Wofür steht Martin Schulz? Linker Heilsbringer im Härtetest

Mit Slogans wie „Soziale Gerechtigkeit“ und „Kampf gegen Steuerflucht“ gilt Martin Schulz als neuer Hoffnungsträger der Sozialdemokraten. Doch ein Blick in seine politische Vergangenheit als EU-Parlamentspräsident zeigt auch ein anderes Bild: Martin Schulz war nicht selten der Genosse der Bosse und nicht der kleinen Leute. Mehr

 

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  1. Die CSU wird von Ihren Kommentar begeistert sein. Denen schwimmen die Felle weg, aber das zu verhindern gibt es ja Report München.
    Schämt Euch.

    • Wieso sollen die sich jetzt schämen? Wenn es die Wahrheit ist, dann muss man es doch auch klar sagen. Wenn nicht, dann wehrt sich Herr Schulz schon.

  2. Was soll daran falsch sein, wenn man zu den Wurzeln der SPD (Arbeiterpartei) zurückkehren will. Ob er das Wahlprogramm durchsetzen kann? Wohl nur mit einer Mehrheit! Denn das kleine Weltbild (Deutschland) hängt auch mit dem großen Weltbild zusammen (was kommt noch von Herrn Putin, Herrn Trump, Herrn Erdo“wahn“.?). Viele sind Merkel-müde; ich gebe Herrn Schulz meine Stimme!….. Viele Bürger, bzw. Wähler wollen „keine Linke und keine AfD!!!“ …..Ich drücke der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie der Niederlande morgen die Daumen…..

  3. Dem Internet entnahm ich kürzlich, dass bezüglich des Freihandelsabkommen Ceta Schulz 2 Ausschüssen einen Maul-
    korb verordnete, die sich Ceta gegenüber kritisch aussprachen,
    einen sich positiv verhaltenden Ausschuß genehmigt hat….
    Was hat das mit Demokratie zu tun?
    Lieselotte Ahammer

  4. Nun ja, jeder wählt, was er möchte. Aber möchten diese Wähler auch alle, was Herr Schulz vorhat: baldiger Familiennachzug für alle syrischen Flüchtlinge? Na ja, da kann man doch die anderen nicht benachteiligen. Meine Familie hat früher immer SPD gewählt – ist aber schon viele Jahrzehnte her. Aber die Partei damals ist mit heute nicht zu vergleichen. Noch ist es ja Zeit, alles genau zu prüfen.

  5. Also, jeder kann ja wählen, wen oder was er will. In meiner Ursprungfamilie hat man immer SPD gewählt, ist schon viele Jahrzehnte her. Da gab es allerdings zwischen den Parteien richtig Unterschiede und echt super Politiker. Bitte, jeder soll auch bedenken, dass Herr Schulz beschlossen hat, sehr bald die Familien der syrischen Flüchtlinge nachzuholen. Ja, die nächste Wahl wird wichtig sein. Und sie ist schwierig. Für unsere Kinder und Enkel liegt da viel dran.

  6. Es ist bemerkenswert, dass Report München Schulz unsoziale Politik unterstellt und dazu als Anwalt einen Politiker der Linken heranzieht.

    In dem von Schulz mitvorgelegten Papier „Die Wirtschafts- und Währungsunion Europas vollenden“ heißt es:
    „Das Ziel dieser nationalen Einrichtungen sollte nicht darin bestehen, die Praktiken und Institutionen, die für die Lohnentwicklung zuständig sind, grenzüberschreitend zu harmonisieren. Diese Prozesse sind in der EU sehr unterschiedlich und spiegeln zu Recht nationale Prioritäten und Rechtstraditionen wider.
    Jeder Mitgliedstaat sollte ausgehend von gemeinsamen Vorgaben über den genauen Aufbau seiner Einrichtung entscheiden, die allerdings demokratisch rechenschaftspflichtig und in ihrer Tätigkeit unabhängig
    sein sollte. Nationale Akteure wie die Sozialpartner sollten — den etablierten Praktiken in den einzelnen Mitgliedstaaten entsprechend — auch weiterhin ihre Aufgaben wahrnehmen. Die Stellungnahmen dieser Einrichtungen sollten jedoch bei Tarifverhandlungen als Richtschnur zugrunde liegen.“

    Der Bewertung dass mit diesen Empfehlungen die Rechte der Gewerkschaften eingeschränkt oder zwangsläufig Arbeitnehmer benachteiligt werden ist unsachlich. In einem Ländervergleich der Löhne könnte für Deutschland aufgrund der Wirtschaftskarft beispielsweise auch eine Empfehlung für deutlich höhere Lohnsteigerungen gegeben werden

    Report München sollte Bewertungen nicht mit parteiische Zeugen belegen, sondern mit nachweisbaren Fakten.

  7. Die Lösung der Sozialen Frage

    Wie alles Geniale ist die einzige Lösung für absolute soziale Gerechtigkeit, die allgemeinen Wohlstand und den Weltfrieden mit einschließt, einfach. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, eine „hochmoralische Gesellschaft“ auf einem utopischen Altruismus aufbauen zu wollen, sondern wir müssen mit dem rechnen, worauf wir uns verlassen können: der Egoismus. Jeder Mensch kann überhaupt nur wissen, was das Beste für ihn selber ist, nicht aber, was „das Beste“ für andere ist. Und sobald sich jemand dazu erdreistet, greift er bereits in die Freiheitsrechte der anderen ein! Es ist hinreichend, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass beim freien Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage das natürliche Streben nach Eigennutz auch gleichzeitig das Beste für alle bedeutet. Dafür muss die „Goldene Regel“…

    „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

    …lediglich für die beiden grundlegenden Interaktionen zwischen allen Menschen gelten:

    1. Der Tausch
    2. Der Verleih

    Wie sieht es damit in der (noch) bestehenden Wirklichkeit aus? Beim Tausch Ware gegen Geld ist zu beobachten, dass der Verkäufer (Warenbesitzer) sich stets wie ein unterwürfiger Diener gegenüber dem Käufer (Geldbesitzer) verhalten muss, damit der Tausch überhaupt zustande kommt. Das herkömmliche Geld ist aufgrund seiner Dauerhaftigkeit und des Vorteiles der Liquidität den Waren überlegen, sodass von einem gerechten Tausch keine Rede sein kann. Der Unterschied zwischen Geld und Ware wird auch beim Verleih deutlich. Wird ein Zentner Kartoffeln verliehen und nach einem Jahr mit der gleichen Menge Kartoffeln aus neuer Ernte zurückgezahlt, hatte der Kreditnehmer den Vorteil, dass er nicht hungern musste, und für den Kreditgeber ist vorteilhaft, dass seine zuvor überschüssigen Kartoffeln in der Zwischenzeit nicht verfault sind. Wird aber Geld verliehen, ist der Kreditgeber im Vorteil und kann vom Kreditnehmer einen Zins verlangen. Der Zins ist der Ausdruck der Überlegenheit des herkömmlichen Geldes gegenüber den Waren. Das Zwischentauschmittel Geld, das den Warenaustausch erleichtern soll, verhindert somit den gerechten Tausch ebenso wie den gerechten Verleih.

    Daraus können wir erst einmal folgern, dass bei Verwendung eines fehlerhaften Geldes jeder Apell an die „Moral“ ebenso nutzlos ist wie der „Sozialstaat“. Denn solange die grundlegendsten Interaktionen zwischen allen Menschen einer systemischen Ungerechtigkeit unterliegen, darf man wohl nicht darauf hoffen, durch eine wie auch immer geartete Veränderung in der Gesinnung des Menschen eine gerechte und friedliche Gesellschaft aufbauen zu können. Das Geld abschaffen? So dumm waren nicht einmal die von jeder Moral befreiten Kommunisten. Selbstverständlich kann das Geld nicht abgeschafft werden, sondern es ist die Überlegenheit des Geldes gegenüber den Waren zu neutralisieren.

    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt vgl. Kommentarrichtlinien] ]

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