Ach Bibi…

Einen Tag nach der Rede von Netanyahu im US-Kongress, weiß ich eigentlich schon gar nicht mehr, was ich sagen soll. Es ist schon alles gesagt, alles kommentiert, alles besprochen. Ich habe mich in der ARD schon geäußert, vor allem aber auch über Twitter.
Ich bin wüst beschimpft worden für meine Kommentare oder über den grünen Klee gelobt. Ich habe Hass-Tiraden auf Bibi gelesen und apologetische Posts, die Netanyahu als weisen Propheten priesen, da der Mann im Weissen Haus drauf und dran sei, das jüdische Volk in den Rachen der Mullahs zu werfen usw.
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Showdown in Washington: Netanjahu in “historischer Mission”

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“Das zerstört das Geflecht unserer Beziehungen” – wenn die Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten mit diesem Satz nach vorne geschickt wird, ist das eine Ohrfeige. Die Verärgerung im Weißen Haus könnte nicht größer sein und trotzdem hat Benjamin Netanjahu keinen Rückzieher gemacht: Auf Vermittlung durch den eigenen Botschafter in Washington hat er sich in den US-Kongress einladen lassen, um dort die Iran-Politik des Präsidenten auseinander zu nehmen.     (oben der Radiobeitrag für die Frühprogramme)      Weiterlesen

 

Winterspaß- Knapp über dem Meeresspiegel

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Har Gilboa liegt in der Nähe des Jordantales, bei Afula. nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Am Wochenende war dort schob richtig tolles Wetter. Bei Sakneh (Gan Halosha) konnte man sogar schon baden! Und dann das: Plötzlich taucht ein Skigebiet wie aus dem Nichts auf! Lifte, eine Piste, sogar ein Bergrestaurant. Zögerlich versuchen ein paar Dutzend religiöse jüdische Mädels abzufahren. In Röcken und original Skiausrüstungen. Ein Riesenspass. Dazu wird laute Volksmusik gespielt. Und ein Aufseher schreit ununterbrochen während die Mädchen den Berg runterpurzeln. Und das bei 25 Grad. Ein Riesenspass!!!

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Banksy! in Gaza!!

http://youtu.be/3e2dShY8jIo

Ein halbes Jahr ist vergangen, seit dem Ende des jüngsten Gaza-Kriegs. Hoffnungslos ist es dort, von Wiederaufbau keine Rede. Das zeigt auch der britische Straßenkünstler Banksy. In diesem kurzen Video zeigt er auch, wie der nach Gaza gekommen ist.     Weiterlesen

 

Israels präziser Chronist – Tom Segev wird 70 Jahre alt

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Montagvormittag in Jerusalem. Tom Segev macht die Wohnungstür auf, im sechsten Stock eines Appartmenthauses nahe dem King David Hotel. “Wenn Sie nicht angerufen hätten, wäre mir gar nicht eingefallen, dass ich 70 werde.” Wir lachen und stellen fest, dass vor vielen Jahrzehnten Leute mit 70 viel viel älter ausgesehen hätten – als diejenigen heutzutage. Er ist gelassen, wohlwollend und erzählt gerne über sein neues Werk, auf das wir aber noch ein wenig warten müssen. Weiterlesen

 

Wahlkampfzeit!

Noch knapp drei Wochen, dann sind Wahlen. Zeit sich einige Kandidaten anzuschauen. Diesmal sind Naftali Bennet und Jitzack Herzog an der Reihe. Sehr unterschiedliche Politiker.

 

Eiszeit Ende Februar

Schnee

Als hätten sich die Wettergötter abgesprochen: Washington liegt seit Tagen unter einer festen Schneedecke, die Temperaturen unter Null. In Jerusalem, sowie im Norden des Landes, ebenfalls dichter Schneefall,  nach einer Woche starker Sturmböen und heftiger Regenfälle.

Selten genug: Aber in diesem Februar entsprechen die meteorologischen Bedingungen exakt dem Zustand der bilateralen Beziehungen zwischen US-Präsident Obama und Israels Premieminister Netanjahu.

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Vereint gegen Netanjahu.

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Die Abgeordnete Hanin Zoabi darf bei der Wahl in Israel im März antreten. Vier Wochen vor der Abstimmung war israelische Araberin vom Zentralen Wahlkomitee gesperrt worden. Ihre politischen Gegner warfen ihr Hetze vor. Der Oberste Gerichtshof hat die Sperre jetzt aufgehoben; wie bei vorangegangenen Wahlen auch.
Und doch ist dieses Mal etwas anders. Die arabischen Abgeordneten treten mit einer gemeinsamen Liste an und könnten drittstärkste Kraft werden.

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Hoffen auf Hoffnung – Eine Schule für Gaza

Seit dem 50-Tage Krieg im letzten Jahr hat sich in Gaza nur wenig geändert. Nun stellt temporär sogar die UN ihre lebenswichtige Hilfe ein. Ein Besuch in Beit Hanoun an Gazas Grenze zu Israel. Hier hat der Krieg tiefe Spuren hinterlassen. Vor allem bei den Kindern. Jetzt wurde mit deutscher Hilfe eine Schule eröffnet.

 

Gaza – Rückkehr nach vier Jahren

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Mohamed stand am Montagabend dieser Woche, gegen 18 Uhr, vor seinem Frisörladen im Zentrum von Gaza-Stadt, mit seinem Gehilfen – normalerweise sind auch in Gaza am Montag die Frisörgeschäfte zu, aber: Er nutzte den freien Tag, um den fünf mal acht Meter langen Raum mit einem hellen Blau neu anzustreichen. Ich stieg aus dem Auto aus, ging einige Schritte auf ihn zu – und das Wiedersehen war wirklich nett: Weiterlesen