Israel – Iran…. mal wieder

 

Sommer, Strand, Tel Aviv 1980 – Ein Besuch bei Rami Meiri

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Rami Meiri ist der gute Geist Tel Avivs. An jeder Straßenecke kannst du ein Bild von ihm entdecken. Sein erstes Wandbild durfte er am “Gordon”-Strand malen: Szenen, die aus dem Tel Aviv Anfang der 80er Jahre erzählen. Ganz in der Nähe hat Rami sein Atelier, dort habe ich ihn besucht.

Rami erzählt, dass er eigentlich nur mit Kreide malen durfte. Er hat dann doch weiße und schwarze Farbe genommen und ein Jahr lang die Betonmauer bemalt. Seitdem haben die Winterstürme die Bilder immer wieder abgeschliffen, Rami hat sie immer wieder erneuert. Dieses Wandbild und viele andere gehören einfach zur Stadt dazu.

Nicht nur in Tel Aviv, in ganz Israel, in Europa und Südamerika hat Rami Meiri gemalt. In Kassel hat er mal eine Schule verschönert, in Köln ein Wohnhaus. Mit solchen Aufträgen hält er sich über Wasser, wie auch mit seinem Buch, das er gerade fertiggestellt hat. Darin sind seine bekannten und viele versteckte Wandgemälde zu sehen. Erst gestern habe ich einen neuen “Meiri” entdeckt, zwischen Einkaufszentrum und Parkhaus: Dort hat er Leute mit Einkaufstüten auf die graue Wand gemalt.

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Trip zum größten Krater der Welt

Mitten in der Negev, mitten im Nirgendwo liegt die Kleinstadt Mitzpe Ramon. Es ist nicht richtig viel los hier. Doch hier in der Wüste gibt es etwas Einmaliges: Den Machtesch Ramon. Den größten Erosionskrater der Welt. Dieser Krater misst fast 40 Kilometer und ist ein Naturspektakel. Unglaublich viele Gesteinsschichten in allen Farben kann man hier bestaunen. Großartig ist eine Jeep-tour durch den Krater zu machen. Man kann auch Wanderungen bis zu vier Stunden unternehmen. Das Highlight für mich: Abseilen vom Kraterrand. 50 Meter geht’s in die Tiefe. War natürlich unter professioneller Anleitung. Mir schlotterten ganz schön die Knie. Wenn man allerdings die ersten Meter geschafft hat ist es toll. Für alle, die länger Zeit in Israel haben ist dieser Ausflug in die Negev ein Muss!

 

Leon Wieseltier…..

Wahrscheinlich werden Sie Leon Wieseltier nicht kennen (Siehe Artikel: http://www.timesofisrael.com/saying-kaddish-for-the-jewish-state/)

Wieseltier hat vor über 20 Jahren ein ganz besonderes Buch geschrieben, es heißt “Kaddisch”. Kaddisch ist – nein, nicht das “Totengebet”, obwohl es aus Anlaß des Todes eines Menschen gebetet wird, es ist ein Gebet, das Gott lobpreist. Wieseltiers Buch ist eine Auseinandersetzung, ja fast eine Meditation mit Inhalt, Geschichte, Genese, Bedeutung dieses Gebets – im Judentum, aber auch für ihn, Wieseltier selbst als Sohn, der Kaddisch sagen mußte. In der jüdischen Tradition sagt ein Sohn Kaddisch nach seinen verstorbenen Eltern, z.B.

die Idee dahinter ist so einfach wie schön: Weiterlesen

 

U21 EM/ Deutsche Fußballfans in Israel

“Auf geht’s Deutschland, auf geht’s.” Die wenigen deutschen Fußball-Fans gestern Abend im Stadion von Netanja haben ein paar Mal versucht, einen Sprechchor in Gang zu bringen, aber das hat überhaupt nicht funktioniert. Ein paar haben es dann mit “Steht auf, wenn ihr Deutsche seid” versucht.

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U21 EM/ Vorgezogenes Endspiel.

Vorgezogenes Endspiel

Viel ist die Rede von einem vorgezogenen Endspiel und das bereits in der Gruppenphase. Denn sollte die deutsche U21 Nationalmannschaft in Netanya nicht gegen Spanien gewinnen, gibt kaum mehr eine Chance auf einen Platz im Halbfinale.

 

 

Von Gaza nach Münster

Nor

Ich will Ihnen heute die Geschichte von Nor Abu Khater erzählen. Mein Kollege Peter Münch von der Süddeutschen Zeitung und ich haben Nor vor etwa einem Jahr kennengelernt. Beide haben wir über ihre traurige Geschichte berichtet. Seitdem ist der Kontakt nicht mehr abgerissen. Und nun planen wir Nor einen Wunsch zu erfüllen von dem sie seit über eine Jahrzehnt träumt. Diese Geschichte und die Schwierigkeiten die damit verbunden sind will ich Ihnen heute erzählen. Weiterlesen

 

kleiner Zwischenruf – Antifussball

liebe user,

ein kleiner zwischenruf: ich bin, wie sie ja wissen, bayern münchen fan. aber sonst geht mir so ein ereignis wie die u21 am … vorbei. insofern werden sie von mir hier keine fussball posts bekommen… sondern weiter dinge aus politik und kultur :)

auch wenn ich diese woche meinen termin zum posten verpasst habe, weil ich mit meinem trambahnfilm soviel zu tun habe… nächste woche geht’s auch wieder mit mir hier weiter.

meine arbeit verfolgen können sie natürlich über das videoblog “zwischen mittelmeer und jordan” und meinen tweets, folgen sie mir auf twitter: @rc_schneider.

und so wie torsten gerade eine reportage über die trambahn von jerusalem gemacht hat, so drehen wir eben auch gerade einen film über die tram. zu sehen am 25.6. um 22.00 h im WDR Fernsehen. Eine halbe Stunde..

 

 

 

U21 EM / Jetzt gehts los.

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U21-EM: Fußball verbindet, sagt man

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Das sind Zvika und Chagai. Die beiden Israelis sind mit ein paar anderen zum öffentlichen Training der deutschen U21-Nationalmannschaft in Tel Aviv gekommen. Sie haben extra ihre DFB-Trikots angezogen und können viel erzählen über die Erfolge deutscher Nationalteams und über Borussia Dortmund im besonderen. Weiterlesen