Maßnahmen in Ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich belegt, aber das ist bei sehr vielen ärztlichen Maßnahmen nicht anders. Und unser Berufsstand hat sich auf den Weg gemacht. Forschung findet statt und auch mit sehr positiven Ergebnissen!

    Sicher gibt es wie überall schwarze Schafe und das ist sehr bedauerlich.
    Ich selbst betreibe seit 10 Jahren eine kleine Praxis und wir haben noch NIE jemanden abgewiesen, weil er keine Zusatzleistungen buchen möchte. Im Gegenteil: wir haben mehr Gerätschaften als vorgeschrieben (z.B. einen Galileo zum Preis von knapp 10000€) und die nutzen wir ohne Aufpreis in den Behandlungen mit, wenn wir das für zielführend halten.
    Meine Mitarbeiterinnen und ich behandeln nach bestem Wissen und Gewissen, welches wir allesamt in diversen (meist teuren) Fortbildungen ständig neu erwerben.

    Sehr Schade finde ich, dass Sie kein Wort darüber verlieren, dass von Seiten der Krankenkassen manche Verordnung aufgrund eines Formfehlers gnadenlos unbezahlt einbehalten wird und dass, obwohl die Sätze ohnehin nur für Löhne knapp über Mindestlohnniveau reichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    D. Schmidt

  158. Sehr geehrtes Team von report-München,
    über Ihren Bericht vom 02.12.14 bin ich sehr entsetzt. Ich bin selbständige Physiotherapeutin und ich habe noch bei keinen meiner Patienten Zusatzkosten gefordert. Mein höchstes Ziel ist meinen Patienten ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Durch eine sehr gute Ausbildung und viele qualifizierende Fortbildungen ist es auf jeden Fall möglich den Patienten zu helfen und sie von Rückenschmerzen zu befreien. Gerne können Sie mich in meiner Praxis besuchen und sich informieren. Ich hätte für Sie auch eine sehr lange Liste mit Patienten die seit der physiotherapeutischen Behandlung keine Schmerzen mehr haben. Kann es sein, dass sie gar keine positive Fälle haben wollen? Bei Ihren Bericht ist für mich der Eindruck entstanden.

  159. Als Physiotherapeutin, die jahrzehntelang einerseits in eigener Praxis als auch in der beruflichen Weiterbildung tätig war, bin ich entsetzt über Ihren Bericht. In meinen mehr als 40 Berufsjahren habe ich jede Menge engagierte Kolleginnen und Kollegen kennen gelernt, denen vorrangig das Wohl ihrer Patienten am Herzen lag und die mehr Geld und Energie für die berufliche Weiterbildung investiert haben, als das in vielen anderen Berufen üblich ist. Und das bei einer Vergütung, die man wirklich nicht als Abzocke bezeichnen kann. Mir tun die vielen Kolleginnen und Kollegen leid, die seriös und evidenzbasiert arbeiten und nun so verunglimpft werden. Sicher, überall gibt es schwarzen Schafe, aber einen ganzen Berufsstand über einen Kamm zu scheren ist einem Magazin, wie Report München nicht würdig. Ich frage mich, ob es sich lohnt, Report München jemals noch mal anzuschauen, denn seit gestern muss ich davon ausgehen, dass alle Ihre Beiträge so einseitig und schlecht recherchiert sind, wie dieser.
    U. Schauer-Klatt

  160. Liebesget München Team, sicherlich weht euch von Seiten der Physiotherapeuten gerade eisiger Wind um die Ohren. Nun ja, ich bin einer dieser selbigen. Ich will den Artikel gar nicht so arg kritisieren. Leider haben Sie anscheinend Praxen besucht, die keine gesetzliche Zulassung hatten. Natürlich wird dort niemand Ihr Rezept annehmen. Die hübsche Osteopathiebroschüre zwingt sie ja zu nichts. Keine Evidenz, ist nicht gleichzusetzen mit hilft nicht. Sicherlich gibt es so einige Wald-und Wiesentherapeuten. Der Großteil ist fachlich sehr versiert. Warum suchen Sie eigentlich nur die Negativbeispiele an Patienten? Fragen Sie doch mal etwas mehr herum. Sie kennen sich ja mit Studiendesigns gut aus. Die Zuzahlungsgeschichte geht natürlich gar nicht. Mein Vorschlag wäre, sie gehen einmal eine Woche kein eine Rehaeinrichtung und schauen uns über die Schulter dann können Sie sich ein Bild machen. Schöne Grüße

  161. Das ist mit Abstand die lächerlichste , niveauloseste und realitätsfernste Reportage über Physiotherapie die je gezeigt wurde.
    Die gezeigte Patientin fühlt sich wie ein Versuchs Kaninchen ?
    Ärzte versuchen sehr oft , wirklich unglaublich oft alles auszuschöpfen… Sie rechnen mittlerweile alles ab…Akupunktur.hyaluronspritzen. Stoßwellen Therapie – wird alles als igelleistung privat bezahlt…was der Gott in weiss sagt wird schon richtig sein. Aber wo soll es ein funktionierendes system geben wenn von einem Arzt nicht mal die einfachsten Diagnosen richtig gestellt werden. Wer kennt sie nicht diese Rezepte wo man nach betrachten der zwei Zeilen einfach nur Kopf schüttelnd und deprimiert in die Therapie geht und weiss das die verordnete Therapie wie zum Beispiel fango Massage bei einer l4 FRS re Läsion eigentlich vollkommen obsolet ist und eher eine Verschlechterung der problemmatik Und eine Kontraindikation darstellt. Der Patient beschwert sich anschließend über die Therapie sie habe nichts genutzt… Die Massage war zwar angenehm aber eigentlich hat sie nichts gebracht. Häufig werden die Patienten viel zu spät überwiesen wenn kein Geld mehr zu verdienen ist z.b nach fragwürdigen und null Evidenz basierten Knie und Schulter athroskopien oder stoß Wellen Therapien bei einer epicondilitis… nachdem der Mediziner den Wochenendkurs „Sportmediziner“ belegt haben denken diese haufig sie hatten dadurch die fahigkeit alles zu konnen. Aber es wird nicht einmal hin bekommen eine richtige Diagnose zu stellen : falsche Therapie und falsche Verordnungen auszustellen.
    Die Physiotherapie wird nur verwendet wenn nichts mehr geht. Oder man trifft zum Glück noch sehr sehr freundliche interdisziplinär arbeitende Ärzte welche wissen das sich Probleme sehr oft einfach lösen ließen wenn Therapeuten auch nur ein bisschen mehr dürften – siehe Manipulationen , Quaddeln etc….aber dies ist nur Heilpraktikern nach vollends. Des 25 Lebensjahres gestattet. Man zum Kopfschütteln. Wir haben so qualifizierte Therapeuten in DE doch keiner darf nach Gesetz so arbeiten das jemandem mit einer kopfgelenk Blockade oder einer ISG Dysfunktion geholfen werden kann. Aber am Ende ist der Therapeut der dumme der trotz stetiger Fortbildung und unglaublichen Ehrgeiz dabei ist dem Patienten zu helfen der dumme und muss sich das versagen der zuvor behandelnden Ärzte mit einem angestellten Honorar mit durchschnittlich 12€brutto\std über eine athrodese oder mit den Symptomen einer failed back surgery rumargern obwohl es keinerlei op Indikationen gab und man nach schlechter op der Sünden Bock der Patienten ist und diese häufig an einem zweifeln als an der schlechten Versorgung im Vorfeld……diese kosten will man erst gar nicht wissen…. Und ja es ist auch wirklich eine Schande das Leute nur mit extra Leistungen behandeln – das habe ich allerdings noch nie gehört.
    Ein Satz zum Schluss – wer sich mit einem Thema nicht auseinander gesetzt hat. Der sollte besser keine Reportagen über dieses Thema drehen…
    Der Verfasser dieses Beitrags vsollte sich wirklich für seine internetschmiererei schämen. ( für Rechtschreibfehler haftet die winzige Tastatur des Smartphones.

  162. Ich bin kein Therapeut, aber leider immer wieder mal Patient. Und SO wie es dargestellt wird, bin ich in 24 Jahren noch nie behandelt worden – im Gegenteil. Ich hatte immer Therapeuten die ihr Bestes gaben und mir war immer klar, dass man Hand in Hand arbeiten muss. Der Physio richtet „es“ – und ich muss trainieren, erhalten und mich um mich kümmern. Bewegung, Ernährung, Lebensweise – das ist meine Patientenverantwortung. Ich bin doch kein Roboter wo man die Schraube anzieht und dann läuft er wieder. Alles hat doch miteinander verzahnt zu tun – nichts kann man am menschlichen Körper isoliert betrachten. Selbst meinen Bandscheiben kann ich gutes tun, wenn ich eltiche Liter mehr trinke… so leicht! Also, das war meiner Meinung nach ein sehr schlechter Beitrag und sehr einseitig und super negativ – das ist nicht die Realität die ich im Ballungsraum Rhein-Main erlebe! Schade, …. aber den Medien glaub ich eh nix.

  163. Ihr Bericht war ein denkbar schlecht recherchiertes Machwerk mit böse tendenziösen Verzerrungen, das zuallerletzt den vom Schmerz geplagten Patienten geholfen hat.
    Tatsache ist nämlich, dass die Therapeuten-.Vergütungen der Krankenkassen für den Betrieb einer Praxis schon seit Jahren nicht mehr auskömmlich sind – es fehlen durchschnittlich ca. 37% Honorar und viele Therapeuten verrichten hochqualifizierte Arbeit mit Bezahlungen unter dem Mindestlohn).

    Im Klartext bedeutet das:
    mit jedem KASSENPATIENTEN betreibt die Physiopraxis ein MINUSGESCHÄFT welches nur über Privatpatienten ausgeglichen werden kann – und dies gilt auch für die BEIHILFEPATIENTEN, welche höchste Privatpatienten – Ansprüche mit unauskömmlichen Honoraren einfordern !!
    Diese Patientengruppen werden zunehmend bemerken, dass sie keine Behandler mehr finden können. Immer mehr Physiopraxen gehen gezwungener Maßen dazu über, nur noch „echte“ Privatpatienten zu behandeln – ein wirtschaftlich notwendiger und deshalb richtiger Schritt, solange dieses jämmerlich schäbige Kassensystem nicht endlich auskömmliche Honorare bezahlt.
    Heute schon sind junge Physiotherapeuten Mangelware am Markt. Es hat sich nämlich schon lange herumgesprochen, dass man nach einer langen und sehr teuren Ausbildung (fast nur private Schulen) von den Gehältern kaum oder nicht leben kann – in den Städten schon gleich gar nicht.
    Besonders ärgerlich waren Ihre Patientenbeispiele. Ersten sind Heilungs-Versprechen im gesamten Gesundheitswesen weder zulässig noch möglich und zweitens wäre schon viel geholfen, wenn solche Patienten für ihre Gesundheit Eigenverantwortung übernehmen und diese nicht vom Therapeuten, sondern von sich selbst einfordern und sich entsprechend verhalten würden.

  164. Nachdem ich jetzt einen kleinen Eindruck Ihrer Recherchequalitäten bekommen habe kann ich in etwa auch den Wahrheitsgehalt anderer Beiträge Ihrer Sendung einschätzen. Solch eine Qualität erwartet man eigentlich bei RTL 2 etc.. Schlimm, daß man für solchen Unsinn auch noch Gebühren zahlen muss. Mit 100%iger Sicherheit werde ich diese Sendung nicht mehr anschauen.
    MfG

  165. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich erwarte vom Bayrischen Rundfunk, dass sie folgende Infomationen offenlegen:
    1. Wer hat diesen Beitrag initiert?
    2. Handelt es sich bei den Redakteuren um Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks oder wurde der Beitrag von einer Produktionsfirma zugekauft. Falls ja, was hat der BR dafür bezahlt?

    Ich verlange diese Auskunft als Zahler von Rundfunkbeiträgen, über die der BR finanziert wird. Als Zahler von Rundfunkbeiträgen kann ich eine derart verzerrte Darstellung des Themas nicht dulden.

    A. Kirmaier

  166. Sehr geehrtes Reporterteam,
    Auch Ich schließe mich gerne meinen Kollegen an, dass diese Reportage über Physiotherapie leider ziemlich in die Hose gegangen ist. Schade für Sie , weil Ich denke dass sehr viele Menschen Physiotherapie zu schätzen wissen und diese Menschen auch wissen, dass wir keine Masseure sind. Eine Aussage zu treffen, nachdem man sich ein paar Praxen angeschaut hat finde ich ziemlich albern.
    Viel Erfolg bei der nächsten Berichterstattung

  167. Sehr geehrte Team von Report München, ich habe gestern ihre Sendung verfolgt. Bis gestern dachte ich Report München ist eine seriöse Sendung, mit tiefengründlichen Recherchieren, Fachwissen und keiner einseitigen Berichterstattung. Von einer öffentlich rechtlichen Sender verlange ich das. Ich hatte den Eindruck hinter diesen Beitrag steht ein Auftraggeber. Zu den Fakten: Wenn ein Patient 30 Jahre Schmerzen hat, dann frage ich mich, was er bis jetzt gemacht hat. Ursachenforschung, bildgebende Untersuchungen (MRT u.ä.). Es ist sehr leicht einen Physiotherapeuten die Schult für seine Schmerzen zu geben, nur weil er ihn nicht helfen kann. Kein Arzt der Welt kann jede Diagnose heilen. Mein Team und ich betreuen seit 18 Jahren Patienten, wir haben 70-80% Stammpatienten, viele sehen wir 5 Jahre nicht. Würden diese zu uns wiederkommen, wenn sie nicht zufrieden wären? Wir arbeiten in einem 25 Minuten Rhythmus und verlangen keinen Aufpreis für längere Behandlungszeit, ich denke wie die meisten meiner Kollegen. ich erwarte von Report eine Gegendarstellung für diesen schlechten und unrealistischen Beitrag. Einbeziehung von Berufsverbänden wäre sinnvoll. +

    • Sehr geehrte Team von Report München, ich habe gestern ihre Sendung verfolgt. Bis gestern dachte ich Report München ist eine seriöse Sendung, mit tiefengründlichen Recherchieren, Fachwissen und keiner einseitigen Berichterstattung. Von einer öffentlich rechtlichen Sender verlange ich das. Ich hatte den Eindruck hinter diesen Beitrag steht ein Auftraggeber. Zu den Fakten: Wenn ein Patient 30 Jahre Schmerzen hat, dann frage ich mich, was er bis jetzt gemacht hat. Ursachenforschung, bildgebende Untersuchungen (MRT u.ä.). Es ist sehr leicht einen Physiotherapeuten die Schult für seine Schmerzen zu geben, nur weil er ihn nicht helfen kann. Kein Arzt der Welt kann jede Diagnose heilen. Mein Team und ich betreuen seit 18 Jahren Patienten, wir haben 70-80% Stammpatienten, viele sehen wir 5 Jahre nicht. Würden diese zu uns wiederkommen, wenn sie nicht zufrieden wären? Wir arbeiten in einem 25 Minuten Rhythmus und verlangen keinen Aufpreis für längere Behandlungszeit, ich denke wie die meisten meiner Kollegen. ich erwarte von Report eine Gegendarstellung für diesen schlechten und unrealistischen Beitrag. Einbeziehung von Berufsverbänden wäre sinnvoll

  168. Ja, ja, glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Wissenschaftliches arbeiten liegt nun mal nicht jedem. Ist die Unfähigkeit des ARD-Teams folglich repräsentativ für alle Redakteure in Deutschland? Eine Stellungnahme einer Vorsitzenden aus dem Zusammenhang reißen? Das kann nun wirklich jeder. Ein Kfz-Mechaniker braucht zum Teil Stunden um einen Fehler in einem gigantischen Wirrwarr aus Kabeln etc zu finden, muss Fehler beheben die zum Teil sehr selten auftreten. Da soll man sich wundern warum ein PT nicht in 20 Minuten ein so komplexes Wesen wie den Menschen auseinander bauen und neu zusammen setzen kann? Was aus solch einer schludrigen Arbeit werden würde sieht man ja an diesem Beitrag, dafür braucht man nun wirklich nur 20 Minuten. Zwei Bespiele wo es nicht sofort bzw. nicht wie gewünscht funktioniert, dass sagt natürlich viel über 14000000 Patienten aus. Sorry Leute, aber ihr macht es einem eigentlich zu einfach, schlechte von guten Berichten zu unterscheiden. Schade nur für die, die so etwas sofort glauben.

  169. Höchst enttäuscht bin ich nach dieser unsachgemäßen und schlichtweg falschen Darstellung der Physiotherapeutenarbeit in der Sendung.
    Die Therapeuten lernen in einer Ausbildung, die es durchaus in sich hat, wie der Mensch aufgebaut ist und funktioniert. Teilweise ist das Wissen über den Bewegungsapparat mit jenem eines Arztes zu vergleichen (oft sogar noch darüber hinaus!!) und die Vielfalt der Behandlungsmöglichkeiten schafft für nahezu jedes Problem eine Lösung. Es ist eine Frechheit ebendiese Vielfalt als Mangel anzusehen, ist doch jeder Patient anders. Die Therapeuten müssen eine unglaubliche Leidenschaft für den Beruf aufbringen, da es sich kaum noch lohnt, als Therapeut zu arbeiten. Oftmals beginnen die Ausgaben schon bei der Ausbildung. Von den Fortbildungen während des Berufslebens brauchen wir gar nicht anfangen, da stehen sicher jedem Außenstehenden die Haare zu Berge, wenn sie von den geopferten Summen hörten. Trotzdem finden sich diese gebeutelten Menschen jeden Tag wieder zur Arbeit ein, da sie es begrüßen dem Großteil der Patienten ZU HELFEN. Denn das ist es, was ein Therapeut vollbringt.
    Scheinbar habt ihr eure offenkundig nicht repräsentative Umfrage in den Praxen etwas hingebogen, denn ein Therapeut macht, was im Rahmen der verordneten (!!!) Behandlung möglich und für den Patienten am Besten ist! Sicherlich gibt es auch zahlreiche Leistungen, die keine Kasse trägt und darum vom Patienten übernommen werden muss. Pflicht ist das jedoch bei Weitem nicht und die Ursache in der Existenz dieser Zusatzangebote ist eindeutig die unfassbar schlechte Bezahlung der Leistungen, die dem Patienten laut GKV etwas nutzen. Wäre die Entlohnung fair, müsste kein Therapeut an der Behandlungszeit oder an den Zusatzleistungen rumdoktern. Der eingeschränkten Sichtweise der Reporter blieb dies jedoch unbekannt, da sich ihre Recherchefähigkeiten offensichtlich in Grenzen hielten.
    Einen Großen Dank also an diejenigen, die die (unwissenden) skeptischen Patienten nun noch in ihrem Glauben (zu Unrecht) bestätigt und das Leben der Physios damit noch schwerer gemacht haben.

  170. Sehr geehrtes Report-Team aus München,
    subjektiver kann man einen Bericht nicht eröffnen. So beginnen Sie u. a. mit dem Interview eines Musikers, dessen Kopfbewegungen stark eingeschränkt sind und erhebliche Schmerzen verursachen. Laut dessen Angabe begab er sich zu einem Physiotherapeuten, um seine motorischen Probleme behandeln zu lassen. Hier zeigt sich das typische Verhalten eines Kunden, der eine Anwendung fordert, ohne zu spezifizieren welche, die der Physiotherapeut auch erbringt.
    Genauso gut könnte ich beim Metzger 1 Kilo Fleisch bestellen, wobei der Geschäftsmann mir „dummen Kunden“ 1 Kilo Rinderfilet verkauft, das seinen saftigen Preis hat.
    Der normale Weg für den o. g. Musikus wäre zunächst der Gang zu einem Arzt bzw. Orthopäden gewesen, der eine eingehende Untersuchung durchgeführt hätte, bspw. auf einen möglichen Bandscheiben- oder Wirbelsäulenschaden, um anschließend eine adäquate Therapie – möglicherweise beim Physiotherapeuten – anzuordnen.
    Zu Ihren Filmsequenzen, in denen Situationen bei Physiotherapeuten dargestellt wurden, stimmen Mundbewegungen der „gefilmten Physiotherapeuten“ und der Text des Gedächtnisprotokolls nicht überein. In einem Ausschnitt ist den Lippen abzulesen „…nein das geht nicht“, nur kam dies nicht in dem zu Text der Videosequenz vor. Hier ist zu vermuten, dass in den Filmausschnitten manipuliert wurde und den handelnden Personen Worte in den Mund „gelegt“ wurden, die jedoch tatsächlich gar nicht gefallen sind.
    Weiterhin werden in dem Video „Äpfel mit Birnen“ verglichen. Sog. „Physiofitnessstudios“ haben rein gar nichts mit einer Physiopraxis zu tun. So wird als Zulassungsvoraussetzung zu einem Physiofitnesstrainer noch nicht einmal ein bestimmter schulischer Abschluss gefordert. Die Zugangsvoraussetzungen zu einem solchen Lehrgang bestimmen die entsprechenden Institute selbst, während die Voraussetzungen zu einer Ausbildung zum(r) Physiotherapeut(in) staatlich reglementiert sind.
    Meine Erfahrung als langjähriger Leistungssportler und nun immer noch aktiver Sportler mit den Physiotherapeuten/innen, denen ich mich anvertraute, ist äußerst positiv. Mir wurden weder andere Behandlungsmaßnahmen vorgeschlagen als die vom Arzt verordneten, noch wurde anderweitig Druck ausgeübt.
    Vergleiche ich die „Einkommen“ der Physiotherapeuten mit denen eines Handwerkmeisters, so finde ich das Salär als lächerlich, wobei ich die Schuld vornehmlich bei den Krankenkassen sehe, die zwar ihre Chefetagen mit fürstlichen Gehältern (von 170.000 €/ Jahr bis ca. 250.000€/Jahr!!) ausstatten, auf der anderen Seite Zahlungen für notwendige Behandlungen kürzt, wenn nicht sogar einstellt.

    Als abschließendes Urteil über das Report-Team aus München kann ich aus meiner Sicht nur sagen, dass dem Bericht jegliche objektiven Grundlagen fehlen; es ist sehr schlecht recherchiert, ja ich habe den Eindruck, hier will man manipulativ einen Berufszweig niedermachen, wobei man sich der „Macht der Medien“ bedient.

  171. Schade das sie so schlecht gearbeitet haben und Behauptungen aufstellen die einfach fasch sind.

    Schade auch das sie sie sich vor den GKV-Wagen haben spannen lassen. Gerade jetzt verhandeln Physioverbände mit den Kassen, da ist so eine Berichterstattung auch wenn sie unwahr ist gerade recht für die Kassenseite.

    Vielleicht prüfen sie auch einmal für wen ihr Fachmann Herr Glaeske tätig war und z.T. vielleicht noch ist.

    Als Physiotherapeut kann ich über diese beleidigende Berichterstattung nicht verstehen, denn bisher glaubte ich bei der Sendung Report München an Seriösität.

    Report begibt sich auf RTL und Bildebene, es lebe die Einschaltquote.

  172. Report München ist öffentlich rechtliches Fernsehen, für diesen unglaublichen Blödsinn über das Geschäft mit der Physiotherapie muss ich leider Gottes auch noch die staatliche Haushaltsabgabe ( GEZ ) Gebühr bezahlen.
    Da kann ich mich nicht abmelden, unmöglich. Jeder Patient hat aber eine Wahlmöglichkeit; für welchen Physiotherapeuten er sich entscheidet liegt bei ihm. Und nun das wirklich “ Gute „, es gibt sie die Therapeuten mit Sach-, Fachverstand und Herz. State of the Art ist zwar nicht alltäglich aber in der ganzen Bundesrepublik zu finden.

  173. Was für ein unrealistischer extrem einseitiger recherchierter Beitrag. Mir wurde einmal von einem seriösen Journalisten erklärt , dass sich Professionalität an der sauberen Recherche auszeichnet. Das ist in diesem Beitrag keinesfalls erfüllt.
    Wie kann es sein, dass kein Patient gezeigt wurde der positives zu berichten hatte; können sich so viele zuweisende Ärzte täuschen ….
    Ich denke , dass sich Report München durch diese schlechte Reportage selber schadet, da viele Betroffene ( Patienten, Therapeuten, Ärzte etc.) die realen Zusammenhänge , Wirkungen, Erfolge kennen.

  174. Ja toller Beitrag komisch das aus Bayern ein Schelm wer denkt das die AOK Bayern ihre Finger mit drinn hat. Eine Berichterstattung die selbst unter Bildniveau ist. Fazit mehr als unseriös handelt es sich dabei wirklich um richtige Praxen oder um bezahlte Schauspieler?

  175. Dieser Bericht ist ein Affront gegenüber einer stark unterbezahlten und viel arbeitender Berufsgruppe.

    Ich bin kein Therapeut, doch mir wurde schon oft, schnell und sehr gut weiter geholfen.

    Wenn dieser Bericht ein Paradebeispiel für die Berichte von Report sind, muss ich mir leider die Frage stellen ob alle anderen Berichte von Report eben so eine schlechte Informationsqualität weiter geben.

    Schade. 0 Punkte, sehr schlecht!

  176. der br sollte sich überlegen, ob es nicht richtig wäre, stellung zu beziehen!
    es kann nicht sein, dass all diese reaktionen nicht beachtet bleiben.
    hallo! wir reden von der ARD!
    wir sind eine ganze physiotherapeuten familie und können wirklich nicht glauben, was sich der BR gestern abend erlaubt hat……

  177. Ich möchte mich kurz fassen, da inhaltlich das Wesentliche bereits dargestellt wurde. Von anständiger Recherche ist in diesem Bericht nichts zu erkennen. Bis das Erste (für mich vorerst „Das Letzte“) sich nicht bemüht hat, die Missstände in der Physiotherapie publik zu machen, die uns an effektiver Arbeit am Patienten hindern, werde ich keinen einzigen Cent an Rundfunkgebühren verschwenden. Es widert mich an, die Zerstörung meines Berufsstandes auch noch unterstützen zu sollen! Man sollte mal einen Bericht über die erbärmliche Recherche und Umsetzung von Report München erstellen!

  178. Interessant ist auch der zuerst gezeigte Patient. 30 Jahre Schmerzen und nun zum Physiotherapeuten, der nicht helfen kann….ich frage mich was haben die Ärzte getan die anderen 29 Jahre davor, geholfen offensichtlich auch nicht.

    Ich verfolge nun schon seit über 10 Jahren Berichterstattungen in den Medien und es ist schon sehr verwunderlich das man selten TV/ Funk Berichte findet.
    Nun aber wo ‚38,7% mehr wert‘ gefordert werden, da wird ZUFÄLLIG etwas gehäuft informiert im negativen Sinne.
    Zum Ko…. das man das noch mit (GEZ) Zwangsgebühren unterstützt!

  179. Diese Reportage wurde mehrfach verschoben um noch zu recherchieren. Das ist aber hier nicht wirklich gut gemacht worden. Wer in eine Privatpraxis geht um sich auf Kassenkosten behandeln zu lassen, braucht sich über eine Ablehnung nicht wundern. Wer Physiotherapie nicht von Wellness unterscheiden kann, sollte vielleicht erstmal genauer hinschauen und mal nachfragen was wir für das Staatsexamen so lernen müssen. Auch die ständigen Fortbildungen und Zusatzkurse sollten honoriert werden. Die beiden chronischen Patienten gehören multimodal betreut, da kann einer alleine nicht alles für den Patienten erreichen.

  180. Investigativ? Seriös?
    Dieser Bericht lässt an Seriosität zu wünschen übrig.
    Die vorgestellten Patienten haben offensichtlich eine längere Schmerz-Karriere hinter sich, für die ihr Physio sicher nicht verantwortlich zu machen ist. Was haben diese Beispiele mit „Zusatz-Leistungen“ zu tun?
    Reißerisch versucht so der Redakteur hier eine Thematik aufzubauschen, die nicht existiert. Selbst schlechte Erfahrungen gemacht?
    Immerhin ins Fernsehen geschafft und eine Menge Patienten verunsichert.
    Glückwunsch zu dieser Art indiskutabel „investigativem“und schlechten Journalismus!

  181. OH man was für ein „Bericht“ !!!! könnte auch auf RTL2 laufen……. MAN MAN ….. die gierigen geldgeilen Physiotherapeuten – hab ich gelacht – Bitte Bitte sendet mal über die tollen Reporter die das ganze verfasst haben eine Bericht – von nix aber auch gar nix ne Ahnung – davon aber jede Menge !!! bitte mal den Beruf wechseln 😉 DANKE

  182. Hallo Team vom Report München!

    Auch ich habe euren Beitrag über die Grauzone der Physiotherapie gesehen und möchte hier zu ein paar Sachen erklären und genauer darstellen.
    Eure Berichterstattung ist wirklich sehr einseitig, unverschämt und nicht realistisch! Vielleicht sollten sie für ihren nächsten Beitrag eine bessere Recherche vornehmen und beide Seiten ausführlich interviewen.

    Fangen wir mal bei Ihrem Bericht an.

    Der Patient Armin Ambros berichtet über Schmerzen am Nacken, mit denen ein Physiotherapeut nichts anzufangen weiß.
    Patienten kommen oft mit Rezepten vom Arzt, ohne dass die Ursache des Problems genau geklärt worden ist. Deshalb ist es die Aufgabe eines Physiotherapeuten, den Patienten gründlich durch zu testen, um genauere Symptome auszulösen und das Problem zu lokalisieren, da dies die Ärzte oft nicht machen. Manchmal wirkt dies auch ahnungslos, da die Diagnose auf dem Rezept sehr oberflächlich gehalten ist ( Z.B. Wirbelsäulen-Syndrom, das kann alles sein.).
    Diese Testung benötigt Zeit, aber diese Zeit bekommt ein Therapeut nicht, da ja nur 20 min. von der Kasse bezahlt werden. Und der Patient fordert oft sofort eine Behandlung und nicht so viel Test. Eine vernünftige Befunderhebung ist in so kurzer Zeit nur selten möglich, wodurch natürlich auch der Behandlungserfolg leidet. Denn nur wer die Ursache kennt, kann das Problem beheben.

    Die Unterstellung „die haben keine Erfahrung damit“ ist einfach nur aus der Luft gegriffen. Hat der Patient dem Therapeuten seine Probleme ausführlich geschildert und konnte dieser eine ausführliche Befundung durchführen? Hat der Patient Übungen und bestimmte Bewegungsabläufe entsprechend der Therapeutischen Anordnung durchgeführt, dass die Probleme auch weniger werden können? Über welchen Zeitraum hat ein Therapeut behandelt?

    Zum Thema „Nackenstreichelei“ und „die meisten Therapien, vor allem Massagen, haben bei Rückenschmerzen keine Evidenz, sind also wirkungslos.“:
    Patienten kommen oft mit verschiedensten Rezepten vom Arzt z. B. Manuelle Therapie, Anleitung zur Eigenübung, Krankengymnastik am Gerät, diverse Therapiemaßnahmen, bei denen die Patienten aktiv arbeiten müssen um ihre Schmerzen und Beschwerden einzudämmen und somit einen Erfolg für ihre Gesundheit zu haben. Die wenigsten möchten mitarbeiten, es heißt oft: „Muss das sein, können sie mich nicht einfach massieren?“. Ein Patient muss verstehen und gewillt sein, etwas für sich und seinen Körper zu tun und deshalb sind „Nackenstreicheleinheiten“ oft ein Wunsch des Patienten, die aber wie auch nachgewiesen, Rückenschmerzen oft nur vorrübergehend lindern.

    Das Anbieten von Osteopathie sollte jeden Patienten erfreuen, dass die Therapeuten ganzheitlich denken und nicht einfach alle Ursachen ausschließen. Heut zu Tage ist es ziemlich häufig, dass die Psyche und die inneren Organe eine Rolle bei Schmerzproblematiken spielen. Und was nicht nachgewiesen ist, kann man auch nicht einfach ausschließen.
    Die Therapeuten für Osteopathie haben das Glück, dass ihre Behandlungen größtenteils privat bezahlt werden und dass dadurch eine deutlich bessere Versorgung und Behandlung des Patienten mit einer oft entsprechenden Vergütung möglich ist.

    Zum Thema weniger qualifizierte Therapeuten:
    Ich selbst bin Physiotherapeutin, die ihre Ausbildung über den Weg der Masseurin und med. Bademeisterin gemacht hat.
    Und von schlechter ausgebildetem Personal kann man hier definitiv nicht sprechen. In beiden Berufsfeldern ist es ohne das Ablegen eines Staatsexamen, welches von jedem Regierungsbezirk vorgegeben und auch von diesem geprüft wird, nicht möglich den Berufsgrad zu erreichen. Alle Schüler in diesen Bereichen legen dieselben Prüfungen in den entsprechenden Fächern ab, egal ob nachqualifizierte oder regulär ausgebildete Physiotherapeuten. Bei Masseuren splittet sich nur die Prüfung, da diese bei ihrem ersten Abschluss einen großen Teil geprüft werden. Die restlichen Prüfungen, welche für die Physiotherapie nötig sind, werden bei der Nachqualifizierung abgelegt.

    Zum Thema „Irgendwie kam‘s mir vor wie Willkür, so nach der Devise: wir probieren jetzt mal das auch, ob‘s ihnen gut tut. Und wenn das nicht so ist, probieren wir was anderes aus.“
    Es gibt bestimmte Problematiken, bei denen man durch sogenannte Probebehandlungen die Ursache findet. Durch Besserung ist der Therapeut auf dem Richtigen Weg und bei Verschlechterung muss man nochmal genauer testen bzw. einen anderen Weg einschlagen.
    Jeder Mensch ist individuell und reagiert unterschiedlich auf Maßnahmen, Übungen und verschiedene Techniken. So wie jeder Mensch unterschiedlich auf bestimmte Medikamente oder diverse andere Sachen reagiert. Ein Therapeut hat leider keine hellseherischen Fähigkeiten.

    Zu ihrem Beispiel „Wir sind vom Rad gefallen, das Genick ist verstaucht. Mit einem Kassenrezept für Manuelle Therapie suchen wir einen Physiotherapeuten. In einer Praxis, die wir besuchen, werden nur Privatpatienten behandelt. Doch wir bekommen sofort ein Alternativangebot: Osteopathie, eine Stunde für 90 Euro. Dabei hatte uns der Arzt etwas ganz anderes verschrieben.“
    Die Praxis behandelt wie gesagt nur privat Patienten, da sie sehr wahrscheinlich ihre Patienten optimal versorgen und behandeln möchte. Vermutlich sind die Therapeuten in dieser Einrichtung glücklich darüber ihren Patienten eine optimale Versorgung anbieten zu können. Sie bieten ihnen die Osteopathie an, weil es eine weitere Alternativmethode ist um Beschwerden dieser Art zu beheben. Sind Patienten bereit für ihre Gesundheit etwas tiefer in die Tasche zu greifen, können sie ihre Behandlungen privat bezahlen bzw. zuzahlen und haben dadurch oft eine längere und sinnvollere Behandlungszeit, die eine Kassenpauschale nicht vorsieht.

    Meine Zusammenfassung:

    Die Ärzte sollten gezieltere und eindeutigere Diagnosen stellen und die entsprechenden Maßnahmen verordnen. Zusätzlich sollten sie im Bereich der Physiotherapie hospitieren, damit sie ein Verständnis für bestimmte Therapien entwickeln und auch den Sinn dieser verstehen. Wodurch die Verordnung optimiert werden kann und es auch ersichtlich wird, dass 6 Einheiten nicht ausreichend sind.

    Patienten müssen verstehen, dass durch massieren die Probleme nicht besser werden und dass aktives Arbeiten das wichtigste für den menschlichen Körper ist um Probleme zu beheben.
    Und das jeder für seinen Körper eigenverantwortlich ist und nicht irgendwelche Ärzte und Therapeuten, weil sie die Probleme nicht beheben können, wenn der Patient nicht mitarbeitet.

    Die Krankenkassen sollten die Bezahlung für die Behandlungen erhöhen und auch die Behandlungszeiten sinnvoll verlängern, damit das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Es werden häufig nur 15-20 Euro für 20 min. Behandlung bezahlt. In dieser Zeit kann man einem Patienten nicht effektiv Befunden und auch nicht sinnvoll therapieren.
    Entsprechende Vergütung für eine Behandlung in einer effektiven Therapiezeit. So macht das Arbeiten jedem Physiotherapeuten noch mehr Freude und Spaß und auch der Patient hat was für sein Geld.

    Normal gibt es 6 Therapieeinheiten mit 20 Minuten pro Rezept, die für eine entsprechende Behandlung und Begleitung nicht ausreichend ist. Eine weitere Verordnung wird nicht bewilligt, da dies das ärztliche Budget belastet.

    In jedem Bereich bezahlen die Menschen so viel für sämtlichen Schnick-Schnack und qualitativ hochwertige Materialien, aber wenn es um die eigene Gesundheit geht ist es den meisten zu teuer. Der Mensch hat nur ein Leben und dieses sollte doch durch diese qualitativ hochwertigen Maßnahmen und Therapeuten geschützt und behandelt werden, aber das muss ihnen auch etwas wert sein.

    So liebe ARD! Es ist an der Zeit, dass Sie ihre Kamera und ihre Reporter nehmen und nochmal einen ausführlichen Bericht über die Tatsachen des deutschen Gesundheitssystems auf den Tisch bringen. Den Menschen klar machen, dass ohne ihre Aktivität, Motivation, Vertrauen und Mitarbeit kein Erfolg möglich ist. Und das die Therapeuten leidenschaftlich arbeitende Menschen sind, die Freude an ihrem Beruf haben und gerne ihren Patienten helfen ihre Beschwerden los zu werden, aber es sind ihnen leider aufgrund von Geld die Hände gebunden.

  183. Als Patient und GEZ Zahler:
    Danke dem bayrischen Rundfunk für die Verunglimpfung einer hoffnungslos
    unterbezahlten und ausgebeuteten Berufsstandes mit dieser handwerklich grottigen Reportage.
    Dem Herrn Musiklehrer unterstelle ich mal gezieltes Hinarbeiten auf die Frühverrentung, 3 von 9 Musiklehrern haben das laut meinem Gedächtnisprotokoll insgeheim zugegeben.
    Im Ernst, hier wirds Zeit für eine Entschuldigung.

  184. Vielleicht ist es ja manchmal sinnvoll zu provozieren um Dinge in die Aufmerksamkeit zu bringen.
    Ich kann als Physiotherapeutin bitten und hoffen daß aufgrund solch schlechter Berichterstattungen endlich Therapeuten aufwachen und rebellieren, Patienten sich zu Wort melden und positiv berichten. Es ist lange an der Zeit, daß sich in dieser Branche endlich was bewegt.
    Der Bericht war in all den aufgegriffenen Punkten soweit entfernt von jeder Realität, daß man denjenigen die hier recherchiert haben wirklich gratulieren muß, diese wenigen schwarzen Schafe gefunden zu haben.

  185. Ich hab nicht alle Beiträge vor mir gelesen, aber dieser Bericht ist eine Unverschämtheit!
    Schon mal zwischen den Zeilen gehört?
    Die beiden Beispiele haben seit Jahren Probleme und Schmerzen (die Odyssee der Behandlungen wird netterweise verschwiegen) und wir sollen es mit 6x MT richten???? Dr. Glaeske sagt ganz richtig, dass die Patienten selbst aktiv werden müssen und wir zeigen ihnen einen Weg (der vielleicht nicht auf Anhieb der richtige ist), was nicht einfach ist bei chronifizierten Schmerzsyndromen und ohne anständige Diagnose des Arztes.
    Aber was will man erwarten von einer ärztlichen (Fach-)Arztausbildung, in der die Physiotherapie NICHT zum Lehrplan gehört??? Diese Ärzte verordnen die physiotherapeutische Behandlung, ohne je etwas davon gehört zu haben, was die PT kann (oder eben auch nicht). Und wenn immer noch gute aktive Physiotherapie in diesem Bericht auf Massage reduziert wird, dann Gute Nacht liebe Patienten!

  186. Diese „Reportage“ ist ein Armutszeugnis und muss unter Klamauk abgeheftet werden!
    Ein Schlag ins Gesicht für jeden Physiotherapeuten in unserem Land! Einfach nur entäuschend! Die Kollegen haben es hier schon mehrmals geschrieben, wie es tatsächlich läuft!
    Dieser TV Bericht ist eine glatte sechs!

  187. Die Reportage ist eine absolute Frechheit, unterste Schublade. Von einigen Ausnahmen auf eine ganze Berufsgruppe herunterzubrechen hat nichts mit seriösem Journalismus zu tun!!! Vom Arzt keine vernünftigen Diagnosen und als letzte Möglichkeit zum Therapeuten geschickt, weil seine Schmerzmittel nichts mehr bringen, so sieht die Realität aus, und dann wird erwartet, dass eine Problematik, die seit 29 Jahren besteht, innerhalb von 3 Wochen gelöst wird. Von den Kassen bekommt man keine Erstattung der Leistung, wenn der Arzt auch nur eine einzige Ziffer falsch ins Rezept einträgt, was oft genug passiert, all das wird im Bericht nicht erwähnt! Und ich kann sagen, dass 95% meiner Patienten zufriden sind und gerne wieder kommen, wenn sie etwas haben! Vielleicht sollten Sie auch einmal in seriös arbeitenden Praxen sich informieren!!!

  188. eines vorweg: ich bin KEIN Physiotherapeut!!!
    … zahlen wir für „DasErste“ nicht GEZ und können wir aus diesem Grunde nicht etwas weniger schmierig-polarisierende Berichterstattungen erwarten, als es diese billige Hetz-Berichterstattung von Report-München gezeigt hat? Vor einiger Zeit waren die „Abzocker-Handwerken“ dran, dann die „Verbrecher“ Ärzte, dann… und nun waren Physiotherapeuten dran. Wie wäre denn mal ein Bericht über TV-Redakteure? Bei meiner „Stichprobenerhebung“ kam ich zu dem Ergebnis, dass zwei Drittel Ihren Beruf in einem sechs-monatigen Praktikum erlernt haben! uuuaaaahhhhaahahaha – kein Wunder, dass so ein Sch… dabei rauskommt!!! Erklärt doch alles!!! Mich würde interessieren, auf wie viel Wochen Ausbildung die ganze an diesem Bericht beteiligte Redaktion gemeinsam kommt!?
    Liebe Redakteure Anna T. und Fabian M.: eine der Praxen, die sich i. Ü. von Euch geschäftsschädigend denunziert fühlt, indem Ihr ihre Homepages abgefilmt habt und im gleichen Atemzug den Begriff „zweifelhafte Praktiken“ aussprecht, haben auch mir angeboten diese Zusatzleistungen in Anspruch zu nehmen. Ich habe dankend zugesagt, da mir die gesetzliche Leistung (15-25 Minuten) nicht ausreichend erschienen! Und: diese Leistungen waren jeden Zent wert! Ich hatte für mein KG-Rezept (offenbar ca. 15 € wert) eine Behandlung von eine Therapeuten, der gelernter Masseur (2 Jahre) aufgesattelter Physio (weitere 2 J.) und Manualtherapeut (nochmals gut 2 J.) war. Mein Arzt wollt (durfte aus Budgetgründen???) aber keine Manuelle Therapie mehr aufschreiben
    Liebe Redaktion: macht doch mal eine Reportage darüber, was unser Gesundheitswesen tolles leistet und orientiert Euch bzgl. objektiver Recherche nicht an „Sport 1 ab 24 Uhr“ – das könnt Ihr doch besser!

  189. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen und meine tiefste Verärgerung über solch einen schlecht recherchierten Bericht zum Ausdruck bringen!
    Dieser Beitrag sagt sehr viel über die Arbeit von Journalisten und deren Methoden aus.

  190. Dass Physio`s Idealisten sind, dürfte jedem klar sein, der eine Kosten-Nutzen-Rechnung erstellen kann. Auch in unserer Praxis werden Präventivleistungen angeboten, um dem Patienten die Möglichkeit zu geben, zusätzlich etwas für seine Gesundheit zu tun. Das finde ich weder unmoralisch noch hat es etwas mit ausbeuten zu tun. Der Patient entscheidet sich freiwillig dafür- oder eben nicht. In allen umliegenden Praxen, die ich kenne, wird es ebenso gehandhabt. Dass ich als Praxisbetreiberin durch diese Mehreinnahmen meine Angestellten überdurchschnittlich (und meine persönliche Meinung ist, dass das eigentlich immernoch viel zu wenig ist für das, was wir leisten und an Verantwortung tragen) bezahlen kann, sorgt für gute Motivation im Team und zu geringem Personalwechsel.
    Ich bin der Meinung, dass Praxisbetreiber dafür sorgen müssen, dass der Betrieb läuft, was selbstverständlich einschließt, dass sich der Patient hervorragend betreut fühlt und dazu gehören schließlich auch Angebote jenseits der gesetzlichen Kassen. Selbstredend, dass dies legal betrieben wird.
    Über Unwirksamkeit dieser Angebote bekamen wir in fast 12 Jahren übrigens noch keine Beschwerden.

  191. Man kann den Verfassern dieses inhaltich doch sehr fragwürdigen Beitrags wirklich nur wünschen, dass sie niemals auf die Hilfe eines Physiotherapeuten angewiesen sein werden.
    Fragen sie sich wirklich, wie es sein kann, dass es mehr Physiotherapeuten als niedergelassene Ärzte gibt?

    Weil man uns braucht!!!

    Und weil man bei uns keine 3 Monate auf einen Termin warten muss.

  192. Ich hab mir den Bericht über Physiotherapie und die Grauzone in der Mediathek nochmal ansehn müssen, da ich nicht glauben konnte, dass so ein schlecht recherierter Bericht tatsächlich auf ARD ausgestrahlt wurde. Ich bin Physiotherapeutin und fühle mich durch den Bericht angegriffen. Ich finde sogar, dass er rufschädigend ist und das nur aufgrund von 3 Negativbeispielen, die eben genannt wurden. Ich habe eure Aussagen nicht geprüft, aber es ist nicht richtig einen ganzen Berufszweig über einen Kamm zu scheren (und die Osteopathen gleich dazu).
    Ich weiß ehrlich gesagt, gar nicht so recht was Sie mit diesem Bericht erreichen wollen. Worin liegt der Zweck?
    Somit herrscht nur Misstrauen gegenüber den Physios, was einer erfolgreichen Therapie immens im Wege steht.
    Übrigens Therapeuten-hopping macht die Sache auch nicht einfacher.
    Sicher gibt es auch in unserem Beruf schwarze Schafe,wie in vielen anderen Berufen, aber der Patient kann immer selbst entscheiden worauf er sich einlässt.
    Schlimm, dass Sie so ein schlechtes Bild von einem sozialen Berufsbild haben bzw. es so der breiten Masse vorlegen.

  193. Hallo liebe Kollegen,
    verdammt mieser Beitrag, die Richtung war redakutionell vorgegeben egal wie die Recherchen ausgefallen wären.
    Welche Lobiisten dahinter stecken bleibt nur zu vermuten, wir wissen was tausende unserer Kollegen täglich leisten – jetzt sind unsere Verände gefragt, die haben die Aufgabe besonders nach diesem Beitrag Gas zu geben.

    Gegendarstellungen in seriösen Reportagen auf allen regionalen Sendern, wir müssen dranbleiben, sonst kommen wir hier nicht weiter.

  194. Alles in dieser Sendung ist einfach nur bunt verziertes Halbwissen
    was einen ganzen Berufszweig in den Dreck zieht.
    Ich bin kein Therapeut aber bin mir sehr wohl über dessen Leistung Bewusst.
    Mal eine Sendung darüber wie und wo die verschiedenen Therapien nützlich sind, wo Ansätze sind diese zu fördern und zu verbessern so etwas kommt einen Medium von euren Format wohl nicht in den Sinn.
    z.B. – 30 Jahre schleppt dieser Mensch vom Anfang der Sendung seine Nackenschmerzen mit sich rum. Wen hätte er denn optional noch als Ansprechpartner? Etwa ein Arzt der auf einen Rezept nicht einmal eine genaue Definition des Leidens und seiner Wahrscheinlichkeitsdiagnose niederschreiben kann.
    Ich bin froh das es sie gibt weil dem Menschen damit mehr geholfen ist als mit solchen Beiträgen.
    Weiter so liebes report München Team , da gibt`´s doch noch mehr Berufsfelder die man madig machen kann.

  195. Das dieser Bericht sehr unfair ist und nicht dem allgemeinen Handeln der Physiotherapeuten entspricht wurde schon mehrfach erwähnt.Dem Großteil der Patienten kann durch gut ausgebildete Physiotherapeuten durch verschiedenste Behandlungstechniken geholfen werden.Das alles als Massagen abzutun ist eine Frechheit und zeigt wie schlecht dieser Bericht ist,denn die Physiotherapie ist in den letzten 20 Jahren qualitativ sehr hochwertig geworden.Man könnte diesen Bericht Stück für Stück auseinender nehmen und komplett widerlegen,so schlecht ist er.Aber ich frage mich eher,warum dieser unqualifizierte und gegen Physios hetzende Bericht jetzt erscheint?Es sitzen ja Politiker in den Gremien der ARD/ZDF d.h. es gibt kein unabhängiges Fernsehen.Diese bestimmen wohin es mit der Meinung im Volk gehen soll.Soll die Verordnungszahl für Physiotherapie vielleicht gekürzt werden und vorher ein bißchen Stimmung gegen die bösen,schlechten Physios gemacht werden?
    Oder sind die Ärzte sauer,dass die Physios ihnen die Einnahmequelle Osteopathie weggeschnappt haben? Es ist beschämend das so auf dem Rücken einer so verantwortungsvoll und gut arbeitenden( und mies verdienenden) Berufsgruppe auszutragen.

  196. Liebes Team von report München

    Es ist schon traurig wenn man eine Berufsgruppe nur von einer problematischen Seite sieht ohne dabei die Professionelle und Erfolgreiche Seite zu sehen wo sich Therapeuten den sprichwörtlichen Arsch aufreißen und spitzen qualitative Arbeit leisten und das für wenig Gehalt
    Ich hoffe nur das ihr Beitrag Menschen nicht von ihrem Weg abbringt sich Hilfe und Rat bei ihren persönlichen oft Lebens einschneidenden Schwierigkeiten und Leiden zu suchen
    Ich habe diesen Beruf ergriffen um dies zu ändern
    Mit meiner ganzen Leidenschaft, Wissen und Können werde ich dafür sorgen das Menschen ein erfülltes glückliches und erstrebenswertes Leben führen können ohne großen Schmerzen und Behinderungen

    Ich wünsche Ihnen und ihren Team ein frohe Weihnachtszeit und viel glück und Gottes Segen bei ihren nächsten Berichtserstattungen die hoffentlich nur die Dunkle Seite einer Therapeutischen Welt in unsrer Gesellschaft zeigen

    Hochachtungsvoll ein angehender Physiotherapeut

  197. Ich dachte, ich hätte mich verhört, als ich die Sendung verfolgte…hatte ich in letzter Zeit doch festgestellt, daß unsere Arbeit mehr und mehr positiv im Fokus ist (endlich).
    Ja, wir machen unsere professionelle Arbeit viele Stunden im Monat ehrenamtlich, da wir sie nicht bezahlt bekommen. Wir möchten, daß es den Patienten besser geht und sie sich letztendlich selbst helfen können. Dafür brauchen wir aber Zeit, nicht nur evidenzbasierte Konzepte, sondern auch Empathie, Menschenkenntnis, Erfahrung und und und…
    Wie wissen wir denn, was sicher hilft??? Wir wissen es nicht, wir können uns auch nur vortasten und im Dialog das Beste herausfinden.
    Ich plädiere für eine Stunde Behandlungszeit- 15 Minuten, die die Kassen als Mindestbehandlungszeit verlangen sind lächerlich. Ähnlich lächerlich wie 1x kämmen in der Pflege 1 Minute!

  198. Sehr unqualifiziert und schlecht recherchiert.Was hat Osteopathie mit Physiotherapie zu tun? Zwei Patienten sind unzufrieden, welche Evidenz hat das? Massage hilft nicht bei Rückenschmerz, was ist hier mit Rückenschmerz gemeint? Med. Bademeister wurden in kürze zu Physiotherapeuten, 1 1/2 Jahre ist kurz?Drei von neun Praxen waren auffällig, mit was auffällig und kann man dann schon von einer Veralgemeinerung sprechen? So ungenau und einseitig stellt euer Konzept und eure anderen Reportagen sehr in Frage. Denn solche Fehler dürfen einem nicht unterlaufen, oder steckt noch etwas ganz anderes dahinter……Anonsten super das sich so viele hier zu Wort gemeldet haben.

  199. schade… Berichterstattung auf bzw. sogar weit unter RTL bzw. Bild Niveau! Bereits der zweite Bericht innerhalb kurzer Zeit in der ARD nach dieser Masche. Damals ging es um alternative Medizin!
    übrigens wenn es keine Evidenz gibt heißt das nicht dass es wirkungslos ist wie im Bericht behauptet wird!!! wenn sich der Autor etwas interessiert und infomniert hätte hätte es einiges an Evidenz finden können, die gibt es nämlich!!!
    und das (aller)schlimmste daran: diesen niveaulosen Journalismus unterstützen wir auch noch mit unseren „Zwangs Rundfinkksgebühren“; armes Deutschland…

  200. Sehr geehrtes Report-Münschen Team,

    meinen allerherzlichsten Glückwunsch!
    Es ist Ihnen in beispielloser Genialität gelungen ein sehr sehr trauriges Bild zu zeichnen – von sich selbst.
    Noch nie in meinem Leben habe ich einen SO einseitigen, schlecht recherchierten und miserabel geschnitten Beitrage gesehen.
    Vor allem nicht einen, in dem gleich ein ganzer Berufsstand diskreditiert wird!
    Aber sei´s drum! Vielleicht haben Sie einen guten Grund für schlechte Abreit? Möglicherweise arbeiten Ihre Redakteure ja für noch weniger Geld, als ein Physiotherapeut. Da kann einem natürlich die gebotenen Professionalität mal abhanden kommen.

    Nehmen Sie sich ein Beispiel an uns Physios! Wir bleiben zu 99,9% Professionell. Auch bei schlechter Bezahlung. Und WIR freuen uns über Menschen, denen wir geholfen haben und bedauern, dass wir nicht alle wieder „fit“ bekommen.

    Herzlichst Ihre,

    D. Hagedorn

    P.S.: Ganz nebenbei erwähnt, ich behandle in der Woche (über den Daumen gepeilt) zw. 90 und 100 Patienten. Ich hatten in den 7 Jahren im Beruf vielleicht 20 echte Massagerezepte in der Hand – das macht einen Anteil von deutlich weniger als 1 % in unserer Praxis. Aber das bleibt bitte unter uns. Nicht, dass Sie noch auf die Idee kommen eine Gegendarstellung rausbringen zu wollen, die ein richtiges Licht auf meinen/unseren Berufsstand wirft 😉

  201. Ich gratuliere dem Report-München-Team!

    Als April-Scherz wäre dieses brisante Thema der unverzichtbaren aber unterbezahlten „Physios“ vielleicht unbeachtet geblieben …

    Der Aufruf sich gerade mit den Kritikern zu solidarisieren, hat alle hier dazu gebracht, sich über den den Beitrag zu echauffieren (… war eigntlich auch ein dankbarer Arzt dabei???)

    Ich bin gespannt, wie Report-München zu den vielen Antworten Stellung nehmen wird… Gerade ein so renommiertes Magazin macht sich nicht ohne Plan zur Zielscheibe allgemeinen Protestes!

    Ich hoffe, dass all diese Antworten tragen dazu bei, dass begleitende und auch andere alternative Heilmethoden ihre gebührende und von den Kassen bezahlte Berechtigung in unserem Gesundheitssystem finden…

  202. Hallo Report München,
    danke für so viel undifferenzierten und einseitigen Journalismus.
    Schließe mich den Ausführungen meiner Kollegen an und fordere Sie auf sich für diesen Bericht öffentlich zu entschuldigen!
    Es ist schlichtweg eine Frechheit was Sie behaupten.

  203. liebes reportteam,
    wann wird endlich ein so schlechter bericht über ihren berufsstand gemacht.
    so die leute zu verdummen gehört verboten.
    ich bitte sie in zukunft genauer zu recherchieren, den rest haben ja schon die all die vielen kollegen gesagt.
    mich haben heut morgen patienten angesprochen, über ihren bericht und ich habe es mir angetan ihn zu schauen, hätte ich bleiben lassen sollen.
    meine volle praxis gibt mir recht, daß ich meine arbeit nicht falsch mache.
    für die zukunft wünsche ich mir, nicht so volksverdummende sendungen zu verbreiten.
    es bestätigt mich, das ich kein fernsehen mehr schaue
    claudia voigt

  204. Ich muß sagen, wie peinlich die Berichterstattung ist. Es hat nicht die Klasse der ARD. Die ganze Sache ist unglaublich und gefährliches Halbwissen tut der Berichterstattung nicht gut.

    Danke an alle die sich wehren!!!!!

  205. Dieser Artikel ist absolut schlecht recherchiert und reißerisch geschnitten. Hat sich jemand überhaupt mal Gedanken gemacht, WER die Therapien verordnet hat und WARUM? Der Physio ist doch nur ein Delegierter des Arztes und führt die Therapien durch, die der Arzt für sinnvoll erachtet.

    Wenn ein Physio eine Weiterbildung zum Osteopathen gemacht hat, dann darf er das ja präventiv ohne Probleme bei den Kunden bewerben, genau so wie es bei Fußreflexzonentherapie etc. gemacht wird. Wie soll denn ein Physio, der Osteopath ist und dem netten Patienten präventiv osteopathisch behandelt, denn eine Besserung der Erkrankung bewirken? Er darf diese und die Ursachen dafür ja gar nicht behandeln!

    Schlußendlich ist es immer ein Fehlversagen der Ärzteschaft, die einfach nicht richtig diagnostizieren können und die Patienten dementsprechend mit falschen Rezepten ausstatten. Massage wird ja gerne verordnet, um das „Budget“ möglichst gering zu belasten. Für dumm verkauft wird hier nur der Patient seitens der Ärzte, weil „er hat ja ein Rezept“. Anscheinend kennen die Patienten halt auch nicht die Unterschiede zwischen Massage, Krankengymnastik, Manueller Therapie und Osteopathie – genau so wie die Redakteure von report München! AOK & Co. freuts!

  206. Ich schließe mich mit Nachdruck meinen Vorschreibern an. Das war ein sehr einseitiger Bericht über Physiotherapie. Habe noch nie von solchen Machenschaften in meiner Umgebung gehört. Ihren Bericht fand ich blamabel. In 10 Minuten diesen Berufsstand so zu verunglimpfen. Wer nach 30 Jahren Nackenschmerzen 6 Behandlungen verschrieben bekommt, geht schmerzfrei nach Hause. Zaubern kann keiner.

  207. Traurig.. aber das Prinzip funktioniert leider immer- immer auf die Schwächeren!!!

    Das Problem ist soviel grundlegender als in der Reportage hingestellt, dass es einfach viel zu viel Aufwand bedeuten würde dem auf den Grund zu gehen. Typisch deutsches Gesundheitswesen Symptombehandlung statt Ursachenforschung.

    Um für die Unkundigen was festzustellen: die Behandlungszeit beträgt 15 Min-60 Min JE NACH VERORDNUNG, nicht nach dem Ermessen der Therapeuten. Wenn die Krankengymnastik verordnet wird bezahlt die Krankenkasse nun mal 20 Minuten. Alles was den Patienten betrifft ( Termine, An-/Ausziehen, Befund etc. ) fällt unter diese 20 Minuten. Unsere Praxis behandelt auch im 30 Min Takt. Das bedeutet allerdings, dass wir 20 Min bezahlt bekommen und uns den Rest der Zeit dazu nehmen, alle Formalitäten zu erledigen – UNENTGELTLICH!

    Die Patienten, die in der Reportage gezeigt wurden, hätte ich gerne bei der Therapie selbst erlebt. Nach 30 Jahren Schmerzgeschichte sollte man sich mal fragen, wie hoch die Psyche hier einzuordnen ist und wie viel der Patient selbst dafür bereit war zu tun und was er von seinem Problem versteht. Verständnis über die Schmerzursache ist nämlich sehr wesentlich im Heilungsprozess! Wie viel Bewegung und Ausgleich beide Vorführpatienten im Bericht hatten würde mich auch mal interessieren. Stichwort Eigenverantwortung lässt leider in Deutschland sehr zu wünschen übrig, da werden mir leider sehr viele Kollegen recht geben.

    Ich persönlich arbeite sehr gewissenhaft und habe einige Patienten, die sich die Behandlungen komplett selbst bezahlen, weil sie nicht zum Arzt gehen wollen, um dort um Rezepte zu betteln. Sie kommen dann genau so häufig, wie es braucht, um das Problem zu lösen und zahlen dafür gerne.

    Leider ist es mittlerweile der Fall, dass manch einer mehr Geld für seine Autorepatur ausgibt, als für seine Gesundheit.

    Ich habe vor drei Jahren die Ausbildung mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen, habe während der Ausbildung zusätzlich das Studium begonnen und dies auch vor zwei Jahren abgeschlossen. Seitdem habe ich auch schon etliche Fortbildungen gemacht, die meisten davon abrechnungsfähig. ( dazu muss man wissen, dass man Fortbildungen braucht, nicht nur um mehr Wissen zu erlangen, sondern weil man schlichtweg viele Verordnungen nicht annehmen darf u.a KG am Gerät, KG auf neurophysiologischer Basis, manuelle Therapie, manuelle Lymphdrainage..etc. )
    Insgesamt bin ich nun bei Ausgaben von knapp 30 000 € !!! Das muss man sich erst mal vorstellen…

    Und allgemein sieht das so aus : mit Abitur, Ausbildung und einem Bachelor Abschluss, etlichen Fortbildungen verdiene ich nun 1350 € netto für 35 Stunden wöchentlich. Da soll mir mal einer erklären, was daran fair ist!
    Und dann muss man sich den Bericht von ARD anhören und still halten?

    Da sollte man mal zu unsren Nachbarn , den Niederländern, schauen und sich fragen, warum das Gesundheitssystem bei denen einfach unwesentlich effizienter gestaltet ist??
    Die Physiotherapeuten haben Direktzugang, weil die Akademisierung des Berufes längst umgesetzt wurde, wie übrigens vor über 10!!!! Jahren europaweit , beschlossen wurde. Nur Deutschland kriegt es nicht auf die Reihe. Direktzugang bedeutet, dass sich die Patienten direkt an den Physiotherapeuten wenden können und dieser entscheidet, ob eine Behandlung seinerseits Sinn mache oder nicht.

    Die Behandlungen in den Niederlande sind kostspieliger, weshalb auch diese sicherlich bewusster in Anspruch genommen werden und die Eigenverantwortung der Patienten um einiges höher ist, als in Deutschland. Die Einstellung zur Gesundheit lässt sich auch dort an der Bankbreite messen- selbst diese sind schmäler, als unsere in Deutschland!

    Man sollte an der Eigenverantwortung der Patienten arbeiten, um Aussagen zu vermeiden :“ seit 30 Jahren habe ich Schmerzen und kein [unwissender/unerfahrener] Therapeut konnte mir helfen“

    Wenn man Patienten da abholt, wo ihre persönliche Grenzen der Vorstellung sind. Da wo Bewegung und vielleicht ein Muskelaufbautraining oder Stabilisationstraining notwendig ist, kann man sich nicht hinlegen und erwarten, dass ein Therapeut durch „Kneten“ Wunder bewirken kann …

    Zudem sollte man natürlich Volkswirtschaftlich beachten, was Physiotherapeuten dem Staat einsparen . Was wir natürlich an Operationen einsparen ist auch nicht zu verachten, wie hier bereits viele erwähnt haben. Die Frage ist nur: warum sollten ausgerechnet wir auf Unterstützung jeglicher Art von Staat hoffen und nicht die Ärztelobby und die Pharmaindustrie, wo die Wechselbeziehungen natürlich um einiges gewichtiger sind, als die mit uns, armen , pflichtbewussten Physiotherapeuten… traurig traurig

  208. Schämt ihr euch gerade für diese niveaulose und einseitig recherchierte Reportage in den Boden….oder seit ihr noch am lesen ? Bisher keine Reaktion der Redaktion auf die vielen „unverständlichen“ Kommentare der überbezahlten, unqualifizierten und ausbeutenden Physio-Animateure ? Und gerade jetzt, wo der Verband für Physiotherapeuten eine Aktion für seinen Berufsstand am laufen hat wird diese Reportage veröffentlicht…..wer da nichts böses denkt. Wer hat die Reporter bei der Anfertigung des Berichts eigentlich fachkundig betreut….Miraculix, der Druide ? Wenn sich meine damalige BA-Thesis auf nur eine Studie ( im Bericht Hochschule Köln ) und einen Gesundheitsbericht ( im Bericht BARMER GEK ) gestützt hätte wäre ich mit wehenden Fahnen untergegangen. Für eine Gegendarstellung ihres Berichts lade ich sie recht herzlich in unsere Praxis ein……zu einem Blick hinter die Kulissen in der realen Welt der Physiotherapie.

  209. Sehr geehrte Frau Schick, sehr geehrte Frau Tillack, sehr geehrter Herr Mader

    Vieles wurde in diesem Blog schon angesprochen und Ihnen dürfte so langsam bewusst werden, was Sie mit Ihrem Beitrag angestellt haben.

    In meinen Ausführungen möchte ich mich einigen Fakten zuwenden die vielleicht noch zu erwähnen sind.

    Anmoderation von Frau Claudia Schick:
    Frau Schick reduziert die Physiotherapie auf „massieren, kneten, drehen.“ Offensichtlich kennt sie das Berufsbild nicht.
    Sie stellt in Ihrer Anmoderation zudem ihre zweifelhafte Fachkenntnis mit dem Satz „Nur helfen tut es oft nicht“ unter Beweis.

    „Zuerst zum Arzt und dann schnurstracks zum Physiotherapeuten und dann zum nächsten Therapeuten mit immer neuen teuren Angeboten“ beinhaltet eine erhebliche Portion Süffisanz die ihr kaum zusteht.
    Zum Einen ist der Patient verpflichtet sich unverzüglich zum Physiotherapeuten zu begeben da die Behandlung laut Verträgen mit den Kassen innerhalb 14 Tagen erfolgen muss. Zum Anderen hat der Patient auch die freie Therapeutenwahl von der er/sie per Gesetz, auch Gebrauch machen darf.
    Die „immer neuen Angebote“ entbehren der Grundlage dahingehend, da der Therapeut grundsätzlich erst mal an die Verordnung durch den Arzt gebunden ist.

    Dass es sich um ein „Geschäft mit dem Schmerz“ handelt ist zweifelsfrei Richtig, da der Therapeut zur Behandlung derselben eine Leistung abgibt, die auch honoriert werden muss.

    Zum Beitrag der Autoren Anna Tillack und Fabian Mader

    Patient 1:
    Seit 30 Jahren Schmerzen.
    Es gibt weder eine Ursachenbeschreibung noch eine Diagnose für diesen Patienten.
    Schmerz ist keine Diagnose sondern ein Symptom. Das weiß Herr Ambros ja selbst und geht deshalb wohl zum Arzt.

    Haben die Autoren des ARD-Beitrags schon mal was von maladaptiven Schmerzen, Schmerzlernen des Gehirns, Plastizität des Gehirns, etc. gehört. Ein Patient mit einer 30jährigen Schmerzgeschichte gehört wohl in eine Schmerzambulanz wo er interdisziplinär untersucht und ggf. behandelt wird. Er ist kein Patient für eine Hands-On Therapie sondern für eine Hands Off Therapie.

    Dass Therapeuten bei einer vom Arzt ausgestellten Verordnung mit der sogenannten Diagnose „Nackenschmerz oder Zervikalsyndrom“ erst mal im Dunkeln tappen ist nur zu verständlich. Der Therapeut muss sich damit selbst auf die Suche nach der Ursache machen, wenn er den Patienten helfen soll. Nur eine adäquate Diagnose ermöglicht dem entsprechenden Therapeuten eine adäquate Behandlung.

    Die Recherche zur Physiotherapie:
    „Fitness, Relax, Wellness- und Beautyangebote“ haben mit physiotherapeutischen Leistungen rein gar nichts zu tun. Es ist vielmehr so, dass eben diese Leistungen bei den entsprechenden Leistungserbringern vom Patienten bar bezahlt werden müssen und keiner Verordnung durch den Arzt unterliegen. Diese mit der Physiotherapie/Krankengymnastik zu vergleichen ist einfach nur unlauter.

    Die recherchierten Zahlen sind zwar korrekt, jedoch wird die Gesamtzahl der Physiotherapeuten/innen 136.000 mit der Zahl der niedergelassenen Ärzte/innen verglichen.
    Zur Aufklärung folgendes: Laut Bundesärztekammer und dem Deutschen Verband für Physiotherapie sind folgende Zahlen richtig:
    Insgesamt tätig sind 2011 zirka 136.000 Physiotherapeuten gegenüber 342.063 Ärzten, d.h. ca. 2,5 mal mehr Ärzte/innen als Physiotherapeuten/innen.
    Im Jahr 2013 gibt es 36.704 Physiotherapiepraxen gegenüber 123.629 niedergelassenen Ärzten/innen, das heißt das Verhältnis ist hier 4 :1 zu Gunsten der Ärzte.

    Der Vergleich der recherchierten Zahlen, den die Autoren des Beitrags der ARD anstellen ist demzufolge unlauter.

    Patientin 2:
    Bei Frau Pfeiffer stellen sich die gleichen Fragen wie bei Herrn Ambros.

    Untersuchung der Universität Köln:
    Die Autoren des Beitrags unterliegen hier einem Irrtum.
    Evidenz heißt nicht dass etwas bewiesen ist sondern dass eine Bewertung basierend auf der aktuellen Studienlage erfolgt.
    Es ist richtig, dass die Studienlage in der Physiotherapie nicht sehr umfangreich ist. Die Gründe hierfür liegen einfach darin, dass die Physiotherapieausbildung in Deutschland nicht grundsätzlich akademisiert ist und demzufolge auch keine entsprechenden Forschungsaufträge bzw. Forschungsgelder vergeben werden.
    Davon abzuleiten, dass eine Therapie aufgrund mangelnder Studienlage nicht wirksam sei, ist dennoch anmaßend.
    Es gibt sogar Fälle bei denen basierend auf vorhandenen fehlerhaften Studien die Wirksamkeit irrtümlich bezweifelt wird. Entscheidend ist welche methodologische und fachliche Qualität eine Studie hat.

    Ob Herr Gerd Glaeske der richtige Ansprechpartner für physiotherapeutische Belange ist darf bezweifelt werden, da es sich hier um einen Pharmakologen handelt, dessen Betätigungsfeld sich sehr wahrscheinlich auf den Pharmabereich beschränkt. Sein Fachwissen in der Physiotherapie ist sicherlich sehr eingeschränkt.

    Versuchsanordnung:
    „Vom Rad gefallen und Genick verstaucht.“
    Genauso wie bei den vorhergehenden Patientenbeispielen ist ein verstauchtes Genick keine Diagnose sondern die Beschreibung eines Verletzungsmechanismus.
    Zudem beinhaltet die im Beitrag gezeigte Verordnung als Diagnose LWS-Syndrom!????
    Dies ist ein gravierender Fehler bei der Ausstellung der Verordnung durch den Arzt. Die Behandlung der Halswirbelsäule ist hier jedenfalls abzulehnen, da keine entsprechende Verordnung vorliegt.
    Die Autoren des ARD-Beitrags versuchen mit diesem Beispiel offensichtlich wissentlich oder unwissentlich die Physiotherapeuten hinters Licht zu führen.

    Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Recherche und die Methodik des Beitrags im erheblichen Umfang fehlerhaft ist.
    Von seriöser Information bleibt im Report von Frau Tillack und Herrn Mader nichts mehr übrig.
    Report verstößt gegen die eigenen Prinzipien des investigativen Journalismus mit seriöser Information und klarer Position.
    Für die Journalistenausbildung sollte die Reportage von Report-München als Beispiel für einen Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht bei der Recherche und Methodik eines Filmbeitrags, herangezogen werden. Darüberhinaus sollte sich der Bayerische Rundfunk überlegen ob er diese Art des Journalismus auch zukünftig billigt.

    • Wortkorrektur:
      Anstatt …..da die Behandlung laut Verträgen mit den Kassen innerhalb 14 Tagen erfolgen muss…
      heißt es ….da der Behandlungsbeginn laut Verträgen mit den Kassen innerhalb 14 Tagen erfolgen muss

  210. Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrte Mitstreiter,

    meine LAG ist seit 17 Jahren selbstständige PT. Wir und unsere Familien hatten ca. 40.000 Eur zusammengelegt und sie konnte starten. Ihre Berufsausbildung von der Masseurin zur Therapeutin dauerte 1 1/2 Jahre. Was von ihrer Lebensversicherungsauszahlung noch da war,steckte sie in die Praxis.
    Nach dem ungefähr 2 bis 3 Jahr wurde bei Vollauslastung und derer zweier kurzfrist ig Beschäftigter die Altersvorsorge gänzlich ausgesetzt besser gsagt eingestellt. Ihre Anwesenheit hier zuhause ist dürftig. Selbst an den Wochenenden schreibt sie Berichte, schreibt an Ärzte, versucht Verordnerfehler mit Datum, Stempel, Unterschrift ändern zu lassen. Ich kanns nicht ausführlicher hier schreiben,denn wir sind am Ende. Ich kann es auch nicht mehr hören. Bei ihren Patienten ist sie mehr als beliebt und wenn wir mal im Ort am Sonntag Nachmittag durch den Ort gehen, fallen ihr manche Patienten fast um den Hals.

    Meine eigene Arbeitslosigkeit ermöglicht, daß ich oft helfe. Mein Arbeitslosengeld sogar ihrem Verdienst etwa gleichkommt. Jedes Wochenende stehen ihr die Tränen in den Augen,zeigen würde sie die nie. Ihre doch sehr schöne Praxis wird von vielen regelrecht gelobt. Die Praxis empfinden Patienten als Zeichen unseres erheblichen Wohlstandes.

    Vermögend sehe ich uns hingegen wirklich nicht,denn wir leben seit Jahren im Sozialhilfeeinkommenstand. Seit einem Jahr kann sie nicht einmal ihre Krankenversicherung bezahlen. Sie arbeitet für die Versicherungen d.h. deren Patienten bei denen sie hohe Schulden hat.

    Da meine Partnerin so so lange ausnahmslos mit gesetzlichen Versichungenspatienten oberhalb unseres gesamten Limits behandelt hat,sind wir ehrlih gesagt verarmt und restlos am Ende. Unsere Zukunft bedeutet neben der noch etwas weiter weg liegenden Alterssozialhilfe, heute in unserem Arbeitsleben Dürftigkeit. Wir bereuen unsere damaligen Entscheidungen tief.

    Die monatlichen Rückforderungen der Kasse für Behandlungen vergangener Monate und manchmal sogar Jahre sind Alptraum und bevorstehender Insolvenzgrund gleichzeitig.
    Wir haben weder Urlaub oder Freizeit,kein Auto und auch keine heimlich eingelagerten Münzen. Wir sind am Ende,pleite und sie hat wirklich immer ihre 80 stundenwoche nicht zuhause zugebracht. Das bestätige ich hier schriftlich.
    Wir werden unsere Strafe über uns ergehen lassen. Der Realität verschliesen wir uns nicht. Ich verstehen die Therapeuten sehr wohl.

  211. Liebes report München Team,

    Die Krankenkasse bezahlt für 15 Minuten Physiotherapie.

    Qualitative Physiotherapie beinhaltet:

    • Begrüßen
    • Kabine betreten
    • Umziehen
    • professionelle Befundung
    • professionelle Behandlung
    • aktive Beübung
    • Hausaufgaben Programm anleiten
    • Dokumentation

    Kein ernsthaftes Leiden kann in nur 15 Minuten qualitativ gelindert werden.
    Schon gar nicht die chronischen Wirbelsäulen Leiden aus ihrem Beitrag.

    Für das Wohl des Patienten UND des Therapeuten werden oft 20 oder 25 Minuten statt der (unter)bezahlten 15 Minuten angeboten. Ich möchte einen report München Mitarbeiter oder einen Arzt sehen, der für das gleiche Geld permanent 33 – 66% mehr Leistung kostenlos anbietet.

    Würden deutsche Physiotherapie Praxen nur die 15 Minuten Therapien anbieten würden sich die Rehabilitationszeiten drastisch verlängern was Staat und Kassen sehr teuer kommen würde (Arbeitsunfähigkeit, Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Frührente).

    Es ist nicht zu glauben, wie sie in ihrem knapp 7 Minuten schlecht recherchierten Bericht an einer ganzen Berufsgruppe respektlos Rufmord betreiben. Was die Physiotherapeuten aus eigener Tasche an Fortbildungen bezahlen müssen, um diesen Beruf qualitativ ausüben zu können, könne sie in zahlreichen anderen Kommentaren nachlesen.

  212. Ich spare mir wegen tiefster Betroffenheit und Entrüstung jegliche Begrüßung.

    Schon die Anmoderation ist mit unfassbaren Unwahrheiten gespickt und erinnet vom Stil her an Reportagen privater Sendeanstalten.
    Die Anzahl der falsch dargestellten Inhalte übersteigt jegliches Verständnis für eine objektive Berichterstattung.
    Die Patientenbeispiele die sie nennen sind Einzelfälle die in Ihrem Beitrag herangezogen werden, um eine gesamte Brange an den Pranger zu stellen. Physiotherapie besteht zudem aus mehr als nur Massage und ist in den meisten Fällen auch evidenzbasiert. Ich werde mich hüten hier ihre Arbeit zu unterstützen und ihnen Fakten zu liefern, sondrn verlange eine klare GEGENDARSTELLUNG und korrektur der falsch dargestellten Inhalte, also des kompletten BERICHTES.
    Beschämend finde ich zusätzlich das Berhalten der Verbandsvorsitzenden in ihrem Beitrag. Das sie ihren Mitgliedern derartig in den Rücken fallen, zeigt dke Qualität ihrer Arbeit und die Ratlosigkeit wie sie gegen die schlechte Vergütung ddr therapeutischen Leistungen vorgehen sollen.

    Ich weiß nicht, wann mir das letzte mal der Mund aus Empörung so lange offen stand und fordere Sie noch einmal auf Ihre Arbeit professionell zu erledigen, so wie es 139000 Physiotherapeuten jeden Tag machen und damit Millionen Menschen jedes Jahr helfen ihren Alltag zu bewältigen, ihrem Beruf nach zu gehen und ihre Freizeit schmerzfrei genießen zu können.

    Matthias Ullmann – Physiotherapeut!!! Und dss bedeutet nicht MASSEUR.

  213. Mit mangelhafter Recherche, falschen Fakten und bewusster Falsch- und Desinformation zum Angriff gegen wehrlose Heilmittelerbringer.

    ARD Report München verunglimpft ein seit Jahren von den Gesetzliche Krankenkassen ausgebeutetes Berufsfeld.

    So geschieht es, wenn sich Reporter und Autoren zur Recherche über eine Branche hermachen, deren Umfeld und Problemfelder sie nicht ansatzweise kennen und ergründen.

    Im Beitrag von Report München wird durch mangelhafte Recherche, mit falschen Fakten und mit bewusster Falsch und Desinformation zum ultimativen Sturm gegen die geblasen, die unmittelbar mit und am Patienten zu dessen Wohl und zur Erhaltung bzw. Widerherstellung dessen Lebensqualität unermüdlich tätig sind.

    Es wird anhand von NUR zwei Einzelfällen aus über 14 Millionen Fällen ein absurd falsches Bild dargestellt und für die Leiden zweier Einzelfälle die Branche der Heilmittelerbringer verantwortlich gemacht. Wenn Patienten seit 30 Jahren keine Linderung erfahren sollte die zuerst zu stellende Frage lauten: Gibt es in Deutschland keine kompetenten Ärzte, die in der Lage sind, die Leiden dieser zwei Einzelfälle kompetent zu diagnostizieren?

    Satt dessen wird hier ein Berufsbild mit falschen Aussagen und falschen Fakten verunglimpft, an den Pranger gestellt und verbale abgestraft.

    Physiotherapeuten sind weisungsgebunden. Sie dürfen aufgrund einer ärztliche Kassenverordnung nur im Rahmen der ärztlichen Diagnose und des vom Arzt vorgegebenen Heilmittels therapieren. Diese Vorgaben sind eindeutig und gesetzlich geregelt.

    Report München berichtet nur einer Privatpraxis, die sehr bewusst und selektiv ausgewählt wurden. Nicht aber über die Zehntausenden von Physiotherapiepraxen, in denen regelkonform behandelt wird. Wer mit einer Kassenverordnung bewusst zu einer Privatpraxis geht, legt es eindeutig darauf an, die Tatsachen zu verfälschen.

    Es wird kein Wort darüber verloren, wie in Zehntausenden von Praxen für Physiotherapie den Patienten nachweislich und nachhaltig geholfen wird, wie Physiotherapeuten – teilweise sogar nur zu Mindestlöhnen – ihre lindernden und heilenden Therapien einsetzen.

    Es wird mit Zahlen jongliert, die jeglicher Grundlage entbehren. Eine gründliche Recherche über das Statistisches Bundesamt, über eine Anfrage bei der Bundesärztekammer (BKÄ) und den Gesetzlichen Krankennkassen und den Berufsverbänden hätte den Reportern von Report München die realen Zahlen aufgezeigt. Darüber hinaus auch die Tatsache, dass seit Jahren die Zahlen der Schüler der Physiotherapie und die Anzahl der Schulen der Physiotherapie in Deutschland rückläufig ist.

    Die von der ARD genante Zahl der Physiotherapeuten schließt Voll-, Teilzeit- und Geringfügig Beschäftigte, Selbständige und Angestellte Therapeuten in Praxen und Kliniken ein und wird ausschließlich mit niedergelassenen selbständigen Ärzten verglichen. Dieser Vergleich wurde von den Reportern von Report München bewusst in einen falschen Kontext gesetzt.

    Das Verhältnis der berufstätigen Ärzte zu den berufstätigen Physiotherapeuten liegt weit über 3:1, d.h. gibt mehr als dreimal so viele niedergelassene Ärzte als zugelassene Heilmittelerbringer-Praxen.
    Die Ärztestatistik der Bundesärztekammer (BÄK) nennt eine Zahl der berufstätigen Ärzte in 2013 von ca. 357.250, davon sind ca. 123.600 niedergelassene Ärzte. Dem gegenüber stehen in 2013 etwa 36.700 zugelassene Heilmittelerbringer-Praxen im Bereich der Physiotherapie (Quelle: Barmer Ersatzkasse).

    Dieser Bericht ist mehr als eine Rufschädigung eines ganzen Berufsbildes und sollte seitens der vertretenden Berufsverbände geahndet werden.

    Leider eine herausragendes Beispiel für mangelhafte Recherchearbeit und bewusste Falsch- und Desinformation des Bürgers. Ein Schandfleck für den Berufsstand der Autoren, Reporter und Redakteure.

  214. Dieser Beitrag ist von journalistisch unterirdischer Qualität . Ich habe selten bei Report einen so schlecht recherchierten und vor allem auch anmoderierten Bericht gesehen. Das Sie damit pauschal einen ganzen Berufsstand in die Pfanne hauen und verunglimpfen dürfte Ihnen jawohl bewusst sein. Das hat mit Qualitätsjournalismus jedenfalls garnichts zu tun. Ich werde Ihre Sendung jedenfalls nicht mehr ansehen!

  215. Einseitige Berichterstattung, schlecht recherchiert, ein Schlag ins Gesicht der ehrlichen und engagierten Physiotherapeuten, dass war Bildzeitungsniveau, nur schlecht, ein klarer Imageverlust für Report München.
    Hat einer der Autoren des Berichtes schlechte Erfahrungen mit schlechten Physiotherapeuten gemacht ??????????
    Eine Richtigstellung dieses Münchhausenberichtes ist zwingend notwendig.

    mit freundlichen Grüßen
    Hans Mühl

  216. Absolut respektlose und einseitige Berichterstattung
    Es gibt sicher schwarze Schafe in unserem Berufszweig. Wenn ich bedenke und vergleiche dass ein Automechaniker weit über 60€/Std verdient und sich kein Mensch über diese Kosten beschwert (weil er sein Auto benötigt) und ein PT mit einer ebenfalls 3 jährigen Ausbildung mit knapp 30€/Std zufrieden sein muss, obwohl er mit sicherheit in dieser Zeit das 10 fache eines Automechanikers lernen muss, finde ich das Herabsetzen unserer Würde ungerechtfertigt. Wir PT´s haben schließlich mit Menschen und nicht mit Gegenständen zu tun.

  217. Mit diesem Bericht haben die beiden jungen Reporter, sowie das Team des Report München, nicht nur dem Berufsstand der Physiotherapeuten, sondern auch ihrem eigenen einen Bärendienst erwiesen.

    Wer hier die eigentlichen dubiosen Aktionen in der Grauzone betreibt und dabei jegliche Schmerzen ignoriert, wer hier das Vertrauen in seriöse Arbeit untergräbt und anderen ungefragt die Kosten dafür aufdrängt, und wer hier den eigenen guten Ruf sowie den aller seiner Kollegen riskiert, ist nicht abschließend geklärt.

  218. Ich fasse es nicht!
    Schlechter geht es nicht mehr. Liebe Kolleginnen und Kollegen lasst euch das nicht gefallen!!!
    Report München hat hier einen Schaden angerichtet den er nicht wieder gutmachen kann.
    Für mich selbst kann ich nur sagen, werde mir die Sache noch 2-3 Jahre anschauen ,wenn sich dann in unserem Beruf nicht grundlegend etwas verändert hat werde ich nicht mehr als PT arbeiten. Jeder HIWI verdient mehr, und das obwohl unser Beruf auf Meisterebene anzusiedeln ist. Ich weiss nicht wer diesen Bericht angestoßen hat, Pharmaindustrie, Ärzteschaft , Krankenkassen oder Politiker, irgendeine Lobby wird schon dahinterstecken, zumal unsere Kampange 38,7% Mehr wert ja gerade läuft. Es würde mich auch nicht wundern wenn es diese Patienten aus dem Beitrag gar nicht gibt. Zum Inhalt des „Beitrags“ kann ich mich meinen Vorredenern nur anschließen!
    Armes Deutschland. Die Verblödung ist schon weiter fortgeschritten als ich dachte.

  219. Ich bin erschüttert wie Report München innerhalb von 6:56 Minuten einen ganzen Berufsstand niedermacht. Schon alleine die Anmoderation bei der von massieren, kneten, drehen die Rede ist, ist eine Unverschämtheit! Bevor Sie einen solchen Radikalschlag gegen Heilmittelerbringer vornehmen, sollten Sie sich erstmal mit dem Aufgabenfeld der Therapeuten auseinandersetzen.
    Den Kommentaren der Physiotherapeuten auf dieser Seite kann ich mich nur anschließen.
    Berichte von Report München werde ich nun mehr als kritisch sehen bzw. gar nicht mehr anschauen.

  220. Zitat aus Ihrer Website:
    „Das sind die Markenzeichen von report MÜNCHEN. Das Redaktions-Team unter der Leitung von Stephan Keicher hat den Anspruch, nach sorgfältiger Recherche auch bei schwierigen und unbequemen Themen deutlich Stellung zu beziehen, Hintergründe zu beleuchten und zu analysieren. Mit unseren Themen wollen wir uns auch gegen den Zeitgeist stellen.“
    „der klassisch investigative Journalismus: keine Info-Häppchen, sondern tiefgehend recherchierte Berichte, die deutlich Stellung beziehen. Das zu moderieren, ist eine große Herausforderung für mich.“

    Leider haben Sie Ihre eigenen Ansprüche hier nicht halten können.

    Um den „Bericht“ zu korrigieren erwarte ich einen Bericht, der sich ausführlich und fachlich korrekt mit der Physiotherapie auseinandersetzt. Sie haben bei den Vorrednern genug Information und Anregung bekommen.

    Ich freue mich auf Ihren erneuten Bericht und eine Stellungnahme in der nächsten Sendung!

    Gruß
    Kai Fischer

  221. Ganz schlecht recherchiert, Fakten falsch dargestellt und eine ehrlich arbeitende Berufsgruppe die viel verschenkt an guter Leistung reißerisch in den Dreck gezogen. Schämen sollten sich die Redaktion sich evtl. für so etwas missbrauchen zu lassen oder ist dieser schlechter Inhalt auf dem eigenen Acker gewachsen?!?

    Ich erwarte eine Redaktions Reaktion auf unseren Unmut in Form einer Korrektur Darstellung.

  222. Ich kann die Aussagen in den bisher geäußerten Kommentaren komplett bestätigen.
    Es bleibt nur, auf eine sachlich fundierte ( Gegen-) darstellung zu hoffen.

    • Schönen guten Tag,
      wie es in den Regeln zu den Kommentaren steht, veröffentlichen wir keine Links. Wir bitten um Verständnis. Viele Grüße

  223. Mit erstaunen habe ich diesen völlig von der Realität entfernten und total unqualifizierten Beitrag verfolgt. Man sollte mal einen Beitrag über die 99% Prozent der Physios drehen, die täglich teilweise über 20 Patienten aufopferungsvoll über je 30 min behandeln und dafür keine Zusatzleistung fordern, abends entkräftet nach hause kommen und mit 1800€ brutto am Monatsende da stehen!! Bei den heutigen Vergütungen stehen viele Praxen am Existenzminimum und können die hochqualifizierten Therapeuten nicht annähernd gerecht entlohnen. Bei so einer Darstellung dreht sich mir der Magen um und man verliert die Lust sich jeden Tag erneut zu motivieren um Menschen zu helfen…..
    Bitte mal genau recherchieren: Ausbildung zum Physiotherapeuten 18000-20000€ Fortbildungen, die Vorausgesetzt werden mind 6000€
    Bei einer Vergütung von 28€/Std Brutto.

    So eine einseitige Darstellung und populistische Aufmachung kennt man von den öffentlich rechtlichen sonst nicht!
    ich bin entäuscht

  224. Warum schaltet ihr meinben Kommentar von 0938 Uhr mit dem Link zur Stellungnahme von Physio Deutschland (die ihr meiner Meinung nach für eure Reportage zweckentfremdet und beutzt habt) nicht frei?

    Wer austeilt…

    • Schönen guten Tag,
      wie es in den Regeln zu den Kommentaren steht, veröffentlichen wir keine Links. Wir bitten um Verständnis. Viele Grüße

  225. Davon ausgehend, dass die Redakteure der ARD ihre Arbeit so gewissenhaft ausführen wie alle anderen Journalisten, die ich kenne, und dass der Großteil der Physiotherapeuten so leidenschaftlich und effektiv seiner Arbeit nachgeht wie ich es gewohnt bin, frage ich mich:
    Wie konnte bei einem anerkannten deutschen Fernsehsender, der mithilfe von öffentlichen GEZ-Gebühren finanziert wird, eine Reportage entstehen, die:
    – zwischen Massage und Physiotherapie nicht unterscheidet
    – viele verschiedene Berufsmöglichkeiten vermischt
    – bei deren Erstellung die Redakteure nicht stutzig werden, wenn ein
    Patient erzählt, er sei nach 30 Jahren Rückenschmerzen mithilfe von ein
    paar Physiotherapiebehandlungen (Überraschung!) nicht schmerzfrei
    geworden
    – bei 30jähriger Symptomatik das Prozedere, das vor dem Gang zum Physiotherapeuten stattfindet, nicht infrage stellt
    – die offensichtlich das Ziel verfolgt, die Profession „Physiotherapeut“ an den Pranger zu stellen?

    Jeder von uns schätzt andere Menschen u. a. wegen des Berufs. Was wären wir ohne die Friseurin von nebenan, den Straßenarbeiter vor der Haustür, den Schülerlotsen vor dem Schulgebäude oder den netten Briefträger auf dem gelben Postrad? Warum ist es so schwer, den Physiotherapeuten (in der Öffentlichkeit) Wertschätzung für das entgegenzubringen, was sie jeden Tag für das Gesundheitssystem und v. a. problemgeplagte Patienten tun?

    Warum müssen wir darüber diskutieren, dass Osteopathen 70-90 Euro für eine (meist hilfreiche) einstündige Behandlung nehmen, dass Physiotherapeuten bei einem Brutto-Gehalt von ca. 1.800 Euro Zusatzbeiträge verlangen, um den Patienten statt 20 Minuten lieber 30 Minuten behandeln zu können, während verschiedene (lebenswichtige) Leistungen (z. B. Vorsorgeuntersuchungen) der Ärzte längst zur selbstverständlichen Selbstzahlerangelegenheit geworden sind?

    Wer hat diese scheinbar unüberwindbare Hürde zwischen Ärzte und Physiotherapeuten (und Krankenkassen) gestellt, die verhindert, dass man sich wertschätzend die Hand gibt und miteinander für das Wohl der Patienten kämpft?

  226. Liebes Report München Team,
    Ihre Reportage im Fernsehen endete mit den Worten… „wenn sie auch schlechte Erfahrungen gemacht haben, melden sie sich in unserem Chat…!“ Wer möchte hier Stimmung lancieren ? Ihr geht mit dieser unseriösen Art der Berichterstattung, das Risiko ein, unglaubwürdig zu werden. Schade um das ganze Report München Team.
    lG A.Rössler
    P.S.@Herr Mader/Frau Tillack… falls sie jemals nach Unfall oder Schlaganfall wieder laufen lernen müssen, wird ihnen keine ärtzliche Spritze oder eine Studie helfen! Ihnen wird eine engagierte, unterbezahlte, in Reportagen verunglimpfte Berufssparte wieder ins Leben helfen!!!

  227. Auch ich stelle mir die Frage zu Report München.
    Wer hat bitte diese Kampagne gegen uns veranlasst?
    Wer will unser Berufsbild schädigen?
    Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

  228. Auf der Internetseite von Physio-Deutschland unter –> news (bundesweit) findet ihr eine Stellungnahme vom Verband zu diesem Bericht! (der Link darf hier leider nicht geopostet werden)

  229. Liebes Report München Team!
    Was soll man dazu eigentlich noch sagen bzw. schreiben. Meine Vorgänger haben schon alles gesagt.
    Vielleicht sollte eine Reportage über Journalismus gedreht werden um zu zeigen wie schlecht und falsch Recherchen sein können und so berufsstände in den Dreck ziehen.
    Es ist einfach nur peinlich so eine Reportage, ohne Hintergrundwissen und Widersprüche.

  230. Auch der Bund vereinter Therapeuten (B.v.T.) äußert sich.
    –> Beitrag auf deren Internetpräsenz (links dürfen hier nicht gepostet werden)

  231. Physiotherapeuten = betrügerische Nichtskönner, die Therapien durchführen, die nachweislich niemandem nutzen?

    Das wird durch ihren Beitrag suggeriert. Dass mit Physiotherapie millionenfach Leute „preiswert“ und nahezu ohne schädliche Nebenwirkungen wieder fit gemacht werden, kam im Beitrag gar nicht vor. Auch wurde das Thema Heilmittelbudget nicht erwähnt. Wenn ein Arzt aus Regressangst nichts mehr verordnet und der Patient sich die benötigte Mehr-Leistung selbst beschaffen möchte, ist er Mittäter bei betrügerischen Machenschaften??? Dass Physiotherapie ungeachtet der Evidenz zum Leistungskatalog der Kassen gehört, ist das Schuld der Therapeuten? Müssen die sich dafür rechtfertigen?

    Keine Aussagen zu real existierenden dankbaren Patienten, keine Aussagen zum Budget und zur Situation der Therapeuten (wie hier x-fach geschildert), keine Klarstellung, keine Angabe, was Evidenz wirklich bedeutet – warum nicht?

    Was will Report mit diesem Beitrag bewirken??? Da ich es nicht weiß, versuche ich es mit Hilfe der Frage „Wem nutzt es?“ zu ergründen:

    Wem nutzt es, ein solches Bild von der Physiotherapie zu zeichnen? Zum einen den Operateuren, die Zulauf verunsicherter Patienten bekommen, die sich nicht mehr zur Physiotherapie trauen. Zum anderen der Pharmaindustrie. Ohne Physiotherapie braucht der Patient mehr Tabletten gegen die Schmerzen und in der Folge Tabletten zum Magenschutz, dann wiederum Tabletten gegen die dadurch verursachte Osteoporose. Jeder Euro kann im Gesundheitswesen nur 1x ausgegeben werden – also wer soll ihn bekommen? Die Physiotherapie offensichtlich nicht! Merkwürdig auch, dass der Beitrag gerade in einer Zeit erscheint, in der sich die Krankenkassen mit massiven Forderungen der Therapeuten konfrontiert sehen.

    Mir drängt sich förmlich der Eindruck auf, der Beitrag wäre „gesponsort“. Haben sich da Redakteure kaufen lassen?
    Bei so vielen Unrichtigkeiten in der Berichterstattung kann ich an Zufall kaum glauben.
    Ich werde Report noch einmal anschauen, aber nur um zu sehen, ob es eine Gegendarstellung gibt und wie diese aussieht. Wenn die Redaktion das so stehen lässt, setzt sie sich dem Verdacht aus, die Interessen gewisser Lobbyisten zu vertreten – ob vorsätzlich oder aus Dilettantismus – das Ergebnis für die Patienten ist das gleiche. Sie glauben doch nicht wirklich im Ernst, dass dieser Beitrag auch nur für einen Patienten hilfreich gewesen ist? Nein, mit diesem Beitrag haben sie möglicherweise Patienten schwer verunsichert.
    Ja, es gilt das Recht auf freie Berichterstattung. Die Zuschauer haben aber auch ein Recht darauf, zutreffende Fakten in zutreffenden Zusammenhängen präsentiert zu bekommen – meinen Sie nicht? Dann werden Sie wohl um die Klarstellung einiger Fakten nicht herumkommen!

    Die erste besuchte Praxis fällt aus der Versuchsanordnung heraus, da sie als Privatpraxis gar keine Kassenleistung erbringen darf.
    Das Gedächtnisprotokoll aus der 2. Praxis kann so nicht stattgefunden haben, weil HWS-Syndrom nicht zum angeblich vertauchten Hals passt. Die Vergehen der 3. Praxis wurden ohne Nachweis behauptet. Was bleibt dann bei 3 von 9? Nichts!!!

    Und zu diesem Ergebnis sollten Sie als Redaktion auch kommen, vorausgesetzt einer unvoreingenommenen Prüfung stehen keine anderen Interessen gegenüber. Der Blog zeigt es, es ist eher der Ruf von Report, der hierauf dem Spiel steht: Grauzone Berichterstattung – das Geschäft mit den Falschmeldungen.

    • Bravo. Genau das ist auch meine Meinung.
      Warum sonst sollte eine so offensichtliche Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe stattfinden.
      So viel Unkenntnis der Materie und Missachtung aller Regeln einer guten Berichterstattung wie z.B. gewissenhafter Recherche traue ich nicht einmal diesen Reportern zu. Da stecken massive Interessen dahinter, weiterhin die Physiotherapie an der kurzen finanziellen Leine zu halten zugunsten von anderen im Gesundheitswesen fischenden Gruppen wie Pharmaindustrie und Zulieferindustrie der Chirurgie. Einer der neuen „Fischer“, die sich auf Kosten der Beitragszahler ein goldenes Näschen verdienen, ist der private Verein der Zentralen Prüfstelle Prävention, Leute, die mit wenig Fachkompetenz jedoch viel Macht und bei gutem Gehalt über die Zulassung entscheiden. Da ist dann schon mal ein nicht genehmer Stempel Grund für eine Ablehnung im Sinne einer vermeintlichen Qualitätssicherung.
      Es ist seit vielen Jahren politisch gewollt, die Physiotherapie ( Ergo- und Logopädie geht es genauso ) klein, sprich billig und gläsern zu halten, ein „medizinischer Hilfsberuf“ eben. Anderseits wird erwartet, dass man seine Kenntnisse ständig erweitert ( auf eigene Kosten wohlgemerkt ). Da wird auch mal das eine oder andere Wunder erwartet, selbstredend preiswert und in kürzester Zeit.
      Mir fällt auch nichts mehr dazu ein, dass jemand mit einer 5 bis 6 jährigen, mehrere 10 000,- € kostenden Ausbildung in Osteopathie fast schon kriminalisiert wird, weil er nicht für fast umsonst arbeitet.
      Und zuletzt: In jeder Berufsgruppe gibt es mal Betrüger und Luschen.
      In einer Praxis stimmen die Patienten mit den Füßen ab. Werden sie schlecht behandelt oder fühlen sie sich betrogen, gehen sie anderswo hin.
      Wie kann man sich in dem Fall im Bereich Journalismus wehren?

  232. Werde mich jetzt mal als Patientin zu Wort melden um mir etwas Luft zu verschaffen.Finde es eine absolute Frechheit die Masse der korrekt arbeitenden Physiotherapeuten in ein schlechtes Licht zu rücken.Diese einseitige Berichterstattung bringt eine ganze Berufsgruppe in Verruf.Abzocker gibt es in jeder Branche.Fakt ist das es sehr viele Praxen gibt in denen man eine bessere Behandlung als bei Fachärzten erhält.
    Zu meiner Krankheitsgeschichte.Habe 3 BSV in der HWS.Da bleiben 2 Optionen..1.OP,das heisst,Wirbelversteiffung oder Implantation einer Bandscheibenprothese oder 2.lindern und beseitigen durch konservative Behandlung,sprich PT und Infusionen.Zur Aussage des Reporters,statt zu operieren würde überflüssige PT verschrieben.Diagnose war im Nov.2005,Einweisung Krankenhaus stand für Jan.2006.Zu dem es Dank der überflüssigen Physiotherapie und Eigeninitiative nie gekommen ist.Wer weiss wie eine HWS OP durchgeführt wird kann verstehen warum ich mich für die konservative Variante entschieden habe,zumal es nicht garantiert werden kann nach der OP schmerzfrei zu sein.Von den Komplikationen ganz zu schweigen.Wie gesagt,Überall gibt es schwarze Schafe.Hatte 2013 wieder einen BSV und auch wieder durch PT in den Griff bekommen.Nun zu meiner PT.Eine Behandlung dauert zwischen 20-25 Min.und 10 Min. Wärmebehandlung.Fühlte mich bislang immer sehr gut und kompetent beraten und erst recht behandelt,im menschlichen als auch physiotherapeutischem Bereich.Mein Bewegungs und Gesundheitsverhalten wurde positiv verändert.Ich kann meinen körperlich sehr anspruchsvollen Beruf wieder schmerzfrei ausführen.Meiner Meinung nach hilft ein gut ausgebildeter,engagierter PT der mit Herzblut seine Arbeit verrichtet mehr als jeder FA der dich in 7 Min.oberflächlich abcheckt,eine Spritze setzt,und hochdosierte Schmerzmittel verschreibt nachdem man eine Std. im Wartezimmer saß. Sorry ihr Ärzte,der Schmerz ist für einige Std. weg aber die Ursache nicht behoben.Nörgelnde Patienten und Kunden gibt es überall und von einem PT zu Verlangen das er bei 6 Behandlungen Wunder vollbringt ist der Gipfel.Ohne Eigeninitiative geht wohl nichts.Nach jedem Rezept vergehen Wochen oder Monate und er kann bei der nächsten Behandlung wieder von vorne anfangen.Wendet Euch mal an die Krankenkassen nicht an die Ärzte,Physio und andere Pflegeberufe die nur als Fussabtreter benutzt werden.Ich komme mir beim Arzt wie Ein Bittsteller vor wenn ich um ein Rezept für KG betteln muss,weil das Budget ausgeschöpft ist.Krankenscheine sind wohl günstiger als KG,lach.Sorry für den langen Text ihr Leute,aber musste das loswerden.
    Grüsse alle Physio,die täglich ALLES für ihre Patienten geben,dass sie ihren Alltag schmerzfrei meistern und bis zur Rente mit 67 ihrer Arbeit nachgehen können.Lasst Euch durch solche Berichte nicht runterziehen.Gibt Patienten wie mich die dankbar für Eure Arbeit sind und wissen was ihr leistet.Wir lassen uns durch eine solch unprofessionelle Berichterstattung nicht verunsichern.Liebe Grüsse einer zufriedenen und schmerzfreien Physiopatientin

  233. Der Beitrag macht mich stinksauer. Das Einzige, was ich mich frage: Ist das einfach nur peinlich schlechte journalistische Arbeit oder absichtliche Verunglimpfung?

  234. „Die Folge: weniger qualifizierte Therapeuten überschwemmen den Markt.“

    Das ist wohl eine von vielen dreisten Behauptungen die es in diesem Report gibt.
    Und auf die „misslungenen“ Behandlungen die hier von Patienten beschrieben werden kann ich nur eins sagen:

    – Die Befundzeit wird nicht bezahlt, bei 20 Min Gesamtbehandlung bleibt auch nur knapp 5 Minuten um überhaupt einen Befund zu erstellen…viel zu kurz und nicht effektiv.
    – den Diagnosen kann man auch nicht immer Vertrauen, manchmal fehlen Auschschlussdiagnostiken völlig wo man als Therapeut Kontraindikationen nur schwer abklären kann
    – Rücksprache mit anderen med. Fachpersonal oft unzureichend und schwierig
    – Angaben des Heilmittelkataloges nicht mehr zeitgemäß nach den Möglichkeiten und Praktiken der Physios
    – Interdisziplinär Anpassung der Behandlungen nur in speziellen Einrichtungen möglich

    und viele mehr!
    Und schwaze Schafe gibt es natürlich, wie überall, auch bei den Physiotherapeuten.
    Laut der heutigen Gesundheitspolitik sind Therapeuten in der Rangordnung eh weit unten, die Bezahlung ist schlecht aber die Anforderungen an Aufgabe und Qualität hoch…..mit so einem unreflektiertem Bericht bekommen die, die es schwierig haben sowieso noch eins auf den Deckel!
    Vielen Dank

  235. In diesem Bericht ist dasselbe geschehen, wie in unserem Gesundheitswesen oft passiert: man stellt Symtome fest, ohne nach der ursächlichen Erkrankung zu suchen: Warum gibt es denn immer wieder schwarze Schafe im physiotherapeutischen Bereich, die „alternativmedizinische Leistungen“ wie z. B. Osteopathie privat in Rechnung stellen?
    Weil es sehr viele wissenschaftlich fundierte Behandlungstechniken auf der Grundlage der Schulmedizin gibt, die den Patienten helfen, die Ursache ihrer Symtome zu behandeln und zu beseitigen, aber nicht als Kassenleistungen von den Krankenversicherungen annerkannt werden. Diesen Behandlungstechniken, wozu auch z.B. die Osteopathie zählt, wird dann schnell zu unrecht der Stempel „Alternativmedizin“ aufgedruckt.

    Würden diese fundierten Behandlungstechniken, die Physiotherapeuten in teuren Fortbildungen zum Wohle ihrer Patienten erlernen, um hochqualifiziert therapieren zu können, auch durch die gesetzlichen KV´s leistungsgerecht honoriert werden, dann würde die Anzahl der schwarzen Schafe, die notwendige Therapien zu überhöhten Preisen als Zusatzleistungen anbieten und den Patienten privat in Rechnung stellen, sehr gering werden.
    Resümee: Wissenschaftlich fundierte therapeutische Leistungen sollten verordnet werden und durch die Krankenkassen leistungsgerecht vergütet werden, dann wären viele Patienten besser behandelt, die Therapeuten könnten fachgerechte Leistungen abgeben, und keine Praxis käme mehr auf die Idee, in den privaten Geldgeldbeutel der Patienten zu greifen, nur weil sie optimal behandeln wollen: die „schwarzen Schafe“ würden aussterben.

  236. Man kann ja fast davon ausgehen das die GKV eine Hetzkampagne gegen die Physios in Auftrag gegeben haben…vielleicht auch mit Beteiligung des ZVK? Denn von einem sachlich recherchierten Beitrag muss man hier Abstand nehmen…

  237. Ein schönes Beispiel für schlechten Journalismus. Hier wird einseitig berichtet und schlecht recherchiert, Fakten verdreht und Unwahrheiten genannt. Sorry, aber dafür hätte es auf der Uni eine glatte sechs gegeben!

    Zum Inhalt: eine Verunglimpfung eines Berufsstandes, der dies nicht verdient hat!

  238. Dieser Beitrag ist seit langem das Schlechteste in Bezug auf Berichterstattung und Recherche, was ich gesehen habe. Ich bin auch für freie Meinung und unabhängigen Journalismus, aber ich erwarte, dass derjenige, der solch einen Bericht veröffentlicht, seine vernünftige und gelernte Arbeit leistet, so wie wir Physios auch Tag aus und Tag ein. Ich trage diese Berufsbezeichnung seit 34 Jahren mit Stolz und Erfolg und arbeite täglich 12-13 Stunden , auch wenn unsere Berufsgruppe finanziell nicht gut gestellt ist. Da habe ich es nicht nötig, solch eine diffamierende Berichterstattung über mich ergehen zu lassen. Schwarze Schafe gibt es in jeder Berufsgruppe, bei uns und, wie man ja deutlich sieht , auch im Journalismus. Würde in meiner großen Praxis jemand so arbeiten, wie hier der oder die Journalisten, ich würde ihn sofort vor die Tür setzen.
    Ganz schlimm finde ich die Reaktion von Verbandsseite in diesem Bericht, jämmerlich und klein………
    Ich bin gespannt, ob sich irgendjemand aufrafft, eine Gegendarstellung zu senden. Es wäre der ARD dringend zu empfehlen, denn wir alle finanzieren u.A . diesen Sender, der durch diesen Beitrag uns allen geschäftlich Schaden zufügt. Das können wir auch………

  239. Dieser Beitrag stimmt mich sehr traurig. Er ist leider sehr schlecht und sehr einseitig recherchiert. Ich bitte sie diesen Beitrag noch einmal zu überdenken und zwar aus den folgenden Gründen heraus:
    Der Kostendruck in der Physiotherapie gerade gewaltig Qualität steht hier Quantität gegenüber. Wenn man die Behandlungen nach den Vorgaben der Kassen macht, kann leider nur Quantität entstehen. Trotzdem behalten viele von uns die 30 Minuten auch ohne etwas dafür zu nehmen…quasi kostenfrei für den Patienten und die Kasse. Dadurch kann eine gute Qualität erreicht werden. Gleichzeitig kriege ich dafür jedoch nicht mehr Gehalt, es bleibt gleich schon jahrelang. Ich bezahle meine Fortbildungskosten selber davon (im Moment 4000 Euro in zwei Jahren!!! 150 Euro monatlich) Ich bin dabei knapp über der Grenze zu Hartz4 und habe noch zwei Kinder zu versorgen. Ohne meinen Lebensgefährten wäre mir das unmöglich!
    Das ist auch ein Grund warum immer mehr Therapeuten Auswege suchen…zum Beispiel in die Osteopathie, welche anders als im Bericht dargestellt von vielen Kassen sogar gezahlt/bezuschusst wird. Viele Patienten kommen auch zu uns um einer Operation zu entgehen, welche haufenweise Kosten und Folgekosten verursacht und damit senken wir auch die Gesamtkosten im Gesundheitswesen.
    Das wir nicht allen Patienten helfen können, dass wird doch auch jedem klar sein, jeder von uns macht eine sehr gute Arbeit und ist mit Herz und Seele dabei.
    Ich frage mich warum hier nicht auch mal nach einem Positivbeispiel gesucht wurde, wo Physiotherapie wirkt. Ist es den wirklich nötig, erst einmal alles durch den Kakao zu ziehen.
    Es geschieht viel in der Physiotherapie, Sichwort Akademisierung, Weiterbildung, Eigenverantwortung. Warum berichten sie nicht darüber?
    Das ganze hier macht mich einfach nur sprachlos mir fehlen die Worte…..

  240. Ich kann mich auch nur all den Kommentaren anschließen. Gott sei Dank so viele tolle Gegendarstellungen!

    PRO GEGENDARTELLUNG / Neu ausgestrahlte Sendung !!!!!!

  241. Liebes Report München Team,
    machen Sie doch bitte eine Reportage über Ärzte, und Chirurgen und zwar in allen Fachrichtungen. Deutschland ist Weltmeister in Operationen geworden. Welche Industrie steckt dahinter, wieviel kostet eine überflüssige Op bei einer 90 Jahre alten Patientin der Krankenkasse? – bei der ein neues Hüftgelenk eingesetzt wurde? ( schaffen sich die Deutschen kaputt, oder sind die Patienten in anderen Ländern robuster?- oder arbeiten die weniger? Warum wird in anderen Ländern in Europa viel weniger operiert?- und warum?

    Warum gibt es bei uns in der BRD soviel MRSA? und in den Niederlanden nicht?

    Warum müssen Patienten Musterspritzen beim Arzt bezahlen, welche dieser als Gastgeschenk von der Pharma erhalten hat?
    Warum müssen Patienten bei Ärzten Gegenleistungen im Selbstzahlerbereich in Anspruch nehmen wenn diese Patienten ein Physiorezept haben wollen?
    Wieviele neue Hüftgelenke werden jährlich in Deutschland nicht notwendigerweise eingesetzt?
    Wieviele Bandscheiben OP`s sind umsonst, und die Beschwerden kommen wieder?
    Welche negative Auswirkungen auf die Bandscheibe und deren Knochen hat die CT gesteuerte Schmerztherapie?
    Fragen über Fragen……

  242. Was hier suggeriert wird durch einige wenige durchgeführte Probeanfragen macht mich als selbstständiger Physiotherapeut fast sprachlos. So pauschal einen ganzen Berufsstand zu verunglimpfen in einer öffentlich rechtlichen Anstalt ist unverantwortlich.Selbstverständlich können wir doch auch Selbstzahlerleistungen neben den verordneten Leistungen anbieten und durchführen, genauso wie Ärzte auch . Uns geht es doch auch so wie vielen Ärzten: durch Privatpatienten und Selbstzahlerleistungen können wir die qualifizierten Leistungen für die medizinischen verordneten Behandlungen aufrechterhalten . Ganz zu schweigen von den vielen Weiterbildungen die in der Regel immer am Wochenende absolviert werden da der Umsatzausfall unter der Woche zu teuer wäre. Es besteht zudem eine Fortbildungspflicht für die Praxis-Inhaber ansonsten kann die Erstattung der Behandlungen gekürzt werden.
    Mehr Recherche und eine ausgewogene Berichterstattung wäre in der Zukunft angebracht.

  243. dieser Beitrag ist nicht nur sehr verärgernd, sondern auch noch gnadenlos schlecht und absolut einseitig „recherchiert“. Abgesehen von der Tatsache, daß die reelle Vergütung für physiotherapeutische Arbeit in den letzten Jahren immer weiter abgesunken ist, d.h. noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen wurde, sind es doch die Kostenträger die alternative Leistungen wie Osteopathie an den Versicherten bringen möchten. Und das bei fehlender Rechtsgrundlage.
    Wenn man sich überlegt daß ein Praxisinhaber in einer Therapiestunde bei regulärerem Abrechnungsmodus weniger als 50 Euro Umsatz macht, ist es doch eher erstaunlich daß dieses unternehmerische Risiko von Physiotherapeuten überhaupt noch getragen wird. Die Öffenlichkeit sollte viel eher darüber informiert werden wie die Abrechnungsmodalitäten für niedergelassene Physiotherapeuten realiter gestaltet sind. Man diskutiert in Deutschland, zu Recht, über einen Mindestlohn, betrachtet man die Stundenlöhne von angestellten Physios, ist man davon gar nicht so weit entfernt. Es ist eine Schande!

  244. Auch der VPT hat eine sehr gute Stellungnahme auf seiner Homepage unter Aktuelles veröffentlicht. Schaut mal dort nach. Was hier fehlt, ist eine Reaktion der report Redaktion. Statt haufenweise unzufriedene Patienten melden sich hier fast ausschließlich zu Recht empörte Therapeuten, die von report unter Generalverdacht gestellt werden! Gibt das der Redaktion nicht zu denken? Ist sie sich zu fein, hier mit offenem Visier in die Diksussion einzusteigen? Eine Schande ist das!

  245. Ich habe seit langem keinen solch schlechten Beitrag gesehen und dies noch finanziert mit meinen GEZ Gebühren. Mich würde mal interessieren, wer hinter diesen Diffamierungen wirklich steckt.

  246. Kann es sein Ihr lieben Mitarbeiter des bayerischen Rundfunks Abteilung Report dass hier kritische Beiträge, sofern sie die Interessen bestimmter Krankenkassen oder auch von Krankenhäusern betreffen wegzensiert werden ? Das fände ich schade, würde es doch belegen dass es mit eurer Objektivität nicht so weit her wäre.

  247. Wenn Physiotherapeuten die Annahme eines Kassenrezeptes vom Kauf einer Zusatzleistung abhängig machen, so ist das ein Vertragsverstoß gegenüber den Kassenverträgen und es bleibt den Kassen unbenommen darauf mit Sanktionen zu reagieren.
    Aber wegen des Verhaltens einer Praxis den ganzen Berufsstand der Physiotherapeuten zu verunglimpfen ist unfassbar.
    Ich dachte immer, Report sei eine seriöse Sendung. Was sich die Redaktion hier erlaubt hat grenzt an Rufschädigung.
    Ich werde für meinen Teil Report nie mehr ansehen, weil ich damit rechnen
    muss, dass auch bei anderen Themen gelogen und verfälscht wird.

    Gerd Sauerwein, Physiotherapeut Aschaffenburg

  248. Ich bin vor 30 Jahren zum Glück aus Deutschland ausgewandert, weil die Arbeitsbedingungen damals im Verhältnis zu anderen Ländern schon schlecht waren und das was ich mittlerweile von den Kollegen höre, sind sie heute eine Katastrophe. Hinzu kommt die mittlerweile zum Teil tragische Ausbildung. Deutschland hat auch Bologna unterschrieben, aber in der Physiotherapie als eines von ganz wenigen Ländern in Europa bis heute und wird es auch weiterhin so halten, nicht umgesetzt. Die Physiotherapie unterliegt wissenschaftlichen Grundlagen und sollte, wie in Resteuropa ein Studium mit selbstverständlichem Bachelorabschluss sein und der Möglichkeit auf einen Master of Science. Stattdessen kann in Deutschland Hinz und Kunz eine Schule aufmachen, viel Geld für die Ausbildung verlangen, ohne das Nötige zu bieten. Von den so Ausgebildeten wird aber verlangt, dass sie direkt alles können und man muss, da keine Hochschulausbildung ihnen nur einen Hungerlohn zahlen. In meinem internationalen Institut nehme ich daher nur noch deutsche Physiotherapeuten mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung, dann entsprechen sie den Hochschulabgängern aus anderen Ländern und sind in der Lage, die Patienten entsprechend zu behandeln. Anstatt auf den deutschen Physiotherapeuten rumzuhacken, sollte man mal die lieben Politiker fragen, ob es einem Land wie Deutschland würdig ist, weit unterhalb des EU Standards zu sein. Aber das würde ja Geld kosten. Genauso wie mich diese Haltung meines Heimatlandes beschämt, beschämt mich das deutsche Fernsehen, so einen Beitrag gebracht zu haben, ohne Hintergrundrecherchen.

  249. Nicht der Ruf der Physiotherapie steht hier auf dem Spiel, sondern der, der Verantwortlichen dieses Beitrags!
    Ein so abwertender, schlecht recherchierter, populistischer und unseriöser Bericht ist eine Schande und peinlich für alle ehrlichen Journalisten…

  250. Es ist ja alles schon angeführt worden, aber trotzdem muß ich meinem Unmut Luft machen.
    Diese Recherchen sind gelinde gesagt grausam, das Journalismus so betrieben wird,ein Berufstand diffamiert wird. Diese Beispiel von Patienten die angeführt wurden, sind reißerisch dargestellt nur um Quote zu machen, keinerlei Hintergrund Info, das ist schon „Bildzeitung“ Niveau.
    Jeden Tag machen viele von uns“ Gute Ehrliche Arbeit“ und die wird durch schlechten Journalismus versucht zu zerstören.

  251. Liebes Team von Report München,
    eigentlich sehe ich eure Sendung immer gern, aber den Bericht über Physiotherapeuten konnte ich nicht nachvollziehen. Ich selbst bin seit vielen Jahren als Physiotherapeutin in einer eigenen Praxis tätig. Seit Jahren sind wir bemüht unseren Patienten zu helfen. Wir übernehmen kostenlos Änderungen an Rezepten, fahren von Arzt zu Arzt ohne die Patienten zusätzlich zu belasten und das nur, weil abnorme Forderungen seitens der kk in puncto Rezepausstellung gestellt werden. Das ist nur ein kleiner Teil dessen was zusätzlich tun ohne eine Vergütung von irgenjemanden zu bekommen. Auch unsere Patienten werden von uns im 30 Minuten takt behandelt, der absolut unwirtschaftlich ist und wir erheben keine zusätzlichen Gebühren. Selbstverständlich ist es nicht korrekt, zusätzliche Kosten zu erheben, aber eine Recherche an den Kassen von Praxen würde erklären wieso die Auflagen so eng gestrickt sind. Es ist sehr Schade wie ihr Praxen wie meine zur Schau stellt, wenn ihr tagtäglich recherchieren würdet in verschiedensten Praxen, die versuchen den immer höher werdenden Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden und sie trotzdem mit den geriungen Leistungen der kk zu verbinden. Denn ein Behandlungserfolg kann nur effizient eintreten wenn beide Bereiche respektvoll miteinander arbeiten.

    S. Suszwendyk

  252. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin einer von diesen inkompetenten Masseuren und medizinischen Bademeistern, die 1995 nach Änderung des Berufsgesetzes berufsbegleitend zum Physiotherapeuten wurden.
    Dass ich erfolgreich seit 30 Jahren als Selbständiger Physiotherapeut tätig bin (www.krankengymnastik-lange.de), Manualtherapeut, Bobath-Therapeut u.v.m. bin, darüber hinaus Sport fürs Lehramt und Betriebswirtschaft studiert habe und einen Master of Science an der Sporthochschule Köln erworben habe, mittlerweile einen Studiengang leite, beweist nur die Richtigkeit Ihrer Annahme:
    „Alle Bademeister/Physiotherapeuten sind inkompetent und betrügen die Kasse und die Patienten!“
    Wenn Sie etwas besser recherchiert hätten und nicht so tendenziös berichtet hätten, wäre Ihnen vielleicht aufgefallen, dass sich gerade unter diesen berufsbegleitend erworbenen Physiotherapie-Zertifikats-Trägern oft die profundesten und kompetentesten Kollegen/innen tummeln.
    Doch das war ja nicht die Absicht Ihrer Redaktion.
    Sie wollten bewußt eine öffentlichkeitswirksame und gewollt unsachliche Behauptung verbreiten!
    Schade, denn Sie hätten auch etwas für den definitiv seit 20 Jahren real weniger verdienenden Berufsstand tun können, wenn Sie z.B. auf die unsägliche Grundlohnsummenanpassung der Kassen-Vergütungen verwiesen hätten.
    Mehr Glück beim nächsten Mal…
    …doch dazu fehlt Ihnen wohl der Wille.
    Mit bemüht freundlichen Grüßen

    Andreas Lange
    Hochschule Fresenius
    Studiendekan
    PT, BBA, MSc
    Studiengang Physiotherapie (bac)
    Marienburgstr. 2
    D-60528 Frankfurt
    Fon: 069-247514271
    Fax: 069-247514260
    Mail: andreas.lange@hs-fresenius.de

  253. Es wurde ja schon alles geschrieben und ich kann mich meinen „Vorrednern“ nur anschließen. Fremdschämen ist wohl das einzige Wort , was für die Verantwortlichen dieses Beitrags passt. Ich bin selber Physiotherapeut und hatte erst letzte Woche ein Gespräch mit einem Arbeitskollegen, in dem wir feststellten,dass wir statt einer guten Bezahlung wenigstens einen guten Ruf haben und nicht als „Abzocker“ o.ä. wahr genommen werden (und es auch nicht sind !). In diesem Bericht wird uns auch noch das abgesprochen. Dieser Blog schockt!

  254. Sehr geehrte Damen und Herren der report-Redaktion,
    ich bin sehr betroffen über eine sehr einseitige Berichterstattung über die Berufsgruppe der Physiotherapeuten.
    Sie schildern die unzureichende Vorgehensweise innerhalb der Therapien. Wie Sie sicher recherchiert haben, müssen Physiotherapeuten auf der Grundlage der ärztlichen Verordnung arbeiten. Allerdings sind Physiotherapeuten zunehmend mit Diagnosen wie „Wirbelsäulen-Syndrom“ (siehe das Rezeptbeispiel in Ihrem Beitrag) u.ä. konfrontiert und lässt eine differenzierte Diagnostik bei der ärztlichen Verordnung vermissen. Dieses sollte aber die Voraussetzung für physiotherapeutisches Handeln darstellen.
    In Ihrer Reportage wird des öfteren auf das Heilmittel Massage verwiesen. Auch diese Darstellung ist eine recht reduzierte Sicht auf das breit angelegte physiotherapeutische Spektrum, das angewendet wird. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass in dem gesetzlich geregelten Heilmittelkatalog die klassische Massagetherapie den Stellenwert eines optionalen Heilmittels hat und in diesem Rahmen – ergänzend – eingesetzt werden kann.
    Interessant ist auch in dem Zusammenhang die Nennung der Berufsgruppen der Physiotherapeuten, Wellness-, Beauty- und Fitness-Therapeuten in einem Kontext. Ich möchte darauf hinweisen, dass einzig die Ausbildung zum Physiotherapeuten gesetzlich geregelt ist (PhysTh-APrV) und in drei Jahren Ausbildung umfassend auf die Beschwerdebilder in allen klinischen Bereichen vorbereitet.
    Ich bin mir sicher, dass Sie in jeder Berufsgruppe Kollegen vorfinden, die nicht repräsentativ und vorbildlich in ihrem professionellen Handeln sind.
    Ich finde es schade, dass Sie ein derartiges Bild von einer sehr engagierten Berufsgruppe, der die Gesundheit ihrer Patienten am Herzen liegt, vermitteln.

  255. Auch ich war genau wie meine Kollegen entsetzt ,wie man mit 3 schlechten Beispielen unseren ganzen Berufsstand in den Dreck zieht.
    Die negativen Aussagen über Massagen haben mich entsetzt.Ich kann mich nur anschliessen….schlechter Beitrag schlecht recherchiert. Gerade wir leisten so viel und erhalten so wenig dafür.

  256. Geehrtes Team von Report München,
    ich bin selbst angehender Physiotherapeut und war geschockt bzw. konnte es nicht glauben, dass diese Art der einseitigen Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wird. Dieser Film hat zur Folge, dass der Ruf vieler sehr gut arbeitender Physiotherapeuten in ganz Deutschland Schaden nimmt. Die Ausbildungsinhalte bzw. Bestimmungen um vom Masseur/in eine Zusatzausbildung zum Physiotherapeuten/in machen zu können sind vom Gesetzgeber in Deutschland genauestens geregelt. Zu hinterfragen gilt, ob nicht der Gesetzgeber zu kritisieren wäre, welcher immerhin das Staatsexamen der angehenden Therapeuten und Therapeutinnen abnimmt und somit die Qualität deren Arbeit sichert. Nebenbei, reichen neun untersuchte Physiotherapie-Praxen um aussagekräftig auf die Gesamtheit von über 100.000 Therapeuten/innen in Deutschland zu schließen? Im Sinne der bemängelten, fehlenden Evidenz im Bereich der Physiotherapie: Ist diese Form der Berichterstattung nicht schlicht und einfach subjektiv, einseitig und falsch?

    B. Oesterle

  257. Das war´s dann ja wohl für „Report“ vom BR !
    Ich werde die Sendung in Zukunft nicht mehr einschalten, unglaublich schmierig-schlecht-tendenziös das Ganze…
    Darf man mit dieser journalistischen „Qualität“ zur besten Sendezeit
    sein Publikum ver…… ?
    Ja, man darf offensichtlich, allerdings in Zukunft ohne mich !

  258. Dieser Report-Beitrag hat mich als Patient schwerstens entsetzt. Wie kann man einen ganz hervorragenden Berufsstand so verunglimpfen? Wurde für diese Reportage überhaupt recherchiert? Oder ist der Beitrag bei ein „paar Halben“ am Biertisch entstanden? Mit „wahrem und objektiven“ Journalismus hatte dieses Machwerk für mich jedenfalls nichts zu tun. Wieso wird z.B. nicht erwähnt, das PT-Kosten gesamt für die Krankenkassen im unteren einstelligen Prozentbereich liegen? Wieso wird nicht erwähnt, dass Physiotherapeuten sich überdurchschnittlich mehr fortbilden als andere Berufsgruppen dies tun? Wie gesagt, ich bin „nur“ Patient, aber diese Recherche ist mir selbst ohne Journalismus-Studium gelungen und als Patient kann ich nur sagen, dass die PTs die ich bisher kennenlernen durfte mir wesentlich besser immer wieder auf die Beine geholfen haben, um schmerzfrei weiterhin berufstätig sein zu können, als alle anderen teureren Mittel. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Report-Team dieses Beitrages den Mut und die Größe besäßen, sich für diesen misslungenen Beitrag bei einem hart arbeitenden, verantwortungsvollen und gesellschaftlich überaus wertvollen Berufsstand öffentlich zu entschuldigen.

  259. Behauptung 1: „Millionen werden jeden Tag massiert, gedreht, geknetet.“ – Klare Falschmeldung!
    Richtig ist: 2013 sind für Massage nur rund 2,3 Millionen Verordnungen ausgestellt worden, das sind pro Arbeitstag in ganz Deutschland noch nicht einmal 10.000 Verordnungen – Wo kommen dann bloß die Millionen her, die angeblich jeden Tag massiert werden?

    Behauptung 2: „Krankengymnastik wird neben Fitness, Wellness und Beauty angeboten, Patienten sind den Geschäftspraktiken vieler Therapeuten ausgeliefert.“ – Falscher Eindruck erweckt!
    Richtig ist: Krankengymnastik darf nur nach ärztlicher Verordnung erbracht werden, in den Zulassungsbedingungen ist ausdrücklich eine Abgrenzung der KG-Praxis zu gewerblichen Angeboten aufgeführt.

    Behauptung 3: „Denn der Markt wird undurchsichtig…“ – Klare Falschmeldung!
    Richtig ist: Es gibt kaum einen Markt, der so transparent und nachvollziehbar ist, wie der Heilmittelmarkt. Im Heilmittel-Informationssystem der GKV kann jede einzelne Leistung vollkommen transparent nachvollzogen werden. Selbst die Altersstruktur der Patienten wird auf fünf Jahre genau ausgegeben.

    Behauptung 4: „…und er wächst immer weiter“ – Falscher Eindruck erweckt!
    Richtig ist: Gerade die von report München thematisierte Massage wird seit Jahren immer weniger verordnet. Bei den anderen Physiotherapie-Leistungen wächst – zum Beispiel aufgrund des demographischen Wandels – die Anzahl der Patienten, die nach Ansicht der verordnenden Ärzte und der medizinischen Leitlinien Heilmitteltherapie benötigen.

    Behauptung 5: „In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Physiotherapeuten mehr als verdoppelt“ – Falsch gerechnet!
    Richtig ist: report München zählt hier nur die Personen. Betrachtet man die Lage differenzierter und rechnet die Arbeitsverhältnisse in volle Stellen um, zeigen sich ganz andere Ergebnisse. Von einer Verdopplung in den vergangen 11 Jahren lässt sich dann nicht mehr sprechen.

    Behauptung 6: „Es gibt mehr Physiotherapeuten als niedergelassenen Ärzte“ – Falsch gerechnet!
    Richtig ist: Auch hier gilt: Betrachtet man statt der Personenzahl die Anzahl der Vollzeitstellen, sieht die Lange anders aus. Dann gibt es deutlich mehr niedergelassene Ärzte als Physiotherapeuten. Warum der Bericht hier Äpfel mit Birnen vergleicht, bleibt jedoch unklar.

    Behauptung 7: „Medizinischen Bademeister können sich in kurzer Zeit zum Physiotherapeuten umschulen lassen“ – Klare Falschmeldung!
    Richtig ist: Der Gesetzgeber hat genaue Regeln erlassen, die es dem “Masseur und medizinischen Bademeister” für eine Übergangzeit ermöglicht hat, über eine Nachschulung die Physiotherapieprüfung ablegen zu können. Der hier erweckte Eindruck, diese Regelung gelte immer noch, ist falsch. Außerdem wurde an den Prüfungsinhalten dabei nichts geändert.

    Behauptung 8: „Die Folge: Weniger qualifizierte Therapeuten überschwemmen den Markt“ – Klare Falschmeldung!
    Richtig ist: Wie bei der Erläuterung zu Behauptung 7 schon erwähnt, galten für die Nachschulung die gleichen Ausbildungsinhalte und Prüfungsregularien. Von weniger qualifizierten Therapeuten kann also nicht die Rede sein.

    Behauptung 9: „Kassenrezepte lassen Physiotherapeuten viel Spielraum“ – Klare Falschmeldung!
    Richtig ist: Kassenrezepte lassen Physiotherapeuten genau gar keine Spielraum. Wer sich einmal mit dem Thema beschäftigt hat, weiß, dass die Verordnungs-Bürokratie sowohl den Ärzten als auch den Physiotherapeuten genaue Vorschriften macht. Das Bundessozialgericht hat sogar eine Art „Prüfpflicht“ der Physiotherapeuten für Kassenrezepte festgelegt.

    Quelle: (Link redaktionell entfernt)

    • Sehr richtig! Viele Falschaussagen die nur dazu dienen eine wirklich überdurchschnittlich motivierte Berufsgruppe in den Dreck zu ziehen. Da bleibt mir als Praxisbetreiber wirklich die Luft weg. Wie kann man so einen Beitrag mit gutem Gewissen zeigen?? Da frage ich mich wirklich wer so einen „Bild“-Report in Auftrag gegeben hat? Mitunter kommen einem da die tollen Physiotherapie-Verbände und die Krankenkassen in den Verdacht.
      Ach ja und die Aussage 3 von neun Praxen wären negativ aufgefallen ist auch falsch! Eine Privatpraxis darf kein Kassenrezept annehmen und abrechnen. Die Empfehlung zur Osteopathie ist damit völlig in Ordnung!!
      Für mich fällt „Report München“ nun leider auch in die Kategorie „Assi-TV“ und wird von mir ab sofort gemieden!

      Danke für NICHTS!!!

  260. Sehr schlechte Sendung für report!

    Nach diesem Bericht muss ich die Berichterstattung von Report insgesamt in Frage stellen.

    Wegen meiner Erkrankungen wurde und werde ich des öfteren von Physiotherapeuten behandelt.
    Diese haben mir noch immer sehr gut weiter geholfen.
    Auch habe ich schon mehrere unterschiedliche Physiotherapie-Praxen und auch ambulante Rehabilitationsstätten besucht.
    Einen Betrüger, wie bei Report beschrieben, habe ich bis dato nicht kennen gelernt.
    Laut Ihrem Bericht sind ein drittel der Therapeuten Betrüger.
    Dies deckt sich in keinster Weise mit meiner Erfahrung.

    Liebes Report Team, durch diesen Bericht haben Sie bei mir leider sehr viel Glaubwürdigkeit verlohren!

    Liebe Therapeuten, bitte helft den Menschen weiter und zeigt wie Leistungsfähig ihr wirklich seid.

  261. Eine unglaublich EINSEITIGE Berichterstattung – infam – unter jeglicher Würde, warum muss man unseren Berufsstand so durch den Dreck ziehen, wozu was das nötig? Einfach nur INFAM.

  262. Sehr geehrte Damen und Herren des Report München,
    dieser Beitrag war wie ein Schlag in den Magen für jeden Physiotherapeuten/-in, der/die täglich versucht – mit seinem Wissen und Fähigkeiten – Patienten mit Schmerzen/Behinderungen weiterzuhelfen. Wir Physiotherapeuten setzen unsere Arbeitskraft für die Solidargemeinschaft ein und werden mit so einer unwürdigen Berichterstattung mit den Füßen getreten. Ein ganzer Berufstand wird negativ herabgezogen, der Zuschauer denkt daraufhin: „Denen kann man nicht trauen“. Die Physiotherapeuten finanzieren sich ihre Ausbildung selber, die alleine Kosten von ca. 15.000,– Euro verursacht. Weitere Fortbildungen (Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, neurophysiologische Behandlungstechnik wie Bobath, Vojta, PNF uws) später verschlingen in etwa die gleiche Summe. Danach kann man den Physiotherapeuten bei den Gehaltstabellen (z. B. Focus oder Spiegel) von 150 Berufen auf den hintersten Plätzen, nämlich Platznummer 137 suchen und auf diesen Physiotherapeuten wird dann rumgehackt als “ illegale Abzocker“. Wie kann sich ein Physiotherapeut eigentlich dies alles leisten, wenn sie so schlecht verdienen? Antwort: Oma, Opa, Eltern, eventuelle Erbschaft und gutverdienender Ehepartner subventionieren diese Tätigkeit mit ihren Zuschüssen, weil sie denken, daß es gut und ehrbar ist, sich für die Solidargemeinschaft einzusetzen. Die „schwarzen Schafe“, die es in jeder Branche gibt (Journalisten, Politiker, Banker, Lehrer, Bäcker, Automechaniker usw.) möchte ich natürlich auch nicht haben. Aber deswegen darf der Großteil der Leute die einen super Job machen schlecht gemacht werden. Deshalb soll mit einer ordentlichen jounalistischen Recherche an solche Probleme herangegangen werden und nicht so stümperhaft wie in ihrer Reportage. Mit meinen GEZ-Gebühren (zwangsverpflichtet) muß ich auch noch ihre Arbeit unterstützen. Ich möchte Sie bitten, als öffentlich rechtlicher Sender, beim nächsten Report eine ausführliche!!! Gegendarstellung/Berichtigung zuzulassen!!!!!!!!!!!!!!!1
    Hochachtungsvoll
    Manfred

  263. Es ist schade und trifft einen tief ins Herz, so einen Bericht im TV sehen zu müssen. Auch wir arbeiten in meiner Praxis im 30 min. Takt. Das ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich unter dem Moto “ …na ja, dann bin ich wenigstens irgendwo aufgehoben…“ gearbeitet. Trotzdem ist unser Team bereit hochqualifizierte Arbeit zu erbringen, weil uns die Patienten am Herzen liegen. Wir machen mehrere, tagelange Fortbildungen im Jahr und bezahlen hierfür tausende von Euro. Zu hause setzen wir uns hin und arbeiten in unserer Freizeit alles nach. Einen Mehrverdienst haben wir davon nicht. Und dann müssen wir in Ihrem report mit ansehen, wie wir verunglimpft, herabgesetzt und abqualifiziert werden. Das genaue Gegenteil sollte Sie senden. Hätten Sie wirklich die Absicht gehabt objektiv zu berichten, so wäre Ihr Bericht aber so was von anders ausgefallen. Nur das war wohl vom Auftraggeber des Berichts von vorne herein so nicht gewünscht. Da wir alle, die wir in der Physiotherapie arbeiten, wissen, dass der Bericht grottenfalsch war, wie können wir noch glauben, dass Ihre restlichen Berichte objektiv sind?

    Tomas Schindler Physiotherapeut

  264. vor einer solchen Reportage sollte der Sender vielleicht seine Hausaufgaben machen und nicht mit unsachlichen Kömmentaren einen Berufstand in ein
    schlechtes Licht rücken. Diese Sendung war am Rande einer Klage wegen üblen Nachruf und Verleumdnung

  265. Hallo Team Report,
    auch in den Kommentaren wird öfter von Schwarzen Schafen gesprochen. Iich glaube immer mehr, dass dieses an ihrer einfach schlechten Darstellung gelegen hat und die Physiotherapeuten mit Absicht aus dem Zusammenhang gerissen negativ rüber gebracht wurden. Negativ und schlecht ist halt voll im Trend. Die eigentlichen schwarzen Schafe sind allerdings die Krankenkassen, welche vor einigen Jahren es möglich gemacht haben, dass der Patient sich Behandlungen zukaufen kann. Dieses geschieht nach dem Motto: Die Verordnungen reichen nicht mehr aus um den Patient gesund zu machen. Die Kassen und der Gesetzgeber sind aber nicht bereit mehr zu bezahlen und geben dem Patienten die Möglichkeit auf eigene Kosten vielleicht doch gesund zu werden. Also auch keine Abzocke, sondern vom Gesetzgeber gewollt. Über die Art und Weise,
    wenn es so war wie sie es darstellten muss man nicht reden. Glaube ich dem Reporter aber nicht. Fakt ist aber, dass die Verordnungen vom Arzt für manche Behandlungen, z.B. Nur 6 x KG (6 x 15-20 Minuten incl. Umziehen)
    nicht ausreichen um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen. Dann kann der Patient beim Arzt betteln um eine Folgeverordnung zu bekommen und dieser wird durch den Regressdruck der Kassen genötigt diese evtl.nicht auszustellen. Der Arzt wird bei Budgetüberziehung bzw. Ausstellung von mehr Verordnungen als genehmigt, dann zur Kasse gebeten. Laut Politik ist es so gedacht, dass je nach Erkrankung aus dem Heilmittelkatalog eine Verordnungsmenge resultiert. Dieses funktioniert aber durch die Budgetierung leider nicht mehr und wird von der Politik ignoriert. Dieses menschenunwürdige Szenario führt dann manchmal zur Resignation des Patienten. Teufelskreis Chronifizierung des Leidens bis zur längeren Arbeitsunfähigkeit. Vielleicht sogar Frühberentung. Super.
    MfG Dieter

  266. An das Reporterteam von report ,

    auch ich war sehr geschockt über diesen
    „Bericht“, der nur einen Zweck hat, einen
    ganzen Berufsstand unter Generalverdacht zu stellen, ohne jegliche fundierte Recherche.
    Die einzige Möglichkeit ist, wenigstens eine Gegendarstellung zu senden und PT zu Wort kommen zu lassen.

  267. Wichtig ist es als Therapeut einen Befund zu machen, um die richtige Therapie herauszufinden. Allerdings müssen die Patienten auch selber etwas zu Hause tun und selber für ihr tägliches Handeln oder auch Nichthandeln verantwortlich sein.

    Wenn ich keinen Befund mache, dann kann ich nicht behandeln. Sicher gibt es Kollegen, die das nicht tun. Das ist sehr schade, denn so kommt die PT in Verruf, dass sie nicht hilft. Habe ich gerade wieder erlebt … das ist aber nicht die Mehrzahl der Kollegen.

    Es ist auch nicht selten, dass Ärzte nur ein Rezept über Physiotherapie aufschreiben, über Lymphdrainege aber nicht. Ich erinnere mich sehr gut an eine lange Diskussion mit einem Arzt. Die Patientin hatte sich akut die Schulter gebrochen und war frisch operiert. Die Schulter und der Arm waren lila und extrem dick, auf der betroffenen Seite hatte sie 2 Körbchengrößen mehr … Der Arzt sagte: sie bekommt bereits einen Betabloca, das belastet mein Budget zu sehr. Entweder oder.

    Selbstverständlich sind Fortbildungen wichtig. Ich habe viele tausend Eure selbst für Fobis ausgegeben und auch viele von meinen Arbeitgebern der letzten 15 Jahre finanziert bekommen. Das Geld muss bei den kleinen Gehältern, die sich aus den geringen Honorierungen durch die Krankenkassen ergeben, auch da sein! Alleine Lymphdrainage kostet um 1.200€ und dauert vier Wochen – juhu, da nehmen viele ihren Privaturlaub.
    Physiotherapeuten gehören dennoch zu den Berufsgruppen, die sich am häufigsten fortbilden.

    Der Bericht stellt uns Therapeuten als Scharlatane und Halsabschneider dar – und macht mich wütend und traurig.
    Psychosomatische Beschwerden zum Beispiel können wir nicht heilen – und wie oft hat jemand wegen psychischer Probleme Rückenbeschwerden?
    Auch sind wir keine Zauberer, die ein seit Jahren bestehendes Problem innerhalb von 3 Behandlungen verschwinden lassen können – am besten noch, ohne das der Patient selber aktiv wird.
    Beide Patienten sind wenig repräsentativ. Der erste hat einen Augenzwinkertick. Macht die 2. Patienten auch etwas selber wie z.B. Sport?

    Dieser Bericht ist eine Frechheit!

  268. Hallo, ich kann mich den meisten Kommentaren nur anschließen. Ich bin seit 25 Jahren selbstständig. Am Anfang als Masseur und med,Bademeister ( nach 2 1/2 jähriger Ausbildung mit staatlicher Prüfung.) Anschließend die Weiterbildung zum Physiotherpeuten (nochmal 1400 Std. mit staatlicher Prüfung zum Abschluss) und das am Wochenende, da ich unter der Woche meine Praxis führen musste. Ich fühle mich nicht schlecht Ausgebildet oder unwissend etc.
    25 Jahre beweisen dass die Patienten unsere Arbeit schätzen. Überhaupt werden keine Patienten gezwungen in eine bestimmte Praxis zu gehen. Wenn zu denen im Bericht erwähnten Praxen keine Patienten mehr hingehen dann regelt sich das Problem von alleine. Solange aber noch Patienten dort hingehen kann es wohl doch nicht so schlecht sein. Es gibt keinen Praxiszwang.
    Die Patienten selbst können das mit den schwarzen Schafen regeln.

  269. Sehr geehrte Frau Tillack,
    Sehr geehrter Herr Mader,

    ein Patient der seit 30! Jahren Beschwerden an nur einem Punkt hat, dann zur Physiotherapie und Osteopathie geht und keine Heilung erfährt soll hier repräsentativ sein für die schlechte Behandlungsqualität einer ganzen Berufsgruppe?! Dieser Mensch hat sicher vorher schon zahlreiche Schulmediziner aufgesucht, die ihm auch nicht helfen konnten, aber der Physiotherapeut soll dann die Heilung bringen?
    Wie kommen Sie dazu einen solchen Patienten auszusuchen?
    Hier liegt die Vermutung sehr nah, dass sie die Therapeuten bewusst in schlechtem Licht darstellen wollen! Das ist Ihnen gelungen. Bravo!
    Übrigens, mit ein wenig Recherchearbeit wäre Ihnen aufgefallen, dass chronische Schmerzpatienten schon nach 6 Monaten ein Schmerzgedächtnis entwickeln, dieses muss zunächst umprogrammiert werden, das geht leider nicht mit Physiotherapie wohl aber mit Psychotherapie, vielleicht sollten Sie noch einen Bericht drehen mit dem Patienten, dann aber in der richtigen Berufsgruppe !
    Sascha Seifert (Osteopath,Heilpraktiker und Physiotherapeut)

  270. Sehr geehrtes Team von “ Report“,
    ich bin seit 28 Jahren Physiotherapeutin und aus mehreren Gründen fassungslos über ihre unglaublich reißerische, teilweise falsche Be
    richterstattung.Was war eigentlich ihr Ziel? Erreicht haben sie jedensfalls eine absolute Herabsetzung meines Berufsstandes. Ihre Reportage ist allerdings auch ihrer Berufsbranche unwürdig . Bis dato war die Sendung „Report“ ein glaubwürdige Institution für mich. Großartig ist nur ihre Fähigkeit durch- aus dem Zusammenhang gebrachte- verkürzte und veränderte Interviews und vermeintliche Fakten ein falsches Gesamtbild der Physiotherapie zu zeichnen, was nicht durch ihren letzten Satz gut gemacht werden kann.Es gäbe viel zu sagen, was hier auch bereits getan wurde. Das Schicksal ihrer beiden Beispielpatienten ist sicher tragisch, aber ich traue ihnen mehr gesunden Menschenverstand zu, als sie in ihrem Bericht bewiesen haben.
    rechtfertigungen und Erklärungen bringen nichts, sie müssen glauben , schreiben und berichten was sie wollen. Für mich bleibt nur eine Frage offen: Was haben ihre beiden Reporter mit diesem Bericht erreichen wollen?
    Eine gesegnete Adventszeit für ihr gesamtes Team

  271. Einen Bericht mit zwei (eher) Ausnahmen-Patienten zu füllen zeigt, wie glaubwürdig die Recherche war…. wir sind keine „Heiler mit Gelinggarantie“, in diesem Fall hätten wir andere Honorare und würden Zauberer heissen!
    Es wird immer einseitige Berichte geben, es ist sehr schade, dass eine so hart arbeitende Gruppe hier verleumdet wird. Schwarze Schafe und Ausnahmen gibt es überall.
    Eine sich nicht angesprochen fühlende Tanja 🙂

  272. Sehr geehrtes Report-Team,
    die öffentlich rechtlichen TV Anstalten erheben den Anspruch sich im Niveau Ihrer Berichterstattung von den privaten Anstalten abzuheben. Bitte erklären Sie mir wo der Unterschied in der Berichterstattung liegt. Abgesehen von den Werbeblocks sehe ich beim besten Willen keinen. Auch Ihre Reportagen scheinen rein auf Konfrontation aus zu sein. Sensationsjournalismus nennt man dies wohl. Wofür zahle ich GEZ? Für solch einen unterirdischen Journalismus? Wer ist die nächste Sau, die von Ihnen durch´s Dorf getrieben wird?
    MfG

  273. Ich bin einfach nur entsetzt….ich werde hier jetzt nicht noch einmal aufführen, was mir bei diesem Bericht die Tränen in die Augen treibt, das wurde durch meine Vorredner zu Genüge aufgeführt. Ich finde es frech und unprofessionell einen solchen Bericht zu senden, unser Beruf verdient eine ordentliche Recherche und einen ehrlichen Blick auf die Gegebenheiten. Dass es in jeder Branche auch schwarze Schafe gibt ist kein Geheimnis und soll auch keinesfalls vertuscht werden. Aber einen ganzen Berufszweig in ein solch schlechtes Licht zu rücken, das macht mich wirklich wütend….

  274. Sehr geehrtes Report München Team,
    hier die erste hälfte der Szenen in diesem Beitrag:

    1) Halsschmerzen Hr. Ambros: Hier wird keine genaue Diagnose, keine ärztlichen oder therapeutischen Befunde. lediglich die Beschreibung des Patienten herangeführt um zu „belegen“ das die Physiotheapie nichts bringt.
    Diese Berichterstattung ist extrem einseitig, gehören doch zu einer guten Behandlung Arzt, Physiotherpeut und ein motivierter Patient gleichermaßen.
    Außerdem gibt es Diagnosen oder Krankheitsverläufe die nicht durch Physiotherapie behandelbar sind.

    2) Eine Szene in der Selbstzahlerangebote als dubiose Geschäftspraktiken dargestellt werden: Nicht nur die geringe Bezahlung der Therapeuten sondern auch die zum Teil zu geringe Verordnungsmengen und Ärzte die auf ihr Budget schauen müssen, sorgen für das boomen von Selbstzahlerangeboten. Das wurde aber Jahrelang von Seiten der verschieden Bundesregierungen unter dem Stichwort „Wettbewerb im Gesundheitswesen“ gewollt. Hier ist eine gesellschaftliche diskusion überfällig: will man wirklich eine minimale Heilmittelversorgung zu kleinen Preis (der Rest muss der Pat. selbst übernehmen) oder eine bessere Versorgung mit den entsprechenden Kosten und fairen Löhnen für die Behandelnden. Sicher kann es bei Selbstzahlerleistungen auch Schwarze Schafe geben, aber hier ist der mündige Patient gefragt der nicht einfach alles abnickt sondern sich über unabhängige Quellen informiert (Internet, Bücher, Zeitschriften..).
    Ein guter Therapeut wird das sogar zu schätzen wissen, weil es die Motivation steigert besser zu wissen was man da so treibt.

    3) Änderungen des Berufsgesetzes:
    Die Berufsbezeichnung „med. Bademeister“, gibt es nicht. Korrekte Bezeichnung: Masseur und Medizinischer Bademeister. Das impliziert auch ein gewisses anatomisches und funktionelles Vorwissen, weshalb eine Weiterbildung von 1 1/2 Jahren gerechtfertigt ist. Den Vorwurf diese wären „weniger qualifiziert“ kann ich aus eigener Erfahrung überhaupt nicht nachvollziehen.

    4) Szene Fr. Pfeifer: Siehe Hr. Ambus

    5) Szene Hr. Gläske/ fehlende Evidenz:
    Auch ich würde mir noch mehr Evidenz in der Physiotherapie wünschen, es hat sich jedoch einiges in den letzten Jahren in dieser Richtung getan.
    Jedoch muss man zu Hr. Gläske bemerken das „keine Evidenz“ nicht gleichzusetzen ist mit „die Behandlung bringt nix“ da vieles noch nicht gut genug untersucht ist oder schwer messen lässt. Da komme ich zu der Frage wer für die Evidenz sorgt? Das sind in der Regel Physiotherapeuten die nach der Ausbildung nochmal Studien. Auch dieses Studium findet an privaten Hochschulen statt und ist dementsprechend teuer. Eigendlich wäre es überfällig die Physiotherapie als Studienfach in staatlich Hochschulen aufzunehmen und einen Grundständigen Bagelor Studiengang einzuführen. Aber das ist von der Politik nicht gewollt und so muss der Therapeut selbst für die Ausblidung und das Studium zahlen.

    Das waren Anmerkungen für ausgewählte Szenen, die zeigen sollen dass dieser Beitrag schlecht recherchiert und einseitig gestalltet ist. Es wird dabei der Eindruck vermittelt Physiotherpie nützt nichts und die mehrzahl der Therapeuten seien dubiose Geschäftemacher.

    Ich würde mir von ihnen ein objektiven Beitrag wünschen, der die Physiotherapie in einem größen Kontext beschreibt und aufklärt anstatt anzuklagen.

  275. Ich kann mich dem Tenor der Kommentare nur anschließen. Dieser Bericht kam sehr tendenziös daher und lässt eine ganze Branche als Haufen von miesen Betrügern erscheinen. Da wäre wohl mindestens eine Entschuldigung fällig. Eine so indiffernzierte Recherche und Berichterstattung schmerzt in seiner Boulevardarigkeit gerade bei report.

    Bitte nicht weiter so!!!

    Thomas

  276. Wow, der Bericht ist absolut tendenziös, von journalistischer Objektivität keine Spur. Man kann nur hoffen, dass entsprechend viele Betroffene aus der diffamierten Berufsgruppe auf Gegendarstellungen bestehen!
    Nach dieser Ausstralung muss Report München sich die Frage stellen lassen, wie es wohl mit der Qualität der Berichterstattung aussieht in Bereichen in die man persönlich weniger Einblick hat …

  277. Hi,

    I am a physiotherapist working in Germany but have studied in Holland and come from Ireland. It is beyond belief what this report tells of our profession. Physiotherapy is a profession and not just massage. The first problem is that the doctors decided what treatment is most benefical for our patients. On most of the „rezepte“ to do with back pain the doctors diagnosis is somewhere between the cervical spine and the foot. I would be fair more interested in hearing a report on the incompetent „rezepte“ that our given to us from the Doctors.
    That fact that in nearly every country in Europe, physiotherapist’s have first contact with their patients should be the system in Germany as well. A physiotherapist trains for 3 or 4 years to be able to diagnose problems and treat his patients and not to be given a referral from a doctor that makes no sense at all.
    Physiotherapy is not divide into Manual therapy, gymnastic training, hot/cold therapy or other modalities of treatment. It is a holistic treatment to take in all of the above, to best treat a patient and to be decided by the best health professional, which in this case is the physiotherapist and not the doctor. What should be written on the „rezepte“ is plainy physiotherapy.
    The physiotherapists in Germany should no longer stand for such abuse from the media. This is an honourable profession which helps millions of people to live their lives in a better quality.
    I am standing with you for the rights of us all.
    The Irish Physio 🙂

  278. Sehr geehrtes Team von repert München,
    ich war sehr erstaunt, dass so eine schlechte Reportage überhaupt ausgestrahlt wird. Die Ausbildung in der Physiotherapie umfasst einen sehr geringen Anteil fürStunden für Massage. Die eigentlichen Techniken und Konzepte die unterrichtet werden umfassen einen viel höheren Anteil von Stunden. Daher ist unsere Tätigkeit nicht auf Massage ausgerichtet.
    Die Darstellung von der Weiterbildung vom Masseur zum Physiotherapeuten ist schlicht weg falsch.
    Ich unterrichte an einer Physiotherapieschule und arbeite als Kinderphysiotherapeutin im Grenzgebiet Deutschland/Schweiz und habe einen direkten Vergleich wie schlecht unsere qualitativ hochwertige Tätigkeit am Menschen gezahlt wird. Gerne können Sie sich mit mir in Verbindung setzen. Eine Richstellung in ihrer Sendung wäre das mindeste was ich erwarte.
    Mit freundlichen Grüssen S. Stehmeier
    Kinderphysiotherapie

  279. Als Laie kann ich auch nicht beurteilen ob ein Physio was taugt oder nicht. Ich kenne aber verschiedene Physios, die, und das weiß ich wiederum, eine umfassende Ausbildung „genossen“ haben. Bei meinen Sportverletzungen konnten sie mir stets weiterhelfen. Man darf aber auch keine Wunderheilungen erwarten. Eine schlimme Verletzung dauert eben, bis sie verheilt. Das kann auch kein noch so toller Mediziner innerhalb einer Woche heilen.

  280. Es ist schon alles geschrieben – ein Wahnsinn was Ihre Redaktion hier verbreitet. Es ist zu überlegen, ob man dagegen nicht per Anwalt vorgeht.

    Das ist so beleidigend. Aber liebe Kollegen, die Redaktion hat kein Interesse an unserem Standpunkt – oder hat hier schonmal jemand von Euch eine Antwort bekommen?

  281. Sehr schlecht recherchiert. Welchen Praktikant habt ihr denn da losgelassen? In eine PRIVATPRAXIS mit nem KASSENREZEPT. Das ist absolut lächerlich…..und sich dann noch darüber aufregen, dass hier aufgeklärt wird, was es so in dieser auserwählten Praxis für Behandlungsmöglichkeiten gibt.
    Für unseren Stundenlohn würde keiner in ihrem Münchenreport je arbeiten. Unsere Fahrpauschale zu den Hausbesuchen wurde nie den aktuellen Benzinpreisen angepasst. Hier nur ein Beispiel, was Sie vielleicht verstehen.
    Fortbildungen zahlen wir selber!!! Rechnet sich übrigens nicht wirklich….Ich finde es eine Frechheit unsere schwache Lobby so in den Dreck zu ziehen. Wir können unsere Preise nicht irgendwelchen aktuellen Mieterhöhungen anpassen und so vieles mehr.
    Kein Patient wird gezwungen, jedes Rezept kann zu jeder Zeit abgebrochen werden

  282. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin ehrlich gesagt sprachlos! Ich gehöre auch zu der Berufsgruppe, welche in der Reportage als Abzocker dargestellt wird und vor der man sich wirklich in Acht nehmen muss! Diese Berufsgruppe hat seit Jahren keine Lobby. Dieser Bericht trägt vernichtend dazu bei! War das das Ziel der Berichterstattung? Viele Kommentare meiner Vorredner sprechen mir aus dem Herzen, da ich auch als Selbstständige zu den Idealisten gehöre, die sich für die Behandlung 30 Minuten Zeit nehmen (ich weiss: nicht wirtschaftlich!), die permanent an ihrer beruflichen Kompetenz durch unzähliges Besuchen von Fortbildungen weiterfeilen und die noch zuletzt durch ein Studium nach Evidenzen der Behandlungsmethoden suchen. Die öffentlich rechtlichen Fernsehprogramme stehen eigentlich für einen gut recherchierten und informativen Journalismus. Wie konnte so eine Reportage in der ARD gesendet werden?
    Mit freundlichen Grüßen
    Maike B.Sc. PT

  283. Hallo ‚ Report ‚ Team !

    Ich bereite Ihnen einen Vorschlag, sie besuchen mich für eine Woche in meiner Praxis. Mal sehen wie sie so die 12h Tage aushalten. Gerne dürfen Sie über meine verbleibende Freizeit recherchieren und vor allem den Grund herausfinden, warum meine Arbeitstage so lang sind !
    Ich freue mich über eine effektive und ehrliche Zusammenarbeit !

    Mit freundlichem Gruß
    Simone Hünecke

  284. ich fand den Bericht schon beim angucken schlecht gemacht… ich selber bin wegen Problem bei zig Ärzten/Sportmedizinern gewesen; geholfen hat erst der Physiotherapeut; der hat die Ursache schnell und präzise gefunden..

  285. was für eine ohrfeige für diesen beruf. absolute frechheit. vor ca 20 jahren hatte ich einen unfall und seitdem hatte ich chronischen husten und einen reflux. sämtliche untersuchungen seitens der ärzte brachten keine erkenntnisse. ewig viele fachärzte habe ich aufgesucht und habe es schon aufgegeben. als ich vor wenigen wochen zu einem physio kam wegen ganz anderen problemen sprach er mich an, ob ich erkältet sei. ich erklärte ihm was es damit auf sich hat. er fand durch weiteres gezieltes fragen und tasten heraus, dass ich probleme mit dem zwerchfell HATTE! er behandelte es dort und an der wirbelsäule und ab da ging es schnell besser. ich habe ihm viel zu verdanken und kann auf tabletten verzichten, die ich jahrelang eingenommen hab!
    physios lasst euch nicht unterkriegen und kämpft weiter trotz der mißstände in eurem beruf! ihr seid jeden cent wert!

  286. An die ARD und an die Redaktion Report München:
    Herzlichen Glückwunsch! Ihr Bericht ist bemerkenswert.
    Ich hatte immer das Gefühl, dass mein Berufsstand der Physiotherapeuten und der Osteopathen für die Öffentlichkeit uninteressant ist. Das hat sich seit vorgestern geändert. Die Einträge in diesem Blog zeigen mir Einiges:
    Ich habe einen tollen Beruf, ich habe qualifizierte Kollegen in ganz Deutschland, es gibt immer wieder Patienten mit denen man keinen Blumentopf gewinnen kann!
    Ach übrigens, ich habe mich für Januar bei einer Fortbildung angemeldet. Letztes Jahr habe ich drei Fortbildungen gemacht, 9 Urlaubstage.
    Ich Idiot!
    In diesem Sinne
    Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Fortbildungsjahr 2015 für meine Kollegen und Kolleginnen

  287. An das schlechteste Recherche -Team der Report München Sendung , Sie sind ja noch viel schlechter in ihrem Job , als die schwarzen Schafe unter den Physio’s. Diese gibt es in jeder Branche ,leider!!! Aber gerade unter den Physio’s gibt es überwiegend engagierte , die sehr gut qualifiziert sind und alles tun um ihrem eigenen und dem Anspruch der Patienten gerecht zu werden.Aber Physiotherapeut wird man aus Idealismus und der Freude anderen zu helfen. Lob und Anerkennung durch unsere Patienten sind unsere Motivation , nicht die Bezahlung. Ein toller Beruf mit vielen Möglichkeiten , leider nicht adäquat bezahlt. Aber was wir nicht brauchen ,ist eine derartige Berichterstattung ,die unsere Arbeit in den Dreck zieht. Sie sollten sich schämen ,sie schaden willkürlich einer ganzen Berufsgruppe und stellen uns als unqualifizierte Betrüger dar. Sie sollten schleunigst ihre Hausaufgaben machen und eine Gegendarstellung senden , inclusive Entschuldigung !!! Ich will jetzt hier nicht alles bereits Gesagte wiederholen. Ich denke, zum Thema hat es genug Beiträge gegeben. Aber ich habe mich sehr über diesen Bericht geärgert und bin bei einer Klage gegen sie sofort dabei . Das muss man sich nicht bieten lassen im öffentlich rechtlichen Fernsehen in der ARD. Wer hat Sie gekauft /bezahlt ?

  288. Ich bin erschüttert, das die ARD (BR) unterhalb vom Dschungelcamp-Niveau recherchiert und veröffentlicht. Ärgerlich um die hohen GEZ-Gebühren. Physiotherapeuten leisten seit Jahren sehr gute Arbeit im Gesundheitssystem, zu kontinuierlich schlechteren Bedingungen. Nicht nur für Physiotherapeuten, sondern für alle Leistungserbringer im Gesundheitssystem. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass ein öffentlich rechtlicher Sender ohne genaue Recherche und rechtlichen Hintergrund einen Berufsstand in den Dreck zieht. Denunziantentum wird neuerdings auch öffentlich rechtlich gepflegt. Ich weiss, dass Kommentare mit Beweisen von dieser Seite redaktionell gelöscht wurden. Warum???

    • In den Richtlinien dieses Blogs steht ganz deutlich, dass wir jeden Link aus den Kommentaren entfernen. Darüber hinaus werden Kommentare mit Beleidigungen zurückgehalten. Sonst wurden alle Beiträge veröffentlicht. Viele Grüße

  289. Das ist ja der Hammer. Ich bin selbst Auszubildender Physiotherapeut und investiere viel Zeit in meine Ausbildung und lerne unglaublich viel um qualifiziert zu sein. Jeden Tag geben Therapeuten ihr ganzes Wissen auf und machen Fortbildungen und dem Krankenstand ihrer Patienten gerecht zu werden und wir werden als Abzocker bezeichnet. Ich selbst habe das Probem, dass meine Inhalte, die an der Schule gelehrt werden, wie Bobath, PNF,Manuelle, Vojta, usw. (Sind übrigens gesetzlich verankert diese Inhalte) nicht annerkannt werden nach meinem Examen und ich danach für das gleiche Wissen und die gleiche Technik tausende von Euros zahlen muss. Und wir sind die ABZOCKER???!!! Schlecht informiert über unseren Berufsstand und unser Können. Klasse Arbeit ARD und report München.
    Und die Spitze des Eisbergs ist, dass ich dafür, obwohl ich weder Fernseher noch Radio besitze, für diesen miserablen Beitrag Rundfunkgebühr bezahle….und wir sind die Abzocker???!!!

  290. … und ich dachte immer, Report München sei ein seriöses Format. Auf dem Punkt gebracht fällt dieser Beitrag unter Vorksverdummung und Verzerrung der Realität auf höchstem Niveau.
    Was die Alltags Realität in der Physiotherapie ist, wurde hier ja ausführlich erleutert. Unfassbar, dass ein socher Bericht von einem öffentlich-rechtlichen Format möglich ist.

  291. Liebes Team von report München,

    Viele meiner Berufskollegen haben sich über Sie empört. Das will ich jetzt nicht noch einmal tun. Ich möchte mich bei Ihnen bedanken; Sie haben mit diesem Bericht einen Stein ins rollen gebracht, der jetzt nicht mehr aufgehalten werden kann. Die Physiotherapeuten haben all die vielen Patienten geschlossen hinter sich stehen, denen wir Therapeuten geholfen haben ihr Leben besser zu bewältigen oder mit Schmerzen besser klar zu kommen bzw. schmerzfrei zu werden.
    Es wird jetzt hoffentlich zu Reaktionen kommen, die das Gesundheitssystem in Deutschland reformieren und die wirklichen schwarzen Schafe an den Pranger stellen werden.

    Ihr Beitrag war eine ervorragende Blosstellung Ihrer Zunft und ein eigens ausgestelltes Armutszeugnis der Berichtserstattung von report München.
    Sie würden wirkliche Stärke beweisen, wenn sie sich im nächsten report München für diese Berichterstattung bei uns Physiotherapeuten entschuldigen würden.

    Vielen Dank
    und liebe Grüße aus Schleswig-Holstein

  292. Dass dieser Bericht die reinste frechheit ist muss ich glaube ich nicht nochmal erwähnen.
    Aber auf eine Kleinigkeit möchte ich hinweisen: diese „teuren“ Zusatzleistungen aus dem Bericht. 40-100€ insgesamt. Das sind keine 20€ pro Behandlung. Aber vom Orthopäden lässt sich jeder Hinz und Kunz die 3-6 Hyaluronsäurespritzen à 80-150€ aufschwatzen ohne zu murren. Und das jedes Jahr aufs neue!
    Wird da nicht ein bisschen mit zweierlei maß gemessen, hm?

    (Was jetzt nicht heißen soll, dass ich befürworte dass ein Patient in einer Praxis nur Termine bekommt wenn er diese Zuzahlung in Kauf nimmt, aber so etwas habe ich persönlich auch noch nie erlebt.)

  293. Ist es nicht seltsam, dass gerade in der Zeit, in der die Kampagne
    „38,7 % mehr wert“ läuft, dieser negative Bericht über uns Physiotherapeuten gesendet wird. Auch darüber müssen wir uns Gedanken machen.

  294. Es macht mich einfach traurig, wie sehr Physios in diesem Beitrag verunglimpft werden.Wir arbeiten täglich mit einem breiten Spektrum an Patienten: Kinder, Jugendliche, Berufstätige, körperlich u/o geistig Mehrfachschwerstbehinderte und ältere Menschen in der Praxis und im Hausbesuch. Wir beraten mit all unserem Wissen, nach oft unzähligen, selbstbezahlten, in unserer Freizeit absolvierten Fortbildungen bei der Optimierung des Arbeitsplatzes, der Rollstuhlversorgung, der Hillfsmittelversorgung, dem Erlernen von Eigenübungen um jedem Patienten so gut wie möglich zu helfen. Wir besuchen z.B. Manuelle Therapie- Kurse, die über 2 Jahre gehen und uns 5000€ kosten, wir uns in der Zeit in Übungsgruppen 1x/Woche treffen um alles wirklich gut zu können, die aber überhaupt nicht honoriert werden. Wir besuchen Bobath- Kurse ( für neurologische Patienten, z.B. Schlaganfallpatienten ) Kostenpunkt 1750€, die im Verhältnis Behandlungszeit/ Behandlungsvergütung eher Nachteile für uns bringt. Noch schlimmer ist es, wenn ein Physio eine Lymphdrainagefortbildung absolviert hat ( 2000€ für 4 Wochen Vollzeitfortbildung in seinem Urlaub ), er wird noch viel schlecheter entlohnt, als ein Berufsanfänger mit einer KG Verordnung. Ich kann mich hier nur allen Vorrednern anschließen, danke liebe Kollegen für eure Kommentare! Die Inkompetenz liegt in der Berichterstattung und sicher nicht bei Euch. Hinzufügen möchte ich noch die Not der Kollegen, die in Ostdeutschland arbeiten, z B. in Sachsen-Anhalt. Sie arbeiten dort auf Harz 4 Niveau, da die Kassen nach 25 Jahren Wiedervereinigung es schaffen, noch geringere Tarife als im „Westen“ zu bezahlen. Wie kann ein Bericht über die Physiotherapie all diese Mißstände ignorieren? Wer kann als Physiotherapeut eine Familie ernähren? Ohne Idealismus und Menschenliebe kann man diesen Beruf gar nicht ausführen, reich wird man damit sicher nicht. Der Bericht ist dermaßen fragwürdig, schlecht recherchiert, unwahr…es ist fast peinlich, dass man mal dachte report wäre eine gute Sendung…

  295. Sehr geehrtes Redaktionsteam,

    so einen Bericht tatsächlich zu veröffentlichen ist mehr als peinlich! Es gibt im Gesundheitswesen sicher viele Dinge mit denen man sich kritisch auseinandersetzen kann, auch in der Physiotherapie. Allerdings ist das Thema so sensibel, dass dies nur nach guter Recherche erfolgen sollte. Über die vielen Fehler in Ihrem Beitrag wurde ja schon ausreichend gesprochen. War das jetzt einfach gnadenlos schlechte journalistische Arbeit, oder gute Lobbyarbeit? Statt kritischer Fragen hätte ich gerne mal klare Antworten! Allein von der Redaktion hört man leider nichts. Wenn Sie auch nur annähernd Ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden wollen gibt es tatsächlich nur eine Möglichkeit, die von meinen Kollegen schon mehrfach genannt wurde: Eine Gegendarstellung zu den vielen Falschaussagen, die Sie getroffen haben!
    ….und trotzdem stehe ich morgen wieder an der Bank!

    Thomas Glogau

  296. Hallo liebe Physiotherapeuten,

    ich wohne selbst in München, wo ja bekanntlich die Mieten etc. sehr hoch sind. Ich habe noch nie etwas dubioses weder in der Stadt noch auf dem Land erlebt. Es gibt gegen meine Rückenschmerzen nicht besseres als eine gute Behandlung durch Physiotherapeuten, die so oft genau die perfekte Methode und Griff wissen und meinen Körper besser kennen als ich selbst. Ich kenne auch keine Praxis die nur die 20 Minuten schnell durchzieht – ohne Zuzahlung. Physiotherapeuten haben ein unglaubliches Wissen. Und eine kleine Anmerkung: natürlich gibt es mehr Physiopraxen als Ärzte. Zum Arzt geh ich einmal 10 Minuten, zur Therapie 6 mal 30 Minuten…simple Rechnung oder? Ich find eure Arbeit toll!!

  297. Sehr geehrte Damen und Herren des Report München,
    Danke für den Rufmord. Für jeden seriösen Physio eine absolute Entehrung.
    Bleibt zu hoffen dass Ihr Niveau Sie persönlich mal einholt. Am bestern die zuständige Staatsanwaltschaft auch mal dort aufräumt wo der Anstand verloren gegangen ist. Die Ehre des Menschen sollte nicht angetastet werden. Auch nicht die von anständigen Physio´s.
    Das gieng entschieden zu weit !
    “ Setzten Note 6 “
    Hochachtungsvoll
    Matthias

  298. Dieser Bericht ist an Unwissenheit nicht zu überbieten. ein absoluter Witz! leider muss ich aber dennoch sagen das sehr viele Physios einen großteil zum immernoch nicht anerkannten Berufsbild täglich beitragen. Viele begnügen sich mit dem bloßen anwenden eines Handwerkes und hinterfragen die eigenen Behandlungstechniken nicht im geringsten. Vielleicht sollte der BR lieber mal einen Bericht über die Ausbildung zum Physiotherapeuten drehen.
    Die Niederlande und andere europäische Länder sind da wesentlich weiter!!

  299. Meine Physiotherapeutin…
    …ist eine adrette, sportliche Frau Anfang 50 – wobei sie immer sehr viel jünger geschätzt wird. Sie hat einen langen Arbeitstag, der meistens um 7 Uhr beginnt und selten vor 7 endet. Davor und danach tut sie dann noch was dafür, dass sie so gut aussieht, z. B. Joggen und Yoga. Manchmal muss sie sogar am Samstag Kunden behandeln – wenn sich mal wieder einer beim Wochenkehraus verrenkt hat oder weil dicke Beine halt nicht bis Montag warten können, bis sie gelympht werden. Sie hat vor 6 Jahren ihren Traum wahr gemacht und eine Physiopraxis übernommen – und sich dafür auf Jahre verschuldet. Das erklärt die langen Arbeitszeiten, denn ihr selbstloser Banker will ja pünktlich seine Kreditraten haben, für die meine Therapeutin trotz Finanzkrise immer noch stolze Zinsen zahlen muss. Oft ist sie in ihrer Praxis aber auch nicht anzutreffen. Aber nicht, weil sie sich gerade den Lenz macht, sondern weil sie sich mal wieder fortbilden muss, denn sie will ihre Kunden ja kompetent beraten und behandeln. Ich frage mich oft, wie sich diese Kosten amortisieren sollen – bei den mickrigen Honoraren, die sie für ihre gute Arbeit bekommt. Wenn sie sie bekommt…denn das Bundessozialgericht hat sie (und alle ihre Kollegen/-innen) dazu verdonnert, alle Verordnungen, mit denen ihre Patienten zu ihr kommen, erst einmal auf Fehler zu prüfen, die der verordnende Arzt gemacht haben könnte. Und wenn sie bei diesem entwürdigenden Suchspiel versagt, bekommt sie auch nichts bezahlt. Ach ja – und den Inkassodienst für die Krankenkassen muss sie auch noch übernehmen, in Form der Zuzahlung, die fast jeder Patient zu leisten hat. Vergisst sie das oder zahlt der Patient nicht, hat sie oft das Nachsehen, aber abgezogen wird es ihr spätestens bei der Abrechnung. Ich denke oft, meine Therapeutin muss eine Idealistin sein oder eine Träumerin oder eine Heilige, denn trotz der vielen Steine, die ihr schon seit Jahren von Behörden, der Politik, den Krankenkassen, dem einen oder anderen (Privat-)Patienten, der Ärztelobby und einigen anderen Wegelagerern in die Spur geschmissen werden, bleibt sie freundlich, empathisch, kompetent und professionell. Nach 12 Jahren in ihrem Beruf und 6 davon in der Selbstständigkeit, ist sie immer noch Feuer und Flamme für die Physiotherapie, denn es bedeutet ihr etwas, anderen Menschen auf diese schöne Weise helfen zu können. Ihre Patienten kommen gerne zu ihr, weil sie sich bei ihr gut aufgehoben fühlen, manchmal besser, als bei ihren Ärzten. Ich weiß auch, dass sie sich extra fortgebildet hat, um schwerkranke und sterbende Menschen adäquat physiotherapeutisch begleiten zu können. Das kann nicht jeder, aber ihr macht es nichts aus, weil sie von diesen Patienten auch viel zurück bekommt und lernt. Manchmal habe ich Angst, dass ein Mensch, der so brennt, auch einmal aus-brennt. Verwunderlich wäre es nicht, wenn man bedenkt, wie sehr die Physiotherapeuten von allen möglichen Instanzen gegängelt und dafür auch noch mies bezahlt werden. Und sicher – wie in jeder Branche – wird es auch bei den Heilmittelerbringern schwarze Schafe geben. Menschen eben, die den Hals nicht voll genug kriegen. Wenn ich mir aber das willkürliche Gestammel eines schlecht recherchierten Reports München anschaue und es mit der tagtäglichen Realität meiner Therapeutin vergleiche, kann ich nur sagen, dass hier pauschal ein ganzer Berufsstand verunglimpft wird. Und ich habe ihr geraten, sich bei ihrem Berufsverband zu beschweren und auf eine Gegendarstellung zu drängen, denn sie (und die meisten ihrer Kollegen/-innen) braucht ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und vor allem braucht sie sich nicht beleidigen zu lassen. Wenn man wirklich über Abzocke berichten will, wären andere Branchen sehr viel ergiebiger, z. B. das Finanz(un)wesen, die Mineralölbranche oder gar die Eurokraten in Brüssel, aber sicher nicht die Physiotherapeuten, die sich tagein tagaus um die Erhaltung und Wiederherstellung unserer Gesundheit bemühen!

  300. Wo bleibt die Antwort in diesem Blog von Report München?
    Gibt es keinen Verantwortlichen, der sich diesen Kommentaren stellen kann?
    Nach dieser Flut von Antworten / Reaktionen und Argumenten erwarte ich von einer seriösen Sendung, die ich im übrigen sehr schätze (oder geschätzt habe), auch Stellungnahmen. Wie kam es zu dem Bericht?
    In der Heil- und Hilfsmittelversorgung der Krankenkassen sind diverse und unterschiedlichste Positionen zu finden. Massage und Krankengymnastik (Physiotherapie) machen nur einen geringen Prozentsatz aus. Im Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelmittelreport 2012 sind diverse Positionen aufgeführt aber werden „in Euro“ nicht wirklich differenziert. Ich müsste zulange in meinen Unterlage stöbern, um herauszufinden wieviel Prozent tatsächlich auf die Physiotherapie abfallen. Aus meiner Erinnerung waren es es recht wenige. Es gibt auf diesem „Veröffentlichungsmarkt“ nach wie vor Schwachstellen. Wie kann man Massage oder Krankengymnastik in der Ausgabenstatistik mit der Verordnung von Bandagen, Orthesen etc. gleichsetzen?
    Seit fast 30 Jahren frage ich mich, wieso die Physiotherapie (Massage und Krankengymnastik) keine Vertreter hat, die sich um den Stellenwert dieser Behandlungen bemühen. Keine Lobby??? Ich weiss es nicht. Wieso ist die Bezahlung und die Evidenz seit jeher so unbefriedigend?

  301. Ich kann mich nur dem anschließen, was ja schon ausführlich
    geantwortet wurde.

    Danke allen die sich hier gegen diese Berichterstattung gemeldet haben.

    Svensationell

  302. Liebes Report München Team,
    Dieser Beitrag war aber mal richtig unter der Gürtellinie aber vielleicht wachen die Physio´s und vor allem deren Verbände jetzt endlich mal auf. Ich bin nur ein sinnloser und ungebildeter Masseur ( Kneter oder so).
    Warum werden überhaupt noch diese Knebelverträge mit den KK`s unterschrieben. Schafft doch endlich diese unsägliche Verordnungblattgebühr + Zuzahlung ab. Sollen doch die KK`s selbst bei Ihren Mitgliedern einziehen.
    Auch die Prüfpflicht muss weg, in unserer Praxis gehen ca. 70% der Rezepte wieder zurück zum ändern (ein wahnsinniger Mehraufwand).
    Unsere lieben Kollegen im Osten sollen jetzt eine Nullrunde durch die Vdek hinnehmen und im Westen möchte eine satte Erhöhung von 1% kommen. Physiotherapeuthenverbände fordert endlich diese 38,7% mehrwert oder minimum 1€ pro Behandlungsminute dann brauch keiner mehr über dubiose Zusatzleistungen nachzudenken.
    Ich arbeite 40 h pro Woche bei Netto 1200 €, knapp über der Grundsicherung, Hartz 4 habe ich für die Rente schon sicher.
    Pilot oder Zugführer müsste man sein aber nicht Billiglohnarbeiter der Krankenkassen. Vielleicht hat dieser harte Bericht auch etwas Gutes für die Branche. Dafür Danke Report München

  303. Diese Reportage ist eine bodenlose Frechheit in der ein Mediengeiler Produzent einfach nur ein Skandal schüren will, mit dem er Aufmerksamkeit erzeugt. Dies geht jedoch auf Kosten der Physiotherapeuthen.
    Nicht das ein Physiotherapeut für seine Ausbildung slebst zahlen muss, nein er muss auch noch für jede einzelne Fortbildung eine Menge Geld abdrücken um die von Arzt verordneten Verordnungen abarbeiten zu können. Für dies wird er dann auch noch sowas von schlecht bezahlt.
    Für eine Krankengymnastik in Niedersachsen gibt es von den Regionalkassen 14,50 Euro.
    Für eine Massage 10,45 Euro.
    Wer soll den davon bitte anständig leben können. kein wunder das es zur Fließbandarbeit wird.
    Dann kommt auch noch so ein Unwissender und einfach nur respektloser Bericht. Schämen solltet ihr euch über den Mist den ihr hier verzapft.
    Soll der Reporter einmal für so viel Geld arbeiten in einem Zeittackt der eine optimale behandlung wirklich nur sehr schwer zulässt.
    Das Thema Privatpatient ist auch einfach nur völlig falsch dargestellt. Wir abeiten bei uns mit einer festen Terminvergabe wie es in der Physiotherapie üblich ist. Das heisst wenn der patient un 10 Uhr einen Termin hat dann kommt er auch um 10 Uhr drann. Auch wenn dann ein Privatpatient anruft für den man mehr Geld bekommen kann nützt es nichts weil ein Festangestellter theraputh nicht einfach einen patienten dazwischen schieben kann. Das würde ja beueuten das jeder folgene Patient sich um 20 bzw 30 Minuten verschiebt. Da man wenn man festangestellt ist eine feste Stundenzahlt hat würde das ja von den Überstunden völlig ausarten. Aber warscheinlich recherchiert der Report München einfach nicht und saugt das Wissen aus Halbwarheiten und unseriösen Quellen heraus.
    Äußert ihr euch auch auf Kritik oder bleibt es im Raum stehen lieber Report.

  304. Danke Report

    Heilpraktiker, Ärzte, Apoteker usw. waren schon dran, endlich sind wir mal an der Reihe.
    Nur 6min. Bericht fand ich sehr kurz.
    Sie haben ja noch weniger Zeit wie wir Physios.
    Hoffentlich bekommen sie mehr Honorar !!!!

    Herzliche Grüsse