Holocaustgedenktag: Juden, Sinti, Roma – und ein Däne

Was Juden, Sinti, Roma und ein Däne miteinander zu tun haben? Nun, sie kommen jetzt alle in diesem Post vor. Übrigens, am Anfang sage ich, daß nächstes Jahr der Unabhängigkeitstag Israels gefeiert wird. Das ist natürlich Quatsch. Ich wollte sagen: nächste Woche! So und nun – der Holocaustgedenktag heute in Israel

 

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  1. Ich finde die Arbeit von Herrn Schneider weiterhin sehr bemerkenswert! So häufig so gute Beiträge, die so viele so unterschiedliche Parteien zur Sprachen kommen lassen. Ich frage mich dabei immer wie schnell ein solcher Beitrag geplant ist. Wie viel Vorarbeit dazu nötig ist. Ist das bei ihm ein einfaches hinstellen und action Kamera läuft und los gehts? Wenn ja dann gebührt Herrn Schneider mein tiefer Respekt. Steckt aber mehr Planung und Arbeit darin? Wenn ja dann hat Herr Schneider ebenfalls meinen tiefsten Respekt, denn soviel Mehrarbeit neben der allgemeinen Arbeit als Korrespondent hat nichts weniger verdient. Ich danke für die verschiedenen Beiträge, die natürlich nur einen Teil der Wahrheit zeigen können, aber diesen Teil zeigen sie vortrefflich,
    Johannes

    • Ich schließe mich meinem Vorredner Johannes ausdrücklich an. Herzlichen Dank Herr Schneider für die tollen Blogbeiträge. Ein Highlight der Woche/des Tages.

      • Ich schließe mich meinen Vorrednern an!
        Es ist jeden Tag auf’s Neue toll ihre Beiträge zu lesen und zu hören!
        Schön, dass sie wieder aus dem Urlaub zurück sind :-)

  2. Sehr interessanter Beitrag, Herr Schneider!

    Frage dazu: wie stehen die arabischen Israelis und die in Israel lebenden ultraorthodoxen Juden zu dem Verbrechen, dem dieser Gedenktag gewidmet ist, und zum Gedenktag selbst? Ich las, daß diese Gruppen aus verschiedenen Gründen nicht an diesem Gedenktag teilhaben. Was ist der Hintergrund dessen?

  3. Lieber Herr Richard C. Schneider,

    nirgendwo in der deutschen Medienlandschaft gibt es eine so unabhängige und unvoreingenommene Stimme, die über Israel und Palästina berichtet, wie ihre.
    Ihr Blog bekommt meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit. Die polemischen Kommentare unter den Artikeln zum Israelkonflikt, zum Irankonflikt und auch jüngst zu G. Grass auf Spiegel-Online und auf Zeit.de lösen bei mir regelmäßig ein kaltes Schaudern aus (Sueddeutsche habe ich aufgehört zu lesen). Viele Menschen könnten ihr verqueres und absolut unrealistisches Bild von der Region durch Verfolgung ihres Blogs berichtigen. Eine weitere traurige Tatsache unter so vielen frustrierenden Aspekten bei diesem komplizierten Thema.
    Ich wünsche ihnen alles alles Gute bei ihrer weiteren Arbeit und hoffe sie hören nicht auf frei und unabhängig aus diesem tollen Land zu berichten.

    Shalom
    /M.

  4. Kann mich Johannes nur anschließen.
    Fand den Beitrag beeindruckend, sowohl nochmals den Moment des Stillstands in Israel zu sehen als auch das Interview am Schluss. Gut, dass die Sinti und Roma in den Blick genommen wurden, die ja manchmal etwas ‘vergessen’ werden.

  5. Hmmmm, Sinti und Roma, welche man früher Zigeuner nannte und oben rechts unter Kategorien steht da …Zigeuner… naja;-)! Den Züricher Weltwoche Artikel hätte sich Herr Rose besser mal genauer ansehen sollen, von Volksverhetzung kann da keine Rede sein. Es wird schlicht und ergreifend über den Anstieg der Kriminalität gesprochen
    , bedingt durch die neue europäische Freizügigkeit und deren Missbrauch. Das ist leider auch in Deutschland ein Problem nur hier darf man das nicht so offen aussprechen. Mehr direkte Demokratie wie bei unseren Nachbarn den Eidgenossen würde dem Land der Dichter und Denker der Gegenwart auch nicht schlecht bekommen!

    • es gibt keine erbschuld, aber institutionen wie staat und kirche müssen aus der geschichte lernen und verantwortung übernehmen. damit meine ich nicht nur deutschland, besonders europa ist hier in die pflicht zu nehmen. nie wieder krieg. nie wieder holocaust.

  6. Lieber Herr Schneider, ganz herzlichen Dank für diesen beeindruckenden Bericht! Beim Betrachten dieses und anderer Beiträge kommt mir immer wieder ein Gedanke: Wie reagieren die Menschen wenn Sie oder Ihre Kollegen dort in aller Öffentlichkeit ins Mikro sprechen, auf Deutsch, also in der Sprache der Mörder? Und dann an so einem Gedenktag. Das wird doch sicher von dem einen oder anderen Passanten wahrgenommen. Wie sind da die Reaktionen?
    Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und noch einmal, vielen Dank für Ihre Beiträge.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut

  7. Kann mich nur den Vorrednern anschließen und hoffe, dass Sie vor lauter Arbeiten auch mal die schönen Seiten Israels genießen können (z.B. Wadi Tamar oder Jehudia… :-) ).

    Aber zum Thema: Kennen Sie die dt. Einrichtung ZEDAKAH? Da werden Holocaust – Überlebende von Deutschen gepflegt. Kostenfrei. Vielleicht wäre das mal nen Besuch wert…
    Nur mal so als Tipp. :o )

    Viele Grüße nach Israel!

  8. Schöner Blog. Die Schweigeminute war sehr beeindruckend.

  9. Wieder einmal ein informativer Blog. Vielen Dank!

    Eine Nachfrage an Herrn Schneider:

    Wieso bezeichnet man den Gedenktag als Holocaust-Gedenktag?
    Der Begriff “Shoa” wurde doch auch schon 1948 in der Unabhängigkeitserklärung aufgenommen. Ist das also tatsächlich ein Synonym oder gibt es etwas zu beachten wann man politisch korrekt den einen oder den anderen Begriff verwenden sollte?

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar!

  10. Dieser vorzügliche Bericht über den Holocaust-Gedenktag und besonders das Interview mit dem Roma-Vertreter sollten uns allen wieder einmal in Erinnerung rufen, dass wir als Deutsche verpflichtet sind, jeder Form von Rassismus die Stirn zu bieten – ich wähle diesen Ausdruck bewusst, denn Rassismus findet im Kopf statt und kann nur mit dem Kopf überwunden werden. Jeder Populismus ist hier fehl am Platze. Dank Richard C Schneider!