Ohne Zukunft – Das Leben im Gaza-Streifen

Fast zwei Millionen Menschen leben hier, davon 500.000 in Flüchtlingslagern: Der Gaza-Streifen ist eines der dicht bevölkertsten Gebiete der Welt. Doch rein und raus können die Menschen kaum. Mauern und Sperrzäune riegeln das Gebiet ab. Israel und Ägypten kontrollieren die Zugänge. So ist der Gaza-Streifen eigentlich ein großes Gefängnis.

 

Und auch die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 45 Prozent der Palästinenser hier sind arbeitslos, 70 Prozent sind auf internationale Hilfslieferungen angewiesen. Auch die Energieversorgung klappt oft nicht. Erst letzte Woche wurde das einzige Kraftwerk in Gaza abgeschaltet. Hinzu kommt, dass seit 2007 die Islamisten der radikalen Hamas den Gaza-Streifen fest im Griff haben. Und die regieren mit harter Hand, lassen den Menschen kaum Platz zum Atmen.

 

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  1. Wie kann man eigentlich von “Flüchtlingslager” reden in einen von eigenem Volk geführten, bewohnten, regierten Ort??? Nach d Wiki ist ein Flüchtlingslager folgendes: “Flüchtlingslager ist ein Lager, in dem Flüchtlinge untergebracht sind. Die Bewohner der Flüchtlingslager sind vor politischer Verfolgung, Kriegen oder Bürgerkriegen, Vertreibung, aber auch vor Umweltkatastrophen und Hungersnöten geflohen (Umweltflüchtlinge).” Welche trifft also bei d Gaza zu??? … außerdem hat Israel NIEMALS ein Flüchtlingslager errichtet! Die in Gaza, sind von d Ägypter errichtet worden…. bei Libanon von d Libanesen, Bei Jordanien und Judäa und Samaria von Jordanische König, und bei Syrien von d Syrer! Wie kann man also jetzt noch unter d PA gestellte Judäa und Samaria wie auch von Gaza von “Flüchtlingslager” reden? Wer sind die Flüchtlinge und wer die Unterdrücker und Verfolger??

    Hinzu kommt dass Israel sicher nicht zu Verantwortung gezogen werden kann wegen der extrem hohen Geburtenrate!

    Wenn man d Natur liebt, dann kann man bewundern wie die Tiere oft leben…. In ein Aquarium gibt es kaum Überbevölkerung bei d Fischen, weil sie diese in natürliche Weise lösen…! Bei Menschen aber gibt es anderen Mitteln! Nach Gaza sollte man auch nicht unbedingt Viagra exportieren, sondern Verhütungsmittel! Muslimen können bis 4 Frauen haben! Daher kann man ja auch unschwer ausrechnen wie viele Kinder ein Mann haben kann… Diese müssen auch nicht die Kinder ernähren.. da ja seit Jahrzehnte ist doch der UNO, Rotes Kreuz, EU und Co zuständig! Weshalb sollten sie dann umschalten? Sie schaffen sich auch die Kinder nicht unbedingt aus Liebe an, sondern zu Kämpfen! Arafat sagte vor Jahrzehnten für sein Volk: Ihr sollt mindestens 12 Kinder haben! 10 für die „Sache“, und 2 für euch! Dass sie keinen Platz dafür haben, ist ja auch kein großes Problem!

    Mit d Hilfe und Beistand d Weltgemeinschaft wollen sie eben sich vergrößern können… und Israel vernichten! …aber dies ist ja das große Deal…., weshalb sie ja auch versorgt werden…, und bekommen viel mehr als die Hungerländer insgesamt! !

  2. Ich finde es gut, dass hier auch die regierenden Hamasterroristen verantwortlich gemacht werden.

    Ein Paar Fragen blieben leider unbantwortet.

    Was hat dieses Video mit der Ueberschrift (“Das Leben im Gaza-Streifen”) zu tun? Und wieso wird da eine Muellhalde oder ein Truemmerhaufen gezeigt? Ist so eine Lanschaft typisch fuer den Gazastreifen? Und was meint man mit der Aussge, dass in dem Gazakrieg Israel “alles Zerstoert” hat? Und gibt es in Gaza tatsaechlich hungernde Menschen?

    Gaza wird immer als ein sehr schlimmer Ort zum leben bezeichne, was ich natuerlich nicht bezweifle. Es waere aber trotzdem interessant Zahlen aus Gaza mit Aegypten, Jordanien, Syrien usw. zu vergleichen.

  3. “This Week in Palestine” (“Diese Woche in Palästina”) heißt die wöchentliche Broschüre, die von Palästinensern in allen arabischen Hotels in Israel an der Rezeption ausgelegt wird.

    Ein 100-Seiten Heft in Englisch für alle Touristen im Heiligen Land. Ein ausführlicher Reiseführer für Palästina – so als ob es Israel überhaupt nicht gäbe. Von der jüdischen Vergangenheit und Salomons Tempel wird nichts erwähnt, kein Wort! Als ob das Alte Testament nicht mehr zur vollständigen Bibel gehöre, sondern nur das Neue Testament.

    Zum fünfköpfigen Ratgeber-Komitee zählt unter anderem auch Pastor Mitri Raheb aus Bethlehem. Darüber hinaus werden Museen, Kulturzentren und die palästinensischen Traditionen im Heiligen Land vorgestellt.

    Anzeigen prächtiger Fünf-Sterne-Hotels in Palästinenserstädten wie Ramallah, Bethlehem und Gaza werden attraktiv präsentiert. Alles, was ein Tourist im Heiligen Land braucht, bietet das palästinensische System in Israels Hauptstadt an: Palästinensische Reiseagenturen, Transportservice, Restaurants, Hotels, Kulturzentren, Events, Banken, Ärzte, Fluggesellschaften usw.

    Auf Seite 93 ist die Landkarte der „Palestine Road Map“ abgedruckt, die Israels Straßennetzwerk zu einem palästinensischen Verkehrssystem macht.

    Die hier beschriebene Broschüre ist vom August 2011, also einiges nach dem “Gaza-Krieg”. Natürlich gibt es auch unzählige Webseiten, die ein blühendes Gaza zeigen, aber leider sind Links hier nicht erlaubt. Warum wohl?

    Sartre sagte einst: “Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod der Juden. Natürlich verschleiert er seine Absichten, indem er sie als “Kritik an den Juden” bezeichnet, manchmal ist er sogar “mit Juden befreundet”. Aber das unverhandelbare Endziel ist und bleibt für immer die Vernichtung des gesamten jüdischen Kollektivs. Bis dieses Ziel nicht erreicht ist, wird er mit seiner “Kritik an den Juden” nicht aufhören.”

    “Juden, verschwindet nach Palästina”! 1900
    “Juden, raus aus Palästina”! 2012

    Auf den sogenannten “Antizionismus” umgewandelt heißt es: “Was der Antizionist wünscht und vorbereitet, ist der Tod Israels.” Er verschleiert seine Absichten, indem er sie als “Israelkritik” bezeichnet, manchmal ist er sogar mit Israelis befreundet. Aber das unverhandelbare Endziel ist und bleibt für immer die Vernichtung des gesamten jüdischen Staates, sei es durch das Recht des Iran auf atomare Bewaffnung oder durch das “Rückkehrrecht” der Palästinenser. Bis dieses Ziel nicht erreicht ist, wird er mit seiner “Israelkritik” nicht aufhören.

    Der einzige Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus ist, dass der Antizionist den jüdischen Staat als Feindbild hat, der Antisemit aber die gesamte jüdische Gemeinschaft. Nahezu jeder Antisemit ist gleichzeitig Antizionist, und viele Antizionisten werden mit der Zeit auch zu ganz gewöhnlichen Antisemiten. Sollte Israel eines furchtbaren Tages tatsächlich verschwinden, werden sich die meisten Antizionisten ganz schnell wieder in traditionelle Antisemiten zurückverwandeln.

    “Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwenden, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Worte sich das Gewollte vorzustellen vermag.” – Mein Kampf – Adolf Hitler

    Es ist eine Schande, was von der ARD kontinuierlich an pro-palästinensischer Propaganda verbreitet wird!

    • Ich bin einer der wenigen in meinem (linksintellektuellen) Freundeskreis, der Israel weitestgehend verteidigt. Und trotzdem haut es mich ehrlich gesagt um, wenn ich nach so einem kurzen Bericht Zitate aus Mein Kampf lesen muss. Jemanden zu kritisieren bedeutet nicht, ihn vernichten zu wollen. Denn in dieser Logik bedeutete Ihre Kritik an den Palästinensern, dass Sie diese vernichten wollten. Und ich unterstelle Ihnen einfach mal, dass Sie das nicht tun.

      Und ansonsten bin ich Atheist und finde es schon suspekt, wie sehr da mit dem heiligen Land gearbeitet wird. Ist mit der israelischen Hauptstadt Jerusalem gemeint? Soweit ich weiß, ist es eine geteilte Stadt, so wie Berlin es lange war. Nur das hier scheinbar eine andere Lösung angestrebt wird.

      Und bevor das jetzt falsch verstanden wird: Ich bin der Überzeugung, dass Israel das Existenzrecht unwiderruflich hat. Desweiteren bedaure ich unsere Geschichte außerordentlich, auch dass Juden sich in der Welt nicht mehr willkommen fühlen konnten (sehr freundlich ausgedrückt) und es noch immer Staaten gibt, in denen sich das nicht geändert hat.

      Und zu propalästinensischer Propaganda empfehle ich den letzten Beitrag von Herrn Schneider auf dieser Seite.

      Ich finde den Beitrag schon interessant. Aber bei den Kommentaren hier, wird sich der Blog wohl nicht lange halten können.

    • Sehr geehrter Herr Klein,
      wir bitten um Verständnis, dass Ihr Kommentar wegen des Hitler-Zitats erst nach intensiver redaktioneller und rechtlicher Prüfung freigeschaltet werden konnte und es deshalb zu Zeitverzögerungen kam. Wir möchten die Diskussionskultur im Blog fördern, keinesfalls zensieren, müssen aber aus rechtlichen Gründen vorab kontrollieren.
      Beste Grüße
      Die Redaktion

    • Sehr geehrter Herr Klein,

      Ihr Zitat von Hitler und der Vorwurf des Antisemitismus und Antizionismus hatten sicher nicht den von Ihnen gewünschten Effekt.

      Sie appelieren an das deutsche Schuldgefühl, indem Sie auf Hitler verweisen. Dieses deutsche Schuldgefühl und das Bewusstsein geschichtlicher Verantwortung entsprechen nicht Ihren Erwartungen.

      Ich spreche nicht davon, dass wir uns keiner Verantwortung mehr bewusst und der alte Antisemitismus wieder salonfähig seien. Was ist also gemeint?

      Auf der einen Seite liegt der jüdische Bevölkerungsanteil in Deutschland bei 0,1 %, und das sind einfach zu wenige Menschen, um Antisemitismus in der breiten Masse der Bevölkerung zu nähren. Israel hingegen ist ein unverhältnismäBig einflussreicher Staat mit einer Politik, die sich jeder Deutsche ausnimmt kommentieren zu dürfen – so wie jeder andere auch.

      In einem der vergangenen Blogs war gesagt worden, Deutsche haben im Umgang mit Israel immer auch den Holocaust im Kopf, und da kommentierte jemand, dass das so nicht erlebt werde, dass der Holocaust wohl ein Kapitel in den Geschichtsbüchern sei, nicht aber allgegenwärtig, wenn es um Israel gehe. So wird es von einer jungen Generation erlebt, deren Eltern bereits nach dem Krieg geboren wurden. Meine Eltern waren während des Krieges Kinder, aber für mich war es nicht anders als von der – ich glaube, es war eine – Bloggerin beschrieben. Die Deutsche Geschichte hatte rein gar nichts mit mir persönlich zu tun.

      Diese Haltung kann für (die Nachkommen) Shoah-Überlebende(r) sehr verletzend sein, und ein Deutscher kann das nicht verstehen, erlebt die Juden dann als nachtragend und unfähig zu vergeben.

      Was geht da vor sich? Verdrängen die Deutschen ihre Schuld; sind Juden zu nachtragend?
      Ich glaube, dahinter steckt etwas ganz anderes. Das jüdische Weltbild unterscheidet sich von dem des säkularen oder christlichen Westens ganz erheblich, und dazu gehört das Verständnis von der Zeit!

      Unser Kalender orientiert sich nach der Sonne. Die Zeit flieBt unveränderlich, stromlinienförmig und verrinnt. Was war, ist nicht mehr. Gestern ist nicht Teil unseres Heute. Der jüdische Kalender hingegen orientiert sich nach dem Mond. Die Zeit schwillt an und nimmt ab. Die Woche schwillt an und findet im Sabbat zur Ruhe. Zeiten der Verfolgung, des Exils und der Befreiung kommen und gehen. Alles Leben ist ein An- und ein Abschwellen. Der Sonne aber wird ebenfalls Rechnung getragen, so dass das Pessah-Fest immer im Frühling liegt.

      Was wiederum bedeutet das? Das jüdische Zeitverständnis ist zyklisch. Vergangenheit kehrt wieder, und der Mensch ist immer mit seinem Ursprung – in Gott, in Adam, am Berg Sinai die Torah empfangend, aus Ägypten ausziehend usw. verbunden, nicht nur abstrakt theoretisierend, sondern dies wird real so erlebt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass diesem Erleben ein Verständnis von Reinkarnation, Seelenverbindungen und solch “fernöstlichen” Dingen zugrunde liegt. Dieses Verständnis ist zwar auch explizit Thema der jüdischen Geheimlehre, hat aber kein Eigenleben als Dogma wie beispielsweise im Hinduismus.

      Dieses Verständnis kollidiert absolut mit der “christlichen” Weltanschauung, da die Betonung darauf liegt, dass der Mensch unbedingt nur EIN Leben habe, durch das er sich fürs Himmelreich qualifiziere oder eben nicht. Jetzt oder nie! Wenn Juden sagen, das Leben sei “EIN”, so wird es als Einheit, als ein (zyklisches) groBes Ganzes verstanden, nicht als vergängliche einzige Chance.

      Und so tun sich die Deutschen schwer mit ihrer geschichtlichen Verantwortung und noch mehr mit der deutschen Schuld. Es waren andere, die in ihrem einen Leben Fehler begangen haben. “Dies hier ist mein eines Leben, und das lasse ich mir durch das, was damals geschah und was andere gemacht haben, nicht verderben und verantwortlich bin ich dafür schon gar nicht.” – Es geht nicht darum, ein neues Leben mit der ‘Schuld der Vorväter’ zu belasten, wohl aber darum, die Verbindung zu spüren. Dies aber zu vermitteln gleicht der Quadratur des Kreises…

      Wenn Sie, Herr Klein, für das Existenzrecht Israels kämpfen möchten, so tun sie meines Erachtens besser daran, den Menschen zu erklären, warum ausgerechnet Israel vor allen anderen kleinen Nationen und Völkern von aller Welt vor der Vernichtung bewahrt werden sollte. Andere Volksgruppen kamen und gingen doch auch! Es genügt nicht, nur mit einer Erwartung daherzukommen und eine Art Absolutheitsanspruch einiger weniger vorzubringen.
      Sie werden mehr erreichen, indem Sie die Menschen “einweihen” in das Geheimnis Ihrer Auserwählung als diejenigen anzugreifen, von denen Sie ohnehin denken, dass Sie sich Ihre Vernichtung wünschen.

      Mit freundlichen GrüBen,

      Lily

  4. Schön, dass der Kameramann sein OK zu allem gibt: Aber warum verstehe ich ihn besser als Hr. Rosch?

    Ist schon interessant, dass man anscheinen beim “Videoblogs” sofort alle technischen Hilfsmittel, wie z.B. Ansteckmikrofone, vergisst und einfach drauf losdreht. Ist ja nur fürs Internet…

    Ich dachte Hr. Sebastian Engelbrechts Beitrag wäre da ein Ausrutscher gewesen, aber anscheinend ist dem nicht so…

  5. Nun wissen wir (auf verschiedenen Quellen von „Gaza Youth Break Out“ bis „Elder of Zion u.a.m. nachlesbar), dass der abgeschaltete Strom der korrupten Hamas geschuldet ist (die im Übrigen ja die Tunnel gegen Geld an Günstlinge abtritt, daran also sehr gut verdient, mithin ein Interesse an geschlossenen Grenzen haben könnte; auf beiden Seiten der Ägyptischen Grenze). Nur hören wir in diesem Beitrag nichts davon.

    Wir wissen weiter, dass der Anteil der weltweit an sog. Drittweltstaaten fließenden Hilfsleistungen an die Palästinenser die bei weitem (!) höchste überhaupt ist, in kein anderes hilfsbedürftiges Gebiet fließt dermaßen viel Geld; während in Gaza in der Zwischenzeit Hotelanlagen und Einkaufszentren gebaut worden sind, gegen die manch europäischen oder amerikanischen Malls geradezu ärmlich erscheinen (von diesen Bildern sehen wir aber i.d.R. nix, sie passen nicht ins Weltbild, hmm?); mit Waren, die sich aber in der Tat nur ein kleiner Teil der Palästinenser leisten kann: Es gibt in der palästinensischen Gesellschaft ein erhebliches! Verteilungsproblem. Dafür aber ein ganz erhebliches Arsenal an Waffen — ganz nützlich, wenn man ein gepflegtes Feindbild vor Augen hat.

    «Mauern und Sperrzäune riegeln das Gebiet ab.» Ja, das stimmt. Warum das so ist? Aus Böswilligkeit? Könnte es etwa mit den Terroranschlägen zu tun haben? Könnten die restriktiven Maßnahmen denjenigen geschuldet sein, denen Frieden ein Dorn im Augen ist, weil sie ihr Feindbild (die Juden! S. Agenda), die Hilfsgelder und ihrer Machtbasis verlustig gehen würden?

    Aber gut, nun haben wir zum x-ten mal Bilder gesehen: Den Palästinensern geht’s ja sooo schlecht. Also denen in Gaza. Während die Wirtschaft im Westjordanland wächst und — ohne, dass darüber großartig berichtet würde — Barrieren abgebaut werden.

  6. Das hier müsst ihr lesen und man versteht, um was es eigentlich geht, denn dies ist das eigentliche Dynamit. Ausgerechnet Finkelstein sagt, dass in Ramallah Einmann-Betriebe diese ganzen Deligitimations und BDS – Kampagnen kontrollieren und auch andere “internationale” Menschenrechte Gruppen. Wenn ich diese Dinge gesagt hätte, würde ich als ein israelischer Propagandist gebrandmarkt zu werden. Aber Finkelstein kennt sie als Insider. Dies sind Wahrheiten, sie rutschten nur heraus durch die Löcher im Internet, und sie helfen uns zu verstehen, warum dieser unverhältnismäßig hoher Anteil der Menschenrechts Aktivitäten in Israel und auch diese mehr als negative Berichterstattung erfolgt.

    Diese ganze Industrie ist eine internationale Wohltätigkeitsorganisation. Große, meist westliche Spenden fließen durch ein Netz von internationalen Organisationen, gegen den Kampf von palästinensischem Leid, Not und Gewalt unter der israelischen Besatzung zu finanzieren. Je mehr Leid, Not und Verrohung, desto mehr Geld. Die Armee der ein-Mann-NGO’s ist die Frucht dieses Anreizsystem. Je mehr Berichte durch angeblich begangenes Unrecht durch die Juden, desto mehr Bargeld für Palästinenser. ES GEHT NUR UM GELD…..

    Dann gibt es Finkelsteins zweiten Vorwurf —, dass Gruppen wie die BDS effektiv sich unter der Leitung von “Gurus in Ramallah befinden” Es ist wahr. Europäische Politiker und Menschenrechts Organisationen wallfahrten nach Ramallah und sind loyale Soldaten für die palästinensischen Propaganda-Kriegs-Maschine.

    GELD ist die Triebfeder des Ganzen, auch der “Berichterstattung’”. Es gilt nicht nur den Gazastreifen als dicht bevölkert, jede Großstadt ist dichter bevölkert und das Land wird auch in Zukunft nicht mehr, das weiss jedes Kind, also wenn die Gazaner die Raketen entsorgen und sich endlich dazu entschliessen würden, Ruhe zu geben, wäre das alles kein Problem. Selbst Ägypten hält die Grenzen dicht, warum wohl?

  7. Ich verfolge den wöchentlichen Blog des Studios Tel Aviv schon seit einiger Zeit mit großem Interesse und finde es bemerkenswert, dass das Studio Tel Aviv die einzige Auslandsabteilung der ARD ist, die hier einen wöchentlichen Video-Blog veröffentlicht. Dass sich nun noch an einem täglichen Blog versucht wird, hat erst einmal Respekt verdient, finde ich.
    Einige der hier Kommentierenden sollten vielleicht einmal die Erwartungen überprüfen, mit denen sie sich diesen Blog ansehen. Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass ein 1-2 Minuten langer Beitrag immer eine alles umfassende Sicht auf die Dinge präsentiert, in der auch alle Meinungen berücksichtigt werden.
    Wenn hier zusätzliche Informationen gepostet werden, die die Blog-Beiträge ergänzen, begrüße ich das ausdrücklich. Das Gemecker, das ich hier aber oft lese, finde ich einigermaßen unpassend.

    • @geko

      man braucht von tel aviv aus etwa zwei stunden um bis zum strand von gaza zu kommen. und dann bekommt man, milde gesagt ein aussageschwaches video mit einer starken ueberschrift. ja, ich habe von einem video mit so einer ueberschrift viel mehr erwartet.

      jemand der keine ahnung hat, koennte tatsaechlich denken, dass leben in gaza so aussieht, wie es in dem video gezeigt wird.

  8. Ich finde es sehr interessant das man in Deutschland endlich mal Informationen aus erster Hand aus dem Gazastreifen bekommt.
    Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren habe ich kein Problem mit der etwas schlechteren Qualität des Videos.

    Wenn ich mir die Kommentare so ansehe, vor allem die der Herrn Kleins und Piet, sehe ich mich in meiner ursprünglichen Meinung bestätigt:
    Ein Newsportal will aus dem Gazastreifen berichten, da dauerts nicht lang bis die Antisemitismusvorwürfe kommen.

    Mir gefällt die Reihe, machen sie bitte weiter.
    Und ich möchte den Herren Schneider, Rosch, Engelbrecht und Teichmann meinen Respekt aussprechen für den Mut den sie brauchen um so etwas durchzuziehen.

    Lassen sie sich nicht von Propagandavorwürfen entmutigen.

  9. Denn Sinn dieses Blogs habe ich leider nicht verstanden. Solche vermüllte Landschaften gibt es nicht nur im Gazastreifen. Meine Frage ist , was war an dem schwer verständlichen Text wirklich recherchiert? Warum zeigt man nicht mal ein paar schöne Bilder von der “Gaza Mall” oder zur not reichen auch ein paar Kassamraketen, die kosten ja auch Geld, was den armen Leuten fehlt.
    Interessant wäre jetzt im Gegenzug mal ein Blog aus dem reichen Sderot mit dem vielen schönen Bunkern.
    Gibt es in Israel keine positven Beispiele?

  10. Ich finde die Idee des Blogs, Geschichten von “persönlichen und politischen Alltags-Erlebnissen in einer besonderen Region” zu erzählen, nicht schlecht, aber nicht jedes Thema kann auf ein Alltags-Erlebnis heruntergebrochen werden.
    Diesen Beitrag finde ich deshalb nicht stimmig: hier werden in kürze (auf eine “Alltags-Situation” komprimiert) etliche Fakten, Eindrücke und Thesen vorgestellt, jedoch viel zu geballt und ihrem Kontext entrissen, so dass ich am Ende des Beitrags ratlos vorm Bildschirm sitze und nicht verstehe, was damit jetzt gesagt und gezeigt werden soll.

  11. Nun sehe ich mich doch auch herausgefordert mal meinen Kommentar abzugeben.
    Ich weiß ja nicht ob Piet Regelmäßig im Land und ggf. Im Gaza Streifen ist um die Thematik der Luxushotels zu beurteilen.
    Ich selbst habe eine Tochterfirma in Ramallah und bin mit einer Israelin verheiratet.
    Soviel zu meinem Background.
    Mein Kompliment den Herren Reportern die sich viel Mühe geben Bilder aus dem Alltag beider Gesellschaften und unterschiedlichster Menschen zu zeichnen.
    Das ist wirklich toll und ein kleiner Beitrag um von stereotypen wegzukommen.
    Wie soll es den menschen in beiden Völkern denn möglich werden, Vorbehalte abzubauen und versöhnend aufeinander zu zu gehen, wenn sich schon die weniger oder gar unbetroffenen – entschuldigen sie den Begriff – wie Betonköpfe Benehmen und verbohrte Positionen beziehen ohne einfach auch mal eine andere Sicht des vielleicht gleichen Sachverhaltes stehen zu lassen.
    Der Konflikt ist meiner meinung nach letztlich langfristig nur mit liebe und vergebung zu befrieden und nicht mit rechtspositionen, denn Verletzung und Schuld ist auf beiden Seiten genügend angehäuft.

  12. Ich hätte mir gewünscht, dass der Bericht über das Leben im Gazastreifen ein bisschen ausführlicher ist, nur wenn das natürlich auf Grund der Sicherheitslage möglich ist.
    Ansonsten vielen Dank für diesen tollen Blog.
    Ihr Blog ist mein Lieblingsblog bei der ARD.

  13. Hallo,

    ich wüßte gern, was ich von mir zugeschickten Videos halten soll, die ein Luxus-Restaurant in Gaza oder ein wunderschönes Ferienparadies am Mittelmeer mit edel gekleideten Menschen zeigen.

    Nicht alle Palästinenser in Gaza scheinen also zu “hungern” – oder wie muss ich das deuten?

    Besten Dank im Voraus und freundliche Grüße

    MJ

  14. Zum Format der Blogbeiträge: Ich finde es überhaupt nicht störend, dass die Qualität der Aufzeichnungen sich nun nicht für eine TV-Dokumentation eignet. Es sind im Grunde auch nicht immer Bilder nötig. Es geht doch mehr um Denkanstösse zur Diskussion, die ja auch gerne eine Eigendynamik entwickeln kann im Sinne eines Think Tanks.

    Dennoch ist mir zu diesem Beitrag aus dem Gazastreifen aufgefallen, dass die Bilder die groBe Bevölkerungsdichte so gar nicht spiegeln. ;-)
    ——–

    Und an das “Nahost-Quartett”, die Moderatoren:

    Ich bedaure, dass der gestrige Beitrag von David Klein nicht freigeschaltet blieb. Er kritisierte mit scharfen Worten Antizionismus und Antisemitismus in Gesellschaft und der ARD-Berichterstattung, nannte Fakten? in bezug auf ‘Palästina’.
    Der Beitrag war alles andere als politisch korrekt, vielleicht sogar propagandistisch motiviert.

    Ich hatte Herrn Klein oder “Herrn Klein” gerade auf Richard Schneiders aktuelles Montagsblog verweisen wollen und hätte es gerne gesehen, wenn er das Blog als pluralistisches Meinungsportal weiterhin genutzt hätte, womit er seine eigenen Vorwürfe der Einseitigkeit entkraeftet hätte. Aber was geschieht? Der Beitrag wird zensiert.

    Für diejenigen, die den früheren Bericht von Richard Schneider über die Freilassung Gilad Shalits in Erinnerung haben: Es gab da ein Interview mit einem TV “anchor”, der erklärte, dass im israelischen Fernsehen nicht nur Meinung für die Freilassung Gilad Shalits gemacht wurde, sondern dass auch die ‘Gegenseite’ (Geiselnehmer) zu Wort kam, beispielsweise mit einem Clip, da Shalits Vater als alter Mann noch immer auf seinen Sohn wartend gezeigt wurde. Der Nachrichtensprecher sagte mit einem Schmunzeln, die israelische Gesellschaft sei aufgeklärt und intelligent genug, um diese Dinge einordnen zu können.

    Im Talmud(?) heiBt es, in Babylonien habe es nur ein Bettenformat gegeben. Man habe die Menschen, die nicht hineinpassten, entsprechend gekürzt und zurechtgestutzt. Die Menschen sollten alle “gleich” sein…

    Man sägt nicht einfach Kopf, FuB oder beides ab, um den Menschen anzupassen.
    Es ist das, was “politische Korrektheit” von uns erwartet. Hat sie recht?

    Es ist richtig, dass Wahrheit oft in der Mitte zwischen Extremen zu finden ist – nicht immer. Manchmal liegt die Wahrheit am einen oder anderen Ende des Meinungsspektrums, und niemals kann eine politisch korrekte Mitte recht haben, die Ergebnis einer Zensur der Extreme ist (es sei denn, es kommt zur Eskalation/besteht konkrete Lebensgefahr –z. B. ‘Aufruf zur Intifada gegen alle Mitarbeiter der ARD weltweit’).

    Das trifft in besonderem MaBe auf Israel und ‘Palästina’ zu, da hier zwei starke Weltanschauungen aufeinanderprallen. Wie sollte da die rechte Mitte allein beim mehrheitlich traditionell-christlichen, agnostischen oder säkularisierten und oft nicht persönlich betroffenen Laien zu finden sein? Wer denkt, dass das möglich sei, führt sich leider nur selbst an der Nase herum.

    Ersticken Sie das Feuer doch nicht sofort im Keim und trauen Sie den Teilnehmern bitte zu, selbst zu reflektieren, zu antworten und Schlüsse zu ziehen! Vielen Dank.

  15. Auch ich hatte mir wesentlich mehr erwartet von diesem Beitrag. Gaza ist in vielerlei Hinsicht immer noch (und immer wieder) ein blinder Fleck in der politischen Landschaft und gerade auch für das “Peace Camp” sehr schwer in jegliche Vorschläge zur Zukunftsgestaltung zu integrieren. Gerade deshalb hätte ich gehofft, hier würde den offenen Fragen etwa nach dem Grad der Radikalisierung, der humanitären Lage oder dem Verhältnis zu den Palästinensern im Westjordanland eigenständig nachgegangen, statt nur die allseits zugänglichen und bekannten Statistiken zu zitieren.
    Gerade auch Hinweise zu den Schwierigkeiten einer selbstständigen Recherche, die Sicherheitslage für ausländische Beobachter und die Hürden zur Einreise wären sehr interessant gewesen und hätten umfassender gezeigt, was mein Verständnis auch nach diesem Beitrag ist: nämlich wie unglaublich wenig wir wissen, verstehen und sicher definieren können in Gaza.

  16. Lieber Herr Rosch, warum stellen Sie sich vor einer Muellhalde in Gaza auf, um uns “das Leben im Gaza-Streifen” zu suggerieren, wenn Sie sich genau so gut vor einem der Luxushotels, die es gibt, oder dem neuen Einkaufszentrum haetten plazieren koennen?

    Die EU und Amerika stecken seit Jahren alljaehrlich HUNDERTE von Millionen Dollar an Hilfe in die West Bank und Gaza – warum recherchieren Sie nicht mal, warum kaum ein Cent von diesem Geld beim Durchschnitts-Pali ankommt (ausser den 70.000 Beamten in Gaza, die von der EU jeden Monat das Dreifache eines normalen Monatsgeld bezahlt bekommen, damit sie zu Hause bleiben anstatt fuer die Hamas ins Buero zu gehen).

    Solche billigen, plakativen 1-Minutenvideos, die eigentlich gar nichts aussagen und wohl in erster Linie aufzeigen sollen, wie boese doch die fiesen Juden drueben in Israel sind, braucht kein Mensch.

    Machen Sie es gefaelligst besser, gerade bei einem so sensiblen Thema – es ist Ihr verdammter Job als Journalist!

  17. Lieber Herr Rosch, warum weisen Sie nicht auf die Elendsviertel im Libanon hin, in denen palästinensische Araber tatsächlich unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und unter institutionalisierter Diskriminierung seitens ihrer Glaubensbrüder und -schwestern leiden?

    Ich denke, es wäre für alle Beteiligten erhellend, Ihre Motivation für eine derart tendenziöse und faktisch schlicht und ergreifend unwahre “Berichterstattung” zu erfahren.

    Ich stelle mich als ernst zu nehmender Journalist doch auch nicht vor eine Müllkippe in Neukölln und lamentiere, wie schlimm das Leben in Berlin doch ist.

    Ich appelliere daher an Ihre Berufsethik und erwarte von Ihnen, auch das wirkliche Gaza mit seinen Luxushotels, Shopping Malls, blühenden Gärten und prall gefüllten Obst- und Gemüseständen auf den zahlreichen Märkten zu zeigen!

    Ich bin ehrlich gesagt sehr positiv überrascht über die vielen elaborierten, gut recherchierten und – für einmal – israelfreundlichen – Kommentare.

    Warum überraschen Sie uns nicht ebenfalls mit einem fundierten Bericht…?