Artikel-Schlagworte: „Nationalsozialismus“

Der Ku-Klux-Klan in Deutschland

Dienstag, 22. Januar 2013

Exklusive report MÜNCHEN Recherchen belegen: Der rassistische Geheimbund
Ku-Klux-Klan ist auch in Deutschland aktiv; und das seit beinahe 100 Jahren. Damit nicht genug: Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass sich auch der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund, abgekürzt NSU, von den Ideen dieser Geheimorganisation leiten ließ. Mehr

Aktive Rechtsextremisten, ohnmächtige Behörden

Dienstag, 13. März 2012

In Bayern gibt es in letzter Zeit auffallend häufig rechtsextreme Versammlungen. Dabei sieht man immer die gleichen Köpfe; darunter auch Martin Wiese, der schon einmal als Rädelsführer einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden war. Jetzt baut er das Netzwerk von Kameradschaften neu auf und belebt alte Kontakte – unter den Augen der Behörden. report MÜNCHEN mit aufrüttelnden Recherchen. Mehr

Das Netzwerk rechtsextremer Kameradschaften

Montag, 9. Januar 2012

Ein blutiges Schweineherz als Weihnachtsgruß für einen Nazigegner, Übungen mit scharfen Waffen im Ausland. Die lange unterschätzte rechtsextreme Kameradschaftsszene in Deutschland ist brandgefährlich. report MÜNCHEN mit exklusiven Recherchen. Mehr

Brauner Terror in Deutschland

Mittwoch, 16. November 2011

Polizeiabsperrung; Bild: BR

Wie Neonazis jahrelang unbehelligt morden konnten

16.11.2011, ARD, 22:45 Uhr

Eine Koproduktion von report MÜNCHEN, FAKT und Report Mainz
(Federführung Report Mainz)

Jahrelang konnte die Terrorzelle aus Zwickau unentdeckt kaltblütig einen Mord nach dem anderen verüben. Mit immensem Aufwand versuchten Ermittler die einzelnen Straftaten aufzudecken, von den Morden an Migranten über den Mord an einer Heilbronner Polizistin bis hin zum Anschlag in einer Kölner Straße, die überwiegend von Türken bewohnt wurde. Jede noch so abwegige Theorie wurde ins Auge gefasst, nach einem Phantom gejagt, nach Zusammenhängen im organisierten Verbrechen gesucht.

Doch offenbar keiner kam auf die Idee, Täter im rechtsextremen Milieu zu suchen. Gab es wirklich keine Hinweise? Oder wurden sie übersehen, beiseite gewischt? Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz? Der Film geht auf Spurensuche, zeigt welche Hinweise es gegeben hätte, lässt Ermittler, Angehörige, Augenzeugen der schrecklichen Taten zu Wort kommen und fragt: War die Wahrheit nicht zu erkennen oder wollte man sie nicht sehen.

Der Film liefert exklusive Aussagen, geht Spuren nach, die bislang in der Öffentlichkeit noch nicht bekannt waren. So gibt erstmals das langjährige Mitglied der Münchener Mordkommission Josef Wilfling ein Interview. Er erzählt, dass sich Münchener Profiler schon früh auf Rechtsextremisten als Täter festgelegt hätten.  Er kritisiert den Informationsfluss zwischen Verfassungsschützern und Polizei. Er sagt, es wäre besser gewesen, BKA und Bundesanwaltschaft hätten schon damals die Ermittlungen an sich gezogen.