LIVEBLOG zur aktuellen Lage in Nahost

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Nach der Ermordung von drei israelischen und einem palästinensischen Jugendlichen eskalierte die Lage in Nahost. Am 8. Juli begannen die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen, nachdem die Hamas Raketen auf Israel abgeschossen hatte. Seit Wochen läuft auch eine Bodenoffensive. Hinter den Kulissen laufen internationale Bemühungen um ein Ende der Gewalt.

Die ARD-Korrespondenten sind im Dauereinsatz und berichten in Echtzeit via Twitter in unserem Liveblog.

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VIDEOS & AUDIOS zur aktuellen Lage in Nahost

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gaza-264~_v-modPremiumHalb Tage voller Gewalt, Trauer, Wut und Hass. Unser Liveblog hält Sie in Echtzeit auf dem Laufenden – via Twitter. Hier finden Sie alle Video-& Audio-Beiträge unserer Korrespondenten: Weiterlesen

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“Netanjahu versteht die USA nicht mehr” – Ein Interview mit Alon Pinkas

 

Das “Wall Street Journal” meldete jüngst, die USA hätten die Lieferung von “Hellfire”-Raketen an Israel gestoppt – mitten im Gaza-Krieg. Israels Ex-Generalkonsul in New York, Pinkas, vermutet dahinter einen Denkzettel für Premier Netanjahu. Dieser nehme die Unterstützung der USA für allzu selbstverständlich – und sei nicht mehr in der Lage, Israels stärksten Verbündeten zu verstehen.

Hier finden Sie die deutsche Version.

 

Kein Strom, kein Wasser, keine Hoffnung

Fünf Wochen lang herrschte Krieg im Gazastreifen, erst aus der Luft und mit Artillerie vom Rand des Gazastreifens aus, ab dem 18. Juli mit Bodentruppen. Mit Beginn einer temporären Waffenruhe am 5. August zogen sich die israelischen Truppen an die Grenze zurück – fürs Erste.

15.08.2014, 13:05, Bayern 2

 

Gegen die Bilder ist unser Text machtlos

Die Sonne scheint, die Kinder schreien: Wie man die Wahrheit über den Krieg in Gaza erzählt, obwohl die Wahrheit sich hinter Propaganda und Desinformation verbirgt. Ein Erfahrungsbericht

Richard C. Schneider, ARD Tel Aviv, zur aktuellen Lage in Nahost thumbnailWie berichten von einem Konflikt, der inzwischen ein Krieg geworden ist, wenn man über beide Seiten berichten muss? „Neutralität“ und „Objektivität“ werden von uns Journalisten erwartet, doch im Alltag des Nachrichtenproduzierens erweist sich dieses Ziel oft fast als unerreichbar. Nicht weil wir Partei ergreifen – obwohl andere Kollegen dies manchmal doch tun -, sondern weil wir mit drei Hindernissen konfrontiert sind: die Macht der Bilder, die Propaganda von beiden Seiten, die vielen verschiedenen „Wahrheiten“, die der palästinensisch-israelische Konflikt beinhaltet, und nicht zuletzt die Erwartungshaltung der Zuschauer daheim im sicheren Deutschland. Weiterlesen

 

Eskalation im Süden

Es sind Bilder die Angst machen: Ein Auto wird an der Strandpromenade in Gaza-Stadt von einer Rakete getroffen. Gezeigt wird das aus verschiedenen Blickwinkeln. Zwei mutmassliche Terroristen sollen dabei getötet worden sein. Die Bilder erinnern fatal an den Anschlag gegen den Hamas-Führer Jabari. Dieser Angriff und der Tod Jabaris hatten im November 2012 den letzten Gaza-Krieg ausgelöst. Und auch in Israels Süden heuten wieder die Sirenen. Zeva Adom, roter Alarm. Die Menschen müssen in die Schutzräume. Massiver Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen. Die Spiral von Gewalt und Gegengewalt dreht sich weiter. Kein Ende in Sicht.

http://www.youtube.com/watch?v=zINcBfEo-7g&feature=youtu.be?rel=0

http://www.youtube.com/watch?v=zINcBfEo-7g&feature=youtu.be?rel=0

 

Mit dem Eselskarren durch Gaza

Seit Tagen bestimmen Nachrichten über palästinensische Angriffe auf israelisches Gebiet und israelische Luftschläge auf Ziele im Gaza-Streifen die Nachrichten. So auch heute Früh. Und gleichzeitig gibt es vor Ort Alltag.

So ging es bei der Fahrt nach Gaza vergangene Woche um die Frage, wie sich die Hamas Organisation während der Eskalation verhalten wird. Wie lange hält sie sich an die Feuerpause? Und dann sagt die Redaktion, mach’ auch wieder Alltag. Mach’ etwas über die tausenden Eselskarren in Gaza. Die Geschichte ist im August in der Radiowelt auf Bayern2 zu hören, hier schon ein paar Video-Schnipsel.

 

 

ISIS und Israel – die neue Gefahr

Wir haben es schon gehört: ISIS war verdammt nah an der jordanischen Grenze, hat da bereits erste Schritte in Richtung “Durchmarsch” versucht. Noch ist es nicht gelungen, aber das ist möglicherweise nur eine Frage der Zeit. Und sollte Jordanien überrannt werden, hieße das für Israel, daß es nun auch bald ein massives, zusätzliches Problem bekäme. Im deutschen Bewußtsein ist das noch nicht so durchgesickert, in den USA aber schon:

http://www.thedailybeast.com/articles/2014/06/27/israel-could-get-dragged-into-isis-s-war-obama-admin-warns.html

Zu diesem Thema mehr in der kommenden Woche!!

 

 

Verdächtige. Entführung. Gag Order.

 

Big Bambú

bambu_0Man kann es schon von weitem sehen, das Gewirr der Bambus-Stangen. Eine Installation auf dem Geländes des Israel Museum in Jerusalem. Aber was für eine Form hat dieses Riesending, Big Bambú genannt? Richtig erfassen kann man das erst, wenn man hineingeht in die Skulptur.     Weiterlesen