Am 6. Mai beginnt vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe. Die Anklage lautet auf zehnfachen Mord, schwere Brandstiftung und Mitglied in einer terroristischen Vereinigung. Doch reichen die Beweise für eine Verurteilung? Welche Rolle spielten die Behörden? Was erwarten die Opfer der NSU-Verbrechen von dem Prozess?
Ein Reporterteam der ARD-Politmagazine FAKT, Report Mainz und report MÜNCHEN hat monatelang völlig unbekannte Videos und Fotos zur NSU recherchiert. In exklusiven Interviews äußern sich erstmals Menschen, die Beate Zschäpe und die beiden toten Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt bestens kannten, vor der Kamera. Die Dokumentation “Der Zschäpe-Prozess – Brauner Terror vor Gericht” der drei ARD-Politmagazine offenbart dem Zuschauer völlig neue Einblicke in den deutschen Rechtsterrorismus des NSU und das Leben der Beate Zschäpe.
Sie werden angegriffen, bespuckt, verhöhnt – Reporter, Fotografen, Kameraleute, die über Neonazis berichten. Das ist Alltag bei Demonstrationen, immer häufiger aber auch bei Neonazi-Prozessen. Journalisten werden angegriffen oder subtil bedroht – Ziel dieser Strategie: Berichterstattung zu erschweren oder unmöglich zu machen. Unterstützt werden die militanten Neonazis von Szene-Anwälten, die Angriffe gegen Kameraleute zum legitimen Mittel erklären. Mehr
Der NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages war erstmals in der Türkei. Die NSU-Terroristen sollen zehn Menschen ermordet haben, acht von ihnen hatten türkische Wurzeln. Die Mitglieder des Untersuchungssauschusses warben in Ankara um Vertrauen. Ein Grund für die Reise: die Kritik aus der türkischen Regierung. Natalie Amiri interviewt den Vorsitzenden Sebastian Edathy. Â
Exklusive report MÜNCHEN Recherchen belegen: Der rassistische Geheimbund
Ku-Klux-Klan ist auch in Deutschland aktiv; und das seit beinahe 100 Jahren. Damit nicht genug: Es gibt ernstzunehmende Hinweise, dass sich auch der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund, abgekürzt NSU, von den Ideen dieser Geheimorganisation leiten ließ. Mehr
Schon kurz nach dem verheerenden Bombenanschlag der NSU 2004 stand für die Sicherheitspolitiker fest: Der Anschlag hat einen kriminellen Hintergrund. Rechtsextreme Motive wurden kategorisch ausgeschlossen. Dabei gab es schon sehr früh viele Hinweise, die in diese Richtung zeigten. Mehr
Nach den jüngsten Razzien und Waffenfunden in Nordrhein-Westfalen wollen einige Bundesländer nun härter durchgreifen, nach Expertenmeinung kommen die Verbote rechter Hardcoreorganisationen jedoch reichlich spät. Terroristische Strukturen sind in der Szene bereits weit verbreitet. report-Recherchen zeigen eine bundesweite Aufrüstung mit Waffen. Experten warnen vor zunehmender “Militanz” und “Terrorfähigkeit”. Mehr
2007 sollen die beiden Naziterroristen Mundlos und Böhnhardt am hellichten Tag die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen haben. Jetzt tauchen neue Fragen zu diesem Verbrechen auf. Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag verlangen in report MÜNCHEN lückenlose Aufklärung. Mehr
In Bayern gibt es in letzter Zeit auffallend häufig rechtsextreme Versammlungen. Dabei sieht man immer die gleichen Köpfe; darunter auch Martin Wiese, der schon einmal als Rädelsführer einer terroristischen Vereinigung verurteilt worden war. Jetzt baut er das Netzwerk von Kameradschaften neu auf und belebt alte Kontakte – unter den Augen der Behörden. report MÜNCHEN mit aufrüttelnden Recherchen. Mehr
Im Frühsommer 1998 führte ein britischer Journalist Interviews mit damals sehr jungen Leuten aus dem Umfeld der späteren Naziterrorgruppe NSU. report MÜNCHEN fand die Originalbänder mit vielen unveröffentlichten Aussagen. Mehr