Wachsende Probleme mit minderjährigen Flüchtlingen – Das Versagen von Staat und Politik

Unbegleitete minderjährige und männliche Flüchtlinge werden zunehmend zu einer Herausforderung für die Politik: Fehlende Betreuung lässt sie zum Opfer von Kriminellen, aber auch zu Tätern werden. Nicht wenige verschwinden in eine Parallelwelt aus Gewalt, Prostitution und Drogenhandel. Eine Welt, in der Behörden, so Recherchen von report München, oft keinen Einblick mehr haben. Mehr

 

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  1. Eigentlich gehören Minderjährige zurück zu Ihren Eltern, besonders dann, wenn sie nicht aus Syrien kommen. Die meisten kommen ohnehin nicht unmittelbar aus Kriegsgebieten, sondern sollen als sogenannte „Ankerkinder“ den Nachzug der Familien garantieren. Geschätzte Zweidrittel sind nicht mal Minderjährig und verschleiern deshalb zusätzlich ihre Identität. Da hilft in der Tat nur das Auslesen der Handydaten und die vorübergehende Sicherstellung der Smartphones schon bei der „Einreise“ per Mission Sophia oder bei Grenzkontrollen oder Aufgriffen. Eine konsequente Altersbestimmung bei fehlenden Dokumenten ist ebenso unerlässlich wie die Reduzierung der Versorgung auf Sachleistungen und die schnelle Eingliederung in Bildungs- oder Arbeits(Praktikums)maßnahmen sowie eine gute Betreuung mit festen Strukturen, damit die „Jungs“ gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen. Die letzteren Maßnahmen nur für nachvollziehbar Schutzbedürftige, alle anderen werden ihren Familien wieder zugeführt, besonders die Nordafrikaner, Osteuropäer oder Kinder/Jugendliche aus Ghana, Senegal, Botswana usw. Die momentane Handhabung verführt Jugendliche dazu, von vornherein zu lügen und zu täuschen, um den Aufenthalt in Deutschland sicher zu stellen. Dass die entwurzelten jungen Leute mit ihren Wünschen und Ansprüchen Konflikte produzieren und sogar kriminell werden, ist ja kein Wunder.

    • Teilweise gebe ich Ihnen Recht. Solange es aber Wirtschaftsmächte, Industriemächte, Finanzmächte etc. gibt, müssen diese sich nicht wundern, wenn es auch Wirtschaftsflüchtlinge versuchen. “ Durch Ausbeutung dieser Länder bleibt ihnen ein nichts“. z. B. selbst in Afrika kommt der Weizen und Mais aus Amerika, den sie nicht bezahlen können, Afrika wird mit Geflügelabfällen ( die Europäer ja nicht wollen) übersät, Kinder als Minenarbeiter etc. etc. etc. Ich würde es auch in solch einer Lage versuchen!!! Ich hatte das Glück, das ich in Deutschland geboren bin…

  2. (Zu) Viele Minderjährige sind gar keine solche mehr. Es wird betrogen, geschummelt, was das Zeug hält! Selbst bei Sportanlässen wie z.B. jeweiligen U17 etc-Fussball-WM usw. gehört dies „dank“ unserer kultivierten „politischen Korrektheit“ längst zur Normalität.
    Ausserdem muss das Tabu-Thema der „Vorhut für nachfolgende Flüchtlinge“ in Form der Jugendlichen, ebenfalls zur Sprache gelangen. Es darf nicht sein, das irgend ein angebl.12jähriger Mustafa aus einem Saharadorf Algeriens, plötzlich seine 4 Tanten, 7 Onkels, 5 Brüder,,4 Schwestern, Grosspapa,-mamma, 6 Grossonkels und -tanten, sowie Mama und Papa auch noch ins gelobte Land D einladen darf und kann.
    Endlich klare Verhältnisse schaffen!

  3. Mein Vater, ehemaliger Basketball Nationalspieler und immer noch Trainer wollte EHRENAMTLICH Flüchtlinge trainieren. Dank der Stadt München haben wir eine Halle zur Verfügung gestellt bekommen. Mein Vater stand wochenlang alleine in der Halle. Als wir in die Flüchtlingesunterkünfte gingen um die Jugendlichen zu informieren, sagte man uns am helllichten Tag die Jungs würden schlafen.

    • Danke für diesen Beitrag. Das wollen viele nicht sehen. Und darunter leiden dann auch die, welche sich gerne hier einfügen wollen. Aber die wagen es dann nicht, gegen den allgemeinen Strom zu schwimmen.

  4. Leider habe ich es selbst beobachten können, dass sich viele „Unbegleitete“ geradezu unbeeindruckt von unseren Gesetzen, Regeln, ja von Polizei und Justiz zeigen. Selbst bei größeren Straftaten wird gern mal ein Auge zugedrückt, kleinere werden kaum zur Kenntnis genommen. Sie wissen, wie viele andere auch, dass man sich in Deutschland ziemlich viel erlauben kann, ehe „was passiert“. Abgeschoben können sie ja nicht. Grundsätzlich müssten die Allermeisten zurückgeschickt werden, man reißt nicht „unbegleitet“. Leider geht unser humanistisches Grundverständnis auch dort wieder zu weit, denn wenn es so weiter geht, kommen natürlich immer mehr und das Problem wird größer. Hier spielt natürlich das Thema „Flüchtlingspolitik“ rein. Ich sehe noch weit größere Probleme auf uns zukommen. Auch muss man sich fragen, warum viele einfach so „verschwinden“. Und wohin? Es kann einem nur Angst und Bange werden, aber man darf ja keine Ängste schüren…

  5. Ich verstehe nicht, warum die Minderjährigen nicht zu den Eltern zurückgeschickt werden. würde man hier in DE einen ausgebüxten Jungen
    aus Dänemark aufgreifen, wäre doch die erste Maßnahme, den Minderjährigen über die Jugendbehörden nach Hause zu schicken. Das geht
    auch mit Afghanen oder Afrikanern, man muss es nur wollen.Was nutzt die ganze Pseudointegration, mit einem Haufen Geldverschwendung, wenn die
    mit Volljährigkeit wegen Asylablehnung doch zurück müssen. Was sind das für lebensfremde Richtlinien, denn 16 jährige haben fast nie die notwendige
    Schulbildung um in eine Berufsausbildung auf europäischen Standard zu
    beginnen.Sollen die bis 26 Jahren beschult werden und dann eine Ausbildung beginnen ? Wer soll das bezahlen ? Wir werden in EU in Kürze
    tausende, marodierende Jugendliche erleben, die sich nehmen werden was
    ihnen gefällt. Siehe Frankreich…

    • Liebe Namensvetterin, Sie haben leider Recht. Der Staat bezahlt doch jeden Monat viele Tausend Euros zur Betreuung dieser sog. Jugendlichen. Was geschieht mit diesem Geld? Da müßten doch Sozialarbeiter u.a. gut zu finanzieren sein. Nur Ehrenamtliche – das geht nicht. Unbedingt auch prüfen, ob das Alter stimmt. Und ob der Jugendliche nicht nur von den Eltern vorgeschickt wurde, damit sie nachkommen können. Manchmal habe ich das Gefühl, dass in unserem Staat alle etwas naiv sind. Und wer hat das dann auszubaden? Klar, der deutsche Steuerzahler. Und irgendwann kippt das alles und dann haben auch diejenigen darunter zu leiden, die tatsächlich fliehen mussten und unsere Hilfe verdienen.

  6. Die Sendung heute habe ich – wie sonst auch – wieder mit Interesse verfolgt. Es ist gut, dass die Missstände hier angeprangert werden – weiter so.

    Doch warum bitte muss auch diese TV-Sendung einer öffentlich rechtlichen Anstalt, die von deutschen Bürgern finanziert wird, am Ende der Sendung noch darauf verweisen, dass Kommentare auf Facebook und Twitter abgegeben werden können? Warum noch die Werbung für mächtige ausländische Konzerne, die immer wieder in Deutschland in der Kritik stehen. Gerade heute wurden wieder Meldungen lanciert, dass beide Konzerne Hass-Kommentare & Fake News nicht oder nicht schnell genug löschen. Das datenschutzrechtlich fragwürdige Gebaren dieser Konzerne wurde in den vergangenen Jahren immer wieder in den Medien thematisiert. Warum ist eine relativ unabhängige Sendeanstalt nicht in der Lage, auf die Kommentarfunktion der eigenen Web Site hinzuweisen? Warum müssen Sie diese Konzerne noch zusätzlich bewerben, und damit zusätzliche Reputation und Seriösität zugestehen??

  7. Da sind die Politik und Behörden gefordert. Integration nur auf Kommunen und Flüchtlingshelfer abzuschieben ( ohne wenig Hilfsmittel, ausgebildetem Personal und Gelder) das geht nicht!!! Wer einlädt, muss leider auch für Bezahlung entstehender Kosten sorgen. Man kann doch nicht Menschen aufnehmen und sie nur in Ghettos „verwalten“. Ich wohne in einer kleinen Gemeinde und hier klappt das richtig gut. Das haben sie den Bürgern und dem Bürgermeister zu verdanken!!! Wir erhalten ein großes Danke und Lächeln zurück und sie hoffen auf einen Arbeitsplatz. Einige sind schon, wie wir sagen:…in Lohn und Brot…und zahlen Steuern und Sozialabgaben.

  8. Die Amerikaner sollten sich doch bitteschön mehr um die Flüchtlinge kümmern, die tragen schließlich die Hauptschuld an den Kriegen, die liefern schließlich Waffen an Saudi Arabien, die dann den IS in die Hände fallen. Im Wieviel kostet ein minderjähriger Flüchtling dem deutschen Steuerzahler?
    Die Deutsche Asylindustrie wird sich über den Bericht freuen.

  9. Also, es ist doch wohl so, dass viele dieser angeblichen Flüchtlinge nur von den Familien vorgeschickt werden. Damit diese dann nachkommen dürfen. Ist nicht meine Idee, sondern von Fachleuten erforscht. Wenn jemand wirklich erst so 15 oder 16 Jahre alt ist und wirklich vor dem Krieg oder anderer Verfolgung geflohen ist, dann müßte auch so ein junger Mensch schon froh sein, hier in Freiheit und Schutz zu leben. Aber leider steht der Sinn wohl nach anderem. Und davon ab: für jeden dieser jungen Männer (Mädchen gibt es wohl kaum) bezahlt der Staat jeden Monat viele Tausende Euros. Das Geld ist für die Betreuung bestimmt. Wo bleibt dieses Geld denn nun? Ich denke da an deutsche Jugendliche, die unter schwierigen Umständen aufwachsen, denen niemand hilft oder was gibt. Da müssen dann Organisationen wie die „Arche“ in Berlin helfen. Alles aus Spenden. Ich meine so: Jugendliche, die wirklich flüchten mussten, um etwa nicht als Soldaten missbraucht zu werden, denen sollten wir helfen. Die meisten wieder zurück schicken zu den Eltern. Nicht umgekehrt, die Eltern nachholen. Und man sollte auch nicht immer diesen Jugendlichen Recht geben, wenn sie dann nachts die normalen Bürger mit ihren Krawallen wach halten. Bei jedem Vergehen sofort prüfen, wie alt der Junge wirklich ist. Das alles überfordert mehr und mehr unser Land und am Ende haben diejenigen zu leiden, die wirklich Jugendliche sind und zurecht Hilfe suchen. Aber die benehmen sich dann anders.

  10. Ich finde, man müsste erst mal genauer unterscheiden, wie alt die minderjährigen Unbekleiteten sind. Kinder sind eine Sache, junge Leute, von denen man das Alter oft nicht mal genau kennt und die man auf 16,18 oder 20 schätzen kann, die allein Tausende von Kilometern durch zig Länder bewältigt haben, dürften m.E. selbständig und erwachsen genug sein, dass sie von deutscher Umsorgungspädagogik kaum noch profitieren könnten. – Den Flüchtlingen wurde von verschiedenen Seiten suggeriert, in Deutschland, bekommt jeder Essen, ein Dach über´n Kopf, Arbeit, die Möglichkeit, sich was aufzubauen. Könnten wir das den Leuten (auch den Einheimischen) bieten, dann würde die Zahl von Problemfällen vielleicht auf gewohnte Werte sinken. Armut und Ausgrenzung sind doch der beste Nährboden für Frust und Kriminalität. –
    Mich persönlich würden die Hintergründe des Vergewaltigungsfalls letztes WE in Strullendorf interessieren.

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