Die neueste Masche nennt sich diätetische Lebensmittel, eine Art Nahrungsergänzung: Sie brauchen keine Zulassung als Arzneimittel, doch Verpackung, Werbung – alles sieht aus wie bei Medikamenten. Sie sind auch in der Apotheke erhältlich. Die Hersteller nutzen fehlende Kontrollen aus, um Geschäfte zu machen, versprechen eine Behandlung, ohne Beweise dafür zu haben – so auch bei Pillen gegen die Volkskrankheit Tinnitus, dem quälenden Pfeifton im Ohr. Mehr
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Unwirksame Tabletten gegen Tinnitus?
Dienstag, 7. Mai 2013Im Durchschnitt Bestnote
Dienstag, 9. April 2013
Seit Juli 2009 bekommen Pflegeeinrichtungen Noten vom Pflege-TÜV – angeblich um die Transparenz und damit die Qualität zu verbessern.
Doch beim Gesamtergebnis fällt auf: Fast alle Pflegeheime in Deutschland haben die Bestnote. Ein Pflegeparadies? Mitnichten, sagen Angehörige und Pflegekräfte. Selbst gut bewertete Heimleiter gehen auf die Barrikaden: Der Pflege-TÜV halte nicht, was er verspricht. report MÜNCHEN über ein höchst zweifelhaftes System. Mehr
Hilflos und alleingelassen – Kranke ohne Versicherungsschutz
Dienstag, 9. April 2013
Das dürfte es gar nicht geben in Deutschland – Menschen ohne Krankenversicherung. Denn seit 2009 besteht Versicherungspflicht in der privaten und in der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch immer mehr Menschen auch aus dem Mittelstand können sich die Versicherung nicht leisten und fallen aus dem System. Eine Rückkehr aber ist fast unmöglich – weil hohe Säumniszuschläge und Rückforderungen der Kassen in die Schuldenfalle führen. Die Bundesregierung hat das Problem erkannt, doch der Vorschlag aus dem Gesundheitsministerium hilft den Betroffenen nicht weiter. Mehr
Wie ausländische Patienten in Deutschland abgezockt werden
Dienstag, 9. April 2013
Immer mehr Patienten aus dem Ausland kommen zu uns, um sich behandeln zu lassen. Doch wie report MÜNCHEN mit dem BR-Hörfunk und der Wochenzeitung “DIE ZEIT” aufdeckt, werden viele Patienten vor allem aus dem russischsprachigen Raum von so genannten Patientenvermittlern mit überzogenen Rechnungen geprellt. Und deutsche Krankenhäuser zahlen den Vermittlern auch noch umstrittene Kopfprämien – denn sie verdienen kräftig mit. Mehr
Kostenpauschalen für Sterbende
Dienstag, 12. Februar 2013
Sterbende sind oft auf die Hilfe von Palliativmedizinern angewiesen. Doch selbst dafür gibt es jetzt sogenannte verpflichtende Fallpauschalen. Für Patienten, Ärzte und Angehörige eine höchst schwierige Situation. Denn der Tod hält sich an keine Regeln. Mehr
Mehr zahlen trotz Überschuss
Dienstag, 11. Dezember 2012
Trotz Abschaffung der Praxisgebühr: Die gesetzlichen Krankenkassen erwirtschaften weiterhin Milliardenüberschüsse. Doch davon spüren die Patienten wenig – im Gegenteil: Für rezeptpflichtige Medikamente müssen sie noch mehr zuzahlen. report MÜNCHEN über benachteiligte Patienten im deutschen Gesundheitssystem. Mehr
Tabuthema Hirntod – Zweifel an der Qualität der Diagnostik
Dienstag, 20. November 2012
Nach dem Skandal um Schiebereien bei der Organvergabe steht ein weiteres Thema rund um die Organspende auf dem Prüfstand: die Qualität der Hirntoddiagnostik. In report MÜNCHEN kritisieren renommierte Mediziner die unzureichende Ausbildung für diese heikle Diagnostik und den Mangel an Transparenz, wenn Fehler passieren. Mehr
Verzweifeln am Medizinischen Dienst der Krankenkassen
Dienstag, 2. Oktober 2012
Sie sollen objektive, wissenschaftlich basierte Bewertungen abgeben – die Prüfer vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Doch wie läuft es in der Praxis? report MÜNCHEN besucht Patienten, die an den Gutachten des MDK verzweifeln.  Mehr
Reiche Krankenkassen, arme Patienten
Dienstag, 28. August 2012
Sie haben immer mehr Geld angehäuft, mittlerweile rund 20 Milliarden Euro: die gesetzlichen Krankenkassen. Doch die Patienten haben davon nichts, im Gegenteil. Die Kassen handeln immer rigoroser im eigenen Interesse. report MÜNCHEN zeigt, wie die Kassen mit der Gesundheit ihrer Mitglieder umgehen. Mehr
Der schnelle Griff zur Cortison-Spritze
Dienstag, 7. August 2012
Schmerzen einfach und schnell wegspritzen. Darauf hoffen viele Menschen. Doch der Wunsch birgt große Risiken. Ärzte spritzen gerne den Wirkstoff Cortison direkt ins Knie, den Ellenbogen oder Rücken. Oft ist die Behandlung aber unnütz und nicht immer halten sich Ärzte an hygienische Standards – mit fatalen Folgen für den Patienten. Mehr




