Ärger statt Erholung – Immer mehr Beschwerden über Service-Hotlines von Reiseveranstaltern

Der Flug fällt aus oder wird kurzfristig verschoben, das Ferienhaus ist plötzlich nicht mehr verfügbar: Statt sich zu erholen, hängen immer mehr Urlauber in den Warteschleifen von Service-Hotlines der Reiseunternehmen fest, um wenigstens ihr Geld zurückzubekommen. Das kostet Nerven und endet oft erfolglos, wie Recherchen von report München zeigen. Mehr

 

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  1. Das ist doch nichts neues und auch für Reisebüro Mitarbeiter und Inhaber ein Riesen Risiko . Ein Buchungsfehler und haften müssen Mitarbeiter und Reisebüros selber dafür . Flüge sind meistens nach Buchung zu 90 Prozent kostenpflichtig stornierbar oder gar nicht .

  2. Wir haben bei Air Berlin eine pauschalreise nach Griechenland gebucht. Abreise 10 10.2017. Kann jemand mir Auskunft geben, wie man sich jetzt weiter verhält bzw. was da weiter passieren wird?

    • Air Berlin verkauft keine Pauschalreisen. Air Berlin holidays ist unabhängig von der Fluggesellschaft, außerdem haben sie vermutlich einen sicherungsschein bekommen. Für ihre Beförderung ist der reiseveranstalter. Prüfen Sie doch einfach mal Ihre buchungsunterlagen

  3. Hallo, ich habe für mich und meine Frau bei AIR-BERLIN einen Hin- und Rückflug von Stuttgart nach Düsseldorf vom 23.12.17 bis 2.1.2018 gebucht und bezahlt. Es handelt sich um eine An- und Abreise zu einer Flusskreuzfahrt.
    Was soll ich jetzt tun?
    Mit freundlichen Grüßen
    Dieter Klanke

  4. Sehr geehrtes Report Team, wegen Krankheit wollten wir einen Namechange für einen Flug vornehmen. Auch wir hängen nun mehr als 1 Woche in der Hotline von Lastminute.com. Sofern man Glück hat und durchgekommen ist, erhält man falsche Zusagen oder es werden Rückantworten per Mail versprochen. Auch nach der Nachfrage nach einen Vorgesetzten werden hier Rückrufe versprochen und nichts passiert. Auch auf Schreiben über Kontaktformular u. Facebook erhalten wir keine Antworten.
    Wir haben uns nun direkt an die Fluggesellschaft gewandt und um hilfe gebeten, aber auch hier hatten wir kein erfolgt. Nun haben wir neue Flüge gebucht und hoffen auf die Rückzahlung der uns zustehenden Tax. Wenn Nein, was können wir machen? Wir sind wirklich langsam an verzweifeln, wollen den Kampf um Gerechtigkeit aber nicht aufgeben.

  5. Moin, vermutlich haben viele, wie der Vorkommentator und auch ich, einen Flug mit airberlin um Weihnachten 2017 herum gebucht. Wie soll man mit der Buchung umgehen, bzw. wie läßt sich umbuchen?

  6. Ich finde Ihre Berichterstattung bedenklich. Haben Sie denn die buchungsbedingungen der Familie Lauk geprüft? Natürlich ist es ärgerlich in warteschleife zu hängen, aber ist denn die Aufregung und der damit verbundene misskredit in die Sie die ganze Reisebranche bringen überhaupt gerechtfertigt? Welche Stornierungsregeln lagen denn dem ticketkauf zu Grunde? Kam eine Umbuchung nicht in Frage? Oder waren die Akademiker einfach nur zu faul, die buchungsbedingungen zu lesen und zu akzeptieren dass ein Vertrag nun mal ein Vertrag ist? Ich finde auf diese Frage hätte ihr Bericht eingehen müssen.

    • Nein, die „Akademiker“ waren nicht zu faul. Ich kenne (offensichtlich anders als Sie) die Rechtslage sehr genau, bin Vielflieger seit 20 Jahren, und hier wurde aktuell geltendes Recht von einem Reiseveranstalter, der leider im Bericht nicht genannt wurde, bewusst ignoriert, obwohl sogar die AGB der durchführenden Airline (Teil)Storno erlaubt. Im Übrigen müssen personenbezogene Gebühren immer zurückerstattet werden, und Sitzplätze dürfen dann auch nicht weiterverkauft werden, ansonsten müssen auch die Flugpreise erstattet werden, selbst wenn die AGB etwas anderes sagen.

      Diese betrügerischen Maschen solcher Unternehmen sollten Sie nicht in Schutz nehmen. Ich bin nicht gegen die Reisebranche (wir sind gute Kunden), sondern dafür, die schwarzen Schafe (die dem ganzen Ruf der Branche schaden) klar zu benennen und ihnen das Handwerk zu legen.

  7. Ich habe gerade Ihre Sendung zum Thema „Service-Hotlines von Reiseveranstaltern“ bei REPORT MÜNCHEN gesehen.
    Was mit verwundert ist, dass Sie zu keinem Zeitpunkt von dem „Reise-Sicherungsschein“ berichtet haben.
    Ich war bisher der Meinung, dass unser Gesetzgeber von einem Reiseveranstalter verlangt, dass er im Rahmen der Bezahlung einen Reise-Sicherungsschein ausgeben muss, was einer Vertragsunterlage entspricht, die mir als Reisender versichert, dass ich im Falle der Insolvenz des Reiseveranstalters mein Geld zurückerhalte, wenn ich die Reise noch nicht angetreten habe, oder dass ich die Rückreise ohne Zusatzkosten durchführen kann, wenn die Reise bereits begonnen hat.
    Habe ich da etwas falsch in Erinnerung?
    Warum wurde in der Sendung der Reise-Sicherungsschein nicht erwähnt?

  8. Ich bin Ende Mai mit Air Berlin von Düsseldorf nach München geflogen. Der ursprüngliche Flug wurde gecancelt und mit dem Ersatzflug bin ich 3 Stunden später in München angekommen. Somit steht mir nach gültigem Recht eine Entschädigungszahlung von circa 200 € zu. Diese habe ich auch auf der Homepage von Air Berlin geltend gemacht aber bis heute nichts dazu gehört. Gibt es nach der Insolvenz von Air Berlin noch eine Chance hier Geld zu bekommen?

  9. Habe auch eine schlimme Erfahrung gemacht mit FTI. Habe eine Reise über das Portal nach Dubai für 2 Personen am 20.12.2017 gebucht. Wollte sie nach nicht mal 24 Stunden stornieren. Anrufen zwecklos. Da habe ich kurzerhand eine Mail geschrieben und da schrieb man mir, dass ich Stornokosten Höhe von fast 700 Euro bezahlen soll. Da bin ich natürlich eingeknickt. Ich finde es schon frech, dass nach nicht mal einem Tag die Kosten so hoch sein sollen. Bis im Dezember wäre die Reise sicherlich wieder verkauft worden. Ich habe ordnungsgemäß noch eine Reiserücktrittsversicherung abschließen müssen, sodass die Reise für nicht mal eine Woche auf fast 2.700 Euro kam. Wenn ich jetzt die Angebote lese, dann empfinde ich meine Reise als Wucher. Nachdem ich dann auch noch die Bewertungen über FTI gelesen habe ist mir ganz schwindlig geworden. Naja, das hätte ich halt vorher machen sollen. Die Anzahlung habe ich sofort überwiesen. Diese betrug 485,20 Euro. Jetzt sehe ich meiner Reise (es ist unsere goldene Hochzeit) mit gemischten Gefühlen entgegen. Mfg

  10. Dieses Ärgernis betrifft nicht nur den Reiseservice.
    Auch Behörden sind von dieser Unart betroffen.
    Da steht im Internet: Telefonservice von 9-17 Uhr
    Wenn man „Glück“ hat erfolgt der Hinweis um 14 Uhr: Unsere Mitarbeiter sind zur Zeit alle im Gespräch, bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt.
    Dieser spätere Zeit entpuppt sich mit der gleichen Ansage.
    Um 16.50 heißt es dann: Sie rufen außerhalb unserer Geschäftszeit an, diese sind von 9-17 Uhr.
    Erinnert mich an das Lied: „Ein Loch ist im Eimer“.

    Ich frage mich schon des öfteren, warum es überhaupt noch Telefone als Serviceleistung gibt, wo sie bei den Mitarbeitern doch so unbeliebt sind.

  11. Wir haben machen gerade die gleiche Erfahrung wie Herr Lauk mit dem Veranstalter gemacht hat. Wir mussten wegen Krankheit Flüge stornieren. Das Internetbüro hat mir – nachdem ich es seit 2 Wochen versucht hab zu erreichen, zu klären und zu regeln – immer wieder eine Teilstornierungsanfrage geschickt. Jedoch wollte ich den kompletten Flug stornieren.
    Ich habe dann den Flug direkt bei der Fluggesellschaft storniert. Hier habe ich die Mitteilung erhalten, dass die Tax Erstattung an die Buchungsstelle weitergeleitet wird. Dies teilte ich so meiner Buchungsstelle „Lastminute.com“ mit.
    Hier erhielt ich lediglich einen Erstattungsvorschlag von € 120,00 oder einen Gutschein in Höhe von € 135,00. Der Flug kostete jedoch gesamt € 1260,00. Davon ist fast die Hälfte die Tax-gebühr.
    Hier gibt es jedoch gesetzliche Vorschriften über die Rückerstattung der Tax. Warum können Onlinebüros machen was sie wollen. Es gelten doch die gleichen Regeln wie in einem Reisebüro.

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