Rechtsruck in Israel?

Ministerpräsident Netanjahu hat dem ultrarechten Politiker Lieberman den Posten des Verteidigungsministers angeboten. Die beiden verhandeln bereits seit Ende der vergangenen Woche.

 

Zeichen aus dem Iran – in Jerusalem!

Eine Ausstellung mit Plakaten grafischer Künstler aus dem Iran, in Israel: undenkbar und doch gerade eröffnet, im Museum für Islamische Kunst in Jerusalem.

Möglich wurde dies, weil es nicht die (Exil-)Iraner sind, die in Israel ausstellen, sondern die ‘Mährische Galerie’ in Brünn/Brno in Tschechien. Aus deren Fundus stammen die Werke. Manche der iranischen Künstler wissen wohl nicht, dass ihre Kunst erstmals in Israel gezeigt wird. Kunst mit Umwegen. Kuratorin Marta Sylvestrová hofft, dass keiner der Künstler im Iran dadurch in Schwierigkeiten gerät.

In Israel ist durchaus Interesse an den Werken aus dem Iran vorhanden: Museumsdirektor Nadim Sheiban sagt, die israelischen Medien hätten schon vor Ausstellungseröffnung häufig nachgefragt. Und dann wurde Sheiban von Spontan-Besuchern gleich mit Fragen gelöchert …

Hier sind einige der ausgestellten Arbeiten zu sehen:    Weiterlesen

 

Dem Himmel ganz nah

Ein orthodoxer Jude betet an der Klagemauer

“Die westliche Mauer” in Jerusalem wird umgangssprachlich auch “Klagemauer” genannt. Sie ist Zeugnis des zweiten jüdischen Tempels, den die Römer bei der Eroberung im Jahre 70 nach Christus zerstörten. Für Juden ist der Platz vor der Mauer ein Ort des Gebets, an dem sie Gott besonders nah sein können.

Impressionen von Fotograf Philipp Kimmelzwinger. Weiterlesen

 

Die bedrohte Minderheit

Eine Ausstellung im Austrian Hospitz in der Jerusalemer Altstadt beschäftigt sich mit der Lage der Christen in der Region. Nikodemus Schnabel, Priester im Dormitio-Kloster auf dem Zionsberg, hat uns durch die Ausstellung “Nostalghia” geführt.

 

Wo die Säfte fließen

Kaum eine andere Stadt hat eine so lebendige Saft-Kultur wie Tel Aviv. Kalt gepresste Getränke kosten schon mal über 20 Euro, Saft auf Gras soll die Zellen erneuern. Gesund bedeutet aber nicht immer lecker. Benjamin Hammer hat es ausprobiert. Weiterlesen

 

Friedliche palästinensische Proteste mit Pferd und einer außergewöhnlichen Teilnehmerin

Die Wadi Qana Straße ist eine 11 Kilometer lange Verbindung von der jüdischen Stadt Immanuel zur Schnellstraße nach Tel Aviv. Seit sie neu ausgebaut wurde, schneidet die Straße den palästinensischen Dorfbewohnern in der Umgebung den freien Zugang zu ihren Feldern ab.
Wir haben dokumentiert, wie die Bewohner dagegen protestieren. Und dabei eine außergewöhnliche Demonstrantin kennengelernt. Die in Nablus lebt, mitten in der Altstadt, obwohl dies offiziell lebensgefährlich für sie ist.

 

 

Ein Museum für Palästina

Nach jahrelanger Planung eröffnet heute das Palästinensische Museum in Birzeit bei Ramallah. Auf Ausstellungen, Kunst oder Artefakte müssen die Besucher aber zunächst verzichten. Der Museumsdirektor hält das aber für gar nicht so verkehrt. Weiterlesen

 

Partnersuche

Netanjahu-Regierung1Seit einem Jahr kämpft Ministerpräsident Netanjahu mit einer knappen Mehrheit im Parlament. Nur 61 Sitze hat die Regierung, 59 die Opposition. Nun will er seine Regierung erweitern. Im Gespräch: Oppositionsführer Yitzchak Herzog. Doch Netanjahu bringt derzeit noch einen ganz anderen Namen ins Spiel.  Weiterlesen

 

Das Kloster am See – Tabgha

Besuch bei den Benediktinermönchen in Tabgha. Ein Rundgang.

 

Jesu Grab wird renoviert

Ende des orthodoxen Osterfestes: In der Grabeskirche sieht es aus wie nach einem Open-Air-Konzert: überall Plastikflaschen und Tüten auf dem Boden, am Rand sitzen erschöpfte Besucher. Der richtige Moment für einen Neuanfang – und Renovierungsarbeiten am Grab. Weiterlesen