Zurück in Israel: Der Puddingmann aus Berlin

naor-web1

Gewalt bestimmt derzeit die Schlagzeilen in Israel. Dadurch ist eine Sache ganz vergessen worden: Schokopudding. Der Israeli Naor Narkis hatte Anfang Oktober anonym auf Facebook den Kassenbon von einem Aldi in Berlin-Wedding gepostet und dazu geschrieben:

„Leute, zieht nach Berlin! Ein Schokopudding kostet hier gerade mal ein Drittel so viel wie bei uns.“

milkyDie Folge: Eine landesweite Diskussion über das zu teure Leben in Israel. Von Lobeshymnen bis zu Drohanrufen hat der 25-Jährige in den vergangenen Wochen alles erlebt.

Und was macht er inzwischen? Weiterlesen

 

Eingeschlossen und hoffnungslos – Berliner in Gaza

“Ich bin hilflos hier in Gaza” sagt mir Nabegh El Shorafa als ich ihn im Haus seiner Eltern in Gaza-Stadt treffe. Zusammen mit seinen Söhnen Karim und Basam wollte der Spandauer nur seine kranken Eltern besuchen.  Trotz einer Reisewarnung des Auswärtigen Amtes . Nun sitzen die drei seit Mitte Oktober im Gaza-Streifen fest. Und vermissen Berlin, ihre Heimat. Denn Ägypten hat die Grenze komplett dicht gemacht. Die Berliner sind verzweifelt. Hier mein Beitrag für die rbb-Abendschau.

 

Dies und das und viel Chaos in Nahost

 

10 Jahre nach Arafat

Selten waren die Palästinenser so uneins wie heute. Der 10. Todestag des Rais, so nennt man Arafat bei den Palästinensern, wird in Ramallah gefeiert. In Gaza hingegen nicht. Offizieller Grund: Sicherheitsbedenken. Denn am Freitag waren im Gaza-Streifen 15 Sprengsätze explodiert. Und es machten Gerüchte die Runde, dass Anhänger von Mohammad Dahlan, einem Rivalen des Fatah-Vorsitzenden Abbas dafür verantwortlich sein soll. Weiterlesen

 

Kämpfe in Jerusalem

Shuafat im Osten Jerusalem. Hier haben wir für die Tagesschau gefilmt. Und sind zwischen die Fronten geraten.

 

Witzig? Hit & Run

Israelis sind schnell dabei, wenn es um Witze in Sachen Gefahr und Bedrohung geht. Die “neue” Bedrohung sind Palästinenser, die mit ihren Autos in Jerusalem in Menschenmengen hineinfahren, um so viele wie möglich zu verletzen oder zu töten. Und was geht sofort im Netz herum: Dieses “Achtung”-Schild. Israelis finden das witzig, versuchen so, mit ihrer Angst umzugehen. Weiterlesen

 

Eine neue Intifada?

Die Bilder sind bestürzend und grausam. Eine Amokfahrt. Autos werden zur Terrorwaffe. Attentäter rasend  in Menschenmengen.  Zwei Terroranschläge mit Autos haben gestern stattgefunden. In Jerusalem tötet ein Palästinenser einen Polizisten und verletze 16 Menschen. Weiterlesen

 

Fußball, Gewalt und Politik

Gewalt auf dem Stadionrasen ist im israelischen Fußball kein neues Phänomen. So, wie sich Gewalt am Mittwochabend im Bloomfield-Stadion von Tel Aviv gezeigt hat, erschreckt sie die meisten Beobachter dennoch.

Weiterlesen

 

Empathie?

Hörerpost. Diese Woche hatte eine Hörerin geschrieben, die den Beitrag über die psychologische Nothilfe für Kinder und Jugendliche in Gaza gehört hatte. Sie zog einen Vergleich zu ihrer Zeit als Kind in Deutschland nach Kriegsende, also nach 1945.

Hier erstmal der Beitrag

Umm-Mohammed

Die Hörerin kam anschließend zu dem Schluss, dass es bei ihr damals keine psycholgische Hilfe gegeben habe. Die Kinder seien zur Schule gegangen und hätten mit angepackt. Also was soll das alles? Weiterlesen

 

Lernen zwischen Mauern – Die “Schmidt-Girls”

Die Schmidt-Schule vor dem Damaskus-Tor in Jerusalem: Hier lernen christliche und muslimische Mädchen unter deutscher Leitung.  Vom Kindergarten bis zum Abschluss. Bis zum deutschen oder palästinensischen Abitur. Und das seit 1886. Eine Oase der Hoffnung und Ruhe in dieser so unruhigen Stadt.